Anti-Minarett-Plakate: Inakzeptabel aber nicht verboten

Der Verband Walliser Städte beurteilt die Anti-Minarett-Plakate als «abstossend». Er will sie trotzdem nicht verbieten. Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf qualifiziert die Plakate der Befürworter der Anti-Minarett-Initiative als «völlig inakzeptabel». Dennoch spricht sie sich gegen ein Plakat-Verbot aus.

Der Verband Walliser Städte will die Plakate nicht verbieten. Die Leute seien in der Lage, sich selber ein Urteil zu bilden, sagte am Donnerstag Verbandspräsident Fernand Mariétan gegenüber der SDA. Der Verband Walliser Gemeinden hingegen will sich nicht zu den Plakaten äussern. Man wolle nicht noch mehr Werbung machen, erklärte Präsidentin Marianne Maret.
Auch Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf spricht sich gegen ein Plakat-Verbot aus. Sie diskutiere lieber über die Initiative als über die Plakate, sagte die Justizministerin am Rande der Medienkonferenz zur Anti-Minarett-Initiative. Man sorge mit der Plakatdiskussion nur für zusätzliche Werbung für die Initiative. Sachlich sei es an den Gemeinden, über die Plakate zu entscheiden. Widmer-Schlumpf liess jedoch keinen Zweifel daran, dass sie vom umstrittenen Plakat nichts hält. Dieses Plakat sei für sie völlig inakzeptabel, auch unter rechtsstaatlichen Gesichtspunkten. Dennoch sei es aber ein Plakat und biete eine Grundlage, über dieses Thema zu debattieren, sagte sie. Sie habe Vertrauen in die Schweizer Bevölkerung, das Plakat und die Diskussion dazu richtig zu deuten.

www.sda.ch

Futurecom entwickelt neue Applikation für SI Style Blog

Der Blog der grössten Schweizer Frauenzeitschrift SI Style hat ab sofort eine iPhone-Applikation. Die von der Agentur Futurecom entwickelte Applikation kann vom Apple App-Store kostenlos auf alle iPhones oder den iPod Touch herunterladen werden.

Der SI Style Blog bringt täglich News rund um die Fashion-, Beauty- und Celebrities-Welt. Mit der neuen, von Futurecom entwickelten iPhone-Applikation, können diese nun immer und überall – bequem übers iPhone – gelesen werden. Als besonderes Highlight gibt es exklusive Videos der Frühling/Sommer 2010 Fashion-Shows aus den Modemetropolen zu sehen. Die Applikation kann ab sofort kostenlos vom Apple App-Store herunterladen werden.
Verantwortlich bei Ringier: Sabina Diethelm (Chefreadktorin SI Style). Verantwortlich bei Futurecom: Marcel Berberich (Application-Programming), Yonka Ivanova (Schnittstellen-Programming), Isabelle Bischoff, Ruben Feurer (Design), Renato di Rubbo, Roberto Colacino, Jean-Philippe Persico (Beratung).
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SF mit 1.5 Millionen Zuschauer bei WM Qualifikationsspiel Schweiz-Israel

Das letzte WM-Qualifikationsspiel Schweiz-Israel vom Mittwoch bescherte SF traumhafte Einschaltquoten: Rund 1.5 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer fieberten mit.

Am meisten Zuschauer zählte SF in den letzten paar Minuten des Spiels, in dem sich die Schweizer Nati das Ticket an die WM 2010 in Südafrika sicherte. Laut Angaben des Schweizer Fernsehens erlebten 1’503’000 Fans den Schlusspfiff mit.

wws.sf.tv

Neuer Leiter der Werbe-Unit von Prime

Mit dem Zuzug von Andreas Sedmak baut Prime die Beratungskompetenz weiter aus. Sedmak hat als Beratungsgruppenleiter und Senior Berater die Leitung der Werbe-Unit von Prime übernommen. In dieser Funktion führt er seit Juli ein interdisziplinäres Beratungsteam mit Schwerpunkt Werbung und Marketingkommunikation.

Andreas Sedmak hat an der Universität Zürich Publizistik und Medienwissenschaft, Staatsrecht und Rechtssoziologie studiert. In seinen bisherigen Stationen auf Kundenseite verantwortete er verschiedene integrierte Marketing- und Kommunikationsprojekte im Verlags-, Versicherungs- und Finanzbereich. Auf Agenturseite baute er unter anderem den Verlagstitel «Zürich geht aus» auf und verantwortete als Consultant bei der Y&R Gruppe die Gesamtmandate für Microsoft EMEA und Ford. Zuletzt war Sedmak als Leiter Dialog&Digital und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Euro RSCG tätig und betreute Kunden aus den Bereichen Konsumgüter, Aviatik, Bank- und Postwesen, Bahn und Kultur.

www.prime.ch

Euro RSCG Life übernimmt die Medicom-Gruppe

Mit dem Erwerb der britischen Medicom verstärkt die Euro RSCG Life Gruppe weltweit ihr Dienstleistungsangebot im Bereich Medical Education und Market Access. Das integrierte Kommunikationsunternehmen im Healthcare Bereich Euro RSCG Life hat per 1. Juli 2009 die in England domizilierte medizinische Kommunikationsgruppe Medicom akquiriert. Durch die Übernahme der mehrfach ausgezeichneten Medicom und der Gründung der Euro RSCG Life Medicom wird auch die Angebotpalette von Euro RSCG Life in der Schweiz ergänzt.

