SVIK führt dritte nationale Fachkonferenz durch

Der Schweizerische Verband für interne Kommunikation (SVIK) führt seine dritte nationale Fachkonferenz zum Thema «Erfolgreiche interne Kommunikation: Wirksamer Einsatz der Instrumente» durch. Der Anlass findet am 14. Mai 2009 von 13.00 bis 18.00 Uhr in Zürich statt.

Der Schweizerische Verband für interne Kommunikation (SVIK) führt seine dritte nationale Fachkonferenz zum Thema «Erfolgreiche interne Kommunikation: Wirksamer Einsatz der Instrumente» durch. Der Anlass findet am 14. Mai 2009 von 13.00 bis 18.00 Uhr in der Aula der HWZ Hochschule für Wirtschaft in Zürich statt.
Es referieren Andreas Schönenberger (Country Manager Google Schweiz), Pascal Lorenzini (Leiter interne Kommunikation Die Schweizerische Post), Leila Summa (New Media-Expertin), Markus Gerber (Leiter Communications Holcim Schweiz), Harry Graf (Leiter Corporate Communications bei EWZ) und Martin Nellen (Leiter Corporate Communications and Brand Management Helvetia Versicherungen).
Die Konferenz bietet den Teilnehmenden zudem die Gelegenheit, in vier Breakout-Sessions Konzeption, Umsetzung und Einsatz aktueller interner Kommunikationsinstrumente zu diskutieren.
Der Preis für die Konferenzteilnahme inklusive Apéro und Dokumentation beträgt 340 Franken. Das vollständige Veranstaltungsprogramm sowie Anmeldung unter www.svik.ch.

Orange 8 Interactive startet mit erweitertem Team ins Jahr 2009

Die Agentur für digitales Marketing Orange 8 Interactive startet mit vier neuen Mitarbeitern ins Jahr 2009. Ergänzt werden die Bereiche Performance Marketing, Beratung und IT. Insgesamt arbeiten in Biel und Zürich nun 36 Personen für die Agentur.

Die Agentur für digitales Marketing Orange 8 Interactive startet mit vier neuen Mitarbeitern ins Jahr 2009. Ergänzt werden die Bereiche Performance Marketing, Beratung IT. Insgesamt arbeiten in Biel und Zürich nun 36 Personen für die Agentur, wie diese am Mittwoch mitteilte.
Manja Pfeiffer wird als Senior Account Manager der Business-Unit Performance Marketing in Zürich tätig sein. Sie ist unter anderem zuständig für Kundengewinnung und -betreuung. Die Diplom-Kauffrau für Medienwirtschaft sammelte Erfahrungen als Web-Marketing-Spezialistin beim Modeversand Charles Tyrwhitt und als Account-Manager bei Tradedoubler (Schweiz).
Lukas Jung ist bei Orange 8 Interactive in Biel als Berater und Projektleiter im Einsatz. Er hat an der Uni Freiburg Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und sich seine Sporen als Planer und Texter bei einer Werbeagentur verdient. Die letzten drei Jahre war er bei Yellowworld verantwortlich für die interne und externe Kommunikation. Simon Zryd ist ebenfalls ein Medien- und Kommunikationswissenschaftler aus Freiburg und startet bei der Agentur als Projektleiter. Marc Pietronigro schliesslich unterstützt die IT-Abteilung. Er ist frischgebackener IT-Ingenieur mit dem Spezialgebiet Security.

Agentur Hochspannung wirbt für «echte» Langharts

Die Zürcher Werbeagentur Hochspannung hat für das Malergeschäft Langhart eine neue Inseratekampagne kreiert. Das Sujet zeigt ein kunstinteressiertes Paar, das sich beim Gang durch eine Galerie mehr für die Bemalung der Wände als für die Kunstwerke begeistern kann.

Die Zürcher Werbeagentur Hochspannung hat für das Malergeschäft Langhart eine neue Inseratekampagne kreiert. Das Sujet zeigt ein kunstinteressiertes Paar, das sich beim Gang durch eine Galerie mehr für die Bemalung der Wände als für die Kunstwerke begeistern kann. Der Slogan: «Keine Frage, ein echter Langhart.»
Ziel der Kampagne ist schlicht und ergreifend die Bekanntmachung des Malergeschäfts Langhart. Das Sujet wird als Inserat in Kunst- und Kulturmagazinen, sowie auf Flyern zum Einsatz kommen. Es wurde von Marc Straumann fotografisch festgehalten.
Verantwortlich beim Malergeschäft Langhart: Wolfgang Potocnik. Verantwortlich bei der Werbeagentur Hochspannung: Matthew Katumba, Alex Taiganidis, Tom Fäh, Marco Huber, Stefanie Fricker, Andrea Bruggmann. Fotograf: Marc Straumann.

