Google Street View: Datenschützer stellt Forderungen an Google

Gemäss Hanspeter Thür schützt Google Street View die Privatsphäre trotz zusätzlicher Massnahmen nur ungenügend. Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte gibt deshalb Empfehlungen ab. Werden diese nicht umgesetzt, kann er ans Bundesverwaltungsgericht gelangen. Bei Google zeigt man sich enttäuscht. Der Internetkonzern will sein Produkt vor Gericht vehement verteidigen.

Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) Hanspeter Thür ist nach eingehender Prüfung von Googles Internettool Street View zum Schluss gekommen, dass dem Schutz der Privatsphäre trotz zusätzlicher Massnahmen von Seiten des Anbieters nicht Genüge getan wird. Aus diesem Grund richtet Thür mehrere Empfehlungen an den Internetriesen. Lehnt das Unternehmen diese ab, kann Thür ans Bundesverwaltungsgericht gelangen.
Hanspeter Thür fordert, dass Google eine verbesserte Lösung zur vollständigen Unkenntlichmachung von Gesichtern und Autokennzeichen erarbeitet und der Anonymisierung im Umfeld heikler Einrichtungen wie z.B. Spitälern, Schulen oder Gefängnissen besondere Beachtung schenkt. Aufnahmen aus Privatstrassen sollen gelöscht werden, wenn keine Einwilligung vorliegt. Aufnahmen von umfriedeten Orten (Höfe, Gärten) müssen entfernt werden, die Kamera sei entsprechend niedriger zu montieren. Google soll sowohl eine Woche vor den Aufnahmen als auch eine Woche vor deren Aufschaltung informieren, welche Städte und Dörfer betroffen sind. Zudem sollen keine neuen Bilder von Schweizer Strassen aufschaltet werden, bis die Rechtsfragen geklärt sind.

Google enttäuscht – kein Verständnis
«Wir waren sehr enttäuscht über den Standpunkt, den Herr Thür als Reaktion auf unsere intensiven Bemühungen eingenommen hat», wird Peter Fleischer, Google Privacy Counsel, in einer Mitteilung vom Montag zitiert. Google habe sich mit dem Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten vor und nach dem Launch von Street View getroffen, um die Technologie zu erläutern. Die heutige Entscheidung sei deswegen bedauerlich und deute darauf hin, dass Herr Thür nicht bereit sei, auf die angebotenen Lösungen einzugehen. «Wir werden jeglicher Klage energisch entgegentreten.» , heisst es weiter.
Bezüglich der Bedenken habe Google fünf Massnahmen vorgeschlagen:

  1. Verbesserte Verwischung von Nummernschildern: Die Schweizer Nummernschilder seien – verglichen mit den Nachbarländern – ungewöhnlich, da sie kleiner und deswegen schwerer erkennbar seien. Die Technologie soll trotzdem verbessert werden.
  2. Verbesserte Verwischung von Gesichtern: Eine seit kurzem vorhandene Software werde schnellstmöglich in das Produkt integriert. Grundsätzlich habe die Verwischungstechnologie aber schon heute einen hohen Standard erreicht. «Wir sind stolz auf die Verwischungs-Technologie, die wir für Street View entwickelt haben».
  3. Dialog mit Interessengruppen: Google trifft sich neben dem Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten mit verschiedenen Gruppen, die in sensiblen Bereichen tätig sind, wie Entzugskliniken oder Frauenhäuser. Diese Arbeit werde fortgeführt.
  4. Sensible Orte: Es werde berücksichtigt, dass es in einer Stadt Gegenden gibt, die heikler sind als andere.
  5. Information der Öffentlichkeit über Aufnahme-Fahrten: Durch schlechtes Wetter, die Verkehrslage oder andere unvorhersehbare Ereignisse sei es schwierig darüber zu informieren, wann Autos für Aufnahmen unterwegs seien. Daran werde gearbeitet. Der aktuelle Stand kann hier abgerufen werden.

WVC: Neue Markenwelt für Bico

WVC Communications wurde vom Matratzenhersteller Bico mit der Kreation einer neuen Markenwelt beauftragt. Der neue Auftritt wird anfangs 2010 präsentiert.

