CC:Wietlisbach unterrichtet Briefing

CC:Wietlisbach bietet neu ein Trainingsprogramm für effizientes Briefings an. Das Coaching ist sowohl für Auftraggeber als auch für Agenturen gedacht und soll die Effizienz von Werbeinvestitionen steigern.

CC:Wietlisbach bietet neu ein Trainingsprogramm für effizientes Briefings an.
Das Coaching ist sowohl für Auftraggeber als auch für Agenturen gedacht und soll die Effizienz von Werbeinvestitionen steigern – sowohl für klassische wie nicht-klassische Kommunikationsmassnahmen. Ein schlechtes Briefing sei vielfach für einen mangelhaften Prozess-Output verantwortlich, begründet die Beratungsfirma ihr neues Angebot in einer Pressemitteilung.
Guido Wietlisbach war bis zur Gründung von CC:Wietlisbach im Juni 2008 Geschäftsführer und Inhaber von Ogilvy One.

Yes! ist die Antwort auf alle Fragen

Publicis Hong Kong schickt für Western Union eine Kampagne rund um die ganze Welt.

Auch Western Union springt in Zeiten der Wirtschaftskrise auf den Optimismus-Zug auf, mit dem bereits Barack Obama seine erfolgreiche Reise angetreten ist. Die weltweit tätige Werbeagentur Publicis Hong Kong hat für die Geldtransfergesellschaft die erste globale Kampagne entwickelt. Diese soll Optimismus und positives Denken versprühen. Treffend dazu lautet die Botschaft «Yes!».
Entstanden ist nebst diversen Werbesujets ein attraktiver TV-Spot: An den verschiedensten Orten der Welt fliegen die Buchstaben Y, E und S herum – dreidimensional und gross tanzen sie in der Luft herum, wie Luftballons, ihr Erscheinungsbild flockig wie ein Aperitifgebäck. Die tanzenden Elemente fügen sich schliesslich über den Dächern einer Stadt zum «Yes!» zusammen.

Zu den kreativen Köpfen der Kampagne zählen der Filmregisseur Antoine Bardou-Jacquet, der Fotojournalist Steve McCurry und der Typograph David Carson. Die Musik zum TV-Spot stammt vom marokkanischen Musiker Hindi Zahra. Die Sujets der Kampagne wurden unter anderem in Marokko, Singapur, Los Angeles und Kapstadt eingefangen.
Zielgruppe des Spots sind rund 200 Millionen Menschen, die ausserhalb ihres Landes leben. Das Geldtransferunternehmen möchte sich mit der Kampagne als Dienstleister darstellen, der es Menschen auf der ganzen Welt ermöglicht, Verbindungen rund um den Erdball aufrecht zu erhalten. Die Markenkommunikation wurde für mehr als 200 Länder konzipiert, in denen Western Union tätig ist, und in über 40 verschiedene Sprachen übersetzt. Die Kampagne enthält robuste Multikanal-Elemente, welche die Markenkommunikation innerhalb der mehr als 200 beteiligten Länder «erweitern und gleichrichten» soll, wie Publicis erklärt. Zu den weiteren Elementen der Kampagne zählt eine eigene Mikrosite zur Online-Bindung von Verbrauchern. An 320’000 Schaltern findet sich POS-Material. Dazu kommen Streetart und virale Techniken wie zum Beispiel ein Making-of des Spots auf YouTube unter «Western Union Yes».
Zum erstenmal in ihrer 150-jährigen Geschichte führt Western Union mit dieser Idee eine umfassende globale Markenwerbung durch. Schätzungen zufolge werden inzwischen jährlich fast 400 Milliarden USD mit Western Union rund um die Welt geschickt.

Isabel Imper

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Vasella kommentiert bei Radio Vatikan

Novartis-Boss Daniel Vasella geht unter die Radiomacher. Im Februar spricht er bei Radio Vatikan jeden Samstag einen Kommentar zu einem aktuellen Ereignis.

