Flop der Woche: Schluss für versteckte Kamera

Das Bundesgericht hat letzte Woche in einem Entscheid die Schuldsprüche gegen den Chefredaktor des Schweizer Fernsehens, Ueli Haldimann, und drei weitere Ver- antwortliche für heimliche Filmaufnahmen des «Kassensturz» bestätigt. Nachdem bereits mehrere Experten das Urteil des Gerichts kritisierten, meldete sich am Sonntag auch Haldimann persönlich zu Wort.

Das Bundesgericht hat letzte Woche in einem Entscheid die Schuldsprüche gegen den Chefredaktor des Schweizer Fernsehens, Ueli Haldimann, und drei weitere Verantwortliche für heimliche Filmaufnahmen des «Kassensturz» bestätigt.
Nachdem bereits mehrere Experten das Urteil des Gerichts kritisierten, meldete sich am Sonntag auch Haldimann persönlich zu Wort. In seinem Blog schreibt er, dass das Urteil weitreichende Folgen haben könnte. «Die versteckte Kamera, die überall auf der Welt vom Leitmedium Fernsehen sozusagen als Ultima Ratio des Recherchierjournalismus eingesetzt wird, wird auf Schweizer Territorium kriminalisiert.» Es sei absurd, kritisiert Haldimann.
Immerhin habe das ziemlich medienfeindliche Urteil den Vorteil, dass die Medienbranche endlich zu begreifen beginne, dass es bei den laufenden Gerichtsverfahren wegen versteckter Kamera um Grundsätzliches gehe, nämlich um die Frage, ob verdeckte Recherche unter bestimmten Bedingungen zulässig sei, so der SF-Chefredaktor weiter. So habe am Freitag der Blick getitelt: «Da freuen sich Nepper, Schlepper und Bauernfänger.» «Jetzt habe ‹nicht nur das Fernsehen ein Problem›, da auch Printjournalisten Betrüger nicht mehr heimlich auf Tonband aufnehmen dürfen», zitiert Haldimann das Blatt.
Das medienfeindliche Urteil des Bundesgerichts ist eine Ohrfeige für alle diejenigen Journalisten, die hart recherchieren und nicht einfach nachplappern.

Presserat weist Beschwerde gegen Tessiner Zeitungen zurück

Die drei Tageszeitungen Corriere del Ticino, Giornale del Popolo und La Regione Ticino haben der Elektronikkette Media Markt keine Sonderbehandlung zukommen lassen. Dies entschied der Schweizer Presserat nach einer Beschwerde der Tessiner Vereinigung der Elektronikkonsum-Spezialisten ASEC.

Die drei Tageszeitungen Corriere del Ticino, Giornale del Popolo und La Regione Ticino haben der Elektronikkette Media Markt keine Sonderbehandlung zukommen lassen. Dies entschied der Schweizer Presserat nach einer Beschwerde der Tessiner Vereinigung der Elektronikkonsum-Spezialisten ASEC.
Die ASEC warf den drei Tessiner Zeitungen eine Verletzung der redaktionellen Unabhängigkeit vor, weil sie Media Markt die Möglichkeit eingeräumt hatten, auf kritische Leserbriefe zur Media-Markt-Werbung zu reagieren. Ausserdem vermutete die Vereinigung eine Vorzugsbehandlung weil das Unternehmen in den Printmedien zahlreiche Werbeinserate schaltet.
Auf die Beschwerde der ASEC trete der Presserat nicht ein, teilte das Gremium am Mittwoch in einem Communiqué mit. Der blosse Verdacht reiche nicht aus, um die Zeitungen der Verletzung der redaktionellen Unabhängigkeit zu bezichtigen.

Peter Schibli zum neuen Direktor von Swissinfo ernannt

Swissinfo hat einen neuen Direktor. Auf Vorschlag des Ausschusses Swissinfo hat der Verwaltungsrat der SRG am Mittwoch Peter Schibli zum Direktor der internationalen News- und Informationsplattform gewählt.

