Zu guter Letzt: Mit Diamantringen Reporter verprügelt

In Hongkong ist ein britischer Fotograf von der Frau des simbabwischen Diktators Robert Mugabe verprügelt worden. Besonders schmerzhaft seien die vielen Diamantringe an ihren Fingern gewesen, sagte der Fotograf.

Nicht nur in Kriegsgebieten leben Journalisten gefährlich: Ein britischer Fotograf ist nach eigenen Angaben kürzlich von der Frau des simbabwischen Diktators Robert Mugabe in Hongkong verprügelt worden. Ein Bodyguard hielt den Fotografen Richard Jones fest, während Frau Mugabe ihm mehrfach ins Gesicht schlug.
Jones wollte am Donnerstag vor einem Hongkonger Luxushotel Bilder von Grace Mugabe machen, wie er am Sonntag berichtete. Als die 43-jährige Frau von Simbabwes Diktator ihn erblickt habe, sei sie vollkommen ausgerastet. «Sie war rasend vor Wut», sagte Jones, der nach dem Übergriff von einem Arzt behandelt werden musste. Die schlagfertige First Lady habe ihm mehrere Schnittwunden und Blutergüsse zugefügt. Besonders schmerzhaft seien die vielen Diamantringe an ihren Fingern gewesen.
Ein Korrespondent der britischen Zeitung «Sunday Times», Michael Sheridan, bestätigte den Vorfall. Drei oder vier Bodyguards hätten Jones, nachdem er sich habe losreissen können, sogar weiter verfolgen wollen. Ein Sicherheitsdienst habe sie aber daran gehindert, sagte er. Die Journalisten arbeiteten an einen Artikel über den luxuriösen Lebensstil der Mugabes, der im Gegensatz zur Armut des simbabwischen Volkes steht. Fast die Hälfte der Menschen in Simbabwe sind auf Lebensmittelhilfen angewiesen.
(Bild: Keystone)

Cablecom: Sozialplan ausgearbeitet, Stellenabbau verringert

Die Cablecom hat den angekündigten Stellenabbau deutlich zurückgenommen. Wie der Kabelnetzbetreiber am Montag kommunizierte, werden statt bis zu 150 vorerst nur 53 Mitarbeitende ihre Stelle verlieren.

Die Cablecom hat den angekündigten Stellenabbau deutlich zurückgenommen. Wie der Kabelnetzbetreiber am Montag kommunizierte, werden statt bis zu 150 vorerst nur 53 Mitarbeitende ihre Stelle verlieren.
Wie die Gewerkschaft Kommunikation und die Cablecom am Montag nach Abschluss eines Sozialplanes mitteilten, könnten jedoch rund 50 weitere Mitarbeitende im Zuge der Umsetzungsmassnahmen ihre Anstellung im Laufe des Jahres verlieren.
Cablecom hatte im Dezember angekündigt, zur Effizienzsteigerung die Organisation und Stabsbereiche verschlanken und dazu bis zu 150 betriebsbedingte Kündigungen aussprechen zu wollen. Im Rahmen des Konsultationsverfahrens, bei dem die Gewerkschaft Kommunikation der Arbeitnehmervertretung zur Seite stand, wurden über 50 Vorschläge für erheblich mehr Effizienz eingebracht.
Für die von Entlassung betroffenen Mitarbeitenden haben Cablecom und die Gewerkschaft Kommunikation einen Sozialplan abgeschlossen. Ziel ist es, betriebsbedingte Kündigungen möglichst zu vermeiden und Abbaumassnahmen sozialverträglich zu gestalten. So profitieren Mitarbeitende ab dem 57. Altersjahr von einer Beschäftigungsgarantie oder werden frühpensioniert, wobei Cablecom alle entstehenden Kosten trägt.
Entlassene werden bis zu 12 Monate bei der beruflichen Wiedereingliederung unterstützt. Sie profitieren von individueller Beratung und von Qualifizierungsmassnahmen. Gewährt wird auch eine Umzugsentschädigung. Der Sozialplan läuft bis Ende 2010, er gilt für alle, die seit mindestens sechs Monaten bei Cablecom arbeiten.

Four und Laax bringen Boarder-Feeling in Zürcher Trams

Die Zürcher Agentur Four bringt für Laax Abwechslung in die Zürcher Trams. Snowboard-Bodenaufkleber in Originalgrösse sollen das besondere «Boarder-Lebensgefühl» ins Unterland bringen.

