Zu guter Letzt: China will virtuelles Geld besteuern

Offenbar mit zwar findigen Steuerbeamten aber nicht gerade mit viel praktischer Erfahrung gesegnet ist die chinesische Steuerbehörde. Sie macht im Reich der Mitte momentan von sich reden, weil sie in Zukunft auch virtuelles Geld besteuern möchte.

Offenbar mit zwar findigen Steuerbeamten aber nicht gerade mit viel praktischer Erfahrung gesegnet ist die chinesische Steuerbehörde. Sie macht im Reich der Mitte momentan von sich reden, weil sie in Zukunft auch virtuelles Geld besteuern möchte. Das schliesst nicht etwa nur Plattformen wie Second Life ein, wo der Linden-Dollar tatsächlich in harte Währung getauscht werden kann, sondern auch Game-Plattformen, wo in Fantasy-Umgebungen mit Goldstücken scharfe Schwerter oder treffsichere Bögen gekauft werden.
Entsprechend gross ist der Aufruhr in der chinesischen Internet-Community. Allein auf dem populären Portal Netease sollen am Tag nach Veröffentlichung der Nachricht über 6000 Kommentare aufgetaucht sein. Als besonders unfair wird die Tatsache empfunden, dass Einzelpersonen zahlen sollen, während die Internetunternehmen von der Regelung ausgeschlossen bleiben.
Hintergrund der etwas ausgefallenen Aktion ist die Tatsache, dass der entsprechende Markt in China in den letzten Jahren um 15 bis 20 Prozent jährlich gewachsen ist, und verdient wurden offenbar Hunderte von Millionen Euro. Das Problem an der Sache ist nur, dass es beinahe unmöglich ist, den virtuellen Handel nachvollziehbar zu machen. Auch den Umrechnungswert festzulegen ist nur sehr schwer möglich. Wenn man sich allerdings vor Augen hält, mit welcher Hartnäckigkeit man in China auch gigantische Probleme löst, dürften bald die ersten virtuellen Yuan in die chinesische Steuerkasse sprudeln.

RTL Group: Umsatz und Ergebnis leicht gesteigert

Europas grösster Fernsehanbieter RTL Group hat in den ersten neun Monaten 2008 seinen Umsatz und operativen Gewinn leicht steigern können. Der Umsatz kletterte von 4,04 Milliarden Euro im Vergleichszentrum des Vorjahres auf 4,05 Milliarden Euro.

Europas grösster Fernsehanbieter RTL Group hat in den ersten neun Monaten 2008 seinen Umsatz und operativen Gewinn leicht steigern können. Der Umsatz kletterte von 4,04 Milliarden Euro im Vergleichszentrum des Vorjahres auf 4,05 Milliarden Euro, wie die RTL Group gemäss SDA am Donnerstag mitteilte. Bereinigt um Portfolio- und Wechselkurseffekte stieg der Umsatz um 1,4 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro.
Das operative Ergebnis stieg im selben Zeitraum um 1,6 Prozent von 568 auf 577 Millionen Euro. Die TV-Werbemärkte in Deutschland und den Niederlanden seien gewachsen, während die RTL-Beteiligungen in Spanien und Frankreich mit rückläufigen Werbeeinnahmen zu kämpfen gehabt hätten, hiess es.
Für den Rest des Jahres 2008 bleibt das Management der RTL Group trotz des Konjunkturklimas und der geringen Vorhersehbarkeit von Werbebuchungen vorsichtig optimistisch, die Ziele zu erreichen.
Die RTL Group betreibt in Europa 43 Kanäle, darunter Sender wie RTL, Vox oder n-tv. Zusätzlich ist die Gruppe auch an 31 Radiostationen auf dem Kontinent beteiligt und betreibt die weltweit agierende Produktionsfirma Freemantle Media.

Jugendradio: Scagliones neuer Sender heisst Radio 105

Das neue Jugendradio von Giuseppe Scaglione heisst Radio 105. Starten wird der in der Region Zürich verbreitete UKW-Sender im März 2009. Radio 105 wird das heutige nationale Kabelprogramm 105 ersetzen.