Der Matratzenhersteller Bico setzt in der Kommunikation ab sofort auf die Leistungen der Zürcher Oberländer Werbeagentur WVC Communications. Die Agentur erhielt nach einer umfassenden Präsentation den Zuschlag für das gesamte Werbebudget. Der neue Auftritt wird anfangs 2010 im Handel und in Fachzeitschriften zu sehen sein. Schritt für Schritt werden Kataloge, Broschüren, Internet und POS abgestimmt.

Z.B. Werbung: Politett – das Quartett für Politiker

Z.B. Werbung hat ein poltisches Quartett kreiert, bei dem 24 Politiker auf fiktiven Skalen bewertet werden. Neben dem Radikalitäts- und dem Promifaktor sind auch die Auslandreisli und die «Fettnäpfchengrösse» aufgeführt. Das Kartenspiel wird im Rahmen einer Guerilla-Aktion im Bundeshaus verteilt.

Die Kreativen von Z.B. Werbung haben ein sogenanntes Politett kreiert. Das 24 Karten starke Quartett wird ab Mitte September im Rahmen einer Guerilla-Aktion ins Bundeshaus geschmuggelt und an National- und Ständeräte sowie an die Bundeshauspresse verteilt. Das Kartenspiel umfasst ausgewählte Politikerinnen und Politiker und ist aufgebaut wie ein normales Quartett mit diversen Bewertungsskalen: Nebst dem Radikalitätsfaktor, den Auslandreisli und dem Promifaktor ist auch die sogenannte «Fettnäpfchengrösse» aufgeführt. «Natürlich wurden alle Angaben auf Grund persönlicher Einschätzungen gemacht », so die Werber. Eigentlich sei das Kartenspiel Bestandteil der Agentur-Hauszeitung. Aufgrund der aktuellen politischen Begebenheiten habe man sich aber dazu entschlossen, das Quartett direkt an Politiker zu verteilen. Weitere Lancierungen quartett-ähnlicher Spiele seien nicht ausgeschlossen und würden zurzeit diskutiert.

Verantwortlich bei Z.B. Werbung: Denis Jeitziner. Illustration: Fabian Iseli.

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Zu guter Letzt: Berlusconis Kampf gegen die «bösen» Journalisten

Berlusconis Kampf gegen aufmüpfige Medien geht weiter. Besonders die «bösen» Printjournalisten sind ihm ein Dorn im Auge. Diese würden nur Gerüchte verbreiten, so sein Vorwurf. Mit Berlusconi ist eben nicht gut Kirschen essen. Davon zeugen Schadensersatzklagen, Rufmordkampagnen sowie Aufforderungen, keine Anzeigen in ihm unliebsamen Blättern zu schalten.

Silvio Berlusconi führt seinen Schlachtzug gegen die Medien fort. Bei einem Treffen mit seinem spanischen Amtskollegen liess Italiens Regierungschef seinem Unmut einmal mehr freien Lauf: «Gute Information» betreibe das Fernsehen, die «bösen» Zeitungsjournalisten dagegen diffamierten. Ein Korrespondent der Madrider Tageszeitung El País konterte daraufhin: Ob der Premier nicht glaube, dass seine Sexaffären den Ruf Italiens beschädigten? Und ob er an Rücktritt denke? Berlusconis Rettungsversuch: «Die Zeitungen verlieren Glaubwürdigkeit, Auflage und Werbung. So geht man pleite. Bei El País kennt man sich damit ja aus.», wie es in der Sonntagszeitung heisst.
Mit Berlusconi ist eben nicht gut Kirschen essen. Dies zeigte sich bereits im Mai, als er italienische Unternehmen dazu aufforderte, keine Anzeigen mehr in ihm unliebsamen Blättern zu schalten. Ende August verklagte er die Zeitung La Repubblica auf eine Million Euro Schadenersatz wegen unliebsamen Fragen. Vom kleinen, finanzschwachen Linksblatt L´Unità verlangt der Medienmagnat gar zwei Millionen Euro. Zudem wurden in den letzten Monaten an die zwanzig Chefredakteure bei Fernsehen und Presse ausgetauscht. Sogar die Direktoren bürgerlicher Blätter sowie der katholische Chefredaktor einer Bischofszeitung wurden von Berlusconi aufgefordert, den Beruf zu wechseln.

JvM/Limmat: Drei Spots für die Migros Bank

Jung von Matt/Limmat hat für die Migros Bank drei neue Spots realisiert. Diese bewerben unter dem Motto «Es geht auch anders.» Hypotheken, Börsenaufträge und Sparzinsen des Finanzdienstleisters.

