OSW bewirbt fast neue Autos

Die Basler Werbeagentur OSW bewirbt fast neue Autos für den Autosupermarkt Grosspeter Muttenz. Ab diesem Herbst hängen die Plakate in Basler Parkhäusern.

Die Basler Oswald Siegfried Werbeagentur (OSW) bewirbt für den Autosupermarkt Grosspeter Muttenz dessen «qualitativ hochstehende Gebrauchtwagen», wie es in einer Medienmitteilung der OSW heisst. Die F12-Plakate des grössten Occasionenhändlers der Nordwestschweiz werden ab diesem Herbst in Basler Parkhäusern zu sehen sein.
Verantwortlich bei Autosupermarkt Grosspeter: Jasmine Gasser (Leiterin Kommunikation).
Verantwortlich bei Oswald Siegfried Werbeagentur (OSW): Michael Oswald (Art Direction), Nadine Siegfried (Beratung), René Fisch (Text).

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Swisscom entdeckt den TV-Sport

Ohne grosses Getöse hat Teleclub eine bedeutende Sportkompetenz aufgebaut. Dahinter steckt die Swisscom, für die Fussball ein wichtiges Marketingargument ist.

Wer sich in der Schweiz für Fussball im Fernsehen interessiert, kommt um Teleclub mittlerweile kaum mehr herum. Das Pay-TV überträgt pro Runde der Axpo Super League vier Partien, je nach Verbreitungsweg live oder zeitversetzt. Während das Schweizer Fernsehen (SF) derzeit pro ¬
Saison nur gerade zehn Matches zeigt, hat Teleclub 134 Spiele im Programm. So können Fans ihren Klub fast lückenlos im TV verfolgen – vorausgesetzt, sie greifen für die Abogebühren ins Portemonnaie.
Teleclub setzt auf Bluewin-TV
Noch sind die Kabelnetze für Teleclub der häufigste und etablierteste Übertragungsweg. Neben seinem Spielfilm- und Serienprogramm bietet der Bezahlsender hier drei Sportkanäle an. Aber Teleclub setzt stark auf den Verbreitungsweg Bluewin-TV. Denn diese ans Internet angelehnte Technologie eröffnet Möglichkeiten, die via Kabelnetz nicht gegeben sind. Als so genannte Live-Events können Sportübertragungen via Bluewin-TV nämlich auch einzeln bezahlt und ohne Monatsabo ¬gesehen werden. «‹Pay per view› hat den Vorteil, dass man die Spiele sozusagen auf Probe verfolgen kann, bevor man voll in die Welt des Pay-TV einsteigt», sagt Teleclub-Sportchef Roger Feiner.
Seit die Swisscom vor eineinhalb Jahren Bluewin-TV lanciert hat, ist der Markt für Sportübertragungen in Bewegung geraten. Bereits 2004 hat sie sich zu 49 Prozent an der CT Cinetrade AG beteiligt, der Teleclub mehrheitlich gehört. Heute liefert Teleclub die gesam¬ten kostenpflichtigen Inhalte der Bluewin-TV-Plattform. Vor allem die Fussball- und Eishockeysendungen sind ein Verkaufsargument, um Kunden zu gewinnen. «Der Sport bietet exklusive Inhalte. Sie sind entscheidend dafür, dass die Kunden auf einen Sender oder eine neue Technologie ‹gwundrig› werden», meint Feiner.
