Orange kauft Citydisc: Telekom- und Multimediaprodukte vereint

Der Telekomkonzern Orange übernimmt den CD-Verkäufer Citydisc. Durch die Übernahme der Citydisc-Läden sowie Eröffnungen weiterer Orange Center verdoppelt Orange sein Filialnetz per Ende 2009 von 47 auf 80 Standorte. Ein neues Shopkonzept sieht die Zusammenführung des Citydisc-Multimediasortiment mit den Orange Telekomangeboten vor.

Der Telekomkonzern Orange übernimmt den CD-Verkäufer Citydisc. Durch die Übernahme der Citydisc-Läden sowie Eröffnungen weiterer Orange Center verdoppelt Orange sein Filialnetz per Ende 2009 von 47 auf 80 Standorte, wie der Telekomanbieter am Montag mitteilte. Über den Verkaufspreis schwiegen sich die beiden Unternehmen aus.
Bis zum Sommer 2009 will Orange in 24 Citydisc-Verkaufsstellen ein neues Shopkonzept umsetzen: Das Citydisc-Multimediasortiment wird mit den Orange Telekomangeboten zusammengeführt. Die Geschäfte werden die Bezeichnung «Orange Citydisc» tragen. Die 155 Mitarbeiter von Citydisc können ihre Jobs behalten, teilten beide Unternehmen mit. Orange sucht überdies rund 60 neue Verkaufsmitarbeitende. Die Weiterbeschäftigung der Citydisc-Mitarbeiter nach den Arbeitsbedingungen von Orange ist mit der Mitarbeitervertretung und der Gewerkschaft Kommunikation abgestimmt worden.
Der Konzentrationsprozess in der Schweizer Telekomsparte geht also weiter und die Gewichte verschieben sich erneut. Bereits im Mai übernahm die Branchenführerin Swisscom die Verkaufsfilialen sowie den Kundendienst der Firma The Phone House und erweiterte so seine Präsenz auf über 170 Shops in der ganzen Schweiz. Mitbewerber Sunrise hat seinerseits in den letzten Monaten ein gutes Dutzend eigener Verkaufsstellen eröffnet und bietet seine Produkte derzeit in 52 Läden an. Mittelfristig will Sunrise mit 80 eigenen Shops vertreten sein.
Die Wettbewerbskommission des Bundes (WeKo) wird sich voraussichtlich nicht mit dem Zusammenschluss von Orange und Citydisc befassen. Dies bestätigte die Behörde am Montag der SDA. Laut Gesetz sind Zusammenschlüsse bei der WeKo nur meldepflichtig, bei denen mindestens zwei der beteiligten Unternehmen in der Schweiz über 100 Millionen Franken Umsatz im Jahr erwirtschaften. Bei Citydisc liegt der Umsatz nach Angaben des Unternehmens unter dieser Marke.

SSM-Resolutionen: Werbeverbot für SRG-Websites soll fallen

Das Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) hat anlässlich seines Kongresses vom 30. und 31. Oktober in Thun Resolutionen verabschiedet: In einer der fünf Stellungnahmen fordert die Gewerkschaft den Bundesrat auf, das Werbeverbot auf den Onlineplattformen der SRG aufzuheben.

Das Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) hat anlässlich seines Kongresses vom 30. und 31. Oktober in Thun Resolutionen verabschiedet: In einer Stellungnahme fordert die Gewerkschaft den Bundesrat auf, das Werbeverbot auf den Onlineplattformen der SRG aufzuheben. Nach Meinung des SSM müsse die SRG mit ihrem Service-public-Auftrag ihr Programmangebot auf allen neuen Verbreitungswegen und Plattformen anbieten können. Die Arbeitsbelastung des Personals sei in letzter Zeit sehr stark angestiegen, deshalb sei die Schaffung neuer Arbeitsplätze unumgänglich. Für deren Finanzierung müsse die SRG die Möglichkeit erhalten, Werbung auf ihren multimedialen Plattformen aufzuschalten.
In einer anderen Resolution solidarisiert sich der SSM-Kongress mit der Belegschaft von Tele Bärn und unterstützt deren langjährigen Kampf für bessere Arbeitsbedingungen. Laut Mitteilung haben die Mitarbeiter von der Übernahme der Espace Media Group durch Tamedia und den 2,2 Millionen Franken für Tele Bärn aus dem Gebührensplitting nicht profitieren können.
In weiteren Resolutionen steht die SSM für ein flexibles AHV-Alter ein und fordert die Parlamentarier dazu auf, die UBS-Hilfe an konkrete Forderungen zu knüpfen. Die letzte Resolution befasst sich mit den Liberalisierung des Strommarktes und den aktuellen Entwicklungen der Strompreise.

