Swiss Photo Award: Ewz.selection lädt zum Preview Day

Die Plattform für Schweizer Fotografie Ewz.selection lädt zum Preview Day ein. Die Werkschau 2008 der Schweizer Fotografie zeigt am 12. Februar 2009 im EWZ-Unterwerk Selnau in Zürich über 3'000 Bilder von professionellen Bildschaffenden aus der ganzen Schweiz.

Die Plattform für Schweizer Fotografie Ewz.selection lädt zum Preview Day ein. Die Werkschau 2008 der Schweizer Fotografie zeigt am 12. Februar 2009 im EWZ-Unterwerk Selnau in Zürich über 3’000 Bilder von professionellen Bildschaffenden aus der ganzen Schweiz. Die rund 500 Arbeiten aus dem Jahr 2008 wurden laut Mitteilung alle zum Swiss Photo Award eingereicht und liegen in den Kategorien Werbung, Redaktionelle Fotografie, Fine Arts und Free auf.
Der Swiss Photo Award richtet sich an Fotografinnen und Fotografen mit Wohnsitz in der Schweiz und/oder mit Schweizer Staatsbürgerschaft. Der Fotopreis ist mit dem Ewz.selection-Award in der Höhe von 15’000 Franken sowie Kategoriepreisen in der Höhe von je 5’000 Franken dotiert.
Preview Day: Donnerstag, 12. Februar 2009, 12.00 Uhr bis 21.00 Uhr. Eintritt 20/10 Franken. EWZ-Unterwerk Selnau, Selnaustrasse 25, 8001 Zürich.
Preview Day Professionals: Mittwoch, 11. Februar 2009, 17.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Eintritt 75 Franken. Am Swiss Photo Award teilnehmende Fotografen zahlen 20 Franken. VFG-Mitglieder gratis. Der Preview Day Professionals richtet sich an Art Buyers, Fotoagenten, Bildredaktoren, Kuratoren und andere professionelle Bildschaffende. Die unlimitierte Vermittlung von Kontakten ist im Eintrittspreis inbegriffen.
Voranmeldung erwünscht.

Top der Woche: Schlechter ist noch nicht wirklich schlecht

Die Krise in der Werbung kommt erst morgen, so die Bilanz von Nielsen Media Research für das Werbejahr 2008 in Deutschland. Trotz zunehmender Verringerung der Werbeausgaben lagen die Werbeaufwendungen deutscher Unternehmen 2008 noch leicht im Plus.

Die Krise in der Werbung kommt erst morgen, so die Bilanz von Nielsen Media Research für das Werbejahr 2008 in Deutschland. Trotz zunehmender Verringerung der Werbeausgaben lagen die Werbeaufwendungen deutscher Unternehmen 2008 noch leicht im Plus. Mit 21,11 Milliarden Euro erreichten die Spendings zu Bruttowerten sogar den höchsten bislang von Nielsen gemessenen Wert. Die Unternehmen steigerten ihre Ausgaben für Inserate und Spots im Gesamtjahr allerdings gerade einmal um 0,7 Prozent (2007: 20,96 Mrd. Euro). «Das Werbejahr 2008 wurde durch sehr konträre Faktoren geprägt», erklärt Ludger Wibbelt, Geschäftsführer von Nielsen Media Research, den Befund. Werbung grätschte 2008 zwischen Wirtschaftskrise und schwacher Binnenkonjunktur einerseits und sportlichen Highlights andererseits. Gebannt verfolgte Deutschland zum Beispiel die Fussball-Europameisterschaft in der Schweiz und die Olympischen Spiele – und die Werber dankten es.

Ein Schreibtisch für alle und alles

Grössere Medienhäuser legen Print- und Online-Redaktionen in einem Newsroom zusammen, teilweise auch mit den Redaktionen von Regional-TV und -Radio.