Mit der Swiss Football League hat Teleclub vor zwei Jahren einen Vertrag für die Super-League-Spiele bis zum Ende der eben angelaufenen Saison unterzeichnet. Er enthält eine Option zur Weiterführung in den kommenden Jahren. Dies bedeutete auch das Ende der Schweizer Fussballsendungen beim frei empfangbaren Sat.1. Diesen Herbst stehen nun die Verlängerungsverhandlungen für die Fussballverträge und die Übertragungen der Eishockey-Nationalliga A an. Man konzent¬riere sich vorderhand auf diese beiden Massensport¬arten, weil sie im ganzen Land gut verwurzelt seien, erklärt Feiner. Daneben verfügt Teleclub unter anderem über Rechte an allen Champions-League-Spielen der Uefa, der deutschen Bundesliga und der Formel 1.
«Internet-Portal hat zentrale Bedeutung»
Schritt für Schritt hat das Pay-TV eine bedeutende Sportabteilung aufgebaut, die inzwischen rund 70 Personen umfasst. Die Redaktion leitet Adrian Fetscherin, den man mit der Übernahme seiner gut etablierten Sportwebsite www.sportradio.ch an Bord geholt hat. Die Struktur der Sportabteilung mit Business Unit Sport, Sport Productions, Sport-Portal und Sport-
Mobile setzt auf eine multimediale Verwertungskette. So gelangt man über www.teleclubsport.ch auf den Sportteil des Bluewin-Portals, der zu einem multime¬dialen Sportangebot mit redaktionellen Texten, Bildern und Videos ausgebaut wurde. «Das Portal hat mittlerweile eine zentrale Bedeutung. Die Nutzung zeigt enorm nach oben», sagt Feiner. Demnächst kommen mobile Angebote hinzu. «Dank der Partnerschaft mit Swisscom kann die Konvergenz der Medienplattformen umfassend gelebt werden», meint der Sportchef. Teleclub könne bald Sportinformationen aus einer Hand jederzeit und überall anbieten.
Bei den Kosten halten sich die Akteure bedeckt
Darüber, wie alle diese Angebote finanziert werden, schweigen sich die beteiligten Partner aus. Teleclub kommuniziert grundsätzlich keine konkreten Zahlen – auch keine Einschaltquoten. Diese seien «stetig steigend», sagt Feiner unverbindlich. Die Vermutung, dass die Einnahmen aus Abogebühren und Sponsoring nicht alle Kosten decken, liegt nahe. Denn Werbung gibt es im Umfeld der Sportübertragungen keine. Die restlichen Kosten dürften an der Swisscom hängen bleiben, in deren Interesse letztlich der Sport-Content produziert wird.
Insgesamt profitiert die Swiss Football League ¬finanziell. Seit Teleclub ins Geschäft eingestiegen ist, sind die TV-Einnahmen um rund 20 Prozent gestiegen. Allerdings sind die unbekannten Einschaltquoten für die Klubs problematisch: Ihre Werbeeinnahmen hängen auch von der Anzahl Fernsehzuschauer ab. Dank der häufigen Live-Übertragungen sind sie bei den Fans aber immerhin vermehrt präsent.
Die SRG SSR zeigt zwar wie bisher zehn Partien pro Saison, profitiert aber indirekt auch vom Sport-Boom im Pay-TV. Für Eishockey hat Teleclub eine Produk¬tionsabmachung mit der Liga, welche die Spiele von der SRG produzieren lässt. Und im Fussball besitzt Teleclub eine direkte Vereinbarung mit der SRG, die einzelne Spiele durch das tpc, aber auch mit ausländischen Produzenten abdecken lässt.
Adrian Scherrer

Y&R-Gruppe kuriert für ÖKK neue Krankheiten

Die Y&R-Gruppe hat die Kampagne der Krankenversicherung ÖKK fortgeführt. Zu sehen sind weitere Comiczeichungen, die fingierte Krankheiten darstellen.