DRS4 News hat zu wenig Hörer

DRS4 News sendet seit einem Jahr rund um die Uhr Nachrichten. Im Juli 2008 hatte der Radiosender kommuniziert, DRS4 übertreffe mit einem Marktanteil von 0,7 Prozent die Erwartungen. Der Sonntagsblick stellt den Erfolg des Unternehmens jedoch in Frage.

DRS4 News sendet seit einem Jahr rund um die Uhr Nachrichten. Im Juli 2008 hatte der Radiosender kommuniziert, DRS4 übertreffe mit einem Marktanteil von 0,7 Prozent die Erwartungen. Der Sonntagsblick verfügt nach eigenen Angaben jedoch über Zahlen, die den Nachrichtenkanal weniger gut aussehen lassen. Der Sender könne den Marktanteil von 0,7 Prozent nur erreichen, weil erfolgreiche Sendungen wie das «Echo der Zeit» parallel zur Ausstrahlung auf DRS1 auch auf DRS4 laufen. Ohne diese Sendungen bleibe der Marktanteil unter den angestrebten 0,5 Prozent zurück, hiess es im Sonntagsblick weiter.

Zu guter Letzt: Katholische Boygroup stürmt Hitparade

Nach Papst Johannes Paul II, dessen CD «Papa remixed» sich 1999 über eine Million verkaufte, will es die katholische Kirche erneut wissen. Eine CD mit drei singen Priestern ist die grosse Hoffnung des Weihnachtsgeschäfts.

Nach Papst Johannes Paul II, dessen CD «Papa remixed» sich 1999 über eine Million verkaufte, will es die katholische Kirche erneut wissen. Eine CD mit drei singen Priestern ist die grosse Hoffnung des Weihnachtsgeschäfts. Und wenn die Kirche etwas macht, dann aber richtig. Das Debütalbum «The Priests» mit dem Gesang von Pater Eugene, Pater Martin und Pater David wird gleichzeitig in 32 Ländern lanciert. Eminems Manager hat seine Finger mit im Spiel und U2-Produzent Mike Hedges ist für den Sound verantwortlich.
Zielpublikum der katholischen Boygroup sind nicht nur 1,1 Milliarden Katholiken, sondern auch Anders- und Ungläubige, die Gefallen an geistlicher Unterhaltungsmusik gefunden haben. Obwohl das Medieninteresse an den drei Tenören gewaltig ist, kennen die nordirischen Priester keine Starallüren. Im Gegensatz zu anderen Popgrössen üben sie sich in Bescheidenheit und suchen den Ruhm nicht krampfhaft. Die Idee, ins umkämpfte Weihnachtsgeschäft einzusteigen, ist von der Plattenfirma gekommen. Einen Grossteil ihrer Einnahmen wollen die Priester für wohltätige Zwecke verwenden. Papst Benedikt XVI ist jedoch alles andere als begeistert von diesem neuen Trend. Seiner Meinung nach darf die «Musica sacra» nicht zur «rhythmischen Ekstase» verwendet werden, sondern soll der «Anbetung in Geist und Wahrheit» dienen.

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Tele Züri und Radio Energy: Reaktionen auf den Konzessionsentscheid

Die beiden Verlierer aus dem Raum Zürich, Tele Züri und Radio Energy, reagieren mit Unverständnis auf den negativen Konzessionsentscheid. Wie geht es nun mit den beiden Privatsendern weiter?

Die beiden Verlierer aus dem Raum Zürich, Tele Züri und Radio Energy, reagieren mit Unverständnis auf den negativen Konzessionsentscheid. Während der Zürcher Fernsehprimus aber weiterhin auch ohne Konzession auf Sendung bleiben kann, ist Radio Energy auf die Konzession angewiesen. Wie geht es nun mit den beiden Privatsendern weiter?
Tele Züri prüfe sowohl eine Anfechtung des Entscheides, als auch die Chancen eines Sendebetriebes ohne Konzession, heisst es in einer Mitteilung der Tamedia. Ohne Konzession wäre Tele Züri nicht mehr an ein vom Bund vorgegebenes Verbreitungsgebiet gebunden und könnte sein Sendegebiet ausweiten. Gemäss Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer ist der Zürcher Sender im Gespräch mit rund 20 Kabelnetzanbietern im Grossraum Zürich. Cablecom hat Tele Züri bereits einen Platz im analogen Netz garantiert. Noch ist aber unklar, welchen. Laut Christoph Zimmer gebe man sich aber mit einem Platz im zweistelligen Bereich nicht zu frieden.
Das künftige Sendegebiet ist noch nicht definiert. Die Kantone Zürich, Schaffhausen, Glarus, sowie die nördliche Innerschweiz und der Ost-Aargau gehören aber sich zum Empfangsgebiet. Tele Züri plant eine Ausweitung auf alle Regionen mit engen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beziehungen zu Zürich.

