Neue Konzeptansätze für Mitarbeiterpublikation

Zündende Ideen sind in Mitarbeiterpublikationen öfters Mangelware.

Vielfach präsentieren sich die Magazine als Potpourri, worin ohne klare Struktur und mit fehlender Inhaltsdramaturgie Texte und Bilder abgefüllt werden. Dadurch vergeben Unternehmen ihre Chance, die Mitarbeitenden mit relevanten Themen in attraktiver Aufmachung zu erreichen. Dabei sind genügend Ansätze für frische Ideen vorhanden – zum Beispiel mit dem Boulevard-Konzept.
Durch das Internet und die Gratiszeitungen hat sich unser Leseverhalten stark verändert. Kurze, verdau- und konsumierbare «Lesehäppchen» stehen vermehrt im Mittelpunkt. In Print und Web wählen wir intuitiv die Inhalte dank verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten aus – zum Beispiel dank Quotes, Textkasten und Verweise auf Links. Der hohe Bildanteil schafft den visuellen Anreiz für die Lesenden. Eine weitere Besonderheit des Internets und der Gratiszeitungen ist, dass beide vermehrt auf Dialog und Interaktion setzen – sei dies mit Umfragen, Chats oder Preisausschreiben. Die genannten Stärken nimmt das Boulevard-Konzept auf und adaptiert sie auf die Mitarbeiterpublikation. Ergänzt wird der Ansatz, indem das «Anteasen» von Themen auf das Intranet des Unternehmens erfolgt.
Das Boulevard-Konzept besticht mit kurzen, prägnanten und verständlichen Texten. Bleiwüsten gehören der Vergangenheit an. Bildstrecken unterstreichen die visuelle Gewichtung. Dialogische Elemente stehen ebenfalls im Vordergrund. Aufrufe, die eigene Meinung zu veröffentlichen oder Bilder einzusenden, unterstützen Lesespass und Lesebindung. Die übersichtliche Gestaltung und klare Leseführung überzeugen.
Die Pluspunkte des Boulevard-Konzepts hat Schneiter Meier Külling in einer Konzeptarbeit zum Ausdruck gebracht. Dabei hat sich gezeigt, dass das Konzept funktioniert, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Das heisst, dass die internen Zielgruppen affin reagieren könnten und sich die Themen des Unternehmens in einem Boulevard-Medium attraktiv in Text und Bild umsetzen lassen.
Grosse Herausforderung
Besonders für die Text- und Bildredaktion stellt das Boulevard-Konzept eine Herausforderung dar. Auch die Titelsetzung hat es in sich: Dank ihrer Prägnanz stellt sie die Aufmerksamkeit der Lesenden sicher. Entscheidend ist auch die Bildauswahl, damit die aussagekräftigen und dynamischen Bilder die Gesamtinszenierung der Publikation abrunden.Dank des Boulevard-Konzepts landet die Mitarbeiterzeitung nicht sofort im Altpapier. Dazu steuert die inhaltliche Stossrichtung einen wesentlichen Anteil bei. Aktuelle Umfragen zeigen, dass Mitarbeitende neben Mitarbeiternachrichten (Jubiläen, Geburtstage etc.) und internen Anlässen auch Informationen und Hintergründe über neue Produkte oder Dienstleistungen, organisatorische Veränderungen, zur Vision, Strategie oder Ziele des Unternehmens wünschen.
Das Boulevard-Konzept setzt diese Erwartungshaltungen konsequent um, indem relevante Inhalte thematisch abwechslungsreich den Mitarbeitenden begegnen. Zusammen mit der spannenden Gesamtinszenierung schafft die Publikation damit Mitarbeiternähe und Lesefreude.
Christoph Tagliavini

Erfolgsfaktor Corporate Publishing im internen Change

Veränderungsprozesse führen oft zu Unsicherheit bei den Mitarbeitenden. Eine klare und transparente Informationspolitik tut deshalb Not. Doch wie sieht diese in der Praxis aus?

