NZZ: Stellenabbau im «tiefen zweistelligen Bereich»

Nach der Publigroupe nun auch die NZZ: Aufgrund der stark nach unten korrigierten Konjunkturprognosen 2009 hat die NZZ AG beschlossen, ein umfassendes Kostensenkungsprogramm einzuleiten. Die Zahl der damit verbundenen Entlassungen werde im «tiefen zweistelligen Bereich liegen», wie NZZ-CEO Albert P. Stäheli auf Anfrage der Werbewoche sagte. Die Comedia warnt vor überstürztem Stellenabbau in der Medienbranche, Impressum ist besorgt über die Signalwirkung auf andere Verlage.

Die Neue Zürcher Zeitung AG hat aufgrund rückläufiger Erträge im Inserate- und Stellenmarkt und der schlechten Konjunkturprognosen 2009 beschlossen, ein umfassendes Restrukturierungs- und Kostensenkungsprogramm einzuleiten. Die Erschütterungen auf den internationalen Finanzmärkten und die sich deutlich verschlechternde realwirtschaftliche Entwicklung hätten jetzt auch den Geschäftsgang der NZZ AG beeinflusst, heisst es in einem Communiqué der NZZ.
Mit den angepeilten Massnahmen ist ein Stellenabbau «im tiefen zweistelligen Bereich» verbunden, wie NZZ-CEO Albert P. Stäheli auf Anfrage der Werbewoche sagte. Betroffen sind sämtliche Bereiche des Mutterhauses, nicht aber jene Verlage, an denen die NZZ AG massgeblich beteiligt ist. Man werde sofort alle Bereiche nach Sparpotenzial durchforsten, um dem Verwaltungsrat noch ein möglichst realitätsnahes Budget 2009 vorlegen zu können. «Wir wollen nicht nur reagieren, sondern auch antizipieren, was nächstes Jahr auf uns zukommen könnte», sagte Stäheli.
Antizipieren statt bloss reagieren
Auf den ersten Blick erscheinen die Massnahmen etwas überstürzt, weisen doch die Titel der NZZ AG im 2008 ein insgesamt stabiles Inseratevolumen aus. Das täusche, sagt Stäheli, da die VSW-Statistik keine Finanzinserate enthalte. «Und da sind wir ziemlich exponiert.» Dass er als nahezu erste Amtshandlung bei der NZZ einen Abbau vornehmen muss, habe ihn nicht überrascht, sagt der CEO weiter. Schliesslich habe er den Markt auch schon von Bern aus beobachtet. «Überrascht hat mich aber das Ausmass des Einbruchs in diesem Herbst.» Für das Haus NZZ hingegen sei es wohl neu, «dass frühzeitig reagiert wird, statt zuzuwarten, bis es zu spät ist.»
Der Stellenabbau wird durch natürliche Fluktuationen, Frühpensionierungen und Streichung offener Stellen erfolgen. In einigen Fällen seien Kündigungen jedoch unumgänglich, heisst es im Communiqué der NZZ weiter. Die NZZ hat rund 600 Angestellte. Albert P.Stäheli hat die Leitung der AG für die Neue Zürcher Zeitung erst Anfang Oktober übernommen.
Comedia: Temporäre Umsatzeinbussen kein Grund für Entlassungen
Die Mediengewerkschaft Comedia warnt vor überstürztem Stellenabbau und Kostensenkungsprogrammen in der Verlags- und Medienbranche. Die Reaktionen der Unternehmen – wie der Publigroupe und der NZZ am Dienstag – auf Umsatzeinbussen infolge der globalen Finanz- und Bankenkrise seien fragwürdig. Die Konzerne, die 2007 und im ersten Halbjahr 2008 noch Rekordgewinne erzielten, stünden in der Pflicht, gegenüber den Beschäftigten und der Leserschaft ihre soziale, unternehmerische und publizistische Verantwortung wahrzunehmen. Allein mit temporär rückläufigen Erträgen im Inserate- und Stellemarkt seien rigorose Restrukturierungsmassnahmen nicht zu rechtfertigen.
Auch der Medienberufsverband Impressum bemängelt die «unklare Kommunikation» der NZZ. Kündigungen seien klar zu kommunizieren und für die Betroffenen ein angemessener Sozialplan auszuarbeiten, fordert er. Bei Impressum sei man «sehr besorgt», sagte Zentralsekretärin Salva Leutenegger auf Anfrage der SDA. Es sei sehr bedenklich, dass die NZZ, «ein Flaggschiff der Qualität», nun aus wirtschaftlichen Gründen an der Qualität zu sparen beginne. Man frage sich auch, welche Signalwirkung dies auf andere Verlage haben könnte.
Anfragen: Markus Knöpfli, Text: Markus Knöpfli/elk/SDA

