Etat: Erdmannpeisker für Rivella am Start

Erdmannpeisker hat sich im Rahmen einer Wettbewerbspräsentation den Rivella-Etat gesichert. Die Bieler Agentur konnte mit einer crossmedialen Kampagne überzeugen.

Zum Einsatz kommen dabei klassische, below-the-line sowie Online-Massnahmen. Letztere werden in Zusammenarbeit mit Orange8 Interactive realisiert. Das Team von Creative Director Gabriel Peisker arbeite bereits mit Hochdruck an der Kampagnenumsetzung, schreiben die Werber in einer Mitteilung vom Montag. Der Launch ist für April 2010 vorgesehen.

Best of Swiss Web: Anmeldefrist für Jubiläumsaward läuft

Ab sofort können Schweizer Web- und Mobileprojekte für die Best of Swiss Web-Awards eingereicht werden. Einsendeschluss für Webauftritte oder Onlinekampagnen ist der 8. Januar 2010.


Zum zehnten Mal wird am 25. März 2010 im Kongresshaus Zürich der Master of Swiss Web für das beste Schweizer Webprojekt des Jahres verliehen. Den Geburtstag feiert Best of Swiss Web mit einer «Award Night» unter dem Motto «Das Web der Pioniere, die Pioniere des Web». Das Jubiläum wird ausserdem mit der Spezialkategorie «Simply the Best» zelebriert: Portale, die Schweizer Webgeschichte schrieben und die Pionierzeit des Webs prägten – ob heute noch existierend oder nicht – sollen einen nostalgischen und vielleicht auch augenzwinkernden Rückblick in die Kinderstube ermöglichen, schreiben die Veranstalter in einem Communiqué vom Montag.
Die Best of Swiss Web Association unterstützt mit dem Award die Schweizer E-Business-, Internet- und Mobile-Branche. Ziel von Best of Swiss Web ist die Förderung von Transparenz und Qualitätsstandards in der Schweizer Web- und ICT-Branche sowie das Angebot von attraktiven Networking-Gelegenheiten.

Econ Awards: Hear-the-World-Magazin ausgezeichnet

Vergangenen Freitag wurden in Berlin die Econ Awards Unternehmenskommunikation 2009 verliehen. Hear the World, das Magazin für Hör-Kultur des Schweizer Unternehmens Phonak, gewann Gold in der Kategorie «Magazin/Newsletter». Die Hear-the-World-Kampagne erreichte die Shortlist in der Kategorie «Strategische Unternehmenskommunikation».

Das Magazin habe die Jury mit der innovativen Grundidee sowie der hohen journalistischen und gestalterischen Qualität überzeugt, heisst es in einem Communiqué vom Montag. Die Publikation wurde im Januar 2007 von Phonak ins Leben gerufen, um den Lesern die Facetten und die Faszination des Hörens näher zu bringen. Das Heft erscheint vierteljährlich in deutscher und englischer Sprache und ist am Kiosk oder via Hear-the-world.com erhältlich. Der Nettoerlös aus dem Abo-Verkauf geht an die Hear-the-World-Foundation, die weltweit Projekte zum Thema Hören unterstützt.
Die Econ Awards werden jährlich von Econ Verlag und Handelsblatt für herausragende Projekte in der Unternehmenskommunikation vergeben. Insgesamt vergab die Jury in neun Kategorien die Trophäen viermal in Platin, siebenmal in Gold, sechsmal in Silber, siebenmal in Bronze und viermal den Special Award. Die Gewinner und die Shortlistplatzierten werden im Jahrbuch der Unternehmenskommunikation, Band 03 veröffentlicht, das ab sofort im Handel erhältlich ist.

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Cherrypicker: Agentur-Website des Jahres ausgezeichnet

Das Hamburger Agenturmanagement-Beratungsunternehmen Cherrypicker hat erneut die «Agentur-Website des Jahres» ausgezeichnet. Sieben Agenturen konnten am 20. November den Award in Gold, Silber und Bronze entgegennehmen.