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Aufgefallen…

Aufgefallen ist der Werbewoche diese Woche unter anderen eine Konsumentenumfrage zu Tieren in der Werbung, eine Kampagne der Werbeanstalt Schweiz und sowie eine Arbeit von Krieg, Schlupp, Bürge/Springer & Jacoby für Coop.

Füttern verboten
Dass es in der Werbung mitunter zugeht wie im Zoo, ist hinlänglich bekannt. Gern werden zum Beispiel den sonst als wehrhaft bekannten Bären und Hirschen Werbebotschaften an Pelz und Geweih geheftet. Denn die Tierchen kommen beim Konsumentenvolk einfach gut an. Das belegt eine Umfrage des Nürnberger Marktforschungsunternehmens Konzept & Analyse. Am beliebtesten sind die Bären, allen voran der braune Teddy aus der Bärenmarke-Werbung – auch wenn bis heute nicht geklärt ist, was Bären eigentlich mit Kaffeerahm zu tun haben. Und was ist mit WC-Papier? Egal. Der erst 2000 eingeführte Charmin-Bär folgt seinem Artgenossen auf jeden Fall als Zweiter auf dem Treppchen der beliebtesten Werbetiere. «Muh», sagt dazu die lila Milka-Kuh und mogelt sich auf den dritten Platz. Sie hat zwar ihren Zenit längst überschritten, wird aber immer noch gern gesehen. Lurchis Zeit dagegen scheint abgelaufen: Der Schuh-Salamander hatte seine Hoch-Zeit von den 1950ern bis in die 1970er-Jahre. Genervt sind die Fernsehzuschauer von Affen. Die Loser-Kokosnuss holt der Trigema-Schimpanse. Und auch der hirschige bis harschige Humor der Jägermeister-Achtzehnender Rudi und Ralph geht den meisten inzwischen auf die Nerven.

Grosser Schritt
Die Werbeanstalt Schweiz hat erste Arbeiten für ihren neuen Kunden aus Deutschland – Sandoz International – realisiert. Das Visual, welches auf Anzeigen und auf Broschüren in englischer und deutscher Sprache eingesetzt wird, thematisiert auf unmissverständliche Art und Weise die Tatsache, dass Sandoz Pionier und Wegbereiter von Biosimilars ist. Die selbstbewusste Headline «Ein kleiner Schritt für uns, aber ein grosser für die Menschheit» passt zum Bild und erinnert an die Worte von Neil Armstrong anno 1969. Biosimilars sind so genannte Nachfolgepräparate bestehender Biopharmazeutika, deren Bedeutung weltweit steigt: Derzeit sind mehr als ein Drittel aller Medikamente in der Entwicklung biotechnologiebasiert.

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Freelancer-Portal neu mit Marktplatz
Mehr als 80 Prozent der rund 40 auf Freelancerportal.ch vertretenen Werber haben laut Geschäftsführerin Monica Miraldi bereits konkrete Job-Anfragen erhalten – und damit ihren Jahresbeitrag mehr als herausgeholt. Wer sich nun bis Ende Januar neu für ein Jahr einträgt, erhält die ersten zwei Monate gratis. Ab sofort findet man auf dem Portal, das auch von der Werbewoche unterstützt wird, neu einen Marktplatz. Auf diesem können Räume, Mobiliar oder anderes gesucht und gefunden werden. Zudem wird das bisherige Angebot eines Voll-Porträts mit Lebenslauf, Agenda und Arbeitsbeispielen, das vor allem für Kreative interessant ist, neu mit einer Light-Version ergänzt. Diese eignet sich besonders für Freelancer, die keine Arbeiten präsentieren können oder wollen – wie zum Beispiel Berater. Ein Jahr Präsenz kostet 350 Franken.

