Moonsticker.com: Musikwettbewerb lanciert

Über das Showbusiness-Portal Moonsticker.com vernetzen sich Kabarettisten, Musiker, Schauspieler und andere Künste in Wort, Bild, Ton und Film mit anderen Künstlern sowie Kunstinteressierten und Agenturen. Zusammen mit Yamaha Music Schweiz hat das Unternehmen nun den Musikwettbewerb «Jump On Stage» lanciert.

Zu gewinnen gibt es Auftritte als Vorband an Konzerten, Festivals oder als Hauptband in Clubs. In den Kategorien Pop, Klassik, Brass sowie Tasten wird festgestellt, welche Musiker auf Moonsticker.com am meisten gesucht, verlinkt und empfohlen werden. Eine Jury bestehend aus Vertretern der Musikbranche beurteilt dann die Kandidaten. Der Wettbewerb soll Ende 2009 starten und danach jährlich durchgeführt werden. Weitere Informationen auf Moonsticker.com.

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Zudem überträgt die Plattform zusammen mit dem Partnerunternehmen IP Media Andreas Thiels Labor Variété «Böser Montag» auf Moonsticker.tv.

SFLB: Für HGC den Raum zum Wohntraum gemacht

Der Wand- und Bodenbelagspezialist Sponagel Baukeramik wird in die Dachmarke HGC integriert und heisst ab sofort HGC Wand- & Bodenbeläge. Die Werbeagentur Spillmann/Felser/Leo Burnett hat nun für das Unternehmen einen Gesamtauftritt erarbeitet.

Der Auftritt ist unter anderem auf Lastwagen, Plakaten sowie auf Beschriftung der Türklingel zu sehen. Die Kampagne soll auf visueller Ebene auf den Punkt bringen, was das Unternehmen am besten kann: aus einem Raum ein Zuhause machen, in dem man sich wohlfühlt, so die Werber. Der neue Auftritt ist ab sofort auf Plakaten und in Anzeigen zu sehen, und bis Ende Jahr auch in den HGC-Ausstellungen und auf den Lastwagen der HGC Wand- & Bodenbeläge.

Verantwortlich bei HGC: Elisabeth Arm (Leitung Marketing), Daniel Zehnder (Leiter Marketingkommunikation). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Martin Spillmann, Patrick Suter (CD), Katja Puccio, Oli Kreienbühl, Karin Estermann (AD), Patrick Suter (Text), Andy Stäheli, Noemi Schmid, Mirjam Eberle (Beratung). 3D Artists: Elefant Studios.

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Publigroupe: Stellenabbau bei Media Sales

Das Printmedienwerbegeschäft der Publigroupe kämpft weiterhin mit Schwierigkeiten. Im Geschäftsbereich Media Sales werden deshalb zwischen 2008 und Ende 2009 insgesamt 700 Arbeitsplätze abgebaut. Dies entspricht knapp 40 Prozent des Personalbestands.

Momentan sind im betroffenen Geschäftsbereich in der Schweiz rund 1‘400 Personen, international insgesamt rund 1‘600 beschäftigt. Im ersten Halbjahr dieses Jahres musste die Waadtländer Werbevermittlerin im Segment Media Sales einen Umsatzrückgang von 28,8 Prozent hinnehmen.
Gerüchte, wonach die Publigroupe am Abgrund stehe, dementierte Hans-Peter Rohner, Verwaltungsratspräsident und CEO der Gruppe, in einem Interview mit der Sonntagszeitung vehement. Das Unternehmen verfüge über gut laufende Geschäftsbereiche und habe genügend Substanz, um die Krise durchzustehen. Es sei zwar anzunehmen, dass auch 2010 für die Branche kaum erfreulicher ausfalle als 2009, spätestens 2011dürfte sich die Lage jedoch verbessern.

Springer: Mehrheit an Jobportal StepStone ausgebaut

Axel Springer hat im Rahmen eines am Freitag abgeschlossenen Übernahmeangebots zusätzlich 30,84 Prozent der StepStone-Aktien erworben. Damit hält der Verlag nun insgesamt 83,61 Prozent der Anteile am Jobportal.

Bereits im September 2009 hatte sich Axel Springer die Mehrheit an StepStone gesichert und in Folge dessen aufgrund gesetzlicher Bestimmungen ein Übernahmeangebot an alle Aktionäre veröffentlicht. Mit der Übernahme des Jobportals und Anbieters von Human Capital Management-Lösungen baut Springer den digitalen Geschäftsbereich weiter aus.

US-Zeitungskrise: Auflagen brechen weiter ein

Die US-Zeitungskrise verschärft sich: Die Auflagen der Zeitungen sind zwischen April und September 2009 um 10,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken. Das Wall Street Journal konnte hingegen zulegen.

