Rolf Hauser wechselt von Ringier zur Limmatdruck

Die Migros-Medien, das Medienkompetenzzentrum der Limmatdruck, erhalten einen neuen Bereichsleiter Controlling & Facility Management. Rolf Hauser, aktuell Bereichscontroller Ringier Schweiz, wechselt per 01.02.2010 zur Limmatdruck in den Geschäftsbereich Migros-Medien (Migros-Magazin, Saisonküche, Corporate Publishing usw.). Dort leitet er neu den Bereich Finanzen/Controlling und Facility Management. In dieser Funktion berichtet er direkt an Lorenz Bruegger, Leiter Migros-Medien.

Nebst den klassischen Controllingaufgaben wird sich Rolf Hauser zusammen mit dem Verlag vor
allem um die Bereiche Druck und Papier kümmern. Hauser ersetzt in dieser Funktion Hansruedi Lüscher, der die Leitung im Sinne einer frühzeitigen Nachfolgeregelung abgibt und Rolf Hauser in seinen Aufgaben unterstützen wird. Roberto Bernardi, bisher zuständig fürs Qualitäts-Management, geht frühzeitig in Pension.

www.limmatdruck.ch

Google Street View: Gesichter und Autonummern sollen besser verwischt werden

Google Street View will Autonummern und Gesichter besser verwischen. Der Konzern reagiert damit auf Empfehlungen des Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten Hanspeter Thür, wie Google am Donnerstag mitteilte. Alle Forderungen Thürs würden aber nicht erfüllt.

Google werde zur verbesserten Anonymisierung von Gesichtern eine neue Software-Version benutzen, heisst es in dem Communiqué weiter. Zudem erklärte sich Google zum Dialog bereit, um die Funktionsweise der Street View-Technologie zu erklären. Auch wolle man sensible Bereiche in einer Stadt, in der es Menschen peinlich sein könnte, wenn sie dort fotografiert würden, berücksichtigen.
Keine Kompromisse hingegen will Google bei der Kamerahöhe machen Der Datenschutzbeauftragte hatte verlangt, dass Kameras so niedrig montiert
werden müssen, dass keine Aufnahme von privaten Gärten und Höfen möglich sind. Gemäss SDA wolle der Internetdienstleister Gebäude, Verkehrsschilder und andere nützliche Dinge so aufnehmen, dass sie erkannt werden. Ein niedrigerer Mast würde bedeuten, dass die Kamera sich näher an der Kopfhöhe der Fussgänger befindet, schrieb der Konzern dazu.

Nicht erfüllen könne Google die Forderung nach der genauen Ankündigung neuer Aufnahmen, schrieb das Unternehmen. Ungeplante Ereignisse wie das Wetter oder Verkehrsverhältnisse zwängen Google in letzter Minute zu Änderungen der Einsatzorte.

www.google.com
www.sda.ch

Der neue Bund im Tagi-Kleid

Seit Donnerstag hält die Leserschaft der Tageszeitung Der Bund einneues Blatt in den Händen. Die Zeitung hat ihr Layout an dasjenige des Zürcher Tages-Anzeigers angepasst. Es bleiben jedoch gewisse Eigenheiten erhalten.

Die zwei Zeitungen unterscheiden sich neben dem jeweils verschiedenen Zeitungskopf auch in der Farbgebung. So behält Der Bund seinen typischen blauen Farbton. Die Blätter sind auch im Aufbau verschieden. Wie Bund-Chefredaktor Artur K. Vogel erklärt, soll dies die Eigenständigkeit der Partnerinnen unterstreichen.
Neu zählt der Bund noch fünf statt sechs Spalten. Die Wochenbeilage Der kleine Bund wird der Zeitung nun täglich als vierter Faszikel einverleibt. Am Samstag wird der Zeitung dann das Magazin beigelegt.
Der Bund übernimmt auch Inhalte vom Tages-Anzeiger, wie die SDA schreibt. So werden neben Auslandberichterstattung, grosse Wirtschaftsthemen, die überregionale und internationale Kultur sowie das Sportgeschehen übernommen, sofern es sich nicht in Bern abspielt. Die gemeinsame Bundeshausredaktion in Bern führt der Bund.

www.sda.ch

Werbeanstalt: Gerissene Werbung für HSR

Unter dem Motto «Am Ende des Studiums reisst sich die Wirtschaft um euch» hat die Werbeanstalt für die Die Hochschule für Technik in Rapperswil HSR eine Kampagne realisiert. Darin wird diese Redewendung 1:1 beim Wort genommen.

