Karl Ehrler verlässt Radio Freiburg

Co-Direktor Karl Ehrler verlässt den Regionalsender Radio Freiburg per Ende Februar 2010. Nach 14 Jahren im Dienste des Senders will er sich beruflich neu orientieren.

Seit fünf Jahren war Ehrler zusammen mit Thierry Savary Co-Direktor des zweisprachigen Senders. In seiner Zeit bei Radio Freiburg habe Ehrler viel für die Weiterentwicklung des deutschsprachigen Programms getan, teilte der Sender am Mittwoch mit.

SRG genehmigt Zusammenschluss von TSR und RSR zu «Radio Télévision Suisse»

Der Verwaltungsrat der SRG hat gestern das Westschweizer Projekt der Medienkonvergenz genehmigt, welches Teil des Projekts «Konvergenz und Effizienz» ist.

Damit erhalten TSR und RSR grünes Licht für die Schaffung von «Radio Télévision Suisse», des neuen audiovisuellen Service public der SRG in der Westschweiz. Radio Suisse Romande (RSR) und Télévision Suisse Romande (TSR) werden somit zu einem Unternehmen zusammengeführt.
Das Unternehmensmodell entspricht laut Mitteilung den nationalen Rahmenbedingungen, die der SRG-Verwaltungsrat am 18. März 2009 festgelegt hatte, insbesondere: Beibehaltung der Hauptstandorte Lausanne und Genf sowie der Regionalbüros, in denen trimediale Aktivitäten stattfinden; Aufrechterhaltung der bestehenden Radio- und Fernsehsender mit ihrem jeweiligen Profil; je eine Programm- und eine News-Leitung. Besonderes Gewicht legte der VR RTSR auf die publizistische Mehrstimmigkeit und die Vielfalt der Medien.
«RTS Radio Télévision Suisse» wird Anfang Januar 2010 ins Leben gerufen. Die Umsetzung des Konvergenzprojekts erstreckt sich über einen Zeitraum von fünf Jahren und wird mit zwei verschiedenen Zeithorizonten abgewickelt: Zum einen die rasche Fusion der Support- und Produktionstätigkeiten (2010/2011), zum andern die schrittweise Zusammenarbeit im Programmbereich, die bis 2015 verwirklicht sein soll.
Gilles Marchand wird Direktor von «Radio Télévision Suisse»
Der RTSR-Verwaltungsrat hat Gilles Marchand, den jetzigen Direktor von TSR, zum Direktor des neuen Unternehmens ernannt. Gérard Tschopp, Direktor von RSR, bleibt bis am 31. Dezember 2009 in seinem Amt. Er wird danach in der Generaldirektion der SRG in Bern für das nationale Projekt «Konvergenz und Effizienz» sowie für die Programmkoordination zuständig sein und direkt dem Generaldirektor rapportieren.

SF warnt vor Simpsons

Die Trickfilmserie «Die Simpsons» im SF2-Vorabendprogramm wird mit einem vorangestellten Warnhinweis ausgestrahlt. Die Sendung sei für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet, heisst es.

Erreicht hat dies laut SDA eine Zuschauerin, die beim drs-Ombudsmann Achille Casanova bemängelte, die Serie sei nicht kindertauglich. Besonders die Ausstrahlung vom 6. Oktober hatte die Frau gestört: Dort sei eine Beinahe-Exekution zu sehen. Auch der SF-Kundendienst zog den Unmut der Kritikerin auf sich. Dieser beschied ihr, die Serie sei sehr beliebt und auch bei kleinen Kindern sehr geschätzt – die Serie sei in Ordnung.
Im Schlussbericht des Ombudsmanns von Anfang November heisst es, der zuständige Redaktionsleiter entschuldige sich für diese Auskunft des Kundendienstes. Auch verwies er auf die Anstrengungen der TV-Verantwortlichen im Kinder- und Jugendschutz. Immerhin dürfe ein Mindestmass an elterlicher Aufsicht erwartet werden. Zudem werde Gewalt besonders bei den «Simpsons» völlig übertrieben, satirisch verpackt und ins Clowneske verzerrt. Erwiesenermassen sei das für Kinder weger der mangelnden Realitätsnähe weit weniger gefährlich als realistische Filme.
Das Vorabendprogramm richte sich grundsätzlich an Jugendliche und Erwachsene ab 15 Jahren. Das Kinderprogramm «Tubii TV» sei um 16.50 Uhr zu Ende. Tatsächlich seien «Die Simpsons» ursprünglich aber nicht für Kinder konzipiert worden. Darum schliesse ihre Ausstrahlung bereits seit vergangenem Jahr nicht mehr nahtlos ans Kinderprogramm an. Grobe Gewalt und Pornographie kämen jedoch in der Serie nicht vor.
(Bild: Keystone)

