Erhellender Flug in die Nacht

Zwei Flugzeuge stossen in 11'000 Meter Höhe zusammen. 71 Menschen verlieren ihr Leben. Ein Hinterbliebener bringt aus Rache den Fluglotsen um. Ein Horror, wie er in Hollywood nur einem abgebrühten Autor für Action in den Sinn kommen könnte. In der Schweiz haben C-Films und SF aus der Tragödie ein tief berührendes Drama gemacht.

Einige haben befürchtet, hier gehe es um billige Spekulation, als die Zürcher C-Films ankündigten, «Das Unglück von Überlingen» verfilmen zu wollen. Nach dem erfolgreichen «Grounding» ein schnelles Nachladen des Genres mit einem menschlich noch dramatischeren Kapitel aus den schwarzen Tagen der Schweizer Luftfahrt? Die Befürchtungen lösten sich in Luft auf. An der Premiere gestern Montag im Studio 1 des Schweizer Fernsehens zeigten sich die geladenen Gäste begeistert und tief berührt. Ingrid Deltenre, welche die Premiere als ihre «zweitletzte Amtshandlung» vor ihrem Abgang Ende Monat als Direktorin besuchte, klaubte betroffen nach richtigen Worten bei ihrer Begrüssung. «Viel Vergnügen kann ich nicht wünschen, dazu ist das Thema zu traurig.» Zwar wurden die Taschentücher dann nicht so stark wie angekündigt benutzt. Die Profis der Szene schauten den Film im technischen Umfeld eines TV-Studios. «Allein zuhause, werden meine Emotionen aber bestimmt kommen», meinte Deltenre bei der anschliessenden Premierenfeier.
«Flug in die Nacht – Das Unglück von Überlingen» spielt nicht mit den verführerischen Zutaten des Horrors, der in diesem Drama schlummert. Zwar ist der Film höchst spannend inszeniert. Die entscheidenden Minuten im Tower lassen die Hände feucht werden. Die letzten Sekunden in den beiden Cockpits sind Gänsehaut pur. Dann aber folgt die eigentliche Qualität dieses Films. Wie leben der Fluglotse, seine Chefs von Skyguide, die Öffentlichkeit, seine Frau und natürlich der russische Vater, der mit Ehefrau und zwei Kindern alles verloren hat, mit diesem Schicksal weiter.
«Der junge Regisseur Till Endemann ist mit der Idee zu uns gekommen, dass er dieses Ereignis in einem psychologischen Drama aufarbeiten will. Wir waren von seinem intelligenten Ansatz schnell einmal begeistert», erklärte Produzent Peter Christian Fueter an der Premiere. Ein Jahr lang hat seine C-Films, Maran Film, Don Bohlinger, der SWR und die Abteilung Fernsehfilm bei SF das Drehbuch weiter entwickelt. In der ARD ist das fertige Werk im Juli bereits gezeigt worden. «Mit bester Resonanz, aber leider in den Sommerferien», wie Fueter bedauert. Deshalb wollte man jetzt mit dieser Premiere im Leutschenbach noch einmal etwas «Action» in den Medien lancieren für die Ausstrahlung am Sonntag, 20. September, 20.05 auf SF 1.
Und wie werden wohl die Beteiligten reagieren, wenn sie den Film über ihr Leben und den Tod ihrer Liebsten sehen? Peter Christian Fueter hat den russischen Vater und späteren Mörder des Fluglotsen über vier Stunden im Gefängnis besuchen können. «Der Mann war völlig traumatisiert», erinnert er sich. Heute arbeitet Witali Kalojew als Bauminister in der russischen Regierung. Seine Dolmetscherin in den damaligen Ermittlungen, die ebenfalls an der Premiere anwesend war, wird ihm eine DVD des Films nach Moskau bringen.

Andreas Panzeri

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(Bildlegende: Szenenbilder aus «Flug in die Nacht», mit Ken Duken, Jevgenij Sitochin, Sabine Timoteo, Sophie von Kessel, Noemi Mühle, Peter Jecklin, Mike Müller und vielen anderen.)

Zu guter Letzt: Das Telefon wiederentdeckt

Dass Promis Facebook und Twitter für Marketingzwecke nutzen, ist bekannt. Nun wurde jedoch das gute alte Telefon als Werbeinstrument neu entdeckt. Das Webportal «SayNow» hat nach eigenen Angaben die Verwendung des Telefons neu erfunden und ködert Fans mit dem Verprechen, direkt mit ihren Superstars in Kontakt zu treten.

