Bloomberg-Konzern kauft Business Week

Der US-Finanzdatenkonzern Bloomberg übernimmt das amerikanische Wirtschaftsmagazin Business Week. Das Traditionsblatt aus dem Verlagskonzern McGraw-Hill kämpft angesichts der Werbe- und Medienkrise mit schweren Einbussen.

Zum Kaufpreis für das Wochenmagazin machte Bloomberg in einer Mitteilung vom Dienstag (Ortszeit) in New York keine Angaben, wie die SDA schreibt. Der Bloomberg-Konzern verdient sein Geld mit Daten und Nachrichten für die Finanzbranche.
Business Week sieht sich selbst mit weltweit gut 4,7 Millionen Lesern in 140 Ländern als Marktführer unter den Wirtschaftsmagazinen. Die Auflage lag nach Branchendaten zuletzt bei rund 920‘000. Das 1929 gegründete Blatt beschäftigt nach früheren Angaben 190 redaktionelle Mitarbeiter.

Republica verhilft Suissimage zu neuem Webauftritt

Republica hat für die Schweizerische Genossenschaft für Urheberrechte an audiovisuellen Werken Suissimage den Relaunch der Website realisiert.

Der Relaunch stand im Zeichen einer Verbesserung der Lesbarkeit der Inhaltstexte und der Auffrischung des Screendesigns, wie es in einer Mitteilung heisst. Bei der visuellen Überarbeitung sei ein neuer Weg eingeschlagen worden: ein klares Gestaltungsraster bilde einen Kontrast zu den Makro-Ansichten der Hintergrundbilder. Gleichzeitig wurde eine Navigationsstruktur implementiert, die den eigenständigen Charakter der Website unterstreicht. Ausserdem wurde ein Glossar mit Fachbegriffen integriert.
Der Roll-out der Website wurde kommunikativ mit dem Versand einer Postkarte unterstützt, die in der gleichen Visualität wie die neu überarbeitete Website gestaltet ist und die Adressaten auf den Relaunch aufmerksam macht.

Berner Zeitungspool löst sich auf – «Der Zeitungspool» gegründet

Der Berner Zeitungspool, die Inseratekombination der Berner Zeitung BZ-Gesamtausgabe, des Bieler Tagblatt, der Freiburger Nachrichten und des Walliser Boten, wird per Ende 2009 eingestellt. Das Bieler Tagblatt, die Freiburger Nachrichten und der Walliser Bote haben sich bereits zu einer neuen Inseratenkombination zusammengeschlossen.

Mit der Auflösung des Berner Zeitungspools reagieren die beteiligten Verlage Espace Media, W. Gassmann, Mengis Druck und Verlag sowie Freiburger Nachrichten auf das sich veränderte Marktumfeld und auf die individuellen Entwicklungen und Ausrichtungen der einzelnen Verlage, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Die Auflösung des 1998 gegründeten Inseratekombis erfolgt im gegenseitigen Einvernehmen der Vertragspartner. Alle Verlage stehen weiterhin in guten Beziehungen zueinander. Alle anderen Kooperationen bleiben bestehen.
«Der Zeitungspool» soll einen nahtlosen Übergang für alle nationalen Kunden gewährleisten. Die Vermarktung übernimmt Gassmann Media in Biel. In der Werbebranche sei das Modul 8 des Berner Zeitungspools sehr erfolgreich und werde oft als Andockmodul zum «metropool» genutzt, heisst es in einer Mitteilung von Gassmann Media. «Der Zeitungspool» mit Bieler Tagblatt, Freiburger Nachrichten und Walliser Bote lasse nicht nur diese Werbemöglichkeit weiter leben, sondern biete Kunden und Agenturen noch attraktivere Preise und Leistungen. Dank einer übersichtlichen und einfachen Tarifstruktur werde «Der Zeitungspool» bei vielen relevanten Formaten günstiger und behalte dabei das flexible modulare System. Jeder Titel könne mit jedem anderen in beliebiger Kombination zusammengestellt werden. «Der Zeitungspool» tritt ab 1. Januar 2010 in Kraft.

Blick: Relaunch zum 50. Geburtstag

Der neue Blick ist da. Im Zwei-Bund-Broad-Sheet-Format. Das vielgeschmähte Ein-Bund-Tabloid-Format gehört damit der Vergangenheit an, und der Sportliebhaber kann sich wieder in einen separaten Sportbund vertiefen. Back to the roots also.