Orange und Sunrise fusionieren

France Télécom und TDC führen ihre Schweizer Tochterunternehmen Orange und Sunrise zusammen. France Telecom will anderthalb Milliarden Euro für eine 75-Prozent-Mehrheit an der neuen Firma zahlen. Die restlichen 25 Prozent erhält die dänische TDC, das Mutterhaus von Sunrise.

Der Verwaltungsrat der neuen Gesellschaft wird aus Vertretern von TDC und der France Télécom bestehen, wobei die Mehrheit der Sitze von France Télécom besetzt wird. Thomas Sieber soll Geschäftsführer des neuen Unternehmens werden. Christoph Brand bleibt Sunrise-Chef bis zum Abschluss der Transaktion. Danach wird er den Beginn des Integrationsprojekts überwachen, bevor er sich neuen beruflichen Aufgaben ausserhalb der Gruppe widmet. Die neue Gesellschaft wird ein starker Player auf dem Schweizer Telekommunikationsmarkt: Gemeinsam hat das neue Unternehmen, dessen Name noch nicht bekannt ist, 3,4 Millionen Mobilfunkkunden und 1,1 Millionen Festnetz- und Internetkunden. Dabei entstehen Marktanteile von 38 Prozent (Mobilfunk) und 13 Prozent (Breitbandanschlüsse).
Bakom wartet auf Eingabe von Orange und Sunrise
Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) erwartet in den nächsten Tagen eine Eingabe von Orange und Sunrise zu der geplanten Fusion. «Wir brauchen von den beiden Firmen die Darstellung der neuen Situation», sagte Bakom-Sprecher Roberto Rivola am Mittwoch auf Anfrage der SDA. «Wir wissen nicht, ob Sunrise auf die Konzession verzichtet oder ob Sunrise übernommen wird. Uns fehlen die Details», sagte Rivola weiter. Sobald das Bakom die Eingabe erhalten habe, werde eine Analyse vorgenommen, was die neue Situation für die Konkurrenz auf dem Telekommunikationsmarkt bedeute, und ob die Fusion genehmigt werden könne. Das Bakom werde auch die Weko bei der Analyse beiziehen.
Gleich tönt es laut SDA bei der Comcom: Im Falle einer Fusion müssten die Partner ein Gesuch, um die Übernahme der Konzession oder eine Annullation der nicht mehr gebrauchten Konzession stellen, sagte ComCom-Sekretär Peter Bär auf Anfrage. Comcom und Bakom könnten auch spezielle Bedingungen für die Gewährung von Konzessionen auferlegen, so Bär. Die Kommission wache im Rahmen der Gesetzgebung darüber, dass die Konkurrenz und die Sicherheit für die Kunden erhalten bleibe.
Es gebe keine Frist, innert der die Eingabe gemacht werden müsse, sagte Rivola. Damit die Fusionspartner ihren eigenen Zeitplan einhalten könnten, müsse die Eingabe in den nächsten Tagen erfolgen. Das Bakom werde die Eingabe analysieren, entscheiden werde aber die Comcom, die auch die Federführung innehabe.

(Bild: Keystone)

Zu guter Letzt: Heidi ist Klum ist Samuel

Heidi Klum heisst neuerdings Heidi Samuel, bleibt aber trotzdem irgendwie Heidi Klum. Als Künstlername kann die Blondine diese Kombination laut einen Gericht in Los Angeles beibehalten, obwohl sie kürzlich offiziell den Nachnamen ihres Mannes Seal angenommen hat.