Die Gratiszeitung Cash ist wohl jener Schweizer Titel, der als erster sein Multimediakonzept «aus einer Hand» umsetzen liess: Seit drei Jahren hält dieselbe Redaktion, untergebracht in einem Grossraumbüro, das Wirtschaftsportal Cash.ch à jour, produziert dafür Video- und Audioberichte und gibt die täglich erscheinende Zeitung heraus. Zudem informiert sie Abonnenten per SMS oder mobiles Internet über top-aktuelle Wirtschaftsnews. «Alle Mitarbeiter machen alles», sagt Chefredaktor Rüdi Steiner. Mit einer Ausnahme: Die wöchentliche Sendung «Cash-TV» auf SF 2 wird weiterhin von einer separaten Redaktion betreut. Ziel sei es, der veränderten Mediennutzung Rechnung zu tragen und optimale Voraussetzungen für die Recherche und die Publikation von Storys zu schaffen, ergänzt Ringier-Sprecher Stefan Hackh. «Die Redaktion entscheidet jeweils, welches Thema am besten auf welchem Kanal verbreitet wird – und in welcher Tiefe.»
Im November zog die Tamedia-Tochter Espace Media nach: Im neu eröffneten Berner Multimediahaus hat sie die bisher dezentral untergebrachten Redaktionen von Berner Zeitung, Tele Bärn, Radio Capital FM sowie Bernerzeitung.ch zusammengeführt, auf drei Stockwerken. Mit einer Wendeltreppe sind sie verbunden, und an einem ringförmigen Pult koordinieren sie ihre Arbeit. Es herrscht Offenheit quer durch alle Kanäle, punkto Themensetzung bleiben sie jedoch selbstständig. Es gelte, Synergien zu finden, Ideen zu veredeln, die Recherche zu verstärken und die Vorteile der einzelnen Medien zu bündeln, sagte Tamedia-Verwaltungsrat Charles von Graffenried bei der Einweihung. Ziel: «Die lnformationskanäle der Unternehmung optimal auf die Bedürfnisse unserer Kundschaft im Espace-Mittelland ausrichten.»
Etwas anders sieht das Konzept beim St. Galler Tagblatt aus: Dort arbeiten seit dem 1. Oktober 2008 nur die Zeitung und das Online-Portal Tagblatt.ch am zentralen Newsdesk zusammen. Die LZ Medien plant in dieselbe Richtung: ein Grossraumbüro für die Neue Luzerner Zeitung, die Zentralschweiz am Sonntag und Zisch.ch. Radio Pilatus und allenfalls Tele 1 bleiben extern. «Wir wollen, dass sie von der Zeitung unabhängig bleiben», sagt Bettina Schibli, Sprecherin der LZ Medien.
Kooperationen am laufenden Band
Eine weitere Variante wählte Axel Springer Schweiz. Hier arbeiten die Redaktionen der Programmzeitschriften Tele, TVStar, TVvier und TV2 in einem Raum zusammen und bereiten die Inhalte für jeden der vier Titel massgeschneidert auf, ab März auch für das Online-Portal. Ähnlich machts Edipresse: Bei den Tageszeitungen, den drei Matin-Ausgaben, bei Bilan und Fémina arbeiten die Print- und Online-Redaktionen jeweils zusammen, speisen ihre Inhalte aber auch in einen gemeinsamen Content-Pool, wo alle Titel darauf zurückgreifen können.
Auch die Basler Zeitung Medien hat kürzlich die Print- und Online-Redaktionen von Basler Zeitung und Gratisblatt Baslerstab im selben Gebäude untergebracht, damit diese zunehmend kooperieren. Radio Basel 1 in Liestal soll mittelfristig ebenfalls einbezogen werden, soweit das konzessionsrechtlich zulässig ist.
Weitere Verlage werden nachziehen, so die AZ Medien, die ab Herbst 2009 ihre Medien Aargauer Zeitung, AZ-Online, Radio Argovia und Tele M1 im neuen Multimedia-Center in Aarau zusammenführen wird. «Künftig sollte ein Journalist eine Story für mindestens zwei Medien aufbereiten können», sagt Verleger Peter Wanner. Bei der Südostschweiz in Chur plant man Ähnliches, ebenso im Tessin, wo neuerdings Tele Ticino, Radio 3iii, das Newsportal Ticinonews.ch und zwei Regionalzeitungen kooperieren.
Fest steht auch, dass Ringier die Redaktionen von Blick, SonntagsBlick, Blick am Abend und Blick Online im Januar 2010 in einem Newsroom zusammenführen will. Das Bestreben sei, dass jeder Journalist für mindes¬tens zwei Kanäle, also etwa Online und Print, schreiben kann, sagt Stefan Hackh. Das genaue Betriebskonzept werde jedoch derzeit mit den Chefredaktoren erst erarbeitet. Ähnliche Gedanken macht man sich bei Tamedia, wo man künftig Tages-Anzeiger, die Gratiszeitung News und das Onlineportal Newsnetz besser koordinieren will. Bei der NZZ waren dagegen keine Infos erhältlich.
Markus Knöpfli

IT im Newsroom
Auch das Medieninstitut des Verlegerverbandes nimmt sich des Themas an: Im Rahmen einer Tagung in Zürich erarbeiten Techniker und Redaktoren am 24. Februar gemeinsam Anforderungen an die IT im Newsroom. (mk)

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Vorbild für manche Schweizer Verlagshäuser: Der Newsroom des Axel-Springer-Verlags in Berlin.
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Berner Multimediahaus: Kontakte von Medium zu Medium.

