Etat: Bel Epok neu für La Prairie Group tätig

La Prairie Group ist neu im Portfolio von Bel Epok. Das Zürcher Büro betreut ab sofort die beiden Marken Juvena of Switzerland und Marlies Möller Beauty Haircare.

Die Agentur entwickelt für die beiden zur La Prairie Group gehörenden Marken die komplette internationale Kommunikationsstrategie und ist für die Konzeption und Umsetzung der Bereiche klassische Werbung, POS Marketing, Promotions und Corporate Identity zuständig.

ADC-Prediction wandert 2010 ins Netz

Nach drei Jahren ADC-Prediction als Lunch-Kino präsentieren der ADC Schweiz und Publisuisse die zur Jurierung eingereichten TV-Spots erstmals online. Zur Bewertung bereit stehen 48 Einzelspots und 22 Spotserien.


Ab sofort und bis zum 29. Januar 2010 können die Spots unter Adcprediction.ch angeschaut und bewertet werden. Ehe die Juroren des ADC Ende Januar entscheiden, welche TV-Spots es auf die Shortlist schaffen und welche anlässlich der Award-Verleihung am 30. Januar mit einem der Würfel in Gold, Silber oder Bronze ausgezeichnet werden, sind die Fachleute aus der Branche eingeladen, sich selbst ein Bild über die aktuelle Schweizer TV-Spot-Szene zu machen. Jedermann kann seine eigene Shortlist erstellen und auf Einreichungen tippen. Die Wettbewerbsteilnehmer mit der besten Übereinstimmung zur ADC-Jury nehmen an der Verlosung von Preisen aus der Unterhaltungselektronik teil.

Marketing – eiskalt

Werbung auf Eisfeld, Banden, Helmen und Trikots, Anlässe, Give-aways und Sponsoring – Sportmarketer können mit vielen Marketinginstrumenten jonglieren. Silvano Monn, Marketingmanager des Eishockeyvereins Zug (EVZ), hat ausserdem das seltene Glück, beim Bau eines neuen Eisstadions mitreden zu dürfen.

