BSSM Werbeagentur: Neuer Kunde und zwei neue Budgets

Die BSSM Werbeagentur ist hat Robusta als neuen Kunden gewonnen. Das Unternehmen für Bettwaren hat die Agentur für die Neupositionierung und das Redesign der Produktlinie Swiss Line beauftragt. Ausserdem erhielt BSSM den Zuschlag für zwei neue Budgets von Haecky Drink & Wine.

Die BSSM Werbeagentur hat Robusta als neuen Kunden gewonnen. Das über 80-jährige Unternehmen für Bettwaren hat für die Neupositionierung und das Redesign der Produktlinie Swiss Line, welche Matratzen und Einlegerahmen umfasst, die BSSM beauftragt.
Daneben meldet die Agentur zwei Budgetsgewinne: Nach den Budgets für Rum Coruba, Roses Lime und Sambuca Molinari hat die Firma Haecky Drink & Wine AG der Werbeagentur BSSM weitere Budgets anvertraut. Für die Lancierung des Amaro Montenegro, dem meistverkauften Halbbitter Italiens, ist eine Einführungskampagne in Planung. Der Apéritif mit der sanft-herben Note wurde 1885 zu Ehren der Prinzessin Elena von Montenegro kreiert. Erste Arbeiten der BSSM erscheinen in ein paar Wochen.
Für die Weinneuheiten von Haecky, hat die BSSM Werbeagentur Anzeigen für die Gastronomie entwickelt. Die Anzeigen bewerben die weltweiten Neuheiten des aktiven Partners von Weinhändlern, Gastronomen und Hoteliers.

Online-Nutzer informieren sich im Netz über Politik

Nutzer der Online-Angebote von Zeitungen und Zeitschriften oder Fernsehanstalten sind politisch interessiert. Zwei Drittel der Internetnutzer in Deutschland informieren sich Online über politische Themen.

Nutzer der Online-Angebote von Zeitungen und Zeitschriften oder Fernsehanstalten sind politisch interessiert. Zwei Drittel der Internetnutzer in Deutschland informieren sich Online über politische Themen. Dies geht aus einer Studie des Marktforschungsunternehmens Fittkau & Maass hervor. Für die Studie wurden im April und Mai über 120‘000 deutschsprachige Internetnutzer befragt.
Für die Informationsbeschaffung über politische Entwicklungen liege das Internet hinter dem Fernsehen auf Platz zwei, vor Radio und Zeitungen. Dabei spielen die die Online-Angebote von Zeitungen, Zeitschriften oder Fernsehanstalten eine wichtigere Rolle als die Homepages von Parteien. Soziale Netzwerke und Blogs werden für politische Informationen nur von rund 5 Prozent besucht.

Kindersender Nick überholt Ki.Ka und lanciert neuen Kanal

Der Schweizer Kindersender Nick nimmt an Marktanteil zu und überholt die Konkurrenz Ki.Ka bereits im zweiten Monat seines Bestehens. Das Programm wird nun auf 24 Stunden erweitert und startet am 9. Juni unter dem Namen Nick Jr. im digitalen Angebot von Cablecom.

Der Schweizer Kindersender Nick nimmt an Marktanteil zu und überholt die Konkurrenz Ki.Ka bereits im zweiten Monat seines Bestehens. Nachdem der Sender im Start-Monat April einen durchschnittlichen Marktanteil von 7,3 Prozent erreichte, übertraf Nick den Konkurrenten im Mai, in der Zielgruppe der 3- bis 14-Jährigen, mit einem Marktanteil von 11 Prozent. Am letzten Samstag gelang dem Sender mit 27,3 Prozent zum ersten mal ein höherer Tageschnitt als Super RTL.
Seit dem Start von Nick können Vorschulkinder am Vormittag in einem eigenen Programmfenster ein auf ihr Alter abgestimmtes Programm sehen. Nun wird das Programm auf 24 Stunden erweitert und erhält einen eigenen Kanal. Am 9. Juni startet dieser unter dem Namen Nick Jr. im digitalen Angebot von Cablecom.

Bertelsmann dementiert Abbau von 10’000 Stellen

Dem Gütersloher Medienkonzern Bertelsmann droht ein Stellenabbau von massivem Ausmass. Wie der deutsche Branchendienst Werben & Verkaufen vermeldet, will die Konzernleitung bis Ende nächsten Jahres rund 10'000 Mitarbeiter abbauen. Dies sind rund zehn Prozent der gesamten Belegschaft. Der Medienkonzern dementierte jedoch am Mittwochnachmittag den Stellenabbau.