Die Hochschule für Technik in Rapperswil HSR ist wunderschön gelegen, direkt am Ufer des Zürichsees, Schloss Rapperswil ist in Blickweite, der Bahnhof nur einige Gehminuten entfernt. Es wäre ein Leichtes gewesen, dieses einzigartige Umfeld zum Thema der Kommunikationsmassnahmen zu machen und so die HSR zu positionieren. Das Team der Werbeanstalt, nach einem Pitch mit der Kommunikation für die Hochschule beauftragt, fragte sich jedoch mit Recht: Sind das die relevanten Hauptgründe, eine Hochschule zu besuchen? Antwort: Jein. Was Studierende doch eher hauptgründlich interessiere, sind ihre Zukunftschancen, so die Agentur. Das einzige, was am Ende eines Bachelor-Studiums wirklich zähle, sei die Aussicht auf einen guten Job.
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Alea Iacta-Gruppe wächst: Neue Einheit für Corporate & Marketing Communications

Die alea iacta-Firmengruppe wächst. Christoph Ottiger, früherer Leiter des SPRI in Zürich und zuletzt im Leitungsteam der BBZ St. Gallen für Führungsausbildung, Marketing und Kommunikation zuständig, gründet sein eigenes Unternehmen, die Alea Iacta corporate & marketing communications. Damit erhält ein weiteres Geschäftsfeld der Alea Iacta-Gruppe im Lauf des ersten Quartals 2010 einen unternehmerischen Kopf und Leiter.

Christoph Ottiger war nach einer Bankausbildung und Fachausbildungen im Bereich PR und Kommunikation – zuletzt Master of Science of Communications an der Universität Lugano – unter anderem bei der Mediapolis und in einer eigenen Agentur tätig. Von 2005 bis 2008 leitete er als Direktor das Schweizerische Institut für Public Relations (SPRI) in Zürich. Seit Mitte 2008 war er im Leitungsteam der BBZ St. Galle tätig, einem Dienstleister in der Managementberatung und Personalentwicklung. Er verantwortete zuletzt den Bereich Führungsausbildung, Marketing und Kommunikation und engagierte sich in zahlreichen Vertriebsprojekten.
In der neuen, von Rorschach aus tätigen Firma Alea Iacta corporate & marketing communications bietet er Leistungen insbesondere in den folgenden Bereichen: Beratung und Begleitung bei integrierten Kommunikationslösungen, Corporate Communications, Marketing Communications, Brand Management sowie Leadership Branding und Leadership Communications.
Die alea iacta-Gruppe besteht damit aus der Alea Iacta (Roger Tinner), der Alea Iacta pr &
consulting (Iwan Köppel), der Alea Iacta corporate & marketing communications (Christoph
Ottiger) und der Schalter&Walter (Nicolás Durán, Caroline Noser, Myriam Rohner). Sie
bietet alle Dienstleistungen und Disziplinen integrierter Kommunikation aus einer Hand an.

www.alea-iacta.ch

ADC: Neuer Vorstandsprecher und neue Wettbewerbsgestaltung

Mit einem komplett überarbeiteten Wettbewerbskonzept startet der Art Directors Club für Deutschland in die nächste Award-Saison. Ausserdem wurden nach dem überraschenden Rücktritt des ADC-Vorstandssprechers Amir Kassaei die Weichen für einen personellen Neuanfang beim Sprecheramt gestellt.