Spurenlos einkaufen
Konsumenten haben Macht. Und Konsumenten tragen Verantwortung. Jede ihrer Kaufentscheidungen hat Folgen für Mensch, Tier und Natur: Wer nachhaltig und umweltbewusst seinen Einkaufskorb füllt, tut Gutes. Wer gedankenlos shoppt, kann tiefe Fussspuren hinterlassen. Aber wie konsumiert man gut? Wie kauft man nachhaltig ein? Am besten bei Coop, so die Botschaft von Krieg, Schlupp, Bürge/Springer & Jacoby. Denn Coop engagiert sich schon seit vielen Jahren für Nachhaltigkeit, Ökologie und Ethik, woran die neue Kampagne einmal mehr erinnert. Mit insgesamt vier Motiven erscheint sie seit Dezember in allen Sonntagszeitungen sowie in der Tages- und Wochenpresse.

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New York Festival: Gold und Silber für Condor Films

Die Condor-Abteilung Corporate Films konnte sich bei den New York Festivals die ersten beiden Ränge sichern. Gold erhielt der Produktfilm «Book of Dreams» für die Uhrenmanufaktur IWC, Silber gab es für «Panther Command im Einsatz» für Ruag Electronics.

Corporate Films, eine auf Image- und Produktfilme spezialisierte Abteilung von Condor, konnte sich bei den New York Festivals die ersten beiden Ränge sichern. Gold erhielt der Produktfilm «Book of Dreams» für die Schaffhauser Uhrenmanufaktur IWC, Silber gab es für den schnellen und actiongeladenen Film «Panther Command im Einsatz» für den Rüstungskonzern Ruag Electronics. Damit gewinnt das Unternehmen erstmalig in seiner 61-jährigen Firmengeschichte gleichzeitig Gold und Silber am renommierten Festival.

Werbedruck stieg 2008 insgesamt leicht an

Wie Media Focus am Mittwoch mitteilte, ist der Schweizer Werbemarkt 2008 dank guten Resultaten zu Jahresbeginn insgesamt leicht gewachsen. Der Werbedruck nahm um 2,6 Prozent auf 3,95 Milliarden Franken zu.

Wie Media Focus am Mittwoch mitteilte, ist der Schweizer Werbemarkt 2008 dank guten Resultaten zu Jahresbeginn insgesamt leicht gewachsen. Der Werbedruck nahm um 2,6 Prozent auf 3,95 Milliarden Franken zu. Damit liege das Jahr 2008 in der 10-Jahresanalyse im Mittelfeld, teilte das Werbe- und Medienforschungsunternehmen am Mittwoch mit. Erfasst wurde der Werbedruck in den Bereichen Print, Fernsehen, Radio, Plakat, Kino, Teletext und Internet.
Der Dezember brachte allerdings einen Rückgang von 1,1 Prozent. Deutliche Vorboten eines möglichen Überschwappens der Rezession auf die Werbeindustrie seien dennoch nicht sichtbar. Mit dem dritten Minusmonat in Folge könne man das Fernsehen als erstes Opfer schwindender Werbebudgets ausmachen.
Im Gesamtjahr verloren die Kinos mit einem Minus von 10 Prozent am deutlichsten an Boden. Die drei grössten Werbetreibende im letzten Monat des Jahres waren Coop, Migros und L’Oréal.

Miss Europe spart beim Make-up

Im gesamten Unternehmen baut die Basler Zeitung Medien (BZM) etwa 40 Stellen ab, den grössten Teil davon in der BaZ-Redaktion. Der Verwaltungsrat wird dagegen aufgestockt.