Die Gruppe bietet integrierte medizinische Kommunikation für verständliche, innovative
und fokussierte Kommunikationslösungen im Healthcare Bereich. Medicom siedelt
dabei seine Erfahrung in zahlreichen Therapiegebieten an, von kreativen Prelaunch-
Konzepten, der Entwicklung von Marketingplänen bis zur kommunikativen Begleitung
nach der Einführung. Die Firma wird in Euro RSCG Life Medicom umbenannt, die Leitung bleibt unverändert beim bisherigen Geschäftsführer Martin Ellis.

www.eurorscglife.ch

Berlusconi will sein Image aufpolieren

Der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi will sein in letzter Zeit deutlich angekratztes internationales Image aufpolieren. Zu diesem Zweck richtet er eine Emergency Taskforce ein.

Aus Unzufriedenheit mit der Art und Weise, wie die Weltpresse über die eigenen juristischen und privaten Affären berichtet, hat der umstrittene Premier Italiens nun einen Plan entwickelt, wie er die Öffentlichkeit außerhalb der eigenen Landesgrenzen doch noch von den Qualitäten der eigenen Person überzeugen will. So soll im Laufe des nächsten Monats eine speziell geschulte Emergency Taskforce aus jungen Journalisten und Kommunikationsexperten eingerichtet werden, deren alleiniger Zweck es sein wird, dafür zu sorgen, dass Berlusconi in den Medienberichten rund um den Globus im richtigen Licht erscheint. Die erste Aufgabe der Taskforce werde in der Überwachung der ausländischen Medienberichterstattung liegen, erklärt die italienische Tourismusministerin Michela Vittoria Brambilla laut Pressetext in einem Interview mit der Tageszeitung Corriere della Sera.
(Bild: Keystone)

Scotti: Neuer TV-Spot für Desinfect

Die Agentur Scotti hat einen TV-Spot realisiert, der den Nutzen des Reinigungstuchs Desinfect dramatisiert.

Vermehrtes Händewaschen kann die Verbreitung von Grippeviren eindämmen.
Was aber, wenn kein Wasser und Seife vorhanden sind? Dafür gibt es das desinfizierende Reinigungstuch Desinfect. Um den Nutzen von Desinfect zu dramatisieren, zeigt der TV-Spot von Scotti, wo überall man die unterschiedlichsten Bakterien und Viren mit den Händen auflesen und weitergeben kann. Der Spot ist ab Mitte Oktober auf den Sendern des Schweizer Fernsehens zu sehen.
> Zum Spot
Verantwortlich bei Desinfect (B. Braun Medical AG): Regula C. Müller (Division Manager OPM), Andreas Lercher (Product Manager Infection Control). Verantwortlich bei Scotti: Nina Rossier-Scotti (Strategie und Beratung), Ivan Scotti (CD), Florian Schumacher (AD und Grafik), Condor Films AG (Filmproduktion).

NH Hoteles: PR-Mandat für die Schweiz geht an Primus Communications

Die spanische Business-Hotelkette NH Hoteles hat die Zürcher Agentur Primus Communications mit der Medienarbeit für die Schweiz beauftragt.

Der drittgrösste Business-Hotelkonzern in Europa betreibt fünf Hotels in der Schweiz und möchte künftig seine Kommunikationsaktivitäten für diesen wichtigen Markt verstärken, wie es in einer Mitteilung heisst. Hauptziel sei, die Themenführerschaft im Bereich der Businesshotels zu übernehmen.

Axel Springer Schweiz lanciert Gaming-Plattform Playbay

Die zu Axel Springer Schweiz gehörende Amiado Group startet eine neue Gaming-Plattform. Das Angebot umfasst Flash-basierte Onlinespiele sowie Multiplayer-Games aus den Bereichen Sport, Abenteuer, Action sowie Rollenspiele.

Playbay.ch werde laufend weiterentwickelt und soll zur umfassenden Gaming-Community der Amiado Group ausgebaut werden, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Erweiterungen sowohl bezüglich Funktionalität wie auch Angebot seien bereits geplant und würden in den nächsten Monaten kontinuierlich umgesetzt. Für Werbetreibende ergebe sich mit Playbay.ch eine neue Möglichkeit, die User der Amiado-Gruppe in einem neuen thematischen Umfeld gezielt anzusprechen.