Swissinfo hat einen neuen Direktor. Auf Vorschlag des Ausschusses Swissinfo hat der Verwaltungsrat der SRG am Mittwoch Peter Schibli zum Direktor der internationalen News- und Informationsplattform gewählt. Schibli, seit 4. August 2008 Direktor ad interim von Swissinfo, tritt die Nachfolge von Beat Witschi an. Dieser hatte sich Anfang Jahr entschieden, das Unternehmen per Ende August 2008 zu verlassen, um neue Herausforderung im Ausland anzunehmen.
Der 52-jährige Peter Schibli arbeitet seit März 2007 bei Swissinfo. Zuerst war er als Mitglied der Chefredaktion und ab 1. Januar 2008 als Chefredaktor tätig. Im August 2008 wurde er Direktor ad interim. Zuvor arbeitete er über 20 Jahre bei der Basler Zeitung, zuerst als Inlandredaktor, dann als Auslandkorrespondent, später als Leiter der Onlineredaktion und Multimedia-Verantwortlicher.

«Blinkende Banner nerven»

Planetactive hat an einem Info-Event die Zukunft für das digitale Marketing in der Schweiz analysiert.

Unter dem Titel «Digital Marketing Compass 08» hat die Zürcher Niederlassung von Planetactive nach «neuen Chancen für Brand & Business» im digitalen Marketing gesucht. Wie bei anderen aktuellen Studien waren sich die Experten einig: Die Bedeutung der digitalen Medien in der Schweiz nimmt kontinuierlich zu. Mehr als 3,5 Stunden pro Tag verbringt der Schweizer Internetuser durchschnittlich bereits vor dem Bildschirm. Neu bei Planetactive gehört: 44 Prozent dieser Zeit wird auf ausländischen Websites gesurft. «Da müsste eine kluge Media-Planung eigentlich auch Werbung auf diesen ausländischen Portalen schalten», meinte Martin Sinning, Managing Director Planetactive von Zürich und Wien. Da Banner bekanntlich zielgenau platziert werden können, wäre es ebenso leicht wie zahlbar, Werbung für einen Zürcher Gastrobetrieb auch auf Spiegel Online zu machen. Welche Schweizer Unternehmen bereits wie viel Geld in ausländische Websites fliessen lassen, weiss man nicht. Es dürfte aber nicht wenig sein. Doch der Reihe nach.
Das Internet als Leitmedium
Um relevante Daten über die digitale Mediennutzung in unserem Land präsentieren zu können, hat Planetactive gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Skopos eine Studie in der Schweiz durchgeführt. Diese zeigte: Internet ist in vielen bedeutenden Zielgruppen bereits zum Leitmedium geworden. Je jünger die Konsumenten sind, desto «extremer wird ihr Desinteresse an Print». Überrascht waren die Forscher, was für eine starke Bedeutung die Newsletter haben. Sie werden von 52 Prozent der statistisch relevanten Internetuser genutzt, während Communitys nur bei 36 Prozent eine Rolle spielen oder Blogs zum Beispiel bei 16 Prozent.
Internet-TV wird von 13 Prozent genutzt. «Das heisst aber nicht, dass bereits 13 Prozent der Leute ihren alten Fernseher bereits mit dem Computer vertauscht haben. In der Zahl sind auch die Streamings eingerechnet», präzisierte Sinning zum ansonsten aber klaren Trend. Bei Online-Games zeigt die Studie, dass User, die solche Games nutzen, täglich 46 Minuten dort online sind.
Und wer zieht den Kürzeren, wenn die digitale Informationsaufnahme in Zukunft noch steigen wird? Die Studie wollte hier für die kommenden 18 Monate «wahrsagen», dass die Nutzung weiter zunehmen wird, allerdings nur noch in einer abflachenden Kurve. 78 Prozent sind der Meinung, die Zunahme gehe zu Lasten der anderen Medien, Print, Radio, Fernsehen. Am meisten – nämlich 47 Prozent – wurde Print als Verlierer genannt. Darin waren sich auch alle befragten Altersgruppen einig.
Akzeptanz von Werbung in digitalen Medien
Jeder zweite Befragte in der Skopos-Studie von Planetactive gibt an, dass bei ihm «Werbung in digitalen Medien schon gewirkt hat», dass er sich also schon nähere Informationen eingeholt hat und generell auf Produkte dadurch aufmerksam wurde. Rund ein Drittel lässt sich sogar zur Interaktion verleiten. Während sich jeweils mehr als die Hälfte der Befragten «eher nicht» oder sogar «überhaupt nicht» durch Werbung auf den einzelnen Werbeträgern gestört fühlt, wird Werbung auf dem Handy so gut wie gar nicht akzeptiert. Werbung auf dem Handy «wird deshalb zurückgehen». Layer auf dem Netz sowie Handy-Werbung erzeugen die grösste Reaktanz, weshalb auch das Interesse daran nicht sonderlich hoch ist. Als «interessant» wird dagegen Werbung in Newsletter und Mailings empfunden. Nur hier stimmt die Mehrheit der Befragten eher zu, «schon einmal etwas Beworbenes gekauft zu haben». Zusammenfassend mussten die Experten somit konstatieren: Die Zahlen über die Wirkung der Werbung im digitalen Marketing sind «ernüchternd». Bevor man hier im Sinne der Werbung agiert und diese nicht nur zur Kenntnis nimmt, müssen noch andere Kreativitäten erfunden werden. Von den bereits existierenden Formen sind blinkende Banner «am meisten nervend». Konkrete Produktinformationen interessieren dafür am wirkungsvollsten.
Andreas Panzeri

