Swiss Marketing: Uwe Tännler als Präsident bestätigt

Uwe Tännler wurde von den Delegierten von Swiss Marketing (SMC) als Zentralpräsident für weitere drei Jahre im Amt bestätigt, ebenso der Zentralvorstand. Neu ins oberste Führungsgremium kommen Tanja Doris Levine und Simon Hubacher.

Die Delegierten von Swiss Marketing (SMC) haben Uwe Tännler als Zentralpräsident für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Auch der bisherige Zentralvorstand wurde an der Versammlung vom 5. Juni 2009 wiedergewählt. Neu ins oberste Führungsgremium kommen Tanja Doris Levine (Ressort Clubs, Netzwerk, Dienstleistungen Region Westschweiz) und Simon Hubacher (Ressort PR & Kommunikation).
Der Schweizer Berufsverband mit rund 3’000 Fach- und Führungskräften schreite zuversichtlich in die Zukunft, heisst es in einer Medienmitteilung vom Montag. Nationale Partnerschaften ermöglichten 2008 zusätzliche Aktivitäten wie die Nr.1-Kampagne, der Marketingevent im KKL Luzern habe sich etabliert und alle Verkaufs- und Marketingprüfungen würden nun zusammen mit der MarKom-Zulassungsprüfungen abgewickelt. Swiss Marketing hat sich zudem dem EMC (European Marketing Confederation) angeschlossen und die europäische Akkreditierung initiiert.

GfK-Studie: Werber verlieren an Vertrauen

Laut dem neuesten GfK-Vertrauensindex haben lediglich 28 Prozent der befragten Personen Vertrauen in die Werbebranchen. Damit liegen die Kreativen auf dem zweitletzten Platz vor den Politikern. Den Journalisten sprachen 41 Prozent ihr Vertrauen aus, den Marketingleuten vertrauen 39 Prozent.

Laut dem neuesten GfK-Vertrauensindex ist es schlecht um die Werbeleute bestellt. 72 Prozent der befragten Personen haben kein Vertrauen zu den Kreativen. Während 2008 immerhin 32 Prozent Vertrauen in die Branche hatten, sind es 2009 nur noch 28 Prozent. Schlimmer stehen lediglich die Politiker da, denen ganze 82 Prozent misstrauen (2008: 83 Prozent). Nicht viel besser ergeht es den Journalisten. Lediglich 41 Prozent der befragten Personen sprachen ihnen ihr Vertrauen aus. Der Anteil bleibt damit gleich wie im Vorjahr. Dicht dahinter sind die Marketingleute, denen nur 39 Prozent vertrauen (2008: 38 Prozent).
Damit sitzen die Kommunikatoren im selben Boot mit Bankern und Topmanagern. Diese haben besonders im vergangenen Jahr an Vertrauen verloren. Bei den Bankern sank der Anteil von 45 auf 37 Prozent, bei den Topmanagern von 36 auf 33 Prozent. Besonders viel Vertrauen haben die befragten Personen zur Feuerwehr (92 Prozent), zu Lehrern (85 Prozent), Pöstlern (81 Prozent), Ärzten (81 Prozent) sowie zum Militär (81 Prozent).

Renault: Kampagnen für umweltfreundliches Fahren lanciert

Renault Suisse hat anlässlich des Weltumwelttags vom 5. Juni 2009 eine Kampagne lanciert. Gleichzeitig wird die Aktion «Schrottprämie» um einen Montag verlängert.

Renault Suisse hat anlässlich des Weltumwelttags vom 5. Juni 2009 eine Kampagne lanciert. Jeder Renault Händler verfügt künftig über spezifische Flyer, die sich an den Innenrückspiegel anhängen lassen. Diese sollen den Automobilisten mit sechs Spartipps zum effizienten Umgang mit Treibstoff animieren – zum Beispiel durch richtiges Schalten oder kontrolliertes Beschleunigen.
Gleichzeitig führt der Schweizer Autoimporteur seine Aktion «Schrottprämie» fort. Ein überaus rostiger Trabi mit einer ebenso rostigen Tafel auf dem Dach soll potenziellen Kunden signalisieren, dass die 2000-Franken-Schrottprämie jedem zusteht, der bis Ende Juni sein mindestens acht Jahre altes Auto eintauscht. Das schrottreife Vehikel macht Interessierte zudem auf die Internetseite Myschrott.ch aufmerksam, auf der zusätzliche Prämien und Angebote zu finden sind.

