Unternehmenssprecher des Jahres: Urs Ackermann

Der Unternehmenssprecher des Jahres ist gekürt. Auch dieses Jahr gilt der Mediensprecher der ZKB, Urs Ackermann, unter Schweizer Wirtschaftsjournalisten als der Beste seiner Gilde. Die Swisscom ist mit Sepp Huber neu unter den ersten drei.

Nach Urs Ackermann von der ZKB auf dem ersten Platz ist die Swisscom mit Sepp Huber dieses Jahr zweitplatziert. Dies schreibt die Handelszeitung online. Sein Kommunikationsstil scheint um einiges besser anzukommen, als derjenige seines Kollegen im letzten Jahr. So hat Huber 28 Ränge gutgemacht und Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel abgelöst, der auf den fünften Platz gerutscht ist.
Am Schluss der Rangliste hat sich mehr getan als an der Spitze.Werner Abegg von der Nationalbank ist in der Gunst der schreibenden Gilde noch immer nicht gestiegen, und auch mit Schindler-Sprecher Ricardo Biffi bekunden seine Gesprächs- Partner ihre Mühe. Das Schlusslicht vom letzten Jahr, , Beatrice Howald von Swatch, hat dafür fast 19 Ränge gutgemacht und Tamedia-Mediensprecher Christoph Zimmer ist von Platz 60 auf Platz 29 hochgeklettert. Weniger erfreulich jedoch die Platzierung der SBB – sie haben satte 27 Ränge eingebüsst.

www.handelszeitung.ch

Zu guter Letzt: Werbeanstalt macht den heimtückischen Mörder COPD bekannt

Man spricht von Aids oder aktuell von der Schweinegrippe und dabei gibt es eine Krankheit, die Welt- und Schweiz-weit immer noch weit unterschätzt und zu wenig bekannt ist: COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease). Die chronische und unheilbare Lungenkrankheit – die auch als Raucherlunge bekannt ist - engt die Luftwege der Erkrankten mit langsamer Fortschreitung ein bis hin zum Atemversagen. Genau diese Beeinträchtigung der Krankheit hat die Werbeanstalt Schweiz in ihrer neuen COPD-Präventionskampagne für die Lungenliga Zürich zum Thema gemacht.

Man spricht von Aids oder aktuell von der Schweinegrippe und dabei gibt es eine Krankheit, die Welt- und Schweiz-weit immer noch weit unterschätzt und zu wenig bekannt ist: COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease). Mit einer Kampagne zielt die lUngenlige nun darauf ab, den Bekanntheitsgrad dieser Krankheit zu erhöhen und zu sensibilisieren. Die Werbeanstalt hat hierfür Sujets gestaltet, welche unterlegt sind mit dem Slogan «COPD erstickt Dich ganz langsam und heimtückisch, ohne Vorwarnung». Diese Botschaft wird stringent über alle Werbemittel thematisiert. So auf Plakaten, ÖV-Dispensern, Cards for free und mit den zahlreichen BTL-Massnahmen, die auch in Clubs und Bars für Aufsehen sorgen sollen. Mit einem Selbsttest, den man online im Internet und auf der Rückseite der Postkarten macht, kann zudem das eigene COPD-Risiko eruiert werden.

Verantwortlich bei Lungenliga Zürich: Robert Zuber (Geschäftsführer), Alexandra Vogel (Leiterin Public Relations). Verantwortlich bei Werbeanstalt Schweiz: Reto Dürrenberger (Strategie), Sarah Hiltebrand (CD), Mike Krüll (Text/Konzept), Sascha Fanetti (Senior AD), : Sarah Erni (AD-Assistentin), Oli Bergmann, Fabienne Tschanz (Beratung), Andi Laub (DTP). Fotografie: Tobias Stahel.

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Radio 1 ab sofort in Winterthur empfangbar

Radio 1 hat den Sendebetrieb in der Region Winterthur auf der Frequenz 102,1 aufgenommen. Dies ist die erste Ausweitung des Sendegebiets nach der definitiven Erteilung der Konzession für das Gebiet Zürich-Glarus.

In den nächsten Wochen und Monaten werden weitere Sender in Betrieb genommen. Der Endausbau ist auf Mitte 2010 vorgesehen.

www.radio1.ch

Edipresse-Angestellte protestieren gegen Entlassungen

Am Mittwochmittag haben zwischen 150 und 200 Personen vor dem Edipresse-Gebäude in Lausanne gegen die angekündigten Entlassungen demonstriert. Eine Delegation überreichte der Direktion anschliessend einen offenen Brief. Darin forderte die Gruppe einen «richtigen Sozialplan».