Gratiszeitung .ch erstmals mit neuem Layout erschienen

Das Gratisblatt .ch ist am Mittwoch zum ersten Mal im neuen Design erschienen. Die Zeitung ist insgesamt «boulevardiger» geworden und setzt insbesondere auf die Farben Rot und Orange. Rund ein Jahr nach Ersterscheinung reagieren die Geldgeber mit dem Redesign auf tiefe Leserzahlen und die gescheiterte Hauszustellung.

Am Mittwoch ist das Pendlerblatt .ch erstmals im neuen und farbigen Design erschienen. Die Umstellung auf ein neues Layout war vor rund zwei Wochen beim Abgang von Sacha Wigdorovits als Delegierter des Verwaltungsrats angekündigt worden. Die Zeitung ist insgesamt «boulevardiger» geworden und setzt insbesondere auf die Farben Rot und Orange.
Auf die bisher gepflegte Ressortstruktur wird im neuen Heft verzichtet; die ersten zehn Seiten der Mittwochausgabe laufen unter «aktuell», danach folgen der Regionalteil (je nach Standort entweder Zürich, Bern, Basel, Luzern oder St. Gallen) sowie People- und Lifestyleseiten. Der Sportteil läuft wie bisher von der letzten Seite in Richtung Heftmitte. Inhaltlich werden weiche und harte Themen gemischt. So sind etwa die neusten Zahlen über sogenannte Working Poor in der Schweiz neben einer Kurzmeldung des Fernsehkochs Jamie Oliver zu finden.
.ch soll zudem «konsequent auf den Pendler ausgerichtet werden», wie die Zeitungsmacher Anfang Oktober ankündigten. So beleuchtet ein Artikel auf der «Service»-Seite die Tarife von «Park and Rail» der SBB. Die Zeitung wird wie angekündigt nur noch über Zeitungsboxen an Bahnhöfen und Haltestellen sowie über Kolporteure verteilt. Die Hauszustellung wurde eingestellt. Mit zusätzlichen 650 Standorten soll die Anzahl der Boxen bis Ende Jahr auf 2000 erhöht werden. Erwartet werden dadurch deutlich höhere Leserzahlen.
Finanziert wird der Neustart mit einer Erhöhung des Aktienkapitals der Media Punkt AG von 10 auf 18 Millionen Franken. Der Beschluss dazu wird aber erst an einer ausserordentlichen Generalversammlung vom 28. Oktober gefällt. Der bisherige Delegierte des Verwaltungsrats, Sacha Wigdorovits, der als Initiant wesentlich zum Aufbau der Zeitung beigetragen hat, zieht sich auf Ende Oktober von seinen Funktionen zurück. .ch war im Herbst 2007 erstmals erschienen.