Ihre Internetseiten stimmten mit den Anforderungen der Jury überein und damit mit denen der potenziellen Kunden, heisst es in einer Mitteilung. Denn die Jury bestehe aus Marketing-Entscheidern der Industrie und somit der wichtigsten Zielgruppe.
Folgende Agenturen wurden für ihre Website ausgezeichnet:
Gewinner Network-Agenturen:
Leo Burnett: Gold
Publicis Deutschland: Silber
Euro RSCG Deutschland: Bronze
Gewinner inhabergeführte Agenturen:
Kempertrautmann: Gold
Kolle Rebbe: Silber
Serviceplan Gruppe: Bronze
Gingco.Net: Bronze

Zu guter Letzt: Das Schwein in der Werbung

Das Schwein symbolisiert Glück, das weiss jedes Kind. Seit die Schweinegrippe jedoch gnadenlos über die Menschheit herfällt, ist nichts mehr wie es einmal war.

Wahrscheinlich hat die Redewendung «Schwein haben» den Ursprung im Mittelalter. Damals soll der Schlechteste bei volkstümlichen Wettspielen ein Ferkel erhalten haben – begleitet von spöttischen Glückwünschen. Für die Verlierer war das Schwein trotzdem ein unerwartet erworbenes Wertobjekt. Andere behaupten, dass wandernde Studenten im Mittelalter als Lohn für landwirtschaftliche Hilfe ein Ferkel mit Wünschen für Glück und Wohlergehen erhielten. Wie immer es auch gewesen sein mag: Vom Schwein als Symbol für Glück war es nur noch ein kleiner Schritt bis zum Sparschwein – schliesslich macht Geld glücklich. Angeblich ist um 1700 das Schwein zum ersten Mal als Sparbüchse aufgetaucht. Langer Rede, kurzer Sinn: Schwein = Sparschwein = Geld. Bis vor Kurzem jedenfalls. Seit Ausbruch der Schweinegrippe hat sich da einiges geändert. Schauen Sie sich beispielsweise unten das aktuelle Inserat der KPT-Krankenkasse an – ein rosa Schwein mit heimtückisch freundlichem Gesicht, bedrohlich über einem kleinen, zierlichen Mädchen schwebend…denken Sie da etwa spontan ans Geldsparen?
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Affichage verkauft ungarische Unternehmen

Die Affichage Holding verkauft ihre ungarischen Unternehmen Europlakat und A Plakat. Einzig Neonlight verbleibt im Firmenportefeuille.

Mit dem Verkauf reagiere das Unternehmen auf den massiven Rückgang der Werbeausgaben sowie den harten Preiskampf in Ungarn, heisst es in einer Mitteilung der Aussenwerberin. Aus dem Verkauf resultiere ein Verlust, als Folge daraus erwarte die Gruppe für 2009 ein negatives Nettoergebnis. «Die Affichage Holding verfolgt ihr Ziel konsequent weiter, Kosten zu senken und ihre Profitabilität zu steigern», so Christian Kauter, Delegierter des Verwaltungsrates und CEO. Mit dem Verkauf der ungarischen Beteiligungen werde ein wichtiger Beitrag dazu geleistet. Affichage werde sich künftig noch stärker auf Länder konzentrieren, deren Märkte Wachstum und Rendite versprechen.
Affichage hatte im ersten Halbjahr einen Gewinneinbruch um gut 60 Prozent auf 5,9 Millionen Franken verbucht. Die Erlöse sanken um 22,5 Prozent auf 172,6 Millionen Franken.

Creative Media übernimmt Vermarktung von neuem Sportmagazin

Ab dem 4. Februar 2010 erscheint jeden Donnerstag im Sportverlag Europa Medien das neue Magazin Die Sportwoche. Den Zuschlag für die Anzeigenvermarktung hat die in Affoltern am Albis ansässige Anzeigenvermittlerin Creative Media erhalten.

