Das Newsnetz im ersten Real-Life-Test

Die Crew des Newsnetzes von Tamedia, Basler Zeitung Medien und Berner Zeitung gab einen Vorgeschmack auf das, was die Surfer ab dem Starttermin vom 8. August erwarten dürfen. Beworben wird das neue Online-Angebot mit dem Claim «Nichts verpassen».

Die Crew des Newsnetzes von Tamedia, Basler Zeitung Medien und Berner Zeitung gab einen Vorgeschmack auf das, was die Surfer ab dem Starttermin vom 8. August erwarten dürfen. Sie testete am Donnerstag über Mittag die neue Version von Tages-Anzeiger.ch. Damit habe man die Kapazität der Website im Real-Life-Einsatz testen wollen, erklärte Newsnetz-Chefredaktor Peter Wälty gegenüber der Werbewoche. Dass damit auch die Nutzer auf den neuen Auftritt neugierig gemacht werden, sei nicht Absicht gewesen – «aber wenn das so aufgefasst wird, dann freut mich das», so Wälty. Mit dem Test zeigte er sich im grossen und ganzen zufrieden, auch wenn die Seite eine halbe Stunde später online war als angekündigt. «Wir haben sowieso nicht damit gerechnet, dass alles auf Anhieb klappt», erklärte der Chefredaktor. Ein zweiter Test ist geplant. Ob dieser auch Baz.ch und Bernerzeitung.ch umfassen wird, ist noch offen. Redaktion erst im Oktober komplett Die neue Tagesanzeiger.ch-Seite wartet mit grosszügigem Design, breitflächigen Bildern und ungewohnt grosser Schriftgrösse auf, was in Usability Tests sehr gut angekommen sei. «Wir sind in mancher Beziehung etwas grösser als andere. ‚Size matters’ könnte unser Claim heissen», scherzte Wälty. Tatsächlich wird das Onlineangebot aber mit dem Slogan «Nichts verpassen» beworben. Markanter als die optischen Veränderungen wird laut dem Chefredaktor die Zunahme an redaktioneller Leistung sein, schliesslich wird die Redaktion mit 30 Stellen in der Mantelredaktion und je sechs bis zehn Stellen in den Regionalredaktionen in Zürich, Bern und Basel über eine stolze Kapazität verfügen. Noch aber ist das Team nicht vollständig. Derzeit sind gemäss Wälty etwa zwölf Leute an Bord, voll besetzt wird die Redaktion Anfang Oktober sein. Neben dem Team soll nach dem Start auch das Angebot auf der Website wachsen: «Zum Start hin werden noch nicht alle Features online sein, die wir bieten wollen. Wir werden nach und nach neue Angebote ankündigen und aufschalten.»
Kampagne von SFLB Das Newsnetz wird keine eigene URL erhalten, sondern die Inhalte unter den bestehenden Adressen Tagesanzeiger.ch, Bernerzeitung.ch und Baz.ch verbreiten. Auf der Website Newsnetz.ch werden dagegen die Mediadaten zu finden sein. Eine Lesermarkt- und eine B2B-Kampagne werden die Werbetrommel für das neue Online-Angebot rühren. Sie stammt aus der Küche von Spillmann/Felser/Leo Burnett, die auch für den Tages-Anzeiger wirbt.
Nur zehn Prozent Doppelnutzer Vermarktet wird das Newsnetz quasi als Gesamtpaket, wie Werbemarktleiter Dominik Lämmler der Werbewoche erklärte. «Bis anhin hatten wir die Kombi Metropool Online, die sehr gut lief. Nun werden wir die drei Websites so vermarkten, als wäre es nur eine – mit Unterrubriken, natürlich kann man weiterhin auch jede Site einzeln buchen.» Bereits werden die drei Websites von Net-Metrix als Newsnetz ausgewiesen, die Zahlen geben über die bereinigte Nettoreichweite Auskunft. «Ich bin positiv überrascht davon, wie tief die Doppelnutzung liegt: Nur etwa zehn Prozent nutzen mehr als eine der drei Websites», so Lämmler. Anscheinend informieren sich die Nutzer gezielt bei ihrem lokalen Medium.

Vierte Runde für Talent Screen

Zum vierten Mal findet das Festival Talent Screen für junge Filmschaffende in der Zürcher Gessnerallee statt. Vom 29. August bis 5. September können junge Filmschaffende ihr Talent in fünf verschiedenen Kategorien unter Beweis stellen.

