Springer: Aufeminin.ch grösstes Frauenportal der Schweiz

Die Website Aufeminin.ch war im September 2009 zum ersten Mal das grössten Frauenportal der Schweiz. Laut den aktuellen Leistungsdaten von NET-Metrix-Audit besuchten im abgelaufenen Monat 457‘000 Besucher das dreisprachige Frauenportal.

Die zu Axel Springer Schweiz gehörende Website konnte damit die Zugriffszahlen seit dem ersten Audit im April 2009 konstant steigern. Europaweit verzeichnet die das Netzwerk aktuell knapp 21 Millionen Besucher pro Monat und ist damit Marktführer in Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, Belgien und Grossbritannien.

Evoq: Ringier Print aktiviert

Das Druckzentrum Ringier Print in Adligenswil sucht mit den «Top Tipps» gute Ideen aus der Mitarbeiterschaft, um die tägliche Arbeit laufend zu verbessern. Um dem bestehenden Vorschlagswesen neuen Schub zu verleihen, wurde die Zürcher Kreativagentur Evoq damit beauftragt, eine interne Aktivierungskampagne zu gestalten.

Die Agentur hat ein Konzept mit einer Kleinplakateserie entwickelt. Auf den Plakaten wurden absurde Vorschläge illustriert und so die Mitarbeiter dazu aufgefordert, sich ernsthaft Gedanken für Verbesserungen im Arbeitsalltag zu machen. Die Plakate hingen zwei Wochen an den unterschiedlichsten Orten im Betrieb und haben damit praktisch alle rund 300 Mitarbeiter in der Blick-Druckerei erreicht. Parallel zur Plakateaktion wurden die Mitarbeiter durch die Geschäftsleitung in einem offiziellen Schreiben über die Relevanz der «Top Tipps» informiert. Die Umsetzung der Kampagne erfolgte Ringier intern im Bereich Marketing und Kommunikation.

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Edipresse: Angestellte wehren sich gegen Entlassungen

Rund 300 Personen haben am Montag an einer Kundgebung vor dem Gebäude des Westschweizer Medienkonzerns Edipresse teilgenommen. Sie machten ihrem Unmut über den angekündigten Stellenabbau Luft.

Edipresse Schweiz habe keine grössen finanziellen Probleme und die Verluste bei den Werbeeinnahmen seien lediglich konjunkturell bedingt, sagte Bernard Remion von der Gewerkschaft Comedia. Man müsse alles versuchen, um die Kündigungen zu vermeiden. Laut Remion solle der Abbau über Pensenreduktionen und frühzeitige Pensionierungen erfolgen.

VSE: Mit Onlinegame spielerisch in die Stromzukunft

Der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) hat die Kampagne «Stromzukunft» ausgebaut. Ein neues Onlinegame, eine Mischung aus Simulations- und Strategiespiel, lässt den Nutzer unterhaltsam mit dem Thema «Strom im Alltag» experimentieren.

Das Spielszenario bilden die Bewohner eines Mehrfamilienhauses. Dazu gehören unter anderen das Architekturbüro Kübler, Oma Leni Moser, Familie Roselli und eine Wohngemeinschaft. Alle Personen haben Vorlieben und Hobbys, denen sie nachgehen. In ihrem Alltag werden sie mit zahlreichen energierelevanten Fragen konfrontiert: Dem Kauf eines Fernsehers oder einer Klimaanlage. Oder der Wahl des Verkehrsmittels für den Arbeitsweg. Als Energie-Coach ist jeder Spieler für alle Personen sowie für die Haustechnik verantwortlich. Bei allen Entscheidungen gilt es nicht nur den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen sowie das Budget im Auge zu behalten, sondern auch die Zufriedenheit der Hausbewohner. Zu gewinnen gibt es beispielsweise einen E-Scooter.
Ziel der Kampagne «Stromzukunft» des Schweizer Stromversorgers hat zum Ziel, das Verständnis zu Themen wie Strom und Energieeffizienz bei einer breiten Zielgruppe zu vertiefen. Das Onlinegame kann auch auf Französisch (Avenirelectricite.ch) oder auf Italienisch (Futuroelettricita.ch) gespielt werden.

>Zum Onlinegame

Verantwortlich beim Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE): Dorothea Tiefenauer (Leiterin Kommunikation und Personal). Verantwortlich bei Prime Communications, Zürich: Philipp Metzler (PR), Andreas Sedmak (Marketingkommunikation), Basil Hangarter (CD), Sven Christinger (AD), Erwin Lötscher (DTP), Jessica Walther, Sandra Jerczyinski ((Beratung). Partner: Liip, Ala Webstatt, Spoiled Milk (Game), Nemuk (Online Advertising), The Generation Media (Media)

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Zu guter Letzt: Endlich, ein echtes Männerkochbuch!

