Media Focus: Werbemarkt legt erstmals seit fünf Monaten wieder zu

Der Werbemarkt hat im August erstmals seit fünf Monaten wieder leicht zugelegt. Für 256,6 Millionen Franken wurde in den Medien Werbung geschaltet, das ist 0,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Bei den Printmedien ging die steile Talfahrt allerdings weiter.

Der Werbemarkt hat im August erstmals seit fünf Monaten wieder leicht zugelegt. Für 256,6 Millionen Franken wurde in den Medien Werbung geschaltet, das ist 0,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Bei den Printmedien ging die steile Talfahrt allerdings weiter.
Zulegen konnten in erster Linie die Medien TV, Radio und Plakate, wie das Marktforschungsinstitut Media Focus am Mittwoch mitteilte. Im Juli hatte der Werbemarkt noch um 1,0 Prozent nachgegeben. Die Mediengruppe «Tages-, reg. Wochen- + Sonntagspresse» verzeichnet mittlerweile seit Anfang Jahr Einbussen bei der Werbung von brutto 85 Millionen Franken im Vergleich zur Vorjahrsperiode.
Mehr geworben wurde im August besonders für Fahrzeuge (+knapp 46 Prozent). Vor allem für Mittelklasse- und Kleinwagen, aber auch für Sport-Geländewagen (SUV) erschien mehr Werbung, wie Media Focus schreibt. Auch das Segment IT legte deutlich (+gut 30 Prozent) zu, dies weil namentlich Laptops stärker beworben wurden. Deutlich mehr Werbung registrierte Media Focus auch in den Segmenten Energie, Gemeinnützige Kampagnen und Politische Kampagnen sowie Pharma. Am deutlichsten nach gab die Werbeaktivität für Uhren/Schmuck (-43 Prozent), dies vor allem aufgrund des Rückgangs bei der Uhrenwerbung.
Media Focus stellt monatlich eine sogenannte Brutto-Werbestatistik zusammen. Das heisst, sämtliche Werbeschaltungen werden zu den offiziellen Tarifen des Werbeträgers – Zeitung, Plakat, Kino und so weiter – bewertet.

Swisscontent Corp: Neues Kundenmagazin für Amavita

Das Schweizer Apothekennetzwerk Amavita hat ein neues Kundenmagazin. Produziert wurde das Magazin von Swisscontent Corp.

Das Schweizer Apothekennetzwerk Amavita hat ein neues Kundenmagazin. Produziert wurde das Magazin von Swisscontent Corp. Die erste Ausgabe erschien laut Mitteilung Ende August und ist in über 130 Amavita-Apotheken kostenlos erhältlich. Redaktionelle Inhalte rund um die Themen Gesundheit, Fitness und Schönheit werden ergänzt durch Aktionen, Wettbewerbe sowie Angebote für «StarCard»- Inhaber. Das neue Magazin, das in einer Gesamtauflage von 260‘000 Exemplaren in deutscher, französischer und italienischer Sprache erscheint, ist Teil der strategischen Neupositionierung der Marke Amavita, die von Galeni Care Management in Zusammenarbeit mit der Markenagentur Brandpulse entwickelt wurde.

Frankreich: Raubkopierern droht Internetsperre

In Frankreich müssen Raubkopierer eine Sperre ihres Internetzugangs befürchten. Die französische Nationalversammlung stimmte am Dienstag für einen Gesetzestext, der neue Möglichkeiten im Kampf gegen das illegale Herunterladen von Filmen, Musik oder Software bietet.

In Frankreich müssen Raubkopierer eine Sperre ihres Internetzugangs befürchten. Die französische Nationalversammlung stimmte am Dienstag für einen Gesetzestext, der neue Möglichkeiten im Kampf gegen das illegale Herunterladen von Filmen, Musik oder Software bietet. Unter anderem soll Richtern erlaubt werden, Wiederholungstätern für bis zu einem Jahr den Zugang zum weltweiten Datennetz zu kappen. Zudem sind hohe Geld- und sogar Gefängnisstrafen möglich.
Das Gesetz ist noch nicht in Kraft getreten, erst muss es noch durch den Senat. Dessen Zustimmung gilt allerdings angesichts der Mehrheitsverhältnisse als sicher – an der Nationalversammlung vom Dienstag stimmten 285 Abgeordnete für das Gesetz und 225 dagegen.

