Markenhandel: Grossverteiler und Discounter beherrschen den Markt
Im Schweizer Detailhandel verschlechtern sich die Rahmenbedingungen für Markenartikel zusehends. Die Grossverteiler Coop und Migros würden den Markt beherrschen und die Discounter aus Deutschland die Preisspirale nach unten antreiben, klagt die Branche.
Umso wichtiger werde für Schweizer Markenhersteller, sich alternative Standbeine aufzubauen und die bewährten Vertriebs- und Kommunikationskanäle zu ergänzen, stellt die Branchenorganisation Promarca gemäss SDA fest. Vor allem das Internet werde zu einem bedeutenden Standbein der Zukunft.
Die neu im Markt auftretenden Discounter brächten die Markenhersteller mit ihrer Tiefpreispolitik in Bedrängnis. Das beste Beispiel dafür sei der momentane Marken-Preiskampf. Markenartikel würden missbraucht, um Lockvogel-Werbung zu betreiben, so Anastasia Li-Treyer, Direktorin von Promarca. Das Geld für solche Aktionen werde vornehmlich von den Lieferanten eingefordert. Zum Preisdruck erschwerend hinzu komme eine steigende Zahl an Eigenmarken und schädigende Produktnachahmungen.
Die neu im Markt auftretenden Discounter brächten die Markenhersteller mit ihrer Tiefpreispolitik in Bedrängnis. Das beste Beispiel dafür sei der momentane Marken-Preiskampf. Markenartikel würden missbraucht, um Lockvogel-Werbung zu betreiben, so Anastasia Li-Treyer, Direktorin von Promarca. Das Geld für solche Aktionen werde vornehmlich von den Lieferanten eingefordert. Zum Preisdruck erschwerend hinzu komme eine steigende Zahl an Eigenmarken und schädigende Produktnachahmungen.












