Presserat tritt nicht auf Beschwerde von Dignitas-Chef gegen News ein

Der Schweizer Presserat tritt nicht auf eine Beschwerde von Dignitas-Chef Ludwig A. Minelli gegen die Gratiszeitung News ein. Ein Verfahren mache keinen Sinn, da sich die Parteien einig seien.

Die Redaktion habe ihren Fehler ausdrücklich anerkannt und sich direkt beim Betroffenen und auch öffentlich dafür entschuldigt, schreibt der Presserat laut SDA in einer Mitteilung vom Mittwoch. Minelli hatte sich mit einer Beschwerde an den Presserat gegen die Bildlegende «Bereit, Gesunde zu töten: Ludwig A. Minelli» zur Wehr gesetzt. Er rügte, sie verstosse in schwerwiegender Weise gegen die «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten», bezüglich Wahrheit und Persönlichkeitsschutz.
Minelli hält an Beschwerde fest
News veröffentlichte darauf eine Berichtigung, wonach die Bildlegende «überspitzt formuliert und letztlich falsch» sei. Die Zeitung entschuldigte sich bei Minelli. Der Rechtsdienst des Tamedia-Verlags entschuldigte sich im Namen der News-Chefredaktion auch persönlich in aller Form beim Dignitas-Chef für die «missratene Bildlegende».
Minelli hielt an der Beschwerde fest, weil seiner Meinung nach die Entschuldigungen für eine derartige Verletzung nicht ausreichten. Der Presserat hielt nun fest, die Angelegenheit sei zwar nicht von geringer Relevanz. Die Durchführung eines Beschwerdeverfahrens mache aber keinen Sinn, da der Presserat höchstens noch einmal etwas feststellen könne, über das sich die Parteien ohnehin einig seien.

Stadt Berlin schaltet erste internationale Werbekampagne auf CNN

CNN International zeigt die erste internationale TV-Werbekampagne der Stadt Berlin als Kooperation von Berlin Tourismus Marketing, Berlin Partner und des Berliner Senats.

Als einziger TV-Sender strahle CNN einen 30-sekündigen Werbespot aus, der Berlin als ein Reiseziel mit einem aufregenden kulturellen und geschichtlichen Hintergrund sowie hoher Lebensqualität unterstreiche, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Auch der innovative Standort für Investoren werde darin beworben.
Die einmonatige Kampagne, die Anfang November auf CNN International startet und in mehr als 190 Millionen Haushalte in Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Asien ausgestrahlt wird, umfasst neben Werbespots auch das Sponsoring von redaktionellen Kurzbeiträgen zum Mauerfall.
Deutschland im Fokus der CNN-Berichterstattung
Im Kampagnenzeitraum stehen das Land Deutschland und die Stadt Berlin anlässlich des Jubiläums des Mauerfalls im Fokus der Berichterstattung von CNN International. Neben der Ausstrahlung der Dokumentation «Autumn of Change: The Wall» sendet CNN International die Sendungen «The Brief» mit Jim Clancy und «Connect the World» mit Becky Anderson live aus Berlin und ruft in einer großen Online-Aktion Menschen aus der ganzen Welt dazu auf, ihre Erinnerungen an die packende Zeit auf Cnn.com zu teilen. In den redaktionellen Kurzbeiträgen berichten internationale Persönlichkeiten wie Michail Gorbatschow, George Bush Senior, John Malkovich und Florian Henckel von Donnersmarck außerdem von ihren Erinnerungen an die Zeit des Mauerfalls.

Verband i-jic neu mit Internetauftritt

Der Verband i-jic hat neu einen Internetauftritt. Unter www.ijic.org findet man Informationen über den Verband und dessen Zielsetzungen. Die Website bietet zudem News und Informationen von und zu den zur Zeit 14 Mitgliedsorganisationen in 12 europäischen Ländern und Südafrika.

i-jic ist der internationale Verband von Joint Industry Committees (JICs) für Medienforschung. JICs sind neutrale und nicht gewinnorientierte Branchenforschungsorganisationen unter Beteiligung sämtlicher Marktakteuere
wie Medienbesitzer, Werbe- und Medienagenturen und Werbeauftraggeber. JICs organisieren normalerweise in den einzelnen Ländern die gemeinschaftlichen Branchenmedienstudien. Die Schweizer Medienforschungsorganisation Wemf für Werbemedienforschung gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Verbands. Seit dem Jahr 2008 ist ihr Forschungsleiter Harald Amschler Präsident von i-jic. Mit Mediapulse wurde Anfang 2009 eine weitere wichtige Schweizer Medienforschungsorganisation i-jic-Mitglied.

