150 Jahre Comedia: Calmy-Rey fordert stärkere Bankenregulierung

Am 150-Jahre-Jubiläum der Mediengewerkschaft Comedia hat sich am Samstag in Zürich Bundesrätin Micheline Calmy-Rey für eine stärkere Bankenregulierung ausgesprochen. Bei der Neuordnung im Zusammenhang mit der Bankenkrise seien auch die Gewerkschaften gefordert.

Am 150-Jahre-Jubiläum der Mediengewerkschaft Comedia hat sich am Samstag in Zürich Bundesrätin Micheline Calmy-Rey für eine stärkere Bankenregulierung ausgesprochen. Bei der Neuordnung im Zusammenhang mit der Bankenkrise seien auch die Gewerkschaften gefordert.
Es gelte neue Regulierungen festzusetzen, insbesondere strengere Kontrollen der Risikoübernahme, sagte die Aussenministerin gemäss SDA vor rund 300 Gewerkschaftsangehörigen und Gästen. Ein zentraler Punkt sei auch die Überprüfung der Bonus- und Anreizsysteme. Denn die Banken seien auf den Rückhalt in der Bevölkerung angewiesen.
Die mittel- und langfristigen Auswirkungen der staatlichen Gegenmassnahmen sind laut Calmy-Rey heute noch kaum abzuschätzen. Die staatlichen Hilfsaktionen im Ausland und in der Schweiz zugunsten der UBS seien aber nötig gewesen zur Stabilisierung des Finanzsystems und um Schlimmeres zu verhindern.
Sie verstehe aber, dass es in weiten Teilen der Bevölkerung als ungerecht empfunden werde, wenn das Volk zur Kasse gebeten werde, nachdem dank risikoreicher Anlagen jahrelang Boni in die Taschen der Banker geflossen sind, sagte Calmy-Rey.
Finanzkrise auch als Chance
Comedia-Co-Präsident Roland Kreuzer wertete die Finanzkrise auch als Chance: Die rein profitorientierte Marktideologie und Deregulierungsstrategie der letzten 20 Jahre sei arg ins Wanken geraten. Das zeige, dass mit Ignoranz gegenüber den Menschen auf Dauer kein Gesellschaftssystem überleben könne.
Dies, so Kreuzer, gebe der eigenen Geschichte der Comedia recht und mache Mut für das Morgen. Wichtig für die Zukunft sei die Stärkung der Durchsetzungsfähigkeit der Comedia. In diesem Zusammenhang seien die aktulle Bestrebungen für eine Fusion der Mediengewerkschaft mit anderen Gewerkschaften zu sehen.
Die 13’500 Mitglieder zählende Comedia entstand vor erst zehn Jahren aus dem Zusammenschluss der Gewerkschaft Druck und Papier (GDP) mit drei kleineren Gewerkschaften, den Angestellten des Buchhandels, dem Lithografenbund und der Journalisten-Union. Für ihr Jubiläum orientierte sich Comedia an der 1858 in Olten gegründete GDP. Ferner wurde der Angestelltenverband des Schweizer Buchhandels vor 125 Jahren gegründet.

Zu guter Letzt: Der zickende Mentalist

Das Grauen holt uns ein: Pro 7 plant für Januar die zweite Staffel der Mentalisten-Show «The next Uri Geller». Herausforderer und Star der Sendung soll dabei Vincent Raven sein. Doch dieser ist sich überhaupt noch nicht sicher, ob er den Vertrag unterschreiben wird.

Das Grauen holt uns ein: Pro 7 plant für Januar die zweite Staffel der Mentalisten-Show «The next Uri Geller». Herausforderer und Star der Sendung soll dabei Vincent Raven sein, wie die Zeitung Sonntag weiss. Der mit dem bösen Blick und dem Raben Corax, wir erinnern uns. Doch ist sich der blond gelockte Nachfolger Uri Gellers alles andere als sicher, ob er bei der zweiten Staffel antreten wird. Er sei nämlich so gar nicht zufrieden mit dem Vertrag, den ihm Pro 7 angeboten habe, wird er im Sonntag zitiert. Aber nein, ums Geld geht es ihm dabei nicht – davon hat er schon genug: 160’000 Franken soll er bei der ersten Staffel für seine Zaubersprüche gewonnen haben. Vielmehr sei ihm wichtig, dass es für ihn und seine Tiere stimme. Sehr löblich, Herr Raven. Vertragdetails will er jedoch nicht verraten. Nun wartet er auf einen neuen Vertrag des TV-Senders – stimmen darin die Bedingungen nicht, tritt er nicht mehr an. Ob mit oder ohne Vincent – auch die zweite Staffel wird wohl wieder den einen oder anderen unter uns dazu bringen, wie besessen vor dem Fernseher mit Löffel obendrauf zu sitzen und seltsame Wörter zu schreien…obwohl natürlich keiner so richtig daran glaubt.