Hier Klum, dort Samuel – für Papa Klum überhaupt kein Ding: Nur privat den Namen des Mannes anzunehmen sei doch kein Problem, sagte er zur Bunte. Trotzdem geht er auf Nummer sicher und hat inzwischen vorsorglich die Internetadressen mit dem Namen Heidi Samuel gesichert. Und auch mit Heidis Kindern scheint der geschäftstüchtige Herr Klum Grosses vorzuhaben – zumindest hat er die Adressen mit den Namen seiner Enkelkinder gleich mit gesichert. Und wer weiss, vielleicht steigen die Juniorklums/-samuels wirklich bald einmal ebenso steil die Karriereleiter hinauf wie ihre Eltern: «Die Grossen spielen alle Klavier, und Henry liebt das Schlagzeug. Er hat ein richtiges Profi-Schlagzeug und wird immer besser.», lobt das Topmodel ihre Kinder in der Gala. Und während der männliche Nachwuchs eher nach Vater Seal zu kommen scheint, kann man bei Töchterchen Leni auf eine Modelkarriere à la Heidi hoffen: «Sie liebt Kleidung genauso sehr wie ich und posiert auch gern für Bilder.» Man darf also gespannt sein.

Espace Media: Sandro Bürgi wird neuer Leiter Werbemarkt AV-Medien

Die Verkaufsorganisation Werbemarkt AV-Medien Espace Media, welche für die Vermarktung der elektronischen Medien Tele Bärn und Capital FM sowie deren nationalen und regionalen Poolanbindungen verantwortlich ist, erhält mit Sandro Bürgi einen neuen Leiter.

Der Stellenantritt erfolgt laut Mitteilung vom Mittwoch im ersten Quartal 2010. Der ausgebildete Marketingplaner ersetzt Michael Sutter, der das Unternehmen per Ende Oktober verlassen hat. Sandro Bürgi, der bereits seine kaufmännische Lehre bei der Espace Media Groupe absolvierte, war im Anschluss als Anzeigenberater für die Automobil Revue/Revue Automobile sowie für Moto Sport Schweiz/Moto Sport Suisse tätig. In der Folge betreute er als Key Account Manager die nationalen Grosskunden der Berner Zeitung BZ. Die vergangenen zwei Jahre war er als Verkaufsleiter bei den Basler Zeitung Medien in Basel tätig, wo er den gesamten lokalen Werbemarkt für Print, Radio und Online verantwortete. Gleichzeitig war er auch für die Key Media AG, eine Tochterfirma der BZM-Gruppe, im Werbevermittlungsgeschäft als Verkaufsleiter tätig.

Futurecom: Gold am World Luxury Award für IWC geholt

Bei den World Luxury Awards in Monaco ging von insgesamt zehn Goldmedaillen ein Award an die Schweiz: Futurecom konnte die Auszeichnung in der Kategorie «Website» für das Webspecial zur neuen Aquatimer-Familie in Empfang nehmen.

Die Agentur holte für IWC damit nach 2007 bereits die zweite Goldmedaille an diesem Award, wie es in einer Mitteilung heisst. Gesamthaft waren 920 Arbeiten aus 21 Ländern eingereicht worden. Der World Luxury Award gilt als weltweit größter Kreativwettbewerb für die Kommunikation von Luxusmarken.

AZ Medien: Karen Heidl verlässt Zeitschriftenverlag

Aufgrund unterschiedlicher Auffassung über die strategische Ausrichtung des Zeitschriftenverlages verlässt Karen Heidl in gegenseitigem Einvernehmen die AZ Medien Gruppe per Ende Jahr.

Bis die Nachfolge von Karen Heidl geregelt ist, wird Dietrich Berg, Geschäftsführer Anzeiger/Zeitschriften/ Bücher und Mitglied der Unternehmensleitung, die Leitung des Zeitschriftenverlages übernehmen.
Im Zeitschriftenverlag der AZ Medien Gruppe erscheinen die Special-Interest-Magazine «KOCHEN», «natürlich leben», «FIT for LIFE» und «wir eltern» sowie die Fachmagazine «Technica», «Bâtitech», «Megalink», «Elektrotechnik ET», «HK-Gebäudetechnik», «CHemie plus», «CR Chemische Rundschau» und «Swiss Plastics».

Radio 1-Chefredaktor Sandro Brotz wechselt zum Sonntag

Der Chefredaktor von Radio 1, Sandro Brotz, verlässt den Sender nach knapp zwei Jahren und wechselt zur Zeitung Sonntag. Dort wird er als Stellvertreter von Chefredaktor Patrik Müller und als Blattmacher tätig sein.

