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Draftfcb/Lowe: Alpaufzug für die Wintertauglichen von Daihatsu
Die neusten Anzeigen von Daihatsu präsentieren die 4x4-Modelle im Kompaktfahrzeugbereich. Die Kreativen der Draftfcb/Lowe Group haben sich für die Sujets einen motorisierten Alpaufzug einfallen lassen.
Verantwortlich bei Ascar: Roland Hüsser (Geschäftsführer), Oscar Schwarz (Verkaufsdirektor), Simon Widmer (Marketing/PR). Verantwortlich bei Draftfcb/Lowe Group: Daniel Comte (Executive Creative Director), Christoph Bögli, Martin Rubli (Beratung). La Folie: Carolyn Bandert (Projektleitung Events).

SFLB: Was, wenn Einstein nicht drangeblieben wäre?
Spillmann/Felser/Leo Burnett hat für den Tages-Anzeiger eine neuen Imagekampagne realisiert. Auch dieses Mal geht es ums Dranbleiben: Was wäre die Welt ohne Menschen, die dranbleiben?
Verantwortlich beim Tages-Anzeiger: Marcel Tappeiner (Verlagsleiter), Cyril Hänggi (Markenkommunikation). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Beat Egger (Text), Reto Clement (AD), Peter Brönnimann, Martin Spillmann (CD), Andy Stäheli, Mirjam Eberle (Beratung), Sabine Bechtel (Art Buying). Fotos: Felix Streuli. Retouchen: Patrik Rohner.




Zu guter Letzt: Was wir von den indischen Medien lernen können
Weltweit haben Zeitungen mit sinkenden Reichweiten zu kämpfen – ausser in Indien. Das Riesenland freut sich über stetig wachsende Leserschaft und hat sich international zum zweitgrössten Pressemarkt nach China entwickelt. Was kann die Schweizer Branche also von Indien lernen?
Zu verdanken sei der Erfolg vor allem der Regionalisierung und Lokalisierung. Viele Zeitungen beschäftigen Korrespondenten auf dem Land, die ihrerseits nebenbei eine kleine Werkstatt betrieben. Sparpotenzial gibt es genug: Die Korrespondenten verfassen die Beiträge umsonst. Zwar ernten sie kein Geld, dafür jede Menge Prestige. Und wenn die Medienvertreter nicht gerade Gratisartikel verfassen sind sie auf Anzeigenfang oder vertreiben die Zeitung in ihrer Gegend. Das nennt man echtes Engagement. Also, liebe Schweizer Journalisten: Lernt bitte ein ordentliches Handwerk, das sorgt für ein geregeltes Einkommen. Den Schreibdrang kann man nebenbei ausleben. Und, der Morgensport wird kurzerhand durch das Zeitungsaustragen ersetzt.
Ringier Zeitschriften: Thomas Passen übernimmt Marketingleitung
Thomas Passen übernimmt bei Ringier ab 1. Dezember neue Aufgaben. Der ehemalige Bereichsleiter der Blick-Gruppe wird Head of Marketing der Ringier Zeitschriften.
Ringier: Sieben Millionen Fotos für den Kanton Aargau
Ringier übergibt sieben Millionen Fotos an das Staatsarchiv des Kantons Aargau. Dabei handelt es sich um Bilder aus der Zeitungs- und Zeitschriftenproduktion, die der Verlag von 1930 bis 1999 archivierte. Die Sammlung ist das grösste Bildarchiv der Schweiz und gilt als «Bilderschatz».
Bei der «Ringier Dokumentation Bild» handelt es sich um Abzüge, Negative, Dias und Glasplatten. Die Urheberrechte der Aufnahmen bleiben bei Ringier oder bei den Fotografen. Die Themenpalette des Bildmaterials umfasst das öffentliche Leben, die schweizerische und internationale Politik, Sport, Kultur sowie die Alltags- und Frauengeschichte. Das Archiv ist gemäss Staatsarchiv ein «visuelles Gedächtnis der Schweiz».
Ringier beteiligt sich an Archivierungskosten
Durch die öffentliche Archivierung der Fotos erhält nun die Forschung und zu einem späteren Zeitpunkt die gesamte Bevölkerung einen neuen Zugang zur eigenen, der Schweizer und der Weltgeschichte. Der Aargau wendet für diese Arbeiten 900’000 Franken aus dem Swisslos-Fonds auf. Auch Ringier beteiligt sich an den Kosten. Das Unternehmen Ringier war vor über 175 Jahren in Zofingen AG gegründet worden. Auch aus diesem Grunde sei die Zusammenarbeit nahe gelegen, hielt Ringier-Geschäftsführer Walder fest. Für die Übernahme des physischen Bildarchivs habe Ringier auch Gespräche mit dem Landesmuseum und mit der Nationalbibliothek geführt.