Anders sieht es bei Radio Energy aus. Für das Privatradio steht bereits fest, dass Rekurs beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht wird. Der Radiosender, an dem Ringier Schweiz mit rund 51 Prozent beteiligt ist, gibt zudem ein Gutachten über eine mögliche vierte Frequenz im Grossraum Zürich in Auftrag. Unterstützung erhält das Radio von Seiten der Politik: FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger und seine überparteiliche «Aktion Medienfreiheit» stehen hinter dem Vorhaben des Senders. Auch SVP-Nationalrätin Natalie Rickli stellt sich hinter den Sender. Falls nötig, könne man in Zürich auch DRS3 abschalten, denn das staatliche Radio leiste nichts, was nicht auch ein Privater leisten könne, sagte Rickli gegenüber dem Sonntagsblick. Die SP wird zudem am Montag ein dringliches Postulat einreichen, das den Regierungsrat verpflichtet, sich auf Bundesebene für eine vierte UKW-Frequenz im Grossraum Zürich einzusetzen.
Marc Walder, Geschäftsführer von Ringier Schweiz, muss sich vor allem zwei Vorwürfe gefallen lassen: Radio Energy habe einen taktischen Fehler begangen, indem es sich nur für das grosse Zürcher Konzessionsgebiet bewarb und nicht für das kleine. Zudem sei die Informationsleistung des Senders ungenügend. Walder wehrt sich gegen solche Vorwürfe. Gegenüber der NZZ am Sonntag sagte er, dass es für den kommerziell erfolgreichsten Radiosendern mit 220’000 Hörern pro Tag klar gewesen sei, sich nur für das grosse Gebiet zu bewerben. Die Informationen auf Radio Energy seien «zielgruppenorientiert»; das junge Publikum werde mit Kurznachrichten versorgt.
Laut Walder ist auch eine Zukunft als «Piratenradio» denkbar. Es werde überprüft, ob Energy Zürich von Frankreich aus in die Schweiz eingespeist werden könne, sagte Walder gegenüber der Sonntagszeitung. In Frankreich liegt der Sitz der NRJ-Gruppe, der die übrigen Energy-Zürich-Aktien gehören.

Radio Basilisk: Neukonzessionierung zum Geburtstag

Radio Basilisk zelebrierte am Samstag mit einem Tag der offenen Tür seinen 25. Geburtstag. Zu feiern gab es nebst dem Jubiläum auch die Bekanntgabe der Neukonzessionierung des Basler Privatsenders.

Radio Basilisk zelebrierte am Samstag mit einem Tag der offenen Tür seinen 25. Geburtstag. Zu feiern gab es nebst dem Jubiläum auch die Bekanntgabe der Neukonzessionierung des Basler Privatsenders. Rund 3000 Personen folgten der Einladung und besichtigten am 1. November die Studios und Produktionsräume des Radios am Fischmarkt.

DRS2: Ralph Kreuzer neuer Leiter des Wortbereichs «Hintergrund»

Ralph Kreuzer übernimmt kommenden Februar in der Programmleitung von DRS2 den Wortbereich «Hintergrund». Kreuzer wird zusammen mit Christina Omlin, der Leiterin des Wortbereichs «Aktualität», und dem Programmleiter Marco Meier für die publizistische Ausrichtung des Senders verantwortlich sein.

Der 38-jährige Journalist Ralph Kreuzer übernimmt Februar 2009 in der Programmleitung von DRS2 den Wortbereich «Hintergrund», zu welchem die Redaktionen Religion, Gesellschaft, Kultur und Hörspiel gehören. Kreuzer wird zusammen mit Christina Omlin, der Leiterin des Wortbereichs «Aktualität», und dem Programmleiter Marco Meier für die publizistische Ausrichtung des Senders verantwortlich sein.
Ralph Kreuzer hat an der Universität Freiburg Anglistik und Journalistik studiert und mit einem Doktorat abgeschlossen. Seine ersten journalistischen Erfahrungen machte er als freier Mitarbeiter diverser Zeitungen. Von 1997 bis 2004 war er als Redaktor und Produzent bei Schweizer Radio DRS und beim Schweizer Fernsehen SF tätig. Seit 2005 ist er leitender Produzent der Sendung «Sternstunden».

Goldenes Ohr für Y&R Germany und Kolle Rebbe

Am Freitagabend wurde in der Limmathall Zürich das Goldene Ohr 2008 verliehen. Der deutschsprachige Radiospotpreis ging gleich an zwei Agenturen: Y&R Germany und die Werbeagentur Kolle Rebbe konnten die Jury mit ihren Spots überzeugen.

