Wirtschaftskrise: Gratiszeitungen gehen europaweit zurück

Gratiszeitungen kämpfen aufgrund des schwachen Anzeigengeschäfts europaweit ums Überleben. Generell leiden kostenlose Titel besonders unter rückläufigen Werbeauftragen, so aber nicht in der Schweiz.

Europaweit kämpfen Gratiszeitungen aufgrund des schwachen Anzeigengeschäfts ums Überleben. Die Auflagen sind laut Branchenbeobachtern wie Piet Bakker, Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Amsterdam, um zehn Prozent zurückgegangen und dutzende Titel wurden eingestellt. Während der Printmarkt generell unter der Wirtschaftskrise zu leiden hat, sind die kostenlosen Titel ganz besonders stark von den rückläufigen Werbeaufträgen betroffen.
Dies gilt jedoch nicht für die Schweiz. Gratistitel sind hierzulande nicht stärker von der Krise betroffen. Der Anzeigenrückgang falle bei Gratiszeitungen sogar moderater aus als bei den Kaufzeitungen, sagte Hannes Zaugg, Geschäftsstelle des Verbands Schweizer Gratiszeitungen (VSGZ), auf Anfrage von Pressetext. Zeitungen mit vielen Imageinseraten seien vom Einbruch besonders betroffen – dies seien in der Regel aber eher Kaufzeitungen, so Zaugg weiter.

Lemongrass Communications: Andreas Hildenbrand wird neuer Partner

Andreas Hildenbrand verstärkt seit Juni 2009 das Team von Lemongrass Communications. Der bisherige Kommunikationschef der Swiss Life?Gruppe wird Miteigentümer und Partner der Zürcher Agentur.

Seit Juni 2009 verstärkt Andreas Hildenbrand, zuletzt Kommunikationschef
der Swiss Life?Gruppe, als Miteigentümer und Partner das Team von Lemongrass Communications. Nach Tätigkeiten auf Agentur? und Unternehmensseite arbeitete der 42-Jährige ab 1999 in verschiedenen Führungsfunktionen im Kommunikationsbereich der Credit Suisse Group, zuletzt bis Ende 2002 als stellvertretender Kommunikationschef. Andreas Hildenbrand hat sein Studium an der Universität St. Gallen mit einem Diplom in Volkswirtschaft (lic. oec. HSG) abgeschlossen und die Ausbildung zum eidg. dipl. PR?Berater absolviert.

Lemongrass Communications
Die 2007 aus Rhomberg Mari Schmid Partners hervorgegangene Zürcher Agentur Lemongrass Communications beschäftigt heute Karin Rhomberg, Karin Mari, Cornelia Schmid und Andreas Hildenbrand als Partner sowie Regula Arrigoni als Senior Consultant. Die Spezialgebiete sind Corporate Communications, Transaktions? und Finanzkommunikation, Litigation & Crisis PR, Sponsoring? und Event?PR, Publikationen und Ghostwriting, Reputationsmanagement und Coaching.

LZ Medien: Neues Medienzentrum eröffnet

Die LZ Medien Holding hat ihr neues Medienzentrum in Luzern eröffnet. Dieses beherbergt die Neue Luzerner Zeitung, Publicitas sowie Tele 1.

Die LZ Medien Holding hat am Freitag in Luzern ihr neues Medienzentrum
eröffnet. Das um- und neugebaute Haus beherbergt Verlag, Verwaltung, Redaktion
und Druckvorstufe der Neuen Luzerner Zeitung, die Publicitas und das
Fernsehen Tele 1 mit 400 Mitarbeitenden. Es kostete 30 Millionen Franken.

SRG: Geht nun auch Walpen?

Nach Ingrid Deltenres Rücktritt als SF-Direktorin wird nun auch über die Zukunft von SRG-Generaldirektor Armin Walpen diskutiert. Dieser wird, ebenso wie sein Stellvertreter Daniel Eckmann, 2010 zurücktreten.

Nach dem Rücktritt von SF-Direktorin Ingrid Deltenre wird nun auch über die Zukunft des SRG-Generaldirektors Armin Walpen diskutiert. Dieser werde, ebenso wie sein Stellvertreter Daniel Eckmann, noch 2010 zurücktreten, schreibt die Zeitung Sonntag. Über die Zukunft der SRG-Spitze wird der Verwaltungsrat möglicherweise bereits am 22. Juni 2009 entscheiden. Als interner Kandidat werde Gilles Marchand, Chef des Westschweizer Fernsehens, gehandelt, wie es in einem Artikel der Sonntagszeitung heisst. Der jetzige DRS-Chefredaktor Rudolf Matter sei als möglicher Radio- und TV-Direktor denkbar. Diese beiden Kandidaten mögen jedoch den Verwaltungsrat nicht zu überzeugen. Favoriten seien Axpo-Chef Heinz Karrer und Ex-Swisscom-Chef Jens Alder. Das SRG-Angebot dürfte jedoch für beide zu wenig lukrativ sein.