Die Krankenversicherung ÖKK hat die in Gockhausen ansässige Y&R-Gruppe mit der Fortführung ihrer Kampagne beauftragt. Mit Comiczeichnungen werden fingierte Krankheiten wie Versicherungs-Lückitis, Krippensuchitis und Nix-Sehitis dargestellt, die es bei der ÖKK nicht geben soll.
«Oft machen Krankenversicherungen ihre Kunden mehr krank als gesund», heisst es in einer Medienmitteilung der Y&R-Gruppe. «Dagegen gibt es ein einfaches Mittel: Den Wechsel zur ÖKK. Hier werden die Übel des Versicherungswesens gnadenlos ausgemerzt.» Der Humor steht im Zentrum der Kampagne, die Humorlosigkeit gängiger Versicherungswerbung bleibe auf der Strecke, so die Y&R-Gruppe. Das schönste Beispiel sei der Geschäftsbericht, für den sich die Geschäftsleitung der ÖKK im Kampagnen-Stil habe verewigen lassen.
Umgesetzt werden die Massnahmen der Kampagne auch in der klassischen Werbung, im Sponsoring, in Stelleninseraten und Webbannern, Magazinen sowie Kundenbindungsmassnahmen.

Verantwortlich bei ÖKK: Mario Theus (Marketing und Stv. Vorsitz der Geschäftsleitung), Venanzi Vincenz (Abteilungsleiter Marketingkommunikation).
Verantwortlich bei der Y&R-Gruppe: Dominik Oberwiler (CD/AD), Martin Stulz (Text), Rob Hartmann (Illustration), Pablo Koerfer, Adrian Tschui (Beratung), Oliver Vedolin (Strategie), Caspar Coppetti (Gesamtverantwortung).

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Kreisvier gestaltet für den Schweizer Fernsehpreis

Diesen Freitag wird erstmal der neu geschaffene Schweizer Fernsehpreis von Tele und TV-Star verliehen. Die Basler Agentur Kreisvier hat die Kommunikationsmassnahmen realisiert.

Tele und TV-Star, die beiden Fernsehzeitschriften aus dem Hause Axel Springer, verleihen erstmals gemeinsam den neu geschaffenen Schweizer Fernsehpreis. Diesen Freitag wird er an einer Gala in der Zürcher Maag Event Hall überreicht. Im Rahmen eines Pitchs wurde die Basler Agentur Kreisvier Communications dazu auserkoren, den Anlass zu kommunizieren. Dies teilte Kreisvier in einer Medienmitteilung vom Dienstag mit.
Die Agentur kreierte Inserate, TV-Trailer, Einladungen und die Menükarte und war massgeblich bei der Kreation der Trophäe beteiligt. Sie entstand in enger Zusammenarbeit mit dem ausführenden Künstler René Racz, Kreisvier-AD Sven Kahler und dem freischaffenden Illustrator Stefan Liechti. Die fast vier Kilo schwere Statue stellt eine weibliche Figur dar, deren Arme in einen stilisierten Bildschirm überfliessen.

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Suchwort Werbung

Thomas Hanan war der erste Mitarbeiter von Google Schweiz. Heute wirkt er im Hürlimann-Areal in Zürich als Head of Sales Switzerland. Er ist damit auch verantwortlich für die Pflege der Agenturen.