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Aufgefallen…

Schon in der vierten Auflage kleidet Absolut Vodka auf den Winter hin seine Flaschen mit einer neuen Geschenkhülle. In diesem Jahr sind die Flaschen mit 3238 schimmernden Pailletten in Rot besetzt. Aufgefallen ist der Webewoche ausserdem eine Werbekampagne der Agentur Wapico im Vedis-Augenzentrum Bern.

Die Passanten machten grosse Augen
Um auf den Tag der offenen Tür im Vedis-Augenzentrum Bern aufmerksam zu machen, hat die Agentur Wapico am letzten Samstag zwei Riesenballone aufgestellt und Flyer verteilen lassen. Zur Ankündigung sind zudem halbseitige Inserate mit den Augensujets gestaltet worden.
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Red, Hot and Stylisch
Schon in der vierten Auflage kleidet Absolut Vodka auf den Winter hin seine Flaschen mit einer neuen Geschenkhülle. In diesem Jahr sind die Flaschen mit 3238 schimmernden Pailletten in Rot besetzt. Ein Reissverschluss im Rücken hilft, dass der Vodka trotzdem getrunken werden kann. Weltweit sind die Absolut Masquerade in 76 Ländern erhältlich, auch in der Schweiz findet man die limitierten Glänzer im ausgewählten Supermarkt.

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Zur Sache: Ein gefundenes Fressen

Die Wirtschaftskrise spitzt sich weltweit immer mehr zu und bewegt auch die Menschen in der Schweiz. Wenn die Volksseele kocht, ist das ein gefundenes Fressen für den Boulevard.

Die Wirtschaftskrise spitzt sich weltweit immer mehr zu und bewegt auch die Menschen in der Schweiz. Wenn die Volksseele kocht, ist das ein gefundenes Fressen für den Boulevard. Ein Boulevardmedium kann in einer solchen Situation verschiedene Dinge tun: Es kann die Empörung einfach am Kochen halten oder noch tüchtig Öl ins Feuer giessen, um den Volkszorn zusätzlich anzufachen. Ein weiteres probates Mittel ist, die Leser aufzufordern, sich direkt dazu zu äussern und ihnen die Möglichkeit zu geben, mittels Brief, Fax oder E-Mail ihrer Empörung Ausdruck zu geben oder sich mittels vorgedrucktem Brief direkt an die Angeschuldigten zu wenden. Dies soll via Redaktion geschehen, denn man will ja schliesslich die Fäden in den Händen behalten.
Der Blick spielt in diesen Tagen mit viel Genuss auf der ganzen Klaviatur. Mit immer neuen reisserischen Titeln wird die Geschichte ohne Ende weitergedreht. Da nicht anzunehmen ist, dass alle unsere Leser den Blick lesen, hier einige Müsterchen: «Boni zurück Herr Ospel», «Ospel abgetaucht – die Wut wächst», «Wann zahlen Sie Ihre Boni zurück, Herr Ospel?», «Geld her, Marcel!», «UBS und Boni – es darf gelacht werden», «Im Zimmer 235 musste Kurer kuschen».
Und es hagelt natürlich Leserbriefe. Volkes Stimme liebt es klar und deutlich. O-Ton aus der Gosse gefällig?: «Ab sofort gilt: Kronenhalle verboten. Für Sie ist nur noch McDonald‘s erlaubt», «Wenn Sie Ihre Boni nicht zurückzahlen, verfüttern wir Sie auf einer Krokodilfarm», «Ich sage nur: Pfui!» oder «Herr Ospel, Sie sind der Albtraum der Schweizer». Aus Wollerau, dem Wohnort von Ospel, tönt es: «Du bist eine Schande für unsere Gemeinde.» Ein anderer schreibt «Boni zurück oder auswandern».
Solch journalistisches Gebaren kann man als Kampagne bezeichnen. Blick-Chefredaktor Bernhard Weissberg sieht das anders. Für ihn ist die ganze Angelegenheit keine Kampagne, sondern – wie er in seinem «Scheff-Blog» vermeldet – eine «Aktion für den Anstand». Scheinheiliger geht es ja wohl nicht.
Warum nicht dazu stehen? Der Blick hat zu seinen Wurzeln zurückgefunden und zelebriert den klassischen Boulevardstil. Nichts mehr vom emanzipierten Boulevard, der von Ringier-Chefideologe Frank A. Meyer jahrelang propagiert und von allen nachgeplappert wurde und von dem keiner so richtig wusste, was das denn eigentlich sein sollte. Jetzt greift man wieder zum Zweihänder und reisst die unterste Schublade auf.
Aber ist es wirklich eine Abkehr von Frank A. Meyers Ideen eines zeitgemässen Boulevards? Im Stil vielleicht, aber sicher nicht in der Sache. Citoyen Meyer kann aus seiner Berliner Villa stolz auf seine Adepten blicken. Denn schliesslich geht es bei der aktuellen Schlammschlacht um den Kampf des Guten gegen das Böse. Um eine Aktion für mehr Anstand. Man hörts.
Pierre C. Meier, Chefredaktor
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Proud Mary: Den Storch an die Kette gelegt