Die Protestierenden drückten in dem offenen Brief gemäss SDA «den Verdruss der Angestellten über die einseitigen Entscheide der Edipresse-Direktion» aus. Sie bemängelten das Fehlen eines sozialen Dialoges und forderten ein Datum für «richtige Verhandlungen». Für den Mittwochnachmittag war eine zweite Protestaktion vor dem Druckzentrum in Bussigny VD geplant.

www.sda.ch

Aufgehorcht: Namics entwickelte mit Phonak neue Webplattformen für gutes Hören

Das Unternehmen der Publigroupe, Namics, konzipierte, gestaltete und setzte mit dem Hörgerätehersteller Phonak eine neue Internet-Präsenz um. Das Team erstellte für bisher vier Länder unter www.phonak.com eine B2C-Plattform für Endkunden. Die Bedürfnisse der Händler bedient der Hörgerätehersteller auf einem neu entwickelten B2B-Portal, www.phonakpro.com, das in den USA zusätzlich mit einem eStore und verschiedenen eServices online ist.

Auf der B2B-Plattform finden Vertriebspartner wie Akustiker und Audiologen umfassende Informationen zur gesamten Produktpalette und zahlreiche Serviceangebote, zu denen auch Beratungsunterlagen und Hintergrundmaterial gehören. In den USA findet sich auf der Plattform ausserdem bereits ein eStore sowie diverse prozessunterstützende eService-Applikationen, wie Bestellübersicht oder Dokumenten-Center. Unter Phonak.com finden Hörgeräteträger und ihr Umfeld Wissenswertes rund um das menschliche Gehör, Hörverlust und den Einsatz von Hörgeräten. Damit spricht Phonak vermehrt die Endkunden an und geht auf ihre Bedürfnisse ein.

www.namics.com

Markenduft – Duftmarke

«Du bist dufte», «ich kann dich gut riechen» – wer hört das nicht gern? Trotzdem sind in der Schweiz bisher nur wenige Unternehmen auf die Idee gekommen, ihrer Marke neben einem Gesicht und einem Klang auch einen charakteristischen Duft zu geben.

