Zu guter Letzt: Sinnlos, sinnloser … PointlessSites.com

Die Sonntagszeitung hat eine weitere sinnlose Webseite entdeckt. Die Internetplattform PoinlessSites.com behauptet von sich selber, das «Portal zu komplett sinnlosen Webseiten» zu sein.

Wer kennt es nicht, man gibt bei Google und Co. irgendwelche Suchbegriffe ein und kriegt dabei immer wieder Seiten ausgespuckt, bei denen man nicht errät, weshalb es sie überhaupt gibt. Nun aber die Nachricht: Die Sonntagszeitung hat eine weitere sinnlose Webseite entdeckt. Doch dieses Mal ist alles anders, denn www.pointlesssites.com behauptet von sich selber, das «Portal zu komplett sinnlosen Webseiten» zu sein. So sinnlos das Angebot der Plattform, so chaotisch ist auch ihr Design. Nur eine Top-Ten-Liste versucht verzweifelt, Licht ins Dunkle zu bringen. Dort können Besucher ihren Favoriten unter den sinnlosesten und unnützesten Internetseiten festlegen. Wem dies noch nicht genügt, der findet auf der Seite auch eine alphabetisch geordnete Liste der unbedeutenden Seiten unserer Zeit. Wenn interessiert so etwas? Nun, diese Frage kann an dieser Stelle leider auch nicht beantwortet werden. Klar ist aber, dass sich die Top-Ten-Liste reger Beliebtheit erfreut, denn in den vergangenen paar Tagen hat sich dort einiges in punkto Reihenfolge geändert.
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Zweiter ADC Young Creatives Award: Hohes Niveau wurde gehalten

Am Freitag ging im Zürcher Sportsmen Club zum zweiten Mal der ADC Young Creatives Award über die Bühne. Nach Amnesty International im ersten konnte dieses Jahr die Migros als Hauptsponsor und Auftraggeber gewonnen werden. 86 Projekte zum Thema «Die Migros engagiert sich für eine gesunde Schweiz» wurden von der Jury bewertet.

Am vergangenen Freitag ging im Zürcher Sportsmen Club zum zweiten Mal der ADC Young Creatives Award über die Bühne. Nach Amnesty International im ersten konnte dieses Jahr die Migros als Hauptsponsor und Auftraggeber gewonnen werden. Der ADC durfte sich aber nicht nur über einen hochkarätigen Partner freuen, sondern vor allem auch wieder über die stattliche Zahl von 86 Einsendungen zum Thema «Die Migros engagiert sich für eine gesunde Schweiz». Deren Niveau war laut einhelliger Jury-Meinung durchwegs hoch. Ein Novum stellte das Publikums-Voting der Migros dar. Kaum hatte die Jury am Donnerstagnachmittag die Shortlist ermittelt, wurden die Arbeiten auf der Homepage der Migros einem breiten Publikum zur Abstimmung vorgelegt. Innert weniger Stunden beteiligten sich rund 8000 Leute. Die beiden Sieger des Votings erhielten den Migros-Publikumspreis.
Das grosse Mehr der Einsendungen war erneut in der Kategorie Print&Outdoor zu verzeichnen, dicht gefolgt von Alternative Media. Deutlich abgeschlagen folgte Film, während gerade einmal eine Handvoll Einsendungen in der Kategorie Cyber auch dieses Jahr wieder zeigte, dass das jüngste Medium auch bei den Jungen die klassischen Disziplinen nach wie vor nicht zu konkurrenzieren vermag. Die Jury bestehend aus Stefan Ehrler (Hasenfeld), Petra Bottignole (Freelance), Pius Walker (walker), Dominik Oberwiler (Y&R Gruppe), Patrick Suter (SFLB), Michael Kathe (SulzerSutter), Florian Birkner (Draftfcb/Lowe), Florian Beck (Publicis), Philipp Petersson (Condor), Thomas Schöb (RufLanz) und Thomas Kurzmeyer (Wirz) ermittelte unter der Leitung von Urs Schrepfer (TBWA) zuerst im Cannes-Modus elf Finalisten. Daraus gingen die drei Sieger-Teams hervor, welche die Schweiz 2009 in Cannes beim internationalen Nachwuchs-Contest vertreten werden. Darüber hinaus wurde für die Hatchuel-Academy ein U23-Talent gekürt, welches dort den Förder-Workshop besuchen wird.
In der Kategorie Print&Outdoor überzeugten Nora Vögeli und Conny Jäger mit ihrer Bio-Maschine. Eine verblüffend platzierte Plakat-Idee, welche jedermann just im Konsum-Moment auf die gesündere Alternative aufmerksam macht.
Der zweite Sieger stammt ebenfalls aus der Kategorie Print&Outdoor. Laura Grümann und Laura Gomez bestachen mit einer zwar unspektakulär gemachten aber umso klüger gedachten Idee: sie setzten das Engagement tatsächlich direkt bei der Migros an und schlugen eine neue Verkaufsstrategie vor: Die Migros verteuert ungesunde Produkte respektive bietet gesunde Produkte günstiger an.
Nachdem letztes Jahr die Cyber-Kategorie keinen Gewinner stellen konnte, retteten Patrick Bucher und Ruben Feurer diesmal die Ehre der neuen Medien mit einer buchstäblich starken Idee: Sie funktionierten Sroll-Balken zu Fitnessgeräten um.
Das U-23-Talent Signe Fleischmann entwickelte schliesslich eine Filmidee unter dem eingängigen Motto «Geht’s ihnen gut, geht’s uns besser». Die Jury erachtete das Konzept als interessant im Ansatz, es müsste aber noch weiter entwickelt werden. Mehr Rüstzeug dazu darf er sich an der Hatchuel-Academy aneignen.
Der Migros-Publikumspreis erhielt der Filmbeitrag «Schnecke» von Andrei Vid
Und Patricia Hazenmoser. Eine kleine Geschichte über grosse Willenskraft. Sowie erneut die Bio-Maschine von Nora Vögeli und Conny-Jäger.
> Zum Film
Somit darf man den Schluss ziehen, dass sich ADC und Publikum also doch ganz oft einig darüber sind, was herausragende Werbung ist. Und sollte es dennoch Einsender geben, die am Jury-Urteil zweifeln oder einfach nur gerne mehr über das Abschneiden ihrer Arbeiten wissen möchten: der ADC veranstaltet auch dieses Jahr wieder eine Nachbesprechung. Der Termin dazu wird in den nächsten Tagen bekannt gegeben.
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(Bild: Die Gewinner des ADC Young Creatives Award 2008)