Dem Gütersloher Medienkonzern Bertelsmann droht ein Stellenabbau von massivem Ausmass. Wie der deutsche Branchendienst Werben & Verkaufen vermeldet, will die Konzernleitung bis Ende nächsten Jahres rund 10’000 Mitarbeiter abbauen. Dies sind rund zehn Prozent der gesamten Belegschaft. Der Medienkonzern dementierte jedoch am Mittwochnachmittag den Stellenabbau.
Bertelsmann beschäftigt mehr als 100’000 Mitarbeiter. Zum Konzern gehören unter anderem der Fernsehsender RTL, die Dienstleistungssparte Arvato sowie der Hamburger Grossverlag Gruner + Jahr. Bertelsmann hat ein umfassendes Kostenprogramm gestartet. Es umfasst alle Bereiche des Konzerns und soll bis diesen Spätsommer umgesetzt werden. Bestandteil sei «ein Overhead-Projekt, das die Leitungs-, Stabs- und Verwaltungsstrukturen auf allen Ebenen des Konzerns analysiert, um sie anschliessend effizienter zu gestalten.» Dies habe Finanzvorstand Thomas Rabe konzernintern angekündigt, vermeldet W&V weiter.
Hintergrund für die Massnahme ist die aktuelle Wirtschaftskrise. «Es ist das erste Mal, dass Bertelsmann in einer derart umfassenden und tief greifenden Form eine solche Analyse vornimmt», erklärte Finanzvorstand Rabe. Neben dem Corporate Center in Gütersloh seien die Stäbe sämtlicher Unternehmensbereiche und diejenigen der grössten Bereichs-Untereinheiten sowie Profit-Center betroffen. Begleitet wird das Programm von der Unternehmensberatung McKinsey. «Kapazitätsanpassungen auszuschliessen wäre unaufrichtig», erklärte Rabe weiter.
Das Unternehmen dementierte nun die Spekulationen um den Stellenabbau einige Stunden später. Ein Personalabbau sei zwar nicht ausgeschlossen, es stünden jedoch noch keine Details fest, zitiert Kress.ch einen Bertelsmann-Sprecher. Ausserdem habe bei den derzeitigen Kostenreduzierungen der Abbau von Personal keine Priorität.
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Bertelsmann-Direktor Hartmut Ostrowski hatte kürzlich Sparmassnahmen von mehreren hundert Millionen Euro angekündigt. Die Optimierungsmassnahmen könnten auch zu Kapazitätsanpassungen, sprich Stellenabbau führen, mutmasst Meedia.de dennoch. Ostrowski hätte im Interview mit der FAZ unter anderem erklärt: «Wir müssen uns schlanker aufstellen.» In unternehmensnahem Kreisen werde nun erwartet, dass die Strukturveränderungen bis Ende des Jahres vollzogen werden.

Zu guter Letzt: Die Zukunft funkelt am Himmelszelt

Der Medienfriedhof in der Werbewoche-Redaktion wächst und wächst, gefeierte Geschäftsführer schicken heimlich Entlassungswellen durch ihre Agenturen und überall muss plötzlich mit halb so vielen Leuten doppelt so viel geleistet werden. Klar würde man da gerne in die Zukunft schauen.

Die Krise ist allgegenwärtig. Der Medienfriedhof in der Werbewoche-Redaktion wächst und wächst (noch hat sich unser Medium nicht hinzugesellt), gefeierte Geschäftsführer schicken heimlich Entlassungswellen durch ihre Agenturen und überall muss plötzlich mit halb so vielen Leuten doppelt so viel geleistet werden. Klar würde man da gerne in die Zukunft schauen. Und wer, wenn nicht die Astrologen, könnte einem da behilflich sein? In der aktuellen Ausgabe des Publisuisse-Magazins Impact bemüht sich Madame Etoile alias Monica Kissling – immerhin seit zwanzig Jahren mit den Sternen auf Du und Du – um eine Deutung. «Seit 2008 stehen die kosmischen Zeichen auf Sturm. Pluto, wichtigster Indikator für kollektive Trends, hat nach 13 Jahren Aufenthalt im wachstumsorientierten Feuerzeichen Schütze ins sparsame, sicherheitsorientierte Erdzeichen Steinbock gewechselt», schreibt sie da etwa. Oder: «Der nachhaltigste Trend wird von Pluto vorgegeben, der bis 2022 durch das Erdzeichen Steinbock läuft.» Und daraus folgert sie: Qualität statt Quantität. Nach einer Zeit der Informations- und Reizüberflutung müssten nun Prioritäten gesetzt werden. Oder: Personen, Unternehmen und Marken müssten ab jetzt absolut authentisch und glaubwürdig daherkommen. Aha. So geht das über mehrere tausend Zeichen weiter. Wir meinen: Ein erster Schritt aus der Krise wäre die Einsparung von Kisslings Honorar. Jeder, der in den letzten zwölf Monaten drei Mal eine der Pendlerzeitungen gelesen hat, kann ähnliche tiefschürfende Einschätzungen und Prognosen abgeben.