Die Gesamtauflage der 379 grössten US-Zeitungen habe Ende September wochentags nur noch 30,4 Millionen betragen, berichtete das Fachinstitut des US- Zeitungsverlegerverbands, Audit Bureau of Circulations (ABC). Im Halbjahr zwischen Oktober 2008 und März 2009 waren die Auflagen demnach lediglich um 7,1 Prozent gefallen.
Das Wall Street Journal ist eine der wenigen Zeitungen, die zulegen konnten. Mit einer Steigerung der Auflage seit September 2008 um 0,6 Prozent auf 2,024 Millionen wurde das Wall Street Journal damit die auflagenstärkste Zeitung in den USA. Das konservative Blatt aus dem Haus des Medienmoguls Rupert Murdoch verdrängte damit die USA Today vom Spitzenplatz unter den US-Zeitungen.
Die Auflage der USA Today sank binnen eines Jahres um 17,1 Prozent auf 1,9 Millionen. Auch andere grosse Zeitungen mussten herbe Rückschläge hinnehmen: Die New York Times büsste bis September 2009 im Vergleich zum Vorjahr 7,3 Prozent ein und hat jetzt eine tägliche Auflage unter der Woche von 928’000. Die Los Angeles Times musste sogar ein Minus von elf Prozent hinnehmen (Auflage: 658’000). Die Washington Post verlor 6,4 Prozent an Auflage auf 583’000.

Rezession verschärft Krise
Die Zeitungen in den USA befinden sich schon seit mehreren Jahren in einer schweren Krise. Die Rezession hat sie noch verschärft. Seit mehr als zwei Jahren gehen auch die Werbeeinnahmen der Zeitungshäuser zurück. Im ersten Quartal 2009 sanken sie sogar um 29,7 Prozent. 2006 hatten die Zeitungen noch 49,3 Milliarden Dollar an Anzeigenerlösen, 2008 waren es bloss 38 Milliarden.
Dieses Jahr wird mit einem weiteren drastischen Rückgang gerechnet. Zwar ist die Zahl der Nutzer von Zeitungs-Webportalen in den vergangenen Jahren stetig auf inzwischen über 70 Millionen im Monat gewachsen. Allerdings sind die ohnehin spärlichen Werbeeinnahmen angesichts der Rezession auch hier gefallen (um fünf Prozent im zweiten Quartal). Als Folge der Zeitungskrise wurden seit 2007
(geschätzt) weit über 10’000 Redaktoren entlassen.

Ein iPod von Edi

Am 5. November werden die Preise für die besten Schweizer Auftragsfilme vergeben. Wer voraussagen kann, welche Spots, Corporatefilme und anderen Bewegtbilder einen Edi abräumen, darf mit etwas Glück auf den Gewinn eines iPod nano hoffen.

Zum 10. Mal werden in diesem Jahr die Edis für die besten Schweizer Auftragsfilme vergeben. 52 Produktionen haben es in neun verschiedenen Kategorien auf die Shortlist geschafft. Diese Finalisten sind in der aktuellen Printausgabe der Werbewoche vorgestellt. Wer die Filme selber bewerten will, kann diese auf Edinet.ch/shortlist in voller Länge ansehen. Auf dieser Site der Swissfilm Association gibt es auch einen Wettbewerb: Tipp abgeben, welche Shortlist-Filme es bis auf das Podest schaffen. Fünf der kompetenten Wahrsager werden mit einem iPod nano belohnt. Dazu gibt es einen ganzen Bündel Kinotickets zu gewinnen. Der Wettbewerb wird in Kooperation von Edi und 20 Minuten durchgeführt. Abstimmen kann man ab sofort bis Ende dieser Woche.

Etat: Euro RSCG Zürich kommuniziert für Swisscable

Der Verband der Schweizer Kabelnetzunternehmen, Swisscable, vertraut künftig auf Euro RSCG Zürich. Die Agentur wurde nach einer Konkurrenzpräsentation zur neuen Partnerin für die schweizweite Kommunikation gewählt.

Die Kampagne für den Kabelnetzverbund wird bereits Anfang 2010 zu sehen sein. Als Werbemittel kommen nebst einem TV-Spot Inserate, Online und verschiedene Below-the-Line-Massnahmen zum Einsatz, wie die Agentur am Montag mitteilte.

Rätoromanisches Radio und Fernsehen muss sparen

Das rätoromanische Radio und Fernsehen in Chur muss den Gürtel nächstes Jahr enger schnallen. Der Verwaltungsrat hat Einsparungen von 740'000 Franken beschlossen. Einen direkten Einfluss auf das Programm von Radio e Televisiun Rumantscha (RTR) hat die Einsparung nicht.

