Facing setzt drei Geschäftsberichte um

Die Zürcher Agentur Facing hat für Coop Mineraloel, Swissgrid und den Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten die Geschäftsberichte 2007 realisiert.

Die Zürcher Agentur Facing hat für Coop Mineraloel, Swissgrid und den Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten die Geschäftsberichte 2007 realisiert. Swissgrid ist gesamtschweizerisch für den Netzbetrieb über das Höchstspannungsnetz verantwortlich. Ausgehend vom Leitsatz «Moving Power» stellte Facing beim Geschäftsbericht den durch die Liberalisierung des Strommarktes bedingten internen Veränderungsprozess des Unternehmens in den Mittelpunkt, wie es in einer Mitteilung heisst.Den Geschäftsbericht für Coop Mineraloel setzte Facing in Form eines Unternehmensporträts um und stellt Kunden und Mitarbeiter in den Vordergrund. Für den Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten schliesslich orientierte sich die Agentur visuell und typographisch an der im Herbst 07 in neuem Kleid erschienenen Schreiner Zeitung.

Nach SVP-Drohung: BDP modifiziert Internet-Auftritt

Die Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) hat nach einer Drohung der SVP Schweiz ihren Internet-Auftritt modifiziert. Ganz verschwunden ist die abgeänderte SVP-Sonne allerdings nicht.

Die Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) hat nach einer Drohung der SVP Schweiz ihren Internet-Auftritt modifiziert. Dieser erscheint seit Freitag unter Bdp.tv mit den Wappen der Kantone Graubünden, Bern und Glarus, wo die BDP-Sektionen bereits entstanden sind oder formell Ende August gegründet werden. Das Grün aus dem SVP-Logo wurde durch ein dunkles Blau ersetzt, am Nachthimmel funkeln Sterne. Zu Bdp.tv gelangt aber auch, wer Svp.tv eingibt. Für wenige Sekunden erscheint eine Sonne mit dunkler Brille auf einem Badetuch, bevor rasch zum neuen Auftritt umgeschaltet wird. Man werde die Situation über das Wochenende analysieren und schauen, ob rechtliche Schritte eingeleitet werden, sagte SVP-Parteisprecher Alain Hauert auf Anfrage der SDA. Die SVP hatte von der für die BDP-Site verantwortliche Thurgauer Produktionsfirma ultimativ verlangt, den Internet-Auftritt der neuen Partei zu ändern und weder den Namen SVP noch das Logo der Volkspartei in irgend einer Form zu verwenden.

Privatradios verzeichnen Reichweite-Einbussen

Das Radio hat im ersten Halbjahr 2008 geringfügig an Tagesreichweite verloren. Der Marktanteil aller Deutschschweizer Privatradios ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 auf 25,4 Prozent gesunken.

Das Radio hat im ersten Halbjahr 2008 geringfügig an Tagesreichweite verloren. 90,7 Prozent der über 15-Jährigen schalteten in der Deutschschweiz im ersten Halbjahr täglich während knapp 118 Minuten das Radio ein. Das sind 0,5 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2007, wie die Halbjahreszahlen von Publica Data ergeben.Die DRS-Sender steigerten den Marktanteil um 0,8 Prozent auf 64,6 Prozent. Gepunktet hat DRS 3: Dessen Marktanteil stieg um 1,4 auf 15,8 Prozent. DRS 1 musste dagegen eine Einbusse von 1,3 Prozent hinnehmen und erreichte einen Marktanteil von 38,5 Prozent.Der Marktanteil aller Deutschschweizer Privatradios ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 auf 25,4 Prozent gesunken. Die ausländischen Sender legten dagegen um 0,2 auf 6,2 Prozent leicht zu. An der Spitze der Privatradios liegt nach wie vor Radio 24, das über eine Reichweite von 5,6 Prozent und einen Marktanteil von 2,5 Prozent verfügt. Vom dritten auf den zweiten Platz verbessert hat sich Energy Zürich mit einer Reichweite von 4,4 Prozent. Es überholte damit Radio Top (4,3 Prozent). RSR bleibt SpitzenreiterIn der Romandie nahm die Zahl der erreichten Radiohörer um 1,5 Prozent auf 88,5 Prozent ab. Praktisch unverändert war die Spitzenposition von Radio Suisse Romande (RSR), das auf eine Reichweite von 53,7 Prozent kam (+0,1 Prozent). Damit erreichten die RSR-Sender rund 1,3 Millionen Hörerinnen und Hörer. Der Marktanteil betrug 57 Prozent.Deutlich an Reichweite eingebüsst haben die Westschweizer Privatradios. Die Reichweite betrug im vergangenen Halbjahr 49,4 Prozent, das sind 3,6 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Der Marktanteil der Privaten sank im gleichen Zeitraum um 0,4 auf 23,3 Prozent.