Dass man den Bau eines neuen Stadions miterlebt, geschieht wahrscheinlich nur einmal in einer Sportmarketerkarriere», sagt Silvano Monn (46). «Den Einzug des EVZ in die Bossard-Arena mitzugestalten ist ein einmaliges Erlebnis.» Monn weiss, wovon er spricht, schliesslich ist er schon lange auf Eis unterwegs: Bevor der Marketingprofi beim EVZ die Verantwortung für Werbung, Sponsoring und Events übernahm, kümmerte er sich um das Marketing für den HC Lugano.
Seine Vorfreude auf die Eröffnung der Eishalle teilt der Bündner mit den Fans des EVZ. «Alle sind euphorisch», berichtet Monn. «Die Fans sind gespannt auf das neue, schicke Stadion und auf die spielerische Entwicklung des EVZ in der neuen Saison. Das spüren wir nicht nur, sondern können es auch belegen: Bevor der Vorverkauf offiziell angefangen hat, hatten wir bereits 2800 Saisonabos verkauft – innerhalb von drei Wochen. Das Interesse an Sitzplatzabonnementen und Werbepräsenzen ist gross. Auch die Akquise von Sponsoren ist erfolgreich. Viele von ihnen sind von selbst auf uns zugekommen.» Eine Loge für 15 Personen kostet im neuen Stadion ab 120‘000 Franken aufwärts, statische Werbung je nach Platzierung und Grösse zwischen 4‘000 und 80‘000 Franken, digitale Werbung zwischen 9‘000 und 20‘000 Franken.
Euphorie und Wohlfühltemperaturen
Die alte Herti-Eishalle fällt im Frühling, in ihrem 44. Jahr. Mit dem Einweihungsfest von 20. bis 22. August übernimmt ihren Job die Bossard-Arena, die seit April 2008 direkt hinter dem alten Stadion im Zuger Hertiareal gebaut wird. Das erste Vorbereitungsturnier in der Bossard-Arena findet von 27. bis 29. August anlässlich des Kolin-Cups statt. Einen Teil der Euphorie, die im Moment durch Zug weht, ist sicherlich dem neuen Stadion zu verdanken: Die Bossard-Arena ist die modernste Eishockeyarena der Schweiz und darf sich sogar mit dem Minergie-Siegel schmücken. Denn sie ist nicht wie andere Eishallen eine gigantische Energievernichtungsmaschine, sondern ein Vorzeigebau: Jeder Hauch Abwärme wird genutzt, das Dach ist mit Solarzellen gedeckt. So verbraucht das Bauwerk höchstens die Hälfte der für Eisstadien üblichen Energiemenge. Aber das ist noch nicht alles, was am neuen Stadion erwähnenswert ist: Es beherbergt 4‘300 Sitz- und 2‘700 Stehplätze, zehn VIP-Logen, eine Eventterrasse für etwa 100 Personen, ein VIP-Restaurant, diverse Essensstände sowie eine Sports-Bar. Die Sports-Bar ist öffentlich zugänglich und 365 Tage im Jahr geöffnet.
Die Eisfläche der Bossard-Arena ist fünf Meter in den Boden abgesenkt, damit alle Matchbesucher eine gleich gute Sicht auf das Spielfeld haben. Auf dem Center-Cluster an der Stadiondecke sowie 40 Multimedia-Screens sehen die Stadionbesucher Imagefilme, Werbespots und Zuschauerinformationen. Und im neuen Stadion ist es kuschelig warm: Die Temperaturen im Innenraum der Bossard-Arena werden zwischen 12 °Celsius und 16 °Celsius liegen. Verglichen mit den sonst in Eishallen üblichen minus 5 °Celsius ist das ausgesprochen angenehm. Nicht nur die Männer, die ihr Zittern bisher immer zu verbergen suchten, sondern vor allem frostanfällige Frauen werden sich über diese Klima-
erwärmung freuen – und sie vielleicht veranlassen, zu dem ein oder anderen Spiel zu gehen. Dann hätte der EVZ eines seiner Ziele erreicht: mehr Frauen für Eishockey zu begeistern. Gezielt bewerben braucht das Marketingteam des EVZ den höheren Komfort des neuen Stadions nicht. Es hat sich bereits herumgesprochen, dass man in der neuen Arena keine Winterausrüstung braucht, um ein Spiel zu schauen: «Die meisten unserer Donatoren sind Männer», gibt Silvano Monn ein Beispiel. «Im Hertistadion hatten viele von ihnen einen Platz nur für sich gemietet. Jetzt haben wir zu wenig Plätze, weil viele Gönner auf einmal zwei Sitze mieten, einen für sich und einen für ihre Frau. Diese Entwicklung kennen wir von Arenen aus Deutschland, aber auch von den Fussballstadien in Basel und Bern: Mit einem neuen, komfortablen Stadion steigt der Frauenanteil von etwa 7 oder 8 Prozent auf oft über 30 Prozent.»
Beziehungen auf Eis
Die erste Verwaltungsrätin des EVZ, Mirjam van Zweden (45), freut sich über den erwartbaren Frauenzuwachs: «Nicht nur mit der höheren Temperatur, auch mit der Gastronomie, dem tollen Design der Arena und geräumigen, schön gestalteten sanitären Anlagen werden wir bei vielen Frauen Punkte holen. Der EVZ ist der sportliche Publikumsmagnet in der Zentralschweiz. Es ist in Zukunft aber nicht mehr nur ein sportlicher Anlass, ein Spiel des EVZ zu besuchen, sondern ein Happening.» Auch jenseits der Spiele soll die Bossard-Arena zum Anziehungspunkt werden: Eltern, die ihre Kinder zum Juniorentraining bringen, können in Zukunft im Stadionrestaurant oder an der Sports-Bar einen Kaffee trinken und dabei ihren Nachwuchs von der Terrasse aus beobachten. Das Stadionrestaurant wird von der EVZ Gastro AG betrieben, die eigens für die gastronomische Bewirtschaftung der Arena gegründet wurde. Sie ist eine hundertprozentige Tochter der EVZ Sport AG. Für die Vergabe von zum CI/CD der Arena passenden Namen für die verschiedenen Restaurationen sind Monn, Van Zweden und ihr Team verantwortlich.
Das Stadionrestaurant ist öffentlich zugänglich und das ganze Jahr geöffnet. Das VIP-Restaurant und die Eventterrasse sind für grössere gesellschaftliche Zusammenkünfte gedacht, zum Beispiel für Firmenessen, Generalversammlungen oder Networkinganlässe von EVZ-Sponsoren. «Für unsere Sponsoren ist der EVZ eine Drehscheibe, die eine besondere Form des Networking ermöglicht», erklärt Monn. «Denn wir betrachten sie als Partner, denen wir mehr als ein steifes Treffen pro Jahr bieten möchten.» Bei Veranstaltungen lernen sich die Unterstützer des EVZ gegenseitig kennen und profitieren so von Synergien. Das neue Stadion mit seinen verschiedenen gastronomischen Angeboten bietet dafür perfekte Voraussetzungen.
Marketing am Gefrierpunkt
In der Bossard-Arena werden pro Jahr rund 30 Eishockeyspiele ausgetragen, bestritten von insgesamt 17 EVZ-Mannschaften: der ersten Mannschaft, die in der Nationalliga A spielt, der zweiten Mannschaft, zwölf Nachwuchsmannschaften, zwei Senioren- und einer Veteranenmannschaft. Etwa 180 000 Zuschauer pro Jahr werden die Spiele live im Stadion verfolgen, etliche mehr daheim vorm Fernseher. Ein reizvolles Aufgebot an Rampenlicht, insbesondere für Sponsoren und werbende Unternehmen – und alle Hände voll zu tun für die Marketingtruppe des EVZ.
Die besondere Herausforderung ist derzeit das «doppelte» Stadion: Die EVZ-Marketer promoten den Spielbetrieb im alten Herti-Stadion, betreuen Fans und Sponsoren, umsorgen Spieler und Trainer bei administrativen Problemen, verkaufen Billette, produzieren Matchflyer und das EVZ-Magazin und bearbeiten Medienanfragen; gleichzeitig akquirieren und betreuen sie Sponsoren für das neue Stadion, schliessen Logen- und Sitzplatzabonnemente ab, verkaufen Plakat-, Banden- Eis-, Trikot-, Helm- und Multimedia-Screen-Werbung, kümmern sich um Onlinewerbung, bauen das Gastronomieangebot im Stadion auf, implementieren Werbung in den Restaurants und stossen Anlässe für 2010 und 2011 an. Bei allen Marketingaktivitäten können und sollen Monn und Co. ihren Ideen freien Lauf lassen, wobei natürlich alle Massnahmen aus einem Guss sein und zum EVZ passen müssen.
«Don’t sit on your ideas, let them dance for you», ist Monns Motto. Tatsächlich hat sich das Marketingteam allerhand einfallen lassen, um die Kasse des Eishockeyclubs zu fluten: Ganz nach Geschmack kann man EVZ-
Zukunftsaktien zeichnen, limitierte Trikots aus einer Spezialedition erwerben, einem Donatorenclub beitreten, Mäzen werden, sich mit einer Gravur in der «Wall of EVZ» im Eingang des Stadions verewigen oder ein Executive-
Package buchen, bei dem man das Netzwerk des EVZ nutzen und die Spiele besuchen kann, ohne mit seinem Namen in Erscheinung treten zu müssen.

