Fotografenagentur Bronx in Zürich gegründet

Michael Schaepe hat die Fotografenagentur Bronx Fotografen in Zürich gegründet. Sie vertritt die Fotografen Daniel Gerber, Mirjam Kluka und Bettina Schaefer.

Michael Schaepe hat die Fotografenagentur Bronx Fotografen in Zürich gegründet. Sie vertritt die Fotografen Daniel Gerber, Mirjam Kluka und Bettina Schaefer. Schaepe ist Art Director mit Liebe zur Fotografie und viel Erfahrung mit Shootings von Mode bis Stilllife, wie es in einer Mitteilung heisst. Daniel Gerber ist Fotograf für Stilleben spezialisiert auf Portraits von Menschen und fotografische Berichte über Firmen oder über andere Themen. Mirjam Kluka arbeitet mit Schwerpunkt Beauty- und Modefotos und überträgt das auch in die Portrait- und Werbefotografie. Bettina Schaefer hat sich auf das Geschichtenerzählen mit Fotos spezialisiert und arbeitet für Portraits mit professionellen Models ebenso wie mit anderen.

Lesch + Frei: Für Pastorini Holz geschnitzt

Seit Mitte Oktober hängt in der Stadt Zürich und in Dübendorf sowie in den öffentlichen Verkehrsmitteln der Region Werbung aus Holz. Für was oder wen damit geworben wird, war bis anhin unbekannt. Nun folgt die Auflösung.

Seit Mitte Oktober hängt in der Stadt Zürich und in Dübendorf sowie in den öffentlichen Verkehrsmitteln der Region Werbung aus Holz. Für was oder wen damit geworben wird, war bis anhin unbekannt. Nun folgt die Auflösung: Die 13 Holzplakate sowie 100 weitere, «normale» Printposter werben für Pastorini Spielzeuge, vor allem bekannt für Holzspielzeug. Die Kampagne stammt aus der Feder die Agentur Lesch + Frei und soll gemäss Mitteilung die Marke Pastorini aktualisieren, damit sie gegenüber den vielen Anbietern von Plastik- und Elektorspielzeug bestehen kann. Der Erfolg habe sich dabei bereits eingestellt, so die Agentur. Zahlreiche Zürcherinnen und Zürcher hätten via die absenderlosen Teaserplakate den Weg zu Pastorini gefunden und am Wettbewerb teilgenommen.
Verantwortlich bei Lesch+Frei Zürich: Thomas Lüber (CD, Text), Matthias Kadlubsky (AD, Susanne Fürst (Beratung), Barbara Meier und Désirée Guzzo (Polygraphie). Mariano Lo Presti (Illustration/Bildbearbeitung), Hans-Jörg F. Walter (Fotografie). Verantwortlich bei Christinger Partner AG: Damian Stark (Bereichsleitung Siebdruck/Print und Cut). Verantwortlich bei der APG: Juan Manuel Fernandez, Ronny Meier, Karin Komar. Verantwortlich bei Pastorini Spielzeug: Christa Pastorini, Felix Schumacher (Inhaber).

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Bei diesem Artikel garantiert keine Langeweile

Wirz Werbung geht für die Online-Stellenplattform Jobwinner.ch neue Wege in der Online-Werbung. Und zwar mit der ältesten Form der Online-Werbemittel: Bannern.