Agentur am Flughafen: Magazin «Büroarchitektur und Wohnkultur» lanciert

Die Agentur am Flughafen hat für Rüegg-Naegeli das Magazin «Büroarchitektur und Wohnkultur» lanciert. Der Büroeinrichter will sein Sortiment im Bereich Wohnen ausbauen und sich mit dem Magazin umpositionieren

Die Agentur am Flughafen hat für den Büroeinrichter Rüegg-Naegeli das Magazin «Büroarchitektur und Wohnkultur» lanciert. Grund dafür ist der Trend, dass Büro- und Wohnbereich enger zusammenrücken und so die Büromöbel des Unternehmens, USM Haller und Vitra, vermehrt auch in der Stube anzutreffen sind. Deshalb will Rüegg-Naegeli, der sich seit 1968 auf das Einrichten von Büros konzentriert, sein Sortiment im Bereich Wohnen ausbauen und sich gleichzeitig umpositionieren. Das Magazin im Retroversaleformat soll diese neue Kompetenz des Möbelherstellers aufzeigen.
Das Magazin wurde zusammen mit der Wiener Lifestylejournalistin Liane Seitz kreiert und wird künftig regelmässig der Zeitschrift Seesicht beiliegen.

Verantwortlich bei Rüegg-Naegeli Zürich: Stefan Stieffel (Geschäftsführer), Priska Bauer (Mitglied der Geschäftsleitung). Verantwortlich bei der Agentur am Flughafen: René Eugstair (CD), Dominique Rutishausair (AD), Miriam Egli (Beratung), Liane Seitz (Text), Ammann + Siebrecht Fotografen, St. Gallen (Fotografie).

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Blofeld für «Angel by Cardinal»: Christa Rigozzi als teuflischer Engel

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SF: Formel-1-Übertragungen gross im Rennen

Das Schweizer Fernsehen zeigte in der vergangenen Saison alle 18 Formel-1-Grand-Prix live und verzeichnete dabei durchschnittlich 282'000 Zuschauer. Auf besonders grosses Publikumsinteresse stiess der letzte Formel-1-GP in Brasilien.

Das Schweizer Fernsehen zeigte in der vergangenen Saison alle 18 Formel-1-Grand-Prix live und verzeichnete dabei durchschnittlich 282’000 Zuschauer. Dies entspricht einem Marktanteil von 39,6 Prozent. Damit ist die durchschnittliche Sehbeteiligung gegenüber dem Vorjahr gestiegen. 2007 verfolgten rund 248’000 Personen die Übertragungen bei einem Marktanteil von 37,3 Prozent. Auf besonders grosses Publikumsinteresse stiess der letzte Formel-1-GP in Brasilien. Bis zu 677’000 Personen verfolgten die Direktübertragung des Rennens in São Paolo.

OSW: Bach mit «neuer Musik» verärgert

Die Basler Oswald Siegfried Werbeagentur (OSW) hat für Marianne Schroeder ein Konzertplakat entworfen. In einem Extrakonzert der Probebühne für Hören und Sehen musiziert die Pianistin unter dem Motto «Neue Musik» zusammen mit dem Star-Cellisten Rohan de Saram.