Zu guter Letzt: Ja, ich will ein Playboyleser werden

Zu den üblichen Entscheidungen, die man – unter Umständen – fürs Leben trifft, ist eine weitere hinzugekommen. Will ich ein Playboyabonnent werden, ja oder nein?

Es gibt gewisse Entscheidungen, die man – unter Umständen – fürs Leben trifft: Ein Eigenheim bauen, eine Familie gründen und so weiter. Nun ist eine weitere hinzugekommen: Playboyabonnent ja oder nein. Wer bereit ist, einen festen Bund mit dem Playboyhäschen einzugehen, kann sich die erotische Publikation für knapp 500 Euro auf Lebzeiten sichern. Vorausgesetzt natürlich, dass der Verlag seine Leserschaft überlebt. Ein Hintertürchen bleibt den Beziehern offen. Wer der Männerzeitschrift überdrüssig geworden ist, kann sie nach zwei Jahren immer noch abbestellen.
Anmelden kann man sich online auf Bunnystore.de/abo. Und wieder einmal profitiert, wer sich schnell entscheidet. Die zehn ersten Abonnenten erhalten das Heft persönlich von einem echten Playmate überreicht.

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Entlassungen beim Tagi: Comedia ruft zum Protest auf

Comedia protestiert einmal mehr gegen die Massenkündigung beim Tagesanzeiger, die Missachtung der Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsrechte sowie gegen die Lohnkürzungen für die Zeitungsverträger. Die Gewerkschaft fordert Tamedia dazu auf, ihre Gewinne «für einen anständigen Umgang mit den Beschäftigten» zu verwenden.

Der Zentralvorstand von Comedia hat sich an seiner Sitzung vom 6. Juni 2009 mit den Ereignissen bei der Tamedia befasst. Die Mediengewerkschaft protestiert einmal mehr gegen die Massenkündigung, die Missachtung der Arbeitnehmerrechte sowie gegen die Lohnkürzungen für die Zeitungsverträger. Auch die Entlassungen der Personalvertreter werden verurteilt. Die Internationale Arbeitsorganisation ILO werde nächste Woche in Genf über den fehlenden Kündigungsschutz für Arbeitnehmervertreter in der Schweiz beraten, heisst es in einem Pressecommuniqué vom Samstag.
Comedia fordert das Verlagshaus des Weiteren dazu auf, die Gewinne aus dem letzten Jahr «für einen anständigen Umgang mit den Beschäftigten» zu verwenden. Die Gewerkschaft stelle einen «Kampffonds» für alle Aktionen gegen diese Entlassungen bereit, heisst es in ihrer Mitteilung weiter. Auf Rettet-den-tagi.ch und Lohnabbau.ch kann man sich mit den Beschäftigten des Tagesanzeigers beziehungsweise den Zeitungsverträgern solidarisieren und den Protest unterstützen.

Argovia: Geburtstag mit 60’000 Hörern gefeiert

Das Aargauer Lokalradio Argovia lud dieses Wochenende zu seiner Geburtstagsfeier ein. An dem Fest nahmen über 60'000 wetterfeste Gäste teil.

Radio Argovia lud seine Hörer dieses Wochenende wieder zur Geburtstagsparty ein. Trotz Regen und stürmischen Windböen feierten um die 60’000 Gäste das 19-jährige Jubiläum des Aargauer Lokalradios, bei dem unter anderen Musiker wie Seven und Stress auftraten.

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Ringier Print nimmt neue Produktionsanlage in Betrieb

Ringier Print Adligenswil nimmt nach einer knapp zweijährigen Projektdauer eine neue Zeitungsproduktionsanlage in Betrieb. Die neue Maschine hat eine Kapazität von drei Millionen Zeitungen pro Tag.

Ringier Print Adligenswil nimmt nach einer knapp zweijährigen Projektdauer eine neue Zeitungsproduktionsanlage in Betrieb. Die neue Maschine hat eine Kapazität von drei Millionen Zeitungen pro Tag. Damit wird das laufende Erneuerungsprojekt unter dem Namen Rollenwechsel.ch abgeschlossen, wie Ringier Print gemäss NLZ-Online mitteilte. Die neue Anlage kostet 65 Millionen Franken.

Google antwortet auf Microsofts Bing mit Squared

Diese Woche hat Microsoft seine Suchmaschine Bing präsentiert. Nach den ersten Tests ist Microsoft damit Google auf den Fersen. Nun hat Google mit seinem eigenen Bing geantwortet: Der Suchmaschine Squared.