Zürcher Film für China

Snap hat einen Peugeot-Spot für den chinesischen Markt realisiert.

Die globale Wirtschaft birgt ihre Probleme genau so wie ihre Chancen. Das wird in den kommenden Tagen in Davos einmal mehr zu vielen theoretischen Ansichten führen. Eine Folge der mehr praktischen Art hat der Zürcher Filmproduzent Michael Kindermann in diesem Sommer erleben dürfen. Mit seiner Snap Film hat er in China einen Spot für den neuen Peugeot 207 realisiert. «Die Dreharbeiten waren eine grosse Herausforderung und gleichzeitig ein einmaliges Erlebnis. Es war auch sehr anregend, sich mit französischen und chinesischen Kunden gemeinsam in einer Idee zu finden», lässt sich Kindermann über seinen Job entlocken. Der Spot wurde kreativ von der Agentur Euro RSCG Torque betreut. Der Auftrag kam von Peugeot China. Der Spot ist ausschliesslich für den chinesischen Markt bestimmt und seit Ende 2008 beim Milliardenvolk im Einsatz.
Beim Preproduction Meeting in Peking hat sich das Zürcher Filmteam über Dolmetscher mit dem chinesischen Kunden sowie chinesischen und deutschen Kreativen über das weitere Vorgehen abgesprochen. Dann ging es nach drei Tagen auf die südchinesische Insel Hainan. Dort hätte eine fantastische Landschaft auf das Team warten sollen. Doch gewartet haben vor allem die Filmer, denn während sechs Tagen wütete ein ziemlich böser Taifun. Mit der langjährigen Erfahrung des international tätigen Regisseurs Nico Beyer, der jetzt neu im Portfolio von Snap Film ist, hat es aber doch noch geklappt. Neben dem Spot mit dem Berliner Michael Mieke an der Kamera wurden auch Pressemotive realisiert. Das Team hatte für die Aufnahmen drei Autos zur Verfügung. Das Equipment hätte auch für einen Spielfilm gereicht. Die «sehr fröhliche Crew» stammte vorwiegend aus Shanghai und Peking. Nach dem Dreh ging es für die Nachbearbeitung zuerst nach Shanghai, dann zum Offline-Schnitt nach Berlin und für die Bildendfertigung nach Paris.
Der Konzern PSA Peugeot Citroën ist mit China ein bedeutendes Joint Venture eingegangen und hat mit Dongfeng Motor ein gemeinsames Tocherunternehmen. Bis im Jahr 2010 will Peugeot in Europa den Import verdreifachen und Autoteile im Wert von 800 Millionen Euro aus China beziehen.

Andreas Panzeri

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Die Nomadin

Jacqueline Sasse will als Head of Radio & Sponsoring bei IP Multimedia neue Businessmodelle entwickeln und die Bereiche Radio und Sponsoring langfristig ausbauen.