Er hat im Weltraum unzählige Sterne aus nächster Nähe betrachtet. Wie man auf der Erde aber ganz tief «in eine Kristallkugel blickt», das konnte Thomas Hanan damals nicht wissen. 1998, nach seinem doppelten Studienabschluss in Astronomie und Marketing in Denver, waren das Internet und digitale Medien bereits «ein grosses Thema». Google war zwei Jahre vorher online gegangen. Hanan war schon damals von den Möglichkeiten dieser Suchmaschine fasziniert. Aber er dachte noch lange nicht daran, dass er einmal der erste Mitarbeiter von Google in der Schweiz werden sollte. Und er hätte tatsächlich Wahrsager sein müssen, um prophezeien zu können, dass dieses Weltunternehmen in der Schweiz einmal das grösste Entwicklungszentrum ausserhalb der USA mit über 400 Mitarbeitenden in Zürich sein würde.
Angefangen hat Thomas Hanan als Mann der ersten Stunde in einem kleinen Studio in Erlenbach. Hier sollte er die zukünftigen Kontakte für den Bereich Sales aufbauen. Als rasch ein Ingenieur als zweiter Mitarbeiter dazukam, wechselte das Duo ins Seefeld. «Es war witzig, wie sich hier zwei verschiedene Welten zusammen finden mussten. Als Salesman wünschte ich eine repräsentative Lokalität als Büro, um Kunden empfangen zu können. Der Ingenieur suchte nur nach Schachtdeckeln, unter denen er einen starken Internetanschluss vermuten konnte.»
Als das schnell wachsende Team nach wenigen Monaten ans Limmatquai zog, waren es bereits 15 Leute. Hier habe Urs Hölzle, der erste Vice-President von Google, der am Hauptsitz in den USA für die Entwicklung der technischen und operativen Infrastruktur verantwortlich war, noch selber Ikea-Möbel zusammengeschraubt, erinnert sich Hanan. Hölzle als Internetpionier mit Schweizer Wurzeln war auch massgeblich verantwortlich dafür, dass Google seinen wichtigsten europäischen Entwicklungsstandort in Zürich wählte. Hier finden die Spezialisten aus aller Welt eine grosse Lebensqualität. Zudem sucht Google auch die Nähe zu wichtigen Hochschulen.
Nach wie vor grosser Entwicklungsbedarf der Online-WerbungBei einer weiteren Expansion 2006 an die Freigutstrasse zählte Google in der Schweiz schon 150 Leute. Im Hürlimann-Areal hat Google Schweiz 2007 definitiv seine futuristische Bleibe gefunden. Thomas Hanan ist hier als Industry Head Switzerland vorwiegend damit beschäftigt, «den Agenturmarkt zu entwickeln». Die klassischen Media-Agenturen wie die spezialisierten Online-Vermarkter werden von seinem Team «trainiert», wie sie mit Google am meisten Erfolge aus einem Budget herausholen können. Die Wirkung von Online-Werbung und ihre Spielmöglichkeiten sind heute allgemein bekannt. «Nach wie vor gibt es aber noch einen grossen Entwicklungsbedarf», weiss Hanan. Obwohl wir in der Schweiz eines der besten Breitbandnetze der Welt und die grösste Internet-Durchdringung haben, liegt der Anteil von Online-Werbung immer noch unter 2 Prozent, im Vergleich zu 20 in England und über 10 in Deutschland. «Noch fehlt bei vielen bisher vor allem klassisch aktiven Medialeuten das spezialisierte Know-how», stellt Hanan fest. Damit sich Werbetreibende trotzdem möglichst weit in den Dschungel des World Wide Web vorwagen können, ohne dabei die Orientierung zu verlieren, bietet Google inzwischen eine spezielle Zertifizierung an. Mit dem Titel «Google Advertising Professional» dürfen sich Mediaspezialisten und Agenturen schmücken, welche die Google-Kurse besucht und erfolgreich abgeschlossen haben.
Das Internet beeinflusst nicht nur die Meinungsbildung, indem es heute ein erster Kontaktpunkt ist, um sich zu informieren. «Es beeinflusst auch die Kaufprozesse», ist Hanan überzeugt. Wer vor einer neuen Anschaffung steht, Autos vergleichen will, Reisen buchen oder sogar ein Haus kaufen, informiert sich zuerst mal im Netz. Beim grössten Suchportal der Welt sind deshalb die AdWords das wichtigste Angebot von Google. Zu solchen klar definierten Suchwörtern wie «Ferien in Griechenland», «Staubsauger» oder «Poster von Andy Warhol» können bezahlte Informationen geschaltet werden, die bei einer Suchabfrage ganz oben auf dem Bildschirm erscheinen. Diese Textanzeigen sind auf der Google-Maske gelb hinterlegt und damit deutlich getrennt vom generischen Bereich der Suchresultate. Der Platz dieser nach einem sehr komplexen System der Statistik und Qualität generierten Informationen kann mit Geld nicht beeinflusst werden. Damit will die grösste Suchmaschine der Welt ihrem wichtigsten Grundsatz treu bleiben: «Google hat immer den User im Vordergrund.»
Bevor Thomas Hanan zu diesem Unternehmen mit heute weltweit 7000 Mitarbeitenden gefunden hat, startete er mit einem Praktikum bei der Zürcher Credit Suisse. In Denver hat der Sohn eines Amerikaners und einer Deutschen BWL Marketing studiert. Weil Astronomie schon immer sein Hobby war und zur Universität auch das höchste Observatorium der Welt gehört, hat er in einem Zweitstudium auch dieses Fach noch abgeschlossen. «Das war eine Schulung für den Geist», schildert er seine Gefühle beim Betrachten der Sterne.
Sein Einstieg ins Netz war bei Multi Media Development MMD. Diese Tochter der PubliGroupe hat Hanan nach seiner Rückkehr in die Schweiz mit aufbauen können.Dann eröffnete er das Zürcher Büro für Yahoo. Bevor er vor fünf Jahren zu Google wechselte, hat Hanan ein Timeout genommen und ein halbes Jahr noch einmal unter den Sternen gelebt. Als Skipper hat er Segeljachten in die Karibik überführt. Heute kreuzt er ebenso gerne vor seiner Wohnung in Feldmeilen.
Andreas Panzeri