Das neue Jugendradio von Giuseppe Scaglione heisst Radio 105. Starten wird der in der Region Zürich verbreitete UKW-Sender im März 2009. Radio 105 wird das heutige nationale Kabelprogramm 105 ersetzen. Der Sender schenkt sich hierzu einen aufgefrischten Auftritt in den Farben Gelb und Schwarz, wobei die Grundzüge des bisherigen Logos von 105 beibehalten werden.
Trotz ähnlichem Logo entsteht ein neuer Radiosender, der sich nach den Richtlinien der Jugendradio-Konzession richten muss. Gründer und Geschäftsführer Scaglione verspricht ein einzigartiges, interaktives Musik- und Programmkonzept für und mit Jugendlichen. Die Zürcher Jugend könne sich freuen und müsse keine Angst haben, nach dem Wegfallen von Energy heimatlos zu werden.
Die neuen Radiostudios werden in den nächsten Tagen im World Trade Center Zürich fertiggestellt. Momentan werde das Team zusammengestellt, heisst es in einer Mitteilung. Scaglione wolle dafür nicht einfach nur Leute von bestehenden Sendern abwerben. Er suche neue Stimmen, neue Talente und originelle Persönlichkeiten, die etwas zu erzählen und Musik im Blut hätten.

Global Alliance for PR lässt sich in Lugano nieder

Die Global Alliance for Public Relations and Communication Management, eine Dachorganisation, die PR-Fachverbände aus aller Welt miteinander verbindet, hat die Università della Svizzera italiana (University of Lugano) als Standort für ihr neues Global Alliance Center ausgewählt.

Die Global Alliance for Public Relations and Communication Management, eine Dachorganisation, die PR-Fachverbände aus aller Welt miteinander verbindet, hat die Università della Svizzera italiana als Standort für ihr neues Global Alliance Center ausgewählt.
Das Zentrum soll die internationalen Tätigkeiten der Alliance unterstützen und als Basis für deren Entwicklung und Ausbau dienen. «Die Gründung des Global Alliance Center an der Università della Svizzera italiana ist für unsere Organisation ein historisches Ereignis. Ziel des Zentrums ist es, weltweit auf mehr Koordination und Leadership zu Gunsten der PR-Industrie hinzuwirken – in all ihrer Vielschichtigkeit», erklärte Colin Farrington, Chairman der Global Alliance und Director General der britischen Fachinstitution Chartered Institute of Public Relations (CIPR).
Als Generalsekretärin wird Nina Volles die Leitung des neuen Global Alliance Center an der Università della Svizzera italiana übernehmen. Unterstützt wird sie in ihrer Arbeit von Executive Officer Jennifer Hayes. In der ersten Phase wird sich die Global Alliance hauptsächlich auf die Beziehungen der Mitglieder untereinander, das Etatmanagement, das Anwerben von Sponsoren und die Organisation von Veranstaltungen konzentrieren. In der zweiten Phase wird das Global Alliance Center dann dazu beitragen, internationale Normen für die Bildung und das Kommunikationsmanagement durchzusetzen, und wird sich für angewandte Forschungsarbeiten in Bereichen stark machen, die für die Branche weltweit von Interesse sind.

In Satiren darf man Neger sagen

In einer satirischen Sendung verstösst das Wort Neger nicht gegen die Antirassismusstrafnorm. DRS-Ombudsmann Achille Casanova hat deshalb eine Beanstandung gegen eine Radiosendung zurückgewiesen, in der es am Rande um Barack Obama ging.

In einer satirischen Sendung verstösst das Wort Neger nicht gegen die Antirassismusstrafnorm. DRS-Ombudsmann Achille Casanova hat deshalb eine Beanstandung gegen eine Radiosendung zurückgewiesen, in der es am Rande um Barack Obama ging.
Obama sei in der Sendung in einem fiktiven Gespräch zweier Frauen als Neger
bezeichnet worden, schreibt Casanova in der am Mittwoch erschienenen neuesten Ausgabe von link, dem Magazin des Publikumsrates und der Mitgliedgesellschaften der SRG idée suisse Deutschschweiz.
Die Beanstandung einer Hörers, dies verstosse gegen die Antirassismusstrafnorm, liess er nicht gelten. Denn erstens habe es sich um eine satirische Sendung gehandelt, und zweitens sei es darin in erster Linie um die vielen Deutschen auf einem italienischen Campingplatz gegangen.