Die Basler Zeitung streicht 22,5 Stellen, das teilte die BZM letzte Woche mit. Ein Fünftel des Redaktionsbestandes fällt also weg. Gemäss Chefredaktor Matthias Geering erhält der Leser somit etwa 14 Prozent weniger Inhalt: Der tägliche Umfang des Mantelteils wird um vier bis fünf Seiten dünner, und ab März entfällt die achtseitige Wochenend-beilage. In der Produktion tritt man ebenfalls kürzer, obwohl die BaZ erst gerade zur «schönsten Zeitung Europas» gekürt worden ist. Die papierene Miss Europe spart beim Make-up. Es gelte eben, Kompromisse zu machen, sagt Geering.
Mit neu rund 83 Vollstellen und einem Budget von rund 20 Millionen Franken ist die BaZ-Redaktion wieder ähnlich dotiert wie vor vier Jahren beim Start des Neukonzeptes. Die redaktionelle Aufrüstung auf 105 Vollstellen erfolgte ja erst 2006, als sich die Basellandschaftliche Zeitung (bz) der Mittelland Zeitung (MZ) anschloss. Hat also der Inseraterückgang vorab im Stellenbereich dem «Zeitungskrieg» im WG 31 ein Ende gesetzt? «Nein», sagt Verleger Matthias Hagemann, «denn im Regionalteil bauen wir nur marginal Personal ab.» Und auch der Mantelteil werde künftig besser sein als jener der MZ, die ebenfalls Stellen abbaut. Unangetastet bleibt ferner die Grossauflage (90’000 Exem¬plare), die seit der BaZ-Offensive im bz-Stammgebiet verteilt wird. «Mit ihr verdienen wir gutes Geld», sagt Hagemann. Auch die Einstellung der Wochenendbeilage will er nicht als Rückzieher interpretiert sehen. Sie sei zwar eine Antwort auf den Sonntag der MZ gewesen. «Doch weil die BaZ deswegen keine Nachteile verspürt, können wir diese Massnahme treffen.» Auch Geering betont, dass der redaktionelle Abbau primär dort geschehe, wo die Konkurrenz der Gratismedien am härtesten sei. Für gute regionale Informationen hingegen, so Geering, könne auch in Zukunft noch Geld verlangt werden.
Die BZM buchstabiert allerdings auch andernorts zurück. Im letzten halben Jahr hat sie bereits rund zwanzig Stellen abgebaut – etwa bei Radio Basel 1 oder bei BZM Online. «Wir sparen überall, setzen den Rotstift aber bewusst nicht zuerst bei der Redaktion an», sagt Hagemann.
Ein personeller Ausbau wurde dagegen im BZM-Verwaltungsrat kommuniziert: Publi Groupe-Finanzchef Andreas Schmidt hat demissioniert, im Gegenzug wurde das bisher sechsköpfige Gremium auf acht Personen vergrössert. Neu dabei sind Sam Keller, Direktor der Fondation Beyeler, der Anwalt Niklaus R. Gadient sowie Ulrich H. Moser, VR-Mitglied bei Rivella und bei der Media-Agentur Mediaxis. Bemerkenswert: Die direkte personelle Verflechtung mit der PubliGroupe, die 37 Prozent an der BZM hält, ist Vergangenheit. Moser und Gadient wurden zwar von Lausanne vorgeschlagen, «stehen dort aber meines Wissens nicht auf der Lohnliste», sagt Hagemann. Das sei deshalb wichtig, «weil ein Verwaltungsrat zum Beispiel unsere Eigenregie 100-prozentig unterstützen muss». Diesbezüglich hätten sich die bisherigen P-Vertreter aber in einem vom Mehrheitsaktionär konsequent beanstandeten Interessenkonflikt befunden. Mit der neuen Zusammensetzung, hofft Hagemann, lasse sich die Beziehung zur P normalisieren – zumindest auf Ebene VR. Auf operativer Ebene hingegen macht er erneut «klare gegenteilige Signale» der P aus. Darunter fällt etwa das neue Mehrwert-Tool, das Publicitas Basel seit Anfang Jahr anbietet (siehe WW 1/09): eine Gutschrift von einem Prozent auf jenes Inseratevolumen, das lokale Kunden zwar in BZM-Titeln, aber über die P Basel buchen. Hagemann qualifiziert dieses P-Tool als «unlautere Machenschaft» und als «Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung». Es handle sich um eine verkappte Kontobonifikation. Die BZM werde «angemessen» reagieren. Auch dass Publicitas-CEO Robert Schmidli der BZM an der Dreikönigstagung Preis-Dumping vorwarf, stiess Hagemann sauer auf. Die P Basel habe in der Vergangenheit mehrere angebliche Tarifverstösse vorgebracht, die die BZM aber habe entkräften können. «Schmidlis Anwürfe sind nicht mehr als eine Ausrede für das eigene Fehlverhalten», sagt Hagemann.

Markus Knöpfli

(Bildlegende: Verleger Matthias Hagemann)

Pisten-Netz für Schneeverliebte

Advico Young & Rubicam hat für Swisscom eine Community-Website von Schneeverrückten für Schneeverrückte aufgebaut: Snowfriends.ch. Die meisten Inhalte generieren die User selbst.