Was? Sind Sie so unterbeschäftigt, dass Sie diesen Artikel lesen? Im Stil dieser Grundidee hat Wirz schon mehrere witzige Sujets kreiert, um gelangweilte Arbeitnehmer für einen kurzen Seitenblick auf das Stellenportal www.jobwinner.ch zu verführen. Bis jetzt haben die kreativen Gags im Print funktioniert. Jetzt will Wirz auch neue Wege in der Online-Werbung beschreiten. «Und zwar mit den ältesten aller Online-Werbemitteln: nämlich Bannern», wie CD Thomas Kurzmeyer erklärt.
Allerdings handelt es sich hier nicht um konventionelle Vertreter ihrer Gattung, sondern um eine neue Form, für die das Jobwinner.ch-Team bei Wirz Werbung und Assai Interactive den Begriff «Trojanische Banner» geprägt hat. Weil sich hier ganz anderes abspielt als von aussen erkennbar: Sie werben für Dinge wie einen Wettbewerb, bei dem sich eine Milliarde Dollar gewinnen lässt, versprechen die Partnervermittlung von Traumprinzen und oder locken unter «You Tubel» zu besonders dümmlichen Promi-Clips. Wer sich indessen zum Klick verleiten lässt, landet woanders als gedacht: nämlich beim führenden Schweizer Stellenanbieter, der sich und den User besorgt fragt, ob er wirklich schon die Stelle hat, zu der er sich berufen fühlt.
Das Ziel der Aktion war es, möglichst viele Klicks auf die Website zu generieren. Und mit Werten, die bis zum Achtfachen über der durchschnittlichen Klickrate normaler Banner liegen, scheint dies auch zu gelingen. Zumal Wirz und Assai auch flexibel auf aktuelle Ereignisse reagieren, etwa derzeit mit einem zusätzlichen Banner, das den sofortigen Ankauf von Ramsch-Hypotheken verspricht. Auch die sehr gezielte Platzierung der Banner trägt mit Sicherheit zum Erfolg der Kampagne bei. So war beispielsweise das YouTube-Parodie-Banner verschiedentlich auf der echten YouTube-Site im Einsatz – und wurde dort auch munter angeklickt. (pan)
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«Trojanische Banner»: Mit dieser witzigen Methode schafft Wirz Werbung auf der Homepage von Jobwinner bemerkenswert viel Traffic.

E-Reader könnten Zeitungen retten

Die amerikanischen Printverlage erwarten hoffnungsvoll den neuen E-Reader von Plastic Logic.

Amerika holt endlich auf. So reden zumindest die Medienprofis in den Verlagshäusern, die sich der Zukunft der Branche widmen, sprich in die Entwicklung neuer Technologien wie das E-Paper involviert sind. Denn obwohl die amerikanische Branche in dieser Hinsicht etwa drei Jahre hinter den Europäern herhinkt, gibt es etwas zu feiern: den Start einer neuen E-Paper-Plattform der Firma Plastic Logic, die offiziell im Januar gelauncht wird.
Das Produkt ist für das Zeitungs- und Magazinbusiness besonders deshalb interessant, weil es mit seinen Massen von 21,5 × 28 Zentimetern im Format relativ nah an heutige Papierprodukte heranreicht. Der bisherige Vorreiter bei den sogenannten E-Readern ist das gleichnamige Produkt von Sony und der Kindle von Amazon.com, die nicht einmal halb so gross sind, weil sie von Anfang an auf das Buchformat zugeschnitten wurden. Zwar kann man bei Amazon insgesamt 20 amerikanische Zeitungen, von der New York Times, dem Wall Street Journal bis hin zu der Regionalzeitung Denver Post auf den Kindle herunterladen. Doch das Format ist mit seinem Kleinbildschirm, der nur wenig Content, geschweige denn Anzeigen abbilden kann, nicht gerade zeitungsfreundlich. «Die E-Reader haben das Potenzial, einen weitverbreiteten Distributionsmechanismus liefern zu können und sind dabei nicht nur umweltfreundlich, sondern zeigen einen Weg auf, wie man mit Content Geld verdienen kann», urteilt die ehemalige Verlegerin und heutige Industrieberaterin Rebecca McPheters. «Die bisherigen Modelle haben gut für das Buchgeschäft funktioniert, aber weitaus weniger gut für Zeitungen.»
Tatsächlich hat das E-Paper für die Verlage den wichtigen Vorteil, dass die Leser für die Inhalte bezahlen. Ein Abonnement für die New York Times etwa kostet bei Amazon.com monatlich 15 Dollar. Das sind zwar deutlich weniger als die 40 Dollar für das Printprodukt, aber dennoch eindeutig mehr als die kostenlose Website. Dazu kommt, dass die Zeitungen durch den Vertrieb mit dem E-Paper bis zu 50 Prozent der bisherigen Kosten für Papier, Produktion und Zulieferung einsparen können. Das Plastic-Logic-Produkt, das mit seinen 370 Gramm weniger als eine Zeitung wiegt, war ursprünglich als elektronisches Leseinstrument für Business-Dokumente gedacht, mutierte der grossen Nachfrage wegen jedoch schnell zum Hoffnungsträger für die gebeutelte Zeitungsbranche. Der Bildschirm ist derzeit noch in Schwarz-Weiss, soll jedoch bereits in wenigen Jahren Farben zeigen und sogar wie eine Zeitung zusammengerollt werden können. Die Inhalte werden durch eine drahtlose Internetverbindung ständig aktualisiert. Auch internationale Publikationen sollen darauf lesbar sein.
«Das E-Paper vereinigt die Vorteile von Print und Internet», sagt Vin Crosbie, Kommunikationsprofessor an der Universität Syracuse. Die neue Technologie sei lesbarer und stelle Graphiken besser dar als ein Computerschirm – genauso wie ein Printprodukt. Gleichzeitig ermöglicht sie interaktive Werbung – der grosse Vorteil des Internets. Die neue Technologie kommt damit besonders den Werbetreibenden zugute: Man erfährt mehr über die Leser. Das Format macht ersichtlich, welche Leser welche Artikel tatsächlich lesen und Werbetreibende können damit gezielter bestimmte Demographien ansprechen.
Es wird erwartet, dass beim Launch des Plastic-Logic-Readers alle grossen Verlage mit an Bord sind. Hearst und Time Inc. vertreiben schon jetzt ihre Magazine durch Kindle. Auch das Männermagazin Esquire zeigte im Oktober Flagge, indem es das Cover eines Teiles seiner Auflage als E-Paper, also einem felxiblen Plastikbildschirm, herausbrachte.
Sollte sich das E-Paper im Massenmarkt durchsetzen, wird dies nach Ansicht von Vin Crosbie Auswirkungen auf den Journalismus haben. «Es wird kürzere Texte geben, mehr Fotos und Videos, dem müssen sich die Reporter anpassen», sagt er. Er glaubt jedoch, dass die Kurzform nicht nur deshalb angesagt ist, weil das Format für die Leser bequemer ist. «Die Leute haben heutzutage ausserdem eine kürzere Aufmerksamkeitsspanne.»
Gerti Schön

