Werbeanstalt gewinnt HSR als Neukunde

Die Werbeanstalt Schweiz hat sich in einem Pitch durchgesetzt und wird die HSR Hochschule für Technik Rapperswil ab sofort in der Marketing-Kommunikation beraten und unterstützen.

Die Werbeanstalt Schweiz hat sich in einem Pitch durchgesetzt und wird die HSR Hochschule für Technik Rapperswil ab sofort in der Marketing-Kommunikation beraten und unterstützen. Die ersten Ergebnisse dieser Zusammenarbeit werden laut Mitteilung der Agentur bereits in den nächsten Wochen zu sehen sein.

Werbeverbot für Alkohol: Nationalrat weiterhin für Liberalisierung

National- und Ständerat kommen beim Thema Alkoholwerbung auf keinen gemeinsamen Nenner. Sie bleiben uneinig, ob Fernsehwerbung für Bier und Wein in der Schweiz generell erlaubt werden soll.

National- und Ständerat kommen beim Thema Alkoholwerbung auf keinen gemeinsamen Nenner. Sie bleiben uneinig, ob Fernsehwerbung für Bier und Wein in der Schweiz generell erlaubt werden soll. Mit 95 gegen 77 Stimmen befürwortete der Nationalrat am Mittwoch laut SDA einmal mehr die Liberalisierung und widersprach dem Ständerat, der ein komplettes Verbot fordert.

Microsoft: Kampagne «You Make IT Smart» geht in die zweite Runde

Microsoft Schweiz führt zum zweiten Mal die Kampagne «You Make IT Smart» durch und setzt sich damit für die Förderung der Informatik in Schulen und Universitäten ein. Die Kampagne richtet sich in erster Linie an Schweizer Schüler und Studenten und bietet einen spielerischen Zugang zu Informatik und insbesondere zu Computerwissenschaften.

Microsoft Schweiz führt zum zweiten Mal die Kampagne «You Make IT Smart» durch und setzt sich damit für die Förderung der Informatik in Schulen und Universitäten ein. Die Kampagne richtet sich in erster Linie an Schweizer Schüler und Studenten und bietet einen spielerischen Zugang zu Informatik und insbesondere zu Computerwissenschaften. An den letztjährigen Aktivitäten zum Thema Robotics nahmen laut Mitteilung rund 800 Schüler und Studenten teil.
Im Rahmen verschiedener Aktivitäten und Wettbewerbe können Schüler und Studenten insgesamt 150 Xbox 360-Konsolen gewinnen. Eine der Möglichkeiten ist die Teilnahme an einem Programmier-Wettbewerb. Aufgabe der Teilnehmer ist es, mit Hilfe der gratis zur Verfügung gestellten Software von Microsoft, ein eigenes «Spaceship-Game» zu programmieren. Neben dem Programmier-Wettbewerb können Schüler und Studenten durch die Teilnahme an Events und Aktionen in den Besitz von weiteren Konsolen kommen. So zum Beispiel an der weltweiten Technologie-Olympiade «Imagine Cup 2010», deren Final in Polen stattfindet, oder den «Microsoft Academic TechDays» in Basel und Genf. Akkreditierte Institutionen bieten zudem die Möglichkeit, Online-Schulungen zu absolvieren und so ein Microsoft Zertifikat zu erwerben.
Gesucht sind ausserdem Ideen von Professoren und Dozierende an Schweizer Universitäten und Fachhochschulen sowie Lehrpersonen an Schweizer Berufsschulen und Gymnasien für die Installation eines Game-Forschungslabors und ein Konzept, wie dieses im Lehrplan integriert werden soll.

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Hochspannung kommuniziert neu für Suissetec

Hochspannung hat den Schweizerisch-Liechtensteinischen Gebäudetechnikerverband Suissetec als neuen Kunden gewonnen. In einem Pitch konnte sich die Zürcher Agentur gegen zwei Konkurrenten durchsetzen.

Hochspannung hat den Schweizerisch-Liechtensteinischen Gebäudetechnikerverband Suissetec als neuen Kunden gewonnen. In einem Pitch konnte sich die Zürcher Agentur gegen zwei Konkurrenten durchsetzen, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.
Die Agentur erarbeitet zur Zeit die definitiven Sujets zur präsentierten Lehrlingskampagne 2009. Geplant sind neben Plakaten und Inseraten auch TV-Spots sowie diverse Guerilla-Aktionen. Die Kampagne wird ab Februar /März 2010 in der gesamten Schweiz zu sehen sein.