«Es spricht für das Unternehmen, dass IP Multimedia in einer Zeit, wo viele Firmen abbauen müssen, noch etwas Neues angehen will», freut sich Jacqueline Sasse. «Nach vorne schauen statt runter fahren», heisst ihr visionärer Auftrag bei der Goldbach-Media-Gesellschaft. Jacqueline Sasse hat die neu geschaffene Position als Head of Radio & Sponsoring erst vor wenigen Tagen angetreten. Ziele oder konkrete Aufgaben will sie deshalb noch keine nennen. Die Heimkehrerin von einer internationalen Karriere möchte jetzt zuerst einmal das Team sowie den aktuellen Schweizer Markt genauer kennen lernen. Bereits heute kann sie aber sagen: «Ich komme in eine funktionierende Struktur und bin nicht für ein Krisenmanagement angefragt worden.» Sie will einen «added value» in das Geschäft von Goldbach bringen. Die Bereiche Radio und Sponsoring sollen langfristig ausgebaut werden. Auch international ortet Sasse in dieser Sparte für die IP Multimedia noch Potenzial. Ebenso werden gesamtheitliche Ansätze von Kommunikationskonzepten immer wichtiger. «Dazu muss die Vermarktungsplattform Antworten haben», verspricht die erfahrene Spezialistin im Media-Sales.
Auf Konzepte und Ideen, wie sie diese Herausforderung angehen will, kann sich Jacqueline Sasse abstützen auf einem bis jetzt ebenso vielseitigen wie spannenden Werdegang durch die ganze Welt der Kommunikation.
Nach dem KV in Zürich ist Jacqueline Sasse zurück nach San Francisco gezogen. In dieser Stadt wurde die Tochter einer Schweizerin und eines Brasilianers geboren, rund um die Golden Gate Bridge hat sie auch ihre Kindheit verbracht. An der Berkley University hat sie eine Marketingausbildung abgeschlossen. Zurück in der Schweiz, hat Sasse 1989 bei Bruno Oetterlis Radio Tele ihren Einstieg in die Medien gefunden. Als Sales-Assistentin durfte sie zusammen mit Markus Tellenbach die erste Vermarktung und damit den Aufbau des neuen TV-Senders Eurosport mitgestalten. Als sich schon bald der Erfolg einstellte, wurde Eurosport in ein eigenes Büro ausgegliedert. Mit dem Verkauf des paneuropäischen Senders von Rubert Murdoch an TF1 wurde sie zur Geschäftsführerin für den Schweizer Markt, Italien und Österreich befördert. Nach zwei Jahren bekam Sasse das Angebot, Eurosport von Paris aus weltweit zu vermarkten.
In sieben Jahren hat sie am Hauptsitz von TF1 für die sportliche Tochter die internationalen Verkaufsstrukturen aufgebaut. In dieser Zeit war Sasse für die Filialen in Europa verantwortlich und konnte ein bis weit in den asiatischen Raum reichendes Agenturnetz für Eurosport knüpfen. Dies sollte es ihr ermöglichen, grosse Kunden wie zum Beispiel die Automobilindustrie direkt vor Ort betreuen zu können. In den Vereinig¬ten Staaten hat Jacqueline Sasse mit ESPN zusammengearbeitet. Dieses weit gespannte Entertainment and Sports Programming Network war vor dem Verkauf seiner Anteile an TF1 und Canal plus ein weiterer Aktionär von Eurosport.
In ihrer Zeit als CEO in Paris hat Sasse mit einem Team von 110 Mitarbeitenden den Jahresumsatz schliesslich auf den damaligen Rekord von 220 Millionen Euro hochtreiben können. Paneuropäische Sender waren damals ganz neu, und Sasse musste ihre eigenen Wege finden, wie sie das gleiche Produkt in ganz unterschiedlichen Kulturen verkaufen konnte. Zum Konzept wurde schliesslich, dass neben den Mainstream-Sportarten in grossen Regionen auch lokale Wettkämpfe in das Programmraster eingebaut wurden. So konnte sie für jedes Land einen eigenen USP bieten und sich damit in der Konkurrenz der anderen Angebote erfolgreich positionieren.
Als sie ihren Mann kennen lernte, war das für Jacqueline Sasse der Auslöser, um in Bayern etwas mehr Ruhe zu suchen. Sie gönnte sich eine Babypause. Schon bald lockte die Unternehmerin aber ein neues Unterfangen: die Gründung einer eigenen Agentur. Inspiriert von der Modewelt ihres Mannes, baute Sasse die YSM – Youth Sports and Music Marketing – auf. Die Kernkom¬petenz dieser Agentur war es, Sportmarken bei ihrer Expansion in den Modemarkt zu begleiten. Eine konkrete Fragestellung war zum Beispiel: In welchem Laden wird was verkauft? Und in welcher Szene wird die Sportmode beworben?
Ein Pionier in diesem grenzüberschreitenden Business ist der Sportstyle von Willy Bogner – ein Münchner Unternehmen, das zu einem wichtigen Kunden von Jacqueline Sasse/Ispovision wurde. «Heute ist es selbstverständlich, dass Puma oder Nike ihre Fashion-Linie haben. Zu Beginn dieses Trends mussten aber noch ganz elementare Strategien gesucht werden, wie diese Branchen auch kommunikativ zusammen geführt werden konnten», erklärt Sasse ihre damalige Suche nach sinnvollen Plattformen. Zu einer wichtigen und heute noch anhaltenden wurde die Ispovision. Die internationale Fachmesse für Sportstyle in München wurde für die Messe München konzipiert und gemeinsam mit GQ Style als Medien- und Showpartner umgesetzt.
Sport, Lifestyle, Kommunikation und Wirtschaft – ihre vielseitigen Erfahrungen aus all diesen Welten prädestinierten Jacqueline Sasse schliesslich auch für ein Mandat beim America’s Cup in Valencia. Rund um die Regatta mit der Alinghi war Sasse für das ¬Hospitality-Programm zuständig. Für Sponsoren und ihre Gäste mussten attraktive Events kreiert, organisiert und realisiert werden. «Der befristete Job war ideal für unsere familiäre Situation», schwärmt Sasse von diesem Abstecher ans Mittelmeer.
Inzwischen sind die Segel wieder eingerollt. Und der Sohn ist bald reif für die Schule. Da traf es sich für alle Beteiligten ideal, dass IP Multimedia jetzt in Zürich genau so ein Spezialwissen suchte, wie es Jacqueline Sasse mit all ihren internationalen Erfahrungen bieten kann.

