OnEmotion: Mobiles Portal für Susanne Hochulis grünen Wahlkampf

OnEmotion, ein Tochterunternehmen der Goldbach Media, hat für Susanne Hochuli ein mobiles Portal realisiert. Dieses soll die Kandidatin der Grünen Partei des Kantons Aargau im Wahlkampf, ergänzend zu ihrem Internetauftritt, unterstützen.

OnEmotion, ein Tochterunternehmen der Goldbach Media, hat für Susanne Hochuli ein mobiles Portal realisiert. Dieses soll die Kandidatin der Grünen Partei des Kantons Aargau im Wahlkampf, ergänzend zu ihrem Internetauftritt, unterstützen. Für die gezielte Bewerbung in der Region werden auf dem Portal der AZ-Mediengruppe «a-z mobile» Banner geschaltet. Per Knopfdruck können interessierte Wähler die wichtigsten Informationen zu Susanne Hochuli auf dem Handy abrufen und kostenlos an ihre Freunde weiterleiten. Die Buchung der mobilen Banner erfolgte über Activemobile, ebenfalls eine Gesellschaft der Goldbach Media.
Für Hochuli sind interaktive Medien nachhaltig und wichtig, da bei diesen kein Altpapier und Abfall anfällt, schreibt die Agentur in einer Mitteilung vom Montag. Die Politikerin sei vor allem überzeugt vom viralen Effekt und der Möglichkeit, Wähler auch mit kleinem Budget gezielt anzusprechen. Der US-Präsidentschaftswahl habe zudem die Wirkung von interaktiven Medien im Wahlkampf eindrücklich bewiesen.

Radio Energy: Zürcher Kantonsrat erklärt SP-Postulat für dringlich

Der Zürcher Regierungsrat muss zur Nichterteilung einer Konzession an den Zürcher Privatsender Radio Energy innert vier Wochen Stellung nehmen. Das Kantonsparlament hat mit 114 Stimmen am Montag ein entsprechendes SP-Postulat für dringlich erklärt.

Der Zürcher Regierungsrat muss zur Nichterteilung einer Konzession an den Zürcher Privatsender Radio Energy Stellung nehmen. Das Kantonsparlament hat mit 114 Stimmen am Montag ein SP-Postulat zur Rettung des Privatsenders für dringlich erklärt, nötig gewesen wären 60 Stimmen. Einzig die FDP wandte sich explizit gegen das Vorhaben, hiess es in einer SDA-Mitteilung vom Montag. Dennoch kämpfen einzelne FDP-Exponenten für den Verbleib des Radiosenders.
Der Vorstoss, zu dem die Regierung nun innert vier Wochen Stellung nehmen muss, fordert den Regierungsrat auf, sich beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) für eine vierte Frequenz im Radio-Versorgungsgebiet Zürich-Glarus einzusetzen. Laut Postulat hat es im Raum Zürich genug Platz für vier private Radiosender.
Bei der Konzessionserteilung vor gut einer Woche war der zum Medienhaus Ringier gehörende Lokalsender leer ausgegangen. Für Radio Energy sei der Entscheid vom Uvek nicht nachvollziehbar und man werde dagegen Rekurs einlegen, schrieb der Sender am Montag in einer Mitteilung. Trotz des Rückschlags schaue man aber optimistisch in die Zukunft, denn die Solidarität unter den Mitarbeitenden, unter den Hörern und auch in der Politik gebe Mut und stimme zuversichtlich. Durch den Rekurs erlangt der Negativentscheid aufschiebende Wirkung, sodass Energy vorerst weiter auf Sendung bleiben kann. Ein Entscheid über den Rekurs wird nicht vor Ende 2009 erwartet.
Das Rennen um die Konzessionen machte neben Radio 24 und Radio Zürisee der neue Sender Radio 1 von Roger Schawinski. Dieser warf in einem Interview mit der Zeitung Sonntag Radio Energy ein mangelndes Informationsangebot vor. Weiter gibt Schawinski Ringier Mitschuld am Debakel des Senders. Das Management sei ein unverantwortbares Risiko eingegangen, als es sich nicht – wie Radio 1 – auch um die Konzession für das kleine Sendegebiet bewarb. Ausserdem sei Energy wider Behauptungen kein Jugendsender. Laut Schawinski bilden die 45- bis 59-Jährigen die grösste Hörergruppe des Senders.

KSB/SJ für Coop: Wie George Clooney – nur billiger

Die Zürcher Werbeagentur KSB/SJ hat für Coop die Einführungskampagne für die neue Kaffeemaschine Martello realisiert. Das Kaffee-Kapselsystem soll als billige Alternative zu den bestehenden Markensystemen vermarktet werden.