BBC untersagt Sponsoring im Programm

Die BBC will in Zukunft bei der Live-Übertragung von Ereignissen und bei der Produktion von Serien auf jegliche Unterstützung von Firmen verzichten. Der britische öffentlich-rechtliche Rundfunk hat kommerzielles Sponsoring in seinem Radio- und Fernsehprogrammen unter untersagt.

Die BBC will in Zukunft bei der Live-Übertragung von Ereignissen und bei der Produktion von Serien auf jegliche Unterstützung von Firmen verzichten. Der britische öffentlich-rechtliche Rundfunk hat kommerzielles Sponsoring in seinem Radio- und Fernsehprogrammen unter untersagt. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Richtlinie ist nur noch die Werbung von gemeinnützigen Organisationen für wenige Sendungen wie Konzerte oder Preisverleihungen erlaubt. Auch für BBC-Veranstaltungen, die nicht übertragen werden, gelten strikte Regeln. Auf diese Weise soll die Unabhängigkeit der gebührenfinanzierten BBC gestärkt werden.
Im privaten Rundfunk hingegen soll das gezielte Platzieren von Produkten bald erstmals erlaubt sein. Am Mittwoch soll dazu ein Gesetz vorgelegt werden, das bestimmte Produktwerbung auch ausserhalb der Programmpausen für Werbung erlaubt. Nach eigenen Angaben will die britische Regierung auf diese Weise mehr Wettbewerb zwischen den privaten Radio- und Fernsehsendern ermöglichen. Sie leiden seit einem halben Jahr unter massiven Einbussen bei den Werbeeinnahmen.

Textnaht unterstützt Hotel Paradies bei der Medienarbeit

Ab sofort wird das Engadiner Hotel Paradies im Bereich Kommunikations- und Medienarbeit von der Agentur Textnaht unterstützt. Zusammen mit der Medienstelle in Hamburg, vertreten durch Ulrike Mann im Schwesternhotel Louis C. Jacob, koordiniere Simona Bosshart von Textnaht die Medienarbeit in der Schweiz

Ab sofort wird das Engadiner Hotel Paradies im Bereich Kommunikations- und Medienarbeit von der Agentur Textnaht unterstützt. Zusammen mit der Medienstelle in Hamburg, vertreten durch Ulrike Mann im Schwesternhotel Louis C. Jacob, koordiniere Simona Bosshart von Textnaht die Medienarbeit in der Schweiz, heisst es in einer Mitteilung. Dabei würden Synergien genutzt und länderübergreifend Ideen und Anlässe umgesetzt: «So reichen sich das Grüezi und Moin die Hand und lassen die beiden Hotels an der Elbe und im Engadin individuell, aber trotzdem von derselben Philosophie getragen, auftreten; nämlich kleine, feine Rückzugsorte mit kultureller Vergangenheit zu sein.»

Face: Positive Nachrichten in schwierigen Zeiten

Face mit Sitz in Frauenfeld trotzt der momentan herrschenden Krise. Mit ihren Below-the-line-Massnahmen und den POS- Lösungen konnte die Agentur für Kommunikationsdesign das erste Halbjahr 2009 ausgezeichnet abschliessen.

Face mit Sitz in Frauenfeld trotzt der momentan herrschenden Krise. Mit ihren Below-the-line-Massnahmen und den POS- Lösungen konnte die Agentur für Kommunikationsdesign das erste Halbjahr 2009 ausgezeichnet abschliessen, wie es in einer Mitteilung heisst. Das Ergebnis liegt 6 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Geschäftsführer Christoph Jud sieht den Grund einerseits in dem mit vier neuen Mitdenkern gestärkten Team. Anderseits spiele das Konsumentenverhalten während Krisenzeiten eine Rolle: Aufgrund der fortwährend schlechten Nachrichten in den Medien könnten Ambient Medien und Below-the-line- Massnahmen die Konsumenten weiterhin wirkungsvoll ansprechen.

Aargauer Zeitung: Zentralredaktion zieht nach Aarau

Die Hauptredaktion der Aargauer Zeitung (AZ) und der Mittelland Zeitung (MZ) zieht im November von Baden nach Aarau. Im AZ- Medienzentrum, wo die Zeitung seit langem gedruckt wird, soll die Redaktion in einem Grossraumbüro arbeiten.