Tamedia-Verwaltungsrat schlägt Martin Bachem als neues Mitglied vor

Der Tamedia-Verwaltungsrat schlägt den 51-jährigen Wirtschaftsfachmann Martin Bachem als neues Mitglied vor. Bachem stammt aus der Gründerfamilie der Winterthurer Ziegler Druck- und Verlags-AG, der Herausgeberin der Regionalzeitung Der Landbote.

Seit 1995 ist der promovierte Wirtschaftswissenschaftler Präsident des Ziegler-Druck-Verwaltungsrates, dem er seit 1985 angehört. Hauptberuflich war er während vieler Jahre in leitenden Funktionen bei der UBS tätig, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Seit 2007 ist er als freiberuflicher Berater im Finanzbereich und in der Publizistik aktiv.
Das neue Verwaltungsratsmitglied wird am 11. Mai 2010 gewählt. Mit der Wahl von Martin Bachem wolle das Medienhaus Tamedia seinen Verwaltungsrat «im Sinne einer vorausschauenden Nachfolgeplanung» verjüngen, heisst es in der Mitteilung.

Zu guter Letzt: Pumuckls Geburt im Schweizer Schnee

Die Idee zum rothaarigen Kobold namens Pumuckl ist in den Skiferien seiner Erfinderin Ellis Kaut in der Schweiz entstanden. Ihr Mann habe sie einen «Pumuckl» genannt, nachdem sie ihn mit Schnee beworfen hatte.

Aus dem Spitznamen sei eine Hörspielfigur beim Bayrischen Rundfunk geworden, die – genau wie sie selbst – klein und frech sei, sagte die 88-Jährige gemäss SDA am Mittwoch in München bei der Vorstellung ihrer Autobiographie.
Die Pumuckl-Geschichten wurden im gesamten deutschsprachigen Raum nach der Premiere im Radio 1962 durch Bücher und mehrere TV-Serien bekannt. Irgendetwas scheine der Pumuckl zu bewegen, was der Leser sofort verstehe. Vielleicht, dass man lachen könne, begründete Kaut die Beliebtheit ihrer Figur. Die Geschichten von Pumuckl und Meister Eder stünden im Kontrast zum heutigen Fernsehprogramm. «Das ist leider sehr dämlich, da kann man nicht lachen.»

Zu guter Letzt: Filme grundsätzlich ja, aber…

Mit gut realisierten Image- oder Produktfilmen können Werbeprofis die Website eines Unternehmens sowohl optisch als auch inhaltlich immens aufwerten. Wie man es aber garantiert nicht machen sollte, zeigt Interdiscount mit einem neuen Video.

Die Idee war gar nicht schlecht: Ein Werbefilm soll dem Nutzer die Vorzüge des neuen Betriebssystem Windows 7 erklären. Was wäre da einfacher als ein Gespräch zwischen Kunde und Verkäufer? Das Konzept steht, es gilt eine möglichst reale Beratungssituation in einer Verkaufsfiliale nachzustellen. Nur dann ging wohl Einiges schief. (Zur Information: Der Werbewoche liegen keine genauen Angaben vor, unter welchen Umständen die Produktion ablief. Das skizzierte Szenario ist deshalb rein spekulativer Natur.)
Der Text ist bereit, ab in den nächsten Interdiscount. Professionelle Darsteller zu engagieren wäre zwar keine schlechte Idee, aber ob das dann wirklich authentisch wirkt ist fraglich. Viel einfacher, man nehme zwei Mitarbeitende der Filiale. Zwar könnte es am Auswendiglernen des Textes scheitern, doch dafür hat man in der Filiale ja einen Teleprompter bereit. Das Szenario im Kaffeeräumchen zwei bis dreimal durchspielen, dann kann es losgehen. Et voilà, aber sehen Sie selbst:

> Zum Film

Eines muss man den Machern jedoch lassen. Der Video dürfte eingeschlagen haben wie eine Bombe. Oder wie darf man sich es sonst erklären, dass die Website am Dienstag über Stunden nicht erreichbar war?