 Zum vierten Mal findet das Festival Talent Screen für junge Filmschaffende in der Zürcher Gessnerallee statt. Vom 29. August bis 5. September können junge Filmschaffende ihr Talent in fünf verschiedenen Kategorien unter Beweis stellen. Der Startschuss für das Festival fällt am Freitag, 29. August um 12 Uhr mit der Bekanntgabe des Themas für den Movie Marathon. Von diesem Zeitpunkt an haben die Filmschaffenden 48 Stunden Zeit, um einen kompletten Kurzfilm zu produzieren. Eine Jury unter der Leitung von Regisseur Oliver Rihs wählt die zehn besten Filme aus. Diese werden am 5. September in der Gessnerallee gezeigt und vom Publikum bewertet.
Dieses Jahr neu im Programm ist die Script Academy, ein zweitägiger Workshop für angehende Drehbuchautoren. Anmeldeschluss dafür ist der 6. August 2008. Ein weiterer Programmpunkt ist die Pitch Kitchen, wo sechs Schreiberlinge verschiedene Drehbuchautoren und Drehbuchautorinnen bekochen können und dabei Gelegenheit haben, ihnen die besten Rezepte fürs Schreiben zu entlocken. Beim Pitch Café können acht Teilnehmer beim Speed-Dating mit Schweizer Produzenten ihre Drehbuchidee vorzustellen. Im direkten Duell auf der Bühne können sich Drehbuchautoren beim Pitch Battle messen. Jeweils zwei Personen treten gegeneinander an und versuchen, das Publikum für sich und sein Drehbuch zu  begeistern.
Das Finale mit den Siegerehrungen findet am 5. September in der Gessnerallee statt. Die Gesamtpreissumme beläuft sich auf über 30’000 Franken und wird unter anderem vom Schweizer Fernsehen und dem Filmverleiher und Kinobetreiber Pathé mitfinanziert.
Voranmeldungen und Akkreditierungen für den Startevent des Movie Marathon und den Finalevent am 5. September werden per Mail entgegengenommen (
).

IPM: Neu digitale Spotanlieferung möglich

Bei der Vermarkterin und Goldbach-Media-Tochter IP Multimedia können Kunden ihre Spots ab sofort digital anliefern. Als einer der ersten Kunden hat Procter & Gamble Gebrauch von diesem Angebot Gebrauch gemacht.

 Bei der Vermarkterin und Goldbach-Media-Tochter IP Multimedia können Kunden ihre Spots ab sofort digital anliefern. Damit könnten Werbekunden und deren Postproduktionshäuser Zeit sparen, heisst es in einer Mitteilung. Als einer der ersten Kunden habe der Konsumgüterhersteller Procter & Gamble Gebrauch von diesem Angebot für die Schweizer Werbefenster von MTV, NICK, RTL, RTL II, Super RTL und Viva Schweiz gemacht. Die digitale Übertragung erfolgt je nach Sender durch den Upload einer Mpeg2-Datei direkt auf einen FTP-Server oder via das Webinterface der Logistikfirmen Adstream oder IMD.

Namics realisiert Webauftritte für BB Biotech und BB Medtech

Das zur Publigroupe gehörende IT- und Web-Dienstleistungsunternehmen Namics hat für die Beteiligungsgesellschaften BB Biotech und BB Medtech je eine neue Internetpräsenz realisiert. Somit können sich Aktionäre der beiden Gesellschaften nun online über die Aktienkurse und die Nettovermögenswerte informieren.

 Das zur Publigroupe gehörende IT- und Web-Dienstleistungsunternehmen Namics hat für die Beteiligungsgesellschaften BB Biotech und BB Medtech je eine neue Internetpräsenz realisiert. Somit können sich Aktionäre der beiden Gesellschaften nun online über die Aktienkurse und die Nettovermögenswerte informieren, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Gleichzeitig sollen sich potenzielle Anleger Hintergrundwissen zu den Sektoren Biotechnologie und Medizinaltechik erarbeiten können.

Kein Ende des Streits um die Internetzensur in China

Der Streit um die chinesische Internet-Zensur während der Olympischen Spiele dauert an: Der Sprecher des chinesischen Organisationskomitees, Sun Weide, bekräftigte am Donnerstag, Peking werde an seinen Massnahmen festhalten.