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(Gewinner Outdoor/Print: Bio-Maschine; AD: Nora Vögeli, Conny Jäger)

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(Gewinner Outdoor/Print: Gesundheitstag; AD: Laura Gomez, Laura Grümann)

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(Gewinner Cyber: Scrollbalken-Fitness; Text/Konzept: Patrick Bucher, AD: Ruben Feurer)

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(Gewinner Hatchuel Academy: Gesunde Schweiz; AD: Signe Fleischmann, Silence Fleischmann)

Green.ch: Adrian Schlund löst CEO Franz Grüter ab

Der CEO von Green.ch, Franz Grüter, gibt die Führung des Schweizer ISP und Systemintegrators auf Ende Jahr ab. Sein Nachfolger wird Adrian Schlund, bislang CEO von British Telecom in der Schweiz. Schlund wird die die Leitung ab Anfang Januar 2009 übernehmen.

Der CEO von Green.ch, Franz Grüter, gibt die Führung des Schweizer ISP und Systemintegrators auf Ende Jahr ab. Sein Nachfolger wird Adrian Schlund, bislang CEO von British Telecom in der Schweiz. Schlund wird die die Leitung ab Anfang Januar 2009 übernehmen.
Der abtretende CEO Franz Grüter war über dreizehn Jahre als operativer Leiter im Unternehmen tätig. Nach der Fusion von TIC und Green.ch im April dieses Jahres hat sich Grüter entschlossen, sich künftig auf das Präsidium des Verwaltungsrates zu konzentrieren. In dieser Rolle werde er dem Unternehmen weiterhin zur Verfügung stehen und die Weiterentwicklung von Green.ch strategisch begleiten, hiess es in einer Mitteilung vom Montag. Grüter bleibt weiterhin Aktionär und leitet die Merger & Acquisition Aktivitäten des Internetunternehmens.

Myspace plant Vermarktung urheberrechtlich geschützter Videos

Das Internet-Netzwerk MySpace will mit dem Vertrieb urheberrechtlich geschützter Videos von Filmstudios und TV-Sendern Geld verdienen.