JWT+H+F: Für Cleandent mit der Kettensäge in den Schlachthof gestiegen

Um die Funktion des Cleandent-Zahnseidehalters zu dramatisieren, hat die Kreativagentur JWT+H+F Gestalten in Menschengruppen geschmuggelt, die ganz sicher nicht dort hineingehören. Ein Hauch von Texas Chainsaw Massacre.

Um die Funktion des Cleandent-Zahnseidehalters zu dramatisieren, hat die Kreativagentur JWT+H+F Gestalten in Menschengruppen geschmuggelt, die ganz sicher nicht dort hineingehören. Ganz nach dem Motto «Holt raus, was nicht reingehört» gibt es drei Suchbilder, auf dem weissgekleidete Menschen weisse Zähne darstellen. Aber etwas stört in der Szenerie. Ein ebenfalls weiss gekleideter Mensch, der den Speiserest symbolisiert. Die Werbekampagne wird ab 7. November auf Plakaten und in Anzeigen zu sehen sein. Im letzten Jahr hat JWT+H+F ein komplettes Corporate Design für den Neukunden Cleandent entwickelt.
Verantwortlich bei JWT+H+F: Grischa Rubinick (CD), Jürg Waeber (Text), Franco Elsener (Beratung), Jonathan Heyer (Fotografie), Rohner Retouche (Bildbearbeitung), TypeDesign (Reinzeichnung), Novavista (Produktion), Lotta Müller (Styling). Verantwortlich bei Cleandent AG: Benito Passafaro (Geschäftsführer).

1290582349_img081106_cleardent
1290582349_img081106_cleardent1
img081106_cleardent2

Zürcher Quartierzeitung Vorstadt wird eingestellt

Die Zürcher Quartierzeitung Vorstadt wird auf Ende Jahr eingestellt. Grund sind finanzielle Probleme. Drei Personen muss gekündigt werden.

Die Zürcher Quartierzeitung Vorstadt wird auf Ende Jahr eingestellt. Grund sind finanzielle Probleme. Drei Personen muss gekündigt werden, wie Erika Zurgilgen vom Echo-Verlag am Donnerstag auf Anfrage der SDA sagte.
«Wir können eine weitere Durststrecke nicht allein finanzieren», wird Verlagsleiter Elio Camponovo in der Mittwochsausgabe zitiert. Die Zeitung erscheint in den Stadtkreisen 11 und 12 jeden zweiten Mittwoch als Beilage des Tagblatts der Stadt Zürich.
Ende Mai 2007 hatte die Tagblatt der Stadt Zürich AG die Wochenzeitung Vorstadt an den Echo-Verlag verkauft. Der Verlag gibt auch das Quartierecho heraus. Dieses erscheint weiterhin in den Stadtkreisen 3, 4 und 9 und wird ab 2009 in alle Briefkästen verteilt.
Die Zeitung Vorstadt war 1957 von Ernst E. Büchi gegründet worden und wurde bis 1996 vom Büry-Verlag herausgegeben. Sie wurde dann vom Zürcher SVP-Parteisekretär Karl Schroeder übernommen und 1999 an die Akeret AG (heute: Zürcher Unterland Medien) weiterverkauft. Seit Mitte 2005 gehörte sie zur Tagblatt der Stadt Zürich AG, an der Tamedia die Mehrheit besitzt.

Edi.08 – die Gewinner

Am Donnerstagabend wurde der Edi. im Zürcher Schiffbau zum neunten Mal vergeben. Grosser Gewinner ist «Sound-Designer» (Auftraggeber Restaurant Hiltl), der in der Kategorie Commercials Gold und dazu noch einen Spezial-Edi. für den Schnitt gewonnen hat. Auch der Corporate-Film für IWC, «The Book of Dreams», wurde zweimal ausgezeichnet. Am Festival des Schweizer Auftragsfilms wurden insgesamt 16 Preise vergeben.

Am Donnerstagabend wurde der Edi. im Zürcher Schiffbau zum neunten Mal vergeben. Grosser Gewinner ist «Sound-Designer» (Auftraggeber Restaurant Hiltl), der bei den Commercials Gold und dazu noch einen Spezial-Edi. für den Schnitt gewonnen hat. Am Festival des Schweizer Auftragsfilms wurden insgesamt 16 Preise vergeben, je Gold, Silber und Bronze in den Kategorien Clips & Trailers, Corporate und Commercials sowie sieben Spezial-Edis für Regie, Kamera, Schnitt, Drehbuch, Production Design, Visuelle Effekte und Musik. Der Wettbewerb steht unter dem Patronat des Eidgenössischen Departements des Inneren. Organisiert und durchgeführt wird der Edi. von Swissfilm Association.