Grenzen machen kreativ
Stärker eingeschränkt sind die EVZ-Marketer bei der Gestaltung der Werbeflächen im Stadion, denn sie können sich natürlich nicht über die baulichen Gegebenheiten der Arena hinwegsetzen: Beispielsweise sind die Werbeflächen der dritten Bande unterschiedlich gross, weil der Architekt die Notausgänge mitten in der Bande platziert hat. «Wir mussten Werbung finden, die auf Flächen von 17,97 Meter, 15,12 Meter oder 4,31 Meter Breite passt», sagt Monn. «Das erforderte einiges an Kreativität. Man hätte natürlich auch vorher die ganze Fläche ausmessen, die 37,5 Meter Notausgang aussparen und den Rest in Werbeflächen umrechnen können.»
Genau vorgegeben ist auch, welche Logos in welcher Höhe und Breite auf den Spielertrikots und -helmen platziert werden dürfen. Das regelt die Swiss Hockey League. «Man kann sich aber immer sehr dicht an jede Grenze heranwagen, und in bestimmten Fällen ist auch ein kreativer Umgang mit den Vorschriften möglich», sagt Monn. «Ausserdem bieten wir in der Bossard-Arena ganz neue Werbemöglichkeiten, zum Beispiel in den Gastronomiebereichen und auf Grossbildschirmen.» Kreativen Spielraum auszureizen ist offenbar eines von Monns Spezialgebieten.
Monn und Van Zweden sichern sich nicht nur die Werbebudgets von Unternehmen, sie sind auch für die Produktionsqualität der Werbemittel verantwortlich. Bei der Bandenwerbung arbeitet der EVZ mit spezialisierten Partnern zusammen. «Es ist uns wichtig, dass auch die Werbeflächen professionell und nach CI/CD
gestaltet sind», sagt Van Zweden. «Im Herti-Stadion war die Bande ein rechtes Sammelsurium, zusätzlich wurde jede mögliche Fläche mit Plachen und Werbeblechen geschmückt. Das wollen wir in der Bossard-Arena nicht. Alles soll aus einem Guss sein und schön aussehen.»
Engagement lohnt sich
Langfristig planen müssen die EVZ-Marketer die Werbung in der Eisfläche. Bevor Experten mit dem Guss der Eisplatte beginnen, muss klar sein, wo welche Werbefolie eingesetzt werden soll. «Im Eis haben wir insgesamt neun Flächen, auf denen unsere Sponsoren ihre Logos platzieren können», erklärt Monn. «Auf dem Mittelkreis, jeweils neben den vier Bullypunkten in der Mitte und je zwei links und rechts vor dem Tor. In der Bossard-
Arena sind Postfinance in der Mitte und Eichhof und Chicco D’Oro in der Mittelzone bereits gesetzt, mit Interessenten für die anderen vier Flächen verhandeln wir noch.»
Der Guss der Eisfläche erfolgt in mehreren Schritten: Zunächst wird die erste Schicht auf den sehr ebenen, heruntergekühlten Beton gespritzt. Rund 30 Zentimeter breite Kanäle in der Betonfläche sorgen dafür, dass eventuell auftretendes Tauwasser abfliessen kann. Ist die untere Schicht der Eisplatte etwa vier Zentimeter dick, werden die Sponsorenlogos auf dem Eis ausgelegt. Dann wird aufgeeist, bis die gesamte Platte eine Dicke von acht bis zehn Zentimetern erreicht hat. Vor den Spielen werden zwei Zentimeter Eis wieder abgeschliffen, damit die Werbung gut sichtbar ist. Die Schicht über den Werbefolien darf allerdings nicht zu dünn sein, sonst könnten die Banner zur Stolperstein für die Spieler werden. Eine Folie vor Ablauf der normalen Laufzeit eines Sponsoringvertrags wieder zu entfernen – etwa weil ein Geldgeber abgesprungen ist oder die Marke ein Rebranding erfährt –, ist kostspielig. «Unsere Sponsoringverträge laufen mindestens ein Jahr, lieber sind uns natürlich zwei oder drei Jahre», sagt Monn. «Das Eis wird aber sowieso nach jeder Saison neu produziert, es wäre also zu verschmerzen, wenn nach dieser Zeit ein Logo ausgetauscht werden müsste.»
Die grösste Werbefläche des neuen Eisstadions ist die Arena selbst: Wie bei den namhaften Vorbildern des Baus, der Allianz-Arena in München, der SAP-Arena in Walldorf und der Postfinance-Arena in Bern, trägt das neue Eisstadion den Namen eines geldgebenden Unternehmens: der Bossard-Gruppe. Das weltweit agierende, auf Schrauben spezialisierte Zuger Handelsunternehmen hat sich das Namensrecht für die nächsten zehn Jahre gesichert – laut Zuger Stadtpräsident Dolfi Müller für «gut mehr als zwei Millionen Franken». Als Generalsponsor konnte der EVZ die Zuger Kantonalbank gewinnen, die sich mit einer einmaligen Zahlung von drei Millionen Franken fürs neue Stadion engagierte. Viel Geld für ein Aushängeschild – doch es scheint sich bereits jetzt abzuzeichnen, dass sich die Investition lohnen wird. Nun muss nur noch das Runde ins Eckige.
Anne-Friederike Wilhelm