Die Zürcher Werbeagentur KSB/SJ hat für Coop die Einführungskampagne für die neue Kaffeemaschine Martello realisiert. Das Kaffee-Kapselsystem soll als billige Alternative zu den bestehenden Markensystemen vermarktet werden. Der Slogan «Cheaper. Nothing else.» ist Programm – auch bei der Werbekampagne. Denn anstatt übermässig ins Portemonnaie zu greifen und sich wie Nespresso George Clooney als Markenbotschafter zu schnappen, begnügt sich Martello mit einer billigeren aber ebenso charmanten Variante des begehrten Hollywoodschauspielers. Bislang eine Taktik, die man vom Konkurrent Migros in ähnlicher Form schon seit Jahren kennt, so umgesetzt beispielsweise beim Mivella oder dem Kaffee Zaun.
Das Werbesujet erschien zum Auftakt in sämtlichen Sonntagstiteln. Diverse Folgesujets wurden national in der Tages- und Wochenpresse sowie in ausgewählten Magazinen veröffentlicht.
Die neue Produktlinie von Coop umfasst sowohl verschiedene Kaffeemaschinen wie auch Kaffee und Kapseln. Diese sind in allen Geschäften der Coop-Gruppe sowie auch bei Interdiscount und Fust erhältlich.

Verantwortlich bei Martello: Hartwig Hämmerle (Vorstandsvorsitzender Superespresso). Verantwortlich bei KSB/SJ: Flo Wacker, Uwe Schlupp (CD), Andy Lusti (Text), Mario Moosbrugger (AD), Mareike Jansen (Grafik), Dany Kielholz, Christoph Bürge (Beratungsleitung), Sabrina Arthur, Andrea Braschler (Beratung), Bettina Beyeler (DTP), Christian Ammann, Mathias Zuppiger (Fotos), Sturm (Litho/Bildbearbeitung), Initiative Media Western (Media).

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Digital-Marketing-Veranstaltung der Simsa steht vor der Tür

Die erste Digital-Marketing-Konferenz der Swiss Interactive Media and Software Association (Simsa) steht kurz bevor. Die Veranstaltung findet am 12. November zum Thema «Digital Marketing: Trends und Entwicklungen für das Jahr 2009» anlässlich der Präsentation des neuen Magazins «Digital-Marketing» statt.

Die erste Digital-Marketing-Konferenz der Swiss Interactive Media and Software Association (Simsa) steht kurz bevor. An der Veranstaltung vom 12. November zum Thema «Digital Marketing: Trends und Entwicklungen für das Jahr 2009» anlässlich der Präsentation des neuen Magazins «Digital-Marketing» werden verschiedene Referenten ihre Fachkenntnisse zu vermitteln versuchen: Der deutsche Trendforscher Daniel Bischoff wird in seinem Referat zeigen, wie der passive Zuschauer zum aktiven User wird. Imre Sinka, Geschäftsführer der Webagentur Pulse, demonstriert, wie mit Performance Marketing mehr Umsatz und Rentabilität erzielt werden können. Cyrill Treptow, Partner bei Information Architects, spricht über Werbung auf der Benutzeroberfläche.
Weiter stellt Simsa-Vorstandsmitglied Renato di Rubbo das neue Magazin sowie die Gattungsmarketinggruppe der Simsa vor. Anschliessend referieren Netprofit-Geschäftsführer Roger Baur und Adlink-Geschäftsleiter Stefan Sutter über Werbung im Internet. Abgeschlossen werden die Referate mit einer Frage-Antwort-Runde unter der Leitung von Werbewoche-Chefredaktor Pierre C. Meier und Thomas Brenzikofer von der Netzwoche.
Anmelden für die Veranstaltung im Papiersaal, Sihlcity Zürich (16.00 bis 19.00 Uhr) können Sie sich hier.

PROGRAMM
Renato di Rubbo (Futurecom und Vorstand Simsa)
Begrüssung , Vorstellung der 1. Ausgabe von «Digital-Marketing»
Daniel Bischoff (Trendone Berlin)
«Jump into the Next Media Revolution – Jump into Media 4.0!»
Roger Baur (Netprofit/Vorstand Simsa) und Stefan Sutter (Adlink Media Schweiz)
«Internetwerbung? Wie war sie 2008 und wie geht’s weiter?»
Imre Sinka (DotPulse)
«Mehr Umsatz und Rentabilität mit Performance-Marketing»
Ciryll Treptow (Information Architects)
«Werbung in der Benutzeroberfläche. Der Königsweg bei der Monetarisierung von Websites?»
Thomas Bernzikhofer (Netzwoche) & Pierre C. Meier (Werbewoche)
Fazit-/Frage-/Antwort-Runde mit den Gästen.