Happy Birthday titelt man auf Seite 1, um sich dann auf einer Doppelseite von Prominenten feiern zu lassen. Das Feiern geht dann nochmals auf einer ganzen Seite weiter mit einer Foto-Story zum 50. Geburtstag. Ein amüsanter Rückblick auf 50 Jahre Blick verfasst von Jürg Ramspeck, dem langjährigen Blick-Kolumnisten und ehemaligen Weltwoche-Chefredaktor, rundet die Selbstdarstellung ab. Der weiteren Themen sind nicht spektakulär, aber handwerklich sauber und boulevardgerecht aufbereitet.
Der Sportteil kann dank der Nachrichtenlage auftrumpfen. Schliesslich steht heute das WM-Qualifikationsspiel Schweiz: Israel auf dem Programm. Das gibt genügend Stoff und viel Emotionen. Emotionen auch beim Eishockey und beim tränenreichen Rücktritt von Hermann «Herminator» Maier vom Skisport.
Der erste Eindruck ist positiv. Die Gestaltung wirkt grosszügig, das neue Format erlaubt wieder eine boulevardgerechte Gestaltung, die sich von den Gratiszeitungen abhebt. Man hat das Gefühl, viel mehr Lesestoff zu haben. Der Grund ist nicht nur der üppige Umfang der ersten Nummer , sondern auch das neue Layout. Die Zeitung wirkt lebendig und bunt, das Papier scheint besser zu sein. Wie sich das neue Konzept im Echtzeitbetrieb, das heisst ohne viel vorproduzierte Artikel, bewähren wird, werden die nächsten Tage zeigen.
Wie hart heute um jeden Leser gekämpft wird, zeigt sich exemplarisch im heutigen Tages Anzeiger. Mehr als eine ganze Seite widmet der Tages Anzeiger seinem Konkurrenten. Er listet fein säuberlich einige der spektakulärsten Sünden des Boulevardblattes seit 1967 auf. Um die Sache dann doch noch ein wenig ausgewogen erscheinen zu lassen, folgt ein Interview mit Ex-Blick Chefredaktor Kari Lüond und ein Kommentar von Constantin Seibt. Man scheint den Gegner also wieder ernst zu nehmen. Das ist eigentlich ein indirektes Kompliment an den neuen Blick.
PCM
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Patrick Rohr kritisiert SF und seine eigenen «Arena»-Moderationen

«Zu steif, nicht authentisch, zu wenig spontan» – so beschreibt Ex-SF-Mann Patrick Rohr in den neusten Ausgaben von Tele und TV-Star seine Leistung als «Arena»-Moderator.

Aber auch bei seinem früheren Arbeitgeber SF sieht er da und dort Verbesserungsbedarf: «Die Info-Formate finde ich recht ähnlich. Besser würde mir gefallen, wenn sie je eigene relevante Themen setzen würden. Aber in den Medien suchen alle krampfhaft nach neuen Aspekten zum gleichen Ereignis.»

Publisuisse: Robert Hegi ist neuer Leiter Crossmedia & Projekte

Robert Hegi ist seit Anfang September 2009 als Leiter Crossmedia & Projekte bei Publisuisse tätig.

In dieser Funktion erarbeitet er zusammen mit der Verkaufsleitung die Verkaufs- und Marktbearbeitungsstrategie und entwickelt mit seinem Team die Radio- und TV-Sponsoringangebote für die Programme der SRG. Mit dem Engagement von Robert Hegi sei es Publisuisse gelungen, einen ausgewiesenen Sponsoringprofi zu gewinnen, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Hegi ist seit über zehn Jahren in der Branche tätig, zuletzt als Head of Sales Out-of-Home bei IP Multimedia (Schweiz). Davor übte er Tätigkeiten bei verschiedenen Radiostationen aus. Dies als Projektleiter Sponsoring beim Schweizer Radio DRS, als Leiter Marketing und Verkauf bei Radio Top sowie als Werbeleiter bei Radio Zürisee. Robert Hegi besitzt den eidg. Fachausweis als Werbeassistent und schliesst demnächst seine Ausbildung zum eidg. dipl. Marketingleiter ab.

Swiss Printers stellt Tiefdruckverfahren ein und baut 130 Stellen ab

Swiss Printers stellt per Anfang 2011 das Tiefdruckverfahren am Standort Zofingen ein. Der Rückzug aus dem Tiefdruck ist mit dem Abbau von 100 Vollzeitstellen verbunden. Im administrativen Bereich und der Vorstufe entfallen weitere 30 Stellen.