Four: Ehemaliges Fisch.Meier-Führungsteam gründet Agentur

In Zürich West gibt es eine neue Werbeagentur mit dem Namen Four. Gegründet wurde sie vom ehemaligen Führungsteam von Fisch.Meier/Publicis Dialog

In Zürich West gibt es eine neue Werbeagentur mit dem Namen Four. Gegründet wurde sie vom ehemaligen Führungsteam von Fisch.Meier/Publicis Dialog: Sandra Genge, Christian Hansen, Björn Brinkmann und Philipp Sträuli. Erklärtes Ziel sei die Ausrichtung auf Wirkungsorientierung statt auf Massnahmenorientierung, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Deshalb biete Four «Multichannel Creativity» und agiere medienneutral in Dialog, Klassik und Online.

In Flagranti gewinnt Visana als Kunden

Die Lysser Werbeagentur In Flagranti hat in einer Konkurrenzpräsentation die Brands Visana und Visana Business der Visana-Gruppe gewonnen.

Die Lysser Werbeagentur In Flagranti hat in einer Konkurrenzpräsentation die Brands Visana und Visana Business der Visana-Gruppe gewonnen. Überzeugt habe die Agentur mit der Strategie und der langfristig einsetzbaren Kreation, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Umsetzung zeige das, was einem am nächsten liege: das Kissen. Darin sei man eben so gut aufgehoben wie bei Visana. Unterstützt wird dieses Schlüsselbild durch den den Claim «Und Sie liegen hier richtig». Mit dieser Botschaft sollen sowohl Privat- als auch Firmenkunden angesprochen werden.Verantwortlich bei Visana Services AG:Yvonne Kohler Giger (Leiterin Marketing Privatkunden), Karin Lanz-Stirnemann (Marketing Kommunikation Firmenkunden), Esther Trüssel und Franziska Lehmann (Marketing Kommunikation Privatkunden).
Verantwortlich bei In Flagranti: Michael Hählen, Lorenz Schmid, Manuela Kern (Beratung), Lorenz Killer (AD), Andrea Tschirren (Junior AD), Jon Florin,Simon Kümin, Jürg Freudiger (Text/Konzept).

Zu guter Letzt: Die Schönheit der Tombola

Missen haben in der Schweiz immer Konjunktur – sogar «Ex-Miss» scheint ein richtiggehender Beruf zu sein. Einen Auftrag haben die hiesigen Missen allerdings an die Konkurrenz aus Frankreich verloren.

