SRG verstösst mit Online-Spiel gegen Werbebestimmungen

Mit dem Angebot des Online-Fussballspiels Fussball Challenge 08 hat die SRG gegen Werbebestimmungen im Radio- und Fernsehgesetz verstossen. Es handle sich dabei um eine «nicht konzessionierte Tätigkeit». Dies hat das Bundesamt für Kommunikation in einer Verfügung festgestellt.

Mit dem Angebot des Online-Fussballspiels Fussball Challenge 08 hat die SRG gegen Werbebestimmungen im Radio- und Fernsehgesetz verstossen. Es handle sich dabei um eine «nicht konzessionierte Tätigkeit». Dies hat das Bundesamt für Kommunikation in einer Verfügung festgestellt.
Eine Sprecherin des Bakom bestätigte gegenüber der SDA eine Meldung des Tagesanzeigers vom Dienstag. Der im Internet veröffentlichten Verfügung ist zu entnehmen, dass die SRG und Finanzierungspartner gemeinsam eine neutrale Internetseite betrieben, von der das Spiel heruntergeladen werden konnte. Zudem seien die SRG-Seiten mit der Seite von Fussball Challenge 08 verlinkt gewesen. Fussball Challenge 08 und auch das aktuelle Spiel Ski Challenge 08 gehören aus Sicht des Bakom zu den nicht konzessionierten Tätigkeiten der SRG. «Mangels überwiegender Publikumsbindung» dürfen die Spiele nicht ins SRG- Onlineangebot.
Das Fussball-Spiel ist auf der Webseite des Schweizer Fernsehens nicht mehr zu finden. Laut SRG-Sprecher Daniel Steiner wurde es rund um die Euro 08 vorübergehend und ein einziges Mal angeboten. Das derzeit laufende Spiel Ski Challenge 08 sei im Dispositiv der Verfügung kein Thema, stellte Steiner klar.
In seiner Verfügung mit Datum vom 14. Januar zu Fussball Challenge 08 ordnete das Bakom an, der Link zu Fussball Challenge 08 sei innert zehn Tagen von der Website zu entfernen. Ausserdem hat die SRG die Verfahrenskosten zu tragen. Sie hat aber die Möglichkeit, die Verfügung innert 30 Tagen anzufechten. Ob die SRG nun in dieser Sache ans Bundesverwaltungsgericht gelangen wird, werde geprüft und sei noch völlig offen, sagte Steiner.
Auf das Online-Angebot aufmerksam wurde das Bakom am 15. April 2008 durch einen Beitrag der Sendung «Sport Aktuell» des Schweizer Fernsehens zu Fussball Challenge 08. Darin wurde das Spiel vorgestellt und dabei auf die Preise sowie die Möglichkeit hingewiesen, das Spiel von der SF-Webseite gratis herunterzuladen.

Neuer Verwaltungsrat der Basler Zeitung Medien

Wie das Unternehmen Basler Zeitung Medien am Dienstag vermeldet hat, ist ihr Verwaltungsrat wieder komplett. Nach dem Rücktritt von Andreas Schmidt und mit der Wahl von Niklaus R. Gadient und Ulrich H. Moser hat sich der Verwaltungsrat der Basler Zeitung Medien an seiner Sitzung vom 15. Januar neu konstituiert.

Wie das Unternehmen Basler Zeitung Medien am Dienstag vermeldet hat, ist ihr Verwaltungsrat wieder komplett. Nach dem Rücktritt von Andreas Schmidt und mit der Wahl von Niklaus R. Gadient und Ulrich H. Moser hat sich der Verwaltungsrat der Basler Zeitung Medien an seiner Sitzung vom 15. Januar neu konstituiert. Das acht Mitglieder umfassende Gremium setzt sich neuerdings wie folgt zusammen:
Dr. Matthias Hagemann (Präsident)
Dr. Ruth Ludwig
Beat Meyer (Delegierter)
Oscar Battegay
Niklaus R. Gadient
Peter E. Merian
Ulrich H. Moser
Sam Keller

Goldbach Media im letzten Jahr um 12 Prozent gewachsen

Die Goldbach Media Gruppe hat den Nettoumsatz im letzten Jahr 2008 um 11,6 Prozent auf 264,6 Millionen Franken gesteigert. Kräftig legte die Firma in der Online-Vermarktung zu, wie Goldbach Media am Dienstag mitteilte.

