Presserat tritt nicht auf Beschwerde von Dignitas-Chef gegen News ein
Der Schweizer Presserat tritt nicht auf eine Beschwerde von Dignitas-Chef Ludwig A. Minelli gegen die Gratiszeitung News ein. Ein Verfahren mache keinen Sinn, da sich die Parteien einig seien.
Minelli hält an Beschwerde fest
News veröffentlichte darauf eine Berichtigung, wonach die Bildlegende «überspitzt formuliert und letztlich falsch» sei. Die Zeitung entschuldigte sich bei Minelli. Der Rechtsdienst des Tamedia-Verlags entschuldigte sich im Namen der News-Chefredaktion auch persönlich in aller Form beim Dignitas-Chef für die «missratene Bildlegende».
Minelli hielt an der Beschwerde fest, weil seiner Meinung nach die Entschuldigungen für eine derartige Verletzung nicht ausreichten. Der Presserat hielt nun fest, die Angelegenheit sei zwar nicht von geringer Relevanz. Die Durchführung eines Beschwerdeverfahrens mache aber keinen Sinn, da der Presserat höchstens noch einmal etwas feststellen könne, über das sich die Parteien ohnehin einig seien.















