Aus der Weltwoche wird Die Werbewelt

Am 30. Januar 2010 erscheint die ADC-Festzeitung mit Unterstützung der Weltwoche. Sie wird aus diesem einmaligen Anlass umgetauft in Die Werbewelt. Chefredaktor ist bereits zum dritten Mal der Journalist und Buchautor Roy Spring.

Die Werbewelt wird entsprechend mit Beiträgen führender Werber, aber auch von Journalisten, Schriftstellern, Marketing- und PR-Profis gestaltet. Mit einer Auflage von 12’000 Exemplare wird sie an die ADC Community und weitere Kreise aus Marketing und Werbung verschickt. Zusätzlich wird sie der Branchenzeitschrift Persönlich beigelegt.

www.adc.ch

Schweizer PR-Branche zeigt Zuversicht für 2010

Das Ergebnis der Herbsterhebung unter den Public Relations Agenturen gibt klare Signale für eine sich abzeichnende Erholung im PR-Markt Schweiz. Ermutigend entwickelt sich die Nachfrage seitens der Energiewirtschaft, der Pharma-/Medtech-/Biotech-Branche, der Politik und der öffentlichen Hand. Bereits zeichnen sich bei den Agenturen Schwierigkeiten ab, qualifizierte Mitarbeitende zu rekrutieren.

Die Nachfrage nach PR-Dienstleistungen ist ein verlässlicher Frühindikator für die anstehende Entwicklung der Wirtschaft. Dies schreibt der Bund der Public Relations Agenturen der Schweiz BPRA in einem Communiqué. Im Jahr 2009 habe die PR-Branche eine Talsohle zu durchschreiten. Nur gerade jede vierte Agentur melde Wachstum, während jede zweite Agentur voraussichtlich Umsatzeinbussen zwischen 5 und 30% in Kauf nehmen müsse. Im Jahr zuvor war noch jede zweite PR-Agentur auf Wachstumskurs. Dennoch melden der BPRA für 2009 zwei Drittel aller Agenturen, dass es ihnen gelungen ist, ihre Profitabilität zu halten oder gar klar zu stärken.
Dies mag erstaunen angesichts der Tatsache, dass jede vierte Agentur eine Zunahme der Lohnkosten meldet, so die BPRA weiter. Begründet werde dies damit, dass hochqualifizierte PR-Beratungsleistungen zunehmend gefragt seien, während Aufträge für die Umsetzung von PR-Aktivitäten oft ausblieben. Der Auftragseingang für 2010 gebe Anlass zur Zuversicht. Im Jahr 2010 sind Online PR, Corporate Communications, Marketingkommunikation und Public Affairs besonders gefragt. Change Management Communications, Imagepflege und Interne Kommunikation werden indessen zunehmend von den Kunden selber, ohne Beizug einer PR-Agentur, konzipiert und umgesetzt. Voraussichtliche Wachstumstreiber der PR-Agenturwirtschaft im Jahr 2010 sind gemäss BPRA die Energiewirtschaft, die Pharma-/Medtech-/Biotech-Branche, die Politik und die öffentliche Hand.

www.bpra.ch

Nokia zieht vor Gericht: Apple soll mit iPhone Patente verletzt haben

Apple soll mit dem erfolgreichen iPhone Patente des Handy-Weltmarktführers Nokia verletzt haben. Der finnische Konzern zieht nun gegen Apple vor Gericht. Am Donnerstag erhob Nokia bei einem Gericht im US-Bundesstaat Delaware Klage gegen Apple.

Das Unternehmen habe 40 Milliarden Euro in die Entwicklung von mobilen Kommunikationsstandards investiert, erklärte Nokia in Helsinki. Apple habe mit der Einführung des iPhone 2007 zehn Nokia-Patente widerrechtlich verwendet. Dabei gehe es um die Anwendung von Übertragungsstandards für GSM, UMTS (3G WCDMA) und mobile LAN-Standards.
Nokia hat im dritten Quartal 2009 erstmals seit 16 Jahren Verluste eingefahren. Als einer der wichtigsten Gründe gilt der fehlende Erfolg der Finnen beim Geschäft mit den besonders ertragreichen und wachstumsträchtigen Smartphones. Apple liegt hier mit dem iPhone vorn.

www.sda.ch

Microsoft Launchkampagne: Die Nutzer von Windows 7 zum Erfinder erklärt

Ab heute flankiert Microsoft den Verkaufsstart des neuen Betriebssystems Windows 7 mit einer globalen Werbeoffensive. Unter dem Leitgedanken «Meine Idee» stehen die Kunden im Mittelpunkt der Kampagne. Dabei fokussiert der Auftritt auf reale Menschen und ihre Erfahrungen mit Windows 7.