Die Basler Oswald Siegfried Werbeagentur (OSW) hat – wie bereits letztes Jahr – für die Pianistin Marianne Schroeder ein Konzertplakat unter dem Motto «Neue Musik» entworfen. Als Sujet wurde ein finster dreinblickender Johann Sebastian Bach gewählt, dem die «neue Musik» von Berio, Britten, Stockhausen und Scelsi Kopfzerbrechen bereitet. Genau diese wird aber von der Interpretin zeitgenössischer Kompositionen zusammen mit dem Star-Cellisten Rohan de Saram in einem Extrakonzert der Probebühne für Hören und Sehen musiziert. Der kritische Barockkomponist wird im November auf Plakaten und Programmheften zu sehen sein.
Verantwortlich bei der Probebühne für Hören und Sehen: Marianne Schroeder. Verantwortlich bei Oswald Siegfried: Michael Oswald (AD), Nadine Siegfried (Beratung), René Fisch (Text).

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Viacom: 37 Prozent weniger Gewinn im 3. Quartal

Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum hat das US-Medienunternehmen Viacom im dritten Quartal 2008 37 Prozent weniger Gewinn erzielt. Der Umsatz ist dennoch um vier Prozent gestiegen.

Das US-amerikanische Medienunternehmen Viacom, Betreiber des Musikfernsehsenders MTV und der Paramount Filmstudios, verzeichnet einen Gewinneinbruch von 37 Prozent. Die in dieser Woche veröffentlichten Quartalszahlen gelten als Beleg dafür, dass die Werbeeinnahmen in der Medienbranche infolge von Finanzkrise und Konjunkturflaute spürbar zurückgehen. Im dritten Quartal erzielte Viacom einen Nettogewinn von 401 Millionen Dollar verglichen mit 641 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz lag um vier Prozent höher bei 3,4 Milliarden Dollar.

Publigroupe baut 250 Stellen ab

Die Finanzkrise fordert ein weiteres prominentes Opfer: Aufgrund der dramatisch gesunkenen Nachfrage im Bereich Media Sales baut die Publigroupe in der Schweiz und im Ausland insgesamt 250 Stellen ab. Mit dieser und weiteren Massnahmen werden die Kosten um 40 Millionen Franken oder 10 Prozent reduziert. Das Geschäftsmodell der Sparte Media-Sales, der drei Viertel des Konzernumsatzes ausmacht, soll eingehend überprüft werden.