Auch Personal muss nicht abgebaut werden, wie der Verwaltungsrat der SRG Svizra Rumantscha unter dem Präsidium des früheren FDP-Nationalrates Duri Bezzola am Montag mitteilte. Um aber das aktuelle Programmangebot sicherzustellen, benötigt RTR mehr Geld für die Jahre 2011 bis 2015. Sollte eine Erhöhung ausbleiben, muss die kleinste SRG-Senderkette Abstriche beim Programm machen und bei den insgesamt 126 Stellen einen Abbau vornehmen, wie es weiter hiess.
RTR stehen nächstes Jahr 21 Millionen Franken zur Verfügung. Das Programmangebot von Radio und Fernsehen kostet inklusive Onlineauftritt jedoch 23 Millionen Franken. Damit kein Defizit von zwei Millionen entsteht, wurden Finanzreserven aufgelöst. Zudem erhält RTR einen Sonderbeitrag von der Generaldirektion der SRG. Gespart werden muss bei der Organisation, Administration, Technik und den Spezialzuwendungen an das Personal. Im Programm entfällt die deutsche Untertitelung der Sendung «Cuntrasts».

RTVV-Revision: Schweizer Presse gegen Onlinewerbung auf SRG-Sendern

Der Verband Schweizer Presse ist gegen die Einführung von Onlinewerbung für die SRG. Zwar begrüsse man vom Grundsatz her jede Lockerung von Werbevorschriften. Die Revisionsvorschläge würden jedoch mehrheitlich der SRG zugute kommen – Privatveranstaltern brächten sie aufgrund ihrer jeweiligen Programmstruktur kaum mehr Möglichkeiten.

Eine Ausdehnung der Aktivitäten der gebührenfinanzierten SRG-Sender im kommerziellen Onlinebereich würde eine zusätzliche Marktverzerrung und Benachteiligung der privaten Anbieter bewirken, so der Verband in seiner Stellungnahme. Die SRG-Sender könnten von ihrer öffentlich finanzierten Marktstärke, ihrer Markenbekanntheit sowie von den vorhandenen Inhalten und schlecht kontrollierbaren Quernutzungen aus den gebührenfinanzierten Bereichen profitieren, was die Marktchancen privater Anbieter verschlechtern würde.
Die SRG habe weder einen Service Public Auftrag im Onlinebereich noch einen Auftrag zur umfassenden Multimediaversorgung. Die angestrebte Expansionsstrategie der SRG in den Bereich der Onlinewerbung sei rein kommerziell begründet, sie sei weder medien- noch wettbewerbspolitisch vertretbar, heisst es im Communiqué weiter. Es sei nicht akzeptabel, wenn die SRG im Onlinebereich, als dem verbliebenen Werbe-Wachstumsmarkt der privaten Anbieter, ihre starke Marktposition ebenfalls ausweiten könnte und damit insbesondere die mit privaten Mitteln finanzierten Onlinenachrichtenportale frontal wirtschaftlich angreifen würde.

Hauptgrund der Revision der Radio- und Fernsehverordnung (RTVV) sind Anpassungen an die neuen internationalen Gesetzgebungen im Bereich des Fernsehens.

Die Stellungnahme des Verbands ist auf der Website nachzulesen.

GSoA-Initiative für Exportverbot: Budget für Gegenkampagne geheim

Die Wirtschaft bekämpft die GSoA-Initiative für ein Exportverbot von Kriegsmaterial. Wie viel Geld in die Kampagne fliesst, gibt sie aber nicht preis – mit Ausnahme des bundeseigenen Rüstungs- und Technologieunternehmens Ruag, das 200'000 Franken aufwirft.

Die Ruag, die durch die Initiative rund die Hälfte seiner 4’000 Arbeitsplätze bedroht sieht, engagiert sich gegen die Kampagne gemeinsam mit den Wirtschaftsverbänden Swissmem und Economiesuisse, denen sie angehört. Deren Nein-Kampagne unterstütze der Konzern mit 200’000 Franken, sagte Ruag-Chef Lukas Braunschweiler in einem Interview mit der Sonntagszeitung. Unterstützung erhält die Gegenkampagne auch von der Thurgauer Mowag, deren Panzerfahrzeuge zu 80 Prozent für den Export bestimmt sind, sowie vom Schaffhauser Waffenhersteller SAN Swiss Arms. Sowohl die Wirtschaftsverbände als auch die übrigen Firmen hüllen sich jedoch in Schweigen, was das Budget der Plakatkampagne anbelangt.