EV Zug – das neue Stadion im Zeitraffer
2004: Wettbewerb zur Ausschreibung des Projekts
12/2005–02/2008: Gesamtprojektentwicklung mit Zonenplananpassung, Vorprojekt für die Gesamtüberbauung, Baubewilligungsverfahren für das Stadionareal, Entwicklung des Energiekonzepts und verbindliche Kaufofferte für den Erwerb der Grundstücke durch die Stadt Zug
04/2008–04/2010: Beginn der Gesamtrealisierung mit erstem Spatenstich, Betonarbeiten, Tribünenbau, Dachaufbau,
Fassadenarbeiten, Einbau der Eisplatte; Baubeginn angrenzendes Wohn- und Geschäftshaus;
Abbruch der alten Curlinghalle
04/2010–09/2010: Abbruch des alten Stadions nach Playoff; Inbetriebnahme des neuen Stadions; Übergabe des
Eisstadions an die Stadt Zug
09/2010–04/2011: Bau der Tiefgarage; Baubeginn Stadtplatz; Fertigstellung der Wohnüberbauung
bis 09/2011: Fertigstellung des Ausseneisfeldes und des Wohn- und Geschäftshauses
bis 12/2011: Fertigstellung des Stadtplatzes

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Spielt leidenschaftlich Unikockey: Der Marketingmanager des EVZ, Silvano Monn.

Media Focus: Werbedruck im 2009 um 4,3 Prozent gesunken

Der Werbedruck ist im Jahr 2009 um rund 4,3 Prozent zurückgegangen. Gegenüber 2008 resultierte in den Printmedien ein Minus von 10,1 Prozent bezüglich des Bruttowerbedrucks. Dies entspricht einem Minus von über 230 Millionen Franken. Ein Plus im Vorjahresvergleich erreichten die Mediengruppe TV, Radio und allen voran die Onlinewerbung.

Besonders stark unter den Vorjahreswerten war der Werbedruck in den Monaten April (-13,3 Prozent) und Mai (-17 Prozent). Dass der Werbedruck fürs Gesamtjahr «nur» 4,3 Prozent tiefer lag als 2008, ist unter anderem dem leichten Plus von 2,2 Prozent im Monat Dezember zu verdanken. Auch in den Monaten März (+1,6 Prozent) und August (+1,4 Prozent) wurde ein kleiner Zuwachs verbucht. Ansonsten war der Werbedruck in alle anderen Monaten rückläufig.

Entwicklung des Werbedrucks in den Schlüsselmärkten
Von allen Schlüsselmärkten haben folgende fünf Produktmärkte prozentual am deutlichsten zugelegt im 2009: Die Branche «Energie» steigerte ihre Bruttowerbedruck im Vergleich zum Vorjahr um satte 16,3 Prozent (+4,2 Millionen Franken) und belegt damit Rang 1. Der Produktmarkt «Haushaltsartikel/-geräte» wiederum weist ein Wachstum von 10,0 Prozent (+14,0 Millionen Franken) aus. Die Branchen «Kosmetik/Körperpflege» und «Nahrungsmittel» mit einem Plus von 9,5 Prozent (+27,1 Millionen Franken) respektive 8,5 Prozent (+31,4 Millionen Franken) im Vorjahresvergleich unterstreichen die Krisenresistenz der schnelldrehenden Konsumgüter im Werbemarkt 2009. Der Schlüsselmarkt «Pharma/Gesundheit» mit dem Plus von 5,3 Prozent (+5,9 Millionen Franken) komplettiert die Top 5 des Jahres 2009.
Am anderen Ende des Ranking erscheinen folgende fünf Schlüsselmärkte: Die Werbung für «Tabakwaren» verliert weiterhin an Boden und Bedeutung in den klassischen Werbemedien und verzeichnet das prozentual deutlichste Minus im Vergleich zum Jahr 2008 (-41,4 Prozent; -6,1 Millionen Franken). Die Boni in der «Finanzbranche» haben sich schneller erholt als der Bruttowerbedruck, der im 2009 18,8 Prozent (-68.3 Millionen Franken) gegenüber dem Vorjahr verliert. Ebenfalls deutlich im Minus schliesst der Schlüsselmarkt «Uhren/Schmuck» das Jahr ab (-18,8 Prozent; -15,0 Millionen Franken). Zu den weiteren Verlierern gehören die Branchen «Dienstleistungen» (-13,9 Prozent; -27,0 Millionen Franken) und «Telekommunikation» (-11,6 Prozent; -26,0 Millionen Franken). Von den Top 3, die bald nur noch zu zweit sind, steigerte lediglich Sunrise den Bruttowerbedruck gegenüber dem Vorjahr. Dies bescherte Ihnen zwar die Top-Position in der Branche, konnte aber das Minus der Firmen Swisscom und Orange nicht wettmachen.

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(Grafiken: Media Focus)

KSB/SJ: Für SI online den roten Teppich ausgerollt

Seit kurzem kommt das Onlineportal der Schweizer Illustrierten SI in neuer Gestalt daher. KSB/SJ hat passend dazu drei Anzeigenmotive kreiert. Diese holen die Zielgruppe in der SI-Welt mit Glamour und Stars ab.

Die Motive sollen kommunizieren, dass das neue People- und Frauenportal über sämtliche VIP-Anlässe, Events und Konzerte Hintergrundberichte bereithält. Weiter kreierte KSB/SJ eine digitale Traffic-Kampagne für diverse Onlineplattformen, insbesondere eine grosse Zahl von Textbannern im Stil des neuen Webauftritts, der ebenfalls in enger Zusammenarbeit zwischen Ringier und der Agentur entstand. Dieses Jahr sollen noch weitere Massnahmen realisiert werden, unter anderen Cards-for-free, Auftritte in In-Locations sowie Spiel- und Involvement-Aktionen auf der Website, bei Facebook etc.