Mit dem Slogan «Ich bin ein PC. Und Windows 7 war meine Idee» greift die Agentur Crispin, Porter +Bogusky für Microsoft den Entwicklungsprozess des neuen Betriebssystems auf. Mehr als 8 Millionen Menschen waren am Beta-Test beteiligt und brachten ihre Ideen in das Produkt ein.
Der erste Spot wird in Deutschland in der Sendung Ran am Freitag um 19.46 auf SAT.1 Uhr gesendet. Nach der Premiere ist der Spot auf allen großen TV-Sendern zu sehen. Insgesamt werden 26 unterschiedliche TV-Clips eingesetzt, die in den USA, in Großbritannien, Frankreich, Kanada, Australien und Deutschland ausgestrahlt werden. Die einzelnen Spots und deren Handlungsstränge unterscheiden sich von Land zu Land in der Auswahl der nationalen Protagonisten und Handlungsorte . Die 30-sekündigen Spots basieren aber alle auf derselben Kreatividee und Marketingstrategie.
Neben 30-sekündigen TV-Spots kommen Printanzeigen, Radiospots, mobile Marketing sowie Display-Werbung und Online-Videos zum Einsatz. Media ist von Universal McCann betreut. Microsoft zeigt ergänzend im Web auf Videoportalen Kurzspots, in denen Nutzer Kernfunktionen wie Jugendschutz und Windows Search erklären. Erste Werbespots kursierten schon vor dem offiziellen Start der Launch-Kampagne im Netz.

Microsoft: Erste Werbespots zum Launch von Windows 7
Horizont.net

Presserat: Il Mattino verletzte Persönlichkeitsrechte

Gemäss Presserat ist die Lega-Zeitung Il Mattino della domenica zu weit gegangen. Die Publikation von Telefonnummern von Politikern, deren Ansichten ihr nicht passen, verletzte die Persönlichkeitsrechte.

Es ging um die 13. Monatsrente bei der AHV. Diese sollte den Rentnerinnen und Rentnern der Stadt Lugano als Weihnachtsgratifikation ausgerichtet werden. Am 9. November wetterte der auf Lebzeit gewählte Lega-Präsident und Mattino-Herausgeber Guliano Bignasca in seinem Blatt gegen zwei SP-Exponenten. Diese, ein ehemaliger Regierungsrat und ein Kantonsangestellter, würden sich dem Zustupf an die Rentner widersetzen. Damit eventuell empörte Bürgerinnen und Bürger sich Luft machen können, druckte Bignasca die Telefonnummern der beiden gleich ab. Dazu setzte er die Aufforderung, nicht mit Anrufen zu sparen.
Damit verletzte das Lega-Blatt die Persönlichkeitsrechte der beiden Angeprangerten, befand der Presserat laut SDA in seinem am Donnerstag publizierten Entscheid. Selbst in der Öffentlichkeit stehende politische Exponenten hätten ein Recht auf Schutz ihrer Privatsphäre.
Den Inhalt des Artikels bemängelte der Schweizer Presserat nicht. Angerufen wurde das Gremium vom Tessiner Journalistenverband.

Edipresse will mehr Präsenz auf dem Werbemarkt

Edipresse Suisse vereint alle seine Verkaufsbereiche neu unter einem Dach. Edipub, die neu für die Vermarktung verantwortlich ist, wird 75 Leute in Lausanne, Zürich und Genf beschäftigen.

Einsparungen beim Personal habe es wegen Restrukturierungen keine gegeben, bestätigte am Donnerstag Jean-Paul Schwindt, Chef Verkauf und Marketing beim Westschweizer Medienunternehmen, gemäss SDA. Nachdem Edipresse den Vertrag mit der Werbevermarkterin Publicitas gekündigt hat, wird ab dem 10 Januar 2010 Edipub diese Aufgabe übernehmen.
Dafür habe Edipub Personal, das bei Publicitas entlassen worden ist, eingestellt, sagte Schwindt. Im letzten März hatte Edipresse angekündigt, man werde die Vermarktung selber übernehmen. Aufgrund dieses Entscheids musste Publicitas Personal entlassen.