Axa Winterthur lanciert neues Kundenmagazin für KMU

Die Versicherung Axa Winterthur bringt ein neues Kundenmagazin für Kleinunternehmer auf den Markt. Die Publikation erscheint in vierteljährlich in einer Auflage von 100'000 Exemplaren in den Sprachen Deutsch, Französisch und Italienisch.

Die Versicherung Axa Winterthur bringt ein neues Kundenmagazin auf den Markt: Die Zeitschrift mit dem Namen Meine Firma richtet sich an Kleinunternehmer und will diesen künftig möglichst viel Nutzwert und Alltagshilfe bieten, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Magazintitel sowie verschiedene Rubriken wie «Mein Stolz», «Meine Zukunft» oder «Mein Alltag» sollen dabei das Bestreben des KMU-Versicherers unterstreichen, in der neuen Publikation nicht sich selbst, sondern seine Kunden in den Vordergrund zu stellen.
Meine Firma löst das bisherige Fachmagazin Vorsorge ab und erscheint vierteljährlich in einer Auflage von 100’000 Exemplaren in den Sprachen Deutsch, Französisch und Italienisch. Um den unterschiedlichen Interessen der drei Sprachgebieten Rechnung zu tragen, sind einzelne Rubriken regionalisiert. Begleitet wird das neue Magazin von einem Online-Aufritt. Auf Meine-firma.ch findet sich die Zeitschrift auch als E-Paper, ergänzt durch Zusatzinformationen zu den Themen der 32-seitigen Printausgabe.
Für die Konzeption von Meine Firma zeichnet der Bereich Internal Communication & Publications der Axa Winterthur verantwortlich, der von Christoph Grenacher, Geschäftsführer der Agentur Mediaform, unterstützt wurde. Gestaltet und produziert wird das Heft von der Zürcher Agentur Infel, die auch für die Akquisition der Fremdinserate im Magazin zuständig ist.

Zu guter Letzt: Auf in den Kampf gegen das Journalistensterben

Am Klischee des dauerqualmenden Journalisten, das wir vor geraumer Zeit in ebendieser Rubrik entschärfen konnten, scheint nun doch ein Quäntchen Wahrheit zu kleben: Eine Studie hat gezeigt, dass chinesische Medienschaffende unter katastrophaler Gesundheit leiden.

Am Klischee des dauerqualmenden Journalisten, das wir vor geraumer Zeit in ebendieser Rubrik entschärfen konnten (siehe Zu guter Letzt: Der Journalist und die Zigarette), scheint nun doch ein Quäntchen Wahrheit zu kleben: Eine Studie des chinesischen Ärzteverbandes hat nämlich auf der Grundlage von 23’640 Untersuchungen ergeben, dass Chinas Journalisten unter einer katastrophalen Gesundheit leiden. Neben unregelmässigen Schlaf- und Essenszeiten sowie mangelnder Bewegung ist auch die Zigarette daran schuld.
Die Rede ist dabei nicht vom einen oder anderen frustrierten Medienschaffenden, der sich seine Schreibblockaden aus dem Kopf zu rauchen versucht und dabei vergisst, zu Mittag zu essen. Nein, satte 97,5 Prozent aller chinesischen Journalisten sollen bei «suboptimaler Gesundheit» sein und an «körperlicher Schwäche, geringer Lebenskraft und einem schwachen Immunsystem» leiden. So weit braucht es ja in unseren Kreisen gar nicht erst zu kommen. Darum: Her mit Power Plate, 5-Gänge-Mittagscatering und Schlafmöglichkeiten für jedermann in den Räumlichkeiten der Werbewoche-Redaktion. Nur so kann das Unglück abgewendet werden. Und bei solch gesundem Lebensstil wird dann wohl auch wieder die eine oder andere Zigarette erlaubt sein.

Internationaler Agenturverbund E3 wählt neues Mitglied

Die Marketing- und Kommunikationsagentur Tangram wurde im kanadischen Toronto in das international tätige Agenturnetzwerk von E3 gewählt. Nach dem Abschluss eines Prüfungsverfahrens ist das in Zürich und Vaduz domizilierte Unternehmen Tangram ab sofort Mitglied im Agenturverbund. Das Netzwerk E3 ist ein Verbund von über zwanzig Unternehmen, vertreten im europäischen Markt. Alle Mitglieder sind inhabergeführte Marketing- und Kommunikationsagenturen.