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Zukunftsträchtige Technologie: Im Gegensatz zu kostenlosen Websites können Zeitungsverlage mit der Lieferung von Content auf E-Readern Geld verdienen.

Walder Werber macht sich stark für die neue Wochenzeitung Regio.ch.

Walder Werber macht sich stark für die neue Wochenzeitung Regio.ch.

Die ZO-Wochenzeitungen haben die Agentur Walder Werber in Uster mit der Einführungskampagne ihrer Wochenzeitung Regio.ch betraut. Die Kampagne besteht aus einer Plakat- und Inseratenkampagne, einem 3D-Mailing sowie flankierenden Massnahmen.
Walder Werber hat dazu den Claim «Nah bei dir» zur Hauptbotschaft gemacht. Unter dem gleichen Motto startete die Agentur ein regionales Casting, «um Personen zu finden, welche diese Kampagne transportieren», wie Sandro Walder, der Gesamtverantwortliche bei der Agentur, erklärt. Gefunden hat man Prota¬gonisten, die den Betrachter der Sujets zum Schmunzeln bringen, indem sie den Claim möglichst wörtlich nehmen. Die Botschaft: In der neuen Regio.ch kann man lesen, was die Leute im Zürcher Oberland wirklich betrifft.
Unterstützt wurde die Kampagne durch den Versand eines 3D-Mailings an potenzielle Kunden und Kommunikationsverantwortliche. Beim Öffnen des Mailings blicken den überraschten Empfänger gleich fünf verschiedenfarbige Augen an. Die fünf Augen stehen für fünf Regionalausgaben. «Hier werden Sie augenblicklich augenfällig», heisst es dazu im Text. Damit das Geschenk auch nach der Werbewirkung noch Spass macht, verbirgt sich hinter den «Augen» ein Murmelspiel samt Anleitung.
Andreas Panzeri
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Top der Woche: Cicero mit OMG Award 2008 ausgezeichnet

Bereits zum zweiten Mal nach 2004 wird das Politikmagazin Cicero von Ringier Deutschland mit dem OMG Award ausgezeichnet. Der diesjährige Preis der Organisation der Media-Agenturen (OMG) geht an die in einer Serie von 160’000 Unikaten erschienene Cicero-Jahresendausgabe 2007.