Das Internet-Netzwerk MySpace will mit dem Vertrieb urheberrechtlich geschützter Videos von Filmstudios und TV-Sendern Geld verdienen. Die Tochterfirma des Medienriesen News Corporation von Rupert Murdoch werde mit einem Filter den Ursprung aller hochgeladenen Dateien identifizieren und in die Filme Werbung einfügen, berichtete das Wall Street Journal am Montag, wie die SDA kolportiert.
Dem Bericht zufolge teilen sich die Rechteinhaber und Myspace den Umsatz. Bislang löschte das Netzwerk raubkopierte Inhalte von seiner Video-Plattform. Der Musiksender MTV aus dem Viacom-Konzern hat laut New York Times angekündigt, mit Myspace zu kooperieren.
Bei der Identifizierung der Inhalte setzt Myspace den Berichten zufolge auf Technologie der Firma Auditude. Das Unternehmen aus Kalifornien hat nach eigenen Angaben rund 1,2 Mrd. Minuten Film und Fernsehen ausgewertet und daraus digitale Signaturen erstellt.
Damit sollen bei Myspace hochgeladene Inhalte abgeglichen werden. Der Internet- Konzern Google setzt auf seinem Video-Portal Youtube eine ähnliche Technologie ein. Über die Erkennungsquote und erzielte Werbeerlöse ist derzeit nichts bekannt.
Das Abkommen bedeutet für Viacom eine Abkehr vom bisherigen Umgang mit raubkopierten Inhalten im Internet. Der MTV-Mutterkonzern hatte Youtube-Inhaber Google noch 2007 wegen Urheberrechtsverletzungen verklagt und eine Milliarde Dollar Schadenersatz verlangt.
Auf Myspace können sich Nutzer vernetzen, Nachrichten austauschen und Musik empfehlen. Die Plattform ermöglicht zudem das Hochladen von Videos. Im September hat das Portal in den USA einen Musikdienst gestartet. Weltweit sind rund 120 Millionen Mitglieder registriert.

«The M is near» als McDonalds-Kampagne entlarvt

Das Rätsel um die schwarz eingefärbte Website von 20 Minuten ist gelüftet. Bei der «The M is near»-Kampagne, für welche am Montag der gesamte Online-Auftritt des Pendlerblattes schwarz eingefärbt wurde, handelt es sich um eine Werbemassnahme von McDonalds.

Das Rätsel um die schwarz eingefärbte Website von 20 Minuten ist gelüftet. Bei der «The M is near»-Kampagne, für welche am Montag der gesamte Online-Auftritt des Pendlerblattes schwarz eingefärbt wurde, handelt es sich um eine Werbemassnahme von McDonalds. Dies vermeldete der Blick am Abend-Mitarbeiter Thomas Benkö am Montagnachmittag auf seiner persönlichen Website. Er bezieht sich dabei auf Recherchen eines Bloggers namens Mike.
Die Werbung verweist mit den Worten «be prepared for the 17th of November 2008» auf ein vermutlich kulinarisches Ereignis.

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Imagestudie: Schweizer Fernsehen ist der «Sender erster Wahl»

Für Fernsehzuschauer ist das Schweizer Fernsehen bei allen Sparten der «Sender erster Wahl». Dies zeigen die Ergebnisse einer Imagestudie, die Demoscope für den Sender durchgeführt hat. Das Marktforschungsinstitut hat im August und September dieses Jahres rund 1003 Personen bezüglich Senderwichtigkeit und Programmqualität befragt.

Für Fernsehzuschauer ist das Schweizer Fernsehen bei allen Sparten der «Sender erster Wahl». Dies zeigen die Ergebnisse einer Imagestudie, die Demoscope für den Sender durchgeführt hat. Das Marktforschungsinstitut hat im August und September dieses Jahres rund 1003 Personen bezüglich Senderwichtigkeit und Programmqualität befragt. Die Studie dient SF nun als Instrument der Qualitätsüberprüfung ihres Angebots.
Die Erhebung bewertete die Sparten Information, Unterhaltung, Sport, Kultur, Spielfilme und Serien. Für jede dieser Sparten wurde nach dem «Sender erster Wahl» gefragt, wie SF am Montag mitteilte. Als Vergleich dienten die Daten der Imagestudie von 2007, 2006 und 2005. Letztes Jahr lag das Schweizer Fernsehen bei der Befragung in der Sparte «Spielfilme» noch auf dem zweiten Rang. Die Umfrage erfasst lediglich die individuelle Einschätzung der Senderwichtigkeit. Die Ergebnisse sind deshalb nicht mit den Marktanteilen vergleichbar, die durch Zuschauerforschung mittels Telecontrol erfasst werden.
Der zweite Aspekt der Imagestudie widmete sich der Qualität der Programme. Die Befragten benoteten die Programme anhand von verschiedenen Qualitätsmerkmalen. Die Befragungsteilnehmer mussten beispielsweise einstufen, wie professionell, innovativ, unverwechselbar oder aktuell sie das Angebot des Senders fanden. Auch hier ergaben sich laut Mitteilung der SDA in allen Sparten höhere Werte als im Vergleichsjahr 2007.