Aufgrund einer dramatisch gesunkenen Nachfrage im Bereich Media Sales baut die Publigroupe in der Schweiz und im Ausland insgesamt 250 Stellen ab. Der durch die Krise an den Finanz- und Kapitalmärkten ausgelöste Wirtschaftsabschwung hat die konjunktursensitive Werbevermarkterin offenbar härter getroffen als bisher erwartet. Deshalb werden die Kosten insgesamt um rund 40 Millionen statt wie noch im Sommer 2008 vorgesehen um 10 Millionen Franken reduziert. Das entspricht einer gruppenweiten Senkung von rund 10 Prozent. Anfang 2008 hatte der Konzern 3000 Mitarbeiter.
Von den Kosteneinsparungen sind insbesondere die Bereiche Media Sales sowie die zentralen Dienste betroffen. Die Ergebnisse der Geschäftsbereiche Search & Find, Custom Publishing und Digital & Marketing Services sind bisher innerhalb der Erwartungen, nicht aber das wichtige Geschäftssegment Media Sales, das unter der Marke Publicitas Presse-, Fernseh-, Radio-, Kino- und Online-Werbung vermarktet, wie die Publigroupe am Dienstag mitteilte. Media Sales war 2007 für drei Viertel des Konzernumsatzes, also für 1,5 von insgesamt 2,16 Milliarden Franken verantwortlich.
Vorausgreifende Anpassung
Das Konsumklima sei seit September schockartig schlechter geworden, sagte Konzernchef Hans-Peter Rohner am Dienstag an einer Telefonkonferenz. Damit verbunden sei ein «veritabler» Nachfrageeinbruch bei der Werbung. Gegenwärtig verzeichne der Bereich Media Sales im Vergleich zum Vorjahr jeden Monat ein zweistelliges Umsatzminus, erklärte Rohner. Betroffen sind vor allem die Stellenanzeigen sowie die kommerzielle Werbung in wichtigen Kundensegmente wie dem Detailhandel oder der Autoindustrie. Sollte sich die Nachfrage nach Werbung bis Ende Jahr und insbesondere im Weihnachtsgeschäft nicht wieder erholen, befürchtet Rohner im Segment Media Sales rote Zahlen.
In der Schweiz ist der Personalabbau hauptsächlich durch das Ausnutzen der natürlichen Fluktuation bereits zum grösseren Teil erfolgt oder im Gange, in rund 50 Fällen werde es jedoch noch zu Entlassungen kommen, schreibt die Werbevermarkterin. Die Umsetzung auf internationaler Ebene wird in den nächsten Monaten erfolgen. Die Reduktion des Personalbestandes betrifft in erster Linie die rückwärtigen Dienste, während die Verkaufskapazitäten weitestgehend aufrecht erhalten bleiben sollen.
Publicitas-Geschäftsmodell wird überprüft
Die tiefgreifenden, von der derzeitigen Finanzkrise noch akzentuierten Veränderungen des Medienmarkts veranlasst Publigroupe zudem zu einer Überprüfung des Geschäftsmodells von Media Sales. Publigroupe sieht im derzeit schwierigen Geschäftsgang nicht nur ein konjunkturelles, sondern auch ein strukturelles Problem. Die Analyse soll die Grundlagen für eine umfassende Beurteilung des heutigen Geschäftsmodells von Publicitas als Partner der nationalen und internationalen Verlags- und Werbebranche liefern. Die Ergebnisse sollen im Frühjahr 2009 vorliegen.
Die Publigroupe-Geschäftsentwicklung und die durch die Konjunkturflaute getrübten Aussichten schlugen sich im laufenden Jahr deutlich auf den Börsenkurs der Publigroupe-Aktie aus. Anfang 2008 war der Titel noch für 369,75 Franken gehandelt worden. Am Dienstag kurz vor Mittag notierte er bei 110 Franken und einem Minus gegenüber dem Vortag von 1,8 Prozent.

Zu guter Letzt: Raucherentwöhnung mit dem virtuellen Helfer

Mit sogenannten Selbsthilfe-Games auf tragbaren Spielkonsolen kann man sich jetzt das Rauchen abgewöhnen oder Gewicht abnehmen. Dabei wird man von einem virtuellen Trainer mental unterstützt. Es gibt allerdings Trainer, die sind unersetzlich.

Mit einem virtuellen Hilfsprogramm zur realen Raucherentwöhnung ist die Welt der Bits und Bytes vor kurzem um eine Dienstleistung reicher geworden. Das Selbsthilfegame «My Stop Smoking Coach with Allen Carr» führt den Benutzer mit dem Nichtraucherpapst Carr spielerisch in die rauchfreie Zone. In Amerika offenbar ein Hit, soll das Spiel im November auch nach Europa kommen. Vorerst ist das Programm nur für den Gameboy-ähnlichen Nintendo DS erhältlich.
Mit den Selbsthilfe-Games soll man sich in Zukunft so allerlei Laster abgewöhnen, Schwächen ausbügeln, allgemein etwas erreichen können. Videospiele seien heute mehr als reine Unterhaltung; sie böten dem Spieler die Möglichkeit, ein konkretes Ziel in seinem Leben zu erreichen, sagte dazu ein Marketingleiter von Ubisoft, der Produktionsfirma. In den kommenden Monaten solls auch einen Kochtrainer, einen Wortschatztrainer, einen Yoga-Kurs und natürlich einen Gewichtsabnahme-Trainer geben. Schön und gut, aber wir bleiben vorerst bei Trainer Max.