Jung von Matt/Limmat hat für die Migros Bank drei neue Spots realisiert. Der Finanzdienstleister wird dabei unter dem Motto «Es geht auch anders.» als Alternative zu etablierten Bankinstituten beworben. Im Spot «Lift» kann eine Familie ihren Wohntraum verwirklichen, da sie von von tiefen Hypotheken profitiert. In dem grosszügigen Eigenheim hat jedes Familienmitglied ein eigenes Stockwerk. Im Film «Preis» kommt es jedes Mal zum Unglück, sobald ein Mann im Geschäft einen Artikel umdreht, um den Preis zu prüfen. Erst mit dem Pauschaltarif für Börsentransaktionen bleibt die böse Überraschung aus. Im Film «Schiedsrichter» werden im Fussballstadion die Vorzüge eines Migros-Bank-Sparkontos gezeigt. Statt einer Münze zückt der Unparteiische gelassen eine Banknote, um die Platzwahl vorzunehmen.

> Zum Spot «Lift»
> Zum Spot «Preis»
> Zum Spot «Schiedsrichter»

Bei allen drei Filmen führte der Argentinier Sebastian Alfie Regie. Die Filme sind seit Anfang September im TV und im Internet zu sehen.

Verantwortlich bei Migros Bank: Matthias Hunn (Leiter Marketing), Corinne Freymond (Leiterin Marketing-Kommunikation), Nadia Smaldore (Projektleiterin Marketing-Kommunikation), Natalie Steiner (Planerin Marketing-Kommunikation). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Tom Seinige (CD), Samuel Christ, Dave Hugentobler (Text), Patrick Beeli, David Hanselmann (AD), Fabian Röthlisberger, Simone Jehle, Jonas Brändli (Beratung), Ilonka Galliard (Agency Producer), Sebastian Alfie (Regie). Filmproduktion: Wirz Fraefel Paal. Musik, Ton: Jingle Jungle.

Werbung, der nachgeschaut wird

Mit einer zweistufigen Mailingkampagne wirbt die VBZ Traffic Media bei Werbe- und Mediaagenturen sowie Werbeauftraggebern in und um Zürich für «Werbung, die ganz schön rum kommt». Die Agentur am Flughafen hat für die VBZ das entsprechende Mailing gestaltet.

Mit einer zweistufigen Mailingkampagne wirbt die VBZ Traffic Media bei Werbe- und Mediaagenturen sowie Werbeauftraggebern in und um Zürich für «Werbung, die ganz schön rum kommt». Die Agentur am Flughafen hat für die VBZ das entsprechende Mailing gestaltet. Die erste Stufe ist ein personifiziertes Papiertram. Als zweite Stufe werden die aus dem ÖV bekannten Hängekartons für einmal nicht hängen gelassen, sondern direkt als Mailing versandt. Mit diesem B2B-Approach will die VBZ auf ihre Werbemöglichkeiten aufmerksam machen. Das Mailing kommt im September zum Einsatz.
Verantwortlich bei VBZ Verkehrsbetriebe, Zürich: Phillip Saladin (Leiter Strategisches Marketing/Kommunikation/ Zusatzgeschäfte), Natascha Klinger (Projektleiterin Kommunikation). Verantwortlich bei Agentur am Flughafen, Altenrhein: René Eugstair (Creative Direction), Dominique Rutishauser (Art Direction), Patrick Linder (Text).
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Swisscontent gewinnt Swiss Text Award

Für ihre Blog-Beiträge in Buerowelten.ch von Büromöbelhersteller Haworth Schweiz hat Swisscontent-Mitarbeiterin Corinne Dubacher den Swiss Text Award gewonnen. Sie durfte die «Texterfeder» gestern Samstag im Zürcher Sphères entgegen nehmen.