Contexta: Internationale Kampagne für Clariden Leu realisiert

Die Berner Agentur Contexta hat im Rahmen der Überarbeitung der Markenpositionierung unter anderem die Image-Kampagne der Schweizer Privatbank Clariden Leu neu entwickelt.

Im Zentrum der neuen Kampagne steht eine starke Image-Profilierung. Jedes Sujet erzählt eine Geschichte über die Werte, das Denken und das Handeln von Clariden Leu – reduziert auf einen bestimmten Augenblick. «In der neuen Kampagne für Clariden Leu werden die zentralen Themen in Szene gesetzt», so Moritz Staehelin, Creative Director bei Contexta. «Dies sieht man vor allem in der Umsetzung: Wir reduzieren jedes einzelne Motiv auf einen singulären Moment – mit der Kampagnen-Bildsprache, der Auswahl des Fotografen und auch in Sachen Corporate Design». Ein weiteres Kampagnen-Merkmal ist die Umsetzung durch den Fotojournalisten Tom Stoddart, der durch ungestellte Foto-Dokumentationen von sich reden macht. Seine analogen, schwarz-weissen Momentaufnahmen gehen um die Welt, wofür er schon mit dem World Press Award und dem Honorary Fellowship Award der Royal Photographic Society ausgezeichnet wurde.
Sämtliche Sujets der Kampagne werden in ausgewählten nationalen und internationalen Wirtschafts- und Finanztiteln in der Schweiz, Singapur, Hongkong, England und Deutschland geschaltet.
Verantwortlich bei Clariden Leu: Thomas Ackermann (Head of Marketing & Communications), Markus Kummer (Head Branding CI/CD & Desktop). Verantwortlich bei Contexta: Nadine Borter (Gesamtverantwortung), Bene Abegglen, Moritz Staehelin (Creative Direction), Lionel Büttner (Art Direction), Andreas Troxler (Text), Christian-Kumar Meier (Beratungsleitung), Claudio Garovi (Beratung). Fotografie: Tom Stoddart.
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Journalisten von BZ, «Eco» und RSI mit Bedag-Medienpreis geehrt

Die Medienpreise des Berner Informatikunternehmens Bedag gehen in diesem Jahr an Journalisten der Berner Zeitung, der Wirtschaftssendung «ECO» und des Radios und Fernsehens der italienischen Schweiz (RSI).

Die fünf Autoren Niklaus Bernhard, Peter Jost, Felix Maurhofer, Jon Mettler und Stefan Schnyder gewinnen für ihre Serie «Informatik macht mobil» in der Berner Zeitung den so genannten Eugen-Preis in der Kategorie Presse. Die Serie zeichne sich durch gut gemachten Lokaljournalismus aus, urteilte die Jury gemäss einer Mitteilung vom Donnerstag.
Tobias Bossard vom Schweizer Fernsehen wird für seine Reportage über den Bau von Glasfasernetzen mit dem Fernsehpreis ausgezeichnet. Bossard überzeugte die Jury mit seinem Beitrag aus dem Wirtschaftsmagazin «ECO», welcher die Konkurrenz beim Bau der so genannten letzten Meile veranschaulichte.
Den Radiopreis erhält Mirko Bordoli für seinen Beitrag «Social Network». Dem verantwortlichen Redaktor von «Baobab» (RSI Rete Tre) gelinge es, in seinem Beitrag über soziale Netze im Internet bei den Zuhörern ein facettenreiches Bild entstehen zu lassen.

Versteckte Kamera: SF zieht Urteile weiter

Das Schweizer Fernsehen zieht die Urteile des Zürcher Bezirksgerichts gegen den damals verantwortlichen SF-Chefredaktor Ueli Haldimann und vier weitere Angeklagte ans Obergericht weiter. Die Urteile bezogen sich auf den Einsatz einer versteckten Kamera.

Wie SF-Sprecher David Affentranger am Donnerstag auf Anfrage der SDA sagte, wurde der Rekurs vorsorglich eingereicht. Es sei durchaus möglich, dass die Verantwortlichen auf die obergerichtliche Beurteilung doch noch verzichteten. Zur Zeit sei noch ein Urteil beim des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Strassburg zu einem ähnlichen SF-Fall hängig. Der Verteidiger hatte für alle Angeklagten Freisprüche gefordert.
Beim nun angefochtenen Urteil ging es um Aufnahmen in der Praxis von Schönheitschirurgen. Die Redaktion des «Kassensturz» wollte zeigen, dass die Risikoaufklärung der Patientinnen teilweise mangelhaft sei. Zwei Schönheitschirurgen und eine Praxistassistentin erstatteten Anzeige.