Novartis-Boss Daniel Vasella geht unter die Radiomacher. Im Februar spricht er bei Radio Vatikan jeden Samstag einen Kommentar zu einem aktuellen Ereignis.
Der CEO und Verwaltungsratspräsident des Schweizer Arzneimittelkonzerns werde dies aus einer «ethischen Perspektive» tun, teilte der Sender am Mittwoch mit. In welcher Sprache er kommentieren wird, war nicht zu erfahren.
Der 56-Jährige Grösstverdiener ist unter anderem als Förderer des Klosters Einsiedeln bekannt. Er selber besuchte in seiner Jugendzeit das katholische Collège St-Michel in Freiburg.

Lesch + Frei für Swissaid: Der Hunger im Tank

Lesch + Frei Zürich hat für die Hilfsorganisation Swissaid eine Fundraising-Kampagne realisiert. Diese will auf die Absurdität aufmerksam machen, Lebensmittel in Treibstoff umzuwandeln.

Lesch + Frei Zürich hat für die Hilfsorganisation Swissaid eine Fundraising-Kampagne realisiert. Diese will auf die Absurdität aufmerksam machen, Lebensmittel in Treibstoff umzuwandeln. Die Sujets visualisieren dies, indem die Zapfsäule in einen Sarg verwandelt wurde. Die Botschaft «Der Preis für eine Tankfüllung Agrotreibstoff» verdeutlicht die Bildbotschaft.
Ein Spendenaufruf soll zudem die Schweizer Bevölkerung dazu auffordern, die Hilfsorganisation in ihrem Kampf gegen die Landvertreibung der Bevölkerung im Süden durch die Treibstoff-Multis zu unterstützen – nach dem Motto «Hunger ist nicht Schicksal».
Das Anzeigensujet ist in der deutschen und französischen Schweiz auf Plakaten zu sehen und liegt in Dispensern im Öffentlichen Verkehr bereit. Ab Mitte Februar werden Streuprospekte verteilt und Direct-Mailings versendet.

Verantwortlich bei Swissaid: Werner Küng (Gesamtverantwortung), Anita Merkt (Kommunikation). Verantwortlich bei Lesch + Frei: Thomas Lüber (CD), Matthias Kadlubsky (AD), Susanne Fürst (Beratung), Désirée Guzzo (Polygraphie). Fotografie: Sven Germann.

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Nemuk realisiert neuen Webauftritt vom KV Zürich

Nemuk hat den Internetauftritt des Kaufmännischen Verbands Zürich komplett überarbeitet. Die neue Homepage ist seit Mitte Dezember online.

Nemuk hat den Internetauftritt des Kaufmännischen Verbands Zürich komplett überarbeitet. Die Agentur für digitales Marketing war für die die Konzeption, das
Design und die Programmierung der neuen Homepage verantwortlich, die seit Mitte Dezember online ist. Im Mittelpunkt der Webseite steht das Angebot an Kursen und Publikationen des Verbandes sowie Informationen für Mitglieder und Personen aus dem kaufmännischen Bereich. Begleitend zum Relaunch wurde auf Ende Januar der KVZ-Newsletter lanciert.

Agentur am Flughafen baut auf defekte Tore

Die Agentur am Flughafen hat für TS Tor & Service Inserateesujets kreiert. Diese zeigen mögliche Worst-Case-Szenarios auf, in denen man aufgrund eines nicht funktionierenden Tores festsitzt.

Die Agentur am Flughafen hat für TS Tor & Service Inserateesujets kreiert. Diese zeigen mögliche Worst-Case-Szenarios auf, in denen man aufgrund eines nicht funktionierenden Tores festsitzt – in Tiefkühlraum, in der Garage oder im Busbahnhof. Die Anzeigen versprechen deshalb schnelle Hilfe durch das Muolener Unternehmen. Falls ein Tor überraschenderweise ausser Kraft treten sollte, verfügen die Industrietorspezialisten über eine Serviceequipe. Die Inserate sind ab sofort im Einsatz.