Nur wenn die Mitarbeitenden von Sinn und Zweck einer Veränderung überzeugt sind und diese als Chance begreifen, werden sie den Prozess mittragen und damit den Erfolg des Projekts ermöglichen. Leider lösen Veränderungen bei vielen Mitarbeitenden zunächst mehr Unsicherheit als Aufbruchstimmung aus. Während das Management von einer Sache überzeugt ist und oft einen ausgeprägten Vorwärtsdrang an den Tag legt, machen sich bei den Mitarbeitenden nicht selten Abwehrreflexe und Zukunftsängste bemerkbar. Diese Diskrepanz gehört zu den grossen Herausforderungen der internen Kommunikationsarbeit im Change-Prozess. Change-Kommunikation muss deshalb dem erhöhten Informationsbedarf der Mitarbeitenden sowie dem Wunsch nach Transparenz Rechnung tragen.
Gerade bei Veränderungen wollen Mitarbeitende auf greifbare und verbindliche Informationen zurückgreifen. Dem Corporate Publishing kommt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle zu. Das Beispiel der Abraxas Informatik AG zeigt, wie dank innovativer, auf die Bedürfnisse des Unternehmens massgeschneiderter Massnahmen und durch Einbezug von Corporate Publishing eine erfolgreiche Change-Kommunikation möglich ist
Klare Kommunikationsstrategie als Startschuss
Die Abraxas Informatik AG stand letztes Jahr vor der Herausforderung, innerhalb kurzer Zeit über ein geplantes Change-Projekt zu informieren. Gleichzeitig mit der Entwicklung einer integrierten Kommunikationsstrategie, in der jedem Medium des internen Kommunikations-Mix eine spezifische Funktion zugewiesen wurde, mussten parallel bereits erste Corporate-Publishing-Massnahmen realisiert werden.
Das Ziel bestand darin, trotz des hohen Zeitdrucks eine möglichst gute inhaltliche sowie zeitliche Abstimmung der Massnahmen zu erreichen und eine zielgruppengerechte sowie umfassende Erstinformation der Mitarbeitenden sicherzustellen. Dies wurde erreicht, indem der bestehende Kommunikations-Mix von Abraxas gezielt mit innovativen, schnell realisierbaren und flexiblen Corporate-Publishing-Instrumenten ergänzt wurde. Zum Kommunikations-Mix gehörten folgende Massnahmen:
– Kaderpräsentation
– Führungspräsentation
– Elektronischer Newsletter
– Mitarbeiterveranstaltung
-Informationspaket
Elektronischer Newsletter für Erstkommunikation
So wurden die Mitarbeitenden des oberen Kaders zunächst persönlich über das Projekt informiert, um sie für den eingeschlagenen Weg zu gewinnen. Um auch in der Informationskaskade eine einheitliche Kommunikation gegenüber den Mitarbeitenden sicherzustellen, wurde eine Führungspräsentation erarbeitet, in der das Wording der Kernbotschaften, die Ziele sowie das weitere Vorgehen definiert wurden.
Der Startschuss für die Information aller Mitarbeitenden fiel dann mit der Ankündigung des Projekts durch den CEO in Form des internen elektronischen Newsletters. Dieser ist heute fester Bestandteil der regelmässigen internen Kommunikation der Abraxas. Im Change garantierte «abraxas.update» dank thematisch prägnanten Texten sowie der leserfreundlichen Gestaltung eine schnelle und umfassende Information der Mitarbeitenden aus erster Hand. Er diente zugleich als Einladung für die kommenden Informationsveranstaltungen an zwei Standorten.
Informationspaket vermittelt Sicherheit
Auf die Informationsveranstaltungen hin wurde für die Mitarbeitenden ein Basisinformationspaket realisiert. Auf acht Seiten wurden darin die wichtigsten Informationen zum Change in kondensierter Form zusammengefasst. Nebst Informationen zu den Zielen sowie den nächsten Schritten fanden die Mitarbeitenden im ausführlichen Q&A Antworten auf die brennendsten Fragen. Dank der cleveren Modularität des Pakets – einzelne Innenseiten konnten kurzfristig weggelassen oder durch neue Seiten ergänzt werden – konnte ein Höchstmass an Flexibilität erreicht werden. Es war ein zentrales Anliegen, dass die Mitarbeitenden die Informationen mit nach Hause nehmen und bei Bedarf nochmals nachlesen konnten. Damit trug das Informationspaket massgeblich dazu bei, die Kernbotschaften im Unternehmen zu verankern sowie Gerüchten und Unklarheiten in einer frühen Phase vorzubeugen. Dank Informationen zu den Ansprechpartnern und weiterführenden Stellen wussten die Mitarbeitenden zudem, an wen sie sich bei Fragen wenden konnten.
Integrierte Kommunikation zahlt sich aus
Das Beispiel zeigt, wie durch die integrierte Nutzung und Optimierung bestehender Kommunikationskanäle sowie eine gezielte Ergänzung mit Corporate-Publishing-Massnahmen eine umfassende und aufeinander abgestimmte Kommunikation während Veränderungsprozessen in Unternehmen möglich ist. Hier können spezialisierte Dienstleister einen wesentlichen Beitrag leisten, indem sie Unternehmen während der ganzen Projektdauer begleiten: von der Entwicklung der Kommunikationsstrategie bis zur Umsetzung von konkreten, innovativen Corporate-Publishing-Instrumenten.
Philipp Bircher