DIE GEWINNERLISTE MIT KOMMENTAREN DER JURY
Bei den Spots ist zum Teil mit längeren Ladezeiten zu rechnen. Alle Spots können auf der Edi.-Seite bei den Shortlisten angesehen werden. Die vollständige Gewinnerliste mit Namen aller Beteiligten finden sie hier: Vollständige Liste.
KATEGORIE: CLIPS & TRAILERS
GOLD
AET- The Light of Film Festival Locarno (Spot)
Dieser Film ist poetisch und geheimnisvoll. Dieser Film ist schön und überraschend. Eine gelungene cineastische Umsetzung in hoher technischer Qualität. Regie, Kamera und Special Effects spielen perfekt zusammen. Ein Sponsoren-Clip der Meisterklasse. Diese Leistung belohnt die Edi. Jury 2008 mit Gold.
SILBER
Serie Tele2: 1. Brust / 2. Sudoku / 3. Mikado.
Frisch frech auf den Punkt gebracht, gut in Szene gesetzt, mit hervorragender schauspielerischer Leistung und witzigen Texten. Die Doppelbödigkeit des Themas wird mit feinfühligem Humor sehr gelungen inszeniert. Der Film besticht durch die Schlichtheit der Umsetzung, die vom Inhalt diktiert wurde. Solides Handwerk, sorgfältig realisiert. Für dieses Werk gibt es von der Edi. Jury 2008 Silber.
BRONZE
Nightshift
Ein Film mit einer wunderbaren und sehr reichhaltigen Ausstattung, einem super Casting mit vielen schönen Menschen und perfektem Styling. Schöne Anspielungen zu berühmten Movies, aber mit einer eigenen, in sich geschlossenen, Geschichte. Diese schöne Traumwelt ist dicht aber nicht aufdringlich inszeniert und mit einer guten Kameraarbeit sinnlich umgesetzt worden. Diesen Film zeichnet die Edi. Jury 2008 mit Bronze aus.

KATEGORIE: CORPORATE
GOLD
Der letzte Streckenwärter
Die Botschaften der Auftraggeberin sind auf subtile Art mit dem Film verbunden. Dank der einmaligen Kamera¬führung, den eindrücklichen schwarz/weiss Bildern, dem raffinierten Schnitt und der gekonnt eingesetzten Musik, fühlt man sich selber mitten im Geschehen. Die Seele der Schweiz wird in diesem Corporate Film auf so emotionale Weise gezeigt, wie sie Seinesgleichen sucht. Dieser Film war der Edi. Jury 2008 Gold wert.
SILBER
IWC Schaffhausen – The Book of Dreams
Gekonnt animierte Zeichnungen und Fotos entführen den Betrachter in eine historische Traumwelt. Der Mut zu einer eigenständigen Bildsprache zeichnet diesen Imagefilm aus. Die Jury lobt das gute Konzept und die herausragenden Animationen welche die Botschaft der Produkte hervorragend transportiert. Dieser Film war der Edi. Jury 2008 Silber wert.
BRONZE
Traffic! Sencos teure Drinks
Gut recherchiert informiert der Film über Unfälle und deren Prävention. Authentisch nehmen involvierte Personen Stellung, während gleichzeitig mit einer überzeugenden Bildsprache die Szenen mit Emotion und Spannung glaubwürdig vermittelt werden. Das Ziel, bewusster mit Gefahren umzugehen, wird vollumfänglich erreicht. Die Edi. Jury 2008 verleiht diesem Film Bronze.