Am Freitagabend wurde in der Limmathall Zürich das Goldene Ohr 2008 verliehen. Die besten Radiospots und audio-visuellen Beiträge wurden mit bronzenen, silbernen und goldenen Ohren ausgezeichnet. Das Goldene Ohr ging gleich an zwei Agenturen: Y&R Germany gewann die Auszeichnung für den Spot «Radieschen». Die Werbeagentur Kolle Rebbe konnte die Jury wie bereits vergangenes Jahr überzeugen, dieses Mal mit dem Spot «Schneckenkorn».
Bereits zum 11. Mal wurde der deutschsprachige Radiospotpreis vergeben. Um die Auszeichnung bewarben sich Spotmacher aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und dem Südtirol. Durch den Abend führte die Schweizer TV-Moderatorin Cecile Bähler.

Die Gewinnerliste:
Das Goldene Ohr 2008
Kategorie: Heim/Haus/Büro

Werbeagentur: Y&R Germany
Text/Konzept: Helge Kniess, Norbert Hübner, Deborah Hanusa, Christian Daul, Andreas Richter
Beratung: Lennart Wittgen
Tonstudio: Toncafé Studios
Tonmeister: Christian Schreitter
Sprecher: Christian Schreitter, Rolf Buschpeter
Auftraggeber: Ed. Wüsthof Dreizackwerk KG
Produkt/Marke: Wüsthof Küchenmesser
Einzelspot: «Radieschen»
Verantwortlicher Marketing/Werbung: Jörg Hehner

Kategorie: Heim/Haus/Büro
Werbeagentur :Kolle Rebbe Werbeagentur
Text/Konzept: Ingo Müller, Petra Cremer
Beratung: Katharina Voss, Inga Bestehorn
Tonstudio: The Shack
Tonmeister: Tobias Sauer
Sprecher: Berend Brüdgam, Sascha Petersen
Auftraggeber: Compo GmbH & Co. KG
Produkt/Marke: Compo Schneckenkorn Lima Disque
Einzelspot: «Schneckenkorn»
Verantwortlicher Marketing/Werbung: Oliver Trappmann

Silber
Kategorie: Soziales/Umwelt
Werbeagentur: Ruf Lanz Werbeagentur
Text/Konzept: Thomas Schöb, Markus Ruf
Regie: Thomas Schöb
Tonstudio: Jingle Jungle, Zürich
Tonmeister: Christoph Benz
Sprecher: Stefan Ashton Frank, Off: Peter Steiner
Auftraggeber: Tixi Fahrdienst
Produkt/Marke: Tixi Fahrdienst für Menschen mit einer Behinderung
Spotserie: Tixi Fahrdienst, «Luther King»
Verantwortlicher Marketing/Werbung: Stefan del Fabro

Kategorie: Soziales/Umwelt
Werbeagentur: Scholz & Friends Hamburg
Text/Konzept: Bastian Otter
Beratung: Raphael Brinkert, Jens Hoffmann
Tonstudio: Loft Tonstudios
Auftraggeber: Feuerwehr der Landeshauptstadt Dresden
Produkt/Marke: Recruiting der Feuerwehr Dresden
Einzelspot: «Warteschleife»
Verantwortlicher Marketing/Werbung: Brandoberamtsrat Dipl.-Ing. Thomas Mende

Kategorie: Audio-Visuell
Werbeagentur: Walker & Co Werbeagentur
Text/Konzept: Steven Clarke
Beratung: Patricia Meneghin
Regie: Jeff Thomas
Tonstudio: Sonny, London
Tonmeister: Quinn at Marshallstreet
Auftraggeber: Euro 08 gegen Frauenhandel
Produkt/Marke: Euro 08 gegen Frauenhandel
Einzelspot: «Viehhandel»
Verantwortlicher Marketing/Werbung: Yvonne Zimmermann

Bronze
Kategorie: Gesundheit
Werbeagentur: Serviceplan München/Hamburg
Text/Konzept: Thorsten Voigt, Sandra Loibl, Julia Pfund
Beratung: Monica Klingenfuss, Bianca Becher
Regie: Florian Leissle, Thorsten Voigt
Tonstudio: Neue Westparkstudios
Tonmeister: Florian Leissle
Sprecher: Florian Odendahl, Christian Baumann
Auftraggeber: Rodenstock
Produkt/Marke: Rodenstock Gleitsichtbrillen
Spotserie: Rodenstock, «Golf Moderator»
Verantwortlicher Marketing/Werbung: Torsten Meier

Kategorie: Handel
Werbeagentur: Demner, Merlicek & Bergmann
Text/Konzept: Rosa Haider, Hannes Böker, Franz Merlicek
Beratung: Alexander Rosenegger, Albin Lenzer, Monika Piekielko Producer: Sahinaz Agamola-Schauer
Tonstudio: Soundfeiler
Sprecher: Rosa Haider, Matthias Wondrak
Auftraggeber: XXXLutz
Produkt/Marke: Möbelhaus
Einzelspot: «Familienalbum»
Verantwortlicher Marketing/Werbung: Mag. Thomas Salinger