Bereits zum zweiten Mal nach 2004 wird das Politikmagazin Cicero von Ringier Deutschland mit dem OMG Award ausgezeichnet. Der diesjährige Preis der Organisation der Media-Agenturen (OMG) geht an die in einer Serie von 160’000 Unikaten erschienene Cicero-Jahresendausgabe 2007.
Die Jury aus Media-Experten führender deutscher Agenturen und Unternehmen überzeugte Cicero in vier Bewertungskriterien: Innovationskraft, Marktstellung, Marketing und mediale Leistung. Das Magazin setzte sich gegen die Mitnominierten Die Zeit und RTL durch.
Bei der in Berlin erfolgten Preisverleihung durch OMG-Geschäftsfüher Werner Bitz sagte Martin Paff, Geschäftsführer von Ringier in Deutschland: «Dieser Preis bedeutet uns sehr viel, denn er wird von den Experten verliehen, die die Bedeutung eines Mediums auf dem Leser- und auf dem Werbemarkt sehr gut einschätzen können. Sie haben gewürdigt, dass Print im Wettbewerb der Medien noch heute für sehr starke Kommunikationslösungen steht. Und sie haben Cicero darin bestärkt, auch zukünftig mit Print-Innovationen zu überraschen.»
Die jetzt mit dem OMG Award 2008 ausgezeichnete Jahresendausgabe 2007 überraschte mit 160’000 individualisierten Covern und 160’000 verschiedenen BMW-Anzeigen für das 1er Coupé. Knapp 50 Mio. Bilder wurden für die Titelseiten verarbeitet. Und über 12’000 Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Medien und Marketing erhielten ein persönliches Exemplar mit dem eigenem Bild auf dem Cover per Post.

Christof Lenhard neu bei MS Mail Service

Christof Lenhard wechselt zum St. Galler Direktmarketingunternehmen MS Mail Service. Der 41-Jährige wird ab dem 1. Mai 2009 neuer Leiter Strategische Projekte.

Christof Lenhard wechselt zum St. Galler Direktmarketingunternehmen MS Mail Service. Der 41-Jährige wird ab dem 1. Mai 2009 neuer Leiter Strategische Projekte. Das Unternehmen will sich laut VR-Präsident Peter Stössel im 30. Jubiläumsjahr der MS-Gruppe durch verstärkte Präsenz und gezielte Akquisition weitere Marktanteile in der Schweiz sichern und darüber hinaus das Engagement im Ausland verstärken. Viele dieser Aktivitäten werden in Zukunft von Christof Lenhard gesteuert, hiess es in einer Mitteilung des Unternehmens.
Lenhard ist derzeit bei der Schweizerischen Post im Unternehmensbereich Postmail Leiter des strategischen Geschäftsfeldes Dialogmarketing tätig. In dieser Funktion hat er unter anderem die Studie «Messung des Werbeerfolgs zwischen Wunsch und Wirklichkeit» initiiert. Lenhard ist Diplom-Volkswirt und seit 15 Jahren in Deutschland und in der Schweiz im Direktmarketing tätig.

Image der Banken: Raiffeisen Top, UBS ein Flop

Laut einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage zum Image der Banken hat vor allem die Raiffeisen-Gruppe von der Finanzkrise profitiert. Grosse Verliererin ist hingegen die UBS, die mit ihrem ramponierten Ruf zu kämpfen hat. Die grosse Mehrheit der rund 1020 befragten Personen hat sich zudem kritisch gegenüber dem Rettungspaket für die UBS geäussert.

Laut einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage zum Image der Banken hat vor allem die Raiffeisen-Gruppe von der Finanzkrise profitiert. Grosse Verliererin ist hingegen die UBS, die mit ihrem ramponierten Ruf zu kämpfen hat. Die grosse Mehrheit der rund 1020 befragten Personen hat sich zudem kritisch gegenüber dem Rettungspaket für die UBS geäussert.
Gewinnerin der Umfrage, die von der Markenagentur Young & Rubicam durchgeführt wurde, ist die Raiffeisenbank. Sie weist eine um 20 Prozent höhere Präferenz bei Bankkunden aus als noch vor einem Jahr. Auch die Kantonalbanken, Clientis und Postfinance haben an Glaubwürdigkeit und Wertschätzung gewonnen.
Die beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse haben durch die Finanzkrise viel an Glaubwürdigkeit verspielt. Am stärksten betroffen ist die UBS. Sie büsste im Vergleich zum Vorjahr ganze 66 Prozent an Markenpräferenz ein. Rund 80 Prozent der befragen Konsumenten beurteilen die UBS als weniger glaubwürdig als noch vor einem Jahr, bei der CS sind es 50 Prozent. 85 Prozent der Bankkunden ziehen jedoch keine direkten Massnahmen in Betracht. Sie sind überzeugt, dass ihr Geld bei ihrer Hausbank sicher aufgehoben ist.
Das Rettungspaket im Volumen von 68 Milliarden Franken für die UBS wird kritisch beurteilt. 65 Prozent der Befragten sprachen sich gegen eine mit Steuergeldern finanzierte Staatshilfe für die Banken aus. Mehr als 80 Prozent fordern, dass die gescheiterten Manager ihre Boni zurückzahlen.
60 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Finanzkrise auf ihre unmittelbare Lebenssituation keine oder nur geringe Folgen hat. Dennoch gaben zwei Drittel an, vorsichtiger mit Geld umzugehen und grössere Investitionen zurückzustellen. Dies betrifft vor allem Luxusgüter wie Uhren, Schmuck, Autos, Heimelektronik und Reisen.