Zu guter Letzt: Voll korrektes Projekt

«Gott ist der Oberchecker! Er ist voll korrekt, was er sagt, ist Ansage und er bleibt unser Big Daddy forever!!!». Könnte der verzweifelte Versuch einer Freikirche sein, die Jugend von heute auf sich aufmerksam zu machen und sie in einem nächsten Schritt an Bord zu holen. Könnte sein, ist es aber nicht.

Nicht ganz, jedenfalls. Es handelt sich vielmehr um einen Ausschnitt aus dem Buch «Und Gott chillte» – der Heiligen Schrift in Form von Kurznachrichten à 140 Zeichen. Insgesamt 3‘906 Kurznachrichten wurden Ende Mai von mehr als 3‘000 Autoren zusammengetragen, um das Buch der Bücher im sogenannten Twitter-Format entstehen zu lassen. Die Vorlage für den Buchtitel lieferte übrigens eine gewisse J. V.: «Am siebten Tag war Gott fertig mit seinem Kreativ-Projekt, fand das Ergebnis genial und beschloss ab jetzt zu chillen», lautete ihre Zusammenfassung einer Bibelpassage. Na ja. Interessantes Projekt. Ob die Welt darauf gewartet hat, bleibt offen. Ebenso die Frage, wieso man sich mit 140 Zeichen nicht in einer Sprache jenseits von chillen, cool, korrekt und so ausdrücken kann. Aber egal: Wenigsten stellt sie so nichts Dümmeres an, die Jugend von heute.

DAB+ startet in der Deutschschweiz mit zwölf Programmen

Der Ausbau des Digitalradios in der Schweiz schreitet voran: Ab Donnerstag kann in der Deutschschweiz nebst dem Standard DAB auch DAB+ empfangen werden.

Neu werden auch Privatradios in digitaler Qualität verbreitet. Während die DAB-Palette ausschliesslich den SRG-Sendern vorbehalten ist, steht der Standard DAB+ auch privaten Radioanbietern offen. Neu können Radio Top Two, Life Channel, Radio Energy, Radio Basel DAB, Backstageradio sowie die konzessionierten Anbieter Radio Eviva und Open Broadcast über Digitalradio empfangen werden. Letzterer läuft im Testbetrieb. Ausserdem umfasst das Programmensemble von DAB+ fünf SRG-Sender: DRS 4 News und Radio Swiss Jazz sowie Rete Tre und Option Musique, wie die für den Aufbau des Deutschschweizer Sendernetzes verantwortliche Swiss Media Cast gemäss SDA mitteilte. Auch das englischsprachige SRG-Programm World Radio Switzerland (WRS) wird neu über DAB+ verbreitet.

Günther Heuberger, Verwaltungsratspräsident von Swiss Media Cast, sprach denn am Mittwoch vor den Medien auch von einer «Chance für die Privaten». Als «Motor» bei der Verbreitung von Digitalradio dürfte sich laut Heuberger Radio Energy erweisen. Der beliebte Zürcher Sender ging bei der UKW- Konzessionsvergabe für das Sendegebiet Zürich-Glarus im Oktober 2008 leer aus. Seinen UKW-Betrieb muss er voraussichtlich Ende Jahr einstellen.
Angebot soll bald erweitert werden
DAB+ kann in der Deutschschweiz vorderhand in den Städten Zürich, Basel und Bern sowie deren Agglomerationen empfangen werden. Ab Frühling 2010 soll dann die Erschliessung der Gebiete zwischen den städtischen Ballungsräumen folgen. Zudem ist die Ausdehnung in den Raum Winterthur geplant. Swiss Media Cast geht davon aus, dass das Angebot mit elf Sendern bald erweitert wird. So sollen etwa die konzessionierten Programme Swiss Mountain Holiday Radio, Radio.ch, RadioJay und Djradio «in Kürze» aufgeschaltet werden. Insgesamt stehen für DAB+ 18 Kanäle zur Verfügung.

Schreibszene Schweiz: Neue Leitung der Lehrgänge in Bern

Der Texter-Lehrgang in Bern von Schreibszene Schweiz erhält Verstärkung. Myriam Holzer, Fachfrau für Integrierte Kommunikation und Texterin, unterrichtet ab sofort die Studierenden des Lehrgangs.

Ausserdem ist verantwortlich für das erste Modul und für die Zwischenprüfung. Die Gesamtleitung der Texterausbildungen in Zürich, Bern, Basel und Luzern hat die Geschäftsleiterin Cathrin Moser. Als Prüfungsleiter wurden die Textprofis Paul Girard von Girardtext und Stefan Meier alias Direktmeier verpflichtet. Das literarische Schreiben wird von Co-Geschäftsleiterin Fatima Vidal betreut.
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