Damit der Storch auch am 2. Weltverhütungstag keine Kinder bringt, hat ihn die Agentur Proud Mary angekettet. Das Bild mit dem gegroundeten Flattermann sollte auf den Tag der offenen Tür bei Frauenärzten aufmerksam machen.

Am 26. September 2008 fand der 2. Weltverhütungstag statt, eine internationale Kampagne rund um die Themen Verhütung und Sexualwissen. Um vorwiegend junge Frauen auf den «Tag der offenen Tür bei Frauenärzten» aufmerksam zu machen, der von Bayer Schering Pharma in der Schweiz durchgeführt wurde, legte proud Mary auf Plakaten und Handzetteln den klassischen Kinderbringer an die Kette.
Auftraggeber: Bayer Schering Pharma Schweiz. Agentur: Proud Mary Communication for Women.

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Euro RSCG: Peugeot in die Wüste geschickt

Die Zürcher Agentur Euro RSCG hat für Peugeot eine gross angelegte Promotionskampagne realisiert. Die Botschaft «Mit wenig weit kommen» soll auf die tiefen Verbrauchswerte der Modelle Peugeot 207 und 308 aufmerksam machen.

Die Zürcher Agentur Euro RSCG hat für Peugeot eine gross angelegte Promotionskampagne realisiert, die auf die tiefen Verbrauchswerte der Modelle Peugeot 207 und 308 aufmerksam macht. Zusätzlich wurde das Promotionspaket «Plaisir Pur» geschnürt, das mit vorteilhaften Leasingraten locken soll.
Ein TV-Spot versinnbildlicht den genügsamen Energieverbrauch der Autos: Ein Marathonläufer in der Wüste läuft an einem Helfer vorbei, der ihm ein Becher Wasser hinhält. Doch anstatt sich den ganzen Becher zu schnappen, tunkt der Läufer lediglich seinen Finger rein und steckt ihn in den Mund.
>Zum Spot
Im Printbereich wurde die Botschaft «Mit wenig weit kommen» als Follow-up-Anzeige umgesetzt. Auf der ersten Seite startet der Läufer in hiesigen Gefilden. Blättert man um, hat es der Läufer bis in die Wüste geschafft. Da es sich um eine nationale Kampagne handelt, wurde der Läufer an verschiedenen Standorten fotografiert, in Zürich, Lugano und Genf mit dem jeweiligen Wahrzeichen der Stadt im Hintergrund.
Die Kampagne ist bereits angelaufen und umfasst Tageszeitungen, Sonntagspresse, Magazine, TV, Radio, Internet, POS und Direct-Marketing.

