Wirtschaftskrise: Gratiszeitungen gehen europaweit zurück
Gratiszeitungen kämpfen aufgrund des schwachen Anzeigengeschäfts europaweit ums Überleben. Generell leiden kostenlose Titel besonders unter rückläufigen Werbeauftragen, so aber nicht in der Schweiz.
Europaweit kämpfen Gratiszeitungen aufgrund des schwachen Anzeigengeschäfts ums Überleben. Die Auflagen sind laut Branchenbeobachtern wie Piet Bakker, Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Amsterdam, um zehn Prozent zurückgegangen und dutzende Titel wurden eingestellt. Während der Printmarkt generell unter der Wirtschaftskrise zu leiden hat, sind die kostenlosen Titel ganz besonders stark von den rückläufigen Werbeaufträgen betroffen.
Dies gilt jedoch nicht für die Schweiz. Gratistitel sind hierzulande nicht stärker von der Krise betroffen. Der Anzeigenrückgang falle bei Gratiszeitungen sogar moderater aus als bei den Kaufzeitungen, sagte Hannes Zaugg, Geschäftsstelle des Verbands Schweizer Gratiszeitungen (VSGZ), auf Anfrage von Pressetext. Zeitungen mit vielen Imageinseraten seien vom Einbruch besonders betroffen – dies seien in der Regel aber eher Kaufzeitungen, so Zaugg weiter.
Dies gilt jedoch nicht für die Schweiz. Gratistitel sind hierzulande nicht stärker von der Krise betroffen. Der Anzeigenrückgang falle bei Gratiszeitungen sogar moderater aus als bei den Kaufzeitungen, sagte Hannes Zaugg, Geschäftsstelle des Verbands Schweizer Gratiszeitungen (VSGZ), auf Anfrage von Pressetext. Zeitungen mit vielen Imageinseraten seien vom Einbruch besonders betroffen – dies seien in der Regel aber eher Kaufzeitungen, so Zaugg weiter.