Die Zürcher Agentur Four bringt für Laax Abwechslung in die Zürcher Trams. Snowboard-Bodenaufkleber in Originalgrösse sollen das besondere «Boarder-Lebensgefühl» ins Unterland bringen. So haben Tramfahrgäste die Möglichkeit, während der Fahrt vom Snowboarden zu träumen und den Alltag zu vergessen.
Die Werbeaktion startet pünktlich zu den in Laax stattfindenden Burton-European-Open, dem grössten Snowboard-Anlass Europas. Passend dazu zeigen die Bodenkleber das Snowboard «Feelgood» von Burton. Unterwegs sind die Kleber während den nächsten drei Wochen in allen Cobra Trams.

Verantwortlich bei Weisse Arena Gruppe: Britta Kaula (Manager Marketing und Kommunikation). Verantwortlich bei Four: Björn Brinkmann, Philipp Sträuli (CD), Raphael Schoen (Grafik), Sandra Genge, Daniel Gerber (Beratung).
Realisation durch: Propaganda Zürich, Roberto Ferrari (Marketing und Sales) und die VBZ, Phillip Saladin (Leiter Strategisches Marketing). Produktion durch: Rutschi, Edith Lehmann.

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Schutz vor Google: Deutschsprachige Autoren und Verlage rüsten sich

Deutschsprachige Autoren und Verlage wollen den Verlust von Bücherrechten an die Internetsuchmaschine Google verhindern. Bislang hat Google rund sieben Millionen Bücher aus den US-Bibliotheken eingescannt, darunter auch deutschsprachige. Auch der Schweizer Buchhändler- und Verlegerverband SBVV hat den Autoren und Verlagen nun seine Unterstützung zugesichert.

Deutschsprachige Autoren und Verlage wollen den Verlust von Bücherrechten an die Internetsuchmaschine Google verhindern. Bislang hat Google rund sieben Millionen Bücher aus den US-Bibliotheken eingescannt, darunter auch deutschsprachige.
«Wir wollen erreichen, dass kein deutscher Autor und Verlag Rechte verliert», kündigte der Geschäftsführer der Verwertungsgesellschaft Wort, Robert Staats, am Montag in Berlin an. Neben der VG Wort wollen unter anderem auch der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband SBVV den deutschsprachigen Autoren und Verlagen helfen, zu ihrem Recht zu kommen.
Der amerikanische Autorenverband Authors Guild sowie die Association of American Publishers hatten im vergangenen Herbst ihren über zwei Jahre andauernden Urheberrechtsstreit mit Google mit einer Zahlung von 125 Millionen Dollar beigelegt. Damit wurde der Weg für eine umfassende Online-Suche auch in geschützten Büchern und Texten freigemacht. Google beteiligt im Gegenzug Autoren und Verleger an den Werbeeinnahmen, die im Umfeld der Buchsuche erzielt werden. Der Suchmaschinengigant forderte damals Verlage und Autoren aus Deutschland auf, ihre Rechte in den USA anzumelden.

Agentur Open Up gewinnt BVZ Holding als neuen Kunden

Mit der Walliser BVZ Holding hat die Zürcher Kommunikations- und PR-Agentur Open Up einen grossen neuen Kunden gewonnen. Zuerst steht nun die Konzeption des Geschäftsberichts und der Website an.

Mit der Walliser BVZ Holding hat die Zürcher Kommunikations- und PR-Agentur Open Up einen grossen neuen Kunden gewonnen. Zuerst steht nun die Konzeption des Geschäftsberichts und der Website an.
Die BVZ Holding mit Sitz in Brig ist in den Kantonen Wallis, Uri und Graubünden tätig ist. Mit rund 600 Mitarbeitenden erbringt der Konzern öffentliche Verkehrsdienstleistungen und touristische Dienstleistungen. Unter ihrem Dach vereint die BVZ Holding sieben Tochtergesellschaften, darunter die Matterhorn Gotthard Bahn, die Gornergrat Bahn und den Glacier Express.
Als Erstes widmet sich Open Up für den neuen Kunden der inhaltlichen Neukonzeption des Geschäftsberichts. Er soll zugleich einem Re-Design unterzogen werden. Open Up ist dabei sowohl für die Konzeption als auch für die Redaktion verantwortlich. Gestaltet wird der Bericht von der Agentur Inform.
Als Zweites erfährt die Website eine Neugestaltung. Sie soll im Zuge der Einführung eines elektronischen Verkaufskanals inhaltlich und gestalterisch komplett erneuert und stark ausgebaut werden. Open Up entwickelte die Struktur und erarbeitet sämtliche Inhalte. Um die technischen Belange kümmert sich die Firma Aseantic aus Biel.
Die Kommunikations- und PR-Agentur Open Up wurde 2001 von Urs Thaler und Kilian Borter in Zürich gegründet und zählt heute zwölf Mitarbeitende. Schwerpunkte sind strategische Kommunikationsberatung, Medienarbeit, Corporate Publishing und interne Kommunikation.