Die Goldbach Media Gruppe hat den Nettoumsatz im letzten Jahr 2008 um 11,6 Prozent auf 264,6 Millionen Franken gesteigert. Kräftig legte die Firma in der Online-Vermarktung zu, wie Goldbach Media am Dienstag mitteilte.
Im Online-Bereich verzeichnete der Werbelogistiker mit den im Geschäftsjahr akquirierten Online-Vermarktungsgesellschaften im östlichen Europa ein markantes Umsatzwachstum von 46,9 Prozent. Erstmals erzielte Goldbach Media 30 Prozent ihres Erlöses mit dem Online-Geschäft, wie es in einer Pressemitteilung vom Dienstag heisst. Das Offline-Segment, die Vermarktung von Werbezeit von privatem Fernsehen, Radio und Adscreens, legte um 1,1 Prozent zu.

Schneiter Meier Külling eröffnet zweites Zürcher Büro

Expansion: Die auf Corporate Identity und Branding spezialisierte Agentur schneiter meier külling ist in den vergangenen Monaten stark gewachsen. Deshalb hat sie Anfang des Jahres ein zweites Büro in Zürich eröffnet.

Expansion: Die auf Corporate Identity und Branding spezialisierte Agentur schneiter meier külling ist in den vergangenen Monaten stark gewachsen. Deshalb hat sie Anfang des Jahres ein zweites Büro in Zürich eröffnet.
Wie die Agentur am Dienstag mitteilte, war der Grund dafür der Gewinn zahlreicher neuer Kundenmandate in den Bereichen Corporate Identity und Packaging Design, nachdem bereits Mitte letzten Jahres ein grosser Zuwachs an Geschäftsberichtsmandaten verzeichnet werden konnte.
Mit einem auf die Bereiche Design und Beratung spezialisierten Team ist die Agentur deshalb nebst dem bestehenden Standort an der Rämistrasse 35 neu auch an der Zürichbergstrasse 7 vertreten.

Zu guter Letzt: Schützt die Nager!

War es wieder ein Eichhörnchen? Das Schweizer Fernsehen litt am Mittwoch erneut stundenlang unter einem Stromausfall. Langsam muss etwas geschehen.

Zürich-Leutschenbach, Dienstagnachmittag um drei. Kein einziges Licht brennt mehr im Hochhaus des Schweizer Fernsehens, kein Mensch ist auf den Gängen anzutreffen. Sind alle bei Barack Obama in Washington? Wird Strom gespart? Oder hat Fernsehchefin Ingrid Deltenre etwa Betriebsferien ausgerufen? – Nein, das Schweizer Staatsfernsehen erleiden kurz vor der Amtseinsetzung des ersten schwarzen amerikanischen Präsidenten einen stundenlangen Stromausfall. Wie damals, im vergangenen August, als ein Eichhörnchen im EWZ-Unterwerk Aubrugg bei Zürich zufällig am falschen Kabel nagte und so die Übertragung der Abschlussfeier der Olympischen Spiele in Peking unterbrach. Erst kurz vor 17 Uhr – zum Glück noch rechtzeitig zur Vereidigung von Weltpräsident Obama – konnte der Stromausfall am Mittwoch wieder behoben werden. Gründe für den Ausfall wurden bislang keine bekannt gegeben. Gut möglich, dass ein Artgenosse des im August verendeten Tieres am Werk gewesen ist. Wann reagiert der WWF? Oder ist der Artenschutz jetzt auch Obamas Aufgabe?

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Deutsche wählen «notleidende Banken» zum Unwort des Jahres 2008

Das deutsche Unwort des Jahres 2008 heisst «notleidende Banken». Die Formulierung stelle das Verhältnis von Ursachen und Folgen der Weltwirtschaftskrise rundweg auf den Kopf, begründete die Jury ihre Wahl. 2117 Einsender aus dem In- und Ausland hatten sich an der Aktion beteiligt.