Für ihre Blog-Beiträge in Buerowelten.ch von Büromöbelhersteller Haworth Schweiz hat Swisscontent-Mitarbeiterin Corinne Dubacher den Swiss Text Award gewonnen. Sie durfte die «Texterfeder» gestern Samstag im Zürcher Sphères entgegen nehmen.
Die Agentur Swisscontent ist als Kommunikationsberaterin von Haworth Schweiz tätig und war mitverantwortlich für das Konzept und die Umsetzung des Blogs. Bürowelten.ch zeigt die menschlichen Seiten des Bürolebens und des Büromöbelherstellers Haworth Schweiz jenseits von Materialen, funktionaler und ergonomischer Technologie sowie internationalem Topdesign, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Corinne Dubacher gewann die «Texterfeder» für ihre persönlich gefärbten, oft ironischen, dabei aber auch immer informativen Beiträge über das Leben und den Alltag in und um das Büro in der Kategorie Website / Digital Publishing. Die «Texterfeder» ist eine Auszeichnugn des Swiss Text Award und ehrt jeweils einmal im Jahr eine Arbeit mit dem Prädikat «aussergewöhnlich professionell gestaltet und hervorragend getextet».

Media Com zur Media Agentur des Jahres ernannt

Die Media Com wurde an den Media and Marketing Awards zur Media Agency des Jahres 2009 ernannt. Ausserdem hat die Agentur zwei weitere Preise für individuelle Kampagnen für Braun sowie Mars Pedigree erhalten.

Die Media Com wurde an den Media and Marketing Awards zur Media Agency des Jahres 2009 ernannt. Ausserdem hat die Agentur zwei weitere Preise für individuelle Kampagnen für Braun sowie Mars Pedigree erhalten. Auf der Shortlist für die 18 Kategorien der M&M Awards standen insgesamt 11 Kampagnen der Media Com.
Die Preise wurden der Agentur in den Kategorien «Best International Corporate Branding/CSR Campaign» für die Kampagne für Pedigreee Adoption Drive und «Best International Launch Campaign» für Braun BodycruZer.

Zu guter Letzt: User-Inhalte lenken Journalisten von eigentlichen Aufgaben ab

Die Sichtung und Bearbeitung von selbst erstellten Inhalten, welche Nutzer von Nachrichtenseiten im Internet die die zuständigen Redaktionen übermitteln, lenkt die dort tätigen Journalisten von den eigentlichen Aufgaben ab. Nachrichtenhäuser seien jedoch sehr gut daran beraten, nutzergenerierte Inhalte in ihre Online-Auftritte einzubinden, um eine stärkere Leserbindung zu erreichen, so der Pressesprecher des deutschen Journalistenverbandes DJV, Hendrik Zörner.

Die Sichtung und Bearbeitung von selbst erstellten Inhalten, welche Nutzer von Nachrichtenseiten im Internet die die zuständigen Redaktionen übermitteln, lenkt die dort tätigen Journalisten von den eigentlichen Aufgaben ab. Zu diesem Resultat kommt eine Untersuchung britischer Wissenschaftler, die gemäss Pressetext.ch aktuell auf der Konferenz «Future of Journalism» an der Cardiff University vorgestellt worden ist. Journalisten müssen die zunehmende Mende an solchen selbst erstellten Inhalten von Usern sichten und teilweise für eine weitere Veröffentlichung aufbereiten. Diese Tätigkeiten kosten Zeit, welche sie für andere Aufgaben aufwenden sollen, denen ihrer Einschätzung nach mehr Bedeutung in ihrem Job zukommt. Nachrichtenhäuser seien jedoch sehr gut daran beraten, nutzergenerierte Inhalte in ihre Online-Auftritte einzubinden, um eine stärkere Leserbindung zu erreichen, so der Pressesprecher des deutschen Journalistenverbandes DJV, Hendrik Zörner im Gespräch mit Pressetext.com. Eine redaktionelle Kontrolle des nutzergenerierten Materials sei dabei wichtig, um nicht die eigenen Glaubwürdigkeit aufs Spiel zu setzen. Doch durch die gegenwärtige Situation hätten die Redaktionen ohnehin schon die obere Leistungsgrenze erreicht. Der Rat Zörners in einer Zeit, in der beinahe täglich von neuen Entlassungen und Lohnkürzungen in Redaktionen berichtet wird: Man müsste für die hinzugekommenen Aufgaben zusätzliche Arbeitskräfte einstellen. Was, so Zörner abschliessend, in der derzeitigen Wirtschaftslage nur schwer zu verwirklichen sein werde.

Fünfte Preisverleihung der Awards CC

Drei Communicators 2009 für den Award Corporate Communications und ein Communicator für den Kategorienpreis Media Relations 2009 wurden am 10. September einmal mehr für innovative Kommunikationsleistungen vergeben. Gestern beim offiziellen Festakt in Olten wurde der Erklärung von Bern von der Fachhochschule Nordwestschweiz der Media Relations Award 2009 für die Medienarbeit zur Ilisu-Kampagne verliehen.

