Die IV ist Auftraggeberin der umstrittenen Plakatkampagne

Hinter der umstrittenen Plakatserie mit Sätzen wie «Behinderte kosten uns nur Geld», «Behinderte sind dauernd krank» oder «Behinderte liegen uns auf der Tasche» steht die IV.

Am Donnerstag wurden die umstrittenen Plakatsprüche mit Zusätzen ins richtige Licht gerückt. So prangt unter dem oben zitierten Spruch seither in einer anderen Farbe der Zusatz: «Wenn wir ihre Fähigkeiten nicht nutzen».
Der Leiter des Geschäftsfelds IV des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) zeigte sich überzeugt, mit der Art der Kampagne richtig zu liegen. Ziel der IV sei die Wiedereingliederung von möglichst vielen Behinderten in die Arbeitswelt, erklärte du Bois-Reymond. Um das zu erreichen, müsse bei den Nichtbehinderten ein Denkprozess ausgelöst werden. Vertreter von Behindertenorganisationen befürchten gegenteilige Reaktionen. Mit diesen Sprüchen würden die Vorurteile noch zementiert. Die IV-Verantwortlichen räumten ein, dass dieses Risiko bestehe, dass man im Dienste der Sache aber damit leben müsse. Auch sei die Akzeptanz der Kampagne bei Behinderten nicht breit getestet worden.
Nicht alle Behinderte stossen sich an der Kampagne. Der Leiter des Zentrums für selbstbestimmtes Leben Peter Wehrli, der selber auf den Rollstuhl angewiesen ist, beglückwünschte die IV für den Mut. «Endlich hat die IV den Stier bei den Hörnern gepackt», sagte er.

Darko Pani? ist neuer Marketingleiter bei Kretz

Die Zürichsee Medien-Tochter Kretz hat Verstärkung an Bord geholt. Am 2. November 2009 stiess Darko Pani?, ehemaliger Managing Director von Publicitas Publimag als neuer Verkaufs- und Marketingleiter zum Team.

Darko Pani? wird prioritär die Übernahme des auf den 1. Januar 2010 gewonnenen Vermarktungsmandats des Schweizerischen Hauseigentümers organisieren und das Verkaufs- und Innendienstteam aufbauen, wie Kretz am Donnerstag mitteilte Der Schweizerische Hauseigentümer erscheint 14-täglich und hat 600’000 Leser (Mach Basic 2009/2) mit einer Auflage von 299’423 Exemplaren (Wemf-beglaubigt).
Die Besetzung dieser neu geschaffenen Position trage dem Umstand Rechnung, dass 2010 die Kretz-Geschäftsleitung von Hansruedi Bichsel übernommen werde. Bichsel steht heute der Geschäftsstelle Stäfa vor. Fredi Kretz, der die Firma im Januar 2007 an die Zürichsee Medien verkauft hat, zieht sich im Frühling 2010 zurück. Zudem wird in naher Zukunft die gesamte Kretz AG am Standort der Zürichsee Medien in Stäfa zentralisiert. Der heutige zweite Standort in Feldmeilen wird bis spätestens Ende März 2010 aufgegeben. Kretz ist seit 28 Jahren im Anzeigenmarketing für Printmedien tätig.

SNK entwickelt Markenidentität und Auftritt für das ETH-Spin-off Cytosurge

SNK hat für Cytosurge die Markenidentität entwickelt und positioniert die Marke in ihrem Markt.

Wissenschaftler vom Institut für Biomedizinische Technik der ETH Zürich haben eine Nanospritze entwickelt, deren hohle Nadel an der Spitze nur noch wenige Atome breit ist. Damit können Medikamentenwirkstoffe, DNA und RNA in einzelne Zellen injiziert oder aus diesen extrahiert werden. Neben biologischen Anwendungen könnte das Verfahren auch in der Mikroelektronik Verwendung finden. Diese bahnbrechende Technologie wird nun über das Start-Up-Unternehmen Cytosurge weiterentwickelt und zur Marktreife gebracht.
SNK entwickelt mit dem Kunden die Markenidentität von Cytosurge und positioniert die Marke in ihrem Markt. Darauf basierend gestaltet die Agentur das Logo und den gesamten Markenauftritt. In der Umsetzung entwickelt SNK die Kernbotschaften der Marke und konzipiert wichtige Kommunikationskanäle, wie zum Beispiel den Webauftritt. Die Marke demonstriert von Anfang an das enorme Potential und die hohe Professionalität von Cytosurge und unterstützt damit wesentlich den Aufbau des Unternehmens.
1290581306_img091105_eth2
img091105_eth_logo

Facing: Markenentwicklung für Krankenversicherer Sanagate

Die Agentur Facing wurde von der neuen Krankenkasse Sanagate der CSS Gruppe mit der Markenentwicklung beauftragt.