KATEGORIE: COMMERCIALS
GOLD
Hiltl «Sound-Designer» (Spot)
Eine taufrische Idee, knackig umgesetzt. In diesem Film wird Frische als Witz gezeigt, was ein krasser Gegensatz zum Anliegen des Auftraggebers ist. Der Film begeistert mit einer perfekten Orchestrierung von Ton, Bild und Schnitt. Allein schon der Einsatz der Tonspur ist unerhört clever und macht Lust auf mehr. Da wird selbst Quentin Tarantino zum Vegetarier. Dieser Film wird von der Edi. Jury 2008 mit Gold belohnt.
SILBER
AXA Winterthur «Vorsorge» (Spot)
Ein unschweizerisch emotionaler Film! Versicherungsleistungen sind ein schwieriges Umfeld für Werbefilme. Umso beachtlicher, wie elegant und leichtfüssig hier die Lebensfreude der Versicherungsnehmer inszeniert wird. Ein besonderes Lob gilt der grossartigen Kameraführung, der Regie und dem kongenialen Soundtrack. So will man alt werden. Dieser Film war der Edi. Jury 2008 Silber wert.
BRONZE
Marco / Miriam (Spot Marco) / (Spot Miriam)
Dieser Spot ist unterhaltsam, packend und ganz vor allem eines: entlarvend. Selten wird ein so heikles Thema so unbeschwert und fröhlich kommuniziert. Die spontan, improvisiert anmutende Machart dramatisiert vortrefflich deren Inhalt. Handwerklich eine gelungene Kombination aus Trick- und Realfilm, die einen lustvoll mit auf die kurze aber intensive Reise nimmt. Dieser Film war der Edi. Jury 2008 Bronze wert.

SPEZIAL-EDI. REGIE
Riskieren
Dieser Film zeichnet sich aus durch gute Kamera, guten Schnitt und eine überzeugende Schauspielerführung. Der Wechsel von Situation zu Situation und die Sprünge von einer Welt in die andere sind perfekt. Und fast alles spielt sich vor der Kamera ab. Ein sehr durchdachter Film. Diese Arbeit war der Jury 08 einen Spezial-Edi. für Regie wert.
SPEZIAL-EDI. KAMERA
Pfister – inspired by nature (Spot)
Grosser Film lebt von grossen Bildern und dieser Film ist ein hochwertiger Bilderfilm. Mit einer faszinierenden Kameraarbeit wird die Botschaft in einen hochwertigen fotografischen Film umgesetzt. Dieser Film verdient den Preis nicht wegen einer kurzfristigen Innovation sondern für seine hochstehende klassische Filmarbeit. Die Jury 08 verleiht daher einen Spezial-Edi. für Kamera.
SPEZIAL-EDI. SCHNITT
Hiltl «Sound-Designer» (Spot)
Dieser Schnitt unterstützt die Rhythmik des Films. Dieser Schnitt gibt den Sound vor. Dieser Schnitt macht den Film-im-Film im Zusammenspiel perfekt. Dieser Schnitt ist der Bass, alles was oben draufkommt ist Melodie. Man hört ihn – diesen Schnitt. Für diese Leistung verleiht die Jury 08 einen Spezial-Edi. für Schnitt.
SPEZIAL-EDI. KONZEPT/DREHBUCH
KFT Winterthur
Das Konzept dieses Films nutzt die marktschreierische Form der Händlerwerbung; er bedient sich wie selbstverständlich bei bekannten Werbefilmen der 70er-Jahre – und ist trotzdem absolut eigenständig, überraschend und vielfältig. Der Film mit seinen verblüffenden Beziehungsebenen zu völlig andersartigen Produkten ist Kinowerbung in Reinkultur. Diese Leistung war der Jury 08 einen Spezial-Edi. für Idee, Konzept, Drehbuch wert.
SPEZIAL-EDI. PRODUCTION DESIGN
do.it.yourself.hospital
Bei dieser Produktion bekommt das Wort Design wieder seine Bedeutung. Das Konzept wird geradlinig durchgezogen und alles ist sehr ästhetisch und sehr glaubwürdig. Ein grosses Kompliment an den Setbau: es wurde das richtige gemacht, nicht zuviel und nicht zuwenig. Diese Arbeit war der Jury 08 einen Spezial-Edi. für Production Design wert.
SPEZIAL-EDI. VISUELLE EFFEKTE
IWC Schaffhausen – The Book of Dreams
Dieser Film ist trotz der nostalgischen Stimmung sehr modern. Die überzeugende visuelle Komposition ist beeindruckend, denn das einzig reale sind die Produkte. Was den Film so speziell und aussergewöhnlich macht, sind die Übergänge von der eindimensionalen Welt in die dreidimensionale Welt : visuelle Effekte von der besten Sorte. Diese Arbeit war der Jury 08 einen Spezial-Edi. für Visuelle Effekte wert.
SPEZIAL-EDI. MUSIK & SOUNDDESIGN
Coop Nachhaltigkeit «Stress» (Spot)
Die Musik wurde eigens für einen Werbespot komponiert. Und dann wurde der Song ein Hit. Ein starker Song. Ein Schweizer Künstler. Es ist eine grosse Leistung, einen Auftragssong zu schreiben, der dann zum Hit wird und sowohl inhaltlich zum Spot als auch zum Zeitgeist und zur Zielgruppe perfekt passt. Diese Leistung war der Jury 08 einen Spezial-Edi. für Musik & Sounddesing wert.

