Titanic-Zeichner fängt für Scholz & Friends untreue Fische ein

Der Illustrator Marcus Weimer vom Duo Rattelschneck, unter anderem bekannt für seine Cartoons in Faz, Titanic und Die Zeit, hat der aktuellen Kampagne für die neuen Chili-Fischstäbchen von Iglo seine eigene Handschrift verpasst. In Zusammenarbeit mit der Agentur Scholz & Friends Hamburg hat er damit seine erste Werbekampagne illustriert.

Der Illustrator Marcus Weimer vom Duo Rattelschneck, unter anderem bekannt für seine Cartoons in Faz, Titanic und Die Zeit, hat der aktuellen Kampagne für die neuen Chili-Fischstäbchen von Iglo seine eigene Handschrift verpasst. In Zusammenarbeit mit der Agentur Scholz & Friends Hamburg hat er damit seine erste Werbekampagne illustriert.
Die Anzeigenreihe umfasst vier von Weimer gezeichnete Motive und zeigt die personifizierten Tiefkühlprodukte stets in der Situation des Seitensprungs. Der Fisch betrügt dabei seine Partner – in Form von klassischen Beilagen wie Pommes Frites, Zitrone und Brokkoli – jeweils mit einer Chilichote.
Die Anzeigen erscheinen bis Ende Februar 2009 doppelseitig in ausgewählten Zeitschriften.
Auftraggeber: Iglo Gmbh, Hamburg.Produkt: Iglo Chili-Fischstäbchen. Agentur: Scholz & Friends, Hamburg.
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Axel Springer stösst Beteiligungen an Regionalzeitungen ab

Axel Springer verkauft die Beteiligungen an der Leipziger Volkszeitung, den Lübecker Nachrichten, den Kieler Nachrichten sowie den Anteil an der norddeutschen Verlagsholding Hanseatische Verlags-Beteiligung an die Verlagsgruppe Madsack.

Axel Springer verkauft die Beteiligungen an der Leipziger Volkszeitung (50 Prozent), den Lübecker Nachrichten (49 Prozent), den Kieler Nachrichten (24,5 Prozent) sowie den Anteil an der norddeutschen Verlagsholding Hanseatische Verlags-Beteiligung (23 Prozent) an die Verlagsgruppe Madsack. Gleichzeitig übernehmen die Lübecker Nachrichten den Anteil von Axel Springer an der Ostsee-Zeitung in Rostock (50 Prozent). Das Gesamtvolumen beträgt gemäss Mitteilung 310 Millionen Euro.
«Mit dem Verkauf der Minderheitsbeteiligungen konzentrieren wir uns noch konsequenter auf Investitionen in unsere eigenen Zeitungen, den multimedialen Ausbau unserer Marken und Akquisitionen neuer Online-Wachstumsgeschäfte.», wird Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer, in der Mitteilung zitiert.

Mediador holt Terezija Stagljar als Beraterin an Bord

Terezija Stagljar verstärkt seit Anfang Februar als Personalberaterin das Team des Zürcher Media-Personalvermittlers Mediador. Stagljar war zuvor bei der Cinecom tätig.

Terezija Stagljar verstärkt seit Anfang Februar als Personalberaterin das Team des Zürcher Media-Personalvermittlers Mediador. Stagljar war zuvor bei der Cinecom tätig, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Ausserdem sammelte sie beim deutschen Motorfahrzeughersteller BMW als Leiterin Kundenservice Erfahrungen im Personalwesen. Vertiefte Kenntnisse der Mediabranche und Know-how der entsprechenden Marktanforderungen eignete sich Stagljar durch ihre Tätigkeit im Bereich Sales an. Bei Mediador übernimmt sie die Funktion als Personalberaterin und unterstützt damit den spezialisierten Personalvermittler aktiv im Medien- und Kommunikationsbereich.

Beobachter Natur erscheint erstmals

Am Freitag erscheint erstmals die neue Zeitschrift Beobachter Natur des Axel Springer-Verlages. Das neue Blatt soll ab jetzt viermal im Jahr erscheinen. Es widmet sich der Natur, der Umwelt und nachhaltigem Handeln.