Thomas Gierl wird neuer Marketingverantwortlicher von Schwabe

Thomas Gierl hat zum Jahresbeginn die Gesamtverantwortung für das Marketing des Medienhauses Schwabe übernommen. Bereits seit 2006 leitet der 40-jährige Gierl Marketing und Kommunikation des Tochterunternehmens EMH.

Thomas Gierl hat zum Jahresbeginn die Gesamtverantwortung für das Marketing des Medienhauses Schwabe übernommen. Bereits seit 2006 leitet der 40-jährige Gierl Marketing und Kommunikation des Tochterunternehmens EMH Schweizerischer Ärzteverlag AG und ist Mitglied der Geschäftsleitung von EMH. Zusätzlich zu seinen bisherigen Funktionen wurde er neu auch in die Geschäftsleitung von Schwabe berufen.
Das 1488 gegründete Verlagshaus Schwabe setzt sich aus den Unternehmensbereichen Druckerei, Informatik, dem Schweizerischen Ärzteverlag EMH, den Schwabe gemeinsam mit der Verbindung der Schweizer Ärztinnnen und Ärzte FMH führt, sowie dem Schwabe Verlag zusammen. Für das Marketing des Schwabe Verlags ist weiterhin Anne Rose Fischer verantwortlich.
Daneben betreibt das Unternehmen mit dem Narrenschiff eine Buchhandlung in Basel, eine Buch- und Zeitschriftenauslieferung mit Spedition, sowie eine eigene Anzeigenakquisition.

Ticketcorner gibt Freizeitmagazin More heraus

Der Ticketcorner wird im Februar eine neue Zeitschrift lancieren. Ab 2. Februar erscheint das Freitzeitmagazin More. Es soll mit einer Gesamtauflage von 220’000 Exemplaren News, Interviews und Servicethemen rund um Freizeitangebote und Events aus verschiedenen Sparten verbreiten.

Der Ticketcorner wird im Februar eine neue Zeitschrift lancieren. Ab 2. Februar erscheint das Freitzeitmagazin More. Es soll mit einer Gesamtauflage von 220’000 Exemplaren News, Interviews und Servicethemen rund um Freizeitangebote und Events aus verschiedenen Sparten verbreiten.
Wie der Ticketcorner am Montag mitteilte, soll das 68-seitige Magazin in einer Auflage von 200’000 Exemplaren auf Deutsch und 20’000 Exemplaren auf Französisch erscheinen. Vorgesehen ist die Produktion von zehn Ausgaben pro Jahr. 100’000 Exemplare der Gesamtauflage werden der Schweizer Illustrierten beigelegt. 80’000 Exemplare sollen in Vorverkaufsstellen und im Zürcher Hallenstadion aufliegen.
Die restlichen Exemplare werden Mitgliedern des Memberclubs von Ticketcorner nach Hause geschickt. Zudem übernimmt Ticketcorner die Memberclub Mitglieder des Schweizer Konzertveranstalters Good News. Diese erhalten More künftig anstelle des Good News Specials von 20 Minuten Week, dessen Erscheinen Ende 2008 eingestellt wurde.
Wichtigstes Service-Element sei ein übersichtlicher Event-Guide, der die bisher vom Ticketcorner herausgegebene Event-Broschüre Ticketnews ersetzt, heisst es weiter. Neben Rock, Pop, Jazz, Unterhaltung, aber auch Sportanlässen und Clubbing sollen auch neue CDs, DVDs, Kinofilme oder Bücher besprochen werden.
Chefredaktor wird Christoph Soltmannowski, PR-Manager beim Ticketcorner. Für Produktion und Layout ist die Agentur van Essel unter der Leitung von Zeno van Essel zuständig.