Presserat: Beschwerde gegen Sonderzonen-Satire abgelehnt

Ein satirischer Beitrag des Tagesanzeigers über die geplanten Sonderwohnzohnen in Obwalden für Reiche hat nicht gegen medienethische Richtlinien verstossen. Der Presserat hat eine entsprechende Beschwerde abgelehnt.

Constantin Seibt vom Tagesanzeiger hatte am 15. Mai einen satirischen Beitrag über die Absicht Obwaldens geschrieben, Landstücke an besonders attraktiver Lage zu Bauland umzuzonen, um reiche Steuerzahler anzuziehen. Seibt fragte sich im Artikel, ob diese Massnahme genüge. Für die wirklich Reichen seien Steuernachlässe, Subventionen, Privilegien und Aufmerksamkeit aller Art tägliche Routine. «Was also wäre das Beste, das jemand geben kann, liebe Obwaldner und Obwaldnerinnen?» fragte Seibt. Um darauf die Antwort zu geben: «Das Beste sind natürlich … eure Kinder! Frisches Kinderfleisch ist das Zarteste, was auf diesem Planeten zu finden ist.» Und weiter: «Was könnte die bedingungslose Aufrichtigkeit der Obwaldner Bevölkerung gegen vermögende Steuerzahler besser unterstreichen als zarte Obwaldner Kinder, in der eigenen Milch serviert? Oder gedünstet, geröstet oder als Spanferkel?»
In den Augen des Beschwerdeführers überschritt der Text die äusserste Toleranzgrenze: «Mit seinem Beitrag verletzt Seibt die Gefühle einer ganzen Kantonsbevölkerung», schrieb er. «Der Inhalt seiner Kolumne ist rassistisch gefärbt, scheut vor Kannibalismus nicht zurück und regt niedrigste und von Perversion geprägte Phantasien an. »

Wahrer Kern
Der Presserat hielt fest, dass Übertreibungen und Verfremdungen in einer Satire nicht ausgeschlossen seien. Lediglich die Fakten bräuchten zu stimmen, von denen die Satire ausgehe. Dies sei im vorliegenden Beitrag der Fall. Der Kanton Obwalden habe ein äusserst wertvolles Gut – eine landschaftlich reizvolle Lage – zur Diskussion gestellt. Die satirische Übertreibung sei zudem für die Leserschaft ohne weiteres zu erkennen. Der Autor habe sich offensichtlich an den irischen Satiriker Jonathan Swift angelehnt, der im Jahre 1729 vorgeschlagen hatte, gegen die Überbevölkerung irische Babies als Nahrungsmittel und Exportprodukt zu nutzen.

SRI: Grosse Sparmassnahmen bei der SRG-Tochter

Das Defizit beim Radio- und Fernsehen der italienischen Schweiz (RSI) ist höher als erwartet. Im kommenden Jahr müssen deshalb zehn Millionen Franken eingespart werden. 16 Stellen stehen auf dem Prüfstand.

Das Defizit beim Radio- und Fernsehen der italienischen Schweiz (RSI) fällt höher aus als erwartet. Aus diesem Grund müssen im Budget für das kommende Jahr zehn Millionen Franken eingespart werden. Ab dem 1. Januar 2010 wird die Unterhaltungssendung «La Tele», die sich über den ganzen Tag erstreckt, gestrichen, wie die RSI am Dienstag auf ihrer Internetseite mitteilte. Reduziert werde auch die Produktion von eigenen Filmen und Serien. Dadurch sollen insgesamt sechs Millionen Franken gespart werden. Abstriche werden ferner bei Sonderprogrammen sowie beim Studiodekor gemacht. Massenentlassungen werde es bei der RSI keine geben, wird Direktor Dino Balestra auf der Interseite zitiert. Aber in einigen Fällen werde es Diskussionen über die zukünftige Funktion geben. Auf dem Prüfstand stehen 16 Stellen.

Google: Neuer Nachrichtendienst – Verleger werden beteiligt

Google hat einen neuen Onlinenachrichtendienst mit dem Namen «Fast Flip» lanciert. Anders als bei Google News sollen die Verleger an den Werbeeinnahmen beteiligt werden.