Am Freitag erscheint erstmals die neue Zeitschrift Beobachter Natur des Axel Springer-Verlages. Das neue Blatt soll ab jetzt viermal im Jahr erscheinen. Es widmet sich der Natur, der Umwelt und nachhaltigem Handeln (die Werbewoche berichtete bereits Anfang Dezember).
Wie das Verlagshaus am Donnerstag mitteilte, erhalten die Abonnenten des Beobachters das Heft kostenlos. Gleichzeitig mit der neuen Zeitschrift startet die Internetseite Beobachternatur.ch. Die Seite soll den Konsumenten Tipps für umweltschonenden Einkauf, Anleitungen zum Energiesparen oder Hinweise auf nachhaltige Geldanlangen liefern, schreibt Springer weiter.

Sunrise 2008 mit mehr Gewinn und weniger Umsatz

Der Telekommunikationsanbieter Sunrise konnte die Gesamtkundenzahl im vergangenen Jahr um 26 Prozent auf 2,86 Millionen steigern. Der Reingewinn ist um 8,8 Prozent gestiegen, jedoch machte das Unternehmen 4,8 Prozent weniger Umsatz.

Der Telekomanbieter Sunrise hat 2008 mit der Übernahme von Tele 2 die Zahl der Kunden um gut ein Viertel gesteigert. Die Preisoffensiven gegen Marktführerin Swisscom liessen den Umsatz aber um 4,8 Prozent auf 1,856 Milliarden Franken sinken. Gleichzeitig ging der Gewinn vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 59 Millionen auf 459 Millionen Franken zurück. Der Reingewinn hingegen verbesserte sich um 8,8 Prozent auf 185 Millionen Franken, wie Sunrise am Donnerstag mitteilte. Grund für das höhere Nettoergebnis ist vor allem eine Rückverbuchung von 30 Millionen Franken der ehemaligen Monopolistin Swisscom, die auf Geheiss der Eidgenössischen Kommunikationskommission (Comcom) die Preise auf der «letzten Meile» für die Jahre 2007 und 2008 senkte.
Zwei Jahre nach seinem Amtsantritt stehe der zweitgrösste Telekomanbieter der Schweiz wesentlich besser da, erklärte Sunrise-Chef Christoph Brand gemäss SDA vor den Medien in Zürich. Mit der Neupositionierung der Marke stieg die Zahl der Kunden im vergangenen Jahr um 584’000 auf 2,86 Millionen. 419’000 davon stammen aus der im Herbst erfolgten Übernahme von Tele 2. Tele 2-Chef Mats Tilly und Finanzchef Horst Rzepka verlassen nun das Unternehmen Ende Februar 2009.
Die Akquisition für 50 Millionen Franken liessen die Investitionen von Sunrise um 8,5 Prozent auf 205 Millionen Franken steigen. Die Mittel flossen vor allem in den Ausbau des Breitband-, Glasfaser- und Mobilfunknetzes. Bis Ende 2008 erschloss Sunrise 153 Ortszentralen mit einem eigenen Glasfaser-Breitbandnetz. 2009 soll der Wachstums- und Investitionskurs fortgesetzt werden: Sunrise will in den Shops 100 Stellen schaffen, 80 Prozent der Haushalte mit eigenen Breitbanddiensten erschliessen und das Mobilfunknetz ausbauen. Per Ende Januar
2009 hat Sunrise 28’800 Kunden mit ADSL2+ versorgt und damit «entbündelt».
Mutterkonzern schreibt ab
Es herrscht aber nicht nur Sonnenschein: Der dänische Mutterkonzern TDC schreibt zusätzlich rund 600 Millionen Franken auf Sunrise ab. Begründet wird dies damit, dass der regulatorische Rechtsrahmen und die «zögerliche Liberalisierung» die Aussichten für private Telekomfirmen in der Schweiz verschlechterten.
Nach wie vor seien die Preise, die alternative Anbieter für die Benutzung des ehemaligen PTT-Netzes bezahlen müssen, das Schlüsselhemmnis für die weitere Intensivierung des Wettbewerbs und der Hauptgrund für höhere Preise als im Ausland, sagte Brand. 2008 habe Sunrise 334 Millionen Franken an die Swisscom überwiesen, 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr und für Brand «viel zu viel». Ein weiterer Grund für den Abschreiber sei die generell schwierige Wirtschaftslage weltweit. TDC hatte im November ihren Geschäftsführer, den früheren Swisscom-Chef Jens Alder, rausgeworfen.