Die Marketing- und Kommunikationsagentur Tangram wurde im kanadischen Toronto in das international tätige Agenturnetzwerk von E3 gewählt. Nach dem Abschluss eines Prüfungsverfahrens ist das in Zürich und Vaduz domizilierte Unternehmen Tangram ab sofort Mitglied im Agenturverbund. Das Netzwerk E3 ist ein Verbund von über zwanzig Unternehmen, vertreten im europäischen Markt. Alle Mitglieder sind inhabergeführte Marketing- und Kommunikationsagenturen.
Als Partner des Verbundes erhält Tangram direkten Zugriff auf über 600 internationale Fachspezialisten. In Zukunft soll die Abwicklung von länderübergreifenden Massnahmen und Kampagnen fester Bestandteil des Leistungsportfolios werden, schreibt die Agentur in einer Mitteilung.
Das Netzwerk E3 besteht seit über 30 Jahren. Neben den klassischen Marketing- und Kommunikationsdisziplinen wird auch die Entwicklung im Online-Marketing verfolgt. Teilnehmer des Netzwerkes sind Marken wie Saab, Toyota, Fujitsu oder Agfa Healthcare.
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Der ehemalige Präsident des Netzwerks E3, HolgerAmbroselli, heisst Willy Tanner, Leiter der Agentur Tangram, als neues Mitglied willkommen.

Kuoni verstärkt sein Kommunikationsteam

Kuoni verstärkt mit Andrea Müller sein Kommunikationsteam in der Schweiz. In ihrer Funktion als Kommunikationsmanagerin ist Andrea Müller für die Produktekommunikation der Marken Kuoni und Helvetic Tours zuständig. Gleichzeitig ist sie als Mediensprecherin bei Kuoni tätig. Geleitet wird die Kommunikation der Kuoni-Gruppe und Kuoni Schweiz weiterhin von Peter Brun.

Kuoni verstärkt mit Andrea Müller sein Kommunikationsteam in der Schweiz. In ihrer Funktion als Kommunikationsmanagerin ist Andrea Müller für die Produktekommunikation der Marken Kuoni und Helvetic Tours zuständig. Gleichzeitig ist sie als Mediensprecherin bei Kuoni tätig. Geleitet wird die Kommunikation der Kuoni-Gruppe und Kuoni Schweiz weiterhin von Peter Brun.
Andrea Müller leitete in den vergangenen Jahren Initiativen und Produkte im Bereich gesellschaftliche Verantwortung bei Microsoft Schweiz. In dieser Funktion war sie auch zuständig für Kommunikation und Medienanfragen.

Radio 105 wirbt um Hörer von Radio Energy

Nachdem Giuseppe Scaglione gleich zwei Konzessionen erhalten hat, geht er nächstes Jahr mit Radio 105 und Radio Monte Carlo auf Sendung. In einem Zeitungsinserat in 20 Minuten wirbt der doppelte Konzessionsgewinner nun um Hörer und Mitarbeiter von Radio Energy.

Nachdem Giuseppe Scaglione gleich zwei Konzessionen erhalten hat, geht er nächstes Jahr mit Radio 105 und Radio Monte Carlo auf Sendung. In einem Zeitungsinserat in 20 Minuten wirbt der doppelte Konzessionsgewinner nun um Hörer und Mitarbeiter von Radio Energy.
Mit «Ihr müsst nicht traurig sein» beginnt das Inserat, das für Radio Monte Carlo und Radio 105 um Energy-Mitarbeiter und junge Hörer wirbt. Wenn Radio Energy nächstes Jahr seine Konzession verliere, starte das neue Jugendradio von Zürich, steht in dem doppelseitigen Inserat. Und für Energy-Mitarbeiter würden neue Türen aufgehen, denn die zwei UKW-Radios würden ihr Team ausbauen.
Hier feiert der doppelte Gewinner der Konzessionsentscheide Giuseppe Scaglione jedoch nicht schadenfroh seinen Sieg, wie er in einem Interview mit dem Tages Anzeiger sagt. Nach dem negativen Konzessionsentscheid für Radio Energy herrsche die Meinung vor, dass sechzig Mitarbeiter ihren Job verlieren würden, meint Scaglione. Mit dem Inserat wolle man darauf aufmerksam machen, dass mit Radio 105 und Radio Monte Carlo Jobs und ein Radio für Jugendliche geboten werden. Insgesamt seien vierzig Jobs in verschiedenen Bereichen zu vergeben.