 Der Streit um die chinesische Internet-Zensur während der Olympischen Spiele dauert an: Der Sprecher des chinesischen Organisationskomitees, Sun Weide, bekräftigte am Donnerstag, Peking werde an seinen Massnahmen festhalten. Lediglich einige Internetseiten würden blockiert, wird Weide von der SDA zitiert. Wie andere Länder auch kontrolliere China das Internet gemäss den Landesgesetzen. Man erlaube keine Websites, die illegale Nachrichten verbreiten oder dem nationalen Interesse schaden würden. Peking hatte am Mittwoch eingeräumt, entgegen früheren Zusagen den Internetzugang für ausländische Journalisten einzuschränken (siehe ). Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) machte das Internationale Olympische Komitee (IOC) für die Zensur mitverantwortlich. Das IOC habe mit seinem Prinzip der «stillen Diplomatie» versagt, sagte die AI-China-Expertin Verena Harpe. Es habe ein Zeitfenster gegeben, in dem klar war, wie wichtig den Chinesen ein Gelingen der Spiele ist. In diesem Zeitfenster hätte das IOC Druck ausüben müssen, was es aber nicht getan habe. Auch die internationale Journalisten-Organisationen RSF und die Internationale Journalisten-Föderation protestierten gegen die Zensur.

Google bietet Fahrplan-Infos für Mobilgeräte

Google liefert in der Schweiz ab sofort via Google Maps Mobile Routenbeschreibungen und Fahrpläne des öffentlichen Verkehrs aufs Handy.

 Google liefert ab sofort in der Schweiz via Google Maps Mobile Routenbeschreibungen und Fahrpläne des öffentlichen Verkehrs für unterwegs. Mit der Veröffentlichung sind Transportinformationen auf Nokia S60-, Blackberry-, Windows Mobile- und den meisten Java-fähigen Mobiltelefonen verfügbar. Google Maps Mobile war schon bis anhin kostenlos herunterladbar. Mit dem neuen Dienst soll es einfacher werden, den Weg zu einem Restaurant am anderen Stadtende oder den kürzesten Heimweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu finden, wie der Suchmaschinengigant in einer Pressemitteilung verspricht.

Startschuss für Epson Art Photo Award 2009

Epson schreibt zum vierten Mal den Epson Art Photo Award aus. Bis zum 31. Januar können alle Klassen fotospezifischer Studiengänge und anderer Ausbildungswege mit Schwerpunkt Foto/Kunst ihre aktuellen Arbeiten einreichen.

Epson schreibt zum vierten Mal den Epson Art Photo Award aus. Bis zum 31. Januar 2009 können alle Klassen fotospezifischer Studiengänge und anderer Ausbildungswege mit Schwerpunkt Foto/Kunst ihre aktuellen Arbeiten einreichen. Thematische oder geographische Beschränkungen gibt es keine.Dotiert ist der Preis mit insgesamt 37’500 Euro. Ausserdem werden die Bilder der besten Klasse oder Gruppe, des besten Künstlers sowie die 25 weiteren besten Arbeiten aus allen Gruppeneinsendungen auf der Art Cologne vom 22. bis 26. April 2009 präsentiert.
Die Anmeldung zum Epson Art Photo Award 2009 erfolgt ausschliesslich
. Dort sind auch die Sieger des letzjährigen Awards zu sehen.

HD suisse mit unkommentierter «Peking View» während Olympia

Wer sich an der Euro über die Fussball-Kommentatoren geärgert hat, der hat während den Olympischen Spielen die Gelegenheit, sich Sport pur anzuschauen: HD suisse sendet neben den beiden von SF zwei übernommenen Sendungen «Peking aktuell» und «Peking lounge» auch unkommentierte Übertragungen.

 Wer sich an der Euro über die Fussball-Kommentatoren geärgert hat, der hat während den Olympischen Spielen die Gelegenheit, sich Sport pur anzuschauen: HD suisse sendet neben den beiden von SF zwei übernommenen Sendungen «Peking aktuell» und «Peking lounge» auch unkommentierte Übertragungen. Tagsüber sind «bildattraktive Sportarten» zu sehen, wie es von Seiten SF heisst. Dazu zählen die Leichtathletik-Finals, Segeln, Schwimmen oder Basketball. Bis zu 17 Stunden täglich wird auf HD suisse Livesport gezeigt. Weil die Übertragungen aus logistischen und finanziellen Gründen unkommentiert sind, spricht SF analog zu der Heliokopterüberflug-Sendung «Swiss View» von «Peking View». Eingeblendet sind die üblichen Informationen wie etwa die Startlisten, die Zwischenzeiten, Resultate oder die Namen der Wettkämpfenden. Die Live-Wettkampf-Übertragungen auf HD Suisse beginnen wegen der internationalen Zeitverschiebung für das Schweizer Publikum in der Nacht zwischen 01.20 und 04.00 Uhr und enden gegen 18.00 Uhr. Das Angebot auf HD Suisse komplettiert die Berichterstattung auf SF zwei. Insgesamt zeigen die beiden Sender über 30 Stunden täglich Live-Sendungen aus Peking.