Surprise-Verkäufer mundtot gemacht

Das Strassenmagazin Surprise darf weiterhin in Bahnhöfen verkauft werden. Allerdings mit einer gewichtigen Einschränkung: Es darf nicht mehr lautstark angepriesen werden. Dies haben die SBB entschieden.

Das Strassenmagazin Surprise darf weiterhin in Bahnhöfen verkauft werden. Allerdings mit einer gewichtigen Einschränkung: Es darf nicht mehr lautstark angepriesen werden. Dies haben die SBB entschieden.
Wie die Pendlerzeitung News berichtet, sei auch heftiges Gestikulieren nicht mehr erlaubt. Zu diesen Einschränkungen kam es, nachdem die SBB die Surprise-Verkäufer Ende letzten Jahres erst ganz aus ihren Bahnhöfen vertreiben wollte. Erst nachdem das Strassenmagazin die Kündigung von Seiten der SBB publik gemacht hatte, kam dann doch noch ein neuer Vertrag zustande. Dabei musste das Magazin allerdings einige Abstriche machen. Sie seien froh, dass sie ihre Zeitschrift überhaupt noch verkaufen dürfen, sagte Surprise-Geschäftsführer Fred Lauener gegenüber News. Dass andere – wie beispielsweise Fasnächtler beim Plakettenverkauf – weiterhin lautstark auf dem Bahnhofsareal wirken dürfen, sei für ihn allerdings schwer verständlich. «Wir haben die neuen Bedingungen akzeptiert, um den Vertrag nicht zu gefährden». Dazu gehört neuerdings auch ein Verkaufsverbot am Wochenende.

Maxomedia ist neu für die SBB und Railaway unterwegs

Die Agentur Maxomedia mit Sitz in Bern und Zürich konnte sich im Pitch um eine neue Online-Plattform für die SBB und Railaway gegen fünf Mitbewerber durchsetzen. Das Projekt beinhaltet die Umsetzung einer neuen Plattform, die ausschliesslich Gruppenreisende ansprechen soll.

Die Agentur Maxomedia mit Sitz in Bern und Zürich konnte sich im Pitch um eine neue Online-Plattform für die SBB und Railaway gegen fünf Mitbewerber durchsetzen. Das Projekt beinhaltet laut Mitteilung vom Donnerstag die Umsetzung einer neuen Plattform, die ausschliesslich Gruppenreisende ansprechen soll. Ziel der Plattform sei es, die Inhalte der Seiten Sbb.ch und Railaway.ch zu kanalisieren und zu vertiefen, um spezifischer auf die Bedürfnisse von Gruppenreisenden eingehen zu können, heisst es weiter. So sollen sich Gruppen unter anderem über Angebotspreise informieren und Offerten online anfragen können.

Zu guter Letzt: Wie die Verhütungsmittel Vasella den Job bei Radio Vatikan kosten

Nachdem gestern bekannt wurde, dass Novartis-Boss Vasella bei Radio Vatikan als Kommentator einsteigen wird, ist diese Seifenblase heute bereits wieder geplatzt: Das päpstliche Radio krebst zurück.

Nachdem gestern bekannt wurde, dass Novartis-Boss Vasella bei Radio Vatikan als Kommentator einsteigen wird, ist diese Seifenblase heute bereits wieder geplatzt: Das päpstliche Radio krebst zurück. Wie auf der Website zu lesen ist, wurde beschlossen, die Kommentare nun doch «redaktionsintern» zu verfassen. Das Radio bittet Herrn Vasella und die Hörer um Entschuldigung. Radio Vatikan reagiert mit dieser Entscheidung offenbar auf Stimmen in den eigenen Reihen, die kritisieren, dass das Basler Pharmaunternehmen Verhütungsmittel herstellt. Auch das habe die Entscheidung beeinflusst, gibt der Radiosender zu. Vasella wird die Abfuhr wohl überleben – er wird auch ohne diesen Nebenjob über die Runden kommen.