Aufgefallen

Augefallen ist die Kampagne von Publicis und Studio Garigosa. Ihre Kampagne für die Internetnutzung per Handy wurde in vier verschiedenen Motiven umgesetzt. Ebenfalls aufgefallen: an der Screen-up & Congress 08 präsentieren alle führenden TV-Sender die Programm-HIghlights des Jahres. Und das neue Radisson SAS Hotel am Flughafen Zürich präsentiert sich über eine Aktion von Matter & Gretener.

Publicis für besonders aktiveInternet-Nutzer
Die neue Handy-Generation ist da. Mit den topmodernen Geräten von Nokia, Samsung, LG und Sony Ericsson surft man so bequem wie am heimischen PC, aber halt ortsunabhängig.
Publicis und Studio Garrigosa haben die Botschaft «Internet, wo immer Sie es brauchen» in vier spannenden Motiven umgesetzt.
Begleitet wird die Print-Kampagne von diversen POS-Massnahmen und einer Internetunterstützung von Publicis Modem.

Bitte anschnallen zur Screen –Up 08!
Am 7. Oktober 2008 ist es wieder soweit: Alle führenden TV-Sender präsentieren an der Screen-up & Congress 08 die Programm-Highlights des nächsten Jahres. Ebenso bietet der im Rahmen der Screen-up stattfindende Kongress wiederum eine Bühne für hochkarätige Referate und Diskussionen mit prominenten Fachleuten aus dem In- und Ausland. Am wichtigsten Schweizer Branchenanlass erfahren die Besucher, welches die aktuellen Trends der elektronischen Medienwelt und die Visionen für den TV-Markt Schweiz sind. Und natürlich auch, welche TV-Programme die Konsumentinnen und Konsumenten im nächsten Jahr vom Hocker reissen werden. Wie bewegend das Medium TV heute ist und auch morgen sein wird, dramatisiert die Zürcher Agentur Cavegnwerbung. Die screen-up & congress 08 findet am 7. Oktober im Sihlcity in Zürich statt. Infos unter: www.screen-up.ch.
Die erste Kampagne nur für CEO`s
Mit einer aussergewöhnlichen Aktion aus dem Haus Matter & Gretener macht derzeit das neue Radisson SAS Hotel, Zurich Airport von sich reden: Auf mobilen Plakaten, die vor insgesamt 29 Firmeneingängen aufgestellt werden, empfiehlt sich das erste Hotel im Flughafen Zürich als ideale Location für internationale Meetings. Dass sich die pointierten Schlagzeilen dabei direkt an den jeweiligen CEO richten, sorgt natürlich für besondere Aufmerksamkeit.