Innerhalb eines halben Jahres hat Facing in intensiver Zusammenarbeit mit CSS die Arbeiten des Namings und des Markendesigns ausgeführt.
«Sanagate» ist eine reine Wortmarke, wie Facing in einer Mitteilung schreibt. Der Schriftzug sei geprägt durch eine moderne Typographie mit schlichten und offenen Formen. Er wirke frisch und leicht und drückt die Dynamik der neuen Kasse aus. Ausgehend vom im Namen enthaltenen «Gate», gestalten sich die visuellen Basiselemente als Tor aus zwei Balken in den zwei Hauptfarben grün und blau. Der Auftritt werdeschliesslich durch die Bildwelt, welche Menschen authentisch in einem natürlichen Umfeld zeigt, abgerundet.
Die Lancierung von «Sanagate» erfolgte diesen Herbst in Zusammenarbeit mit Partneragenturen im Rahmen von Direktmailing-Aktionen, dem Internetauftritt sowie Bannerwerbung.
Verantwortlich bei CSS: Ines Horstmann (Leiterin Marketing), Reto Schertenleib, (Leiter Marketingkommunikation), Marco Ippolito (Leiter CRM & Internet). Verantwortlich bei Facing: Lucius Leonhardt (Gesamtverantwortung), Roger Sandmeier (CD), Martina Baer (Beratung), Ute Terboczi und Felix von Pless (Grafik). Verantwortlich für den Internetauftritt ist Namics, für die Online- und Direktmailing-Aktivitäten OgilvyInteractiv/OgilvyOne.
1290581305_img091105_sanagate1
1290581305_img091105_sanagate2
1290581305_img091105_sanagate3
1290581305_img091105_sanagate5

Weiterhin keine redaktionellen Beiträge in amtlichen Anzeigern

In den amtlichen Anzeigern soll es auch weiterhin keine redaktionellen Beiträge geben. Dies will die vorberatende Kommission des bernischen Grossen Rats. Damit stellt sie sich gegen die Regierung, die das Verbot von solchen Beiträgen aufheben wollte.

Die Kommission hat zur Vorberatung der Teilrevision des Gemeindegesetzes, welches das Anzeigerwesen regelt, Expertengespräche durchgeführt, wie sie am Donnerstag laut SDA mitteilte. Dabei habe sich gezeigt, dass die Verleger kritisch gegenüber redaktionellen Beiträgen in den Anzeigern seien, sagte Kommissionspräsident Peter Bernasconi (SP/Worb) dazu auf Anfrage der Nachrichtenagentur. Sie fürchteten die Konkurrenz der Anzeiger für die Presse. Diesen Bedenken habe die Mehrheit der Kommission mit ihrem «recht deutlichen Entscheid» Rechnung getragen, sagte Bernasconi weiter.
Finanzielle Absicherung der Gemeinden
Auch beim zweiten strittigen Punkt sprach sich die Kommission gegen die regierungsrätliche Vorlage aus. Die Kommission will, dass der Kanton künftig für Publikationen in den amtlichen Anzeigern zahlt. Erstens geht es dabei laut Bernasconi um das Argument der gleich langen Spiesse. So müssen Gemeinden heute schon für Veröffentlichungen im Amtsblatt des Kantons bezahlen.
Ausserdem seien die Gemeinden haftbar für die Anzeiger. Im besseren Fall schaut dabei für die Gemeinden etwas heraus. «Macht ein Anzeiger aber einen Verlust, muss die Gemeinde dafür geradestehen», so Bernasconi. Bei dem derzeitigen Werberückgang möchten sich die Gemeinden finanziell besser absichern.
Die Teilrevision des Gemeindegesetzes sieht auch vor, dass die Gemeindefinanzaufsicht neu bei einer kantonalen Stelle – dem Amt für Gemeinden und Raumordnung – konzentriert wird. Dieser und weiteren Änderungen stimmt die Kommission ohne Anpassungen zu. Die Vorlage kommt in der Januarsession in den Grossen Rat.

Zu guter Letzt: Apples 100‘000 Apps – ein Grund zum Feiern?