Andreas Panzeri

Die Funktion
Mit dem Head of Radio & Sponsoring hat die IP Multimedia eine neue Position geschaffen, um das Unternehmen weiter auszubauen.
Das Unternehmen
IP Multimedia ist die führende Vermarktungsorganisation der privaten elektronischen Offline-Medien TV, Radio, Adscreen und Special Products. Zu ihren Dienstleistungen gehören Mediaplanung, Vermarktung und Vermittlung, Buchung, Abwicklung und Controlling für private Fernsehsender wie Cartoon Network, MTV, M6, ProSieben, RTL, Viva Schweiz, Vox, Regional TV, Wilmaa.com, Zattoo.ch sowie für sämtliche Schweizer Privatradiostationen und das Instore-Radio von Coop.

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Mit der Vermarktung von Eurosport hat Jacqueline Sasse dem Sender Rekordeinnahmen verschafft.

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Willy Bogner war ein wichtiger Kunde von Sasses Messe Ispovision.

Zur Sache: Selbst ist der Vermarkter

Was Albert Polo Stäheli, seit September CEO der Neuen Zürcher Zeitung, in einem Interview mit der Sonntagszeitung Sonntag gewissermassen beiläufig erwähnte, birgt ziemlichen Zündstoff und wird noch für einige heisse Diskussionen und rote Köpfe sorgen.

Was Albert Polo Stäheli, seit September CEO der Neuen Zürcher Zeitung, in einem Interview mit der Sonntagszeitung Sonntag gewissermassen beiläufig erwähnte, birgt ziemlichen Zündstoff und wird noch für einige heisse Diskussionen und rote Köpfe sorgen.
Zitat Stäheli: «Der Kostendruck steigt ständig, da sollten sich die Verleger überlegen, die Inseratenabwicklung an jemanden auszulagern, der das deutlich günstiger machen kann. Ich könnte mir die zukünftige Publicitas bestens als zentralen Outsourcing-Partner für die Abwicklung, die Administration und das Inkasso des Inseratengeschäftes der ganzen Branche vorstellen. Die Vermarktung erachte ich hingegen als Kerngeschäft der Verlage.» Da redet einer Klartext.
Polo Stäheli galt noch nie als Freund der Publicitas, er setzte schon immer auf Eigenvermarktung. Viele in der Medienbranche warteten deshalb gespannt darauf, wie er sich mit der Zwangsehe NZZ/Publicitas arrangieren würde. Eine Zwangsehe, die er selbst sicher nie eingegangen wäre. Jetzt wissen wir es.
Die Publicitas steckt in einer ziemlichen Krise. Sie ist mitten drin in einem gigantischen Umbauprozess, dessen Ende noch nicht abzusehen ist. Die angekündigte Allmedia-Strategie scheint in der Realisierung schwieriger zu sein, als das deren Erfinder glaubten. Die Skepsis bei vielen Pachtverlegern ist gross. Und nun führt auch noch die ungünstige Wirtschaftslage dazu, dass die Umsätze einbrechen. Die Stimmung in der Branche war auch schon Publicitas-freundlicher.
Manche Verleger lassen keine Möglichkeit aus, dem ehemaligen Lausanner Riesen ans Bein zu pinkeln. So auch der Basler-Zeitung-Verleger Matthias Hagemann, der in einem Interview lakonisch meinte: «Kommerziell waren wir im Dezember noch über den Vorjahreswerten. Da sind wir wohl eine der wenigen Zeitungen, wenn nicht die einzige in der Schweiz. Wir vermarkten uns ja auch selber.» Deutlich.
Wenn jetzt auch noch die Neue Zürcher Zeitung laut nachdenkt und neue Wege in der Zusammenarbeit sucht ? und das nicht nur für sich, sondern auch noch für die Luzerner Zeitung, das St. Galler Tagblatt sowie die Zürcher Landzeitungen –, dann wird es langsam heikel für den Lausanner Anzeigenvermittler. Stähelis Aussage ist ein klares Votum gegen den umfassenden Vermarktungsanspruch der Publicitas, der notabene jahrzehntelang bei sehr vielen Verlegern unbestritten war.
Ein Zeichen auch für manche Verleger, die bis heute noch zögerten, in den Los-von-Publicitas-Ruf miteinzustimmen. Fragt sich nur, wer der nächste Verleger ist, der sich von der Publicitas emanzipieren will. Gewisse Anzeichen deuten darauf hin, dass es die Edipresse sein könnte.
Pierre C. Meier, Chefredaktor
[email protected]