SFLB erhält Zuschlag für weltweite ABB-Imagekampagne

Die Werber von Spillmann/Felser/Leo Burnett (SFLB) werden die globale Imagekampagne von ABB realisieren. Noch diesen Herbst werden erste Umsetzungen zu sehen sein.

Spillmann/Felser/Leo Burnett (SFLB) hat von ABB den Zuschlag für die globale Imagekampagne erhalten. Die Zürcher Werbeagentur setzte sich gegen mehrere Konkurrenten durch, wie sie am Dienstag in einer Medienmitteilung verlauten liess.
Maria Jobin, Head of Branding bei ABB, begründete den Entscheid damit, dass die SFLB-Kampagne in den ABB-Schlüsselmärkten Europa, Asien und Nordamerika sehr authentisch und glaubwürdig wirken werde. Erste Umsetzungen der weltweiten Kampagne werden noch in diesem Herbst zu sehen sein.

Grosse Rochade bei Ringier Schweiz

Ringier Schweiz hat nach einer tiefgreifenden internen Reorganisation mit neuen Strukturen, Bereichen und Personen und mit Marc Walder als neuem Geschäftsführer offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Der Verlag setzt vor allem auf das Wachstum im digitalen Markt.

Ringier Schweiz hat am Montag nach einer tiefgreifenden internen Reorganisation mit neuen Strukturen, Bereichen und Personen und mit Marc Walder als neuem Geschäftsführer offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Walder folgt auf Daniel Pillard, der Ringier Schweiz ein Jahr lang ad interim geführt hat. Wie das Verlagshaus in einer Medienmitteilung verlauten lässt, hätten die bisherige und die neue Geschäftsleitung die Reorganisation in den vergangenen Monaten vorangetrieben. Ziel war es, Strukturen für das Geschäft in einem dynamischen Marktumfeld zu schaffen.
Da der Konzern im digitalen Markt weiter wachsen möchte, wurden im Bereich New Media von Geschäftsleitungsmitglied Christoph Bauer drei neue Teilbereiche geschaffen: Das von Thomas Huwiler geleitete Media Site Center (MSC) bietet Internet-Dienstleistungen an. Im Media Lab werden unter der Leitung von André Maerz neue Internet-Geschäftsmodelle und -plattformen entwickelt, während Ringier im Teilbereich Media Sales eine zentrale Vermarktungseinheit für Ringier Internet-Pool-Produkte aufbaut. Ab 1. November 2008 übernimmt Ueli Weber die Leitung von Media Sales.
Auch bei «Cash» weht ein frischer Wind: Ab 1. Oktober wird der bisherige Leiter Lesermarkt Zeitschriften, Dietrich Berg, neuer Verlagsleiter der Multimediaplattform Cash. Christoph Bauer behält die Gesamtleitung der Cash-Gruppe bei, während Berg dort für die Weiterentwicklung des integrierten Medienunternehmens zuständig ist.
Roland Kühne, Leiter des Kundenkontaktcenters, übernimmt zusätzlich zu seinem bisherigen Amt die Leitung des Lesermarktes Zeitschriften von Dietrich Berg. Der Bereich Zeitschriften wird von Urs Heller geführt. Der bisherige interimistische Geschäftsführer von Ringier Schweiz, Daniel Pillard, führt als Mitglied der neuen Geschäftsleitung wieder seinen angestammten Bereich Ringier Romandie.
Bei der Blick-Gruppe übernimmt Beniamino Esposito die Leitung für den Werbemarkt Zeitungen von Martin Tamas. Zuvor war Esposito während fünf Jahren Leiter Werbemarkt im Bereich Zeitschriften. Die Abteilungen Editorial Services, Rubrikenmarkt, Online Sales (blick.ch) und Crossmedia werden neu dem Werbemarkt der Blick-Gruppe unterstellt und ebenfalls durch Beniamino Esposito verantwortet. Im Gegenzug übernimmt Martin Tamas den Bereich Werbemarkt Zeitschriften und leitet zusätzlich neu den Bereich Verkauf International. Der Bereich Blick-Gruppe wird von Thomas Passen geführt.