Facebook, Twitter – alles Schnee von gestern. Dank dem Webportal «SayNow» ist nun wieder das gute alte Telefon gefragt. Die Betreiber der Plattform behaupten sogar, die «Verwendung von Telefonnummern neu erfunden» zu haben. Aha, wie funktioniert der neuste Trend aus Hollywood genau? Superstars können sich auf der Website präsentieren und von ihren Fans über eine spezielle Telefonnummer kontaktiert werden. Also ein beinah unmittelbarer Kontakt zwischen Fan und Idol? Nicht ganz. Der Service bietet den Fans aber immerhin die Möglichkeit, aufgezeichnete oder live übermittelte Botschaften über das Telefon abzuhören – und stösst auf reges Interesse. Welchen Vorteil bietet der Dienst aber im Vergleich zu Facebook und Twitter wirklich? Der Kontakt zu den Superstars ist nicht rein textbasiert, womit die Authentizität wesentlich höher ist, wie es auf Pressetext heisst. Begründung: Die Promis können für ihre telefonische Marketingoffensive keine «Ghostwriter» anstellen.

Republica kommuniziert für Westside

Republica ist neu für die Gesamtkommunikation des Einkaufzentrums Westside verantwortlich. Die Berner Agentur soll dabei die Breite des Gesamtangebots kommunizieren.

Die Berner Agentur Republica ist neu für die Gesamtkommunikation von Westside verantwortlich. Seit der Eröffnung des Einkaufs- und Erlebniszentrums vor einem Jahr wurden neben der Einführung der Marke diverse weitere Massnahmen umgesetzt – unter anderem themenspezifische Promotionen sowie das sechs Mal jährlich erscheinende Westside Magazin. Ziel ist es, die Breite des Gesamtangebots zu kommunizieren. Dabei wird jede Aktion unter das Leitmotiv «Erlebnis» gestellt.

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Ringier: Walder übernimmt operative Verantwortung für den «Newsroom»

Ringier-Geschäftsführer Marc Walder trägt neu die operative Gesamtverantwortung für das Projekt «Newsroom». Die redaktionelle Leitung der einzelnen Titel bleibt bei den jeweiligen Chefredaktoren.

Marc Walder, Geschäftsführer von Ringier Schweiz, trägt neu die operative Gesamtverantwortung für das Projekt «Newsroom». Dieser wird ab Frühjahr 2010 aus den Redaktionen der Blick-Gruppe und Cash gebildet. Mit Walder sei eine optimale Zusammenführung der Redaktionen gewährleistet, heisst es in einem Communiqué. Begründet wird Walders Ernennung mit dessen jahrelanger Erfahrung als Chefredaktor und seiner Position als Geschäftsführer von Ringier Schweiz.
Bereits heute ist Walder oberster Leiter des Ringier-Projekts «Newsroom». Künftig werde er sich zudem vermehrt um die geplanten Organisationsmodelle kümmern. Die Gesamtverantwortung von Verlag und Redaktionen der Blick-Gruppe obliegt Caroline Thoma. Die redaktionelle Leitung der einzelnen Titel verantworten wie bisher die jeweiligen Chefredaktoren.

Atera Merchandising: Kompetenzzentrum für Fanartikel

In Zürich gibt es ein neues Kompetenzzentrum für Fanartikel. Mit Atera Merchandising bietet Roland Loss Vereinen, Eventveranstaltern, Unternehmen und Organisationen eine Anlaufstelle für ein umfassendes Merchandising.

Roland Loss, ehemaliger Merchandising-Leiter beim FC Zürich, hat ein Kompetenzzentrum für Fanartikel gegründet. Atera Merchandising bietet Vereinen, Eventveranstaltern, Unternehmen und Organisationen eine Anlaufstelle für Merchandising. Dabei geht es unter anderem um Marktanalyse, Sortimentsgestaltung, Design sowie um Vertriebsstrategie-Umsetzungen. Der Verkauf von Fanartikeln sei nur dann erfolgreich, wenn dahinter ein klares Konzept stehe und die Artikel spezifisch auf den Kunden abgestimmt seien, wird Inhaber Roland Loss in einer Mitteilung zitiert.