Exxtra: Neue Sujets für Farmer realisiert

Die Agentur Exxtra Kommunikation Zürich hat für die Getreideriegelmarke Farmer der Migros zwei neue Printsujets entwickelt und damit Mensch und Familie in den Vordergrund der bestehenden Kampagne gerückt.

Ausserdem wurde der Claim an die aktuelle Markenbotschaft angepasst. Farmer gibt «Natürliche Energie, wo immer du sie brauchst» – ob bei einer Aktivität an der frischen Luft oder in vier Wänden, Farmer ist immer mit dabei. Diese Message wird in den Inseraten durch ein Weizenfeld an einem überraschenden Ort visualisiert.
Die Sujets sind ab sofort in der Migros Eigenpresse und in diversen Zeitschriften zu sehen.
Verantwortlich beim Migros-Genossenschafts-Bund, Zürich: Désirée Strassmann, Bettina Huwyler (Projektleitung Marketing Kommunikation), Karin Heierli (Category Manager). Verantwortlich bei Exxtra Kommunikation, Zürich: Dieter Hofmann (Creative Director), Andrea Dübendorfer (Art Director), Marietta Mügge (Text), Edi Walker, Nathalie Jakober (Beratung), Felix Schregenberger (Bildbearbeiter), Noë Flum (Fotograf).
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APG: Francesco De Marinis wird Key-Account-Berater

Francesco De Marinis ist zum neuen Key-Account Berater bei der APG in Zürich ernannt worden. Der 41-jährige Verkaufsleiter mit eidgenössischem Fachausweis tritt die Stelle am 2. November an.

Unter anderem betreut er die Media- sowie Werbeagenturen des Unternehmens. De Marinis tritt die Nachfolge von Astrid Kägi an, die das Unternehmen Ende Juli verlassen hat. Der ausgewiesene Verkaufsleiter sammelte während seiner beruflichen Laufbahn bereits Erfahrungen im Verkauf. Unter anderem arbeitete De Marinis bei der Migrol in Zürich als Verkaufsleiter Ost sowie bei John Lay Electronics in Littau als Verkaufsleiter Schweiz.

Weber Harbeke Partners führt Kampagne für Swiss Ice Hockey fort

Die Agentur Weber Harbeke Partners hat die letztjährige Kampagne für Swiss Ice Hockey weiterentwickelt. Neu wird die Eishockey-Leidenschaft mit von Feuer umrahmten Spielerportraits transportiert.

Seit gestern leuchten feurige Plakate in der Grossregion Rapperswil. In grossformatigen F-12-Plakaten, auf Matchplakaten und auf E-Boards wirbt Nationalstürmer Thierry Paterlini für das Heimländerspiel der Eishockey Nationalmannschaft vom 4. November. Für sämtliche Heimspiele wurden mit sieben Spielern auf die Region abgestimmte Plakate gestaltet.
Weber Harbeke Partners, die Zürcher Kampagnen-Agentur von Swiss Ice Hockey, hat das letztjährige Konzept weiter entwickelt und die das Konzept der nahen Portrait-Aufnahmen weiter emotionalisiert. Von Flammen umgeben werben die Nationalspieler mit treffsicheren, teils provokanten Aussagen für die jeweilige Partie. Im Vordergrund steht weiterhin der Gedanke, die Nationalspieler erlebbarer und die Gesichter in der Öffentlichkeit breiter bekannt zu machen. Als weitere Botschaft stehen den Betrachtern die Detail-Angaben zum jeweiligen Länderspiel bereit.
Die Portrait-Fotografie stammen von Gian Paul Lozza, der unter anderem schon sportliche Weltstars wie Bode Miller, Didier Cuche, Nicolas Müller und Philippe Senderos vor der Linse gehabt hat.
Verantwortlich bei Swiss Ice Hockey: Alain Kappeler, Bianca Kappeler, Lukas Hammer. Verantwortlich bei Weber Harbeke Partners: Karin Both, Priska Meier, Christian Sidow, Max Weber & Thomas Harbeke (Creative Directors).
> Zu den Sujets als PDF
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