Verantwortlich bei Ringier: Urs Heller (Leiter Zeitschriften Ringer Schweiz), Andrea Müller (Stv. Chefredaktor Schweizer Illustrierte/Leiter SI online), Thomas Passen (Head of Marketing Zeitschriften), Franziska Schmid (Werbeleiterin Zeitschriften), Nicole Wesche (Product Managerin Schweizer Illustrierte), Melanie Hoffmann (Media-Marketing Zeitschriften/Projekte). Verantwortlich bei KSB/SJ: Daniel Krieg (CD), Charles Blunier (AD), Adrian Hoenicke (Text), Andrea Heierli (Grafik), Roman Limacher (DTP), Marco Serratore (Beratungsleitung), Oliver Schönfeld (Strategic Channel Planning). Litho/Bildbearbeitung: Mike Zwyssig, Swissprinters PreMedia

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Produkte/Neuheiten: Der Big Bang® am Werbehimmel

Mit der Coupon-Publikation Big Bang® hat die Valecom AG ein innovatives Tool zur absatzorientierten Kommunikation entwickelt und läutet damit eine neue Ära für Schnäppchenjäger ein. Nutzen Sie das attraktive Startangebot, und buchen Sie bis zum 31. März vier Schaltungen zum Preis von zwei.

In den letzten Jahren hat sich das Kaufverhalten grundsätzlich verändert, und die Schnäppchenjagd ist unabhängig von jeder sozialen Schicht ein wahrer Volkssport geworden. Die Valecom AG greift diesen Trend auf und bringt mit Big Bang eine reine Coupon-Publikation auf den Schweizer Markt. Konsumentinnen und Konsumenten finden darin eine Vielzahl attraktiver Angebote. Dies macht Big Bang zur idealen Plattform, um in kurzer Zeit grosse Mengen eines Markenartikels oder einer Dienstleistung zu verkaufen.
Wirkungslose «Stopp Werbung»-Kleber
Big Bang wird ganz bewusst verschiedenen Tageszeitungen beigelegt. „Stopp Werbung“-Kleber an den Briefkästen sind dadurch wirkungslos, und die Coupon-Publikation erreicht tatsächlich die gewünschte Zielgruppe. Big Bang schafft mit Sicherheit den Weg zum Schnäppchenjäger, und in Kombination mit einem MemoStick® auf der Titelseite der Tageszeitung kommt kein Leser mehr an Big Bang vorbei.
Aus der Sicht von René Luchsinger, Delegierter des Verwaltungsrats der Valecom AG, hilft Big Bang dem Verkauf, Absatz- respektive Umsatzprobleme zu lösen. Gerade für Fast Moving Consumer Goods (FMCG) sowie Food- und Near-Food-Produkte biete Big Bang Chancen, den Absatz deutlich zu steigern. Und auch für den Tourismus sowie für Einkaufszentren und Outlets eröffnen sich neue Möglichkeiten, um Schnäppchenjäger direkt anzusprechen.
Startschuss im Wirtschaftsgebiet 43
Die Valecom AG startet mit Big Bang im Wirtschaftsgebiet 43, in dem rund eine Million Konsumentinnen und Konsumenten über 15 Jahren leben. Das durchschnittliche Haushaltseinkommen ist mit 56’500 Franken eines der höchsten der Schweiz. Die Coupon-Publikation erscheint immer am Monatsende – noch rechtzeitig vor dem Zahltag. Big Bang wird den jeweiligen Zeitungen beigelegt. Eine erste Auflage von rund 450’000 Exemplaren ist geplant. René Luchsinger betont, dass man das Verbreitungsgebiet von Big Bang kontinuierlich ausbauen werde und das Potenzial für einen internationalen Roll-out bestehe.
Big Bang ist durchgängig vierfarbig gestaltet und der Seitenumfang wird der Buchungslage angepasst. Mit seinem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis bietet Big Bang Unternehmen selbst bei kleinen Budgets die Möglichkeit, werblich in die Offensive zu gehen. Ein Barcode auf jedem einzelnen Gutschein macht die Werbung in Big Bang messbar. Anhand des Rücklaufs lässt sich exakt nachvollziehen, wie sich die Werbung auf den Umsatz auswirkt. Die Gutscheine der Big-Bang-Printausgabe können in Zukunft vom Verbraucher auch bequem aus dem Internet heruntergeladen werden.
Werber gestalten, planen und buchen in Zukunft auf www.sparheftli.ch in nur drei Schritten ihre individuelle Big-Bang-Kampagne. Das Startangebot «4 für 2» ist bis zum 31. März 2010 gültig. Nutzen Sie das attraktive Angebot, Anfang April ist es zu spät!
Valecom AG
Industriestrasse 1, CH-8430 Hinwil
Telefon + 41 44 938 78 78, Fax +41 44 938 70 70
[email protected] www.valecom.com

So schützen Sie Ihr Know-how

Einen guten Mitarbeiter zu verlieren, ist stets ein herber Schlag für eine Firma – besonders, wenn der Betreffende mit all seinem Know-how zur Konkurrenz abwandert. Unter bestimmten Voraussetzungen können sich Arbeitgeber dagegen schützen. Von Irmtraud Bräunlich Keller, lic.rer.pol., Redaktorin und Arbeitsrechtsexpertin beim Beobachter-Beratungszentrum.

