Nachhaltige Werbung
Wirz will den Geist für die Bank Sarasin reizen.
Nachhaltiges Investieren ist heute das grosse Modewort. Die Bank Sarasin hat diese Philosophie schon zu einer Zeit gepflegt, als es den Begriff der Nachhaltigkeit noch gar nicht gegeben hat. Heute ist «nachhaltiges Investieren» vielenorts zur abgedroschenen Floskel geworden. Nicht so für Sarasin. Die Brain-Teaser-Kampagne von Wirz Werbung vermittelt glaubwürdig und für den Leser durchaus überraschend, dass mit Investitionen in nachhaltige Unternehmen Geld verdient werden kann. Die Anzeigen in kleineren Formaten werden in der Finanz- und Tagespresse geschaltet – ganz nach dem Prinzip: «Je kleiner sich Werbung macht, desto grösser sollte der Gedanke sein, den sie kommuniziert», wie CD Hanspeter Schweizer meint.
Probleme rund um den Finanzmarkt sind aktuell ein beherrschendes Thema in den Medien. Vor diesem Hintergrund nützt die Kampagne in geschicktem Stil die Situation, indem die Anzeigen mit den prägnanten Aussagen in der Zeitung wie ein Gegengewicht zur allgemeinen Stimmung gegen Banken wirken. Da «nachhaltiges Investieren» bei der Bank Sarasin tatsächlich schon 1989 zur offiziellen Politik erklärt wurde, läuft die Kampagne nicht Gefahr, dass die kessen Texte zum Bumerang werden. Auffallen sollen die Typoinserate inmitten der anderen Finanznachrichten durch ihre Farbe. Der Brain-Stopper in der Headline muss dabei zum Weiterlesen des Kleingedruckten animieren. Geschickt gespielt wird auch mit Platzierungen.
Andreas Panzeri
Probleme rund um den Finanzmarkt sind aktuell ein beherrschendes Thema in den Medien. Vor diesem Hintergrund nützt die Kampagne in geschicktem Stil die Situation, indem die Anzeigen mit den prägnanten Aussagen in der Zeitung wie ein Gegengewicht zur allgemeinen Stimmung gegen Banken wirken. Da «nachhaltiges Investieren» bei der Bank Sarasin tatsächlich schon 1989 zur offiziellen Politik erklärt wurde, läuft die Kampagne nicht Gefahr, dass die kessen Texte zum Bumerang werden. Auffallen sollen die Typoinserate inmitten der anderen Finanznachrichten durch ihre Farbe. Der Brain-Stopper in der Headline muss dabei zum Weiterlesen des Kleingedruckten animieren. Geschickt gespielt wird auch mit Platzierungen.
Andreas Panzeri