Verantwortlich bei TS Tor & Service, Muolen: Toni Kempf (Geschäftsführer). Verantwortlich bei der Agentur am Flughafen, Altenrhein: René Eugstair (CD), Dominique Rutishauser (AD), Benita Sutter (Grafik), Patrick Lindner (Text), Miriam Egli (Beratung).

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Das Trio geht in die vierte Generation

Agence Trio BSW verfügt seit Januar 2009 über ein neues Direktionskomitee. Das «Einmann-Trio» Michael Kamm wird künftig durch Nina Hugentobler, Guido Masson und Olivier Pasche ergänzt.

Agence Trio BSW verfügt seit Januar 2009 über ein neues Direktionskomitee. Das «Einmann-Trio» Michael Kamm wird künftig durch Nina Hugentobler, Guido Masson und Olivier Pasche ergänzt.
Nina Hugentobler ist neu als Managing Director von Agence Trio für Lausanne zuständig. Ihre 13-jährige Berufserfahrung erwarb sie unter anderem bei Alstom und Möbel Pfister, später dann auf Agenturseite bei Publicis und als COO bei Saatchi & Saatchi Simko.
Guido Masson wird neuer Chefkreativer bei Trio. Er verfügt über mehr als sechzehn Jahre Berufserfahrung und arbeitete bei Publicis, Michael Conrad & Leo Burnett, Y&R in Frankfurt und Saatchi & Saatchi Simko in Genf.
Olivier Pasche, der Deutschschweizer mit Westschweizer Wurzeln, übernimmt die Funktion des Managing Directors der Agence Trio in Zürich. Nach seinem Berufsstart im Bereich Marketing und Kommunikation bei verschiedenen Automobilmarken war Pasche bei Saatchi & Saatchi Simko in Genf und Zürich tätig.
Michael Kamm, seit 2005 Inhaber der Agentur, beginnt als Bindeglied zwischen der dritten und vierten Generation sein siebtes Jahr an der Spitze von Trio. Er koordiniert die Niederlassungen der 1931 gegründeten Agentur in Lausanne und Zürich und zeichnet für die strategische und finanzielle Direktion verantwortlich.

Migros-Kulturprozent: Barbara Salm neue Leiterin Kommunikation

Barbara Salm ist seit dem 1. Februar für die Leitung der Kommunikation in der Direktion Kultur und Soziales des Migros-Kulturprozent verantwortlich. Vorher war sie Mediensprecherin bei der Suva in Luzern.

Die 45-jährige Barbara Salm ist seit dem 1. Februar für die Leitung der Kommunikation in der Direktion Kultur und Soziales des Migros-Kulturprozent verantwortlich. Sie tritt damit die Nachfolge von Barbara Kreyenbühl an, die Ende 2008 als Geschäftsführerin zu einer Kommunikationsagentur wechselte.
Barbara Salm ist eidg. dipl. PR-Beraterin. Sie verfügt über langjährige nationale und internationale Berufserfahrung in der Kommunikation. Vor dem Stellenantritt beim Migros-Genossenschafts-Bund war sie als PR-Beraterin und Mediensprecherin bei der Suva in Luzern tätig. Barbara Salm ist Präsidentin der Zentralschweizer PRGesellschaft (ZSPR).

Eclat gestaltet die Nachhaltigkeitsplattform Proofit.ch

Eclat gestaltete in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsnetzwerk Öbu die Internetplattform Proofit.ch. Das vom Bund finanzierte Projekt thematisiert Nachhaltigkeitsfragen für KMU.

In Zusammenarbeit mit Öbu, einem Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften, hat die Erlenbacher Agentur Eclat das Nachhaltigkeitsportal Proofit.ch gestaltet. Das vom Bund finanzierte Projekt nimmt sich Fragen der nachhaltigen Unternehmensführung von KMU an, die selbst nicht die Ressourcen für eigene Nachhaltigkeitsprogramme haben.
Eclat erarbeitete die inhaltliche Struktur der Website und entwickelte das Logo und das Corporate Design. Als kommunikative Begleitmassnahme für die Einführung von Proofit.ch wurde als Mitgebsel eine Stromsparbirne mit langer Lebensdauer abgegeben, die eine eigens gestaltete Umverpackung mit Hinweisen auf Proofit erhielt. Die Internetplattform Proofit stellt breit gefächerte Informationen, Best Practises und einen Effizienzcheck für KMU bereitstellt.