Online entdeckt die Markenführung

Plan.Net Suisse lanciert auf Blick.ch eine «kreative Woche» mit täglich wechselnden Inszenierungen.

Obwohl die Schweiz zu den technologisch führenden Nationen gehört, über eine attraktive Online Landschaft verfügt und sich dies auch in der Mediennutzung wiederspiegelt, verharren die Online Spendings auf sehr niedrigem Niveau. Online hat zwar auch in der Schweiz Einzug in praktisch jedem Mediaplan gehalten – dies aber noch relativ verhalten und leider oft mit einem Stil der Performance, der «die Möglichkeiten des Mediums nur zu einem Bruchteil ausschöpft und der Nutzung nicht ganz Rechnung trägt», wie Yvan Piccinno bei Plan.Net Suisse meint. Der Zürcher Ableger der von München aus geleiteten Plan.Net-Gruppe will deshalb als ein Pionier in diesem Bereich Gattungswerbung betreiben und in den nächsten Tagen auch der Schweizer Werbewelt beweisen, wie Online-Werbung mehr als nur langweilige Banner und ein bisschen animiertes Streaming sein kann.
«Kreative Woche» steht als Versprechen über dem Projekt. Als idealen Medienpartner hat Plan.Net Ringier mit ihrem Blick Online begeistern können. «Wir suchten einen Verlag, der offen ist für Neues, und fanden mit Oliver Schibli bei Blick Online den optimalen Partner», freut sich Yvan Piccinno bei Plan.Net Suisse.
Kassenträchtiges Experiment
In der «kreativen Woche» auf Blick.ch will der Spezialist für Online-Werbung ab Montag, 8. September bis zum folgenden Freitag täglich eine neue «Sonder-Inszenierung» mit jeweils wechselnden Kunden vorstellen. Diese kreativen Spielereien mit neusten technischen Möglichkeiten sollen die Website zum Vehikel auch für Markenkommunikation machen.Internationale Studien und Märkte belegen nämlich bereits mit harten Fakten, dass sich das Medium Online auch für Markenkommunikation «überaus etabliert hat und in Abhängigkeit mit der Zielgruppe sogar das führende Medium ist», weiss Piccinno. Mit einer kreativen statt standardisierten Online-Werbung «können sich Unternehmen als Innovations-Führer positionieren». Für die Plan.Net-Woche auf Blick.ch hat die Agentur solch namhafte Schweizer Marken wie Swiss, Sunrise, Hotelplan, Jobscout24 und Preisauskunft.ch gewinnen können. Diese Kunden «sind begeistert» und bezahlen für das Experiment, denn Gattungswerbung für neue Entwicklungen im Online ist schliesslich auch eigene Image-Werbung.
In Deutschland schaltet Plan.Net schon länger solche innovative Online-Werbung für Produkteinführungen von grossen Marken wie zum Beispiel Apple, dem Elektronik-Giganten Mediamarkt oder BMW. Für diese Automarke sucht Plan.Net schon seit acht Jahren nach neuen Ideen mit ungewöhnlichen Keyvisuals oder animierten Eyecatchern. Die passenden Portale für solche Inszenierungen im Netz sind je nach Zielgruppe Yahoo Deutschland, MSN oder Autoscout24. Aber auch Spiegel Online und Stern zeigen sich offen für neue Werbeformen. Auf Stern.de hat Plan.Net einmal die ganze Homepage mit einem halbdurchsichtigen Film hinterlegt. Die Meldungen konnte man trotzdem lesen. Erst wenn ein Besucher der Website mit Mouseover sein Interesse für mehr kund tat, wechselte der Film vom Hintergrund auf den ganzen Bildschirm.