Für den Weggang gebe es selten den richtigen Zeitpunkt, wird Brotz in einer Mitteilung von Radio 1 zitiert. Einer der Gründe sei, wieder eigene Geschichten recherchieren und Texte schreiben so können. Dazu komme die persönliche Lebensplanung. «Ich möchte Roger Schawinski für sein grenzenloses Vertrauen danken und bin stolz darauf, diesem Team angehört zu haben.», so Brotz weiter. Schawinski kommentiert den Weggang seines Chefredaktors mit folgenden Worten: «Ich bedaure sehr, dass Sandro Brotz Radio 1 verlassen wird. Er war von der ersten Stunde an dabei und hat unserem Sender durch sein Wissen, seine Persönlichkeit und seinen Einsatz ganz stark mitgeprägt. » Entscheidungen über die Nachfolge würden nicht sofort erfolgen, sondern erst nach einer detaillierten Auslegeordung.
(Bild: Radio1.ch)

Fusion von Orange und Sunrise: Ausmass des Stellenabbaus noch unklar

Das Ausmass des Stellenabbaus bei der Fusion von Orange und Sunrise ist unklar. Es sei zu früh, dies im Detail zu beziffern, sagte der künftige Chef des gemeinsamen Unternehmens, Thomas Sieber, am Mittwoch in einer Telefonkonferenz.

Die Optimierungen beim Personal würden im Laufe der Zusammenlegung von Orange und Sunrise evaluiert, so Sieber gemäss SDA. Die Kosteneinsparungen aus dem operativen Geschäft beliefen sich auf 200 Millionen Franken pro Jahr. Der grösste Teil davon stamme aus der Rationalisierung von Prozessen und Funktionen, was jährlich rund 80 Millionen Franken bringe, sagte Sieber. Darunter seien Einsparungen bei der Struktur, vor allem bei den Immobilien, Personaleinsparungen und die Eliminierung von Überschneidungen. 73 Millionen würden aus der Zusammenlegung der beiden Mobilfunknetze und der IT gespart. Dadurch werde man ein Drittel weniger Antennenstandorte haben als beide Netze heute hätten. Dennoch verbessere sich die Abdeckung. Schliesslich steuerten Marketing und Vertrieb 47 Millionen jährlich zu den Einsparungen bei den operativen Kosten bei. Auf der anderen Seite stünden Kosten für die Integration beider Gesellschaften von kumuliert 140 Millionen Franken.
Starker Konkurrent der Swisscom
Bei den Investitionen ergäben sich zwischen 2010 und 2015 Synergien von zusammen 570 Millionen Franken nach Abzug der Integrationskosten. Ab 2015 seien jährliche Einsparungen von 65 Millionen Franken zu erwarten. Insgesamt beliefen sich die Synergien auf 3,2 Milliarden Franken. Gemeinsam würden Sunrise und Orange der führende alternative Telekomanbieter im Schweizer Markt und ein starker Konkurrent der Swisscom sein, sagte France- Télécom-Finanzchef Gervais Pellissier.
Zusammen hätte man im vergangenen Jahr einen Umsatz von 3,093 Milliarden Franken und einen Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBIDTA) von 809 Millionen Franken erzielt, sagte Olaf Swantee, der Verantwortliche für die weltweiten Orange Mobilfunk-Geschäftskunden. Im ersten Halbjahr 2009 hätte sich der Umsatz auf 1,6 Milliarden Franken und der EBITDA auf 398 Millionen Franken belaufen.
Marktanteil von 38,4 Prozent im Mobilfunk
Der Marktanteil im Mobilfunk steige durch den Zusammenschluss auf 38,4 Prozent. Die neue Gesellschaft hatte Ende Juni 3,423 Mio. Mobilfunkkunden, während die Swisscom 5,478 Millionen Mobilfunkkunden hatte. Zusätzlich komme man auf 1,09 Millionen Kunden im Festnetzgeschäft, in dem Orange bisher kaum tätig war. Damit erreiche man im Breitbandgeschäft einen Marktanteil von 13 Prozent. Orange und Sunrise würden künftig über 100 Läden betreiben. Welche Shops geschlossen werden, gab Sieber noch nicht bekannt.
Grünes Licht bis Mitte Mai erwartet
Dem Deal müsse noch die Wettbewerbskommission (Weko) zustimmen. Das grüne Licht werde bis Mitte nächsten Mai erwartet, sagte Pellissier. Erst dann werde die Transaktion abgeschlossen. Bis dahin würden Orange und Sunrise unabhängig voneinander operieren. Über den künftigen Namen des Unternehmens werde nach Abschluss der Transaktion entschieden. Die dänische Sunrise-Besitzerin TDC rechnet mit einem vollständigem Ausstieg aus der fusionierten Sunrise/Orange Schweiz bis 2014. Dafür sieht der Fusionsvertrag drei Möglichkeiten vor: Zum einen könne das neue Unternehmen von 2012 bis 2014 jährlich Aktien von TDC zurückkaufen. Dies sei eine wahrscheinliche Option und der Ausstieg solle voraussichtlich bis 2014 erfolgen, erklärte TDC-Finanzchef Jesper Ovesen.
Zudem könne TDC ihren Anteil frühestens zwei Jahre nach Vertragsabschluss an einen Dritten verkaufen, oder das neue Unternehmen könne frühestens nach drei Jahren an die Börse gebracht werden. Alternativ habe France Telecom nach dem ersten Jahr nach Abschluss der Transaktion laufend die Möglichkeit, eine Kaufoption auf den 25-prozentigen Anteil von TDC auszuüben.