1290581651_img090608_trabi1
1290581651_img090608_renault1

Swissinfo: SRG will sparen – Gleiche Leistung zu tieferen Kosten?

Die Auslandplattform Swissinfo soll kostengünstiger werden. Der SRG-Verwaltungsrat lässt bis Ende 2009 drei Modelle auf ihre Realisierbarkeit und ihr Sparpotenzial überprüfen.

Der SRG-Verwaltungsrat will bei der Auslandplattform Swissinfo Kosten einsparen. Unter der Verantwortung der drei Direktoren Peter Schibli (Swissinfo), Gilles Marchand (TSR) und Walter Rüegg (SR DRS) sollen bis Ende 2009 drei Modelle auf ihre Realisierbarkeit und ihr Sparpotenzial überprüft werden: Die Optimierung der heutigen Unternehmenseinheit Swissinfo in Bern, die Integration von Swissinfo in TSR Genf sowie die Integration Swissinfo in SR DRS Studio Bern. Der Leistungsauftrag des Bundes muss dabei mit bisheriger Qualität und Quantität erfüllt werden. Eingespart werden sollen sieben Millionen, bei einem Gesamtaufwand von heute 26 Millionen Franken.
Der VR hat als Projektkoordinatoren Beat Häring, den früheren Konzernkontroller der SRG, und Bernard Cathomas, bis April 2009 Direktor von Radio e Televisiun Rumantscha (RTR), eingesetzt. Die beiden langjährigen Mitarbeiter haben den Auftrag, die Vergleichbarkeit der Projektergebnisse sicherzustellen. Nach Abschluss und Analyse der Berichte wird der Verwaltungsrat über die Wahl des Modells entscheiden.

Zu guter Letzt: Zwei unkonventionelle Investoren für die New York Times

Es gibt neue Hoffnung für die New York Times. Nachdem Washington den Rettungsplan für US-Zeitungen abgelehnt hat, buhlen nun ein mexikanischer Mobiltelefonmilliardär und ein Musikproduzent um die prestigeträchtige Zeitung.

Nachdem Washington den Rettungsplan für US-Zeitungen abgelehnt hat, gibt es neue Hoffnung für die New York Times (NYT). Ein mexikanischer Mobiltelefonmilliardär und ein Musikproduzent buhlen um die prestigeträchtige Zeitung. Der 35 Milliarden Dollar schwere Carlos Slim Helú, dessen Konzerne in Lateinamerika Eisenbahnen, Kliniken und Klärwerke bauen, hat bereits 375 Millionen Dollar in das Blatt investiert. Der schwule David Geffen, der ein geschätztes Vermögen von rund sieben Milliarden Dollar hält, verhandelt über den Kauf eines 20-Prozent-Anteils an der NYT-Company.
Was aber bringt diese zwei schillernden Figuren dazu, in eine Qualitätszeitung zu investieren? Bei Helú weiss das niemand so genau. Angeblich hat er einen Riesenrespekt vor der Zeitung, seit er 1964 einen Sommer in New York verbrachte, wie die NZZ am Sonntag schreibt. Zudem scheint er der Meinung, dass nur die Times und das Wall Street Journal die Pressekrise überstehen werden. Greffen hingegen sucht vermutlich aus Langeweile nach einer neuen Aufgabe. Mit der Times kam er erstmals in Kontakt, als er einer Kolumnistin auf einer Hollywoodparty erzählte, die Clintons seien «Gewohnheitslügner», er unterstütze Barack Obama, was später natürlich im Blatt zu lesen war. Greffen hat jedoch konkrete Vorstellungen, was er mit der Publikation anfangen will. Er möchte die Zeitung in eine gemeinnützige Stiftung verwandeln und als Institution bewahren, die der Politik und der Wirtschaft auf die Finger schaut. Bei diesen Investoren wünschen wir der New York Times natürlich nur das Beste.