Mit einem vertraglichen Konkurrenzverbot können Arbeitgeber Mitarbeitende dazu verpflichten, nach dem Austritt aus der Firma jede konkurrenzierende Tätigkeit zu unterlassen, d. h. «weder auf eigene Rechnung ein Geschäft zu betreiben, das mit dem des Arbeitgebers in Wettbewerb steht, noch in einem solchen Geschäft tätig zu sein oder sich daran zu beteiligen» (Art. 340 OR).
Da ein Konkurrenzverbot die beruflichen Möglichkeiten eines Arbeitnehmers aber stark einschränkt, ist es nur unter bestimmten Voraussetzungen gültig. Sind diese nicht erfüllt, kann das Konkurrenzverbot angefochten werden:
– Ein Konkurrenzverbot muss zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer schriftlich vereinbart werden – durch konkrete persönliche Abmachung, sei es im Arbeitsvertrag oder einer separaten Vereinbarung. Ein Passus im Personalreglement genügt nicht.
– Konkurrenzverbote können nur gültig vereinbart werden, wenn der Arbeitnehmer Einblick in den Kundenkreis oder geheim zu haltende Tatsachen hatte. Als geheim gelten Informationen, die nur einem begrenzten Personenkreis zugänglich und im wirtschaftlichen Wettbewerb auf dem vom Arbeitgeber bedienten Markt wichtig sind. Was Branchenkennern leicht zugänglich oder gar bekannt ist, stellt kein Geheimnis dar. Mit Einblick in den Kundenkreis ist der feste Kundenstamm des Arbeitgebers gemeint, also regelmässige Kundschaft, deren besondere Wünsche und Bedürfnisse nicht jeder kennt.
– Die Verwendung und Verbreitung dieser besonderen Kenntnisse müssen den Arbeitgeber erheblich schädigen können. Dabei ist es unwichtig, ob dem Arbeitgeber tatsächlich ein Schaden entsteht; die Gefahr eines Nachteils reicht aus.
– Ein Konkurrenzverbot ist nach Ort, Zeit und Gegenstand angemessen zu begrenzen. Es darf in der Regel maximal drei Jahre gelten und muss sich auf die Region beschränken, in der der Arbeitgeber tätig ist. Inhaltlich muss es sich auf die Tätigkeiten beziehen, die der Arbeitnehmer tatsächlich ausführt. Das Konkurrenzverbot darf das wirtschaftliche Fortkommen des verpflichteten Angestellten nicht unbillig erschweren.
Wer ein Konkurrenzverbot übertritt, wird schadenersatzpflichtig. Da der konkrete Schaden nicht immer einfach zu beweisen und zu beziffern ist, wird zur Vereinfachung und als Abschreckung meist eine Konventionalstrafe vereinbart – ein fester Betrag, den die verpflichtete Person automatisch bezahlen muss, wenn sie den Vertrag nicht einhält, selbst wenn noch gar kein Schaden eingetreten ist.
Das Konkurrenzverbot fällt dahin, wenn der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis kündigt, ohne dass ihm der Arbeitnehmer dazu begründeten Anlass gegeben hat. (z. B. Kündigung aus wirtschaftlichen oder organisatorischen Gründen).
Das Konkurrenzverbot fällt ausserdem dahin, wenn der Arbeitnehmer aus einem Grund kündigt, den der Arbeitgeber zu verantworten hat (z. B. Verletzung vertraglicher Pflichten).

Buchtipp
Arbeitsrecht
Vom Vertrag bis zur Kündigung

Der Beobachter-Ratgeber gibt Auskunft über alle Aspekte des Arbeitsvertragsrechts und behandelt unter anderem auch das Konkurrenzverbot. Ist es gültig? Wie muss ich vorgehen bei Verletzung des Verbots? Die langjährige Beobachter-Arbeitsrechtsspezialistin beantwortet alle Fragen kompetent und detailliert. Zudem enthält das Handbuch viele Mustervorlagen, konkrete Beispiele und Tipps sowie wegweisende Gerichtsurteile.
10., erweiterte
und aktualisierte
Auflage 2009,
Beobachter-
Buchverlag,
ISBN
978-3-85569-412-9
272 Seiten,
broschiert, Fr. 36.-

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Neu für KMU: Rechtsberatung bei Fragen, die Ihr Unternehmen betreffen
Der neue Service des Beobachters: kompetente Rechtsberatung für KMU und ihre Mitarbeiter. 6 Monate für nur Fr. 99.– (Einführungspreis).
Sie erreichen die Rechtsexpertinnen und -experten montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 043 444 54 09. Zudem erhalten Sie vollen Zugriff auf die Beratungsplattform Helponline.ch und eine Beobachter-Zeitschrift alle 14 Tage. Im Preis inbegriffen ist auch ein Geschenk: das Standardwerk für KMU vom Beobachter-Buchverlag,
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Mobile ist vieles anders

Die mobile Welle rollt – wer fit sein will, muss investieren und umdenken.