SF gewinnt fünf Eyes & Ears-Awards

An den diesjährigen Münchner Medientagen hat das Schweizer Fernsehen von Eyes & Ears of Europe, der europäische Vereinigung für Design, Promotion und Marketing von audiovisuellen Medien, fünf Preise erhalten.

An den diesjährigen Münchner Medientagen hat das Schweizer Fernsehen von Eyes & Ears of Europe, der europäische Vereinigung für Design, Promotion und Marketing von audiovisuellen Medien, fünf Preise erhalten.
Vier Awards wurden dem SF in der Kategorie «TV / Film / Media-Design» zugesprochen. Preisträger sind SF Zwei für das «Beste On Air Promo-Design» sowie die Kampagne zur Euro 08 in der Unterkategorie «Bestes Werbetrenner beziehungsweise Senderkennungspaket». Die Sendung «Stunthero» erhält den Eyes & Ears Award für die «Beste 2D/3D Animation». Das Wirtschaftsmagazin «ECO» ist Sieger in der Unterkategorie «Bestes Informations- oder Nachrichtendesign».
Einen weiteren Preisträger stellt das Schweizer Fernsehen in der Kategorie «Promotion». Der Trailer für «Delikatessen» konnte in der Unterkategorie «Bester on Air Promotion Spot für fiktionales Programm» absahnen, schreibt das Schweizer Fernsehen in einer Mitteilung vom Montag.
Die Preise von Eyes & Ears of Europe sind in diesem Jahr zum elften Mal vergeben worden. Eingeteilt sind die Awards in vier Hauptkategorien und 33 Unterkategorien. Pro Unterkategorie ermittelt die Jury aus drei Finalisten einen Preisträger.
Ausserdem wurde kürzlich auch die SF-Hauszeitschrift Live ausgezeichnet: Am Grand Prix 2008 des Schweizerischen Verbandes für Interne Kommunikation erhielt die Euro-Ausgabe eine Silberne Feder für das Frontcover und eine Bronzene Feder für das Gesamtkonzept, schreibt das SF weiter.

Hanspeter Danuser zum «Kommunikator des Monats» ausgezeichnet

Hanspeter Danuser, Verkehrsdirektor von St. Moritz, musste Ende Oktober seinen Posten räumen. Der Verband Schweizer Werbung hat den extrovertierten Tourismusfachmann nun mit dem Titel «Kommunikator des Monats» ausgezeichnet.

Hanspeter Danuser, Verkehrsdirektor von St. Moritz, musste Ende Oktober seinen Posten räumen. Der Verband Schweizer Werbung hat den extrovertierten Tourismusfachmann nun mit dem Titel «Kommunikator des Monats» ausgezeichnet. Der 61-Jährige habe über 30 Jahre lang St. Moritz wie ein wertvolles Monument vermarktet, schreibt der Verband in einer Pressmitteilung. Er habe sich dermassen mit seinem Ferienort identifizieren können und sei mit seinen «ausgefallenen und originellen Ideen» sowie seiner «vielsprachigen Eloquenz» auf den Job eines Tourismusfachmanns zugeschnitten gewesen. Danuser habe aber auch wenig Rücksicht auf die Sensibilitäten der Region genommen. Seine Dominanz und sein unvergleichliches Engagement hätten ihm nicht nur Freundschaften eingetragen.

Migrationszeitung Mix: Frühe Integration und Förderung von Kindern

Die neue Ausgabe der Migrationszeitung Mix ist erschienen. Die Zeitung ist ein Teil der Kampagne «Aller Anfang ist Begegnung», welche die Diskussion um Integration und Migration versachlichen soll. Die aktuelle Ausgabe stellt auch das Zürcher Projekt «Schenk mir eine Geschichte» vor, das vergangenen Freitag in Bern von der Unesco ausgezeichnet wurde.