Corriere del Ticino und Publicitas verlängern Partnerschaft

Der Corriere del Ticino und Publicitas verlängern ihre langjährige Partnerschaft für die Werbevermarktung bis 2011. Auch die Werbekombination Tre Top Ticino wird fortgeführt.

Der Verlag der grössten Tessiner Tageszeitung Corriere del Ticino und Publicitas verlängern ihre langjährige Partnerschaft für die Werbevermarktung bis 2011. Weiterhin wird Publicitas auch die 193’000 Leser starke Werbekombination Tre Top Ticino mit Corriere del Ticino, La Regione Ticino und Giornale del Popolo vermarkten. Die Unterzeichnung des Regievertrages sei in diesem Jahr bereits das zweite, wichtige Bekenntnis aus dem Sonnenkanton zur Medienvermarktung, schreibt Publicitas in einer Mitteilung. Da man zurzeit ein neues Geschäftsmodell mit neuen Angebotspaketen für Verlage entwickle, hätten beide Seiten eine eher kurze Vertragsdauer angestrebt.
Künftig werde sich der Luganeser Publicitas Filialchef Fabio Balmelli zum einen auf die regionale Marktbearbeitung fokussieren und zum andern noch stärker das Potential des Marktes Ticino und der Tessiner Tageszeitungen im nationalen Schweizer Werbemarkt und Norditalien promovieren, schreibt die Publicitas in einer Mitteilung vom Mittwoch. Dazu soll der Verkauf entsprechend ausgebaut werden.

Ständerat befürwortet absolutes Werbeverbot für Alkoholika

Der Ständerat beharrt auf einem allgemeinen Werbeverbot für alkoholische Getränke in den elektronischen Medien. Er hat sich am Mittwoch mit 21 zu 19 Stimmen gegen den Nationalrat gestellt, der Werbung für Bier und Wein für alle Radio- und TV-Veranstalter erlauben will.

Der Ständerat beharrt auf einem allgemeinen Werbeverbot für alkoholische Getränke in den elektronischen Medien. Er hat sich am Mittwoch mit 21 zu 19 Stimmen gegen den Nationalrat gestellt, der Werbung für Bier und Wein für alle Radio- und TV-Veranstalter erlauben will.
Hintergrund der Kontroverse ist die Teilnahme der Schweiz am EU- Filmförderungsprogramm Media. Das Abkommen und der Beitrag der Schweiz von 41 Millionen Franken mit jährlichen Tranchen von rund 10 Millionen Franken bis
2013 ist von beiden Räten gutgeheissen worden. Probleme bereitet die mit dem Abkommen verknüpfte Verpflichtung, die EU- Richtlinie «Fernsehen ohne Grenzen» anzuwenden, die mit den Werbeverboten des neuen Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG) kollidiert. Der Bundesrat hat mit der EU im Auftrag des Parlamentes einen Kompromiss ausgearbeitet. Das Verbot religiöser und politischer Werbung sowie der Werbung für Spirituosen und Mischgetränke wie Alcopops kann dank diesem Abkommen aufrechterhalten werden. Anders ist es bei der Werbung für Bier und Wein. Diese ist nach dem RTVG für lokale TV-Veranstalter bereits zugelassen.
EU-Verbot in Sicht
Der Ständerat ist jetzt bei seiner radikalen Lösung geblieben, dass jede Werbung für Alkoholika in TV-Programmen der SRG, der Privaten und der ausländischen Werbefenster in Schweizer Medien unzulässig ist. Der Beschluss ist vom Präventionsgedanken und vom Jugendschutz motiviert. Wie Kommissionssprecher Peter Bieri (CVP/ZG) darlegte, verbieten die Nachbarstaaten Frankreich, Italien und Österreich Alkoholwerbung. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis die EU ein generelles Verbot ausspreche, wie das die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordere. Filippo Lombardi (CVP/TI) und This Jenny (SVP/GL) warnten davor, ein Eigentor zu schiessen. Das schweizerische Werbeverbot bringe nichts und raube den einheimischen Veranstaltern eine Einnahmequelle. Bundesrat Pascal Couchepin könnte in die Geschichte eingehen, wenn er ein europaweites Werbeverbot erwirken würde.
Bier zu billig
Der Gesundheitsminister wies daraufhin, dass es nur um ein Deutschweizer Problem gehe, da es in der Romandie und dem Tessin keine französischen oder italienischen Werbefenster für Alkoholika gebe. Der übermässige Konsum von Bier durch Jugendliche sei kein Werbe- sondern ein Preisproblem.
Der Nationalrat hatte es mit 91 zu 78 Stimmen abgelehnt, Werbung für alkoholische Getränke ganz zu verbieten. In der Gesamtabstimmung passierte die RTVG-Revision in der grossen Kammer nur mit 92 zu 30 Stimmen bei 43 Enthaltungen. Die Differenzbereinigung geht weiter.