OSW: Pneuwechsel auf schwedisch

Die Oswald Siegfried Werbeagentur hat für die schwedische Automarke Saab ihres Kunden Grosspeter ein Mailing kreiert. Dieses lädt zu einem Pneuwechsel mit schwedischem Buffet ein.

Die Oswald Siegfried Werbeagentur (OSW) hat für die schwedische Automarke Saab ihres Kunden Grosspeter ein Mailing kreiert, das zu einem Pneuwechsel der ungewöhnlichen Art einlädt: Versprochen wird in der Einladung ein schwedisches Buffet. Passend dazu wurden die gelben Streifen der schwedischen Nationalflagge auf der Einladung mit Reifenspuren dargestellt.

Verantwortlich bei Grosspeter: Jasmine Gasser (Leiterin Kommunikation). Verantwortlich bei OSW: Michael Oswald (AD), Nadine Siegfried (Beratung), René Fisch (Text).

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Zu guter Letzt: Nouvelle Revue Française wird 100

Die Nouvelle Revue wird 100 Jahre alt. Die legendäre Literaturzeitschrift brachte Autoren wie Baudelaire und Proust heraus, hat aber ihre Blütezeit schon lange hinter sich.

Am 1. Februar 1909 wurde sie zum ersten Mal herausgegeben und entwickelte sich sukzessive zum Leuchtturm des französischen Literatentums. Die Rede ist von der nrf, der Nouvelle Revue Française. Durch ihre schicksalshafte Verbindung mit dem Verlagshaus Gallimard war sie in ihrer ersten Zeit mitverantwortlich für den Verlag von Autoren wie Mallarmé, Baudelaire oder Proust. Das war die Geburtsstunde der «Editions de la Nouvelle Revue».
Ihre Blütezeit erlebte die nrf in der Zwischenkriegszeit, als sie zum führenden intellektuellen wie literarischen Organ Frankreichs aufstieg. In dieser Zeit liess sie Autoren wie Breton, Kafka, Musil, Cocteau oder Aragon zu Wort kommen. Nach dem 2. Weltkrieg fand sie nicht mehr zur einstigen Grösse zurück. Mittlerweile gleiche sie, so die Süddeutsche, immer mehr einem Denkmal. Die Auflage ist auf rund 1000 Exemplare gesunken. Zum 100. erscheinen nun mehrere Retrospektiven. Joyeux anniversaire!

Zu guter Letzt: Der Whopper knackfrisch wie eh und je

Wer hätte es gewusst: Den legendären Whopper von Burger King gibt es bereits ein halbes Jahrhundert lang! Zu diesem Jubiläum hat die Fastfoodkette eine Ü50-Kamapgne lanciert.

Wer hätte es gewusst: Den legendären Whopper von Burger King gibt es bereits ein halbes Jahrhundert lang! Zu diesem Jubiläum hat die Fastfoodkette eine Ü50-Kamapgne lanciert. Die Anzeigensujets kommen als Hochglanzinszenierungen daher, die an Beauty- und Fashionanzeigen erinnern. Präsentiert wird der Burger von einem Model in einem seidenzarten rosafarbenen Kleid. Und der Clou: Sowohl der Burger als auch die Frau sind – auch wenn man es ihnen nicht im Geringsten ansieht – beide über 50.
Die verführerische Wirkung der Bilder wird durch den Slogan «Over 50 and still hot. The Whopper» untermauert. Sowohl der Burger als auch das Model wurden optisch getunt, was der Photoshop hergibt. So sieht das Ü50-Model ebenso knackfrisch aus, wie der Salat zwischen den Sandwichbrötchen. Egal, während beim Whopper das Wort «Original» erwünscht ist, scheint Authentizität auf dem Anzeigensujet geradezu verwünscht zu sein. Nicht weiter tragisch – das Auge isst ja bekanntlich mit.

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