Swiss Printers wird sich Anfang 2011 aus dem Tiefdruckverfahren zurückziehen. Grund hierfür sind ausgeprägte Überkapazitäten im internationalen Markt und der daraus resultierende hohe Preisdruck, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Zudem stehen die Tiefdruckanlagen am Standort Zofingen vor dem Ende ihres Lebenszyklus. Sie werden durch eine neue, leistungsfähige 72-Seiten-Rollenoffset-Anlage ersetzt. Die Einstellung des Verfahrens am Standort Zofingen hat den Abbau von 100 Vollzeitstellen zur Folge. Mit dem Ziel, Doppelspurigkeiten innerhalb der Gruppe zu reduzieren, fallen in den administrativen Bereichen und der Vorstufe bis Anfang 2011 weitere 30 Stellen weg. Die Restrukturierung findet unter Einhaltung der gesetzlichen Mitwirkung und der sozialpartnerschaftlichen Regeln statt. Für die betroffenen Mitarbeitenden steht ein Sozialplan zur Verfügung.
Swissprinters investiere in den Bogenoffsetdruck, heisst es weiter. Am Standort Schlieren werde 2010 eine neue 10-Farben-Bogenoffset-Anlage installiert. Schon in den vergangenen zwei Jahren hat die Swissprinters Gruppe ihre Offset-Kapazitäten in St. Gallen und Zofingen modernisiert.
Swiss Printers ist mit 1‘100 Mitarbeitenden die grösste Gruppe der grafischen Industrie in der Schweiz. Sie ist eine Tochtergesellschaft der Medienhäuser Ringier, NZZ und Edipresse und vereint vier Druckereien: Ringier Print Zofingen AG, Zollikofer AG St. Gallen, NZZ Fretz AG Schlieren und Imprimeries Réunies Lausanne S.A.

Personalisierte Tageszeitung Niiu startet am 16. November

Am 16. November startet in Berlin das Projekt der personalisierten Zeitung Niiu.de. Kunden können dann aus 17 deutschen und internationalen Zeitungen sowie Hunderten von Online-Quellen ihre eigene Morgenlektüre zusammenstellen und drucken lassen.

Das Niiu-Experiment wird von einer «Redaktion» mit 30 Mitgliedern realisiert. Das Konzept dahinter haben die Gründer Hendrik Tiedemann und Wanja Sören Oberhof entwickelt: Die personalisierte Zeitung wird zunächst einen Umfang von 24 Seiten haben. Die individuelle Niiu werde «vollautomatisiert zusammengestellt und digital auf Zeitungspapier gedruckt», heißt es auf Niiu.de. Wer die Auswahl der Medienquellen bis spätestens 14.00 Uhr trifft, erhält die eigene Zeitung zum Beginn des folgenden Tages. Die Auslieferung soll «in den frühen Morgenstunden» erfolgen.
> Ein Schweizer Beispiel einer personalisierten Zeitung

Euro RSCG: Für Bauarena Kampagne realisiert

Die Agentur Euro RSCG Zürich hat für die Bauarena eine Kampagne realisiert, die dort ansetzt, wo Ideen am dringendsten sind: in der Planungsphase.

Diesen Frühling hat sich die Agentur Euro RSCG Zürich in einem Pitch für die Eröffnungskommunikation der Bauarena durchgesetzt. Am Donnerstag, den
1. Oktober, wurde in Volketswil-Zürich diese grösste permanente Baufachausstellung der Schweiz eingeweiht. Weil diese neue Arena eine Inspirationsquelle für alle sein soll, die ein Bauprojekt vorhaben oder durchführen müssen, hat die Agentur in ihrer Kampagne dort angesetzt, wo Ideen am dringendsten sind: in der Planungsphase. Deshalb sind alle Kommunikationsmittel im Stile von Bauplänen gehalten. Die Pläne verschaffen der Bauarena über alle internen und externen Kommunikationsansprüche hinweg eine einheitliche visuelle Klammer und transportieren immer auch eine thematische Zusatzbotschaft.
Die Anzeigen zur Eröffnungskampagne der Bauarena sind in der Tages- und Fachpresse im Einsatz. Zudem hat Euro RSCG Zürich den Web-Auftritt der Bauarena konzipiert, ein Einladungsmailing realisiert sowie in Zusammenarbeit mit der merz+partner_event ag die VIP-Veranstaltung vom 21. Oktober geplant und vorbereitet.