Missen haben in der Schweiz immer Konjunktur – sogar «Ex-Miss» scheint ein richtiggehender Beruf zu sein. Ein Auftrag ist den hiesigen Missen allerdings durch die Lappen gegangen: Glücksfee am 1. Schweizer Medienball ist nämlich die Miss France. Nicht zufällig, schliesslich ist Frankreich Gastland des Anlasses, der am letzten Oktober-Wochenende im neu eröffneten Dolder Grand über die Bühne geht. Mit der schwarzhaarigen Schönheit namens Valérie Bègue wolle man «ein erstes glamouröses Highlight» setzen, schreiben die Organisatoren des Medienballs in einem Communiqué, dem ein hochaufgelöstes Bild der jungen Dame beiliegt. Die als «schön und intelligent» beschriebene 22-Jährige wird die glücklichen Gewinner der grossen Tombola ermitteln. Der Erlös kommt der internationalen Hilfsorganisation Reporters sans frontières sowie dem Zürcher Journalistenpreis zugute. Damit haben die hiesigen Schreiberlinge doch immerhin etwas vom Glamourimport aus dem Nachbarland.

Swiss Olympic setzt auf Motivation aus der Bevölkerung

Peking, Austragungsort der diesjährigen olympischen Sommerspiele, ist sehr weit weg. Deshalb ruft Swiss Olympic die Schweizer Bevölkerung auf, das Schweizer Olympia-Team mit Erfolgs- und Glückwünschen sowie Motivationstexten übers Internet zu unterstützen.

 Peking, der Austragungsort der diesjährigen olympischen Sommerspiele, ist sehr weit weg. Deshalb ruft Swiss Olympic die Schweizer Bevölkerung auf, das Schweizer Olympia-Team mit Erfolgs- und Glückwünschen sowie Motivationstexten übers Internet zu unterstützen. Ausgearbeitet hat die Kampagne, die mit einem Wettbewerb gekoppelt ist, die Berner Agentur Freiburghaus und Partner. Der Wettbewerb startet am 28. Juli mit einer breit angelegten Online-Kampagne sowie Inseraten in Printmedien in der ganzen Schweiz und wird bis am 24. August dauern.Die Teilnehmer können ihre Wünsche mittels SMS oder einer Eingabe auf der Website www.swissolympic.ch/fanpost einsenden. Die Eingaben werden von Swiss Olympic geprüft und veröffentlicht sowie auf den TV-Bildschirmen im House of Switzerland in Peking gezeigt.
Verantwortlich bei Swiss Olympic:
Dany Gehrig (Leiter Marketing Swiss Olympic). Verantwortlich bei Freiburghaus und Partner: Simon Freiburghaus (Creative Director), Youri Laubscher (Art Director), Pascale Berclaz, Heike Kamieth, Lea Moser (Beratung), Croci & du Fresne (Foto und Composing).

Detailhandel verzeichnet mehr Umsatz im ersten Halbjahr

Trotz Finanzkrise und Rekordbenzinpreisen sind die Schweizer immer noch in Kauflaune. Die Detailhändler konnten im ersten Halbjahr 2008 ein Umsatzplus von 4,6 Prozent auf 19,2 Milliarden Franken erzielen.

 Trotz Finanzkrise und Rekordbenzinpreisen sind die Schweizer immer noch in Kauflaune. Die Detailhändler konnten im ersten Halbjahr 2008 ein Umsatzplus von 4,6 Prozent auf 19,2 Milliarden Franken erzielen. Das Plus von 837 Mio. Fr. gegenüber dem Vorjahr stammt vor allem von den Lebensmitteln, deren Verkäufe um 6,1 Prozent auf 11,1 Milliarden Franken zulegten. Das zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK unter 19 Detailhändlern. Immer beliebter sind die sogenannten Convenience-Produkte wie Fertiggerichte, abgepackte Sandwiches, Fertigsalate und Salatsaucen (+11,4 Prozent). Auch Brot (+8,8 Prozent) und Molkereiprodukte (+6,7 Prozent) verbuchten deutlich mehr Umsatz.
Der Non-Food-Markt erreichte im 1. Semester 2008 insgesamt eine Zunahme von 2 Prozent. Für die Gruppe Wasch- und Putzmittel, Körperpflege und Tiernahrung wurde 3,4 Prozent mehr ausgegeben. Der Absatz von Möbeln, Haushalts- und Gartenwaren oder Papeterieartikeln legte um 3,5 Prozent zu.
Euro 08 liess das Bier fliessen Die Fussball-EM verhalf Bier, Würsten und Chips zu gesteigertem Absazt: Im Juni rannen 15 Prozent mehr Bier durch die Kehlen als im Vorjahresmonat. Zudem wurden 11 Prozent mehr Würste und 9 Prozent mehr Chips gegessen.
Die Verkäufe von Sportartikeln schnellten im Juni um 15 Prozent nach oben. Bei Taschen und Rucksäcken waren es gar 18 Prozent mehr als im Juni 2007. Dafür schauten die Fernsehhändler in die Röhre: Im Juni tauchte der Absatz von TV- und Videogeräten um 3 Prozent. Fotoapparate brachen gar um ein Viertel ein. Trotz des Werbetrommelwirbels vor der Fussball-EM gingen im ganzen ersten Halbjahr nur 4 Prozent mehr Fernseher und Videogeräte über den Ladentisch. Fotoapparate-Händler mussten ein Minus von 9 Prozent verkraften.