Zukunft zwischen Buchdeckeln

Vor lauter Trends weiss man oft nicht mehr, was wirklich in ist. TrendOne weiss umso besser Bescheid – und bündelt sein Wissen im Trendbook 2010.

TrendOne ist Europas führendes Mikro-Trendforschungsinstitut. Die Mission der Hamburger Trendforscher: den Zeitgeist einfangen. «Catch me if you can», möchte man den ambitionierten Trendscouts zurufen, die nach eigenen Angaben jeden Monat mehr als 300 globale Innovationen entdecken. Doch das nun erschienene Zukunftslexikon ist ein Beweis dafür, dass die Zeitgeistjagd ein zwar ehrgeiziges, aber nicht hoffnungsloses Unterfangen ist.
TrendOne hat für sein Lexikon Produkt- und Gesellschaftstrends hinterleuchtet sowie Marketing- und Mediatrends auseinandergenommen und diese zu mehr als 500 Makrotrends zusammengefasst. Der Leser findet zum Beispiel unter dem Makrotrend «Mobility» diverse Mikroentwicklungen, die diesen Trend ausmachen: etwa Digital Maps, GPS, Mobile Office und Speed Travel. So liefert das Buch neue Erkenntnisse über die Entwicklungen von morgen: von gesellschaftlichen Trends wie dem neuen «Healthstyle» über den Hang zu einer ethisch und ökologisch vertretbaren Konsum¬einstellung bis hin zu neuen Kommunikations- und Medienformen.
So weit, so gut. Dass dabei aber alle Trends mit englischen Begriffen belegt werden, macht das Schmökern im Trendbook 2010 mühsam. Selbstredend: GPS ist einfach GPS. Ebenso ist «Mobile Office» inzwischen ein gebräuchlicher Begriff. Aber könnten Digital Maps nicht einfach digitale Landkarten bleiben und Speed Travel schnelles Reisen – auch wenn das nicht so sexy klingt? Die Anglizismen, die die Trendforscher zur Benennung der Entwicklungen erdacht haben, kommen oft sehr bemüht daher. Den Erläuterungen tun diese Sprachunglücke aber wenig Abbruch. In knappen Textpassagen erklären die Trendforscher die einzelnen Zeitströmungen und ordnen sie ein. Ausserdem bringen sie viele Praxisbeispiele und liefern Querverweise zwischen den Artikeln im Trendlexikon. Die grosse Menge Text und die wenigen Bilder unterstreichen zusätzlich, dass es sich hier um ein solides Nachschlagewerk handelt. Erschlossen wird das Wissen durch ein detailliertes und übersichtliches Glossar.
Insgesamt bietet das Zukunftslexikon eine spannende Exkursion in eine Welt, die uns zum Teil erst noch erwartet.
Anne-Friederike Wilhelm

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TWFE entwickelt neues Logo für Wissensmagazin X:enius

Im Auftrag von Arte, ZDF, ARD und AVE hat die Zürcher Agentur TWFE für die neue Wissenschaftssendung X:enius ein Logo entwickelt.