Markenschutz für textlose Melodien: Neue Praxis des IGE zu streng

Auch Melodien ohne Text sollen als akustische Marke geschützt werden können. Dies entschied das Bundesverwaltungsgericht. Die gegenteilige neue Praxis des Instituts für geistiges Eigentum IGE bei der Eintragung von Sound Logos ins Markenregister sei zu restriktiv.

Auch Melodien ohne Text sollen als akustische Marke geschützt werden können. Dies entschied das Bundesverwaltungsgericht. Die gegenteilige neue Praxis des Instituts für geistiges Eigentum IGE bei der Eintragung von Sound Logos ins Markenregister sei zu restriktiv.
Vor drei Jahren verschärfte das IGE seine Richtlinien. Darin wurde festgehalten, dass Melodien ohne sprachliche Elemente grundsätzlich die Unterscheidungskraft fehle. Rein musikalische Untermalung werde in der Werbung häufig eingesetzt, daher würden die Abnehmer beim erstmaligen Hören einer Melodie keinen betrieblichen Herkunftshinweis erkennen.
Das Bundesgericht ist in einem aktuellen Urteil jedoch zum Schluss gekommen, dass diese Einschränkung zu restriktiv sei, da sich die Unterscheidungskraft der Melodien laut der Richter nicht allein aufgrund der Verwendung sprachlicher Elemente beurteilen lasse. Für einen Wiedererkennungseffekt bedürfe es allerdings ungebräuchliche und charakteristische Merkmale.

Neuenburger Verlagsgesellschaft SNP streicht 15 Stellen

Die Société Neuchâteloise de Presse, Verlegerin der Neuenburger Tageszeitungen L’Express und L’Impartial, streicht insgesamt 15 Stellen. Von dem Abbau sind mit zehn gestrichenen Stellen vor allem die Redaktionen der beiden Zeitungen betroffen. Ab Mitte Januar sollen sich die beiden Tageszeitungen dann verstärkt auf lokale und regionale Berichterstattung konzentrieren.

Die Société Neuchâteloise de Presse, Verlegerin der Neuenburger Tageszeitungen L’Express und L’Impartial, streicht insgesamt 15 Stellen. Von dem Abbau sind mit zehn gestrichenen Stellen vor allem die Redaktionen der beiden Zeitungen betroffen. Ab Mitte Januar sollen sich die beiden Tageszeitungen dann verstärkt auf lokale und regionale Berichterstattung konzentrieren.
Die Société Neuchâteloise de Presse (SNP) begründet die Massnahme mit einem starken Rückgang der Werbeeinnahmen. Mit der Finanzkrise seien die Einnahmen bei Inseraten und der Werbung mit nationaler Verbreitung stark zurückgegangen und auch die Aussichten auf das nächste Jahr versprächen keine Besserung. Insgesamt sieht die SNP nun Einsparungen von zwei Millionen Franken vor. Ein Stellenabbau sei deshalb nicht zu vermeiden.

Yahoo unter Handlungsdruck nach gescheiterter Partnerschaft mit Google

Nach der geplatzten Allianz mit Google ist bei Yahoo eine Kooperation mit dem Softwarekonzern Microsoft wieder im Gespräch. Vorstandsvorsitzender Jerry Jang vertrat bei einer Konferenz in San Francisco die Meinung, dass der Kauf von Yahoo das Beste für Microsoft wäre. Dies, nachdem er sich noch in diesem Jahr vehement gegen eine Übernahme gewehrt hatte.

Nach der geplatzten Allianz mit Google ist bei Yahoo eine Kooperation mit dem Softwarekonzern Microsoft wieder im Gespräch. Vorstandsvorsitzender Jerry Jang vertrat bei einer Konferenz in San Francisco die Meinung, dass der Kauf von Yahoo das Beste für Microsoft wäre. Dies, nachdem er sich noch in diesem Jahr vehement gegen eine Übernahme gewehrt hatte.
Ob Microsoft jedoch bereit ist, die Verhandlungen mit Yahoo wieder aufzunehmen, ist noch offen, schreibt die Frankfurter Allgemeine am Freitag. Ohne die Kooperation mit Google erhöhe sich der Handlungsdruck für Yahoo, nachdem die erhofften zusätzlichen Umsätze durch die Allianz im Werbegeschäft mit Google nun ausfallen. Als mögliche Option gelte bei Analysten eine Beteiligung in kleinerem Umfang, wonach Microsoft nur das Geschäft mit der Internetsuche übernehmen würde.
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