Edipresse: Verlust im ersten Halbjahr – begünstigt durch Teilübernahme

Edipresse hat im ersten Halbjahr einen Verlust von 3,2 Millionen Franken geschrieben. Die Zahlen sind jedoch stark geprägt von der Übernahme des Schweizer Geschäfts durch Tamedia, wodurch nicht mehr alle Produkte in den Umsätzen eingerechnet sind.

Der Westschweizer Medienkonzern Edipresse hat im ersten Halbjahr einen Verlust von 3,2 Millionen Franken geschrieben. Doch die Zahlen sind stark geprägt von der Teilübernahme durch Tamedia. Weil das Zürcher Verlagshaus Tamedia das Schweizer Geschäft von Edipresse bis im Jahr 2013 schrittweise übernehmen will, musste Edipresse bei der Buchhaltung andere Massstäbe ansetzen. So sind in den Umsätzen beispielsweise nicht mehr alle Produkte eingerechnet, nur noch die Erträge aus dem internationalen Geschäft (Osteuropa, Spanien und Asien), aus dem Luxusbereich sowie dem Magazin Bilan.
Die verbleibenden Schweizer Produkte, die an Tamedia übergehen – unter anderem die Tageszeitung Le Temps –, mussten separat ausgewiesen werden. Sie litten vor allem unter der Werbeflaute. So ist der Umsatz um 18 Prozent auf 173,6 Millionen Franken gesunken. Rechnet man die beide Bereiche zusammen (pro forma-Basis), erwirtschafteten sie einen Umsatz von 265 Millionen Franken. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren es noch 385,3 Millionen Franken.
Für den Umsatzrückgang machte Edipresse unter anderem auch den Verkauf der portugiesischen Aktivitäten im ersten Halbjahr 2008 verantwortlich. Zudem hätten sich Währungseinflüsse negativ ausgewirkt. Auf pro-forma-Basis blieb ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 11,7 Millionen (Vorjahr: 35,4 Millionen) Franken.

Prognosen schwierig
Sowohl für das zweite Halbjahr 2009 als auch für 2010 sei es praktisch unmöglich, verlässliche Prognosen abzugeben, teilte Edipresse weiter mit. Das Unternehmen werde den Fokus weiterhin auf Qualität und innovative Angebote legen und die eingeleiteten, Kostensenkungsmassnahmen weiterverfolgen. Damit erhofft sich Edipresse 2010 eine Rückkehr in die Gewinnzone.

Schrittweise Teilübernahme durch Tamedia
Tamedia will bis Anfang 2011 in zwei Schritten für 226 Millionen Franken 51,1 Prozent von Edipresse Schweiz übernehmen. Anfang 2013 bezahlt das Zürcher Verlagshaus dann die übrigen Teile mit eigenen Aktien. Nicht in die Heirat einbringen wird Edipresse ihr internationales Zeitschriften- Geschäft. Das rentable Westschweizer Wirtschaftsmagazin Bilan geht ans internationale Geschäft über.
Stark wird die neue Gruppe Tamedia-Edipresse vor allem bei den tagesaktuellen Printmedien sein. Nebst den Gratiszeitungen vereint die Gruppe zwölf bezahlte Tageszeitungen, die eine Gesamtauflage von 700’000 Exemplaren aufweisen. Die Transaktion muss noch von der Wettbewerbskommission (Weko) gutgeheissen werden.

Microsoft-Yahoo-Deal steht auf dem Prüfstand

Das US-Justizministerium prüft, ob die geplante Kooperation von Microsoft und Yahoo im Websuchbereich gegen die Wettbewerbsbestimmungen verstösst. Die beiden Internetkonzerne wurden dazu aufgefordert, nähere Informationen preiszugeben.