Die 5. Preisverleihung der Awards CC fand im Rahmen des «Schweiz. Forum für integrierte Kommunikation» an der Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten statt. Drei Communicators 2009 für den Award Corporate Communications und ein Communicator für den Kategorienpreis Media Relations 2009 wurden am 10. September einmal mehr für innovative Kommunikationsleistungen vergeben. Die Communicators, die Skulpturen des Tessiner Bildhauers Pedro Pedrazzini, gingen an die Weisse Arena Gruppe, Laax, mit der Vermarktung des Winterresorts LAAX, die cR Werbeagentur BSW, Basel, mit der integrierten Kommunikation zum Thema „Keine Schwarzarbeit. Das verdienen alle.“ für das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, Bern, sowie die Agentur Erdmannpeisker mit der überaus innovativen Kommunikationskampagne „Mammut 2.0“ für die Bergsportmarke Mammut.
Nominiert für den Preis für integrierte Kommunikation waren dieses Jahr die Agentur Brandpulse mit Victorinox, cR Werbeagentur BSW mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, die Agentur erdmannpeisker mit der Bergsportmarke Mammut, die Erklärung von Bern mit der Kommunikation zum Ilisu Staudamm in der Osttürkei, Heads Corporate Communication mit der Universität Zürich sowie Syngenta International mit dem Kommunikations-projekt «Grow more from less».
Die Erklärung von Bern erhält EvB, erhält gemäss dem Jury-Vorsitzenden und stellvertretenden Chefredaktor der SDA, Bern, Winfried Kösters den Award Media Relations für ihre exemplarisch gute Medienarbeit im Rahmen des Staudammprojektes Ilisu in Südostanatolien. Die Türkei entschied Ende der 90er Jahre, den Tigris mit einem 1‘800 m breiten und 135 m hohen Erd-Damm zu stauen. Das Wasser sollte zur Stromproduktion genutzt werden. Die Nichtregierungsorganisationen, allen voran die Erklärung von Bern, lehnten die Umsiedlung Tausender von Menschen in der Umgebung des Staudamms ab. Deutschland, Österreich und die Schweiz machten in der Folge strenge Auflagen als Vorbedingung für eine Bürgschaftsvergabe.
Als die Türkei den Auflagen nicht nachkam, setzten die drei Länder im Dezember 2008 die Verträge mit dem Lieferkonsortium aus und stoppten damit die bereits begonnen Bauarbeiten. Da die Türkei den Auflagen für den Umwelt- und Kulturgüterschutz nicht nachkam, gaben die drei Staaten schliesslich am 7. Juli 2009 ihren Rückzug aus dem Projekt bekannt.
Der Vorschlag der Erklärung von Bern: die Region im Einzugsgebiet des geplanten Staudamms ins Unesco- Weltkulturerbe aufzunehmen. Ausserdem die Idee, dass die NGO weltweit bekannte Künstler auftreten liess, die ihre Shows mit einer starken Kritik am Staudamm-Projekt verknüpften. Journalistisch gut aufbereitete Communiqués und klassische Medienarbeit sicherten der Nichtregierungsorganisation die Themenführerschaft im Ilisu- Staudammprojekt.
An der diesjährigen Preisverleihung begrüsste Prof. Thomas Helbling, Leiter des Institute for Competitiveness and Communication ICC, rund 150 Kommunikationsfachleute aus der ganzen Schweiz in Olten. Heut sei erfolgreich integrierte Kommunikation ein strategischer Wettbewerbsfaktor, mit dem sich eine Organisation im Markt kommunikativ klar von der Konkurrenz abhebe, profiliere und entscheidende Wettbewerbsvorteile erzielen könne. Integrierte Kommunikation sei mittlerweile ein professionelles, strategisches und effizientes Handwerk in Grossunternehmen, KMUs, Nonprofit- Organisationen und öffentlichen Verwaltungen.

http://www.award-cc.ch
www.weissearena.ch
www.evb.ch

Erneuter Streik der Zeitungsverträger

Gut 50 Zeitungsverträger der Zustellorganisation Zuvo haben am Freitagmorgen in St. Gallen gestreikt. Rund 5‘000 bis 6‘000 Leser haben darum laut Gewerkschaften keine Zeitung im Briefkasten gehabt. Die Zeitungsverträger protestieren gegen Lohnkürzungen.