Goldbach Media schaltet umfassende Mediendatenbank auf

Neues Hilfsmittel: Mit dem Swiss Media Tool hat die Goldbach Media Gruppe eine umfassende Online-Datenbank aufgeschaltet. Sie umfasst wichtigen Informationen zu elektronischen Werbeträger, inklusive Leistungs- und Nutzungsdaten sowie detaillierter Tarife. Zudem stehen nun zahlreiche Studien über TV, Radio und Online zum Download bereitstehen.

Neues Hilfsmittel: Mit dem Swiss Media Tool hat die Goldbach Media Gruppe eine umfassende Online-Datenbank aufgeschaltet. Sie umfasst wichtigen Informationen zu elektronischen Werbeträger, inklusive Leistungs- und Nutzungsdaten sowie detaillierter Tarife. Zudem stehen nun zahlreiche Studien über TV, Radio und Online zum Download bereitstehen.
Das Goldbach Swiss Media Tool bietet Medienprofis bereits seit 2006 einen Überblick über die gesamte elektronische Medienlandschaft. Zusätzlich zu den bisherigen Modulen kann ab heute auf eine Research Datenbank zugegriffen werden, die zahlreiche Studien und Informationen aus den Bereichen TV, Radio und Online beinhaltet. Eine Suchfunktion soll den schnellen Zugriff auf Forschungserkenntnisse und Fallbeispiele aus Europa und den USA ermöglichen. Mit dieser Erweiterung stehen erstmals in der Schweiz relevante Daten und Studienergebnisse für die Medien TV, Radio und Online übersichtlich auf einer einzigen öffentlichen Webseite zur Verfügung, schreibt Goldbach Media in einer Pressemitteilung vom Montag.
Für den Bereich Online wurde zusätzlich ein Werbemittel-Showroom mit den gängigen Standard- und Sonderwerbemittelformen aufgeschaltet. Daneben steht ein Glossar mit allen gängigen Begriffen aus dem Online-, Mobile- und In-Game-Marketing bereit, das in Kürze noch durch die entsprechenden TV-, Radio- und Adscreen-Begriffe ergänzt werden soll.

Press’n’Relations: Mit neuen Kunden ins neue Jahr

Neue Kunden, neue Dienstleistungen: Gleich verschiedene Neuerungen hat die junge PR-Agentur Press’n’Relations zum Jahresbeginn zu vermelden. Die im September 2007 gegründete Schweizer Niederlassung der deutschen PR-Agentur Press'n'Relations konnte neben den bisherigen Mandaten neu den Motorradhersteller Ducato, das Schweizer Hi-Tech-Beschichtungsunternehmen Ion Bond, den Software-Hersteller Micro Strategy, sowie die Promotionsagentur Promotion-Tools als neue Kunden dazugewinnen.

Neue Kunden, neue Dienstleistungen: Gleich verschiedene Neuerungen hat die junge PR-Agentur Press’n’Relations zum Jahresbeginn zu vermelden. Die im September 2007 gegründete Schweizer Niederlassung der deutschen PR-Agentur Press’n’Relations konnte neben den bisherigen Mandaten neu den Motorradhersteller Ducato, das Schweizer Hi-Tech-Beschichtungsunternehmen Ion Bond, den Software-Hersteller Micro Strategy, sowie die Promotionsagentur Promotion-Tools als neue Kunden dazugewinnen.
Daneben engagiert sich das von Andrej Voina geführte Büro als PR-Partner der Suisse Emex-Messe und unterstützt den Pioneers Club PCU. Ergänzend zu der klassischen Medienarbeit bietet Press‘n‘Relations seit 2008 auch massgeschneiderte Web 2.0-Konzepte und Beratung für Aktivitäten auf Portalen wie Facebook, Youtube oder WordPress.
Zusätzlich betreibt Press‘n‘Relations auch die Website Greenswitzerland.ch – eine Plattform für Schweizer Technologie, Innovation und Forschung im Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich – und zeichnet verantwortlich für die Wahl des Mister Facebook Switzerland, der im März dieses Jahres erstmals gewählt wird.
Press‘n‘Relations wurde 2001 von Uwe Pagel gegründet. Im September 2007 wurde die Zweigniederlassung in Zürich gegründet. Andrej Voina, Niederlassungsleiter des Büros in Zürich, arbeitet seit 1990 als Journalist, Veranstalter, sowie PR-, Kommunikations- und Trendberater. Insgesamt beschäftigt Press‘n‘Relations an den vier Standorten Zürich, Ulm, München und Wien 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

SRG-Publikumsrat lobt «Puls», «Sportpanorama» und DRS 4

Der SRG-Publikumsrat verteilt den beiden Fernsehsendungen «Puls» und «Sportpanorama» sowie dem Radiosender DRS 4 News gute Noten. Für alle drei bringt er aber auch Verbesserungsvorschläge an.