Diese Woche hat Microsoft seine Suchmaschine Bing präsentiert. Nach den ersten Tests ist Microsoft damit Google auf den Fersen. Nun hat Google mit seinem eigenen Bing geantwortet: Der Suchmaschine Squared.
Die neue Suchmaschine funktioniert wie Google, nur dass im neuen Programm die Treffer in Tabellenform dargestellt werden, im Quadrat sozusagen. Daher der Name Squared. Die Tabelle enthält Bilder und Kurzbeschreibungen zu den Ergebnissen des gesuchten Begriffs. Über die Mouse-Over-Funktion führt ein Link zur Quelle, welche dann die komplette Beschreibung liefert. Die Suche ist jedoch eingeschränkt auf Kategorien oder Gattungen.

Maxomedia: Mit SBB auf Jubiläumsfahrt

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Anzeiger Luzern steigert Auflage und Verteilgebiet

Die Freitagsaugabe des Anzeiger Luzern steigert seine Auflage um 20‘000 Exemplare und dehnt sein Verteilgebiet aus.

Die Freitagsaugabe des Anzeiger Luzern steigert seine Auflage um 20‘000 Exemplare und dehnt sein Verteilgebiet aus. Seit Freitag werden neben Luzern sowie Littau/Reussbühl auch die Gemeinden Emmen/Emmenbrücke, Kriens/Obernau sowie Horw und Ebikon mit der Freitagsausgabe bedient. Die Gratiszeitung steigert so die Auflage um über 30 Prozent auf neu 67‘000 Exemplare.

Zu guter Letzt: Twittern aus der Zelle

Der wegen Mordes verurteilte, englische Musikproduzent Phil Spector twittert eifrig aus seiner Gefängniszelle. Jedenfalls glaubten das über 1000 Twitter-User, wie Pressetext am Donnerstag berichtete.

Der wegen Mordes verurteilte, englische Musikproduzent Phil Spector twittert eifrig aus seiner Gefängniszelle. Jedenfalls glaubten das über 1000 Twitter-User, wie Pressetext am Donnerstag berichtete. Nachdem Spector von einem Richter in Los Angeles mit der Höchststrafe von 19 Jahren Haft für die Ermordung der Schauspielerin Lana Clarkson bedacht wurde, soll sich der 69-Jährige nun via Twitter über seine Behandlung hinter Gittern beschwert haben. Verärgert zeigt sich der exzentrische Ex-Produzent – bekannt durch den sogenannten Wall of Sound seiner Musik und die Zusammenarbeit mit Musikgrössen wie den Beatles – laut den Medienberichten insbesondere darüber, dass seine Haarperücke im Gefängnis konfisziert wurde.
Wie aus den aktuellsten Nachrichten auf seiner Twitter-Seite bzw. einzelnen Berichten nun jedoch deutlich wird, handelt es sich nicht um den echten Phil Spector, sondern einen bisher unbekannten Nutzer, der sich offenbar einen grossen Spass erlaubt hat. In einer der letzten Meldungen des angeblichen Ex-Produzenten heisst es, der Account sei nur als Scherz angelegt worden. «Ich bin nicht Phil Spector. Ich habe viele seiner Zitate kopiert und die Hälfte davon habe ich mir ausgedacht. Ich habe außerdem viele Medien getäuscht», schreibt der «falsche» Spector. Es habe Spass gemacht, aber nun habe er das Gefühl, die Sache sei ausser Kontrolle geraten.
Dass prominente Persönlichkeiten den Microbloggingdienst zu ihren Zwecken nutzen, ist mittlerweile durchwegs üblich. Dass sich verurteilte Mörder aus der Zelle zu Wort melden und wie im Fall Spector darüber hinaus beschweren, dass es keine Sonderbehandlung gibt, erscheint jedoch eher aussergewöhnlich. Laut den Twitter-Nachrichten erlaubte man dem ehemaligen Musikproduzenten bei seiner Inhaftierung im April, sowohl den persönlichen Laptop als auch den iPod zu behalten. Allein dieser Umstand klingt aber ziemlich unwahrscheinlich.
Dennoch fielen zahlreiche Medien auf den falschen Spector herein und berichteten über seine wahnwitzigen Tweets. So zum Beispiel darüber, dass der Verurteilte am 30. Mai angekündigt habe, einen Beschwerdebrief an den Gouverneur zu schreiben, um seine konfiszierte Perücke zurück zu bekommen. Ausserdem sendete der falsche Spector Nachrichten über seine Medikamenteneinnahme und schrieb dass «Depression eine vergeudete Emotion» sei. Auch Spectors potenzielle Geisteskrankheit bespricht der bislang unbekannte Twitter-Nutzer und postet: «Im Grunde würde ich sagen, dass ich wahrscheinlich relativ verrückt bin, in einem bestimmten Ausmass.» Spectors Profil zählt derzeit über tausend Follower.
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