Bei den Verlagen sieht man klar die Chance für zusätzliche Einnahmen. Umgekehrt sind sich die kreativen Medialeute bei Plan.Net der Verantwortung bewusst, dass man die Besucher einer informativen Website nicht mit aufdringlicher Werbung bombardieren soll. «Es gibt ein tolerierbares Mass, wie es auch bei TV-Spots als Unterbrecher im Programm spielen muss», meint Piccinno.
Stütze für die klassische Werbung
Bei solchen Inszenierungen im Netz ist ein Spot in seiner Funktion als Teaser jeweils auf sieben Sekunden begrenzt. Wer will, kann vorher wegzappen. Aber wer sich zum Beispiel mit der Idee trägt, demnächst ein neues Auto zu kaufen, wird das Angebot hinter dem auffallend inszenierten Eyecatcher sicher aufnehmen. Er kann dann mit einen Button auf weitere Informationen klicken. Die Werbung arbeitet somit sehr zielgerichtet. Bei seinen bisherigen Schaltungen für BMW hat Plan.Net die Besucher der Webseiten aber bewusst nicht auf das eigene Portal der Automarke weiter geleitet. Der Surfer soll auf seiner angewählten Seite bleiben. Hier werden ihm – immer nur im Sinne von Markenwerbung – weitere Spielmöglichkeiten angeboten, denn nur ein positives Surf-Erlebnis kann auch ein positives Marken-Erlebnis hinterlassen.
Mit derart gestalteter Online-Werbung hat BMW in Deutschland für seine Markenbekanntheit ein Plus von 300 Prozent erreicht. Online stützt dabei die klassische Werbung, denn das Grundmaterial für die Inszenierungen wird jeweils von Print- oder TV-Kampagnen übernommen. Für das Allradsystem xDrive von BMW war das wichtigste Element ein Hampelmann. Seine beweglichen Arme und Beine symbolisieren die vier einzeln kontrollierbaren Räder. Auf den Webseiten tritt dieser Hampelmann als eine Art witziger Animator auf. Er spielt auf AutoScout.de zum Beispiel mit den News, kickt diese weg – und darunter erscheint kurz der BMW-Spot. Bei Spiegel.de bleibt der Hampelmann beim Scrollen ständig im sichtbaren Bereich auf der Seite. Bei MSN.de verlässt er eine grosse Werbefläche und findet sich in synchronisierten Einzelwerbeflächen wieder.
Die «kreative Woche» auf Blick.ch wird von der Printausgabe medial begleitet. Blick am Abend wird redaktionelle Beiträge zu jeder Inszenierung aufnehmen. Zudem will das Online-Team geeignete Themen redaktionell aufbereiten mit dem Einsatz von Pools, Ratings, Foren und gesonderten Galerien. Interaktiv ist es auch denkbar, das Rating mit einem Wettbewerb zu verknüpfen und damit das Involvement der User noch einmal zu steigern wie auch Adressen zu generieren.
Andreas Panzeri