Kategorie: Handel
Werbeagentur: Advico Young & Rubicam
Text/Konzept: Christian Bobst, Andi Portmann
Beratung: Sandro Breu
Tonstudio: NJP Tonstudio
Tonmeister: Leos Gerteis
Auftraggeber: Alpina Optik & Sport
Produkt/Marke: CP Helme
Einzelspot: «Schneesport»
Verantwortlicher Marketing/Werbung: Janine Birrer

Kategorie: Medien
Werbeagentur: SPILLMANN/FELSER/LEO BURNETT
Text/Konzept: Beat Egger, Fabian Esslinger
Beratung: Mirjam Eberle
Tonstudio: Hastings Zürich
Sprecher: Horst Warning
Auftraggeber: Tamedia AG
Produkt/Marke: Tages-Anzeiger
Einzelspot: «Dranbleiben»
Verantwortlicher Marketing/Werbung: Cyril Hänggi

Kategorie: Medien
Werbeagentur: Kolle Rebbe Werbeagentur
Text/Konzept: Florian Ludwig
Beratung: Katharina Lechelt, Valeska Lamberti
Tonstudio: S.P.O.T. Medien
Tonmeister: Heinz Kühne
Sprecher: Olaf Pessler, Off: Martin Schäfer
Auftraggeber: ZDF
Produkt/Marke: Pater Castell
Einzelspot: «Festnahme»
Verantwortlicher Marketing/Werbung: Thomas Grimm

Kategorie: Soziales/Umwelt
Werbeagentur: Advico Young & Rubicam
Text/Konzept: Markus Gut, Philipp Skrabal, Martin Stulz
Tonstudio: Hastings Zürich
Auftraggeber: Blaues Kreuz
Spotserie: Blaues Kreuz, «Ehefrau»
Verantwortlicher Marketing/Werbung: Stephan Kunz

Kategorie: Soziales/Umwelt
Werbeagentur: Draftfcb Kobza Werbeagentur
Text/Konzept: Florian Schwab, Patrik Partl
Beratung: Mag. Fred Reiss
Regie: Andreas Gesierich, Daniel Senitschnig
Tonstudio: Steinhof Musikproduktion GmbH
Auftraggeber: Österreichisches Kuratorium für Verkehrssicherheit
Einzelspot: «Raser»
Verantwortlicher Marketing/Werbung: Mag. Ursula Messner

Shortlist
Kategorie: Gesundheit
Werbeagentur: Serviceplan München/Hamburg
Text/Konzept: Thorsten Voigt, Sandra Loibl, Julia Pfund
Beratung: Monica Klingenfuss, Bianca Becher
Regie: Florian Leissle, Thorsten Voigt
Tonstudio: Neue Westparkstudios GmbH
Tonmeister: Florian Leissle
Sprecher: Thomas Albus, Christian Baumann (Spot Fussball) Matti Klemm, Christian Baumann (Spot Formel 1)
Auftraggeber: Rodenstock
Produkt/Marke: Rodenstock Gleitsichtbrillen
Spotserie: Rodenstock, «Fussball Moderator» «Formel 1 Moderator»
Verantwortlicher Marketing/Werbung: Torsten Meier

Kategorie: Gesundheit
Werbeagentur: Jung von Matt/Limmat
Text/Konzept: Alexander Holtz, Alexander Jaggy
Beratung: Martin Samsel, Dennis Busch
Tonstudio: Kirschnermusic
Tonmeister: Martin Stäheli
Sprecher: Sigmund Tischendorf, Edward Piccin, Irina Schönen
Auftraggeber: EurAsia Heart Foundation
Produkt/Marke: Stiftung für Organspende
Spotserie: EurAsia Heart Foundation, «Herz» «Lunge»
Verantwortlicher Marketing/Werbung: Prof. Dr. Med. Paul Robert Vogt

Kategorie: Handel
Werbeagentur: Ruf Lanz Werbeagentur
Text/Konzept: Torsten Maas, Markus Ruf
Regie: Torsten Maas, Markus Ruf
Tonstudio: Selmi-Tonstudio, Zürich
Tonmeister: Christof Grunder, Renzo Selmi
Sprecher: Spot Ospel: Marcel Ospel Spot Kleinaktionäre: diverse aufgebrachte Kleinaktionäre. Off-Sprecherin bei beiden Spots: Irina Schönen
Auftraggeber: Airport Outlet, Zürich-Flughafen
Produkt/Marke: Outlet
Spotserie: Outlet, «Ospel» «UBS-Kleinaktionäre»
Verantwortlicher Marketing/Werbung: Peter Wider