Google hat einen neuen Onlinenachrichtendienst mit dem Namen «Fast Flip» gestartet. Die Inhalte stammen von knapp 50 namhaften US-Publikationen wie der New York Times, Washington Post oder Newsweek, aber auch von Websites wie der britischen BBC. «Fast Flip» vereinige die Vorteile der Online- und Offlinewelt, so Google-News-Manager Josh Cohen. Die neue Anwendung ermöglicht es, wie in einem Magazin durch ausgewählte Artikel zu blättern. Gleichzeitig können Nutzer ein personalisiertes Inhalte-Programm zusammenstellen, beispielsweise Artikel von bestimmten Journalisten auswählen.
Der Suchmaschinengigant geht mit dem in den Google Labs gestarteten Dienst auf die Verleger zu, die bislang nicht an den Werbeerlösen auf Google News beteiligt wurden. Pro Beitrag werde ein grafisches Werbeelement eingeblendet, so Cohen weiter. Details der Erlösaufteilung wollte der Google-News-Manager jedoch nicht nennen. oogle hatte vor einer Woche auf Anregung der Newspaper Association of America (NAA) bereits ein Bezahlsystem für Inhalte der Verlage ins Gespräch gebracht. Die Zeitungsbranche in den USA kämpft derzeit gegen fallende Erlöse aus dem Vertriebs- und Anzeigengeschäft. Die Werbeeinnahmen der US-Zeitungen (gedruckte Ausgaben und Online) sanken nach Angaben der NAA im zweiten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 29 Prozent auf 6,82 Milliarden Dollar.

Ausweitung möglich
Der neue Dienst wird im Web zunächst unter der Adresse fastflip.googlelabs.com zu erreichen sein. Ausserdem soll es Webanwendungen für das iPhone sowie die Smartphones mit dem Betriebssystem Android geben. Eine Testphase soll zeigen, ob künftig auch Verleger aus anderen Regionen auf «Fast Flip» vertreten sein werden.

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Espace Media strafft Angebot an Zeitschriften

Espace Media strafft sein Angebot an Automobil- und Motorradzeitschriften. Zudem wird das Onlineangebot ausgedünnt. Für die Magazine Moto Sport Schweiz und Moto Sport Suisse sucht der Verlag nach einem Käufer.

Der Verlag Espace Media strafft sein Angebot an Automobil- und Motorradzeitschriften. Für die Motorradzeitschriften Moto Sport Schweiz und Moto Sport Suisse sucht der Verlag noch bis Ende Oktober nach einem Käufer. Zusammen mit anderen Massnahmen stehen bis zu 12,7 Stellen auf dem Spiel. Bereits definitiv ist der Stellenabbau beim französischsprachige Schwestertitel der Automobil Revue, bei Revue Automobile. Diese wird ab dem Jahr 2010 nur noch alle zwei Wochen erscheinen. Die Automobil Revue wird weiterhin wöchentlich publiziert.
Auch das Onlineangebot wird ausgedünnt. Es wird «konsequent auf Zusatzdienstleistungen zu den gedruckten Zeitschriften ausgerichtet», wie Espace Media am Dienstag mitteilte. Wie viele Stellen bei den einzelnen Massnahmen wegfallen, konnte Sprecher Christopher Wehrli auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA nicht sagen.

E,T&H: Neuer Spot für den Meister Tilsiter

Die E,T&H Werbeagentur hat für den Meister Tilsiter einen neuen TV-Spot realisiert. Dieser wirbt mit Schwingerlegende Jörg Abderhalden.

Die E,T&H Werbeagentur hat für den Meister Tilsiter zusammen mit Condor Films einen neuen TV-Spot realisiert. Der 25-sekündige Film wirbt mit Schwingerlegende Jörg Abderhalden für den Käse, der von einer Fach- und Publikumsjury prämiert wurde. Die Kameraführung übernahm Peter Indergand, der 2001 mit «War Photographer» für den Oscar nominiert war. Der Spot ist ab sofort in den Programmen SF1, SF2 und TSR1 zu sehen.

> Zum Spot

Verantwortlich bei Tilsiter Switzerland: Bruno Buntschu (Geschäftsführung), Heidi Diethelm (Marketing und Werbung). Verantwortlich bei E,T&H Werbeagentur AG BSW: Enno Wassmer (CD Text/Konzeption), Marcel Schwarz (CD Art), Sandra Sigrist (Beratung), Peter Thoma (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Condor Films: Philipp Kotsopoulos (Produzent), Peter Indergand (Regie).