Das neue Wettbewerbsmodell soll die Vielfalt der Kreativdisziplinen in der veränderten Medienlandschaft deutlicher herausstellen. So gibt es statt wie bisher 46 künftig 138 verschiedene Kategorien. Diese sind unterhalb eines Acht-Säulen-Modells angeordnet, das wiederum aus 26 Wettbewerbssparten und den besagten 138 Kategorien besteht. Werbung mache in diesem Modell nur noch einen Teilbereich aus. Die anderen sieben Wettbewerbssäulen sind Dialogmarketing, Digitale Medien, Design, Editorial, Räumliche Inszenierung, Ganzheitliche Kommunikation und Generic Craft. Letzteres wird komplett neu eingeführt und soll die handwerklichen Einzelleistung bei der Entwicklung von Kommunikationskampagnen würdigen.
Das modifizierte Konzept soll der breiteren Öffnung des Clubs für Disziplinen jenseits der klassischen Werbung stärker Rechnung tragen. Künftig wird es ausserdem nur noch sieben statt wie bisher 37 Preiskategorien geben. Und für Gewinner fallen ab dem kommenden Jahr die Kosten für die Veröffentlichung im ADC-Buch weg.
Mit einstimmiger Unterstützung des gesamten Vorstands kandidiert Jochen Rädeker, Chef der Stuttgarter Design-Agentur Strichpunkt, auf der Mitgliederversammlung am 7. November für das Amt des Vorstandssprechers. Die Wahl dürfte für Rädeker glatt über die Bühne gehen. Denn er hat den Vorstand geschlossen hinter sich. Eer kandidiere nicht für die Kassei-Nachfolge, odnern für das Sprechermt in einem neu definierten ADC, so Rädeker in einem Interview mit Horizont.net. Die Quintessenz aus seinem Programm: Aus dem Club der Werber soll ein Club der Kreativen werden, in dem sämtliche Kommunikationsdisziplinen – beispielsweise Digital, Kommunikation im Raum und andere – sowohl im Wettbewerb als auch in der Vorstandsstruktur reflektiert werden.

www.horizont.net

Mehr Aufmerksamkeit für betreuende Angehörige: Hofer Kommunikation gewinnt Pitch der Stadt Bern

In der Stadt Bern gibt es zahlreiche Entlastungsangebote für Personen, die ihre pflegebedürftigen Angehörigen begleiten, betreuen und pflegen. Für all diese Leistungen gibt es eine Plattform des städtischen Alters- und Versicherungsamtes, die den Betroffenen kommuniziert und Interessierten näher gebracht werden soll. Mit dieser Aufgabe wurde die BSW Agentur Hofer Kommunikation beauftragt.

Die Berner PR- und Werbeagentur konnte sich im Pitch gegen zwei weitere Agenturen durchsetzen. Die Informations- und Sensibilisierungskampagne wird ab Januar 2010 in Bern zu sehen und zu erleben sein.

www.hoferkom.ch

New York Times verwirft Verkaufspläne für Boston Globe

Die New York Times will ihre kriselnde Tochter-Zeitung The Boston Globe nun doch nicht verkaufen. Am Mittwoch begründete der Verlag seine Entscheidung mit erfolgreichen Sanierungsmassnahmen, die die finanzielle Lage beim Globe deutlich verbessert hätten.

Der New York Times-Verlag hatte für den Globe für 2009 einen Betriebsverlust von 85 Millionen Dollar prognostiziert. Wie der Verlag mitteilte, belaufen sich die nun erreichten Einsparungen auf mindestens 38 Millionen Dollar. Der Globe dürfte damit Ende Jahr immer noch einen beträchtlichen Fehlbetrag ausweisen.

Der Boston Globe leidet, wie viele andere Zeitungen in den USA und in Europa, wegen der Wirtschaftkrise unter herben Rückgängen bei den Inseraten. Das Internet mit seinen weitgehend kostenfreien Inhalten untergräbt zudem immer mehr das Geschäftsmodell der klassischen Printmedien.

www.sda.ch

Ein Goldenes Ohr für den besten Radiospot

15 Juroren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gehören der diesjährigen Goldenen Ohr Jury an. Sie zeichnen am Freitag, 13. November 2009 in Zürich die besten deutschsprachigen Radiospots mit bronzenen, silbernen und goldenen Ohren aus.