Studie: Fernsehkonsum soll Entwicklung von Depressionen fördern

Häufiges Fernsehen in der Kindheit kann sich negativ auf die Psyche im Erwachsenenalter auswirken. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die von Forschern der medizinischen Fakultät der Universität Pittsburgh (USA) durchgeführt wurde.

Häufiges Fernsehen in der Kindheit kann sich negativ auf die Psyche im Erwachsenenalter auswirken. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die von Forschern der medizinischen Fakultät der Universität Pittsburgh (USA) durchgeführt wurde.
Laut einem Artikel auf 20minuten.ch nahmen über 4’000 Teenager an der wissenschaftlichen Studie teil. Keiner der Teilnehmer soll zu Beginn der Untersuchung unter psychischen Beeinträchtigungen gelitten haben. Zu Beginn der Studie im Jahr 1995 wurde erfasst, wie viele Stunden die Probanden mit Computerspielen, Radiohören und Fernsehen verbrachten. Es stellte sich heraus, dass die Jugendlichen täglich 5,7 Stunden vor dem Bildschirm (Computer/TV) verbrachten – 2,3 Stunden davon vor dem Fernsehen. Sieben Jahre später litten 7,4 Prozent aller Teilnehmer an einer Depression. Besonders viele Personen, die früher viel TV schauten, entwickelten eine Depression.
Die Wissenschaftler vermuten, dass TV-Konsum soziale, intellektuelle und körperliche Aktivitäten ersetzt, die vor der Entwicklung einer Depression schützen könnten.

Verband der Schweizer Druckindustrie mit neuem Internetauftritt

Der Verband der Schweizer Druckindustrie VSD präsentiert sich online in neuem Look und mit erweitertem Angebot.

Der Verband der Schweizer Druckindustrie VSD präsentiert sich online in neuem Look und mit erweitertem Angebot. So wurden gemäss Mitteilung beispielsweise die Module der digitalen Lern-Werkstatt neu gegliedert, und die Visual Print Reference, das Kontrollmittel für den standardisierten Offsetdruck, ist dank dem Shop noch schneller einsatzbereit. Im Öko-Rating können Druckkunden ausserdem sehen, wie umwelt- und klimaschonend die verschiedenen Betriebe produzieren und haben so ihrerseits die Möglichkeit, nachhaltig und klimaneutral bei der Beschaffung von Drucksachen zu agieren.

SFLB: Für Feldschlösschen Alkoholfrei in neuer Frische Spots kreiert

Nach der Kampagne für Feldschlösschen Alkoholfrei vom letzten Jahr stellen auch die neusten TV-Spots der Agentur SFLB wieder die Frage «Warum ist Feldschlösschen Alkoholfrei so frisch?».

Nach der Kampagne für Feldschlösschen Alkoholfrei vom letzten Jahr stellen auch die neusten TV-Spots der Agentur SFLB wieder die Frage nach dem Grund für die Frische des alkoholfreien Biers. Im einen Spot ist zu sehen, wie der Braumeister am Feierabend gerne seine ganz eigene Qualitätskontrolle durchführt. Der zweite Spot geht der Frage nach, wieso die Schweizer so gerne jassen.
> Spot 1
> Spot 2
Die beiden Spots sind seit Anfang Jahr auf diversen TV-Sendern zu sehen.
Verantwortlich bei Feldschlösschen Getränke: Marlis Ackermann (Leiterin Marketing), Dominik Nyffenegger, Patrick Schweizer (Brand Manager Feldschlösschen). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Peter Brönnimann, Martin Spillmann (CD), Katja Puccio (AD), Rolf Zimmermann, Silvia Peter (Beratung), Suzana Kovacevic (TV Production). Filmproduktion: Caramel Pictures. Regisseur: Will van der Vlught.

ADC-Würfel

Spillmann Felser Leo Burnett ist vom ADC zur «Agentur des Jahres» gewählt worden. Wirz holte sich den Pressepreis. 2 Agenturen bekamen Gold, 11 Silber und 44 Bronze bei 773 Einsendungen.

Spillmann Felser Leo Burnett ist vom ADC zur «Agentur des Jahres» gewählt worden. Wirz holte sich den Pressepreis. 2 Agenturen bekamen Gold, 11 Silber und 44 Bronze bei 773 Einsendungen.
> Zu den Sieger-Kampagnen
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