Wer sich mit dem mobilen Web auseinandersetzt, fühlt sich bald an den Wilden Westen erinnert, und die Welt des Desktop-Web erscheint als paradiesische Insel. Sowohl beim Produzieren von Inhalten wie auch beim Messen von Reichweiten kann nur schwer an bisherige Methoden angeknüpft werden. Wer den Markterfolg sichern oder ausbauen will, wird um Investitionen nicht herum kommen, um die gesamten Produktionsabläufe anzupassen. Informelle Gespräche im Zusammenhang mit der WEmad.org-Initiative (vgl. Separat) lassen erkennen, dass der Umgang mit dem mobilen Web noch längst nicht überall zur Routine gehört. Denn beim mobilen Web ist vieles neu und anders:
1. Was sich auf dem Desktop bewährt hat, gilt deshalb längst nicht auch mobil. Das mobile Ökosys-tem baut zwar auf dem Desktop-Web auf, doch mobile Endgeräte mit ihren besonderen Eigenheiten haben neue Schwachstellen und führen zu entsprechend neuen Best Practices. Selbst bei neusten Smartphones ist immer die begrenzte Übertragungsbandbreite zu beachten. Und Web 2.0 Features wie JavaScript/AJAX dürfen nur zurückhaltend eingesetzt werden, da sie allenfalls ständig den Prozessor belasten und so die Batterie schnell leeren können. Dazu kommt, dass Mobilfunkbetreiber sich in die Übertragung einschalten und etwa Bilder verkleinern oder den Zugriff auf Websites ganz sperren.
2. Mobile Web-User haben neuartige Nutzungsmus-ter und Navigationsmethoden. Sie sind extrem zielorientiert und kostenbewusst. Die Furcht vor hohen Kosten verhindert ein gemütliches Surfen, und lieber wird die Übertragung (etwa einer unnötig überladenen Webseite) abgebrochen als ein Tiefschlag auf der Rechnung riskiert. Auch wird unterwegs nur gesurft, wo die Netzabdeckung gut ist, denn ein schlechtes Signal kann bei einer unvollständigen Übertragung zwar zu Kosten, nicht aber zum gewünschten Informationsgewinn führen.
3. Die mobilen Web-Browser sind neu, zahlreich und voller Probleme. Gibt es für das Desktop-Web zwei dominierende Browser-Programme, sind auf mobilen Geräten über ein Dutzend im Einsatz. Diese haben alle ihre eigenen Vorteile, aber auch Macken und entsprechende Umgehungslösungen. Etablierte Web-Standards sind oft nur teilweise und fehlerhaft implementiert, und so können falsch aufbereitete Webseiten leicht dazu führen, dass der Browser oder gar das ganze Geräts abstürzt. Und Besserung ist nicht in Sicht: Mit der Flut neuer Mobilgeräte wird die Vielfalt der Displays (etwa schwarz-weisse eInk-Bildschirme auf eReader), der Navigation (etwa sprachgestützt wie beim Nexus One) und somit der Browser-Varianten weiter steigern. Web-Publisher müssen die Fähigkeiten der Geräte automatisch erkennen (mittels WURFL or DeviceAtlas) und die Ausgabe weit flexibler als bisher entsprechend anpassen können.
Zwar werden auch beim Mobile Analytics bekannte Kennzahlen wie Views, Visits und Visitors gemessen. Doch herkömmliche Verkehrsanalyse-Tools versagen beim mobilen Web oder sind bestenfalls unzuverlässig, denn oft zeichnen sie nur einen Bruchteil des tatsächlichen mobilen Datenverkehrs auf. Das trifft besonders beim Ermitteln der Unique Visitors zu. In der Regel wird einer Netzadresse ein Besucher zugeordnet, doch mobile Nutzer kommen über einen Zugangsknoten (Gateway) des jeweiligen Mobilfunkbetreibers ins Internet und erscheinen mit der Netzadresse dieses Rechners, können also mit der herkömmlichen Analysemethode nicht unterschieden werden. So kommen scheinbar alle Blackberry-Benutzer aus Kanada, und wer auf dem Handy mit dem Opera-Browser surft, scheint aus Norwegen zu kommen, weil die entsprechenden Gateway-Rechner in diesen beiden Ländern stehen. Und wer etwa im fahrenden Zug oder unterwegs im Auto surft, wechselt mit den dabei verwendeten Mobilfunkantennen oft auch die Netzwerkadresse.
Um Besucher auf Websites identifizieren zu können, werden im Web vor allem Cookies und spezielle Javascript-Lösungen angewandt. Derzeit unterstützen viele mobile Web-Browser Javascript nicht, oder Benutzer haben diese Fähigkeit deaktiviert. Und Cookies werden zwar entgegengenommen, aber nicht permanent abgespeichert. Fehlen permanente Cookies, ist eine Besucheridentifikation zwischen Sitzungen nicht möglich.
Und auch die ein Pixel grossen Image-Tags fallen auf Mobilgeräten dem technisch bedingten Spar-zwang zum Opfer: Zwar teilt der Web-Server mit, die Bilddatei solle nicht zwischengespeichert werden, damit sie beim nächsten Seitenaufruf wieder gezählt werden kann. Doch genau diese Anweisung wird von gewissen mobilen Browsern ignoriert, weil durch die Vermeidung eines weiteren Abrufs die Performance verbessert werden kann. Und so verliert ein weiteres Analyseinstrument an Aussagekraft. Wer im Online-Marketing (SEA/SEO) aktiv ist, vermisst im Mobilbereich zudem oft die Herkunftshinweise (Referer), die zeigen, von welcher Seite aus ein Besucher auf die eigene Seite gelangt ist.
Das Sammeln von mobilen Web-Analytics-Daten erfordert also andere Methoden als bei herkömmlichen Web-Analytics. Dafür gibt es eine Reihe von Lösungen, die am besten kombiniert angewandt werden. Pixel-Tags können mit einem immer anderen Namen ausgeliefert werden, der Web-Verkehr kann zur Analyse auf Zwischenrechner umgeleitet und der Netzverkehr selber kann abgehört und entsprechend analysiert werden. Viele dieser Techniken sind in kommerziellen Web-Analyse-Tools verfügbar. Aber es gibt auch eine Reihe von Gratisangeboten für Mobile-Analytics. So hat das weit verbreitete Google-Analytics-Tool im November entsprechende Erweiterungen angekündigt, und Anbieter wie Mobilytics, Admob Analytics, Amethon Analytics oder Bango Analytics bieten weitere Lösungen an.
Christoph J. Walther
> Vergleich zwischen dem Desktop-Web und dem mobilen Web (pdf)
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JvM/Limmat: Wohnzimmerkonzerte für Digitalradio-Kampagne

Die SRG hat die Kampagne Wohnzimmerkonzerte lanciert. Ziel der integrierten Kampagne ist es, das Erlebnisgefühl in Szene zu setzen, das mit einem Digitalradio möglich wird. Das crossmediale Konzept stammt von Jung von Matt/Limmat.