Seit dem 20. Dezember ist die Vollversion von Snowfriends.ch online, zur Freude von etlichen Bloggern, die sich Tag für Tag ihre Schneeleidenschaft von der Seele schreiben. «Wir wollten eine Website schaffen, auf der sich Skifahrer, Snowboarder, Langläufer und Schlittler aller Altersgruppen gegenseitig Tipps geben sowie Bilder und Kontakte austauschen können», erklärt Tom Hauk (41), Leiter Markenkommunikation bei Swisscom und selber begeisterter Skifahrer. Swisscom engagiert sich seit 2001 als Hauptsponsor von Swiss-Ski für den Schweizer Skisport. Nun bietet das Unternehmen Hobbyschneesportlern ein Informations- und Diskussionsforum – und bringt damit ganz subtil sein Image als kalter Kommunikationsdienstleister zum Tauen. Auf der Website heisst es: «Als Schweizer Unternehmen fühlt sich Swisscom verbunden mit den Schweizer Traditionen und unserer Kultur. Darum unterstützen wir die kleinen und die grossen Wintersportler.» Snowfriends.ch soll die Glaubwürdigkeit dieses Engagements unterstreichen.
Die Site bietet vor allem Blogs, in denen sich angemeldete User über die Schweizer Skigebiete austauschen können: Wo sind die Rösti mit Ei am feinsten? Wo steigen die besten Partys? Welcher Freestyle-Park ist am coolsten? Ausserdem können die Schneefreaks darüber abstimmen, welches die gemütlichste Bergbeiz ist oder wo das Schlitteln am meisten Spass macht. Ergänzt wird das Forum durch Fotos aus den Skigebieten, Tippspiele, das (kostenpflichtige) Handy-Spiel «Ski Challence Mobile», Wetter- und Pistenberichte, Event-Kalender sowie Hintergrundinformationen über die Schweizer Ski-Nati. Cuche, Gut und Co. schreiben auf Snowfriends.ch auch selbst Beiträge und geben in Interviews und Videos Geheimtipps für die Schweizer Skigebiete.
Schneefans unter sich
Jeder User kann sich ein Profil à la Facebook anlegen, mit einem Foto oder einem Avatar, der via Fotomontage das eigene Gesicht erhält. Ergänzt wird das Profil durch persönliche Daten wie zum Beispiel Lieblingsskigebiet, Lieblings¬essen in den Bergen und E-Mail-Adresse. Wer will, kann auch seine Telefonnummer angeben, was sich als sehr praktisch erweisen kann: «Unsere User nutzen Snowfriends.ch bereits für Dinge, die wir noch gar nicht umgesetzt haben», freut sich Caspar Coppetti (33), bei Advico Young & Rubicam als Chief Strategy Officer verantwortlich für die Website. «Sie verabreden sich zum Beispiel per Mail oder Handy miteinander und gehen gemeinsam skifahren.» Swisscom hat sein erstes Etappenziel damit bereits erreicht: Freude am Schneesport verbreiten.
Von allen Angeboten laufen die Blogs am besten. Sie werden weder moderiert noch redaktionell bearbeitet. «Das ist natürlich ein Risiko», weiss Tom Hauk. «Aber wir wollten das wagen. Denn wenn eine Website vom Anbieter erkennbar gesteuert wird, sinkt die Motivation der User, sich einzubringen. Snowfriends.ch gestalten die User selbst.» Der Mut scheint sich auszuzahlen: Bisher mussten noch keine unerwünschten Inhalte gelöscht werden. Und schaltet mal ein cleverer Tourismusverband einen allzu werblichen Blog-Beitrag, wird er sofort von aufmerksamen Usern abgestraft. Die Community kontrolliert sich selbst.
Werbefreier Spass
Die Website ist frei von Werbebannern und Logos, Swisscom verzichtet auf blinkende Kaufanreize. Allein der auf der Startseite platzierte Hinweis auf das iPhone 3G als Wettbewerbspreis lässt den User erahnen, dass der rot-blaue Kommunikationsdienstleister hinter dem Angebot steckt. Wen allerdings interessiert, wer für die Website verantwortlich zeichnet, findet rasche Aufklärung in der zweiten Navigationsebene, auf den Unterseiten «Respekt» und «FAQ».
Auch die Live-Schaltung der Website wurde zurückhaltend beworben: Kleber auf Sicherheitsbügeln von Sesselliften, Plakate in den Skigebieten und Online-Werbung machten den Anfang. «Wir haben uns mit Branding bisher zurückgehalten», sagt Caspar Coppetti. «Denn die Site ist ein Versuch, und wir wollten erst einmal schauen, ob sie funktioniert. Jetzt können wir die Community gezielt promoten.» Am vergangenen Wochenende rührten Coppetti, Hauk und ihr Team die Werbetrommel in Wengen. Grossformatige Plakate an Liftstationen, Infostände, ein Snowfriends-Corner sowie eine Autogrammstunde mit den Athleten der Ski-Nati flankierten ihre Promotion. Und bald kann ein Merchandising-Set aus Mütze, Schal und Handschuhen über die Website bestellt werden.
Aufmerksamkeit garantieren auch die Bewertungsaufkleber: «Empfohlen von Snowfriends.ch» und «Snowfriends.ch rät ab». «Mit diesen Klebern können unsere Mitglieder jetzt auch offline Bewertungen abgeben, zum Beispiel für Beizen, Lifte und Abfahrten», erklärt Caspar Coppetti. «Einfach vor Ort aufkleben, fertig.» Wie viel Freude Liftbetreiber und Wirte an dieser Form des Votings haben werden, wird sich herausstellen. Und was kommt im Sommer? «Gute Frage», lacht Tom Hauk. «Aber das verraten wir noch nicht! Sicher ist, dass die Site weiterläuft.» Snowfriends dürfen gespannt sein.