Zwei von drei Schweizern nutzen regelmässig das Internet

Knapp 70 Prozent der Schweizer Bevölkerung nutzt das Internet regelmässig. Dies geht aus der neuen Publikation «Indikatoren zur Informationsgesellschaft Schweiz» des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor. Noch vor zehn Jahren waren es weniger als 10 Prozent der Bevölkerung. Die Internetnutzung variiert jedoch stark mit Bildungsstand und Alter.

Knapp 70 Prozent der Schweizer Bevölkerung ab 14 Jahren nutzt das Internet regelmässig. Dies geht aus der neuen Publikation «Indikatoren zur Informationsgesellschaft Schweiz» des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor. Im Frühling 2008 gaben rund 77 Prozent der Befragten gab an, das Internet in den vergangenen sechs Monaten mindestens einmal genutzt zu haben. 68 Prozent nutzen es wöchentlich oder täglich. Noch vor zehn Jahren waren es weniger als 10 Prozent der Bevölkerung. Vor allem in den Jahren 1997 bis 2001 wuchs der Anteil der regelmässigen Nutzer stark, von 7 auf über 40 Prozent. Seit 2005 liegt er bei über 60 Prozent.
Die Internetnutzung variiert jedoch stark mit Bildungsstand und Alter. Während 90 Prozent der Personen mit Hochschulabschluss oder höherer Berufsbildung das Netz nutzen, liegt der Anteil bei Personen, die nur die obligatorische Schule abgeschlossen haben, bei 47 Prozent. Dieser Bildungsgraben wird nur langsam schmäler. Unterschiede gibt es auch beim Alter: 90 Prozent der 14- bis 19-Jährigen nutzen das Internet regelmässig, aber nur vier von zehn der über 50-Jährigen. Die älteren Semester holten zwar auf, aber der Graben zwischen den Altersklassen wurde nicht wesentlich kleiner.
70 Prozent der Haushalte in der Schweiz verfügen über einen Internetzugang. Die Schweiz liegt damit über dem Schnitt der EU-Länder, aber hinter Südkorea und Skandinavien. Von den Haushalten mit Internetzugang haben drei Viertel einen Breitbandanschluss. Dieser Anteil liegt unter dem der führenden Länder, so sind es beispielsweise in Dänemark 89 Prozent.
Hinter den Erwartungen zurück blieb die Entwicklung des E-Commerce. Im Jahr 2006 gaben die Haushalte pro Jahr rund 2,5 Milliarden Franken für Güter und Dienstleistungen aus, die sie per Internet erwarben. Am meisten wurde im Internet für Reisen sowie für Multimedia- und Informatikausrüstung ausgegeben.

Impressum: Zum Aktionstag «Stand up for Journalism» Postkarten versandt

Die Mediengewerkschaft Impressum führt anlässlich des internationalen Aktionstags «Stand up for Journalism», der am Mittwoch stattfindet, eine Postkartenaktion durch. Darin fordert sie die Medienunternehmen auf, das Urheberrecht von Medienschaffenden zu respektieren und die erworbenen Nutzungsrechte angemessen zu entschädigen.