Verantwortlich bei Peugeot: Aymeric Duval (Marketingdirektor), Marcus Brugger (Leiter Werbung & Promotion), Marion Pfäffli (Werbeleiterin), Lukas Vasvary (Trademarketing). Verantwortlich bei Euro RSCG: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Jürg Aemmer (CD), Nemi Gajic (Text), Marietta Albinus (Art Direction), Caroline Webb (Art Buying), Regine Cavicchioli (Grafik), Niklaus Huwyler, Christine Leitl, Fiona Gottwald (Beratung), Gian Paul Lozza (Fotografie), Red Department (Bildbearbeitung).

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Creative Factory: Mit Kambly und Gain zwei neue Aufträge

The Creative Factory konnte zwei neue Mandate für sich gewinnen. Die europäische Brandingagentur wird Kambly und die unabhängige Allianz Gain bezüglich Markenmanagement und Kommunikation unterstützen.

The Creative Factory konnte mit Kambly und Gain zwei neue Mandate für sich gewinnen. Die europäische Brandingagentur wird für den Schweizer Feingebäckhersteller eine Bilanz erstellen und Kommunikationsstrategien entwickeln, um die innovative Entwicklung des Unternehmens hervorzuheben. Mit einer stark emotionalen Markenbindung der Konsumenten soll zudem die Identität von Kambly gestärkt werden.
Die europäische Agentur wird auch die unabhängige Allianz Gain (Global Alliance for Improved Nutrition) in der Profilierung ihrer Identität unterstützen und für sie ein neues Programm im Kampf gegen die Unterernährung ausarbeiten. In diesem Rahmen werden Kommunikationsstrategien definiert, um weltweit öffentliche und private Partner zu gewinnen, die sich finanziell oder technisch am vier Jahre dauernden 800 Millionen Dollar teuren Programm beteiligen.

Zu guter Letzt: Feiner Humor

Was tun, wenn niemand mehr Polizist werden will? Man meldet sich in der Kreativbranche und diese wirbt - wies im Lehrbuch steht - zielgruppenspezifisch.

Da der Kapo Bern die Bullen ausging und sie die Ränge der Polizeischule wieder füllen wollte, lancierte sie im September eine provokative Rekrutierungskampagne, die mit Vorurteilen über die Polizei spielte. Offenbar ein voller Erfolg: Die Bewerbungen von jungen Leuten, die den Polizistenberuf ergreifen wollen, hätten um über 50 Prozent zugenommen, so die Kantonspolizei auf Anfrage. Im kommenden Jahr will man deshalb wieder werben. Auf den diesjährigen Plakaten prangten Sätze wie: «D’Bulle si schtier.», «Bir Schmier machsch geng ds gliche.» oder «Tschugger si dumm.». Unten auf dem Plakat stand dann jeweils, dass die Behauptungen nicht der Wahrheit entsprechen würden.

KSB/SJ vertreibt für Finetra Albträume mit Kinderliedern

Die Agentur KSB/SJ hat für das Bettenfachgeschäft Finetra drei Radiospots kreiert, welche die Vorteile der Betten, Matratzen und Bettgarnituren des Unternehmens auf den Punkt bringen sollen. Die Spots schicken den Zuhörer in ein Wechselbad der Gefühle.

Die Agentur KSB/SJ hat für das Bettenfachgeschäft Finetra drei Radiospots kreiert, welche die Vorteile der Betten, Matratzen und Bettgarnituren des Unternehmens auf den Punkt bringen sollen. Die Spots schicken den Zuhörer in ein Wechselbad der Gefühle: Die bedrohliche Musik zu Beginn, die klassische Horrorbilder hervorruft, wandelt sich schleichend in ein Kinderlied – und schliesslich war alles nur ein schlechter Traum. Dem Komfort der Betten soll zudem mit dem Abbinder «Da finden selbst Albträume ihre Ruhe» Nachdruck verliehen werden.

Verantwortlich bei der Finetra: Besim Bulica (Inhaber und Geschäftsführer). Verantwortlich bei KSB/SJ: Andreas Mädler (Creative Direction), Andy Lusti (Text), Marlon Perini (Grafik), Marco Serratore (Beratungsleitung), Astrid Krauss (Beratung), Selmi-Tonstudio (Produktion), Chris Grunder, Renzo Selmi (Aufnahmeleitung).

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