Reaktionen auf die neue Werbewoche

Die Werbewoche kommt seit letzter Woche in neuem Kleid daher und hat verschiedene Reaktionen darauf bekommen. Lesen Sie hier einige davon.

Die Dynamik des neuen Layouts, des Logos, der Typo und der Icons ist toll. Leider ist mir beim Durchblättern der neuen Werbewoche nie ganz klar geworden, was eine Anzeige und was redaktioneller Teil ist. Aber vielleicht ist das genau das Erfolgsrezept einer guten Werbezeitschrift!
Markus Gut, Chief Creative Officer, Y&R-Gruppe
Gratuliere zu dem gelungenen neuen Auftritt der Werbewoche. Kommt jetzt alles frischer und ein wenig frecher daher. Macht Spass, diese zu lesen.
Roland Lustenberger, Vogt-Schild Druck AG
Relaunches finde ich häufig leider nicht sehr gelungen. Aber dieser ist gut! Gratuliere!
Yvonne Lang
Der Relaunch ist Ihnen sehr gut gelungen. Er ist sehr ansprechend und übersichtlich. Macht mehr Spass zum Lesen.
Özlem Bächli
Wirklich chic – das neue Layout. Gut gelungen! Glückwunsch.
Anita Kittel
Die Werbewoche zeigt Format. Das steht unserer Branche gut. Danke.
Frank Bodin, Chairman & CEO Euro RSCG Group Switzerland, Präsident bsw leading swiss agencies
Mein Eindruck ist leider sehr zwiespältig. Mehr noch: ich finde das alte Layout besser – wenn halt auch ein wenig amerikanisch. Die ganze WW wirkt jetzt wie ein Prospekt. Die Verbreiterung der Textspalten verringert die Lesbarkeit klar. Die Grundschrift ist zu klein. Die Titel mit schmalfetter Helvetica wirken zu schwer, auch hier ist die Lesbarkeit schlechter. Überhaupt die Typo: ein Konzept zur Verwendung der zahlreichen Schriftschnitte ist nicht erkennbar und vermittelt Beliebigkeit. Die alte WW war einfach in jeder Beziehung pfiffiger aufgemacht. Ich will da nicht alles schlechtmachen, aber ein paar Punkte müssen wohl wirklich nachgebessert werden, dann kommt es gut.
Matthias Walti
Eiei, da ging aber ordentlich was in die Hosen: Der alte Look der «Werbewoche» war leider besser als der neue. Und ‘ne Frage sei erlaubt: Wieso geht das Medium, das über die helvetische Werbe- und Kommunikationsszene berichtet, für ‘n Redesign ins Ausland?
Tamás Kiss, Hesskiss Werbeagentur AG
Herzliche Gratulation zur neuen Werbewoche, zum neuen Newsletter und zur neuen Website. Da ist euch ja wirklich ein starker Wurf gelungen.
Peter Kaufmann, Leiter PR und Sponsoring, Publisuisse
Als langjähriger Werbewoche-Leser freue ich mich über das Redesign Ihrer Zeitschrift. Für mich als fast 50-Jähriger ist jedoch die Schriftgrösse Ihrer Texte zu klein. Sie zwingen mich damit, mir nun endlich eine Lesebrille zu kaufen.
Michel Reber, Leiter Marketing Kommunikation, Genossenschaft Migros Luzern
Die Werbewoche hat das Bild entdeckt. Die Werbewoche wirbt für die Werbung, wirbt für das Auge. Herzliche Gratulation zum Relaunch.
Franz A. Zölch, Franz A. Zölch & Partner
Herzliche Gratulation an alle zum sehr geglückten Relaunch!
Urs Gossweiler, Jungfrauzeitung
Bis jetzt hiess es: «Alter Wein in neuen Schläuchen.» Für die neue Werbewoche gilt: «Neuer Wein in neuen Schläuchen.»
Guillaume Borel, Viznerborel