Die Sportwoche – der definitive Name wird anfangs Dezember kommuniziert –erscheint in einer Startauflage von mindestens 75‘000 Exemplaren. Neben einer nationalen Präsenz an den Kiosken wird ein zügiger Aufbau des Abonnentenstammes mit zahlreichen Aktivitäten angestrebt. Umfangreiche Hintergrund-Berichterstattungen zum Thema Sport, Reportagen, Interviews sowie Unterhaltungselemente werden die breite sportinteressierte Öffentlichkeit laut Mitteilung Woche für Woche sportlich packen.

Bitte nicht schütteln

Secret Advertising für Ballantine’s von Numéro 10.

Wie mache ich Werbung für Alkohol? Das Produkt kann beflügeln, doch die Realität zeigt sich nüchtern. Wer für alkoholische Drinks werben will, darf im entscheidenden Moment den Namen nicht nennen, nicht zu viel vom Genuss versprechen – und er kann vor allem auch nicht vom bereits aufgebauten Markenwert profitieren. Eine ideale Ausgangslage also für Guerilla-Marketing, sagte sich Numéro 10. Die Kreativen machten das Geheimnis um ihre Marke gleich zum Programm und entwickelten einen Contest, in welchem ein neuer Geheimagent gesucht wird. «My Name is B’» darf sagen, wer es in einem ebenso amüsanten wie harten Test bis auf die Website My-name-is-b.ch schaffen kann. Dort wartet ein Publikumsvoting. Dieses kann bis zum 26. November bestimmen, welche drei Agenten für das in jeder Beziehung bondmässig gestylte Finale nach Berlin reisen dürfen, um dort in einem spektakulären und 600 Hektar grossen Action-Gelände «die Welt zu retten». Unterstützt wird jeder Agent von einem B-Girl. Eine stilvolle «B-Night» im Dezember steigt dann als Party für alle, die inzwischen viral zu einer Einladung gekommen sind. Beworben wird die Action mit 5‘000 DVDs und einem informativen B(ond)-Film von Buzzilla. Dazu gibt es Banner und ein Inserat auf 20 Minuten. All diese Massnahmen haben dazu geführt, dass die Klickrate beim Voting bereits «acht Mal höher» als bei anderen Wettbewerben ist. pan
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Y&R Gruppe: Wilder Webauftritt für Sportplausch Wider

Sportplausch Wider hat die Y&R Gruppe mit dem Relaunch seines Internetauftritts betraut. Entstanden ist eine wundersame Maschine, die aus verschiedenen Sportartikeln zusammengesetzt ist.

Neben dem neuen Design gibt es einen Blog mit skurrilen Videos und Neuigkeiten rund um die Welt des Sports. Peter und Lukas Wider werden beim Bloggen von der Mueter Wider unterstützt. Und Testfahrer Wider wird sich mit Textberichten zu Wort melden. Zudem findet man auf der neuen Seite auch Infos über Produkte, Veranstaltungen und Angebote.

Verantwortlich bei Sportplausch Wider: Peter Wider (Inhaber), Lukas Müller (Geschäftsführer und Web-Publisher). Verantwortlich bei der Y&R Gruppe: Markus Gut, Andreas Widmer (Gesamtverantwortung), Oliver Glutz von Blotzheim (AD), Sina Wiederkehr (Web Publishing & Flash), Isabelle Bischoff (Flash), Robert Seidl, Matthias Rambold (Programming), Thomas Steiner (Beratung).

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Austausch auf dem internationalen Parkett

Das internationale Treffen der Customer-Publishing-Verbände Mitte Oktober in Wien zeigte Trends und Chancen auf.