Gerüche sind eng mit Emotionen verbunden, sie können Gefühle ausdrücken und Gefühle hervorrufen. Der Geruch von Zimt versetzt einen direkt in Grossmutters Küche, zwischen Lebkuchen und Zimtsterne. Feuchte Socken rufen – im besten Fall – Bilder von der letzten Skitour vor Augen, und Lederduft erinnert an den schweren Backensessel in Vaters Büro, in dem sich Kater Mikesch immer zusammenrollte. Der Geruchssinn war der erste Sinn, der während der Evolution ausgebildet wurde, und er ist der einzige menschliche Sinn, der bereits bei der Geburt voll entwickelt ist. Jeder Mensch kann etwa 10‘000 Gerüche speichern und wiedererkennen, 90 Prozent der Geschmackswahrnehmung laufen über den Geruchssinn. «Gerüche sind der einzige Sinneseindruck, der ungefiltert das Gehirn erreicht», sagt Hans Rudolf Keller*, Neuromarketingexperte, Mentaltrainer und Inhaber von Mental.ch. Das macht ihre besondere Kraft aus. Gerüche beeinflussen uns auch dann, wenn wir sie nicht bewusst wahrnehmen. Sie steuern unser Unterbewusstsein, herrschen über Sympathie und Antipathie. Die feinen Einflüsse von Düften reichen so weit, dass wir uns in einem Raum wohlfühlen oder einen Menschen mögen, ohne zu realisieren, dass es Düfte sind, die uns so empfinden lassen. Auch schlechte Gefühle können von Gerüchen hervorgerufen werden: «Ich kann ihn nicht riechen», ist weit mehr als eine Metapher. Düfte steuern unser Sozial- und Sexualverhalten, und sie beeinflussen den Hormonhaushalt. Auch mit unserer Partnerwahl hat die Nase mehr zu tun, als den meisten von uns bewusst ist.
Kaufentscheide sind Gefühlssache
Bei der Wahl einer Marke entscheiden wir uns ähnlich intuitiv wie bei der Auswahl unseres Lebenspartners. Warum tragen Sie Boss, nicht Hilfiger? Liegt es wirklich an der besseren Passform und den edleren Farben? Warum fahren Sie Audi, nicht Hyundai? Ausgereiftere Technik? Kurz: Marken mobilisieren Emotionen. Entweder passt eine Marke zu Ihnen und Sie fühlen sich mit ihr wohl, oder eben nicht. Was liegt näher, als diesen Beziehungsaufbau mit Düften in die gewünschte Richtung zu lenken? Caroline Demeulemeester** hat sich genau das auf ihre duftenden Fahnen geschrieben. Aus natürlichen Essenzen kreiert die Marketingberaterin und diplomierte Aromatologin seit 2006 Parfums und Raumdüfte für Privatleute und Unternehmen: «Ich übertrage die Werte einer Marke in Duft», erklärt sie. «Zu einer klassischen Marke passt zum Beispiel Patchuli, zu einer frischen, jungen Marke eher Lotusblume.»
Solche Duftnoten kombiniert Demeulemeester zu einem Markenduft, mit dem dann der Hauptsitz eines Unternehmens, seine Niederlassungen, Flagship-Stores, Messestände, Verkaufsräume, der POS und sogar Produkte beduftet werden können. Die Kunst am Ganzen ist die Dosierung: Die Düfte dürfen keine olfaktorische Ohrfeige sein, die à la «Parfumerie ganz kurz vor Weihnachten» oder «Vanillearoma auf dem WC» sofort Geruchssinn und Denkvermögen abtöten. Markendüfte werden via Duftsäule oder Klimaanlage so fein dosiert in der Luft verteilt, dass sie nicht einmal wahrnehmbar sind, wenn man ganz genau hinriecht. Sie schlängeln sich subtil durch unsere Nase in die Blutbahn und erzeugen ein gutes Gefühl – das unbewusst mit der Marke verknüpft und abgespeichert wird. «BMW und Mercedes haben bereits vor 30 Jahren mit der Beduftung ihrer Autos angefangen», berichtet Demeulemeester. «Zunächst ging es nur darum, zum Beispiel mit Lederduft unerwünschte Kleber- und Plastikgerüche zu vertreiben.» Mercedes hat inzwischen ein eigenes Duftkonzept für Räume und Produkte, das im gesamten Konzern eingesetzt wird. Die modebewussten Italiener zeigen, wie es weitergehen könnte: Wer im vergangenen Jahr in Italien einen Lancia Ypsilon kaufte, konnte zwischen drei Geruchsnoten für sein Fahrzeug wählen.
Vanille gegen nassen Hund