Prix Media geht an Autor der Sonntagszeitung

Der deutsche Wissenschaftsjorunalist Max Rauner erhält den diesjährigen Prix Media der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT). Radio DRS 2 erhält zudem einen Anerkennungspreis für die Spezialsendung «An den Grenzen des Wissens».

Der deutsche Wissenschaftsjorunalist Max Rauner erhält den diesjährigen Prix Media der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT). Geehrt wird er für einen Beitrag über die Panikforschung am Beispiel der Pilgerstätte Mekka. Sein Artikel «Einbahnstrasse zum Hadsch» war in der Sonntagszeitung vom 11. November 2007 erschienen.
Radio DRS 2 erhält zudem einen Anerkennungspreis für die Spezialsendung «An den Grenzen des Wissens». Unter der Leitung von Redaktor Christian Heuss hat sich am 8. Februar 2008 14 Stunden lang alles um wissenschaftliche Fragen, Themen und Grenzen gedreht.
Der Prix Media wird in diesem Jahr zum letzten Mal in der bisherigen Form vergeben. Ab 2009 wird er im Rahmen des Verbundes der Akademien der Wissenschaften Schweiz gemeinsam als «Prix académies-suisses der Naturwissenschaften» verliehen.

SF und Radio DRS: Fusion geplant

2010 wird für die SRG zum Jahr des grossen Umbruchs: Radio DRS und das Schweizer Fernsehen SF werden organisatorisch fusioniert. Wichtige Aktivitäten werden zusammengelegt – und die beiden SRG-Unternehmen erhalten neu einen gemeinsamen Direktor.

2010 wird für die SRG zum Jahr des grossen Umbruchs: Radio DRS und das Schweizer Fernsehen SF werden organisatorisch fusioniert. Wichtige Aktivitäten werden zusammengelegt – und die beiden SRG-Unternehmen erhalten neu einen gemeinsamen Direktor. Dies haben Recherchen der Zeitung Sonntag ergeben. Heute gibt es mit Ingrid Deltenre und Walter Rüegg eigene Direktoren. Doch beide Chefs stellen ihren Rücktritt in zwei Jahren in Aussicht, ebenso wie SRG-Verwaltungsratspräsident Jean-Bernard Münch, SRG-Generaldirektor Armin Walpen und sein Stellvertreter Daniel Eckmann, der gemäss Sonntag mit dem Gedanken einer frühzeitigen Pensionierung spielt. Bevor es zu diesem koordinierten Rücktritt im Multipack kommt, treiben die Chefs das «Konvergenzprojekt» voran. Radiodirektor Rüegg sagt: «Teile von IT, Rechnungswesen und HR können problemlos konzentriert werden.» Vorbild ist die Region Tessin, wo bereits ein solches Projekt läuft. Ziel: Das Nutzen von Synergien.

ADC gestaltet mit Bilanz das Werbemagazin Brisanz

Anlässlich der ADC-Gala im Februar 2009 realisiert der Art Directors Club dieses Jahr die neue Festzeitschrift Brisanz. In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Wirtschaftsmagazin Bilanz erscheint die neue Ausgabe am 2. Februar 2009.

Anlässlich der ADC-Gala im Februar 2009 realisiert der Art Directors Club dieses Jahr die neue Festzeitschrift Brisanz. In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Wirtschaftsmagazin Bilanz erscheint die neue Ausgabe am 2. Februar 2009.
Aus der Festzeitung ist seit letztem Jahr eine professionelle Zeitschrift mit Beiträgen von Journalisten, Schriftstellern, den besten Werbern, und Vertretern aus Marketing und PR geworden, schreibt der ADC in einer Pressemitteilung.
Die ersten 500 Exemplare werden am Abend der ADC-Gala an die die anwesenden Gäste verteilt. Weitere 10’000 Exemplare werden den Gesamtauflagen der Fachzeitschriften Persönlich rot und der Werbewoche beigelegt sowie an die ADC Community und weitere Marketing- und Werbe-Kreise verschickt.