Der Hamburger Verlag Gruner + Jahr setzt in der Krise auf den Mann. Gleich drei Titel bringt das Unternehmen diesen Donnerstag heraus. Neben einem maskulinen Ableger der People-Zeitschrift Gala sowie einem Karrieremagazin wurde auch ein Kochmagazin für den Mann lanciert.

Beef! – für Männer mit Geschmack. So heisst das neue Food- und Lifestylemagazin für den Mann. Bereits das Titelbild lässt erahnen, dass es sich hier nicht um eine Neuauflage von Betty Bossi handelt. Im Zentrum steht ein rohes Stück Fleisch, «Das beste Steak der Welt». Daneben die Frage «Kann man eine Frau ins Bett kochen?». Weiter bringt das Heft mit dem Artikel «Zum Sterben schön» Informationen über Messer. Die Sujets, auf denen die Prachtstücke zu sehen sind, ähneln dabei einem Tatort eines Schwerverbrechens: Das Opfer, ein Stör, liegt auf einem Schneidebrett, zugedeckt mit einem weissen Tuch. Auf einer anderen Seite liegen die scharfen Küchenhelfer in Plastiktüten verpackt neben ein paar Kartoffeln. Auch hier wird wieder zielgruppenaffin getextet: «gemetzelte Kartoffeln». Eine weitere Seite zeigt, was nach einem «Ritualmord an einem Huhn» in der Küche übrig bleibt.
Auch wenn das Heft mit herben Ausdrücken aufwartet, geht es – so jedenfalls der erste Eindruck – letztlich aber doch nur ums Essen. Dann mal los, Männer. Ab in die Küche, greift zu den Waffen – aber bitte, haltet das «Gemetzel» in Grenzen.

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Previon und E-nvention fusionieren

Previon, ein Anbieter von Informations-Management-Lösungen mit Hauptsitz in Zofingen, übernimmt rückwirkend auf den 1. Juli 2009 die Luzerner Software-Produktionsfirma E-nvention. Die beiden Unternehmen arbeiten bereits seit vielen Jahren eng zusammen.

Neu verfügt Previon über ein rund 30-köpfiges Team aus Beratern, Projektleitern, Software-Entwicklern, Designer und einem Service Desk. Der neue Standort Luzern werde in Zukunft das Entwicklungszentrum von Previon, wird Roger Wernli, CEO von Previon, in einer Mitteilung vom Montag zitiert. Die 2003 gegründete Softwareproduktionsfirma E-nvention erstellt Lösungen für die Medien und Publishingindustrie. Das Unternehmen ist ein Spin-off von A&F Computersysteme. Previon bietet Dienstleistungen im Bereich Consulting, Entwicklung/Integration und Operation an. Das Unternehmen ist auf die technologischen Anforderungen der Medien- und Kommunikationsbranche spezialisiert.

Europa-Zertifikate für Schweizer Marketing- und Verkaufsfachleute

Der Berufsverband Swiss Marketing ist in der Schweiz neu offizieller Zertifizierungspartner der European Marketing Confederation (EMC) für Bildungsabschlüsse. Mit der europäischen Zertifizierung werden Schweizer Bildungsabschlüsse in Marketing und Verkauf international vergleichbar und anerkannt.

Europa-Zertifikate von Swiss Marketing gibt es für Schweizer Marketing- und Verkaufsfachleute, Marketingmanager, Verkaufs- und Marketingleiter. Die neuen Europa-Zertifikate sind unter Aufsicht der Europäischen Kommission entwickelt worden, nach Massgabe des European Qualifications Framework (EQF). Das EQF ist ein Übersetzungsinstrument, das nationale Abschlüsse europaweit vergleichbar und verständlich macht. Damit soll die Mobilität von Beschäftigten und Lernenden zwischen den verschiedenen Ländern gefördert und ihr lebenslanges Lernen erleichtert werden.
Die Bildungsabschlüsse wurden auf folgenden Referenzniveaus eingestuft:
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Im Vergleich mit dem schweizerischen Hochschulbildungsweg entspricht das Referenzniveau 6 einem Bachelor-Abschluss, das Referenzniveau 7 einem Master-Abschluss. Die Zertifikate können auf der Internetplattform Marketingplus.ch angefordert werden.

Die Niederlanden bald ohne Sonntagszeitung

Bald gibt es in den Niederlanden keine Sonntagszeitung mehr. Nachdem Anfang 2009 das Regionalblatt Twentsche Courant Tubantia eingestellt wurde, fällt nun auch noch die letzte Niederländische Sonntagszeitung, De Telegraaf op Zondag, der Wirtschaftskrise zum Opfer.

Die Sonntagszeitung werde noch bis Jahresende erscheinen, teilte die Redaktion mit. Die Verlagsgruppe Telegraaf Media Groep (TMG) begründete die Schliessung mit rückläufigen Anzeigeneinnahmen in Folge der Rezession. Wie die Süddeutsche Zeitung schreibt, sollen einige redaktionelle Teile freitags, samstags und montags in den Ausgaben von De Telegraaf erscheinen. Das Boulevardblatt ist mit 650‘000 Exemplaren die auflagenstärksten Tageszeitung der Niederlande.