Weber Harbeke steigt für den Hockey-Verband in den Rink

Die Kundenliste der Zürcher Agentur Weber Harbeke hat Zuwachs erhalten: Neu wirbt das 10-Mann-Büro am Limmatquai für die Swiss Ice-Hockey Association.

Die Kundenliste der Zürcher Agentur Weber Harbeke hat Zuwachs erhalten: Neu wirbt das 10-Mann-Büro am Limmatquai für die Swiss Ice-Hockey Association. Wie die Agentur am Mittwoch vermeldete, konnte sie sich in einer Konkurrenzpräsentation gegen drei Mitbewerber durchsetzen.
Der Auftrag umfasst in der ersten Phase unter anderem die Kommunikation von sechs Freundschaftsspielen im Vorfeld der Eishockey-WM 2009 in der Schweiz. Erste Arbeiten werden zum Spiel Schweiz – Kanada am 4. November 2008 zu sehen sein.

Zu guter Letzt: Im Königreich der Doppeldeutigkeiten

Haben wir verdorbene Gedanken? Kann es sein, dass die Verlegung der Büroräumlichkeiten vom beschaulichen Rüschlikon in den pulsierenden fünften Zürcher Stadtkreis bereits ihre Wirkung zeigt? Oder sind wir mit unseren doppeldeutigen Deutungen doch nicht alleine?

Haben wir verdorbene Gedanken? Kann es sein, dass die Verlegung der Büroräumlichkeiten vom beschaulichen Rüschlikon in den pulsierenden fünften Zürcher Stadtkreis bereits ihre Wirkung zeigt? Oder sind wir mit unseren doppeldeutigen Deutungen doch nicht alleine? Jedenfalls wurden wir beim Durchlesen der folgenden Pressemitteilung der Hubert Burda Media Gruppe mehrmals an Örtlich- und Tätlichkeiten unserer neuen Umgebung erinnert:
Verleihung der «Goldenen Peitsche»
Der bedeutendste Ehrenpreis im Galoppsport wurde dieses Jahr von Bestwetten.de und der Deutschen Post gesponsert
Das Rennen um die «Goldene Peitsche» ist die traditionsreichste Prüfung der Internationalen Galopprennen Baden-Baden. Zum 138. Mal wurde dieses wichtige Sprintrennen am Sonntag, den 31. August, auf dem Rennplatz in Iffezheim vor vielen Tausenden begeisterten Zuschauern ausgetragen.
Überragender Sieger mit zweieinhalb Längen war in diesem Jahr das Super-Pferd Overdose, das nun schon bei 10 Starts ungeschlagen blieb! Der Besitzer, das S. C. H. Racing Team aus Ungarn, erhielt diesen Ehrenpreis mit einem Wert von 12’000 Euro, auf dem sämtliche früheren Sieger der «Goldenen Peitsche» eingraviert sind.
Damit wurde die enge Kooperation zwischen Bestwetten.de und dem Internationalen Club Baden-Baden erneut untermauert. Die Zusammenarbeit des Online-Wettportals mit dem führenden Veranstalter von Galopprennen in Deutschland konnte seit Beginn der Kooperation 2006 deutlich ausgebaut werden. Die Wett-Kunden des Clubs werden über Bestwetten.de betreut, viele Marketing-Aktivitäten werden gemeinsam umgesetzt. «Die Kooperation von bestwetten.de und dem Internationalen Club unterstützt den Rennsport und bindet diese historische Sportart in das Zukunftsmedium Internet ein», so Jürgen Siegloch, Geschäftsführer der Burda Direct Group.

Und so machen wir uns nun an den Heimweg, vorbei an Etablissements, die «Ritze», «Lambada» und «Massage Studio – top seriös» heissen.

Spinnernetz.com spannt die Fäden für die Herbstsaison

Ein- bis zweitausend Mal zu oft sind uns Reizwörter wie «Networking» oder «Socialising» schon an den Kopf geworfen worden. Die Organisatoren der Spinnernetz.com-Events, die passionierte Werber, Eventmacher und Medienmenschen zusammenführen wollen, behaupten gar, dass mit diesen Begriffen mehr Schindluder als mit der Leber von Amy Winehouse getrieben wurden.

Ein- bis zweitausend Mal zu oft sind uns Reizwörter wie «Networking» oder «Socialising» schon an den Kopf geworfen worden. Die Organisatoren der Spinnernetz.com-Events, die passionierte Werber, Eventmacher und Medienmenschen zusammenführen wollen, behaupten gar, dass mit diesen Begriffen mehr Schindluder als mit der Leber von Amy Winehouse getrieben wurden.
Man sei bei ihnen nicht ausschliesslich unter Menschen, die man eh schon kennt, werde nicht mit stundenlangen Vorträgen «zugeteigt» und kriege trotzdem alles geboten, was Kontaktpflege angenehm macht – nette Musik, gute Gespräche und eine angenehme Atmosphäre nämlich, versprechen die Organisatoren weiter.
An diesem Donnerstag, dem 4. September um 18 Uhr, nimmt der Event, der an jedem ersten Donnerstag des Monats stattfindet, seinen Betrieb nach der Sommerpause wieder auf. Diesmal referiert Frank M. Rinderknecht Gründer und CEO der Firma Rinspeed. Am 2. Oktober wird Stefan Berger, Herausgeber der Zeitschrift Faces, einen Vortrag halten.