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Switch-Journal erscheint in neuem Design von Eclat

Die Stiftung Switch, welche die .ch- und .li-Domain-Namen verwaltet, lanciert ihr Kundenmagazin neu. das Switch-Journal neu. Am Freitag erschien die erste Ausgabe des Switch-Journals.

Die Stiftung Switch, welche die .ch- und .li-Domain-Namen verwaltet, lanciert ihr Kundenmagazin neu. das Switch-Journal neu. Am Freitag erschien die erste Ausgabe des Switch-Journals.
Die Agentur für Markenberatung und Kommunikationsdesign Eclat konzipierte und gestaltete das neue Magazin und leistete Unterstützung in redaktionellen Belangen. Für Illustrationen zeichnet Christoph Frei verantwortlich, für die Fotografie Frank Brüderli.
Das Switch Journal erscheint seit 1989, zurzeit zwei Mal jährlich, im März und Oktober und berichtet mehrsprachig über Aktivitäten, Projekte und aktuelle Entwicklungen der Stiftung Switch und ihrer Kunden, vorab den Schweizer Hochschulen. Die Inhalte beziehen sich auf die Bereiche Network, Security, Collaboration und Internet Domains.

Klassische Kür für Cavegn Werbung

Cavegn Werbung hat für das Zürcher Ballett ein neues Plakat gestaltet. Für die unter der Leitung von Heinz Spoerli entstandene Aufführung von «La Sylphide» entwarfen Markus Cavegn und sein Team ein grossformatiges Werbebild.

Cavegn Werbung hat für das Zürcher Ballett ein neues Plakat gestaltet. Für die unter der Leitung von Heinz Spoerli entstandene Aufführung von «La Sylphide» entwarfen Markus Cavegn und sein Team ein grossformatiges Werbebild. Es ist im Format F4 an der Kasse des Opernhauses in Zürich erhältlich. Der Zürcher Werber hat bereits mehrfach Plakate für das Ballettensemble entworfen.
Verantwortlich beim Zürcher Ballett: Heinz Spoerli (Gesamtverantwortung), Peter A. Marschel (Manager). Verantwortlich bei Cavegn Werbung: Markus Cavegn (Art Direction), Daniel Soldenhoff (Grafik), Julien Vonier (Fotografie), Reproscan (Litho), Setaprint AG (Druck).

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Nike erweitert Verantwortung von Marketingleiter Brunner

Der Schweizer Ableger des Sportartikelunternehmens Nike erweitert die Verantwortung seines Marketingchefs. Neu ist Heiko Brunner nicht nur für die Schweiz, sondern auch für Österreich und Slowenien verantwortlich. Er wird neu zwei lokale Teams leiten, die in Bassersdorf und Wien stationiert sind.

Der Schweizer Ableger des Sportartikelunternehmens Nike erweitert die Verantwortung seines Marketingchefs. Neu ist Heiko Brunner nicht nur für die Schweiz, sondern auch für Österreich und Slowenien verantwortlich. Er wird neu zwei lokale Teams leiten, die in Bassersdorf und Wien stationiert sind.
Heiko Brunner arbeitete in diversen Positionen in Marketing und Verkauf bei Unilever, zuletzt als Marken- und Innovationsentwickler der Marke Omo. Seit drei Jahren ist er nun bei Nike fürs Marketing verantwortlich.

Marke Obama überholt die Brand-Ikonen Google und iPhone

Die Euro RSCG-«Brand Momentum Study» hat ergeben, dass Obama ein zukünftig stärkeres Marken-Potential aufweist als Google oder das iPhone. In der diesjährigen Studie wurden 3'500 Marken in 12 Ländern auf ihr Brand-Momentum hin untersucht.

Die Euro RSCG-«Brand Momentum Study» hat ergeben, dass Obama ein zukünftig stärkeres Marken-Potential aufweist als Google oder das iPhone. In der diesjährigen Studie wurden 3’500 Marken in 12 Ländern auf ihr Brand-Momentum hin untersucht.
Mit einer Verbraucher-Befragung analysierte Euro RSCG die Spitzenmarken in den USA Grossbritannien, Frankreich und China. Für die Studie wurden die Verbraucher befragt, welche Marken ihrer Meinung nach zurückgefallen sind, am Boden gewonnen haben, oder gleich geblieben sind.
Das Tool konnte erwiesenermassen der Erfolg oder Misserfolg der weltweit bekanntesten Marken voraussagen, schreibt die SDA in einer Mitteilung.
Mit einem Brand-Momentum von 82,2 Punkten erreichte Obama ein stärkeres zukünftiges Markenpotential als Google mit 73,3 Punkten.
Das höchste Markenmomentum überhaupt erreichte die Marke Wii in den Vereinigten Staaten. Dem iPod wird das grösste Marken-Potential in Franreich vorausgesagt, Spitzenmarke in Grossbritannien ist Google und in China Taobao.
Google rangierte in der Studie als einzige Marke sowohl in den USA, als auch in Frankreich und England in den Top 3. Die drei Marken mit dem künftig grössten Markenpotential in China sind Taobao, Intel und BMW.