Die neue Ausgabe der Migrationszeitung Mix ist erschienen. Die Zeitung ist ein Teil der Kampagne «Aller Anfang ist Begegnung», die im Jahr 2000 ins Leben gerufen wurde. Die Öffentlichkeitskampagne wird von den Kantonen Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern und Solothurn sowie dem Bund getragen. Seit diesem Jahr ist neu auch der Kanton Zürich dabei. Ziel der Aktion ist es, die Diskussion um Integration und Migration zu versachlichen.
Die Novemberausgabe der Migrationszeitung beschäftigt sich mit dem Thema «Frühe Integration bei Kindern» und damit mit der Chancengerechtigkeit. Die Idee dahinter ist, dass Kinder bereits vor dem Schulantritt gefördert werden. Dies soll ermöglichen, allfällige Defizite, beispielsweise in der deutschen Sprache, früher auszugleichen.
Die aktuelle Ausgabe stellt auch das Zürcher Projekt «Schenk mir eine Geschichte» vor. Es wurde vom Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien im Jahr 2006 auf Grund der Ergebnisse der Pisa-Studie 2000 ins Leben gerufen. Das Projekt soll bildungsfernen Migrantenfamilien das Lesen näherbringen – in ihrer eigenen Sprache. Den Hintergrund dafür bildet unter anderem die Erkenntnis, dass Kinder, die ihre Muttersprache wirklich beherrschen, einfacher eine Fremdsprache lernen. Das Projekt wurde vergangenen Freitag in Bern von der Unesco ausgezeichnet.
Die Migrationszeitung «MIX» wird im Kanton Zürich unter anderem an alle kantonalen und kommunalen Behörden, politischen Kreise, Migrantenorganisationen, Beratungsstellen, Nichtregierungsorganisationen und diese Ausgabe themenspezifisch auch an alle Kinderkrippen, Spielgruppen, Kindergärten und Kinderärztinnen und Kinderärzte des Kantons Zürich verteilt. Sie kann auch gratis bei der Fachstelle für Integrationsfragen bestellt oder auf der Homepage heruntergeladen werden.

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Migros-Kulturprozent fördert Projekte im Bereich Digitale Kultur

Das Migros-Kulturprozent hat am Samstag die Werkbeiträge für Digitale Kultur vergeben. Damit sollen alljährlich innovative Projekte gefördert werden. Dieses Jahr wählte die Jury vier Projekte aus, die mit insgesamt 50'000 Franken unterstützt werden.

Das Migros-Kulturprozent hat am Samstag die Werkbeiträge für Digitale Kultur vergeben. Damit sollen alljährlich innovative Projekte gefördert werden. Dieses Jahr wählte die Jury vier Projekte aus, die mit insgesamt 50’000 Franken unterstützt werden. Das Internetprojekt «Enhanced Generator» des Künstlerduos Ubermorgen sowie der Diskomat des Solothurner Künstlers Flo Kaufmann erhalten je 15’000 Franken. Das Künstlerpaar Michael Egger und Maité Colin aus Fribourg, unter dem Namen Anyma bekannt, erhält 10’000 Franken für die Weiterentwicklung des Projekts Videobass. Ebenfalls 10’000 Franken gehen an Daniel Imboden aus Emmenbrücke, der mit dem Geld seine Roboterbausätze und einen neuen Roboter realisieren wird.
Die Verleihung der Digitalen Werkbeiträge fand im Rahmen des Festivals Version.Beta des Centre pour l’Image Contemporaine in Genf statt. Die fünfköpfige Jury bestand aus Raffael Dörig vom Medienkunstforum Plug.in Basel, Niki Schawalder von der Hochschule für Kunst und Gestaltung in Zürich, dem ehemaligen künstlerischen Leiter des Festivals Belluard in Fribourg Stéphane Noël sowie Dominik Landwehr und Raphael Rogenmoser von der Abteilung Pop und Neue Medien des Migros-Kulturprozent.
Gleichzeitig zur Bekanntgabe der Werkbeiträge 2008 erscheint im Basler Merian Verlag unter dem Titel «Werkbeiträge Digitale Kultur 1» eine DVD. Sie zeigt die Projekte, die im vergangenen Jahr gefördert wurden: Picidae, BitBug sowie Musicanical Robot Freakshow.
Auch im Jahr 2009 wird die Produktionsförderung für Digitale Kultur weitergeführt. Gesucht werden wieder Projekte, die nicht nur innovativ, sondern auch umsetzbar und verständlich sind. Die Arbeiten sollen beim Publikum eine Chance haben und damit den gesellschaftlichen und kulturellen Wandel im Kontext der digitalen Medien thematisieren. Die Ausschreibung startet im Frühjahr 2009, die Gewinner werden am Festival Shift 2009 verkündet.