Die Hauptredaktion der Aargauer Zeitung (AZ) und der Mittelland Zeitung (MZ) zieht im November von Baden nach Aarau. Im AZ- Medienzentrum, wo die Zeitung seit langem gedruckt wird, soll die Redaktion in einem Grossraumbüro arbeiten. Das Herzstück der Redaktion werde ein Newsdesk für die Zeitung, das Onlineportal A-z.ch sowie für den Regionalsender Tele M1 sein, wie die AZ gemäss SDA in der Ausgabe vom Mittwoch mitteilte. Dies mache die Wege kurz und erlaube, auf allen Medienkanälen zu berichten. Tele M1 wird im Medienzentrum neue Studios beziehen. Das Zentrum liegt im Quartier Telli etwas ausserhalb des Stadtzentrums. An diesem Standort steht die Rotationsmaschine für den Druck der Zeitung.
Im AZ-Hochhaus in Baden, das einst für das frühere Badener Tagblatt gebaut worden war, bleiben die Redaktionen der Zeitung Sonntag und des AZ-Ressorts Foyer sowie die Lokalredaktionen Baden, Brugg und Zurzach.
Bei der Fusion des Aargauer Tagblatts und des Badener Tagblatts zur AZ hatte es der Regierungsrat 1996 als «politischen Fehler» bezeichnet, dass Baden Sitz der Zentralredaktion geworden war und nicht die Kantonshauptstadt.

Baz: Kulturteil wieder in Zeitung integriert

Der Kulturteil der Basler Zeitung erscheint ab dem 25. September 2009 wieder im grossen Zeitungsformat. Seit Ende 2004 war er als seperates Magazin der Baz beigelegt worden.

Der Kulturteil der Basler Zeitung erscheint ab dem 25. September 2009 wieder im grossen Zeitungsformat. Seit Ende 2004 war er als seperates Magazin der Baz beigelegt worden. Neben drucktechnischen Vorteilen biete diese Umstellung grosszügigere Gestaltungsmöglichkeiten und mehr Platz für Inserate der Werbekunden, heisst es in einer Mitteilung der Basler Zeitung Medien vom Mittwoch. Am redaktionellen Umfang werde nichts verändert. Die wöchentliche Kultur- und Freizeitagenda erhält den Namen «kultur.woche» und ist am Donnerstag weiterhin Bestandteil des Baz-Angebots.
Im Zuge einer periodischen Überprüfung der verschiedenen Bund-Konzepte hat die Basler Zeitung im Frühjahr 2009 bei ihren Lesern die Beliebtheit und Akzeptanz des Kulturteils durch ein Marktforschungsinstitut überprüfen lassen, wie es weiter heisst. Dabei zeigte sich, dass über zwei Drittel der Leserschaft den Kulturteil der Baz nutzen. Gleichzeitig gaben die Befragten an, dass ihnen der Inhalt wichtiger sei als die Form. Aufgrund dieser Ausgangslage hat der Verwaltungsrat der Basler Zeitung in seiner Sitzung vom 14. September entschieden, den Kulturteil wieder in die Zeitung zu integrieren.

Ex-«Tagesschau»-Chef Heiner Hug kritisiert SF

Es sind brisante Aussagen, die der frühere «Tagesschau»-Chef Heiner Hug in seinem Buch «Fernsehen ohne Zuschauer» macht. Die TV-Zeitschriften Tele und TV-Star druckten vorab schon exklusive Auszüge.

Es sind brisante Aussagen, die der frühere «Tagesschau»-Chef Heiner Hug in seinem Buch «Fernsehen ohne Zuschauer» macht. Die TV-Zeitschriften Tele und TV-Star druckten vorab schon exklusive Auszüge. Beispielsweise Hugs Einschätzung der «Tagesschau»: Sie sei «der grösste Seniorenklub der Landes», da sie die jungen Zuschauer nicht mehr erreiche. Unter diesem Problem leide die ganze Branche und die Ursache sei hausgemacht. Hug weiter: «Alles ist angepasst und ausgewogen, alles ist offiziell gepudert. […] Diese Hofberichterstattung gefällt den Jungen immer weniger. Sie langweilt und so tauchen sie ab ins Internet mit seinen flotten und freien Berichten.» Ein Problem, das, wie Hug schreibt, durch die Politiker noch verstärkt werde. So hätten bis heute ein angespanntes Verhältnis zum Fernsehen. So erinnert sich Hug, wie eine Politikerin zu einem «Tagesschau»-Reporter sagte: «Vor eine Kamera hinstehen ist wie Prostitution. Und ich bin keine Prostituierte.»