Gut 50 Zeitungsverträger der Zustellorganisation Zuvo haben am Freitagmorgen gestreikt. Dieses Mal in St. Gallen. Rund 5‘000 bis 6‘000 Leser haben darum laut Gewerkschaften keine Zeitung im Briefkasten gehabt. Die Zeitungsverträger protestieren gegen Lohnkürzungen.
Im März dieses Jahres gab die Zuvo Lohnsenkungen von bis zu 20 Prozent bekannt. Die Gewerkschaften Comedia und Kommunikation wehren sich dagegen. Sie haben nun zum Zeitungsverträger-Streik in St. Gallen aufgerufen. Bereits im August streikten in Zürich 60 Zuvo-Mitarbeiter.

Streikaktion: Im Raum Zürich rund 5000 Abonnenten ohne Zeitung

Zuvo: Gewerkschaften künden weitere Streiks an
In St. Gallen trafen sich die Streikenden im Kulturzentrum Kultur am Gleis beim alten Güterbahnhof in der Stadt. Die gut 50 Zuvo-Mitarbeitenden versammelten sich dort von 4.30 bis 7 Uhr. Mit den Streiks wollen die Zeitungsverträger ernsthafte Verhandlungen zwischen der Zuvo-Geschäftsleitung und den Gewerkschaften herbeiführen. Signale dafür gibt es derzeit noch nicht, wie Comedia-Mitarbeiter Hans-Peter Graf am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur SDA erklärte. Graf schliesst weitere Streiks darum nicht aus.
Man bedaure, dass rund zwei Prozent der Angestellten eine mit der gewählten Arbeitnehmervertretung abgeschlossene Vereinbarung nicht akzeptieren und widerrechtlich gestreikt haben, schreibt die Zuvo in einer Mitteilung. Ende August hatte die gewählte und mit der Verhandlung beauftragte Arbeitnehmervertretung mit der Zuvo eine Vereinbarung abgeschlossen. Für einen Fonds, der als einmalige Ausgleichszahlung an Mitarbeitende mit mehr als fünf Dienstjahren ausgeschüttet wird, stellt die Zuvo freiwillig 450’000 Franken zur Verfügung. Vor dem Hintergrund dieser Vereinbarung sei der Streik als unverhältnismässig einzustufen, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Zuvo behalte sich deshalb vor, gegen die Gewerkschaften rechtliche Schritte einzuleiten.
Angesichts der im Vergleich zu den anderen Zustellorganisationen der Deutschschweiz weit überdurchschnittlichen Zustellkosten gleiche die Zuvo die Löhne der Verträgerinnen und Verträger auf ein marktübliches Niveau an. Das Lohnniveau soll damit in Zukunft auf dem Niveau der anderen Zustellorganisationen liegen, die in der Deutschschweiz von Verlagen sowie der Schweizerischen Post betrieben werden. Im Durchschnitt führen die Massnahmen zu einer Lohnanpassung um 9.3 Prozent. Die Massnahme sei Teil eines grösseren Kostensenkungspakets, das auch verschiedene Optimierungen in der Verwaltung der Zuvo umfasst.

www.sda.ch
www.zuvo.ch

Neue Firma Bereich Werbetechnik und Design: Diprint

Im Raum Zürich ist eine neue Firma im Bereich Werbetechnik und Design entstanden. Das Unternhemen Digiprint wurde von den drei Teilhabern Rudolf Mäder, Silvano Stierli und Pius Zimmermann im März 2009 gegründet.

Die drei Teilhaber Rudolf Mäder, Silvano Stierli und Pius Zimmermann haben im März 2009 die Firma Diprint gegründet. Man wolle im Bereich «Werbetechnik, Innenarchitektur Digital Signage» neue Massstäbe setzten in der Umsetzung von Kundenideen vom Design bis zur Montage von innovativen Lösungen, heisst es in einer Mitteilung der Unternehmens. Auch innovative Designs von POS-, Display- und 3D-Werbe-Applikationen, Digital Signage und Lichtwerbung respektive beliebige Kombinationen dieser Möglichkeiten gehören zu den stra-tegischen Zielen des Unternehmens.
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Silvano Stierli (Leiter M&V), Rudolf Mäder (Geschäftsleiter), Pius Zimmermann (Leiter Graphic-Design).

www.diprint.ch

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