Somesso Zürich 2009: Rabatt für Werbewoche-Leser

Werbewoche-Leser erhalten vergünstigte Tickets für die Somesso Zürich 2009. Die Konferenz widmet sich der Frage, welche Potenziale soziale Plattformen wie Facebook, Twitter und YouTube für die Unternehmenskommunikation bieten.

Die Konferenz findet am 2. und 3. November 2009 im «Swiss Re Centre for Global Dialogue» in Rüschlikon statt.
Somesso: Wie der Finanzsektor soziale Plattformen für sich nutzen kann

Werbewoche-Leser erhalten über folgende Links vergünstige Tickets:
20 Prozent Reduktion auf Einzeltickets (Konferenz oder Workshop)
25 Prozent Reduktion auf Doppeltickets (Konferenz und Workshop)

Swiss Star: Neun Verpackungen holen sich eine Trophäe

Bereits zum 40. Mal führte das Schweizerische Verpackungsinstitut (SVI) den Verpackungswettbewerb Swiss Star durch. In einem separaten öffentlichen E-Voting wurde zusätzlich der Publikumspreis gewählt.

Mit 46 Einsendungen lag die Zahl der Einsendungen – trotz Krise – über dem langjährigen Durchschnitt. Die Jurierung erfolgte wie üblich in zwei Schritten. Zunächst selektionierte die Jury 14 nominierte Verpackungen und aus diesen dann neun eigentliche Jahressieger, welche die Ei-Trophäen abholten: je zwei Verkaufsverpackungen und Prototypen, eine Versand- und eine Displayverpackung, ein Etikettiersystem sowie zwei Sonderpreise für Design.
Der Publikumspreis ging an die Kunststoffdose von Mopac Modern Packaging aus Wasen. Mit der neuen Glaceverpackung «Becher und Deckel Emmi Crema di Latte» konnten das Unternehmen das Publikum überzeugen.
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Die Gewinner
Kategorie Verkaufsverpackungen
Crown Vogel, Aesch: «Gewürzdose mit Sichtfenster»

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Bachmann Forming, Hochdorf: «Sidecar Fruit Bowl»

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Kategorie Versandverpackung
Pago, Grabs: «RFIDEtikettierlösung»

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Kategorie Displayverpackung
Schelling, Rupperswil: «Bodendisplay Hot Wheels», Prototyp «Spezialsteige zur Aufnahme von Hohlkörpern»

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Kategorie Verpackungs-, Bedruckungs- und Etikettiersysteme
Tesa Bandfix, Bergdietikon: «PeelOff- und Peel&Pin-Promotionsetikett»

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Kategorie Prototypen professionell/kommerziell
Neopac The Tube, Oberdiessbach: «Tropfertube»

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Sonderpreise für spezielles Design: Schokolade und Sport
Confiseur Läderach, Ennenda: Standardverpackungslinie

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Smurfit Kappa Swisswell, Möhlin: «Snowboard- und Ski-Display»

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Das Swiss-Star-Schaufenster dient den Gewinnern als zusätzliche Werbeplattform und als Zulassungsbescheinigung für den «World Star».

CNN mit neuer Website: interaktiv und personalisierbar

Seit Montag präsentiert sich die CNN-Website mit einem neuen Design. Einen wichtigen Stellenwert kommt Videokommentaren und grossformatigen Fotos zu. Die Startseite kann zudem personalisiert werden.

Nutzer können die Homepage mit themenspezifischen Nachrichten an ihre Bedürfnisse anpassen: Zur Auswahl stehen unter anderem Sportmeldungen, Börsenkurse oder lokale Nachrichten. Die Interaktivität der Seite wurde durch diverse Features erhöht: Die «CNN iReports», nutzergenerierte Videokommentare, sind in den neuen Onlineauftritt integriert. Zudem werden Kommentare von Nutzern automatisch in ihr Profil aufgenommen. Ergänzt wird die Seite durch das wöchentliche Nachrichtenquiz «The CNN Challenge», in dem CNN-Reporter Fragen zu den Topthemen der Woche stellen.