Mehrere Filme wurden zur Verfügung gestellt von:

img081106_publisuisse

Feinheit Kreativ Studio realisiert Kampagne für Greenpeace

Die Agentur Feinheit Kreativ Studio hat zusammen mit dem Kampagnenforum für Greenpeace Schweiz die Abstimmungskampagne «Mutige bewegen die Welt, wir bewegen Zürich» entworfen und umgesetzt.

Die Agentur Feinheit Kreativ Studio hat zusammen mit dem Kampagnenforum für Greenpeace Schweiz die Abstimmungskampagne «Mutige bewegen die Welt, wir bewegen Zürich» entworfen und umgesetzt. Die Stadtzürcher entscheiden am 30. November 2008 über die zukünftige Umweltpolitik ihrer Stadt.
Ein Sujet der Kampagne zeigt gemäss Mitteilung vom Donnerstag den Greenpeace-Aktivisten Paul Horsman, der im November 1994 in Russland Mut zeigte und eine Ölkatastrophe dokumentierte. Auf dem anderen Sujet sind Menschen zu sehen, welche die Stimmenden zu einem Ja für die Vorlage aufrufen. Die beiden Sujets werden in Kombination als Inserate, Kino-Dias und im Internet gezeigt.

1290582352_img081106_greenpeace1
img081106_greenpeace2

Zürich hat wieder Prominenz

Wer darf sich zeigen? Wer nicht? Mit ein bisschen eitler Spannung ist am Mittwochabend im Kaufleuten vor 300 geladenen potentiellen Promis die Präsentation der neuen Ausgabe von «Who is Who in Zürich» über die Bühne gegangen.

Wer darf sich zeigen? Wer nicht? Mit ein bisschen eitler Spannung ist am Mittwochabend im Kaufleuten vor 300 geladenen potentiellen Promis die Präsentation der neuen Ausgabe von «Who is Who in Zürich» über die Bühne gegangen. Die 200 prominentesten Persönlichkeiten 2009 wurden schliesslich in diesem Hochglanz-Magazin mit Bild und Bio entlarvt. «Die zweite Ausgabe dieser Jahrespublikation ist keine Selbstverständlichkeit», freut sich Herausgeber Eugen Baumgartner von der Eugencom Edition Zürich.
Auf den 124 Seiten fällt auf, dass rund die Hälfte der letzjährigen Promis aus dem Heft gefallen sind, obwohl diese nach wie vor an vielen Events gesehen werden. Für die Auswahlkommission zählte aber mehr die «echte Leistung» als nur ein althergebrachter Ruf. Ob man da die Lage der Nation in jedem Fall mit der richtigen Optik beurteilt hat, lässt sich wie bei jeder Jurierung natürlich bezweifeln.
Schauspieler Bruno Ganz ist nicht mehr dabei. Dafür spielt er inzwischen in Hollywood mit. Frank A. Meyer dürfte der Quantität der 200 zum Opfer gefallen sein, weil er seine Qualitäten immer mehr in Berlin spielen lässt. Und Melanie Winiger musste wohl weichen, weil wir in Zürich grundsätzlich ein Problem mit einer Überreizung durch jährlich mindestens eine neue Miss plus Vizemiss sowie Ex-Miss plus Vize-Ex-Miss haben.
Und dass die Politiker zwar selten ihre Meinung dafür nach Neuwahlen oft ihre Namen wechseln, ist ein Gesetz des Systems. System hat laut Baumgartner auch, dass die Jury für dieses Promi-Ranking aus Sicherheitsgründen anonym bleiben soll. Bekannt sind hingegen die Autoren des Magazins wie Barbara Ryter, Ruth Brüderlin, Regula Elsener, Reto Steinmann und Monica Fahmy.
Das «Who is Who» wird ab sofort an ausgewählten Orten der Gesellschaft als exklusives Präsent aufgelegt oder kann über www.ww-magazin.ch bestellt werden.
Andreas Panzeri