Neue Agentur für Krisenkommunikation und Medienarbeit

Roland Binz, ehemaliger SBB-Konzernsprecher, hat in Winterthur eine Agentur für Krisenkommunikation und Medienarbeit eröffnet. Seine Firma Roland Binz Kommunikation & Image unterstützt schweizweit Unternehmen bei der Öffentlichkeitsarbeit.

Roland Binz hat in Winterthur eine Agentur für Krisenkommunikation und Medienarbeit eröffnet. Seine Firma Roland Binz Kommunikation & Image unterstützt schweizweit Konzerne, KMUs, Behörden, Verbände, Veranstalter und Persönlichkeiten bei der Öffentlichkeitsarbeit. Zum Angebot des 36-Jährigen gehören die Beratung in Krisenkommunikation, Medienarbeit, Medientrainings sowie die Unterstützung bei Engpässen in der Unternehmenskommunikation. Der ehemalige SBB-Konzernsprecher ist zudem Gründungsmitglied und Vizepräsident des Schweizer Verbandes für Krisenkommunikation.

iF communication design award: Ray Sono gewinnt drei Auszeichnungen

Ray Sono gewinnt beim iF communication design award drei Auszeichnungen. Das Portal «Lufthansa Travel World Beta» erhielt eine, das Vielfliegerportal von Miles & More zwei Preise.

Das Zürcher Unternehmen Ray Sono erhielt beim internationalen Wettbewerb iF communication design award drei Auszeichnungen. In der digital-media-Kategorie «Atmosphäre» zeichnete die 17-köpfige Jury die Umsetzung des Portals «Lufthansa Travel World Beta» aus. Zwei Awards erhielt die Agentur für den jüngst erfolgten Relaunch des Vielfliegerportals von Miles & More. Dieses wurde in den digital-media-Kategorien «Screendesign» sowie «Interface» bedacht.

Roger Federer bringt SF fast 50 Prozent Marktanteil

Durchschnittlich 476‘000 Personen haben am Sonntag die Liveübertragung des French-Opens mitverfolgt, bei dem Roger Federer gegen Robin Sölderling gewann. Zeitweise waren bis zu 634‘000 Personen am Bildschirm. Dies entspricht einem Marktanteil von 48,6 Prozent.

Bis zu 634’000 Personen haben am Sonntag die Liveübertragung des Finals zwischen Roger Federer und dem Schweden Robin Söderling bei den French-Open in Paris auf SF info mitverfolgt. Dies entspricht einem Marktanteil von 48,6 Prozent. Durchschnittlich sahen 476’000 Personen, wie Federer seinen 14. Grand-Slam-Titel erreichte und damit den Rekord von Pete Sampras egalisierte. Während des 14- tägigen Turniers verfolgten durchschnittlich 126’000 Personen die Live- Berichterstattungen auf SF zwei und SF info. Das Schweizer Fernsehen erreichte damit nach eigenen Angaben vom Montag einen Marktanteil von 18,4 Prozent.

Weltwoche: Videokommentar von Roger Köppel für Onlineausgabe

Nach der Erneuerung der Weltwoche-Homepage Ende 2008 erhält die Onlineausgabe der Wochenzeitschrift ein neues Format. Herausgeber und Chefredaktor Roger Köppel kommentiert jeweils montags das aktuelle Zeitgeschehen in einem kurzen Web-TV-Beitrag.