Small Rivers: Blogs und Websites miteinander verbunden

Das auf die Entwicklung von verteilten Webdiensten spezialisierte Unternehmen Small Rivers hat einen neuen Dienst lanciert. Dieser verbindet miteinander verwandte Inhalte auf verschiedenen Websites und Blogs auf einer Website.

Das Portable Content-Network gestattet Herausgebern von Inhalten und Bloggern, ihre Inhalte mit einem intelligenten Mikrocode zu versehen, der den Besuchern sofortigen Zugang zu vergleichbaren Inhalten und Blogs verschafft, die an anderer Stelle im Netz stehen. Zudem besteht die Möglichkeit, mit den Besuchern dieser anderen Websites zu interagieren, ohne die anfänglich besuchte Seite zu verlassen. Die Umweltschutzorganisation WWF International werde als erstes derartige Netzt einführen, teilte das Unternehmen mit.

Small Rivers ist ein Start-Up-Unternehmen, das von Edouard Lambelet, ehemaliger Mitgründer von MNC (2004 an Alcatel-Lucent verkauft), und Iskander Pols, vormals Senior Manager bei HP Europe, ins Leben gerufen wurde. Small Rivers wird von Business Angels finanziert, einem Venture-Capital-Fonds, der Unternehmensprojekte fördert und vom Schweizer Kanton Waadt unterstützt wird. Small Rivers ist im Wissenschaftspark der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne angesiedelt.

NZZ-Koordinator Beat Brenner gestorben

NZZ-Dienstchef Beat Brenner ist in der Nacht auf Sonntag nach einer kurzen, schweren Krebserkrankung verstorben. Der 1952 geborene Brenner war fast drei Jahrzehnte für die Neue Zürcher Zeitung tätig, seit Herbst 1996 in der Funktion als Koordinator.

Als Mitglied der erweiterten Chefredaktion sei Brenner «Motivator, Taktgeber und Kummerkasten zugleich» gewesen, heisst es in der NZZ vom Montag. Er habe sich als «Brückenbauer» zwischen den verschiedenen Abteilungen des Verlagshauses verstanden. Nach einem Ökonomiestudium in Basel entschied sich Brenner für die journalistische Laufbahn, zunächst als Student bei den Basler Nachrichten. Nach einer kurzen Zeit als Lehrer und freischaffender Journalist trat er 1981 in die Wirtschaftsredaktion der NZZ ein. Brenner galt als profunder Kenner des Schweizer Finanzplatzes.

Ogilvy & Mather für Ford: Zwei verschiedene Charaktere inszeniert

Die Agentur Ogilvy & Mather hat für den neuen Ford Focus Carving sowie für den Focus RS eine Kampagne realisiert. Die Motive sollen dabei die unterschiedlichen Charaktere der beiden Modelle hervorheben, trotzdem aber ins Konzept der Gesamtmarke passen.

Für die unterschiedlichen Zielgruppen der beiden Fahrzeugmodelle wurden insgesamt drei Sujets realisiert. Verbunden seien sie durch die Markenidentität, die im Layout, in der Bildsprache und im Claim zum Ausdruck komme, so die Agentur. Zu sehen sind die Anzeigen in der Fach- und Tagespresse.

Verantwortlich bei Ford Motor Company (Switzerland): Sandy Grau (Direktorin Marketing), Giselle Vaugne (Leiterin Kommunikation und Events). Verantwortlich bei Ogilvy & Mather: Thomas Bolliger (CD), Donat Achermann (AD), Marc Schwitter (Text), Stephanie van Ophuisen (Grafik), Theresa Wagner (Beratung), Natalie Tschopp (Beratung), Sascha Isenschmid (DTP), Harald Kleiner (Produktion).

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Die Einführung des sportlichen Ford Focus RS auf den Schweizer Strassen.

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Die zwei verschiedenen Charaktere des Ford Focus.

Impressum verhandelt mit Edipresse

Am Montag hat die erste Verhandlungsrunde zwischen der Journalistengewerkschaft Impressum und den Vertretern der Redaktionen von Edipresse auf der einen Seite und der Direktion auf der anderen Seite begonnen. Mit den protestierenden Mitarbeitenden zeigt sich Impressum solidarisch, beteiligt sich aber nicht als Berufsverband am Protest.

Die Gewerkschaft betrachte den jetzigen Moment für einen Strassenprotest während der ersten Verhandlungsrunde als ungeeignet, teilte sie in einem Pressecommuniqué vom Montag mit. Das weitere Vorgehen hängt vom Gang der Verhandlungen ab. Zunächst werde es um die Verminderung des Personalabbaus gehen, später um den Sozialplan. Impressum werde alle Möglichkeiten nutzen, um in den Verhandlungen die Interessen aller Redaktionsmitarbeitenden zu verteidigen.

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