Für die Schweiz jurieren Matthias Freuler (Wirz Werbung AG), Diana Rossi (Spilmann/Felser/Leo Burnett), Markus Ruf (Ruf Lanz Werbeagentur), Renzo Selmi (Selmi Tonstudio), Philipp Skrabal (Advico Young &/ Rubicam), Christian B. Schoop (schoop projects!) und Mark Stahel (Stahelpartner).
Der Einsendeschluss für Radiospots ist der 2. November 2009. Das Winners Dinner findet am Freitag, 27. November in der Blauen Ente in Zürich statt.
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Zu guter Letzt: Verschenkt Ringier sein Bildarchiv

Das Verlagshaus Ringier übergibt sein Bildarchiv an das Staatsarchiv Aargau. Dies fast gleichzeitig mit dem fünfzigjährigen Jubiläum der Tageszeitung Blick. Das Geschenk ist wohlüberlegt.

Innerhalb von Jahrzehnten sind 7 Millionen Positive aus den unterschiedlichen Bereichen des Verlags zusammengekommen. Diese wurden mit sehr hohem Aufwand und bis Ende der neunziger Jahre noch ohne EDV auf Karteikarten katalogisiert. Ringier übergibt den physischen Bestand nun an das Staatsarchiv des Kantons Aargau. Gemäss Fotointern.ch haben nicht wenige der Unternehmen in der Schweizer Medienszene ihre Bildarchive «abgelöst», oder nach wechselnden Besitzverhältnissen wie bei der Weltwoche direkt entsorgt.
Das mit zusätzlichen finanziellen Mitteln von Ringier und der Unterstützung des Swisslos-Fonds zur Aufarbeitung dotierte Geschenk an die Öffentlichkeit ist wohl überdacht. Abgesehen davon, dass es zu einem gewissen Teil die engagierte Arbeit der bisherigen Archivist/innen sichert, stellt es eine logische Fortsetzung des bereits vor vier Jahren begonnene Projekt der Digitalisierung der Fotoarchive und der Vermarktung durch die Ringier-Tochter Specter dar. Specter wird gemäss Fotointern.ch nach wie vor jene Bilder, die kommerziell von Bedeutung sind, innerhalb des Konzerns und für Drittkunden anbieten.

www.fotointern.ch

Contexta gewinnt Grächen Tourismus als Neukunde

Die Walliser Tourismusdestination Grächen kommuniziert neu mit der Werbeagentur Contexta. Die Positionierung des Familien-Ferienorts wurde überarbeitet und ein neuer wurde Kommunikationsauftritt gestaltet.

Ziel ist es, die ambitiösen Wachstumsziele von Grächen Tourismus in der Schweiz, Deutschland und den Benelux-Staaten zu erreichen. Erste Arbeiten werden in der kommenden Wintersaison zu sehen sein.
www.contexta.ch

BSSM ist international

Die BSSM Werbeagentur wurde an der Generalversammlung des europäischen Agenturnetzwerks Image vom 8. Oktober 2009 als neue Schweizer Vertreterin in den Verbund aufgenommen. Über die Independent Marketing & Advertising Group Europe «Image» haben die Kunden der BSSM nun Zutritt zu den Märkten in 13 europäischen Ländern und den USA.

Die Agentur ist mit der Aufnahme in das internationale Netzwerk eben ein Jahr alt geworden. Die Partneragenturen sind wie BSSM sowohl im B2B- als auch im B2C-Geschäft tätig, verfügen über diversifiziertes Branchenwissen und pflegen beste Kontakte zu nationalen Medien und Dienstleistern.
Image wurde 1994 gegründet und ist das älteste europäische Netzwerk seiner Art. In jedem Land ist jeweils nur eine nationale Werbeagentur Mitglied dieser unabhängigen Allianz.

www.bssm.ch
www.imagepartners.com

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