Direktionswechsel bei Fridolin Druck und Medien

Christoph Bächtiger ist neuer Geschäftsleiter der Fridolin Druck und Medien Walter Feldmann, der Herausgeberin der Glarner Wochenzeitung Fridolin. Bächtiger war bisher in den Bereichen Marketing, Verkauf, Projektleitung, Personal- und Rechnungswesen und Handwerk in leitenden Funktionen tätig.

Christoph Bächtiger ist neuer Geschäftsleiter der Fridolin Druck und Medien Walter Feldmann, der Herausgeberin der Glarner Wochenzeitung Fridolin. Bächtiger war bisher in den Bereichen Marketing, Verkauf, Projektleitung, Personal- und Rechnungswesen und Handwerk in leitenden Funktionen tätig. Er arbeitete unter anderem im Bereich Marketing bei der Therma.

Star TV gründet Schweizer Filmförderungsfond

Star TV lanciert einen Schweizer Filmförderungsfonds, der Filmschaffende jährlich mit Kommunikationsleistungen in Höhe von einer Million Franken unterstützt.

Filmemacher in der Schweiz können neu von einem Filmförderungsfonds profitieren. Der Schweizer Privatsender Star TV stellt pro Jahr Kommunikationsleistungen im Wert von einer Million Franken zur Promotion von Schweizer Spiel-, Dokumentar- oder Animationsfilmen zur Verfügung. Wer von dieser Unterstützung profitieren möchte, kann ein Förderungsgesuch bei Star TV einreichen. Die Entscheidung, welches Projekt eine Unterstützung erhält und in welcher Höhe diese ausfällt, wird von einem Gremium aus internen und externen Branchenexperten entschieden.
Paul Grau, Star-TV-Gründer und Initiant des Fonds, will so aktiv die Schweizer Filmschaffenden unterstützen und in wirtschaftlich angespannten Zeiten ein Zeichen setzen. Dieser Fonds werde es Produzenten ermöglichen, ihren Film am Fernsehen zu bewerben, wird Grau vom Presseportal zitiert. Werbung, Trailer und redaktionelle Beiträge sollen helfen, das einheimische Filmschaffen bekannt zu machen.
Der neu geschaffene Fonds solle andere, bestehende Filmförderungsmassnahmen ergänzen, sagte Star-TV-Geschäftsführer Jean-Claude Bruhin auf Anfrage von Presseportal. Der seit 1995 bestehende Privatsender strahlt schon heute rund um die Uhr Informationen aus den Bereichen Film, Lifestyle und Entertainment aus. Aus diesem Grund ist er laut Bruhin die geeignete Plattform für die beabsichtigte Förderung.

Orell Füssli und Gala neu bei Schoch & Sonders

Das Buchhandlungsunternehmen Orell Füssli setzt neu auf die Markenagentur Schoch & Sonders. Auch die Frischkäsemarke Gala wird neu von der Zürcher Agentur positioniert.