Auf Weltwoche.ch kommentiert Herausgeber und Chefredaktor Roger Köppel ab sofort das aktuelle Zeitgeschehen in einem Video. Köppels Kommentare werden jeweils montags direkt in der Weltwoche-Redaktion gedreht und online publiziert. Die Nutzer können via Kommentarfunktion selbst zum Beitrag Stellung nehmen. Ermöglicht wird das neue Format durch Sponsoring; der Onlinevermarkter Publicitas web2com konnte als ersten Partner seinen Kunden die Handelsschulorganisation Schweiz (HSO) akquirieren.
Die HSO habe sich für das Sponsoring entschieden, da die Weltwoche dieselbe Zielgruppe anspreche wie sie selbst – ein gut ausgebildetes und an Fortschritt interessiertes Publikum, wird Beat Nägelin, Schulleiter der Wirtschaftsschule, in einer Mitteilung vom Montag zitiert. Zudem sei die Entwicklung neuer Formate in den Medien zu begrüssen.

Schweizer Grafiker: Verband mit neuem Namen – Auftritt überarbeitet

Der Verband der Schweizer Grafiker, Gestalter und Kommunikationsdesigner «dns designnetwork switzerland» ändert seinen Namen zu «SGV Schweizer Grafiker Verband». Gleichzeitig wurde der Internetauftritt überarbeitet.

Der Verband der Schweizer Grafiker, Gestalter und Kommunikationsdesigner «dns designnetwork switzerland» ändert seinen Namen zu «SGV Schweizer Grafiker Verband». Gleichzeitig wurde der Internetauftritt überarbeitet. Der Verband wolle sich wieder konsequent auf die Qualität des Grafikdesigns und dessen Erschaffer fokussieren, heisst es in einem Pressecommuniqué vom Montag.
Der Verband wurde 1983 gegründet und zählt heute rund130 Mitglieder. Er engagiert sich dafür, die visuelle Umwelt in der Wirtschaft, Bildung und Kultur nachhaltig und qualitativ auf höchstmöglichem Niveau mit zu gestalten.

1290581649_img090608_sgv

News.ch: Kevin Lancashire wird neuer Chefredaktor

Kevin Lancashire wird das Nachrichtenportal News.ch ab 1. Juli 2009 als Chefredaktor leiten. Er löst Peter Linsin ab, der in die Verlagsleitung wechselt.

Kevin Lancashire wird Chefredaktor des Nachrichtenportals News.ch. Er löst Peter Linsin per 1. Juli 2009 ab, der künftig in die Verlagsleitung wechselt und in dieser Position für die Weiterentwicklung und Vermarktung von News.ch und den anderen Vadian.Net Online-Verlagsprodukten verantwortlich sein wird.
Der 38-jährige Basler amtete zwei Jahre als Mitglied der Geschäftsleitung und Ressortleiter Internet der Gratiszeitung .ch. Lancashire bringt langjährige Erfahrung als Onlinespezialist und Digitaler Journalist mit. Sieben Jahre war er als Executive Producer Internet für das Schweizer Radio DRS tätig, zuletzt als Leiter von DRS Virus und Experte für den Relaunch von Drs.ch 2007.

SRG Bern: Neuer Webauftritt online

Die SRG Bern Freiburg Wallis hat ihren Internetauftritt neu gestaltet. Dieser soll Genossenschafter über die Aktivitäten der Trägerschaft und der SRG informieren und den Gremienmitgliedern eine Plattform bieten.

Die SRG Bern Freiburg Wallis, RGB (Radio- und Fernsehgenossenschaft Bern) hat ihren Internetauftritt neu gestaltet und ist ab sofort online. Im Sinne eines einheitlichen Corporate Designs lehnt sich dieser an die Onlineportale der SRG Deutschschweiz und der anderen Mitgliedgesellschaften an. Der neue Auftritt soll Genossenschafter über die Aktivitäten der Trägerschaft und der SRG informieren und ihnen die Möglichkeit zum Mitreden geben, wird Martha Bernasconi, Leiterin der Geschäftsstelle der RGB, in einem Pressecommuniqué vom Montag zitiert. Zudem soll Gremienmitgliedern eine Plattform geboten werden, auf der die für ihre Arbeit notwenigen Informationen aktualisiert zur Verfügung stehen.
Das Webdesign wurde von Philipp Schwindl von Ehrliche Grafik realisiert. Web-Master ist Julien Duseyau von JD Network.

img090608_srgbern
get_footer();