Am Mittwoch hat Apple stolz vermeldet, dass nunmehr bereits über 100‘000 Applikationen im iTunes App Store verfügbar sind. Während der Computerkonzern von einem neuen Meilenstein spricht, zeigen aktuelle Daten des US-Unternehmens Appsfire die Schattenseite dieser Entwicklung.

80 Prozent der verfügbaren Applikationen bleiben nämlich von den Nutzern vollkommen unbeachtet und werden kaum jemals auf einem Apple-Gerät installiert. Natürlich sei die Erreichung der 100‘000er-Marke eine fantastische Leistung. Was Apple aber gekonnt ausklammere, sei die Tatsache, dass die grosse Mehrheit der angebotenen Applikationen erfolglos bleibe, schreibt das Appsfire-Team laut Pressetext auf dem offiziellen Unternehmensblog. Die Analyse der User-Daten von iPhone- und iPod-touch-Besitzern habe in dieser Hinsicht eindeutige Beweise zu Tage gefördert. «Unsere Ergebnisse bestätigen, dass der App Store nur für einige wenige Hit-Programme gut funktioniert. Der Rest bekommt von diesem Erfolg aber nichts zu spüren.»

Aroma: Raumkonzept für Hesskiss realisiert

Die Agentur Hesskiss ist umgezogen, und zwar an die Staffelstrasse 12 in Zürich. Aroma erhielt den Auftrag, den über 500m2 grossen Büroräumlichkeiten ein neues Gesicht zu verleihen.

Über das Einrichtungskonzept hinaus übernahm Aroma auch die Realisation und Produktion inklusive die Bauleitung der neuen Räumlichkeiten. Die Idee war es, ein flexibles Raumkonzept für eine optimale Nutzung zu konzipieren: Mit modularen Trennwänden, Bauelementen wie beispielsweise Paletten, einem Loungebereich, welcher auch für Workshops genutzt werden kann, und einer Bar sollen die neuen Räumlichkeiten eine Offenheit und Kreativität sowie eine dynamische und frische Atmosphäre ausstrahlen.
1290581304_img091105_hesskiss1
1290581304_img091105_hesskiss2
img091105_hesskiss3

Mondo machte sich fit für eine neue Welt

Mit 40 Jahren verjüngt sich Mondo mit neuer Idee, neuem Magazin und Werbung von Sulzer Sutter.

Wer an seine Kindheit denkt, wird sich bestimmt an diese Bücher erinnern, die uns damals als erste Medien in die Welt der Raumfahrt, die Exotik von China oder auch die Schweizer Bauernmalerei eingeführt haben. «Wie vermittelt man einem Publikum von 6 bis 66 Jahren die weite Welt?», lautete das Programm vom Mondo Verlag. Bes¬tens qualifizierte Autoren und Fotografinnen kreierten bis zu sechs Bücher pro Jahr. Diese erreichten zum Beispiel 1977 gemeinsam eine Auflage von rund einer halben Million – bei damals erst zwei Millionen Haushalten in der Schweiz. Zu kaufen gab es die Bücher nicht. Man konnte sie nur mit Mondo-Punkten erwerben. «Solche Punkte wurden von Grossmüttern gesammelt und an ihre Töchter weitergegeben, die sie dann von ihren Kindern zählen liessen», erinnert sich Pierre du Pasquier, Herausgeber beim heutigen Mondo Verlag in Vevey. In 40 Jahren seiner Geschichte sind dort zwischen 1920 und 1959 zuerst über 50 Alben mit Einklebebildchen in Umlauf gebracht worden. Später folgte der «Fip-Fop-Club» für Jugendliche mit 120‘000 Mitgliedern, einem Magazin und zahlreichen kulturellen Events, als man diese noch gar nicht so nannte. Der Buchverlag im heutigen Stil wurde 1967 gegründet. In diesem werden inzwischen bis zu 60 Bücher pro Jahr publiziert. Trotzdem sei die Idee dieser edukativen Unterhaltung in den Zeiten von TV und Internet «ein bisschen eingeschlafen», meint Mar-gherita Masiello, die Chefredaktorin eines neuen Magazins, mit dem nun Mondo wieder ein Comeback in die heutige Welt lancieren will. Neue und attraktive Prämien liegen für die Punktesammler auf dem Gabentisch. Die 1920 von Nestlé-Peter-Cailler-Kohler aus den USA adaptierte Idee soll in Zukunft noch mehr offen auch für Marken ausserhalb von Nestlé werden. Bereits dabei sind zum Beispiel Unternehmen wie Wyss Samen Pflanzen, Avia oder Switcher.
Kommuniziert wird der Relaunch mit einer Kampagne von Sulzer Sutter. Diese startete schweizweit mit einer Teaser-Lawine von farbigen Punkten. In der Aufklärung präsentieren die Plakate, Anzeigen und Banner jetzt attraktive Prämien, die man mit Mondo-Punkten gewinnen kann.
Andreas Panzeri
1290581309_img091104_mondo111
1290581309_img091104_mondo2
Das neue Mondo-Magazin erchient fünfmal pro Jahr, mit einer Startauflage von 500’000 Exemplaren und 40 Seiten voller Ideen rund um das Leben in der Familile. im Heft ist auch Raum für den Katalog der Prämien sowie redaktionelle Beiträge und Werbung der beteiligten Marken mit Sammelpunkten.