Im Auftrag von Arte, ZDF, ARD und AVE hat die Zürcher Agentur TWFE für die neue Wissenschaftssendung X:enius ein Logo und alle Elemente davon vom Reporter-Bus bis zum On Air – Design entwickelt. Passend zur Sendung, welche wissenschaftliche Inhalte vermittle, spiele das Logo mit typischen Formel-Elementen wie unterschiedlichen Buchstabengrössen oder Hoch- und Tiefstellung, heisst es in einer Mitteilung der Agentur.
X:enius wird seit Montag, 19. Januar 2009 täglich auf Arte ausgestrahlt.
Verantwortlich bei AVE: Walid Nakschbandi (Geschäftsführer), Dr. Bernhard von Hülsen (Produktionsleiter). Verantwortlich bei Twfe: Marco Fumasoli (CD/Inhaber), Sara Nenzi (Leitung Kreation), Manuela Lüchinger (Beratung), Simon Piniel (Animation), Miriam Pretzlaff (Postproduction).
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Google stoppt Anzeigenverkauf für Zeitungen

Google stoppt angesichts der Wirtschaftskrise den Verkauf von Werbeanzeigen für Zeitungen. Das Geschäft habe nicht den erhofften Erfolg gehabt, teilte der Internetkonzern am Dienstag mit.

Der erfolgsverwöhnte Internetkonzern Google stoppt angesichts der Wirtschaftskrise den Verkauf von Werbeanzeigen für Zeitungen. Das Geschäft habe nicht den erhofften Erfolg gehabt, teilte Google gemäss SDA am Dienstag mit.
Beim Angebot von Google konnten Werbekunden via Internet Anzeigen in Zeitungen schalten. Das Programm werde Ende Februar eingestellt, so Google. Der Konzern beendet derzeit mehrere Aktivitäten, die nicht unmittelbar zu seinem Kerngeschäft gehören.
Ein Google-Sprecher wollte nicht sagen, wie viel Umsatz sich der Internet-Riese und die Tageszeitungen von dem Programm versprochen hatten. Zu den 807 Partnern zählten unter anderem The New York Times, New York Post und The Washington Post.

Etats der Woche

Rivella setzt künftig auf die Ideen der Walker Werbeagentur, und Heineken kehrt nach mehreren Jahren zu JWT+H+F zurück.

Walker hat Rivella gewonnen
Rivella setzt künftig auf die Ideen der Walker Werbeagentur. Damit haben die Zürcher Kreativen einmal mehr ohne Pitch, im Rahmen einer intensiven und mehrstufigen Agenturevaluation, den Zuschlag für eine Schweizer Traditionsmarke erhalten. Rivella gehört laut Brand Asset Valuator zu den Top-20-Power-Marken der Schweiz.

JWT+H+F: Heineken wieder an Bord geholt
Die internationale Biermarke ist zurück im Maag-Areal. Da alte Liebe bekanntlich nicht rostet, entschied sich Heineken nach mehreren Jahren für die Rückkehr zu JWT+H+F. Bereits zwischen 1999 und 2004 warb die Kreativagentur für das süffige Bier aus Holland und entwickelte mit der legendären «Sounds good»-Kampagne einen Dauerbrenner, der über die Landesgrenzen hinaus grosse Beachtung fand. Nun wird diese Erfolgsstory um mehrere Kapitel reicher. Man darf schon jetzt gespannt sein, wie das coole Grüne ab 2009 beworben wird.

Radiodaten 2008: Radio 1 verliert Hörer

Roger Schawinskis Sender Radio 1 hat im zweiten Halbjahr 2008 deutlich an Zuhörerschaft verloren. Wie Publica Data in ihrer Statistik ausweist, sank der Marktanteil von 1,2 Prozent auf 0,8 Prozent. Dies entspricht einem Rückgang der Nettoreichweite von 107'400 auf 74'700 Zuhörerinnen und Zuhörern.