Zu guter Letzt: Kaukasus-PR

Der Konflikt zwischen Georgien und Russland wird nicht nur mit Waffen ausgetragen, längst hat sich der Kriegsschauplatz auch in die Medien verschoben. An der Deutung des Konflikts arbeiten auch zwei PR-Agenturen in Brüssel, eine für Georgien, eine für Russland.

Der Konflikt zwischen Georgien und Russland wird nicht nur mit Waffen ausgetragen, längst hat sich der Kriegsschauplatz auch in die Medien verschoben, wo die beiden Staaten um die Deutungshoheit dessen kämpfen, was sich seit dem 7. August im Kaukasus abgespielt hat. Gemäss einem Bericht der Süddeutschen Zeitung bezahlen zum Beispiel beide Länder eine PR-Agentur in der EU-Hauptsstadt Brüssel, die unter anderem zum Konflikt Pressemitteilungen im Interesse des jeweiligen Landes verfassen und an die Weltpresse verschicken.
Dies offenbar mit einigem Erfolg. Der von Georgien angeheuerte Krisenkommunikator James Hunt, der schon im Konflikt um die Ölplattform Brent Spar für Shell die Kartoffeln aus dem Feuer geholt hatte, schaffte es mit seinem Büro Aspect Consulting, am zweiten Kriegstag mehreren US-Medien die Geschichte des «Opfers Georgien» zu verkaufen, das von seinem Nachbarn Russland brutal angegriffen worden war. Und dies, obwohl der Georgische Präsident die Kampfhandlungen eröffnet hatte. Gegenüber der SZ sagte Hunt voller Stolz, der Georgien-Krieg könnte sein Meisterstück werden.
Die Russen scheinen aus der anfänglichen Schlappe an der Propaganda-Front zu lernen. Wenn auch zu langsam, wie sich ein russischer PR-Berater in der SZ beklagt. Der Rückstand liege am Kreml, der «PR-Arbeit als Propaganda betrachtet, die vor allem für russisches Publikum gemacht wird». Russlands Mann in Brüssel, der Holländer Hans Kribbe, gibt denn auch zu, dass Russland noch keine professionelle Kommunikationsstruktur habe. Kribbe arbeitet für Gplus Europe, eine Tochter des New Yorker PR-Imperiums Ketchum. Kribbe scheint aber dennoch davon überzeugt zu sein, dass auch die Russen im PR-Bereich noch ihre Hausaufgaben machen.

André Béchir ist Kommunikator des Monats

Good-News-Gründer André Béchir wurde von der Schweizer Werbung zum Kommunikator des Monats ernannt. Er hatte Madonna für ihr bisher einziges Schweizer Konzert engagieren können.