Graubünden greift Radio- und Fernsehen RSI an
Das Radio und Fernsehen der italienischen Schweiz (RSI) erfüllt nach Ansicht des Kantons Graubünden seinen Konzessionsauftrag nicht. Die inhaltliche Versorgung der italienischsprachigen Täler Graubündens sei ungenügend.
Der Kanton stösst sich laut Tenchio auch daran, dass die RSI ihre finanzielle Bevorzugung innerhalb der SRG nicht an Italienisch-Bünden weitergibt. 4,2 Prozent der Schweizer Bevölkerung spreche Italienisch, die RSI verfüge aber über 21,9 Prozent der gesamten SRG-Mittel. Die Solidarität der Schweiz mit ihrer italienischsprachigen Minderheit teile die RSI nicht mit den Italienisch-Bündnern.
RSI will Vorwürfe entkräften
Die RSI sei wegen den Vorwürfen aus Graubünden daran, ihre Sendungen zu prüfen, sagte RSI-Kommunikationsleiterin Stefania Verzasconi zur Nachrichtenagentur SDA. Das Unternehmen wolle beweisen, dass die Anschuldigungen falsch seien. «Wir sind zuversichtlich aufzeigen zu können, dass die RSI den Konzessionsauftrag erfüllt», sagte Verzasconi. Als Beispiel verweist sie auf die vier in Chur stationierten Journalisten. Das seien gleich viele wie in Zürich.
Zürich Tourismus setzt auf russische Gäste
Zürich Tourismus will mehr Gäste aus Russland an die Limmat locken. Der bereits bestehende Trend – Zürich ist seit 2008 die Schweizer Reisedestination Nummer 1 für Russen – soll durch gezielte Marketinganstrengungen verstärkt werden.
Seit 2008 ist die Stadt Zürich die Schweizer Reisedestination Nummer 1 für Russen. Sie hat Genf auf Platz 2 verwiesen. Von 2006 bis 2008 nahm die Anzahl Logiernächte von Touristen aus Russland um 35 Prozent zu. In Hotels der Stadt Zürich und am Flughafen übernachteten letztes Jahr 74’031 Gäste aus Russland.


Anti-Minarett-Initiative: Schaffhausen und Bellinzona lassen Plakate zu
Sowohl in der Stadt Schaffhausen als auch in Bellinzona darf das umstrittene Anti-Minarett-Plakat aufgehängt werden. Bellinzonas Stadtregierung sieht in dem Sujet einen Zerfall der öffentlichen Sitten, der Schaffhauser Stadtrat distanziert sich vom «problematischen Inhalt».
Erlaubt haben den Aushang bisher die Städte Biel, Chur, Genf, Luzern, Olten, St. Gallen, Winterthur und Zürich. Basel, Freiburg, Lausanne, Morges, Neuenburg, Nyon und Yverdon hingegen wollen den Aushang der Plakate auf öffentlichem Grund nicht zulassen.
McDonald’s will neuen Claim
McDonald’s ist mit seinem bisherigen Claim unzufrieden. Nun soll der vor sechs Jahren lancierte Claim «I’m Lovin It» überarbeitet werden.
Medien im Web: Mehr Leser dank Empfehlungen in sozialen Netzwerken
Medienseiten gewinnen immer mehr Leser aus dem Web 2.0. Bislang ist Google zwar immer noch dominanter Verkehrsknotenpunkt, Leseempfehlungen in sozialen Netzwerken werden aber immer wichtiger.
Der Anteil von Facebook, Twitter und anderen Web-2.0-Seiten wächst auch in Deutschland stetig. Hauptprofiteur ist dabei die Internetseite Bild.de. Gemäss einer Untersuchung des amerikanischen Marktforschungsunternehmens Comscore wanderten im August etwa 350‘000 Nutzer von Facebook direkt zur Website. An zweiter Stelle steht die Medienseite Spiegel Online. 112’000 Leser kamen via Facebook zum Internetportal, bei Twitter waren es immerhin 17‘000 Leser. Nach wie vor gelangt etwa die Hälfte der Nutzer über Google auf Medienseiten. Wobei, auch Google verweist in seinen Suchergebnissen immer mehr auf Twitter – und umgekehrt. Selbstverständlich hat auch der Suchmaschinengigant einen Account bei Twitter, mit über 1,7 Millionen Followern.
Schweizer Medienunternehmen auf Twitter
Auch hiesige Medienunternehmen sind bei Twitter aktiv. Eine kurze Recherche zeigt: Die Neue Zürcher Zeitung verfügt momentan über rund 2‘900 Follower, bei Blick.ch und Blick am Abend sind es über 2‘800 Follower, bei der Weltwoche circa 1‘000. Etwas weniger Personen folgen dem Tagesanzeiger (392), 20 Minuten (304), Cash (101) und dem Migros Magazin (57). Auch die Werbewoche zwitschert seit Ende Juni mit und zählt momentan rund 160 Follower – gemessen an der Fachleserschaft ein nicht unbedeutender Anteil.
Werbewoche auf Twitter