Der SRG-Publikumsrat verteilt den beiden Fernsehsendungen «Puls» und «Sportpanorama» sowie dem Radiosender DRS 4 News gute Noten. Für alle drei bringt er aber auch Verbesserungsvorschläge an.
Als verständlich, informativ und kurzweilig bezeichnet der Publikumsrat in einer Mitteilung vom Montag das Gesundheitsmagazin «Puls» auf SF 1. Es sei ein glaubhafter Ratgeber. Die Themen seien sorgfältig recherchiert, Moderatorin Nicole Westenfelder erfülle ihre Aufgabe souverän. Einige Ratsmitglieder regten an, statt hauptsächlich Ärzte vermehrt auch Vertreterinnen und Vertreter anderer medizinischer und paramedizinischer Berufe als Gesprächspartner einzuladen. Auch könnte man der Prävention einen höheren Stellenwert einräumen und in den Interviews kritischer nachfragen.
Das «Sportpanorama» auf SF 2 ist laut Publikumsrat nicht nur informativ, aktuell und handwerklich professionell gemacht, sondern auch unterhaltend. Den Machern sei der Spagat zwischen Aktualität und Hintergrund gut gelungen. Die kompetente Leistung der Moderatoren hebt der Rat besonders hervor, bedauert aber, dass keine Frau im Team ist. Einige Mitglieder des Publikumsrates störten sich daran, dass Berichte über Fussball- und Eishockeyspiele derart dominierten. Allzu viele Sportarten kämen nur zum Zug, wenn ein Grossanlass anstehe.
Der noch junge Radiosender DRS 4 News schliesslich begeistert viele Publikumsräte. Im ersten Sendejahr sei er für einige zum bevorzugten Sender, für mehrere zur unverzichtbaren News-Quelle geworden. Er habe sein Profil zu schärfen vermocht und biete heute schnelle, aktuelle und zuverlässige Informationen. Eine Stärke sei zudem der Mix aus Aktualität und Hintergrundberichten.
Besondere Anerkennung zollt der Publikumsrat der Moderation. Diese sei nicht nur kompetent, sondern auch verständlich, frisch, natürlich, flexibel und sachlich. Eine eigentliche Pionierleistung sei die Berichterstattung aus der französischen und der italienischen Schweiz. Verbesserungspotenzial sieht der Rat in einer Verstärkung der Berichterstattung aus der Welschschweiz.

Stäheli: Neues Konzept und Layout für die NZZ bis im Herbst 2009

Bis im Herbst dieses Jahres will man bei der NZZ-Gruppe ein neues Konzept und ein neues Layout für die Neue Zürcher Zeitung ausarbeiten. Auch eine Einbundzeitung wird gemäss Interview mit NZZ-CEO Albert Stäheli in der Zeitung Sonntag nicht ausgeschlossen. Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit mit der Publicitas überdacht werden.