Vor neun Jahren trafen sich auf Initiative des holländischen Corporate-Publishing-Verbandes «Smin» die Spezialisten der Kommunikationsdisziplin Corporate Publishing – international mehrheitlich Customer Publishing (bzw. Custom Publishing) genannt – in einer alten Villa in der Nähe von Amsterdam. Seither trifft man sich halbjährlich in einer Metropole, London München, Madrid, Zürich, Prag, Liublijana, Brüssel oder Stockholm. Man tauscht Erfahrungen und Know-how aus, formuliert Trends und definiert gemeinsame Aktivitäten. Die Teilnehmer sind Vertreter der landesweiten Verbände, in denen die spezialisierten Corporate-Publishing-Agenturen formiert sind, sowie spezialisierte Anbieter aus Ländern (bislang) ohne eigenen Corporate-Publishing-Verband, beispielsweise aus Spanien oder Tschechien.
Die heutige Organisation der Spezialisten
Bei diesem internationalen Zusammenspannen handelt es sich um einen lockeren Verbund der landesweit formierten Verbände. Anfänglich nannte man sich European Custom Publishing Forum (ECPF). Seit 2007 lautet der Name des Verbundes International Customer Publishing Forum (ICPF), da auch die Spezialisten aus den USA, China und Südafrika teilnehmen. Mittlerweile partizipieren rund 20 Länder am Know-how-Austausch und an den Aktivitäten des ICPF. Interessanterweise kommen die innovativen Ansätze selten bis nie aus den USA, sondern aus dem europäischen Raum. Die Schweiz war von Anfang an bei diesen internationalen Treffen vertreten. Verbandsmässig gehört die Schweiz zum Forum Corporate Publishing (FCP), dem einzigen Corporate-Publishing-Verband, der länderübergreifend formiert ist: Die spezialisierten Anbieter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind im vor zehn Jahren gegründeten FCP mit Geschäftsstelle in München zusammengeschlossen.
Budgetverlagerungen
Der jüngste Austausch in Wien hat wie noch nie in den neun Jahren des internationalen Austausches klare Trends und einhellige Beurteilungen gezeigt. In allen Ländern ist klar eine Budgetverschiebung festzustellen: Budgets aus Werbe-Etats, Direct-Marketing-Etats und weiteren Kommunikationsdisziplinen verlagern sich in so genannte Story-Telling-Projekte authentischen Inhalts, also in die journalistische Erzählweise, sprich Corporate Publishing bzw. Custom Publishing Print und Online. Konkret: Aus der klassischen Imagebroschüre wird die journalistisch erzählende Jahrespublikation, aus dem Angebotskatalog ein die Hintergründe und Provenienz der Produkte erläuterndes Sales-Publishing, aus dem Commercial Film der Corporate Film dokumentarischer Ausrichtung oder mit einer deklariert fiktiven, aber ganz in der Realität spielenden Geschichte (vgl. der Beitrag «Corporate Publishing und das Bewegtbild» auf der gegenüberliegenden Seite). Für das Online- und Print-Publishing in der internen Kommunikation werden ohnehin vermehrt die Corporate-Publishing-Anbieter angesprochen und beauftragt. Diese Budgetverlagerungen erfahren die Corporate-Publishing-Anbieter sowohl in ihrer täglichen Arbeit, den zunehmenden Anfragen, aber auch die Studien in den einzelnen Ländern belegen dies ganz deutlich; so das aktuelle CP-Barometer des Europäischen Instituts für Corporate Publishing, das zweimal pro Jahr unter Teilnahme von hundert Unternehmen und Dienstleistern durchgeführt wird.
Straffe Budgets