Kategorie: Heim/Haus/Büro
Werbeagentur: Ruf Lanz Werbeagentur
Text/Konzept: Torsten Maas
Regie: Torsten Maas, Markus Ruf, Thomas Schöb
Tonstudio: Selmi-Tonstudio, Zürich
Tonmeister: Christof Grunder, Renzo Selmi
Sprecher: Spot Frau Schneider: Debbie Frank, Edi Huber, off: Irina Schönen
Spot Telefonsex: Barbara Kretz, Peter Fischli, off: Irina Schönen
Auftraggeber: Real Clean
Produkt/Marke: Reinigungsunternehmen für Büro und Gewerbe
Spotserie: Real Clean AG, «Frau Schneider» «Telefonsex»
Verantwortlicher Marketing/Werbung: Toni Romano

Kategorie: Medien
Werbeagentur: Kolle Rebbe Werbeagentur
Text/Konzept: Florian Ludwig
Beratung: Katharina Lechelt, Valeska Lamberti
Tonstudio: S.P.O.T. Medien
Tonmeister: Heinz Kühne
Sprecher: Eva Arteaga, Dieter Gring, off: Martin Schäfer
Auftraggeber: ZDF
Produkt/Marke: Unser Mann im Süden
Einzelspot: «Vokabular»
Verantwortlicher Marketing/Werbung: Thomas Grimm

Kategorie: Soziales/Umwelt
Werbeagentur: Ruf Lanz Werbeagentur
Text/Konzept: Thomas Schöb, Markus Ruf
Regie: Thomas Schöb
Tonstudio: Jingle Jungle, Zürich
Tonmeister: Christoph Benz
Sprecher: Spot John F. Kennedy: Frank Lenart, Spot Bob Marley: Andrew Robinson
Off-Sprecher bei beiden Spots: Peter Steiner
Auftraggeber: Tixi Fahrdienst
Produkt/Marke: Tixi Fahrdienst für Menschen mit einer Behinderung
Spotserie: Tixi Fahrdienst, «John F. Kennedy» «Bob Marley»
Verantwortlicher Marketing/Werbung: Stefan del Fabro

Kategorie: Soziales/Umwelt
Werbeagentur: Advico Young & Rubicam
Text/Konzept: Markus Gut, Philipp Skrabal, Martin Stulz
Tonstudio: Hastings Zürich
Auftraggeber: Blaues Kreuz
Spotserie: Blaues Kreuz, «Karriere» «Lebensplan» «Sohn»
Verantwortlicher Marketing/Werbung: Stephan Kunz

Kategorie: Audio-Visuell
Werbeagentur: Ruf Lanz Werbeagentur
Text/Konzept: Markus Ruf
Beratung: Gian-Marco Juon
Regie: Serge Hoeltschi
Tonstudio: Filmproduktion: Onfilm, Zürich
Tonmeister: Sounddesign: Peter Bräker
Auftraggeber: Hiltl
Produkt/Marke: Vegetarischer Gastrobetrieb
Einzelspot: «Sound-Designer»
Verantwortlicher Marketing/Werbung: Rolf Hiltl

Konzessionsvergabe: Energy Zürich und Tele Züri gehen leer aus

Am frühen Freitagmorgen hat das Bakom nach monatelanger Bedenkzeit endlich die die letzten 21 Konzessionen für UKW-Radios und Regionalfernseh-Stationen vergeben. Im umkämpften Grossraum Zürich machten Radio 24, Radio 1 und Radio Zürisee das Rennen. Radio Energy und Tele Züri erhalten keine Konzessionen mehr. Die Gesamtübersicht.