Das Justizministerium der Vereinigten Staaten Department of Justice (DOJ) hat die Internetkonzerne Microsoft und Yahoo dazu aufgefordert, nähere Informationen zu ihrer geplanten Kooperation im Websuchbereich preiszugeben. Auf Basis der genauen Details will das Ministerium dann ausführlich prüfen, ob die Ende Juli dieses Jahres bekannt gegebene Partnerschaft gegen die geltenden Wettbewerbsbestimmungen verstösst oder nicht, wie Cnet berichtete. Die Anfrage sei wenig überraschend, beide Unternehmen hätten bereits damit gerechnet, dass das Justizministerium eine gründliche Prüfung der Allianzpläne durchführen werde.
Das Justizministerium will vor allem untersuchen, ob die Reduktion der Konkurrenz im Sektor der Suchmaschinen sich nicht zum Nachteil des entsprechenden Marktes auswirken könnte, wie es auf Pressetext.ch heisst. Schliesslich könnten die Kooperationspartner und Google den Websuchmarkt untereinander aufteilen. Bei den beiden Internetkonzernen kann man diese Bedenken nicht teilen. Der Zusammenschluss könne im Gegenteil zu Innovationen und zu einer Bereicherung des Markts führen.

Springer: Betreuung von Auto Bild Schweiz übernommen

Axel Springer Schweiz hat die journalistische und verlegerische Betreuung von Auto Bild Schweiz übernommen. Geführt wird die Zeitschrift künftig vom Team der Zeitschrift Bilanz. Dirk Ruschmann, Redaktor des Wirtschaftsmagazins, wird redaktioneller Leiter.

Ab Oktober übernimmt Axel Springer Schweiz die journalistische und verlegerische Betreuung von Auto Bild Schweiz. Inhaltlich erstellt und verlagsseitig geführt wird die Zeitschrift künftig vom Team der Wirtschaftszeitschrift Bilanz. Zusätzlich zu ihren bisherigen Funktionen übernehmen Bilanz-Redaktor Dirk Ruschmann die redaktionelle Leitung von Auto Bild Schweiz, Sandra Bruderer die Anzeigenleitung und Patrizia Serra das Lesermarketing. In den vergangenen zwölf Jahren wurde das Heft vom Automobiljournalisten Stefan Donat betreut, der Axel Springer Schweiz auch weiterhin als freier Mitarbeiter zur Verfügung steht.
Auto Bild Schweiz, das Supplement zur internationalen Automobilzeitschrift besteht aus einem Beihefter mit 8 bis 16 Seiten, der spezifische Schweizer Automobilthemen und -anzeigen beinhaltet. Das Heft erscheint wöchentlich mit einer verkauften Auflage von über 12’000 Exemplaren.

Zürich Tokio: Black Box für Kunden von Allianz Risk Transfer

Zürich Tokio konnte sich bei einer Agenturevaluation von Allianz Risk Transfer durchsetzen. Die Agentur erhielt den Auftrag zur Erarbeitung eines Fünfjahreskonzeptes für das ART Annual Object.

Zürich Tokio wurde nach einer Agenturevaluation von der Versicherungsgesellschaft Allianz Risk Transfer mit der Erarbeitung eines Fünfjahreskonzeptes für das ART Annual Object betraut. Dieses soll die Elemente eines Geschäftsberichtes enthalten, gleichzeitig aber in besonderer Form präsentiert und als Dankeschön an die internationale Kundschaft verschickt werden. Gearbeitet wurde mit den für das Unternehmen charakteristischen Begriffen «Wissen» und «Analyse», wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt.

Verantwortlich bei Allianz Risk Transfer: Rolf Staub (Legal Counsel/Principal), Barbara Montz Signall (Business Assistant), Stefanie Brandau (Human Resources Operations), Birgit Schranz (Office Manager). Verantwortlich bei Zürich Tokio: Daniel Donati (CD), Fabian Widmer (AD/Grafik), Stefan Lemberger (Beratung), Rebecca Grzesik (Text, engl.), Claudia Kübler (Illustration).

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Blick-Chef: Walder übernimmt Gesamtleitung

Die Suche nach einem neuen Blick-Chefredaktor ist vertagt. Wie die Sonntagszeitung schreibt, hat Riniger-Wunschkandidat Patrick Müller, Chefredaktor der Zeitung Sonntag, abgesagt. Schweiz-Chef Marc Walder wird die Gesamtleitung der Blick-Gruppe nun definitiv übernehmen.

Ringiers Suche nach einem neuen Blick-Chefredaktor ist vertragt: Wie die Sonntagszeitung schreibt, hat der Wunschkandidat des Verlags, Sonntag-Chefredaktor Patrick Müller, abgesagt. Schweiz-Chef Marc Walder wird deshalb die publizistische und operative Verantwortung für die Blick-Gruppe weiterführen. Er wird damit auch publizistischer Chef im News-Room, dem Herzstück der neuen Blick-Organisation. Vorläufig werde kein neuer Chefredaktor gesucht.