Doch nicht nur Automobilkonzerne setzen auf feine Gerüche. Auch Manor, Globus und die Migros beduften in allen Abteilungen, nicht nur bei Fleisch und Backwaren. Auch Kinderkleidung, Papierwaren und Haushaltgeräte haben einen eigenen Geruch. So bringen die Retailer ihre Konsumenten ganz subtil in Kaufstimmung. Einen auf die Marke abgestimmten Duft leisten sich Siemens, der Autosalon Genf, Singapore Airlines, der Flughafen Zürich und die Uhrenmarke Omega. Siemens verbucht seit Einführung seines neuen Duftkonzepts sogar 30 Prozent weniger Krankheitstage in der Belegschaft. Weil es gut riecht? Genau. Ein positiver Nebeneffekt der Raumbeduftung ist nämlich die Reinigung der Luft, nicht nur von üblen Gerüchen, sondern auch von Bakterien und Keimen. Die Firma Air Creative aus Rheinfelden zum Beispiel bietet ein Beduftungssystem an, das zuallererst den Schmutz aus der Luft filtert, in einem zweiten Schritt unangenehme Gerüche wie Rauch oder Schweiss eliminiert und erst dann die gut duftenden Essenzen in die saubere Luft abgibt. «Nasser Hund», «alte Sportschuhe» und «verschwitztes Hemd» werden mit Maisstärke also erst einmal neutralisiert, bevor sanfter Vanille- oder Grapefruitduft einen Wohlfühleffekt erzeugen. Alles andere ergäbe eine schier unerträgliche, olfaktorische Kakophonie.
Die Hotelketten Swissôtel und Hyatt haben längst erkannt, wie gut sie sich mit Düften von ihrer Konkurrenz abheben können. Swissôtel-Häuser haben an allen Standorten den gleichen «Corporate Scent», die Hyatt-Hotels in Paris, Dubai, Washington und Zürich besitzen einen individuellen Duft – jeweils passend zur Stadt. Für das Zürcher Hyatt hat sich der Pariser Parfumeur Blaise Mautin von Bellevue, Grossmünster und Limmat inspirieren lassen und aus Bergamotte, Grapefruit, Ylang-Ylang, Thymian und Patchuli einen frischen, jungen und dynamischen Duft geschaffen. So riecht Züri – jedenfalls für die Gäste des Hyatt. Sie erleben die Stadt nicht nur draussen vor der Tür, sondern auch in Raumspray, Kerzen, Körperlotion, Duschgel, Seifen und Badesalz. Und kommen hoffentlich wieder.
Atmosphäre macht den Unterschied
Gute Gerüche sind schön – aber haben sie wirklich Einfluss auf Markenimage und Umsatz? «Ja», sagt Duftexpertin Demeulemeester und belegt ihre Überzeugung mit einem Beispiel: Beiersdorf hat für Nivea ein Experiment in zwei Kinosälen durchgeführt. In beiden Sälen war vor dem Film ein Werbespot für ein Nivea-Produkt zu sehen, in einem der Säle wurde zudem Nivea-Duft versprüht. Nach dem Film wurden die Kinobesucher gefragt, ob sie sich an den Nivea-Spot erinnern können. Im bedufteten Kino waren es 37 Prozent, im duftfreien weit weniger. Bei einem anderen Test schauten sich 45 Probanden in zwei identischen Räumen das gleiche Paar Sportschuhe an. Der eine Raum war duftfrei, der andere in einen leichten Blütenduft getaucht. Auch wenn Blütenduft und Sportschuhe im Alltagsverständnis kaum zusammengehen: 84 Prozent der Versuchspersonen gefielen die Schuhe im bedufteten Raum besser als im unbedufteten. Eine sportliche Leistung.
«Beim Scent Branding und Scent Marketing gibt es noch erhebliches Entwicklungspotenzial», sagt Demeulemeester. «Discotheken und Beizen müssen in der rauchfreien Zukunft zum Beispiel ein wirksames Mittel gegen Schweissgeruch finden. In Trams, Postdienststellen und SBB-Schalterhallen muss man oft warten und unangenehme Gerüche ertragen. Warum eigentlich? Ärzte könnten mit gezielter Beduftung den Stress ihrer Patienten abbauen, und auch beduftete Ausstellungen kann ich mir gut vorstellen. Der Duft kann das Erlebnis noch verstärken.» Die Entwicklung eines Duftkonzepts mit einem Duft kostet bei Demeulemeester 2‘000 Franken, für jeden weiteren Duft kommt der gleiche Betrag dazu. Ausserdem muss noch die Duftsäule angeschafft werden, die zum Beispiel bei Air Creative je nach Gerätetyp und Raumgrösse zwischen 200 Franken und 3‘000 Franken kostet.
Natürlich darf, wer seine Verkaufsräume in einen angenehmen, kaum wahrnehmbaren Duft hüllt, nicht erwarten, dass sein Umsatz sprunghaft steigt. Der Duft kann aber durchaus bewirken, dass sich Kunden im bedufteten Geschäft wohler fühlen und sich dort lieber aufhalten als in einem anderen Laden. Sie verweilen dort länger, kommen eher wieder und kaufen im Endeffekt vielleicht auch mehr. Heute kann man alles überall kaufen. Da macht Atmosphäre eben den kleinen, aber entscheidenden Unterschied.
Anne-Friederike Wilhelm
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In Flagranti: Der Tatbeweis für die «Energie mit Intelligenz»