Am frühen Freitagmorgen hat das Bakom nach monatelanger Bedenkzeit endlich die die letzten 21 Konzessionen für UKW-Radios und Regionalfernseh-Stationen vergeben. Im umkämpften Grossraum Zürich machten Radio 24, Radio 1 und Radio Zürisee das Rennen. Radio Energy und Tele Züri erhalten keine Konzessionen mehr. Bundesrat Leuenberger musste für die 14 Radio-Konzessionen unter 25 Bewerbern entscheiden, bei den verbliebenen 7 Fernsehkonzessionen unter 14 Bewerbern.
Wie aus den Reaktionen der Radiosender hervorgeht, erhält in Zürich der Traditionssender Radio24 der Tamedia weiterhin eine Konzession. Leer gehen dagegen der ebenfalls zu Tamedia gehörende Fernsehsender Tele Züri und das mehrheitlich in Ringier Besitz befindliche Radio Energy aus. Dagegen wurde Tele Top in Winterthur berücksichtigt.
Roger Schwawinski hatte gleich vier Konzessionen eingereicht. Neu darf er mit seinem Sender Radio 1 nun im Raum Zürich-Glarus senden. Dafür ging er im Aargau und in der Südostschweiz leer aus. Grund zur Freude hat der umtriebige Basler Radiomacher Giuseppe Scaglione. Neben der schon vor einer Weile zugesprochenen Jugendradio-Konzession hat nun für seinen Sender Radio Monte Carlo Züri noch eine zweite UKW-Frequenz zugesprochen bekommen.
In Basel werden die Konzessionen an die bisherigen Stationen Radio Basilisk und Radio Basel 1 verteilt. Damit bleibt alles beim Alten. Christian Heeb und sein Projekt RBB sind gescheitert.
Im Kanton Aargau bleibt Radio Argovia für die nächsten zehn Jahren auf Sendung. Die Station erhielt vom Bund eine Sendekonzession, wie Radio Argovia am Freitag mitteilte. Auch Roger Schawinski hatte sich für eine Konzession beworben. Das vor 18 Jahren gegründete Radio Argovia gehört zur AZ Medien Gruppe. Der Regierungsrat hatte sich mit Auflagen für eine Neukonzession der Radiostation ausgesprochen.
Tele Züri ist über den Entscheid des Bakom natürlich keineswegs erfreut. Man nehme den Entscheid, dem ältesten und erfolgreichsten Privatfernsehen der Schweiz keine Konzession zu erteilen, mit Unverständnis zur Kenntnis, heisst es in einer Mitteilung. Man prüfe nun sowohl die Anfechtung des Entscheids, wie auch die Chancen eines Sendebetriebes ohne Konzession.

DIE ÜBERSICHT
UKW-Radios
Versorgungsgebiet Zürich-Glarus: Konzessioniert werden Radio 24, Radio 1 und Radio Zürisee. Keine Konzession erhalten Energy Zürich und 105 Züri.
Versorgungsgebiet Stadt Zürich: Konzessioniert wird Radio Monte Carlo RMC Züri. Keine Konzession erhalten Radio 1 und Züri Live.
Versorgungsgebiet Basel: Konzessioniert werden Basel 1 und Radio Basilisk. Keine Konzession erhält RBB.
Versorgungsgebiet Aargau: Konzessioniert wird Radio Argovia. Keine Konzession erhält Radio AG.
Versorgungsgebiet Südostschweiz: Konzessioniert wird Radio Grischa. Keine Konzession erhält Radio Südost.
Versorgungsgebiet Arc Lémanique: Konzessioniert werden Radio Lac, Lausanne FM, Rouge MF und Buzz FM. Keine Konzession erhalten Léman Local SA und One FM.
Versorgungsgebiet Genf: Konzessioniert wird Radio Cité. Keine Konzession erhält Radio Meyrin FM.
Versorgungsgebiet Arc Jurassien: Konzessioniert wird Arc FM. Keine Konzession erhält LuNE.

Regionalfernsehen
Versorgungsgebiet Zürich-Nordostschweiz: Konzessioniert wird Tele Top. Keine Konzession erhält Tele Züri.
Versorgungsgebiet Ostschweiz: Konzessioniert wird Tele Ostschweiz. Keine Konzession erhält Tele Säntis.
Versorgungsgebiet Aargau-Solothurn: Konzessioniert wird Tele M1. Keine Konzession erhält Tele ALF.
Versorgungsgebiet Innerschweiz: Konzessioniert wird Tele 1. Keine Konzession erhält Tele Tell.
Versorgungsgebiet Waadt-Freiburg: Konzessioniert wird Vaud Fribourg TV (Edipresse SA). Keine Konzession erhält Vaud Fribourg TV.
Versorgungsgebiet Wallis: Konzessioniert wird Tele Canal 9.Keine Konzession erhält Valais-Wallis TV.
Versorgungsgebiet Arc Jurassien: Konzessioniert wird Canal Alpha. Keine Konzession erhält Arc TV.

Rod Kommunikation zelebriert Freitags-Kult für 20 Minuten

Nach der Neulancierung liegt der Wochenendtitel Friday nun jeweils freitags ab 12 Uhr in diversen 20 Minuten-Verteilerboxen und Geschäften der Deutschschweiz auf. Die Zürcher Agentur Rod Kommunikation hat für Friday in einer Kampagne den Freitag als «kleinen Tod der Woche» dramatisiert.