Auf den Trümmern der Massenkultur: Reich-Ranicki hat die schönste Leseecke gefunden

An diesem Ort stört ihn kein schlechtes Fernsehprogramm: Marcel Reich-Ranicki, der neueste «kluge Kopf» der F.A.Z.-Kampagne von Scholz & Friends Berlin, widmet sich der Zeitungslektüre auf einem Frankfurter Recyclinghof.

An diesem Ort stört ihn kein schlechtes Fernsehprogramm: Marcel Reich-Ranicki, der neueste «kluge Kopf» der F.A.Z.-Kampagne von Scholz & Friends Berlin, widmet sich der Zeitungslektüre auf einem Frankfurter Recyclinghof. Das neue Anzeigenmotiv, das den 88-jährigen Literaturpapst umgeben von ausrangierten Fernsehern zeigt, ist ab dem 8. November in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften, im Internet und natürlich in der F.A.Z. selbst zu sehen.
Wenige Wochen zuvor hatte der ehemalige Literaturchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung das deutsche TV-Programm als «Blödsinn» abgestempelt und den Deutschen Fernsehpreis für sein Lebenswerk abgelehnt. Eine der wenigen interessanten Sendungen, die es überhaupt noch gebe, sei die Tagesschau, so der renommierte Kritiker am Rande des Foto-Shootings für die vielfach ausgezeichnete Bilderserie. Jungen klugen Köpfen möchte Reich-Ranicki daher mit auf den Weg geben, anstatt Wertloses im Fernsehen anzuschauen, lieber «vernünftige, intelligente Bücher und Zeitungen» zu lesen. «Da gibt es nicht viele, aber es gibt schon solche», sagte Reich-Ranicki, der von 1973 bis 1988 den Literaturteil der F.A.Z. leitete.

Verantwortlich bei der Frankfurter Allgemeine Zeitung: Tobias Trevisan, Dr. Roland Gerschermann (Geschäftsführung), Josef Krieg (Ansprechpartner Unternehmenskommunikation), Marco Rühl (Ansprechpartner Marketing). Verantwortlich bei Scholz & Friends Berlin: Martin Pross (Vorstand), Matthias Spaetgens (Geschäftsführer), Mathias Rebmann, Claudia Trippel, Florian Schwalme, Farid Baslam (Kreation), Benjamin Baader, Marie Toya Gaillard, Linda Zakusek (Beratung). Verantwortlich bei Scholz & Friends Interactive: Fabian Roser, Annika Stierl, Johannes Vogl, Thomas Lobjoie (Kreation), Katja Klüh, Lasse Wolter (Beratung). Fotograf: Hans Starck. Making-of-Fotos: Amélie Losier. Making-of-Film: Sven Klages (United Visions).

1290582350_img081106_faz
Anzeige
1290582350_img081106_faz_makingof1
Making-of-Bild
1290582350_img081106_faz_makingof2
Making-of-Bild

Gratiszeitung Regio.ch erstmals erschienen

Ab heute liegt sie jeden Donnerstag im Briefkasten: die Wochenzeitung Regio.ch aus dem Hause der Zürcher Oberland Medien (ZOM). Das neue Gratisblatt erscheint jeweils in fünf verschiedenen Ausgaben.

Ab heute liegt sie jeden Donnerstag im Briefkasten: die Wochenzeitung Regio.ch aus dem Hause der Zürcher Oberland Medien (ZOM). Das neue Gratisblatt erscheint jeweils in fünf verschiedenen Ausgaben, die je ein regionales Zentrum mit seinen umliegenden Gemeinden abdecken. Sämtliche Briefkästen in 27 Gemeinden des Zürcher Oberlandes werden bedient, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Gesamtauflage beträgt 90’000 Exemplare.
Die beiden Lokalblätter der ZOM, Kiebitz und Wetziker Spiegel, verschwinden als Titel, gehen aber in einer der fünf Regio.ch-Ausgaben auf.
get_footer();