Das deutsche Unwort des Jahres 2008 heisst «notleidende Banken». Die Formulierung stelle das Verhältnis von Ursachen und Folgen der Weltwirtschaftskrise rundweg auf den Kopf, begründete die Jury ihre Wahl. 2117 Einsender aus dem In- und Ausland hatten sich an der Aktion beteiligt.
«Während die Volkswirtschaften in ärgste Bedrängnis geraten und die Steuerzahler Milliardenkredite mittragen müssen, werden die Banken (…), die die Krise verursacht haben, zu Opfern stilisiert», heisst es in der Begründung der Jury weiter. Das Unwort wurde aus 1129 verschiedenen Vorschlägen ausgewählt. 2117 Einsender aus dem In- und Ausland hatten sich an der 18. Aktion beteiligt.
Die Experten-Jury rügte auch den Begriff «Rentnerdemokratie». Mit dem Wort hatte der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog das Schreckensbild eines Staates skizziert, in dem «die Alten die Jungen ausplündern».
Als Unwort werden seit 1991 sprachliche Missgriffe gebrandmarkt, die sachlich grob unangemessen sind und möglicherweise sogar die Menschenwürde verletzen. Ziel der sprachkritischen Aktion sei es, «für mehr sachliche Angemessenheit und Humanität im öffentlichen Sprachgebrauch zu werben», zitiert die SDA die deutsche Jury.
Im Jahr zuvor hiess das Unwort «Herdprämie». Ein Begriff, der Eltern diffamiere, die ihre Kinder zu Hause erziehen, anstatt einen Krippenplatz in Anspruch zu nehmen, urteilten die Experten. 2006 rügten die Juroren «Freiwillige Ausreise», einen Behördenterminus für die Rückkehr abgelehnter Asylbewerber.

Euro RSCG zweifach im Jahrbuch der Werbung vertreten

Die Zürcher Werbeagentur Euro RSCG, geführt vom Werber des Jahres Frank Bodin, ist im Jahrbuch der Werbung gleich zwei Mal vertreten. Sowohl ihre Kampagne für das Zürcher Kammerorchester, wie auch ihre Werbeaktion für Greenpeace Schweiz auf dem Aletschgletscher wird im Jahrbuch abgedruckt.

Die Zürcher Werbeagentur Euro RSCG, geführt vom Werber des Jahres Frank Bodin, ist im Jahrbuch der Werbung gleich zwei Mal vertreten. Der Achterbahnfilm fürs Zürcher Kammerorchester wurde zum Branchensieger Kultur- und Kommunalmarketing (B2C) erkoren. Ebenfalls ins Jahrbuch aufgenommen wurde die Greenpeace-Kampagne «Gletscher-Skulptur».

Xpure will Thuner mit Post-it-Zetteln fit machen

Die Grafik- und Werbeagentur Xpure hat für das TC Training-Center Thun eine Ambient-Aktion realisiert. Ziel war es, Passanten mittels Post-it-Zetteln zum kostenlosen Probetraining zu animieren.

Die Grafik- und Werbeagentur Xpure hat für das TC Training-Center Thun eine Ambient-Aktion realisiert. Ziel war es, Passanten mittels Post-it-Zetteln mit der Botschaft «Neues Jahr, neue Vorsätze? Es ist Zeit für Fitness!» zum kostenlosen Probetraining zu animieren. Die Haftnotizen wurden am Donnerstagmorgen in der Stadt verteilt. Als zusätzlicher Anreiz wird dem Kunden unter Vorweisen der gestreuten Zettel bei Abschluss einer Jahresmitgliedschaft ein Rabatt gewährt.

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Werbeanstalt erstellt erste Arbeiten für Sandoz International

Die Werbeanstalt hat erste Arbeiten für Sandoz International realisiert. Entstanden sind Anzeigen und Broschüren in englischer und deutscher Sprache, in denen der neue Kunde aus Deutschland als Pionier bei der Herstellung von sogenannten «Bioimilars» positioniert wird.