Nebst der erfreulichen Situation dieser Budgetverlagerungen wurde einhellig von allen am Tisch sitzenden Vertretern berichtet: Die Kunden gehen mit ihren Budgets bewusster um, die Budgets werden härter verhandelt. Um zu sparen, wird beim einen oder anderen etablierten Custom-Publishing-Projekt beispielsweise eine Ausgabe pro Jahr eingespart, oder der Seitenumfang wird reduziert. Die dadurch eingesparten Budgetanteile werden sehr oft im Rahmen des Cross Media Publishing für die Online-Inhalte ausgegeben. Mit anderen Worten: Das Online Publishing hat durchschnittlich immer noch nicht seinen «gleichberechtigten» Budgetanteil. Man will es zwar haben, aber Budgeterhöhungen für das Online Publishing sind (noch) zu selten. Als Ausnahme mögen die Budgets für Bewegtbild, also für Corporate-Filme, gelten.
Schwierige Zeiten für Verlegerisches
Wurde in Wien die erfreuliche Situation für die Corporate-Publishing-Aktivitäten unisono bestätigt, so differieren die Berichterstattungen zu den verlegerisch angelegten Projekten ebenso wenig: Besonders aus Ländern mit grossen Heimmärkten wie Deutschland oder UK, wo Teilfinanzierungen durch Drittpartien namentlich in nationalen Kundenmagazinen oder Co-Branding-Magazinen zum verlegerischen Alltag der Corporate-Publishing-Anbieter weitaus mehr zum Alltag gehören als in Ländern mit kleinen Heimmärkten (Schweiz, Holland, Belgien etc.), kommen die schlechten Botschaften: Den finanziell verlegerisch aufgebauten Projekten geht es im Gegensatz zu den klassischen Corporate-Publishing-Massnahmen (durch gesprochene Budgets der herausgebenden Unternehmungen vollumfänglich finanziert) schlecht. Hier macht die Wirtschaftssituation «reinen Tisch». Publishing-Projekte, die durch Inserate (teil)finanziert werden, stehen auf tönernen Füssen. Für das Branding der Unternehmen keine Hiobsbotschaft – Corporate Publishing ist eine der besten Branding-Massnahmen, aber nur, wenn nicht durch finanzielle Fesseln falsche Kompromisse eingegangen werden müssen. Mit anderen Worten: Dort, wo der Corporate-Publisher-Anbieter in die Rolle des Verlegers gedrängt wird und die Budgets für das Projekt nicht richtig gesprochen sind, befinden sich die Publishing-Erzeugnisse in einer gegenwärtigen Zwickmühle und stehen vor einer höchst unsicheren Zukunft.
Branchen und Pitches
Interessanterweise sahen alle Teilnehmenden in Wien die gleichen Branchen als krisenresistent an: Der Public Sector, die Welt der Dienstleister, aber auch der Verbände und Non-Profit-Organisationen sowie auch die Branche Healthcare zeigen in ihren Corporate-Publishing-Aktivitäten ungebrochen Zuwachs. Aus Holland lag als typisches Beispiel eine brandneue, sehr innovativ gelöste Publikation des Cancer Center in Amsterdam auf: Die Patientenansprache ist wissensvermittelnd und zugleich menschlich einnehmend, das Magazin zeugt nicht nur von medizinischer Kompetenz, sondern auch von einem Ernstnehmen der Patienten. Um Branchen wie Tourismus, Detailhandel, Maschinenbau und Autoindustrie ist es hingegen schlecht bestellt, wie die Teilnehmenden in Wien gemeinsam statuierten.
Zum Pitch-Verhalten wurde in Wien mehrfach berichtet: Unternehmungen, die einen Corporate-Publishing-Anbieter suchen, sehen heute partiell von aufwändigen, für alle Seiten kontraproduktiven Pitches ab. Solche ökonomisch vernünftige Unternehmen evaluieren zwar auch sorgfältig im Markt, lassen es aber bei intensiven Kennenlerngesprächen bewenden.
ICPF-Projekte
In Wien wurden neben dem einmal mehr fruchtbaren Know-how-Austausch drei Projekte ins Auge gefasst: Eine ICPF-Website im Sinne eines übergreifenden Dachs für die nationalen Corporate-Publishing-Verbände, ein internationaler «Best of the Best Award» für bereits national ausgezeichnete Publishing-Erzeugnisse, erstmals unter der Schirmherrschaft des britischen Verbandes APA Ende des Jahres 2010 in London, sowie internationale Medienarbeit unter der Projektleitung des FCP in
Zürich.
Viviane Egli, Primafila AG
[email protected]
Viviane Egli ist seit zwanzig Jahren im Corporate Publishing tätig und repräsentiert für den Verband FCP die Schweiz im ICPF.