Die sogenannten «Wohnzimmerkonzerte» konnten über den Digitalradio-Wettbewerb der SRG gewonnen werden. Nun besuchen Stars wie der Soul-Sänger Seven oder Ritschi die Gewinner zu Hause und führen die Musik direkt im Wohnzimmer auf. Die Konzerte werden über einen Videostream übertragen und können so auf Digitalradio.ch mitverfolgt werden.
Der Startschuss zur Kampagne erfolgte im letzten November. Zum Einsatz kamen TV, Anzeigen, Banner, Radiotrailer, Massnahmen am POS sowie eine eigene Landing-Page im Internet. Dabei interagierten die Musiker mit ihren Fans auch direkt über ihre Facebook- und Twitteraccounts. Das nächste Wohnzimmerkonzert findet am Dienstag, 19.1. bei Carmen aus Weggis statt. In ihrer Wohnung wird Popsänger Ritschi rocken.

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Verantwortlich bei der SRG: Simon Meyer (Unternehmenskommunikation SRG), Béatrice Merlach (Abteilungsleiterin Kommunikation und Marketing SR DRS), Ernst Werder (Projektleiter Digitale Vermarktung SR DRS). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Tom Seinige, Alexander Jaggy (CD), Samuel Christ, Dominik Marosi (Text), Patrick Beeli, Claude Eberhard, Bruno Manser (AD), Ariel Zumstein (Grafik), Claudia Camenisch, Felix Zürcher, Martin Samsel (Beratung), David Lüscher (Beratung Web), Cyrill Hauser (PR), Ilonka Galliard (FFF/Art Buying), Siro Micheroli, Roman Peritz (Regie), Combo Entertainment (Produktion), Kirschner Music (Vertonung).

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Goldbach Media: Umsatzwachstum im letzten Jahr

Die in der Werbevermarktung tätige Goldbach Media hat für das vergangene Jahr auf Basis des provisorischen Abschlusses ein Umsatzwachstum von 15 Prozent bekanntgegeben. Der Nettoumsatz stieg 2009 von 265 auf 306 Millionen Franken.

63 Prozent des Gesamtumsatzes wurden im traditionellen Offline-, 37 Prozent im Onlinebereich erzielt (Vorjahr Offline 70 Prozent; Online 30 Prozent). Der Umsatzanteil am internationalen Geschäft konnte auf 20 Prozent erhöht werden (Vorjahr 14 Prozent). Bereinigt um die negativen Währungseinflüsse – vor allem durch den polnischen Zloty und den Euro – beträgt die organische Umsatzzunahme rund 9 Prozent (Vorjahr 4 Prozent). Im Onlinebereich sind es 21 Prozent (im Vorjahr 15 Prozent), wie Goldbach Media am Dienstag mitteilte. Die definitiven Umsatz- und die Ebitzahlen werden am 4. März 2010 kommuniziert.

Exxtra für Migros: Der Miss Schweiz über die Schultern geschaut

Exxtra Kommunikation hat für die Kampagne der Migros-Marke Léger einen TV-Spot realisiert. Der Film mit Linda Fäh knüpft an die bestehende Printkampagne an und kommt in einem leichten Schwarz-Weiss-Look daher.

Linda lässt sich im Spot bei ihrem Alltag über die Schulter schauen – beim Nägel lackieren, Chips essen oder vor dem Spiegel. Dabei merkt man, dass die Miss Schweiz 2009 schon einmal mit ihren Prinzipien bricht. Doch ihrer Linie bleibt sie mit Léger treu. Bereits seit drei Jahren ist die Light-Linie der Migros Sponsoringpartner der Miss Schweiz Organisation. Der neue TV-Spot ist seit Januar zu sehen.

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Verantwortlich beim Migros-Genossenschafts-Bund, Zürich: Sven Guggenheim, Sibylle Widmer (Marketing Kommunikation Marken-/Labelführung), Sandra Stöckli, Eliane Züger (Category Management). Verantwortlich bei Exxtra Kommunikation, Zürich: Dieter Hofmann (CD), Andrea Dübendorfer (AD), Marietta Mügge (Text), Susan Baumgartner, Claudia Kuhn, Tobias Schoen (Beratung), Sarida Bossoni (FF-Producerin). Begbie (Regie), Wiener Klappe (Filmproduktion), Thomas Dirnhofer (Kamera), Ultra Images (Postproduction), Jingle-Jungle (Ton).

Zu guter Letzt: Handys sind gefährlicher, als man vielleicht denkt

Immer mehr Unfälle passieren aufgrund Ablenkung durch Mobiltelefone. Nichts Neues? Dass Handys eine Gefahr im Strassenverkehr darstellen, wird oft thematisiert. Dass die Geräte aber auch für Fussgänger gefährlich sind hingegen nicht.

So sind in den USA gemäss der New York Times im Jahr 2008 bereits über 1‘000 Menschen in Krankenhäusern behandelt worden, nachdem sie beim gleichzeitigen Gehen und Telefonieren verunfallt sind. Die Dunkelziffer dürfte jedoch noch um einiges höher sein! Dass immer mehr Menschen das Handy während dem Gehen benutzen erklären Forscher durch den Multitasking-Trend, also die Angewohnheit, viele Dinge simultan zu tun. Wenigstens eine gute Nachricht gibt es: Die Verletzungen waren in den meisten Fällen nicht gravierend. Trotzdem rufen die Wissenschaftler dazu auf, die Gefahr ernst zu nehmen. Genau, Risiken vermeiden, Gefahren lauern bekanntlich dort, wo man sie am wenigsten vermutet.

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