Die Mediengewerkschaft Impressum führt anlässlich des internationalen Aktionstags «Stand up for Journalism», der am Mittwoch stattfindet, eine Postkartenaktion durch. Darin fordert sie die Medienunternehmen auf, das Urheberrecht von Medienschaffenden zu respektieren und die erworbenen Nutzungsrechte angemessen zu entschädigen.
Journalisten und Pressefotografen haben laut Gesetz sämtliche Urheberrechte an ihren Werken. Sie können diese aber vertraglich abtreten. Das geschieht im Regelfall, indem mit einem Medium ein einmaliges Abdruckrecht gegen Entgelt vereinbart wird.
Vermehrt versuchten Medienunternehmen aber, die Urheberrechte auszuhebeln, schreibt Impressum in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Sie bezahlten den Medienschaffenden nur ein Entgelt für die einmalige Nutzung, verlangten aber in Rahmenverträgen die Abtretung sämtlicher Urheberrechte, also auch diejenigen für die künftige Nutzungen, für Mehrfachnutzungen sowie die Internetverbreitungen.
Besonders für freischaffende Journalisten bedeute die fehlende Entschädigung für die «abgenötigten» Rechte eine massive Verschlechterung ihrer Einkommenssituation, hiess es weiter. Wehrten sich Freischaffende gegen solche Verträge, müssten sie damit rechnen, keine Aufträge mehr zu bekommen.

Radio 24 fiebert bei der US-Präsidentenwahl mit

Radio 24 sendet ein Spezialprogramm zur amerikanischen Präsidentschaftswahl. Während der US-Wahlnacht werden der USA-Korrespondent Arndt Peltner und die Politologin Regula Stämpfli die Wahlergebnisse laufend kommentieren.

Radio 24 sendet ein Spezialprogramm zur amerikanischen Präsidentschaftswahl. Während der US-Wahlnacht vom 4. auf den 5. November werden der USA-Korrespondent Arndt Peltner und die Politologin Regula Stämpfli die Wahlergebnisse laufend kommentieren. Zudem sind Reporter in Zürich unterwegs und berichten aus verschiedenen Lokalitäten, in denen Politiker und Auslandamerikaner die Wahlen mitverfolgen.
Die Wahlnacht beginnt bei Radio 24 um 18.15 Uhr mit einem 30-minütigen Gespräch mit Erich Gysling zur Ausgangslage der Wahlen. Beendet wird die Berichterstattung am 5. November um 18 Uhr mit einem weiteren Talk. Regula Stämpfli und Erich Gysling werden darin die Folgen des Wahlgangs kommentieren. Während der ganzen Nacht haben Hörer zudem die Chance, eine Reise in die USA zu gewinnen.

fMRI-Studie: Emotionales Markenerlebnis erhöht Kaufwahrscheinlichkeit

Der Berufsverband für die Schweizer Markenartikelindustrie Promarca hat zusammen mit der HSG Forschungsstelle für «Business Metrics, Audi Lab for Market Research» eine unabhängige Studie durchgeführt. Diese untersuchte die Wirkung von Emotionen bei der Auseinandersetzung mit Marken.

Der Berufsverband für die Schweizer Markenartikelindustrie Promarca hat zusammen mit der HSG Forschungsstelle für «Business Metrics, Audi Lab for Market Research» eine unabhängige Markenstudie durchgeführt. Das Forschungsprojekt mit dem Namen «Sage mir, was du fühlst und ich sage dir, was du denkst» untersuchte bei Probanden mittels funktionaler Magnetresonanztomographie (fMRI) die Wirkung von Emotionen bei der Auseinandersetzung mit Marken. Nun wurde das Forschungsprojekt vorgestellt.
Die Studienergebnisse lassen darauf schliessen, dass hoch emotionale Marken bei Kunden positive Assoziationen und Gefühle der Freude hervorrufen und so die Entscheidungsfindung günstig beeinflussen. Primär diese Emotionen machen den Wert einer Marke aus und determinieren das Markenurteil. Bei hoch emotionalen Marken rücken kognitive Markeninformationen wie beispielsweise die Qualität oder der Preis bei der Kaufentscheidung in den Hintergrund.
Kunden können sich mit hoch emotionalen Marken besser identifizieren als mit weniger emotionalen oder unbekannten Marken. Sie fühlen sich von emotionalen Marken stärker angezogen und erinnern markenrelevante Informationen besser. Bei gering emotionalen Marken wird die Kaufentscheidung dagegen vor allem von inhaltlichen, kognitiven Markeninhalten beeinflusst.
Laut Studie ist für ein erfolgreiches Markenmanagement langfristig eine hohe Markenemotionalisierung anzustreben. Eine starke Gefühlsbindung an die Marke habe die Fähigkeit, kleine Schwächen im physischen Produktkern zu kompensieren. Zudem könne sich eine Marke so gegenüber anderen Marken besser abgrenzen.

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