Sind Tamedia und Ringier am Kauf von L’Agefi interessiert?

Dass das Westschweizer Unternehmen GSMN, die frühere Agen-Holding, einen Verkauf seiner Pressesparte prüft, war schon bekannt. Nun macht ein weiteres Gerücht die Runde: Tamedia wie auch Ringier seien daran interessiert, die Wirtschaftszeitung L’Agefi und die Frauenzeitschrift Profil Femme aus dem Hause GSMN zu übernehmen.

 Dass das Westschweizer Unternehmen GSMN, die frühere Agen-Holding, einen Verkauf seiner Pressesparte prüft, war schon bekannt. Nun macht ein weiteres Gerücht die Runde: Tamedia wie auch Ringier seien daran interessiert, die Wirtschaftszeitung L’Agefi und die Frauenzeitschrift Profil Femme aus dem Hause GSMN zu übernehmen. Wie Le Temps berichtete, bereite man bei Tamedia bereits eine Offerte vor. Dank dem Kauf wolle man mit je einem Westschweizer Pendant die Wirtschaftszeitung Finanz & Wirtschaft sowie die Frauenzeitschrift Annabelle stärken. Beim Zürcher Medienhaus war auf Anfrage der Werbewoche allerdings kein Kommentar zu erhalten: «Wir kommentieren Gerüchte nicht. Sowohl die Finanz & Wirtschaft wie auch Annabelle sind erfolgreich unterwegs, es gibt keinen Grund, das Konzept grundlegend zu ändern», erklärte Sprecher Christoph Zimmer. Auch Ringier verzichtet auf einen Kommentar: «Zu Gerüchten am Markt nehmen wir grundsätzlich keine Stellung», erklärte Konzernsprecher Marco Castellaneta. Ringier ist mit dem Titel Edelweiss bereits schon auf dem Westschweizer Frauenzeitschrift-Markt präsent.
Der Konzern GSMN (Genolier Swiss Medical Network) vereint Kliniken und Medien unter seinem Dach, kündigte aber im Mai an, dass er sich künftig auf die Gesundheitssparte konzentrieren will.

Google zählt eine Billion Webadressen

Das Internet wächst schneller als erwartet: Zum gegenwärtigen Zeitpunkt existiert laut Google-Entwicklern rund eine Billion Webadressen.Pro Sekunde kommen rund 4'000 neue URLs dazu.