Konkurs ohne Betreibung

Ein Betreibungsverfahren kann mühsam sein und lange dauern. Sie können das Verfahren abkürzen, wenn Ihr Geschäftskunde die Zahlungen eingestellt hat und Sie das beweisen können. Von Michael Krampf, lic.iur., Rechtsanwalt, Jurist und Redaktor beim Beobachter Beratungszentrum.

Zahlt ein Firmenkunde Ihre Rechnung nicht, müssen Sie ihn irgendwann betreiben, wenn Sie zu Ihrem Geld kommen wollen. Ein solches Betreibungsverfahren kann mühsam sein und lange dauern, vor allem, wenn Sie Ihren Anspruch vor Gericht beweisen müssen. Oder wenn der Schuldner versucht, sich seiner finanziellen Verantwortung mit allen legalen und illegalen Mitteln zu entziehen. Doch unter bestimmten Umständen können Sie das Betreibungsverfahren abkürzen: Wenn Ihr Geschäftskunde die Zahlungen eingestellt hat, können Sie direkt beim Konkursrichter die Konkurseröffnung verlangen.
Der Richter eröffnet den Konkurs, wenn Sie die Zahlungseinstellung Ihres Kunden beweisen. Blosse Behauptungen genügen nicht. Sie müssen Unterlagen einreichen, aus denen die Zahlungseinstellung eindeutig hervorgeht. Als Beweismittel gelten in der Praxis etwa ein mehrseitiger Betreibungsregisterauszug oder ein Schreiben, in dem der Schuldner selber seine Zahlungsunfähigkeit eingesteht oder seine Gläubiger bittet, ihre Forderungen zu stunden oder auf einen Teil davon zu verzichten.
Für das Verfahren ist das Gericht am Betreibungsort des Schuldners zuständig. Der Richter lädt Sie und den Schuldner zur Verhandlung vor.
Die direkte Konkursbetreibung hat viele Vorteile: Sie können das Betreibungsverfahren umgehen und sparen so Zeit, Geld und Nerven. Zudem führt die Vorladung des Konkursrichters zur Verhandlung unter Umständen dazu, dass sich der Schuldner bei Ihnen meldet und die Forderung oder einen Teil davon bezahlt, falls Sie das Konkursbegehren zurückziehen. Dieses Verfahren dient also möglicherweise als Druckmittel. Und schliesslich kann Ihnen nicht viel passieren. Im ungünstigsten Fall weist der Konkursrichter Ihren Antrag ab, weil Sie die Zahlungseinstellung nicht beweisen können. Dann müssen Sie zwar die Gerichtskosten übernehmen, die maximal 500 Franken betragen. Nach wie vor steht es Ihnen offen, Ihre Forderung im normalen Betreibungsverfahren einzufordern.
Buchtipp: So kommen Sie zu Ihrem Geld
Der Beobachter-Ratgeber führt in leicht verständlicher Sprache durch das Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. Das Handbuch zeigt Unternehmen, wie sie das Verlustrisiko vom ersten Geschäftskontakt an eindämmen können und wie sie Schritt für Schritt vorgehen müssen, wenn ein Kunde die Rechnungen nicht bezahlt. Mit zahlreichen Mustern für Briefe, Klagen sowie Tarifen, nützlichen Adressen und Links.
1. Auflage 2006,
Beobachter-Buchverlag,
ISBN 978-3-85569-338-2,
328 Seiten, gebunden,
Fr. 48.-
1290581309_img091104_beo_buch
Neu für KMU: Rechtsberatung bei Fragen, die Ihr Unternehmen betreffen
Der neue Service des Beobachters: kompetente Rechtsberatung für KMU und ihre Mitarbeiter. 6 Monate für nur Fr. 99.– (Einführungspreis).
Sie erreichen die Rechtsexpertinnen und -experten montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 043 444 54 09. Zudem erhalten Sie vollen Zugriff auf die Beratungsplattform Helponline.ch und eine Beobachter-Zeitschrift alle 14 Tage. Im Preis inbegriffen ist auch ein Geschenk: das Standardwerk für KMU vom Beobachter-Buchverlag,
«So kommen Sie zu Ihrem Geld», im Wert von Fr. 48.–.
Bestellen Sie das Beratungsabonnement für KMU unter: www.werbewoche.ch oder per Telefon: 0800 83 0800.