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Walker: Heiraten und gewinnen

Richner und Gétaz haben die Walker Werbeagentur beauftragt, ihre zwei neuen Standorte bekannt zu machen. Die Werber haben dazu eine Aktion lanciert, welche die Standorteinweihung für Pärchen zu einem besonderen Tag machen soll.

Das Pärchen, das sich am 7. November in der neuen Richner-Ausstellung in der Bauarena Volketswil das Heiratsversprechen gibt, bekommt ein neues Bad gratis. Und jenes Pärchen, das sich am 14. November in der neuen Gétaz-Ausstellung in Etoy das Eheversprechen gibt, erhält eine neue Küche. Die beiden Hauptpreise im Wert von je 20’000 Franken werden vor Ort verlost. Die humorvolle Aktion wird im Fernsehen, im Radio und im Internet beworben, beginnend mit Radiospots, die gestaffelt geschaltet werden.
Richner ist in der Deutschschweiz mit 21 Ausstellungen vertreten, Gétaz zählt neun in der Westschweiz. Die Marken der beiden Schweizer Anbietern für Innenausbau im Bereich Bäder, Platten, Küchen oder Parkett sind unter einem Dach vereint.

Teaserspots:
> Spot 1
> Spot 2

Erste Woche:
> Spot 1
> Spot 2

Zweite Woche:
> Spot 1
> Spot 2

Am Tag der Aktion:
> Spot
Verantwortlich bei Richner/Gétaz: Urban Braun (Gesamtleitung Marketing, CRH Gétaz Group), Bettina Eyholzer (Marketing, Richner), Francis Stockbürger (Marketing, Gétaz). Verantwortlich bei Walker: Pius Walker (CD), Martin Arnold, Heinz Helle (Text), Nik Hodel (AD), Adrian Fluri, Sabine Roder (Beratung). Jingle Jungle: Christoph Benz, Gregor Rosenberger.

TKP: Aufschlag zum Zurich Open

Die St. Galler Agentur Tachezy Kleger Fürer hat für das BNP Paribas Zurich Open eine Kampagne realisiert. Auf Plakaten und Anzeigen wirbt Tennisspieler John McEnroe für das Turnier.

Die Kampagne mit dem Motto «where champions meet talents» wird Ende Oktober und Mitte Dezember schwerpunktmässig im Grossraum Zürich und Basel lanciert. Flankiert wird sie durch verschiedene Dialog-, POS-, und PR-Massnahmen sowie durch die Website Zurichopen.net. Das Turnier findet vom 9. bis 13. März 2010 statt.

Verantwortlich bei BNP Paribas Zurich Open: Catrin Möhwald Hufnagel (Turnierdirektorin), Sandra Perez (Kommunikationschefin Swiss Tennis). Verantwortlich bei Tachezy Kleger Fürer, St. Gallen: Alexander Fürer (Text/Konzept), Christian Kahl (AD), Rosario Florio, Ladina Bischof (Grafik), Ivan Sedleger (Beratung). Bildbearbeitung: Can Asan. Bei Cobolt Net Services (Website), Dev Gadgil (Beratung), Sebastian Boëthius (Programmierung).

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Agence Trio: Steiner System als Neukunden gewonnen

Steiner System hat Agence Trio beauftragt, frischen Wind und Einheitlichkeit in die europaweite Kommunikation zu bringen. Kernpunkt des Mandats ist die Schaffung eines neuen Markenauftritts.

Das Corporate Identity der Firma Steiner System, die im Bereich Hygienekonzepte für Unternehmen tätig ist, soll mehr Emotionen zum Ausdruck bringen und damit die Werte der Firma in einer Unternehmensbroschüre und Produktpräsentationen zu übermitteln. Auch im Bereich Web sind Neuerungen zur Optimierung der Interaktivität und Ergonomie vorgesehen. Die ersten Ergebnisse der Arbeiten werden Anfang 2010 zu sehen sein.
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