Ascom erhält Auftrag vom kanadischen Konzern Mitel

Der Telekomzulieferer Ascom hat vom kanadischen Kommunikationskonzern Mitel einen Auftrag mit einem jährlichen Umsatzvolumen «im mittleren bis hohen einstelligen Millionenbereich» erhalten.

 Der Telekomzulieferer Ascom hat vom kanadischen Kommunikationskonzern Mitel einen Auftrag mit einem jährlichen Umsatzvolumen «im mittleren bis hohen einstelligen Millionenbereich» erhalten. Der an Ascom Wireless Solutions erteilte Auftrag umfasst gemäss SDA Design, Entwicklung, Herstellung und Auslieferung einer vollständigen Palette von drahtlosen Handgeräten für den Geschäftsgebrauch, die auf dem Dect und WiFi Standard basieren, sowie IP-Dect-Infrastruktur mit entsprechendem Zubehör.

Affichage verzeichnet Gewinneinbruch

Affichage hat im Halbjahr einen Gewinneinbruch erlitten. Der Umsatz stieg zwar dank Übernahmen im Ausland und einem guten Geschäft mit der Fussball-EM um 38,0 Prozent auf 222,9 Millionen Franken. Der Gewinn ging jedoch um fast ein Viertel zurück.

 Die Aussenwerbegruppe Affichage hat im Halbjahr einen Gewinneinbruch erlitten. Der Umsatz stieg zwar dank Übernahmen im Ausland und einem guten Geschäft mit der Fussball-EM um 38,0 Prozent auf 222,9 Millionen Franken. Der Gewinn ging jedoch um fast ein Viertel auf 15,1 Millionen Franken zurück. Das Betriebsergebnis auf Stufe Ebit verbesserte sich zwar um 3,9 Prozent auf 24,8 Millionen Franken, wie Affichage am Mittwoch bekannt gab. Die entsprechende Marge reduzierte sich aber von 14,8 auf 11,1 Prozent. Das Betriebsergebnis vor akquisitionsbedingten Abschreibungen (Ebita) stieg um 14,7 Prozent auf 28,5 Mio. Franken. Ein Grund für den Gewinnrückgang sei die Zunahme der Abschreibungen auf immateriellen Werten, heisst es weiter. Sie stiegen vom 1,0 Millionen auf 3,7 Millionen Franken. 
Beim Finanzergebnis schrieb das Unternehmen einen Verlust von 1,0 Millionen Franken, nach einem positiven Ergebnis von 2,86 Millionen Franken im Vorjahressemester. Als Gründe für das schlechte Ergebnis nennt Affichage Währungsverluste und gestiegene Zinsaufwendungen.
Der Heimmarkt Schweiz verzeichnet eine organische Steigerung der Verkaufserlöse um 6,6 Prozent auf 152,9 Millionen Franken. Das Unternehmen profitierte dabei von der Fussball-EM und dem allgemein positiven Marktumfeld.
Im internationalen Geschäft stieg der Umsatz dank Übernahmen von 18,1 auf 39,4 Prozent. Dies entspricht 31,4 Prozent des gesamten Gruppenerlöses. Während sich die Umsatzentwicklung insbesondere in Bosnien, Italien und Ungarn erfreulich entwickle, harze das Geschäft in Griechenland, heisst es in der Mitteilung weiter. Affichage Hellas habe einen schwierigen, von einem heftigen Preiskampf begleiteten Start in laufende Jahr verzeichnet. Dem neu zusammengesetzten Management sei aber bereits im zweiten Quartal eine deutliche Steigerung gelungen.
Für den weiteren Jahresverlauf gibt sich Affichage vorsichtig. In der Schweiz seien erste Anzeichen einer Konjunkturabkühlung bemerkbar. Das kurzfristige Buchungsverhalten der Kunden mache Prognosen für das zweite Halbjahr schwierig. Im Ausland erwarte man aber eine Fortsetzung des Wachstums.
 