SFLB entwickelt Ankündigungskampagne für neuen Tages-Anzeiger

Die Agentur SFLB hat eine Kampagne realisiert, die den Umbau des Tages-Anzeigers zum Thema hat beziehungsweise dessen Abschluss am 29. September ankündigt.

In Zürich wird gebaut wie schon lange nicht mehr. Von der Hardbrücke über den Sechseläutenplatz bis zur Seefeldstrasse gibt es im Moment Dutzende von grossen Baustellen in der Stadt. Diese sind nicht nur im Tages-Anzeiger ein Thema, sondern jetzt auch in dessen Werbung. An der Werdstrasse arbeitet man nämlich ebenfalls mit Hochdruck an einem Umbau – jenem des Tages-Anzeigers. Im Unterschied zu vielen andern Umbauten wird dieser aber am 29. September abgeschlossen sein, so die neue Kampagne.
Neben Anzeigen werden Plakate an Zürcher Bauwänden eingesetzt. Und von denen gibt es im Moment ja viele.
Verantwortlich beim Tages-Anzeiger: Marcel Tappeiner (Verlagsleiter), Cyril Hänggi (Markenkommunikation). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Beat Egger (Text), Dana Wirz (AD), Peter Brönnimann, Martin Spillmann (CD), Mirjam Eberle, Andy Stäheli (Beratung), Sabine Bechtel (Art Buying), Hanspeter Hunger (Produktion). Fotos: Alessandro Fischer.
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Affichage: Madeleine Linter verlässt das Unternehmen

Madeleine Linter, Verantwortliche für das Auslandgeschäft der börsenkotierten Affichage Holding S.A., verlässt das Unternehmen per Ende Oktober 2009 nach fünf Jahren Zusammenarbeit.

Madeleine Linter, Verantwortliche für das Auslandgeschäft der börsenkotierten Affichage Holding S.A. verlässt das Unternehmen per Ende Oktober 2009 nach fünf Jahren Zusammenarbeit. Linter wird der Firmengruppe weiterhin als Verwaltungsratsmitglied einzelner Tochtergesellschaften und für Spezialaufgaben zur Verfügung stehen und ihre Erfahrungen im Aufbau und der Umsetzung von Unternehmensstrategien einbringen, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.
2004 stiess Madeleine Linter in der Funktion des Head of Corporate Development zum Unternehmen. 2007 übernahm sie als Mitglied der neu gebildeten Konzernleitung den Bereich Affichage International und somit die Integration und Führung der Tochtergesellschaften in den neuen Märkten, die inzwischen über 25 Prozent zum Gruppenumsatz beitragen.
Konzernchef Christian Kauter wird den Bereich «International» neu persönlich führen.

Phonak startet Promotion-Aktion für Disney Pixars Disney «Up»

Der Hersteller von Hörlösungen Phonak führt gemeinsam mit Disney Pixar anlässlich des Erscheinens der neusten Filmproduktion «Up» eine Promotionsaktion in den Märkten Schweiz, Frankreich, Österreich, Niederlande, Polen, Indien, Australien und Neuseeland durch.

Der Hersteller von Hörlösungen Phonak führt gemeinsam mit Disney Pixar anlässlich des Erscheinens der neusten Filmproduktion «Up» (Deutsch: «Oben») eine Promotionsaktion in den Märkten Schweiz, Frankreich, Österreich, Niederlande, Polen, Indien, Australien und Neuseeland durch. Der Film kommt am 17. September 2009 in die Deutschschweizer Kinos. Es ist die Geschichte eines 78-jährigen Ballonverkäufer und Hörgeräteträger, der sich seinen Lebenstraum vom grossen Abenteuer erfüllt: Er bindet tausende Ballone an seinem Dach fest und fliegt mit seinem Haus weg.
Im Rahmen der Promotion-Aktion stellen Phonak und Disney Pixar teilnehmenden Akustikpartnern in den Zielmärkten POS-Material, Direct Mailings und das Gewinnspielformat «Up Adventure Sweepstakes» zur Verfügung. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, lassen die Kunden beim Akustiker ein kostenloses Hörscreening durchführen. Neben zahlreichen Tagespreisen winkt als Hauptpreis eine Ballonfahrt für vier Personen. Exklusive Previews des Films ergänzen das Promotion-Programm.
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