TBWA sammelt mit Promis Spenden für die Aids-Hilfe

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Proud Mary für Swisscom: Projekt mit Fokus auf Frauen

Proud Mary unterstützt Swisscom bei einem Telekommunikations-Projekt, dessen Fokus klar auf der Zielgruppe Frauen liegt. Die Agentur wurde von der Telekomanbieterin für die strategischen Belange betreffend Brand und Naming hinzugezogen.

Proud Mary unterstützt Swisscom bei einem Telekommunikations-Projekt, das im Ausland lanciert und weltweit eingeführt werden soll. Die Agentur, die sich auf «frauenaffine Kommunikation» spezialisiert hat, wurde von der Telekomanbieterin für die strategischen Belange betreffend Brand und Naming hinzugezogen. Der Fokus des Projektes liege klar auf der Zielgruppe Frauen, heisst es in einer Mitteilung der Agentur. In einem nächsten Schritt sollen nun die Kommunikationsmassnahmen zur Produktlancierung erarbeitet werden.

Kilian Hann und Davor Radisic neu bei Future Connection

Die Web- und Kommunikationsagentur Future Connection erweitert ihr Team. Unterstützung erhält die Agentur vom TYPO3-Entwickler Kilian Hann und dem Webdesigner und Webpublisher Davor Radisic.

Die Web- und Kommunikationsagentur Future Connection verstärkt ihr Team mit Kilian Hann und Davor Radisic. Kilian Hann verfügt über langjährige Erfahrung mit PHP- und TYPO3-Entwicklungen und wird seine Fachkenntnisse auch als technischer Berater einbringen. Davor Radisic, der sich laut seinem neuen Arbeitgeber im Bereich Web 2.0 auskennt, wird die Agentur als neuer Webdesigner und Webpublisher unterstützen.

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(Bild: Kilian Hann, Davor Radisic)

Übergangene Radiosender erhalten politische Unterstützung

Sowohl der Zürcher Radiosender Radio Energy, wie auch der Genfer Sender One FM erhalten politische Unterstützung. Die Sender gingen bei den Konzessionsvergaben vom vergangenen Freitag leer aus.

Sowohl der Zürcher Radiosender Radio Energy, wie auch der Genfer Sender One FM erhalten politische Unterstützung. Die Sender gingen bei den Konzessionsvergaben vom vergangenen Freitag leer aus.
Über die Parteigrenzen hinweg erhält der zum Medienhaus Ringier gehörende Privatsender Radio Energy politische Unterstützung. Die SP reichte am Montag im Kantonsrat ein Postulat ein. Aber auch Vertreter von FDP und SVP machen sich für Radio Energy stark. In dem Postulat fordert Nicolas Galladé, der SP-Fraktionschef im Kantonsrat, den Regierungsrat auf, sich beim Bakom für eine vierte Frequenz im Radio-Versorgungsgebiet Zürich-Glarus einzusetzen. Das Fortbestehen von Radio Energy würde laut SP «eine Bereicherung der Medienlandschaft darstellen». Im Raum Zürich habe es Platz für vier private Radiosender.
Bereits am Freitag hatten sich SVP- Nationalrätin Natalie Rickli und FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger von der «Aktion Medienfreiheit» ihre Meinung kundgetan. Sie verlangen ebenfalls eine vierte Konzession für Radio Energy. Ihr Vorschlag: Man solle den Sender allenfalls auf Kosten von DRS 3 weitersenden lassen.
In Genf haben am Montag Politiker mit einem Besuch auf der Redaktion ihre Solidarität mit dem Unterhaltungssender One FM bekundet. Dieser war am Freitag bei der Konzessionserteilung ebenfalls leer ausgegangen. Die Politiker wollen ebenfalls für einen Verbleib des Senders mit 40 Angestellten kämpfen.
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