Bereits vor Start: Prominenter Abgang bei SF-Soap «Tag und Nacht»

Wie die Fernsehzeitschrift TV-Star vermeldet, hat Erfinderin Katja Früh der Permance-Artzserie schon vor dem Start am 5. September den Rücken gekehrt. Der Grund dafür liege beim knappen Budget, das SF zur Verfügung stellt.

Noch nicht mal gestartet, und schon gibt’s Knatsch hinter den Kulissen der neuen SF-Serie «Tag und Nacht». Wie die Fernsehzeitschrift TV-Star vermeldet, hat Erfinderin Katja Früh der Permanence-Artzserie schon vor dem Start am 5. September den Rücken gekehrt. Der Grund dafür liege beim knappen Budget, das SF zur Verfügung stellt. «Ich will etwas auf hohem Niveau machen, in unserer Sprache, unserer Denkart. Wir aber müssen einen Spagat machen zwischen dem Budget einer Telenovela und der Qualität einer Dramaserie», sagte Früh gegenüber TV-Star. Gemäss Früh haben zu viele Leute an den Manuskripten herumgedoktert.

Basler hören anders

Radio Basel 1 neu eingestellt. Kreisvier promoted das Programm.

Nicht nur Zürcher Erwachsene, auch die Bevölkerung von Basel liebt einen guten Mix aus dem Äther. Seit dem 1. September tönt Radio Basel 1 anders. Mit einem frischen Programm unter dem Slogan «Dein Radio – näher dran» nimmt das Lokalradio die Hörerbedürfnisse noch besser auf. Der Relaunch wird begleitet von einer Imagekampagne mit dem Kampagnen-Claim: «Auf die richtige Einstellung kommt es an: 101.7 MHz.»
Kreiert worden sind die Ideen von der Basler Agentur Kreisvier. Dabei sind Menschen zu sehen, die auch in ungünstigen Situationen die richtige Einstellung zeigen. Produktanzeigen konkretisieren dazu die Angebote wie zum Beispiel die neue Morgenshow «Born und Bachmann».
Der Anpassung des Programms gingen umfangreiche Studien in allen Aktivitätsbereichen voraus. Daraus resultierte eine stärkere Fokussierung auf Hörernähe, Informationen und Service. Die Kampagne, die eine hörernahe Positionierung des Senders erreichen sowie konkret das neue Programms promoten will, arbeitet mit Anzeigen, Plakaten, Cine-Picture, Radio- und TV-Spot. Radio 1 ist heute ein Unternehmen der Basler Zeitung Medien. (pan)
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Die Agentur Trio setzt Basketballer Sefolosha als Werbeträger für die BCV ein

Die neue Kampagne der Agence Trio bewirbt die Banque Cantonale Vaudoise (BCV). Als Aufhänger dient das Image von Thabo Sefolosha, einem Basketballspieler mit Waadtländer Wurzeln.