Grands Prix Design 2009 vergeben

Mit den Grands Prix Design ehrt das Bundesamt für Kultur jährlich Persönlichkeiten oder Firmen, die auf nationaler und internationaler Ebene einen Beitrag für das Schweizer Design leisten. Die Auszeichnungen sind mit je 40’000 Franken dotiert.

Mit den Grands Prix Design der Schweizerischen Eidgenossenschaft zeichnet das Bundesamt für Kultur (Bak) jedes Jahr Persönlichkeiten oder Firmen aus, die auf nationaler und internationaler Ebene massgeblich einen Beitrag für das Schweizer Design leisten. Dieses Jahr gehen die Preise an Robert Frank, Christoph Hefti, Ursula Rodel und an das Unternehmen Thut Möbel.
Die Preisträger wurden von der Eidgenössischen Designkommission unter dem Vorsitz von Patrick Reymond ausgewählt. Jede Auszeichnung ist mit 40’000 Franken dotiert. Die Preisverleihung findet am 20. Oktober 2009 in Lausanne statt. Der Anlass steht im Zusammenhang mit der Vernissage zur Ausstellung Eidgenössische Preise für Design 2009 im mudac (Musée de design et d’arts appliqués contemporains), Lausanne.

Die Preisträger
Der 85-jährige Fotograf, Regisseur und Kameramann Robert Frank wird für sein Lebenswerk geehrt. Kaum jemand habe die Fotografie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis heute so nachhaltig geprägt wie er, so das Bundesamt für Kultur. Frank emigrierte 1947 nach New York und bereiste bis Mitte der 50er Jahre Südamerika, Europa und die USA, unter anderem im Auftrag von Magazinen wie Life und Vogue. Seine wohl bedeutendste Dokumentation «Les Américains» erschien 1958.
Christoph Hefti, Textildesigner, Musiker und Künstler, wird für seine Kreativität, seine Grenzgänge zwischen Design, Kunst und Musik ausgezeichnet. Der gebürtige Lausanner lebt zurzeit in Antwerpen und in Brüssel. Seit 1997 arbeitet er als Kreativassistent und Print-Designer für Dries van Noten in Antwerpen.
Die Karriere von Ursula Rodel, Designerin für Lebenskultur, begann in den 1970er Jahren als Modedesignerin. Heute lebt und arbeitet sie im Zürcher Kreis 4. Ursula Rodel werde für ihr umfassendes Schaffen und Denken geehrt, das weit über den Bereich des Modedesigns und über die Grenzen der Schweiz hinausgehe, schreibt das Bundesamt.
Das Unternehmen Thut Möbel wurde vor 80 Jahren in Möriken gegründet und wird heute in der dritten Generation geführt. Der erfolgreiche Familienbetrieb wird für seinen innovativen Unternehmergeist und das unvergleichliche Design ausgezeichnet.

Swiss Text Award: St. Galler Texter gewinnt die Texterfeder

Stefan Grob hat bei den Swiss Text Awards die Texterfeder gewonnen. Er erhielt die Auszeichnung für sein Gesamtwerk. Grob ist Inhaber und Texter der St. Galler Kommunikationsagentur Complecta.

Der Texter Stefan Grob hat die Texterfeder, die höchste Auszeichnung des Swiss Text Awards, gewonnen. Grob ist Inhaber und Texter der St. Galler Kommunikationsagentur Complecta. Sein für den Wettbewerb eingereichtes Gesamtwerk besteht aus Arbeiten für die Graubündner Kantonalbank, Glarner Kantonalbank und die Espas Stiftung aus Zürich. Er erhielt die Auszeichnung am vergangenen Samstag im Literaturkaffee Sphères in Zürich.
Der Swiss Text Award wird seit 2003 jährlich verliehen und gilt als Förderpreis für eine moderne Wirtschaftssprache. Die Jury bewertet die Verständlichkeit und Originalität der Sprache, den Gesamteindruck, die Professionalität und den Schwierigkeitsgrad einer Arbeit aus verschiedenen Kategorien. Ausgeschrieben und organisiert wird der Swiss Text Award von der Eidgenössischen Stiftung Schweizerische Text Akademie in Davos.

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