Vor einem Jahr hat die Agentur In Flagranti für 1to1 Energy, den Verbund von über 140 regionalen Energieversorgungsunternehmen aus 15 Kantonen, einen neuen Kommunikationsauftritt entwickelt und lanciert. In dessen Zentrum steht der Claim «Energie mit Intelligenz». Nun kommt der Tatbeweis: 1to1 Energy und In Flagranti zeigen am Beispiel der 1to1 Energy-Beleuchtungsbroschüre und einer LED-Lichterketten-Aktion, wie man intelligent mit Energie umgehen kann.

Wiederum erzählt die Lysser Werbeagentur die Geschichte aus der Sicht eines Gegenstandes. Diesmal sind es die Strom fressenden Glühbirnen und traditionellen Lichterketten, die um ihre Existenz bangen. Zu Recht, denn mit dem geschickten Einsatz von Sparlampen kann man den Energieverbrauch um bis zu 80 Prozent senken, ohne auf Helligkeit und Gemütlichkeit zu verzichten. Wie erfährt man in der 1to1 energy- Beleuchtungsbroschüre.
Eine konkrete Möglichkeit, den Stromverbrauch zu reduzieren, bietet die Lichterketten-Aktion. Dabei wird den Kundinnen und Kunden eine LED-Lichterkette zum halben Preis abgegeben, die 75% Strom spart.
Inszeniert wurden die Dramen der veralteten Lichtquellen mit stimmungsvollen Fotos im Halb- und Dämmerungslicht. Die Kampagne läuft vom 19.Oktober bis zum 13.November 2009.
Verantwortlich bei 1to1 Energy: Team Marketingkommunikation und Vertrieb Privatkunden. Verantwortlich bei In Flagranti Werbeagentur bsw: Team In Flagranti Werbeagentur. Fotografie: Michel Jaussi.

www.inflagranti.ch

Redaktion von Le Matin bekundet Solidarität

Die Journalisten von Le Matin haben am Dienstag für eine Stunde ihre Arbeit niedergelegt. Sie bekundeten damit ihre Solidarität mit den Fotografen, die von den Abbaumassnahmen bei Edipresse stark betroffen sind. Dazu hatten sich rund 70 Personen in Lausanne versammelt.

Die Fotografen sind von den Abbaumassnahmen durchEdipresse sehr stark betroffen. Ihr Bestand soll um etwa einen Drittel reduziert werden. Die Redaktoren der Westschweizer Tageszeitung trugen Plakate mit sich, auf denen Parolen standen wie «Stop den Entlassungen» oder «Was zuviel ist, ist zuviel». Insgesamt hatten sich knapp 70 Personen zwischen 15 und 16 Uhr beim Bahnhof Lausanne eingefunden.
Auch für die Druckerei und die technischen Dienste wurde noch keine Einigung erzielt. Daher sind am Mittwoch zwei weitere Protestaktionen geplant – eine vor dem Edipresse-Gebäude in Lausanne und eine vor der Druckerei in Bussigny VD. Wie die Gewerkschaft Comedia verlauten liess, sollen die Aktionen helfen, die nötige Aufmerksamkeit der Direktion zu
erhalten.

www.sda.ch
www.edipresse.ch

Der Impact Check der Werbewoche

Wir zeigen, wie aktuelle Kampagnen bei den Konsumenten abschneiden.

Beim Kriterium Awareness liegt die Kampagne für Total/Migros von der Werbe-agentur Exxtra an der Spitze, gefolgt von der Feldpausch-Kampagne der Agentur By Heart und Vögele Shoes von Jung von Matt/Limmat. Vögele Shoes gewinnt beim Kriterium Uniqueness, gefolgt von der Kampagne für Welti Furrer von Ruf Lanz und der Uncle- Ben’s-Kampagne von Wirz. Beim Kriterium Brand Fit liegt die Kampagne für Ovomaltine Choco Crunch der Werbeagentur Maxomedia an der Spitze, gefolgt von Feldpausch und der Blick-Kampagne von der Agentur Scholz & Friends Zürich. Bei der Likeability siegt die Anzeige für Vögele Shoes vor Uncle Ben’s und Welti Furrer.