Akquisition: Kilian Gasser organisiert sich neu

Der freischaffende Werbeakquisiteur Kilian Gasser hat anstelle seiner bisherigen Einzelfirma eine GmbH unter dem Namen «Kilian Gasser Medienvermarktung» mit Sitz in Altdorf UR gegründet. Im Rahmen der Neuorganisation wurden das Corporate Design und die Website erneuert.

Die Überarbeitung des CD übernahm Grafiker und Illustrator Samuel Jordi, die Mediengestalterin Barbara Hiltbrunner Bissig hat die Websites komplett neu entworfen und umgesetzt. Das Unternehmen behält das bisherige Büro in Kilchberg bei und betreut weiterhin die Akquisitionsmandate für die Wochenzeitung Woz (inklusive Geschäftsstelle für das ökologische Inseratekombi Ökopool), die Unia Mitgliederzeitung Work und das Mitgliedermagazin des Schweizerischen Mieterinnen- und Mieterverbandes M&W. Als neues Mandat kommt per 2010 die Betreuung der Inserateakquisition und -administration für die Zeitschrift Zeitlupe der Herausgeberin Pro Senectute hinzu. Der administrative Teil des Mandates für die Zeitlupe wird an die Firma Schmid Annoncen ausgelagert. Den Verkauf für die Zeitlupe betreut Kilian Gasser zusammen mit Adelheid Kaegi, die von ihrem Bieler Büro aus spezifische Kundensegmente übernimmt.

Werbeanstalt für Lungenliga: Neue Zigarettenmarke lanciert

Die Mehrheit der COPD-Erkrankten sind Raucher oder ehemalige Raucher. Um diese am meisten gefährdeten Zielgruppen mit der Krankheit zu konfrontieren, hat die Werbeanstalt Schweiz die neue Zigarettenmarke COPD lanciert und bewirbt diese für die Lungenliga Zürich im Retro-Werbestil.

Die Kampagne geht davon aus, dass jemand der raucht, auch dafür Cash am Kiosk bezahlt, dass er tödlich erkrankt. Denn mit jedem Päckchen Zigaretten kauft man sich ein wenig mehr von der unheilbaren und tödlichen Krankheit COPD. Die Sujets sollen dies möglichst einfach, plakativ und ohne Mahnfinger thematisieren.

Verantwortlich bei der Lungenliga Zürich: Robert Zuber (Geschäftsführer), Alexandra Vogel (Leiterin Public Relations). Verantwortlich bei der Werbeanstalt Schweiz: Reto Dürrenberger (Strategie), Sarah Hiltebrand (CD), Mike Krüll (Text/Konzept), Sascha Fanetti (Senior AD), Sarah Erni (AD-Assistentin), Sebastian Day (Grafik), Oli Bergmann, Fabienne Tschanz (Beratung), Andi Laub (DTP).

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