Irakischer Schuhwerfer ist frei

Der irakische Journalist Muntaser al-Saidi ist wegen guter Führung nach neunmonatiger Haft freigekommen. Für seinen Schuhwurf auf den damaligen US-Präsidenten George W. Bush war Saidi ursprünglich zu drei Jahren Haft verurteilt worden.

Der irakische Journalist Muntaser al-Saidi, der durch seinen Schuhwurf auf den damaligen US-Präsidenten George W. Bush berühmt wurde, ist nach neunmonatiger Haft freigekommen. Dies sagte sein Bruder Udai am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP in Bagdad. Er warte noch auf seine Sachen, dann werde er nach Hause kommen. Der 30-jährige Fernsehjournalist war ursprünglich zu drei Jahren Haft verurteilt worden, ein Berufungsgericht verkürzte aber die Strafe wegen guter Führung.
Bei einem Bush-Besuch im Dezember hatte Al-Saidi auf einer Medienkonferenz in Bagdad seine Schuhe in Richtung des damaligen US-Präsidenten geworfen und dabei gerufen: «Dies ist dein Abschiedskuss, du Hund! ». Bush duckte sich weg und wurde nicht getroffen. In der arabischen Welt wurde Al- Saidis Aktion bejubelt. Nach seiner Entlassung dürfte er wie ein Held gefeiert werden, der Emir von Katar versprach ihm bereits mehrere Sportwagen.

Neue Lgk: Die Kartoffel erobert das Fernsehen

Die neue Lgk setzt ihre Kampagne für Swisspatat fort. Nach den Plakatsujets wird nun zum ersten Mal mit Filmen für die Kartoffel geworben.

Nach der Plakatkampagne für Swisspatat wirbt die Neue Lgk nun zum ersten Mal mit Filmen für die Kartoffel. Inhaltlich knüpfen die neuen Spots an das Rezept des bisherigen Auftritts an: Die vielseitige Knolle bleibt Protagonistin, mittels kleiner Geschichten wird auf die Sammlung von über 200 Kochideen auf Kartoffel.ch aufmerksam gemacht. Jeder Spot hat dabei ein anderes Rezept zum Thema und soll jeweils eine spezifische Zielgruppe zum Kochen mit Kartoffeln inspirieren. Die Filme werden ab sofort im Schweizer Fernsehen und in diversen Schweizer Werbefenstern ausgestrahlt.
> Zum Spot «Morgenmuffel»
> Zum Spot «Strohwittwer»
> Zum Spot «Indianer»
Verantwortlich bei Swisspatat: Ernst König (Geschäftsführer), Barbara Brönnimann. Verantwortlich bei der Neuen Lgk: André Benker (CD), Andreas Szentkuti (Text), Dominic Beyeler (AD), Silvano Spezia, Claudia Chryselius und Diana Geissbühler (Beratung). Filmproduktion: Solid & Hallerfilm, Lukas Strebel (Kamera und Regie).

Vizner Borel: Heisse Wintergefühle für Schild entfacht

Vizner Borel hat für das Modehaus Schild eine winterliche Kampagne realisiert. Im Zentrum steht dabei das Spiel mit den Geschlechtern.

Anlässlich der kommenden Wintersaison hat die Agentur Vizner Borel für das Modehaus Schild eine Kampagne entwickelt. Das Motto lautet: Wer sich neckt der liebt sich und liebt die Mode von Schild. Im Zentrum der Charm-Offensive steht das Spiel mit den Geschlechtern sowie das Spiel mit der Mode. Das Herzstück der Kampagne bildet ein Booklet, das von Mailings, Plakaten und weiteren Massnahmen unterstützt wird.

Verantwortlich bei Schild: Stefan Portmann (Geschäftsführung), Antonio Govetosa (Marketingkoordination). Verantwortlich bei Vizner Borel: Lajos Vizner, Guillaume Borel (Gesamtverantwortung), Gian Maurizio (AD), Nina Treml (Text), Sascha Knauer (Beratung/Strategie), Patricia Tschumi (Beratung). Fotografie: Daniel Aeschlimann. Bildbearbeitung/Litho: Detail.

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