Die Werbeanstalt hat erste Arbeiten für Sandoz International realisiert. Entstanden sind Anzeigen und Broschüren in englischer und deutscher Sprache, in denen der neue Kunde aus Deutschland als Pionier bei der Herstellung von sogenannten «Bioimilars» positioniert wird.
Die Headline lautet: «Ein kleiner Schritt für uns, aber ein grosser für die Menschheit.», und soll an die Worte von Neil Armstrong anno 1969 erinnern. Der Abbinder «Biosimilars. Pioneered by Sandoz.» positioniert zum Abschluss den Absender entsprechend.
«Biosimilars» sind Nachfolgepräparate bestehender Biopharmazeutika, deren Bedeutung weltweit steigt: derzeit sind mehr als ein Drittel aller Medikamente in der Entwicklung biotechnologiebasiert. In den nächsten Jahren sollen auch teure «therapeutische Proteine» einem breiten Patientenkreis als Biosimilars zugänglich gemacht werden.
Verantwortlich bei der Werbeanstalt: Reto Dürrenberger (Strategie), Sarah Hiltebrand (CD), Michael Manzardo (Text, Konzept), Sarah Erni (Grafik), Michael Ottinger (Beratung), Andi Laub (DTP). Bildbearbeitung: Felix Schregenberger.

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Schweizer Fernsehen gewappnet für vierte «Music Star»-Staffel

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Allgemein

Zürcher Agentur Teil.ch im Jahrbuch der Werbung vertreten

Die Preisträger des Wettbewerbs Jahrbuch der Werbung stehen fest. Die Zürcher Agentur Teil.ch ist im neuen Jahrbuch der Werbung 2009 gleich mit zwei Kampagnen aufgenommen worden.

Die Preisträger des Wettbewerbs Jahrbuch der Werbung stehen fest. Die Zürcher Agentur Teil.ch ist im neuen Jahrbuch der Werbung 2009 gleich mit zwei Kampagnen aufgenommen worden.
Die beiden Plakate «Weinberger Konzerte – Verwurzelt Entwurzelt» und «Stubete am See» werden im neuen Buch zu sehen sein, welches ab März im Econ Verlag erscheint.

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Zu guter Letzt: Googlen war gestern, shmooglen ist heute

Computerwissenschaftlerin Tsila Hassine hat ein Herz für unbekannte Websites. Ihr Internet-Suchdienst Shmoogle verhilft auch wenig besuchten Internetseiten zu einem hohen Platz in der Suchergebnis-Liste.

Computerwissenschaftlerin Tsila Hassine hat ein Herz für unbekannte Websites. Ihr Internet-Suchdienst Shmoogle verhilft auch wenig besuchten Internetseiten zu einem hohen Platz in der Suchergebnis-Liste. Shmoogle reiht die Treffer nämlich nicht streng hierarchisch, sondern lässt den Zufall entscheiden. «Shmoogle bietet den Nutzern einen breiten Überblick, was das Internet in seiner Gesamtheit anzubieten hat», erklärte die Künstlerin gegenüber dem deutschen Nachrichtenmagazin Focus. Wenn man in Shmoogle einen Suchbegriff eingibt, wird zunächst eine konventionelle Google-Suche durchgeführt. Diese wird dann jedoch durch Shmoogle zerpflückt und nach dem Zufallsprinzip angezeigt. Bei Google-Suchanfragen entsteht die Reihenfolge dadurch, dass Anzahl und Relevanz der eingehenden Links einer Webseite bewertet werden, um ihren Platz in den Suchergebnissen festzulegen, schreibt Pressetext in einer Meldung vom Montag. Je mehr Seiten also auf einen Treffer verweisen, desto höher wird sie in der Google-Liste angezeigt. Das führt jedoch dazu, dass jene Seiten ganz oben landen, die ohnehin schon von sehr vielen Leuten besucht werden. Neues lässt sich dadurch also kaum entdecken. Shmoogle sei daher eine gute Ergänzung für eine Google-Suche, meint Hassine.
«Ich glaube, dass Shmoogle der Freund von Google ist. Es macht Google einfach kompletter», sagt Hassine. Eine Freundschaft, die lange einseitig war: Nachdem Hassine ihre Shmoogle-Seite vor fast fünf Jahren aufgeschaltet hatte, blockte Google das Projekt kurze Zeit später vollständig ab. Mittlerweile ist die Suchmaschine wieder verfügbar, das neuerliche Interesse, das durch den Focus-Artikel hervorgerufen wurde, hat allerdings dazu geführt, dass die Betreiber eine neuerliche Blockade fürchten.
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