Florierendes Werbegeschäft bei Google

Google verzeichnet trotz der Wirtschaftskrise eine starke Gewinnzunahme. Dank hoher Werbeeinnahmen stieg der Gewinn des Suchmaschinen-Konzerns im dritten Quartal um mehr als ein Viertel auf 1,35 Milliarden Dollar an.

Google verzeichnet trotz der Wirtschaftskrise eine starke Gewinnzunahme. Dank florierender Werbeeinnahmen stieg der Gewinn des Suchmaschinen-Konzerns im dritten Quartal um mehr als ein Viertel auf 1,35 Milliarden Dollar an.
Seitenabrufe und Umsatzwachstum seien rund um den Globus stark ausgefallen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Google dominiert das Geschäft mit Internet-Suchanzeigen vor Yahoo und Microsoft.
Nun will Yahoo bei der Online-Werbung teilweise mit Google kooperieren. Noch ist aber nichts entschieden.
Das neue Handy mit dem von Google initiierten Betriebssystem Android ist vor Kurzem in den USA gestartet und soll Apples iPhone Konkurrenz machen. Auf diese Weise will sich Google auch die Werbeeinnahmen in der mobilen Internet-Nutzung sichern.
In England schaltet Google nun erstmals auch Werbung für Wetten auf.

Newsnetz macht täglich TV-Quoten zugänglich

Der Newsnetz-Verbund von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und BAZ veröffentlicht neu täglich die aktuellen TV-Einschaltquoten. Werktags werden diese zwischen drei und vier Uhr nachmittags aufgeschaltet.

Der Newsnetz-Verbund von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und BAZ veröffentlicht neu täglich die aktuellen TV-Einschaltquoten. Werktags werden diese zwischen drei und vier Uhr nachmittags aufgeschaltet.
Sobald die von Mediapulse erhobenen Zuschauerzahlen vorliegen, erstellt die Newsnetz-Redaktion eine Liste mit den 20 meistgesehenen TV-Sendungen des Vorabends. Die Quoten sind in auf der Seite Kultur der Rubrik Bestenlisten zu finden. Dort sind auch die aktuellen Musik-Hitparaden, die Bücher-Bestseller und die Kino-Charts einsehbar.

Ringiers Zeitungsdruckzentrum gesamthaft erneuert

Das Grossprojekt Rollenwechsel.ch zur Gesamterneuerung des Zeitungsdruckzentrums von Ringier in Adligenswil nimmt Formen an. Ringier Print Adligenswil und die Neue Luzerner Zeitung haben am 30. September die neuen Druckanlagen in Betrieb genommen.

Das Grossprojekt Rollenwechsel.ch zur Gesamterneuerung des Zeitungsdruckzentrums von Ringier in Adligenswil nimmt Formen an. Ringier Print Adligenswil und die Neue Luzerner Zeitung haben am 30. September die neuen Druckanlagen in Betrieb genommen.
Die Computer-to-Plate Anlagen sollen für mehr Leistungsfähigkeit und Flexibilität sorgen. Mit der Erneuerung der Anlage werde auch die 10-jährige Partnerschaft von Ringier Print, NLZ und Agfa Graphics fortgesetzt, so eine Mitteilung von Freitag.
Für die Umstellung und den Aufbau der neuen Anlagen im Druck und in der Weiterverarbeitung wurde mit drei Jahren gerechnet. Der Verwaltungsrat der Ringier Print Adligenswil hatte für das Erneuerungsprojekt «rollenwechsel.ch» Ende März 2005 grünes Licht gegeben.
Das rote Band durchschnitten der Konzernleiter von Ringier Martin Werfeli, der Präsident von Agfa Graphics Europe Central Moritz Rogger und der Vorsitzende der Unternehmensleitung LZ Medien Erwin Bachmann.
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