Roger Schawinskis Sender Radio 1 hat im zweiten Halbjahr 2008 deutlich an Zuhörerschaft verloren. Wie Publica Data in ihrer Statistik ausweist, sank der Marktanteil von 1,2 Prozent auf 0,8 Prozent. Dies entspricht einem Rückgang der Nettoreichweite von 107’400 auf 74’700 Zuhörerinnen und Zuhörern.
In einer Pressemitteilung vom Dienstag stellt der Sender den Rückgang harmlos dar. Nach einem grossen Publizitäts- und Neugier-Erfolg in den ersten Sendewochen im vergangenen Frühjahr, habe der Radio 1 seine Hörerzahlen stabilisiert. Mit 75’000 Hörern pro Tag seinen die angestrebten Ziele im zweiten Halbjahr erreicht worden. Des Weiteren weist der Sender darauf hin, dass man derzeit ein Empfangsgebiet habe, das nur ein Drittel so gross sei wie das der anderen Zürcher Sender. Ausserdem könne man dank der Konzession sein Hörerpotential bald verfünffachen. Dennoch, der Rückgang ist markant.
Zum Vergleich: Radio 24 erreichte während der gleichen Periode durchschnittlich 250’500 Hörerinnen und Hörer pro Tag. Dies entspricht einem Markanteil von 2,4 Prozent. Es ist damit weiterhin das erfolgreichste Privatradio der Schweiz.

Wemf-Statistik: 6 Prozent weniger Inserateeinnahmen

Auch der Inseratemarkt hat die Wirtschaftsflaute zu spüren bekommen: 2008 haben die Printtitel Einnahmen von rund 1,887 Milliarden Franken gemeldet. Das sind 6 Prozent weniger als im Vorjahr, wie die Wemf mitteilte.

Auch der Inseratemarkt hat die Wirtschaftsflaute zu spüren bekommen: 2008 haben die Printtitel Einnahmen von rund 1,887 Milliarden Franken gemeldet. Das sind 6 Prozent weniger als im Vorjahr, wie die Wemf gemäss SDA mitteilte.
Die Liegenschaftsanzeigen (73,7 Millionen Franken) weisen im Vergleich zum Vorjahr prozentual einen besonders starken Rückgang auf (19,1 Prozent). Bei den kommerziellen/übrigen Anzeigen (1,423 Millionen) beträgt die Abnahme 5,8 Prozent. Mit 273,6 Millionen Franken verzeichneten auch die Stellenanzeigen ein Minus (-3,4 Prozent). Die Prospektbeilagen verzeichneten mit 116,5 Mio. Franken ein Minus von 4,8 Prozent.
Aufgeteilt nach Printmediengattung verzeichneten einzig die Fachpresse mit 64,6 Millionen Franken (+4,8 Prozent) und die Sonntagspresse mit 210,5 Mio. Franken (+5.2 Prozent) ein Plus an Nettowerbeumsätzen gegenüber dem Vorjahr. Die Tagespresse verzeichnete mit 1,033 Mio. Franken ein Minus von 7,2 Prozent.
Daneben verzeichneten auch die regionale Wochenpresse mit 53,2 Mio. Franken (-
6,8 Prozent), die Finanz- und Wirtschaftspresse mit 77,4 Millionen Franken (-5,5 Prozent), die Publikumspresse mit 231 Millionen Franken (-14,1 Prozent) und die Spezialpresse 216,8 Millionen Franken (-3,3 Prozent) Minuswerte.
Schwacher Dezember
Im Dezember lagen die Inserateeinnahmen mit 129,6 Millionen Franken 11,5 Prozent tiefer als im Vorjahresmonat. Zu diesem Minus trugen alle Bereiche bei. Die Stellenanzeigen nahmen mit einem Volumen von 11,6 Millionen Franken um 31,8 Prozent ab. Bei den Liegenschaftsanzeigen (3,2 Millionen) ergibt sich ein Minus von 12,9 Prozent, und bei den kommerziellen/übrigen Anzeigen beträgt die Abnahme bei 105,5 Millionen Franken 7,7 Prozent. Die Prospektbeilagen verzeichneten mit 9,2 Millionen Franken ein Minus von 18,7 Prozent.
Aufgeteilt nach den einzelnen Printmedien verzeichnete einzig die Finanz- und Wirtschaftspresse mit 6,0 Millionen Franken Nettowerbeumsätzen ein Plus gegenüber dem Vorjahresmonat (+4,9 Prozent). Demgegenüber litt die Sonntagspresse prozentual am stärksten mit 31,4 Prozent unter Einnahmeschwund (13 Millonrn Franken). Die Publikumspresse nahm 24,7 Prozent (15,2 Millionen), die Tagespresse mit 72,1 Millionen Franken 6,2 Prozent weniger ein. Daneben büsste die regionale Wochenpresse 4,1 Prozent (3,8 Millionen), die Spezialpresse 6,8 Prozent (15,6 Millionen Franken) und die Fachpresse 5,1 Prozent (3,9 Millionen) ein.
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