Anne-Friederike Wilhelm

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Mitteilungsfreudige User von Snowfriends.ch: Innerhalb von vier Wochen schrieben sie 310 Blog-Beiträge und luden 1457 Bilder hoch.
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Swisscom hat seine Online-Community nicht mit Bluewin.ch verbunden. In Kombination mit dem starren Newsportal hätte Snowfriends.ch nicht eine solche Kraft entwickeln können.
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Snowfriends.ch wird mit grossen Postern und Klebern auf den Sicherheitsbügeln von Sesselliften beworben.
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.ch erscheint unter neuer Herausgebergesellschaft

Die Herausgebergesellschaft Punkt ch AG wird die bisherige Firma Media Punkt AG ab und deren Geschäftstätigkeit übernehmen. Dies teilten die Herausgeber am Dienstag in einer Pressemitteilung mit. Die Hauptaktionäre bleiben die gleichen.

Die Herausgebergesellschaft Punkt ch AG wird die bisherige Firma Media Punkt AG ab und deren Geschäftstätigkeit übernehmen. Dies teilten die Herausgeber am Dienstag in einer Pressemitteilung mit. Die Hauptaktionäre bleiben die gleichen. Der neue Verwaltungsrat setzt sich aus Mitgliedern der Vorgängergesellschaft zusammen. Es sind dies Ernst Buob als Präsident, sowie Michael Grabner, Andy Rihs und Eugen A. Russ.
Im Zusammenhang mit dem Neukonzept von .ch im Oktober habe man sich jetzt auch für einen Neuanfang bei der Betriebsgesellschaft entschieden, sagte Verwaltungsratspräsident Ernst Buob auf Anfrage der SDA. Damals war Zeitungsgründer Sacha Wigdorovits aus der Gesellschaft ausgeschieden. Bei der Neulancierung hatten die Aktionäre noch eine Aufstockung des Aktienkapitals der alten Gesellschaft von 10 auf 18 Millionen Franken geplant. Dieses Vorhaben sei aber am Willen der Investoren gescheitert, sagte Buob. Die neue Gesellschaft sei mit einem Aktienkapital von nur noch 5 Millionen Franken ausgestattet.
Die restlichen notwendigen Gelder würden von den Aktionären durch Darlehen eingebracht. Dazu wollte Buob jedoch keine weiteren Angaben machen. Nach eigenen Angaben war der Relaunch des Blattes bisher erfolgreich. Im November seien die Leserzahlen auf über 300’000 gestiegen. In den ersten sechs Monaten 2008 erreichte .ch gemäss der Wemf-Medienanalyse eine Leserschaft von durchschnittlich 204’000.
Die Pendlerzeitung erscheint seit der Neulancierung im Herbst in mehreren Schweizer Städten in rund 2’000 Zeitungsboxen auf öffentlichem Grund. Die frühere Hauszustellung wurde damals als Fehlschlag beurteilt und durch den neuen Vertrieb abgelöst.