Verantwortlich bei der Bauarena: Walter Schärer (Center Manager psm Center Management), Regula von Gunten (Projektleiterin psm Center Management), Jörg Engeler (Projektleiter psm Center Management), Simone Roth (Projektleiterin psm Center Management), Patrick Müller (Projektleiter psm Center Management). Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Axel Eckstein (CD), Christina Wellnhofer (Art Direction), Ivan Madeo (Text), Sarah Kahn (Grafik), Roman Emunds (Strategie), Walter Tagliaferri, Cornelia Dürst (Beratung), Edi Burri (Produktion), Frank Bodin (Gesamtverantwortung). Internet: the eyecatcher, Oli Pel. Event: merz+partner_events ag, Stefan Merz .

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Mailing.
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Intro Website.
Website.

DAB+: Bakom will sich auf die Sicherung des Service Public konzentrieren

Die technische Weiterentwicklung des Digitalradios in der Schweiz stellt das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) vor neue Herausforderungen. Vor seiner heutigen Rolle als Gestalter will es sich allmählich auf jene als Bewahrer des Service public zurückziehen.

DAB+ hat zwei Welten zusammengebracht – SRG und private Veranstalter, sagte Marcel Regnotto, Leiter Sektion Medien im Bakom, laut SDA am Mittwoch in Zürich vor den Medien. In einer Art Joint Venture bauten sie zum ersten Mal gemeinsam eine Netzinfrastruktur auf. Der Start von DAB+ stehe aber auch für den Aufbruch in eine ungewisse Zukunft. Für das Bakom als Regulator, aber auch für die Veranstalter bedeute dies, dass sie ihre heutigen Rollen überdenken müssten.
Laut Regnotto hatte das Bakom bislang vor allem einen «Mangel an Verbreitungswegen» – Stichwort: begrenzte UKW-Frequenzen – zu verwalten. Die Digitaltechnologie habe diesen Mangel in einen Überfluss verwandelt. Das Bakom werde sich zukünftig von seiner heutigen Funktion als «allgegenwärtiger Gestalter» zurückziehen und sich auf die Sicherung des Service public konzentrieren. Dafür sei nur mehr ein kleiner Bruchteil des digitalen Spektrums nötig.
Der Rest soll den privaten Anbietern zur Gestaltung überlassen werden. Dieser Freiraum berge mehr Freiheit, aber auch mehr Verantwortung und Risiko, mahnte Regnotto.

Ströbele kommuniziert neu für Thurgauer Fussballschule

Ströbele Kommunikation hat den Etat für die im Aufbau befindliche Thurgauer Fussballschule erhalten.

Zunächst für drei Jahre ist die Thurgauer Agentur Kommunikationspartner des Projektes, das vom Thurgauer Fussballverband initiiert wurde. In einem ersten Schritt sollen laut Mitteilung die Grundlagen für den Markeintritt gelegt werden. Im Frühjahr 2010 wird die Fussballschule dann an die Öffentlichkeit gehen.

Weber Harbeke Partners: «ok.–» anhand des Gegenteils erklärt

Weber Harbeke Partners hat für die Valora Eigenmarke «ok.–» Inseratesujets kreiert, die in der Pendlerpresse erscheinen.

Die Erfolgsgeschichte «ok.–» geht weiter. Nach der Einführung der Valora-Eigenmarke im Juni 2009, beginnend mit einem Energy Drink, folgen nun viele weitere Produkte. Mit Inseraten in der Pendlerpresse zeigen die Werber von Weber Harbeke Partners nun plakativ, was «ok.–» ist beziehungsweise was im Gegensatz dazu ganz und gar nicht mehr ok ist. So ist es nicht mehr ok, aus Kostengründen oder der fehlenden Verfügbarkeit auf einen Vitaminschub, ein süsses Cookie oder ein kühles Bier verzichten zu müssen.
Verantwortlich bei Valora Holding AG, Muttenz: Jörg Brun (Leiter Valora Retail), Roger Knill (Leiter Category Management Food & Beverages). Verantwortlich bei Weber Harbeke Partners, Zürich: Max Weber, Thomas Harbeke (CD), Giovanni Pucci, Christina Zvecevac (Beratung), Priska Meyer (AD), Ramon Aemmer (Grafik), Christian Sidow (Text). Fotos: Jonas Kuhn, Zürich; Brun und Bürgin, Zürich.
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