> Ergebnisse im Überblick
> Detaillierte Ergebnisse

Fragestellung und Methodik
Methode: Computer Assisted Web Interviews (CAWI).
Instrument: Online-Interviews über die Marketagent.com-reSEARCH-Plattform.
Zielgruppe: webaktive Personen aus der Deutschschweiz zwischen 14 und 59 Jahren.
Sample-Grösse: n = 500 Netto-Interviews, Random Selection nach Quoten.
Erhebungszeitraum: 21.10. 2009 – 29. 10. 2009.
Fragen:
Wir haben Ihnen zu Beginn der heutigen Befragung einige Anzeigen vorgestellt.
An welche dieser Anzeigen können Sie sich erinnern? Bitte nennen Sie uns die werbenden Unternehmen bzw. die beworbenen Marken. (Awareness)
Inwieweit heben sich diese Anzeigen Ihrer Meinung nach von anderer Werbung in Zeitungen, Magazinen und Zeitschriften ab? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= hebt
sich überhaupt nicht ab) bis 6 (= hebt sich sehr stark ab). (Uniqueness)
Inwieweit passen diese Anzeigen zu dem Bild, das Sie von den jeweiligen Marken/Unternehmen haben? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= passt überhaupt nicht zu meinem Bild von dieser Marke) bis 6 (= passt sehr gut zu meinem Bild von dieser Marke). (Brand Fit)
Inwieweit gefallen Ihnen die folgenden Anzeigen? Bitte bewerten Sie jeweils von
1 (= gefällt mir überhaupt nicht) bis 6 (= gefällt mir sehr gut). (Likeability)
Bei den abgedruckten Werten handelt es sich jeweils um die Top-Box-Bewertungen «hebt sich sehr stark ab», «passt sehr gut zu meinem Bild der Marke», «gefällt mir sehr gut».
Die restlichen Werte finden sich auf Werbewoche.ch.
Verfasserin der repräsentativen Studie «Werbelieblinge der Schweiz» ist die auf Online-Marktforschung spezialisierte Marketagent.com Schweiz, die über ein registriertes Panel von 20 000 befragungswilligen Personen in der Deutsch- und der Westschweiz verfügt. Marketagent.com Schweiz ist ein Tochterunternehmen des führenden österreichischen Marktforschungsunternehmens Marketagent.com online reSEARCH GmbH und der Schweizer Kommunikationsagentur Contract Media AG.

Swiss-Ski Grand Prix Migros Kampagne 2010

Unter dem Motto «Der Start ist das Ziel» startet das grösste Kinder-Skirennen Europas in die Saison 2010. Neben den 3-sprachig realisierten Werbemitteln wie Ausschreibungen, Plakate, Startlisten, Rotairs und der Migros-Tragtasche, wurde dieses Jahr die Website Gp-migros.ch komplett neu erstellt.

Die Internetplattform des von Swiss-Ski organsierten GP Migros kombiniert kindergerechtes Design mit klaren Strukturen. User werden auf der Startseite zielgruppenorientiert abgeholt und gelangen rasch zu den wichtigsten Informationen wie Infos über die Rennen, Start- und Ranglisten. Konzept und Design stammt von der Grafik- und Multimediaagentur Teil.ch. Die technische Realisation des Internetauftrittes wurde durch Unic mit dem Open-Source CMS TYPO3 realisiert.
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Spacetrains Musik neu bei iTunes und Amazon

Spacetrain komponiert unter anderem Musik für Werbungen. Ab sofort vertreibt das international tätige Musikstudio aus Zürich seine Produktionen als Singles und auf Compilations.

Das Unternehmen zeichnet unter anderem für die Musik der Werbungen von Zürich Financials, Mazda, Renault, Credit Suisse und AXA verantwortlich. Für seine Musikkompositionen hat es einen weltweit exklusiven Onlinevertrag mit Apple iTunes und Amazon geschlossen. Ab sofort werden alle Produktionen der «In-House-Bands» wie Think About Cosmos, Aries In Mars, Spacetrain, Limmatstreet, Paradise Space Shuttle, Another Night, Outlandoz d’Amour, L.A. Boogie Stars, hinter denen Dave Macloed und Dean Montenegro stehen, weltweit online als Singles und auf Compilations vertrieben. Zusätzlich wurde der Produktionsbereich Werbe- und Filmmusik durch die neue Mastering-Einheit C.O.C. ausgebaut.

Monika Stocker steigt in den Journalismus ein

Die ehemalige Stadträtin Monika Stocker wird Ko-Chefredaktorin von «Neue Wege – Zeitschrift für Religion und Sozialismus». Die 61-Järige tritt die 20-Prozent-Stelle Anfang 2010 an.

Die frühere Grünen-Politikerin wird zusammen mit Ko-Chefredaktor Rolf Bossart und der Redaktionskommission für Inhalt und Sprache der Monatszeitschrift verantwortlich sein, wie es in einem Artikel des Tagesanzeigers vom Dienstag heisst. Das seit 1906 bestehende Blatt sieht sich als Sprachrohr des religiösen Sozialismus, deren treibende Kraft der protestantische Theologe Leonhard Ragaz (1868-1945), Mitbegründer und langjähriger Redaktor der Neuen Wege, war.

(Bild: Keystone)

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