Detailhandel verzeichnet mehr Umsatz im ersten Halbjahr

Trotz Finanzkrise und Rekordbenzinpreisen sind die Schweizer immer noch in Kauflaune. Die Detailhändler konnten im ersten Halbjahr 2008 ein Umsatzplus von 4,6 Prozent auf 19,2 Milliarden Franken erzielen.

Trotz Finanzkrise und Rekordbenzinpreisen sind die Schweizer immer noch in Kauflaune. Die Detailhändler konnten im ersten Halbjahr 2008 ein Umsatzplus von 4,6 Prozent auf 19,2 Milliarden Franken erzielen. Das Plus von 837 Mio. Fr. gegenüber dem Vorjahr stammt vor allem von den Lebensmitteln, deren Verkäufe um 6,1 Prozent auf 11,1 Milliarden Franken zulegten. Das zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK unter 19 Detailhändlern.Immer beliebter sind die sogenannten ConvenienceProdukte wie Fertiggerichte, abgepackte Sandwiches, Fertigsalate und Salatsaucen (+11,4 Prozent). Auch Brot (+8,8 Prozent) und Molkereiprodukte (+6,7 Prozent) verbuchten deutlich mehr Umsatz.Der Non-Food-Markt erreichte im 1. Semester 2008 insgesamt eine Zunahme von 2 Prozent. Für die Gruppe Wasch- und Putzmittel, Körperpflege und Tiernahrung wurde 3,4 Prozent mehr ausgegeben. Der Absatz von Möbeln, Haushalts- und Gartenwaren oder Papeterieartikeln legte um 3,5 Prozent zu.Euro 08 liess das Bier fließen Die Fussball-EM verhalf Bier, Würsten und Chips zu gesteigertem Absazt: Im Juni rannen 15 Prozent mehr Bier durch die Kehlen als im Vorjahresmonat. Zudem wurden 11 Prozent mehr Würste und 9 Prozent mehr Chips gegessen.Die Verkäufe von Sportartikeln schnellten im Juni um 15 Prozent nach oben. Bei Taschen und Rucksäcken waren es gar 18 Prozent mehr als im Juni 2007. Dafür schauten die Fernsehhändler in die Röhre: Im Juni tauchte der Absatz von TV- und Videogeräten um 3 Prozent. Fotoapparate brachen gar um ein Viertel ein. Trotz des Werbetrommelwirbels vor der Fussball-EM gingen im ganzen ersten Halbjahr nur 4 Prozent mehr Fernseher und Videogeräte über den Ladentisch. Fotoapparate-Händler mussten ein Minus von 9 Prozent verkraften.

BBC: 830’000 Franken Strafe wegen Manipulation bei Anruf-Sendungen

Die britische Rundfunkanstalt BBC muss wegen Manipulation bei Anruf-Sendungen erneut eine hohe Strafe zahlen. Die Medienaufsicht Ofcom verhängte am Mittwoch eine Strafe von umgerechnet 830'000 Franken gegen den Sender.

 Die britische Rundfunkanstalt BBC muss wegen Manipulation bei Anruf-Sendungen erneut eine hohe Strafe zahlen. Die Medienaufsicht Ofcom verhängte am Mittwoch eine Strafe von 400’000 Pfund, umgerechnet rund 830’000 Franken, gegen den Sender. Die BBC habe ihr Publikum «in die Irre geführt», indem sie bewusst falsche Gewinner präsentiert und Sendungen «unfair» gestaltet habe, hiess es gemäss SDA in der Mitteilung. Eine so hohe Strafe musste die Rundfunkanstalt noch nie bezahlen. Die BBC soll in mehreren Fernseh- und Radioshows Zuschauer oder Zuhörer aufgefordert haben, bei Wettbewerben mitzumachen, obwohl die Kandidaten bereits feststanden.
Andere Shows wurden im Vorfeld aufgezeichnet und Gewinner ausgewählt, so dass live niemand gewinnen konnte. Der Vorwurf betrifft in Grossbritannien bekannte Sendungen aus den vergangenen Jahren wie «Comic Relief», «Sport Relief» und «Children in Need». Die BBC akzeptierte die Strafe und bedauerte die «ernsten Verstösse».
Erst vergangenes Jahr musst die BBC eine Strafe von 50’000 Pfund (103’500 Franken) zahlen. Dabei wurden in Gewinnshows, in denen Zuschauer anrufen konnten, Sieger präsentiert, die in Wirklichkeit gar nicht angerufen hatten.
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