Nach der Neulancierung liegt der Wochenendtitel Friday nun jeweils freitags ab 12 Uhr in diversen 20 Minuten-Verteilerboxen und Geschäften der Deutschschweiz auf. Die Zürcher Agentur Rod Kommunikation hat für Friday in einer Kampagne den Freitag als «kleinen Tod der Woche» dramatisiert.
Die Sujets der Auftaktkampagne zeigen junge betende Frauen, die darum bitten, dass es endlich Freitag wird. Über die Homepage Im-himmel.ch konnten während der Lancierungswoche Emails mit derselben Bitte in den Himmel geschickt werden.
Die Auflösungssujets der Kampagne sollen unter dem Motto «Thank God, it’s Friday» die Reliquien des Freitagskults aufzeigen, schreibt Rod Kommunikation in einer Mitteilung.
Verantwortlich bei 20 Minuten Friday: Gesamtverantwortung: Marcel Kohler (Geschäftsführer 20 Minuten), Marco Boselli (Chefredaktor 20 Minuten), Lisa Feldmann (Chefredaktorin Annabelle), Annina Flückiger (Marketingleiterin 20 Minuten), Dominique von Albertini (Verlagsleitung 20 Minuten Friday), Daniela Tobler (stv. Marketingleiterin 20 Minuten). Verantwortlich bei Rod Kommunikation: Andrea Bachofner, Sascha Borsai, Regula Fecker, Oliver Fennel, Fernando Gort, Megan Gutman, Petra Hiltenbrand, David Schärer, Markus Tränkle, Maurus Zehnder. Fotografie: Jonathan Heyer. Styling: Werner Baumgartner. Bildbearbeitung: Stephan Riederer. Multimedia Producer: Codama.ch.
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Senarclens, Leu + Partner feiert 25-jähriges Bestehen

Am Donnerstag hat Senarclens, Leu + Partner mit über 200 Gästen sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Die Zürcher Agentur für strategische Kommunikation und Public Affairs wurde im Jahr 1983 durch Marina de Senarclens gegründet und ist mit der Entwicklung von Ideen und Projekten in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Technologie tätig.

Am Donnerstag hat Senarclens, Leu + Partner mit über 200 Gästen sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Die Zürcher Agentur für strategische Kommunikation und Public Affairs wurde im Jahr 1983 durch Marina de Senarclens gegründet und ist mit der Entwicklung von Ideen und Projekten in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Technologie tätig.
Senarclens, Leu + Partner betreut heute unter der Leitung von Dr. Andrea Leu mit 9 Mitarbeitenden 16 Mandate. Die Agentur für strategische Kommunikation und Public Affairs zeichnet ausserdem für die Geschäftsführung von vier Verbänden verantwortlich und ist gemeinsam mit der Rütter + Partner in der Bildungs- und Wirtschaftsforschung tätig.
Kunden sind unter anderem der Technopark Zürich, das Beratungsunternehmen Pom+Consulting oder Johnson Controls. Enge Kooperationen bestehen mit Universitäten – insbesondere den beiden ETH und den technischen Bereichen der Fachhochschulen.

Zu guter Letzt: Andere Länder, andere Probleme

In vielen Ländern kämpfen die Bezahlzeitungen derzeit gegen Leserschwund, verursacht durch Pendlerblätter und das Aufkommen der elektronischen Medien. In Marokko muss Al Massae, die mit einer Auflage von 100'000 Exemplaren grösste Zeitung des Landes, wegen ganz anderen Gründen um ihre Existenz bangen.

In vielen Ländern kämpfen die Bezahlzeitungen derzeit gegen Leserschwund, verursacht durch Pendlerblätter und das Aufkommen der elektronischen Medien. In Marokko muss Al Massae, die mit einer Auflage von 100’000 Exemplaren grösste Zeitung des Landes, wegen ganz anderen Gründen um ihre Existenz bangen. Wie die SDA am Donnerstag vermeldete, wurde sie diese Woche nämlich zur höchsten Schadensersatzzahlung in der Pressegeschichte des Landes verurteilt. Sie muss vier Staatsanwälten insgesamt sechs Millionen Dirham (dies entspricht 800’000 Franken) Schadensersatz zahlen.
Das Berufungsgericht in der Hauptstadt Rabat bestätigte am Donnerstag ein Urteil der ersten Instanz und verurteilte die Zeitung und deren Chefredaktor Rachid Ninny zur Zahl des Schadenersatzes. Ausserdem muss das Blatt eine Geldbusse von umgerechnet rund 16’000 Franken entrichten und die Entscheidung des Gerichts landesweit veröffentlichen.
Warum? Die Zeitung hatte im November 2007 über eine Feier von Homosexuellen in der Ortschaft Ksar El Kebir im Norden Marokkos berichtet und behauptet, an dem Fest habe auch ein – wohlgemerkt namentlich nicht genannter – Staatsanwalt des örtlichen Gerichts teilgenommen.
Daraufhin verklagten die vier Staatsanwälte des Gerichts die Zeitung wegen übler Nachrede. Das erstinstanzliche Urteil gegen die Zeitung hatte eine Protestwelle in der marokkanischen Presse ausgelöst. Die Organisation «Reporter ohne Grenzen» hatte nach dem Urteil im März erklärt, sie sei schockiert. Die Schadensersatz-Zahlung gefährde den Fortbestand des Blattes. Die unabhängige Zeitung Al Massae war erst vor zwei Jahren gegründet worden.
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