GSoA mit begrenztem Budget: «David gegen Goliath»
Tom Cassee, Sekretär der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA), rechnet damit, dass «die Gegner mindestens zehnmal soviel Geld haben». Das Gesamtbudget für die Kampagne beläuft sich bei der GSoA nach eigenen Angaben auf rund 200’000 Franken. Daneben kann sie auf eine breite Unterstützung zählen, die jedoch keine grossen Beträge zusammenbringt. Greenpeace zum Beispiel unterstützt die Kampagne vor allem ideell und durch Informationsarbeit, wie Sprecher Mathias Wyssmann sagt. Die Grünen geben etwa 20’000 Franken für den Abstimmungskampf aus. Die SP führt eine «mittelgrosse Kampagne» mit einem Budget zwischen 30’000 und 50’000 Franken, wie Kampagnenchef Peter Lauener sagt.
Im überparteilichen Komitee gegen Kriegsmaterialexport-Verbote sind die bürgerlichen Parteien FDP, SVP, CVP und BDP vertreten. Die SVP hat kein eigenes Budget und bietet lediglich logistische Unterstützung im Abstimmungskampf an, wie Generalsekretär Martin Baltisser sagt. Die Partei zahle auch nicht an Economiesuisse. CVP-Sprecherin Marianne Binder verweist an die FDP, welche die bürgerliche Kampagne koordiniere. FDP-Sprecher Damien Cottier hat auf die Frage nach dem finanziellen Engagement seiner Partei «nichts zu antworten» und zweifelt an den Schätzungen der Initianten. Für die FDP handle es sich um eine mittelgrosse Kampagne, ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft seien jedoch gross, sagte Cottier.

(Bild: Keystone. Die Ruag hat 32 Flugzeuge des Typs Tiger F-5E an die US-Navy verkauft.)

Atheisten werten ihre Plakatkampagne als Erfolg

Die Freidenker-Vereinigung wertet ihre Kampagne als Erfolg. Gut 25'000 Franken Spenden hat sie seit Anfang Jahr für ihre umstrittenen Plakate erhalten.

Diese tragen den Slogan «Da ist wahrscheinlich kein Gott – also sorg dich nicht, geniess das Leben» und sorgten für nationales Aufsehen, weil Zug und Luzern deren Aushang zuerst untersagten. In gut einem Dutzend Städten sollen die Plakate dank der Spenden im Herbst nun wieder hängen – auch in Luzern und Zug, wie die Vereinigung am Sonntag mitteilte. Durch die Kampagne habe die Öffentlichkeit sensibilisiert werden können für die Tatsache, dass es auch in der Schweiz eine wachsende Zahl von Menschen gebe, die ohne Religion leben. Auch bei Verkehrsbetrieben habe die Kampagne Wirkung gezeigt: In St. Gallen und Bern etwas sei keine religiöse Werbung mehr zugelassen.

Zu guter Letzt: Es gibt sie noch, die erfolgreiche Boulevardzeitung

Anzeigenflaute, Krise, Stellenabbau? Noch nie davon gehört! So tönt es vonseiten des deutschen Boulevardblatts Bild. Dem Flaggschiff des Springer-Konzerns geht es so gut wie schon lange nicht mehr.

Vergangenes Jahr erzielte das Blatt den höchsten Gewinn seiner Geschichte. Dieses Jahr könnte sich das Ergebnis wiederholen. Die Redaktion wartet mit 700 Redaktoren und rund 100 Online-Redaktoren auf. «Wir haben mehr Anzeigen denn je», erklärt Bild-Sprecher Tobias Fröhlich gegenüber der Zeitung Sonntag. Aldi, Lidl und Media-Markt «ballern das Blatt voll», wird ein Redaktor zitiert. Davon kann hierzulande der Blick, die einstige Cash Cow von Ringier, nur träumen. Was ist also das Geheimrezept des Springer-Verlags? Einerseits hat der Konzern dafür gesorgt, dass die Zeitung auf dem Markt keine Konkurrenz durch Gratiszeitungen bekommt. Andererseits blieb die Bild Zeitung dem publizistischen Kurs seit jeher treu. Der Leser weiss stets, womit er bei «seiner» Zeitung zu rechnen hat: Sex-und-Crime-Geschichten, die Berichterstattung jeweils aus der konservativ-wirtschaftsliberalen Perspektive. Auch die lokalen Nachrichten kommen dabei nicht zu kurz. Ab und zu schafft es auch eine Politikstory auf die Frontseite. Da springt zwar jeweils der eine oder andere Leser ab – die Auflage liegt durchschnittlich um 100’000 Exemplare tiefer – durch diese Strategie konnte sich das Blatt jedoch zur meistzitierten Zeitung Deutschlands mausern.
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