Das Konzept der Neuen Zürcher Zeitung werde «in jeder Hinsicht» überprüft werden, und bis im Herbst wolle man die NZZ erneuern, kündigte Albert P. Stäheli in einem Interview mit der Zeitung Sonntag an. Qualität und Inhalt würden zielgerichtet ausgebaut, insbesondere das Layout werde überprüft und neuen Inhaltsanforderungen angepasst, sagte der Geschäftsführer der NZZ-Gruppe. «Es soll Einstieg und Navigation erleichtern. Der jüngere Leser ist an Charts und Illustrationen gewöhnt. Das müssen wir berücksichtigen.»
Einen Blick für Gebildete will er aus der NZZ offenbar dennoch nicht machen. Die Zeitung werde immer etwas elitär bleiben und ihre Leserinnen und Leser mit der ihr eigenen Eleganz abholen, so Stäheli weiter. «Ich hätte höchste Bedenken, würde die NZZ auf mehr Breite schielen.» Die Möglichkeit einer Einbund-Zeitung schliesst der CEO nicht aus. «Von sechs Zeitungsbünden bis zur Einbundzeitung ist alles möglich.»
NZZ «solide finanziert»
Stäheli hatte Ende Dezember den Abbau von 24 Stellen in der NZZ-Gruppe angekündigt. Im Jahr 2008 wird die Gruppe aber dennoch keine roten Zahlen schreiben, wie man aufgrund der Sparmassnahmen und der 2008 um zehn Prozent gesunkenen Inserateeinnahmen hätte vermuten können. «Die NZZ ist solide finanziert und könnte auch noch heftigere Stürme abwettern», sagte Stäheli. Auch wehrte er gegenüber Sonntag die Vermutung ab, die Sparmassnahmen würden das Korrespondentennetz übermässig ausdünnen: «Wir heben nur Zagreb auf … die NZZ hat noch immer so viele Auslandkorrespondenten wir keine andere Zeitung auf der Welt.»
Auch äusserte sich Stäheli zur Zukunft der verschiedenen Titel, die zur NZZ-Gruppe gehören, darunter das St. Galler Tagblatt, die Neue Luzerner Zeitung und die Zürcher Landzeitungen. Nach der bereits erfolgten Anpassung der Führungsstruktur werde man als nächstes jetzt die Servicebereiche zusammenführen, die gegenwärtig an jedem Standort separat bestünden. «Wir haben mit den genannten Zeitungen starke Firmen. Aber als NZZ-Gruppe haben wir die Synergien bisher nicht genutzt.»
Vorstellbar sei beispielsweise, dass die drei Zürcher Landzeitungen, die einen gemeinsamen Mantelteil haben, zukünftig Teile vom St. Galler Tagblatt oder von der Neuen Luzerner Zeitung beziehen. «Die NZZ als Premiumprodukt geniesst in diesem Bereich natürlich weitestgehende Alleinstellung», so Stäheli
Zusammenarbeit mit der Publicitas wird überdacht
Zur Zusammenarbeit mit der Vermarkterin Publicitas sagte Stäheli, es wäre sympathischer, wenn eine so starke Marke wir die NZZ nicht über die Publicitas, sondern direkt mit den Kunden in Kontakt treten würde. «Wir werden mit der Publicitas die Frage angehen, wie ihre zukünftige Ausrichtung mit unseren Zielen im Werbemarkt übereinstimmen.» Er könne sich die P bestens als zentralen, externen Partner für die Abwicklung, die Administration und das Inkasso des Inserategeschäfts vorstellen. «Die Vermarktung erachte ich hingegen als Kerngeschäft der Verlage.»

Publicitas-Index: Beschleunigter Sinkflug bei den Werbeausgaben im Dezember

Der vom der Publicitas erhobene Index der Werbeausgaben in der Tagespresse ging im Dezember von 91,4 auf 89,9 Punkte zurück. Somit sind die Werbeausgaben stärker gesunken als noch im November.

Die Werbeausgaben in der Schweizer Tagespresse haben im Dezember 2008 weiter abgenommen. Der vom der Publicitas erhobene Index sank im Dezember von 91,4 um 1,5 auf total 89,9 Punkte. Damit sind die Werbeausgaben stärker gesunken als noch im November, wo ein Minus von 1,1 Punkten zu verzeichnen war. Ein Aufwärtstrend zeichnet sich für die kommenden Monate nicht ab.
Im Jahresmittel beträgt der Rückgang gegenüber dem Vorjahr 8,4 Punkte. Die schlechte Konjunkturlage widerspiegle sich in sämtlichen Anzeigenkategorien, teilte Publicitas mit. Am stärksten hatten die Immobilienanzeigen abgenommen. Der entsprechende Teilindex sank im Dezember um 0,5 auf 69,0 Punkte. Im Gesamtjahr beträgt die Einbusse 22,9 Prozent. Im November verzeichneten demgegenüber die Stelleninserate das grösste Minus.
Die schlechtere Lage auf dem Arbeitsmarkt führt jedoch wiederum dazu, dass weniger Stelleninserate geschaltet werden. Der Teilindex Stelleninserate fiel im Dezember von 191,4 auf 186,5 Punkte. Für das gesamte Jahr 2008 ergibt sich ein Minus von 4,9 Prozent. Auch die kommerzielle Werbung ging weiter zurück, obschon einige Branchen wie beispielsweise die Banken grössere Investitionen getätigt haben.
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