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SI: Neuer Internetlook fürs weibliche Publikum

SI-Web, das Webportal der Schweizer Illustrierten, erhält einen neuen Auftritt. Mit exklusiven Clips rund um die Schweizer Prominenz sowie erhöhtem Bildanteil und ausgebauten Lifestyle-Inhalten solle die Webseite insbesondere für das weibliche Publikum noch attraktiver werden

SI-Web, das Webportal der Schweizer Illustrierten, erhält einen neuen Auftritt. Mit exklusiven Clips rund um die Schweizer Prominenz sowie erhöhtem Bildanteil und ausgebauten Lifestyle-Inhalten solle die Webseite insbesondere für das weibliche Publikum noch attraktiver werden, verkündete Ringier in einer Medienmitteilung vom Montag. Die Internetseite wurde von den Agenturen Update und Xtendx in Zusammenarbeit mit dem Ringier Web-Center realisiert.
Die Internetplattform wurde ihm Rahmen eines Relaunchs vollständig überarbeitet. Nebst technischen Anpassungen sei das Angebot in den Kernthemen wie Leute, Models, Sport, Genuss und Lifestyle weiter ausgebaut worden und biete nun einen Mehrwert zum Printtitel, hiess es weiter. Durch den Relaunch soll die Dachmarke Schweizer-Illustrierte auch im Web verstärkt und aufgefrischt werden. Neu gibt es Videos in Themenkanälen, die in den kommenden Monaten stetig ausgebaut werden. Gestartet wird mit «Look», einem Kanal rund um Mode, Designer und Trends sowie «Genuss», einem Kanal ums Kochen, Essen und Trinken.
Zusätzlich sei das Display-Ads-Angebot für Werbekunden massiv ausgebaut und die Möglichkeiten für Sonderwerbeformen verbessert worden, teilte Ringier mit.
Verantwortlich bei Ringier/Schweizer Illustrierte: Nik Niethammer (Chefredaktor), Edna Lisak (Leiterin SI-WEB). Agentur Update AG und Xtendx AG (Technik und Design), Ringier webCenter (SI-webTV).

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Ralph Grosse-Bley kehrt zum Blick zurück

Der deutsche Journalist Ralph Grosse-Bley kehrt zu Ringier zurück. Wie der Medienkonzern am Montag vermeldete, wird der ehemalige stellvertretende Chefredaktor des Sonntagsblick ab 1. Januar 2009 als Stellvertreter von Bernhard Weissberg in die Chefredaktion Blick eintreten. Grosse-Bley musste den Ringier-Verlag nach der Affaire «Ringier-Borer» im Jahr 2002 verlassen.

Der deutsche Journalist Ralph Grosse-Bley kehrt zu Ringier zurück. Wie der Medienkonzern am Montag vermeldete, wird der ehemalige stellvertretende Chefredaktor des Sonntagsblick ab 1. Januar 2009 als Stellvertreter von Bernhard Weissberg in die Chefredaktion Blick eintreten. Derzeit arbeitet der 49-Jährige als Redaktionsleiter «Neue Bundesländer» bei der Bild-Zeitung. Ralph Grosse-Bley folgt auf Hanspeter Peyer, der im Februar 2009 in Pension gehen wird.
Im Jahr 2001/2002 war Ralph Grosse-Bley als Textchef und stellvertretender Chefredaktor beim Sonntagsblick beschäftigt und arbeitete dort mit dem heutigen Chefredaktor des Blick, Bernhard Weissberg, zusammen.
Beim Blick wird er mit seiner, laut Ringier, «grossen Erfahrung im Boulevard-Journalismus» für eine entsprechende Umsetzung der Geschichten zuständig sein. Chefredaktor Bernhard Weissberg verfügt damit mit Chef-Blattmacher Rolf Cavalli, Textchef Ralph Grosse-Bley und Sportchef Walter De Greogrio künftig über drei Stellvertreter.
Grosse-Bley musste 2002 den Ringier-Verlag nach der Affaire «Ringier-Borer» im Jahr 2002 verlassen. Seine Frau, die Berliner Korrespondentin Alexandra Würzbach, hatte im Sonntagsblick über eine Liebesbeziehung des damaligen Schweizer Botschafters Thomas Borer mit einer Visagistin geschrieben, die sich jedoch nicht beweisen liess. Borer verlor den Botschafterposten, der Ringier-Verlag entschuldigte sich für die Berichterstattung und zahlte eine Entschädigungssumme. Grosse-Bley verliess darauf den Sonntagsblick, weil die Vertrauensbasis nicht mehr gegeben war, wie es damals hiess.
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