Shnit happens

In Bern wird ein neues Festival zum sicheren Wert, begleitet von Numéro 10.

Nach Solothurn, Nyon und Winterthur wird auch Bern als neue Kulisse für den kreativen Kurzfilm immer wichtiger. Das Festival mit dem zum Programm erhobenen Titel Shnit hat im Oktober bereits zum 7. Mal für einen farbenfrohen Herbst gesorgt. 80 Wettbewerbsfilme aus 3’500 internationalen Einreichungen durften um ein sehr schönes Preisgeld von 45‘000 Franken kämpfen. Das Genre des Films ist «nebensächlich». Hauptsache, der Film ist «shnittig». Insgesamt sorgten 250 Kurzfilme für kreative Unterhaltung bei über 22‘000 Zuschauern. Ein gut beachtetes Kulturengagement somit für die Hauptsponsoren Valiant und Coop. Kommunikativ begleitet wurde der Event von Numéro 10. Die Agentur setzte auf verschiedene Guerilla-Aktionen. Dreidimensionale Objekte mit Plakaten wurden zum Beispiel an wichtigen Plätzen kurzfristig auf- und abgebaut. Spielfilme wurden kreativ zerhackt und umgeschnitten. Die Trailer leben seither als virale Spots. Dazu hat sich das Festival auch in der realen Welt verbreitet. Als Premiere hat Shnit in diesem Jahr gleichzeitg auch in Köln stattgefunden. pan
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Corporate Publishing und das Bewegtbild

Das Story Telling hat sein Standbein Print mit dem Spielbein Corporate TV ergänzt – der Corporate-Publishing-Tanz beherrscht die Szene.

Sukzessive und verstärkt beziehen die Corporate-Publishing-Spezialisten das Story Telling im Bewegtbild in ihre crossmedialen Konzeptionen ein. Denn der Corporate-Film ist im Aufwind, sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich. Hauptsächlich sind die Corporate Publisher im Rahmen ihrer bestehenden Kunden auf dem Sektor Bewegtbild tätig, bieten in der Regel Konzeption sowie Drehbuch und erarbeiten die Realisation gemeinsam mit Spezialisten auf diesem Gebiet (Filmproduktionsfirmen etc.). Corporate Publisher, die sich im Print durch herausragende Konzeptionen einen Namen gemacht haben, sind prädestiniert, Corporate-Filme durch starke Geschichten und auch durch gutes Dokumentieren zu prägen. Denn, so die Geschäftsführerin Rita Kovacs der Swissfilm Association:
«Eine lebendig erzählte Geschichte gewinnt die Aufmerksamkeit und Konzentration der Zuseher oftmals leichter als eine nüchterne Ansprache.»
Dass der Corporate-Film im Aufwind ist, zeigen auch die differenzierteren Terminologien und Jury-Kategorien, welche die Swissfilm Association im Zusammenhang mit dem Edi.09 erstmals anwendet: Der Corporate-Film wurde dieses Jahr in drei Kategorien begutachtet und ausgezeichnet: der Corporate-Film mit der Ausrichtung Image, mit dem Fokus Marketing und in der dritten Kategorie mit dem Ziel interne Kommunikation respektive Schulung. Erstmals war auch Corporate Publishing Know-how in der Jury vertreten. Dass es neue Distributionsmöglichkeiten gibt, namentlich via Plattformen für Fernsehen im Internet, ist dem Medium Corporate-Film zuträglich, insbesondere im bislang am schwierigsten zu distribuierenden B2C-Film.
Viviane Egli, Primafila AG
[email protected]
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Erhielt soeben als bester Corporate-Film in der Kategorie Image den Gold-Edi.09: der Film «Zurück in die Zukunft» der Organisation Fenaco, die sich für die Inlandproduktion der Schweizer Landwirtschaft einsetzt – eine Geschichte über innovative Wege der Schweizer Bäuerinnen und Bauern, eigenständig ersonnen und filmisch humorvoll und hintergründig erzählt.
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