Top der Woche: 20 Minuten sanft aufgefrischt

Neue Schrift, neu gestaltete Leads und mehr Kästchen mit Infos und Zitaten. Die Pendlerzeitung 20 Minuten ist am Montag mit einem sanft aufgefrischten Layout erschienen.

Neue Schrift, neu gestaltete Leads und mehr Kästchen mit Infos und Zitaten. Die Pendlerzeitung 20 Minuten ist am Montag mit einem sanft aufgefrischten Layout erschienen.
Die Auffrischung sei eine Folge der Zusammenführung von 20 Minutes und Le Matin Bleu in der Westschweiz, wie 20-Minuten-Geschäftsführer Marcel Kohler und Chefredaktor Marco Boselli in einem Communiqué schreiben. Im Zuge der Fusion der beiden Pendlerzeitungen seien neben redaktionellen Elementen auch verschiedene Gestaltungsmerkmale von Le Matin Bleu in das Layout von 20 Minutes übernommen worden. Diese gestalterische Weiterentwicklung schlage sich auch im Layout von 20 Minuten in der Deutschschweiz nieder. Mit der Auffrischung erhalte das Blatt eine «gewisse lateinische Verspieltheit», ohne dass die Wahrnehmung der Zeitung als nationale Medienmarke verwässert werde, heisst es in der Mitteilung. Begleitet wurde die sanfte Umgestaltung von den Designerinnen Mary Jane Fahey aus New York und Marianna Ochs aus Rio de Janeiro.

Energy will Scaglione Konzession abkaufen

Das konzessionslose Radio Energy Zürich will dem Konkurrenten Radio Monte Carlo seine Konzession abkaufen, um via UKW auf Sendung zu bleiben. Beim Ringier-Radio stehe laut einem Bericht der Neuen Züricher Zeitung derzeit der Kauf des Senders, der im Frühling 2010 auf UKW in Zürich starten sollte und Giuseppe Scaglione gehört, im Vordergrund. Dies nachdem eine UKW-Übergangsfrequenz bis zum Umstieg auf die digitale DAB+-Technik am Veto der Konkurrenten scheitern dürfte.

Mit Radio 105 besitzt Scaliogne allerdings schon eine Station, die wie Energy auf Junge zugeschnitten ist. Der Senderchef wollte den möglichen Deal mit Energy gemäss Satnews.de zumindest nicht dementieren. Der NZZ antwortete er mit: «Kein Kommentar».

www.satnews.de

Republica gestaltet neuen Auftritt für Schaerer

Im Rahmen eines Gesamtmandates hat die Berner Kommunikationsagentur Republica die Kaffeemaschinen-Spezialistin Schaerer beim Schritt von der Hersteller- zur emotionalen Kaffeekompetenzmarke begleitet. Den Abschluss dieses Prozesses markierte Anfang Oktober die Enthüllung des neuen Logos am neuen Hauptsitz der Schaerer in Zuchwil/SO.

Am Anfang des Veränderungsprozesses standen verschiedene Workshops, bei denen Republica in Zusammenarbeit mit dem Kunden die neue Positionierung und den Kern der Marke ausarbeitete. Republica entwickelte die Corporate Identity mit einem Leitbild für die Mitarbeitenden. Als erste kommunikative Essenz der Arbeit entstand der neue Claim «Coffee comes to life», dem über einen Zeitraum von zwei Jahren eine ganze Reihe von weiteren Gestaltungs- und Kommunikationsmittel folgten: das überarbeitete Logo, eine neue Bildwelt, Imagefilm und Imagebroschüre, Produktprospekte, eine neue Webseite sowie das Gestaltungskonzept für Messestände und für das neue Firmengebäude.
1290581308_img091104_schaerer4
1290581308_img091104_schaerer2
1290581308_img091104_schaerer1
1290581308_img091104_schaerer3
get_footer();