Streik bei Sat. 1 in Berlin

Beim deutschen Privatsender Sat. 1 ist der Streit um den Umzug von Berlin nach München eskaliert: Die Mitarbeiter von Pro Sieben Sat. 1 folgten dem Streikaufruf der Gewerkschaften DJV und Verdi und legten am Dienstagmittag um 12 Uhr ihre Arbeit nieder.

Beim deutschen Privatsender Sat. 1 ist der Streit um den Umzug von Berlin nach München eskaliert: Die Mitarbeiter von Pro Sieben Sat. 1 folgten dem Streikaufruf der Gewerkschaften DJV und Verdi und legten am Dienstagmittag um 12 Uhr ihre Arbeit nieder. Der Streik soll bis Mittwoch um Mitternacht andauern.
Mit ihrem Streik wollen die Mitarbeiter in der Auseinandersetzung um den Sozialplan den Druck auf die Konzernspitze erhöhen. Bei dem Streit geht es um die Bedingungen des Umzugs von Sat. 1 von Berlin nach München und einen möglichen Sozialplan. Wie der deutsche Branchendienst Horizont schreibt, wird dieser nach Angaben des Betriebsrates von Pro Sieben Sat.1 bislang abgelehnt.
Zentrale Forderung der Belegschaft ist nach Gewerkschaftsangaben der Abschluss eines Sozial-Tarifvertrages, in dem die finanziellen Bedingungen sowohl für ausscheidende Mitarbeiter, die nicht nach München ziehen können, als auch für diejenigen geregelt werden, die einen neuen Arbeitsplatz bekommen. Ausserdem sollen mehr Arbeitsplätze in Berlin erhalten bleiben. Dies soll durch eine mehrjährige Beschäftigungsgarantie gewährleistet werden.
Der Sendebetrieb ist laut Sat. 1 trotz des Streiks insgesamt nicht gefährdet. Lediglich bei den moderierten Sendungen «Sat. 1 Magazin» und dem «Sat. 1 Frühstücksfernsehen» könne es zu Engpässen kommen, informierte der Sender.

Radio Stadtfilter geht Anfang März auf Sendung

Die neu konzessionierte Winterthurer Lokalstation Radio Stadtfilter geht am 6. März um Mitternacht auf Sendung. Der Sender werde eingehend über das kulturelle und politische Leben in Winterthur berichten, heisst es in einer Mitteilung des Radios vom Dienstag.

Die neu konzessionierte Winterthurer Lokalstation Radio Stadtfilter geht am 6. März um Mitternacht auf Sendung. Der Sender werde eingehend über das kulturelle und politische Leben in Winterthur berichten, heisst es in einer Mitteilung des Radios vom Dienstag. Zudem werde rund um die Uhr ein gehaltvolles, nicht kommerzielles Musikprogramm gesendet.
Zu empfangen ist es im Raum Winterthur über UKW auf 96.3 MHz, Kabel und Internet. Radio Stadtfilter hat die Konzession im letzten Sommer erhalten. Betrieben wird es vom Verein Radio Stadtfilter. Dieser zählt mittlerweile rund 400 Mitglieder.

Schweizer Radiomarkt bleibt relativ stabil

Publica Data hat die Zuhörer-Zahlen für das zweite Halbjahr 2008 veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich der Schweizer Radiomarkt relativ stabil. In der Deutschen Schweiz hören rund 90 Prozent der Personen über 15 Jahre täglich Radio.

Publica Data hat die Zuhörer-Zahlen für das zweite Halbjahr 2008 veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich der Schweizer Radiomarkt relativ stabil. In der Deutschen Schweiz hören rund 90 Prozent der Personen über 15 Jahre täglich Radio.
In der Romandie und im Tessin sind es knapp 88 Prozent, wobei das Medium in allen Schweizer Sprachregionen an Hörer-Minuten zulegen konnte. Am meisten gesteigert wurde die Nutzung pro Hörer in der Deutschen Schweiz. Dort hört ein Radiohörer im Vergleich zum Vorjahressemester 7 Minuten länger Radio – insgesamt nun über 2 Stunden pro Tag.
In allen Schweizer Sprachregionen haben die ausländischen Radioprogramme an Reichweite verloren.
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