Die Schweizer Werbung (SW) hat Konzertorganisator und Good-News-Gründer André Béchir zum Kommunikator des Monats ernannt. Béchir gelang es im dritten Anlauf, Madonna an ihr erstes Schweizer Konzert auf den Flugplatz Dübendorf zu holen. Dieser Anlass mit rund 72’000 Besuchern sei ein Erfolg gewesen, wie eigentlich alle 3000 Events, welche Béchir bisher veranstaltet hat, schreibt Piero Schäfer von der SW am Montag in einer Medienmitteilung.
Seit der Gründung von Good News vor 36 Jahren habe der gelernte Eisenbetonzeichner Béchir Stars aus aller Welt für Auftritte in die Schweiz gebracht – dies dank Durchhaltewillen und feinfühligem Verhandlungsgeschick, so Schäfer weiter. Dass der 59-jährige Béchir Madonna für ein Schweizer Konzert habe verpflichten können, sei eine besondere Leistung und habe ihm bereits zum zweiten Mal den Titel Europäischer Veranstalter des Jahres eingetragen.

Marc-André Pradervand neuer Marketingleiter bei World Vision

Marc-André Pradervand ist neuer Leiter Marketing von World Vision Schweiz. Der 46-Jährige ist Nachfolger von George Kistler, der nach sieben Jahren eine neue Herausforderung angenommen hat.

Marc-André Pradervand hat per 1. August 2008 die Stelle als Leiter Marketing von World Vision Schweiz angetreten. Dreisprachig aufgewachsen und in verschiedenen Ländern gross geworden sei das internationale Parkett, auf dem sich die Hilfsorganisation bewege, für den 46-Jährigen nichts Fremdes, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst.
Der neue Marketingleiter hat in den verschiedensten Branchen und Bereichen gearbeitet. Nach dem Wirtschaftsinformatikstudium mit den Schwerpunkten Marketing und Organisation wirkte Pradervand in Informatikprojekten mit, bevor er in die Beratung wechselte und schliesslich 2006 im Bereich Marketing Fuss fasste. Er habe eine Position gesucht, in der er seine Erfahrungen mit seiner christlichen Überzeugung verbinden könne, so Pradervand. Mit World Vision habe er eine Organisation gefunden, bei der er das könne. Pradervand ist Nachfolger von George Kistler, der nach sieben Jahren eine neue Herausforderung angenommen hat.

Marc Isenring neues GL-Mitglied bei Schweiz Tourismus

Der 44-jährige Wirtschaftsingenieur Marc Isenring übernimmt die Funktion des Leiters Finanzen und Personal bei Schweiz Tourismus und nimmt damit auch Einsitz in der Geschäftsleitung. Er tritt die Nachfolge von Rafael Enzler an, der die Leitung des Marketings übernehmen wird.

Schweiz Tourismus hat Marc Isenring zum Leiter Finanzen und Personal berufen. Der 44-jährige Wirtschaftsingenieur übernimmt die neuen Aufgaben am 1. Januar 2009. In dieser Funktion wird er Mitglied der Geschäftsleitung sein. Isenring tritt die Nachfolge von Rafael Enzler an, der neuer Leiter Marketing von Schweiz Tourismus wird.
Marc Isenring wird die Gesamtverantwortung für die Abteilungen Finanzen, Personal und Infrastruktur übernehmen. Schwerpunkte sind dabei weltweit die Bereiche der Budgetierung und des Controllings, aber auch die Umsetzung und Weiterentwicklung der Personalpolitik von Schweiz Tourismus. Mit seiner langjährigen Erfahrung in diversen Führungsfunktionen bei Hewlett-Packard sowie als Leiter Finanzen und Personal in einem KMU-Unternehmen bringe er für die neue Aufgabe die idealen Voraussetzungen mit, heisst es in einer Medienmitteilung vom Montag.
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