Das Buchhandlungsunternehmen Orell Füssli setzt neu auf die Markenagentur Schoch & Sonders. Auch die Frischkäsemarke Gala wird neu von der Zürcher Agentur positioniert. Die beiden Marken werden in verschiedenen Disziplinen des Marketings überarbeitet. Gala kommt in diesem Herbst in neuem Verpackungsdesignauf den Markt, beim Buchhandlungsunternehmen wird das Augenmerk vor allem auf das das Markendesign gelegt.

Neue LGK gewinnt Pitch um Schweizer Eier

Die Vereinigung der Schweizer Eierproduzenten Gallo Suisse hat nach einer Konkurrenzpräsentation die Neue LGK mit einer neuen Kommunikationskampagne beauftragt. Erste Arbeiten sind Anfang nächsten Jahres zu erwarten.

Die Vereinigung der Schweizer Eierproduzenten Gallo Suisse hat nach einer Konkurrenzpräsentation die Neue LGK mit einer neuen Kommunikationskampagne beauftragt. Die Agentur mit Sitz in Bern und Zürich soll nun dafür sorgen, dass Schweizerinnen und Schweizer beim Eierkauf weiterhin das Qualitätsprodukt aus dem eigenen Land bevorzugen. Erste Arbeiten sind Anfang nächsten Jahres zu erwarten.

Pre-Listening bei Radio 105

Die Spannung war gross, als Scaglione und seine nach eigenen Angaben «musikbesessene» Crew gestern einige Journalisten zu einem Pre-Listening einluden. Nach kurzer Zeit schwangen die Häupter in den 105-Studios mit den Beats mit.

Ein Radio, ein Wort
Anders, frisch, niemals langweilig und keine nervigen Wiederholungen – so lautet das Versprechen von Radio 105 an seine Zuhörer. Dank der erhaltenen Konzession wird es morgen, den 4. Juni 2009, erstmals auf UKW gehen. So quasi als Testlauf. Am 9. September 2009 dann folgt die durchgehend moderierte Sendung im Radio. Die Palette der gespielten Musik reicht von Rock, Pop, Electro, House und nicht zuletzt dem unverzichtbaren urbanen Hip Hop. Das Schema des jugendlichen Radios lässt sich nur schwer in eine Schublade stecken. Giuseppe Scaglione, Geschäftsführer von Music First Network, dem neben Radio 105 auch Rock Nation und Radio Monte Carlo angehören, hat ein hochgestecktes Ziel: Radio 105 soll sich vor allem durch Mut zur aussergewöhnlichen Musik in der Radiolandschaft profilieren.
«Die Jingles nerven ein bisschen, die Musik ist ganz okay»
Die Spannung war gross, als Scaglione und seine nach eigenen Angaben «musikbesessene» Crew gestern einige Journalisten zu einem Pre-Listening einlud. Nach kurzer Zeit schwangen die Häupter in den 105-Studios mit den Beats mit. «Die eingespielten Jingles nerven mich ein bisschen, die Musik hingegen finde ich ganz okay», lautete der erste Eindruck eines anwesenden Journalisten. Jemand anders meinte kritisch: «Ich bin mir nicht sicher, ob ich permanent 105 hören werde. Aber öd ist der Sender bestimmt nicht. Er klingt aufregend!». Keine schlechte Zwischenbilanz, die Scaglione und Co. aus dem gestrigen Pre-Listening ziehen dürften.
Vom Erfolg überzeugt
Seit dem Musik First Network Ende 2007 die lang ersehnte Konzession fürs Jugendradio vom Bakom zugesprochen bekam, feilt das gesamte Team ununterbrochen am Konzept. Laut Dani König, Musikchef von 105, sei die Nervosität in den vergangen Wochen enorm gestiegen. «Natürlich mussten wir auch Nachtschichten schieben. Momentan lassen wir in unseren Büros einen Teststream laufen. Wenn uns dabei ein Musikstück nicht passt, wird es gestrichen. So arbeiten wir laufend am Programm». Auf die Frage, ob denn jemals Resignation aufgekommen sei, verneint König mit unumstösslicher Bestimmtheit. «Keine Sekunde lang war die Rede von Aufgeben. Vielmehr ist es die Aufregung, die sich langsam aber sicher breitmacht. Wir sind alle ungemein gespannt und vom Musikgeschmack unserer Zuhörer überzeugt – genauso wie vom Erfolg».
Adriana Zilic

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