Die neue Kampagne der Agence Trio bewirbt die Banque Cantonale Vaudoise (BCV). Als Aufhänger dient das Image von Thabo Sefolosha, einem Basketballspieler mit Waadtländer Wurzeln. Als erster Schweizer in der NBA verkörpere der Spieler der Chicago Bulls Jugend und Professionalität, schreibt die in Lausanne und Zürich stationierte Agentur in einer Pressemitteilung vom Mittwoch.
Die Kampagne dreht sich um das Spiel «Spin Ball», in dem der Benutzer seine Geschicklichkeit testen kann. Dabei muss der Spieler den Ball so lange wie möglich auf Sefolosha’s Zeigfinger drehen lassen.
Zu sehen ist die Kampagne auf Plakaten, in den Bankfilialen, in der gedruckten Presse und im Internet.
Verantwortlich bei Agence Trio: Sonia Pardo (Kundenberatung), Aline Di Silvestro (Konzept/Text), Christophe Lacorbière (Grafik/Multimedia), Laurent Huwyler (Multimedia)

SFLB: Militante Rentner werben für die Jugendsession

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Allgemein

Schutzpatrons sind nicht immer so nah beim Job

Ruf Lanz betreut für Suva jetzt auch die Fachkampagnen. Die Ideen hinter SuvaPro warnen vor Gefahren am Arbeitsplatz.

Glück im Unglück braucht der Mensch oder noch besser eine Präventionskampagne von der Suva. Die glücklichsten Unfälle sind nämlich die, welche gar nie passieren. Dafür setzt sich die Suva bereits seit 90 Jahren ein. Mit der Vernetzung von Prävention, Versicherung sowie Schadenmanagement und Rehabilitation bietet Suva eine in der Schweiz einmalige Dienstleistungspalette an. Innerhalb dieser sind die Angebotsmarken SuvaLiv und SuvaPro für die Prävention verantwortlich.
Sicher auch nach der Arbeit
SuvaLiv engagiert sich im Bereich der Freizeitsicherheit. Unter anderem für das Tragen von Velohelmen, für eine rücksichtsvolle Fahrweise auf den Skipisten oder für Fairplay im Fussball. Bereits seit Herbst 2001 tragen diese Präventionskampag¬nen die Handschrift von Ruf Lanz. Die Kreativagentur wurde dafür bis heute national und international über hundertmal ausgezeichnet. Unter anderem auch zweimal mit der «Kampagne des Jahres», verliehen von der Leserschaft der Werbewoche. SuvaPro hingegen steht für das umfassende Engagement der Suva für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Ruf Lanz hat für diese Angebotsmarke bereits den TV-Spot «Krankenschwester» konzipiert. Dieser zeigt, dass Unfälle jederzeit passieren können. Oft dann, wenn man am wenigsten daran denkt.
Neu im Angebot: Fachkampagnen
Neu ist Ruf Lanz jetzt auch für die Fachkampagnen beauftragt worden. Diese richten sich an bestimmte Berufsgruppen. Die bisher inhouse erstellten Kampagnen sind sehr wichtig, weil bei der Suva zahlreiche Branchen mit erhöhtem Unfallrisiko versichert sind. Zum Beispiel Betriebe des Bau- und Installationsgewerbes, industrielle Betriebe oder Forstbetriebe.
Diesen Herbst starten gleich zwei Fachkampagnen. Die erste richtet sich an die Baubranche und widmet sich dem Thema «sichere Baugerüste». Ein fotografischer Glücksfall für die Umsetzung einer plakativen Idee ist die Renovation des Wahrzeichens von Rio de Janeiro. Nicht immer ist ein Schutzpatron so nahe bei der Arbeit dabei. Das Inserat erscheint in Magazinen wie Dach & Wand, Baublatt oder Schweizer Holzbau. Die zweite Fachkampagne widmet sich dem Thema «manipulierte Schutzeinrichtungen». In jedem zweiten Betrieb werden Schutzeinrichtungen an Maschinen und Anlagen manipuliert oder eben «frisiert». Damit will man beim Arbeiten Zeit gewinnen. Oft sind aber schwere Unfälle die Folge. Ruf Lanz zeigt mit dem Sujet «Mofa», dass man doch irgendwann zu alt ist, um noch Maschinen zu frisieren. Geschaltet wird in Medien wie Der Organisator, Metall, Schreinerzeitung.
Andreas Panzeri
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