 Das Internet wächst schneller als erwartet: Zum gegenwärtigen Zeitpunkt existiert rund eine Billion Webadressen. Das schrieben die Google-Entwickler Jesse Alpert und Nissan Hajaj kürzlich im unternehmenseigenen Blog. Im Vergleich: Bei der ersten Erstellung des Google-Index 1998 war die Zahl der gefundenen Unique-URLs mit 29 Million Seiten noch vergleichsweise bescheiden ausgefallen. Doch bereits im Jahr 2000 wurde das rasante Wachstum des neuen Mediums durch das Knacken der Ein-Milliarden-Marke deutlich. Die aktuellen Zahlen seien jedoch sogar für die Google-Mitarbeiter selbst eine Überraschung gewesen, geben sie in ihrem Blog-Eintrag zu. Sie bedeuten ein Wachstum um den Faktor 1’000 in nur acht Jahren. Umgerechnet heisst das, dass im Durchschnitt an die 4’000 neue Webadressen pro Sekunde hinzukommen.Mit einem Anstieg um das Tausendfache in den vergangenen acht Jahren habe die Grösse des Internets heute einen neuen Meilenstein erreicht, so Alpert und Hajaj. Dabei wurden für die aktuelle Messung gar nicht alle gefundenen Webadressen mitgezählt: Seiten, die über mehrere URLs gefunden werden können, wurden nur einmal gezählt.

SBB Cargo lanciert einen Fotopreis für Newcomer

Die Schweiz wird um einen Fotografiepreis reicher: SBB Cargo lanciert in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Euro RSCG Zürich den SBB Cargo Newcomer Photo Award. In Ausbildung stehende Fotografen und Fotografinnen können dieses Jahr zum ersten Mal ihr Glück versuchen.

 Die Schweiz wird um einen Fotografiepreis reicher: SBB Cargo lanciert in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Euro RSCG Zürich den SBB Cargo Newcomer Photo Award. Er wird dieses Jahr zum ersten Mal ausgeschrieben. Dabei werden in Ausbildung stehende Fotografen und Fotografinnen im Rahmen eines professionellen Wettbewerb-Foto-Shootings herausgefordert und durch eine Fachjury bewertet. Das Shooting zum Thema «SBB Cargo» findet an Locations in ganz Europa statt. Als Juroren wirken Barbara Basting (Kulturredaktorin Tages-Anzeiger), Martin Parr (Magnum-Fotograf), Rein Wolfs (Künstlerische Leitung Kunsthalle Fridericianum Kassel) und Jürg Aemmer (Creative Director Euro RSCG und Präsident von Designnetwork Switzerland). Der Gewinner des SBB Cargo Newcomer Photo Award 2008 erhält ein Preisgeld von 5’000 Franken. Die 12 besten Fotografien des Shootings werden ausserdem im SBB-Cargo-Kalender 2009 grossformatig abgedruckt.

SRG beugt der Olympia-Zensur vor

Olympia-Vorbereitungen bei der SRG: Knapp zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in China rüstet sich das Schweizer Fernsehen bereits in Peking für seinen Einsatz. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Vorbeugung gegen eine allfällige Zensur durch die chinesische Regierung.

Olympia-Vorbereitungen bei der SRG: Knapp zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in China rüstet sich das Schweizer Fernsehen bereits in Peking für seinen Einsatz. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Vorbeugung gegen eine allfällige Zensur durch die chinesische Regierung. Denn das chinesische Staatsfernsehen strahlt Veranstaltungsbilder immer mit einer Verzögerung von mehreren Sekunden aus. So können unliebsame Bilder unterschlagen und somit Zensur betrieben werden. Wie die Zeitung Sonntag in ihrer Ausgabe vom 27. Juli berichtet, werden deshalb bei den Olympischen Spielen in Peking erstmals eigene Kameras des Schweizer Fernsehens zum Einsatz kommen. Postiert auf so genannten Präsentationspositionen, erlauben sie dem SF jederzeit eigene Bilder in die Schweiz zu senden. Falls auch trotz dieser Massnahmen eine unabhängige Berichterstattung nicht möglich sein sollte, will SRG-Generaldirektor Armin Walpen zu harten Mitteln greifen: Gegebenenfalls will er dann nämlich die gesamte Berichterstattung stoppenDie SRG wird während der Spiele mit 133 Mitarbeitern vor Ort sein.
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