Google erweitert Gmail-Werbesystem

In Zukunft müssen Gmail-Nutzer damit rechnen, dass Google die kontextbezogene Werbung nicht mehr unbedingt nur an die jeweils geöffnete Nachricht anpasst, sondern mitunter auch an ältere Mails.

Dies hat das Unternehmen laut Heise online in einem Blog-Posting angekündigt. Als Begründung erklärt das Posting, dass es für einige Nachrichten, etwa Geburtstagsglückwünsche, keine «guten» Anzeigen gebe, die Google einblenden könne. In solchen Fällen wolle man zukünftig auf andere Nachrichten zurückgreifen. Google speichere keine zusätzlichen Informationen für die Neuerung. Die Zuordnung von Werbung laufe völlig automatisch ab; keine Mitarbeiter seien bei der Auswahl von Anzeigen involviert, weder Nachrichten noch andere persönliche Informationen würden Anzeigenkunden zugänglich gemacht.

Radio Basilisk wechselt Besitzer

Radio Basilisk erhält einen neuen Besitzer: Die Familie Hagemann erwirbt vom Basler Medienanwalt Martin Wagner sämtliche Aktien des Radiosenders.

Der Grund für den Verkauf liegt laut Mitteilung vom Donnerstag in einer Veränderung der Schwerpunkte der beruflichen Tätigkeit von Martin Wagner, welcher sich ab sofort dem Aufbau der neuen Schweizer Filmproduktionsfirma Constantin Film Schweiz widmen wird. Die Familie Hagemann beabsichtigt, das Basler Privatradio als langfristiges Investment privat zu halten. Bezüglich des Verkaufspreises wurde Stillschweigen vereinbart. Die zuständigen Behörden müssen die Übertragung der Konzession noch genehmigen. Das entsprechende Gesuch wurde beim Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation eingereicht. Mit einem Entscheid ist bereits Mitte April 2010 zu rechnen.
Martin Wagner bleibt weiter im Verwaltungsrat. Neu eintreten werden Matthias Hagemann als Präsident und Ruth Ludwig. Die Geschäftsführung des Senders teilen sich weiterhin Sandra Wagner und Jean-Luc Wicki. Weitere personelle oder programmliche Veränderungen sind nicht vorgesehen.
Die Familie Hagemann ist Mehrheitsaktionärin der Basler Zeitung Medien. Sie garantiert die publizistische Unabhängigkeit des Radiosenders. Das redaktionelle Tagesgeschäft wird weiterhin in den ausschliesslichen Kompetenzbereich der Radioredaktion fallen.

Relaunch der Fachzeitschrift Panorama

Die Fachzeitschrift Panorama wurde einem Relaunch unterzogen. Sie erscheint am 26. Februar mit erweitertem inhaltlichem Konzept und in neuem Layout.

Die neue, modulare Heftarchitektur, die verbesserte Leserführung und die Einführung des Vierfarbendrucks würden für neue räumliche Verhältnisse und mehr Abwechslung bei der Lektüre sorgen, heisst es in einer Mitteilung. Eine zentrale Rolle im Redaktionskonzept spielt der Fokus-Teil, in dem Themen bereichsübergreifend behandelt werden sollen. Schwerpunktthemen sollen dabei aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden.

Bundesrat ist für geräteunabhängige Radio- und TV-Gebühr

Radio- und Fernsehgebühren soll künftig auch bezahlen müssen, wer kein Empfangsgerät hat. So möchte es der Bundesrat. In einem Bericht an das Parlament empfiehlt er, eine allgemeine Abgabe für Haushalte und Betriebe einzuführen.

Radio- und Fernsehgebühren soll künftig auch bezahlen müssen, wer kein Empfangsgerät hat. So möchte es der Bundesrat. In einem Bericht an das Parlament empfiehlt er, eine allgemeine Abgabe für Haushalte und Betriebe einzuführen. «In der ursprünglichen Logik hat sich vieles verschoben», sagte Bundesrat Moritz Leuenberger am Donnerstag laut vor den Medien. Radio- und Fernsehprogramme könnten heute auch über Handys, Computer und Laptops empfangen werden. Zudem würden nahezu alle Radio und Fernsehen nutzen. Zwar gebe es eine kleine Minderheit, die «rein» bleiben wolle, räumte Leuenberger ein. Doch diese profitiere indirekt von der Rolle, die Radio und Fernsehen in der Demokratie spielten. Von den Gebühren befreit werden sollen aber – wie bisher – im Härtefall sozial Benachteiligte.
Rund 100 Franken weniger Gebühren
Der Bundesrat rechnet damit, dass mit dem neuen System die Gebühren sinken, und zwar um rund 100 Franken. Heute betragen die Gebühren für Radio- und TV-Empfang 462 Franken im Jahr. Sinken würden sie vor allem deshalb, weil sich das Problem der Schwarzhöhrer und -seherinnen nicht mehr stellen würde. Zwar bezahlen heute über 90 Prozent der Haushalte Radio- und TV-Gebühren. Bei den Betrieben sieht es jedoch anders aus: 20 bis 30 Prozent der Betriebe bezahlten keine Gebühren, sagte Martin Dummermuth, der Direktor des Bundesamtes für Kommunikation Bakom.
Noch offen ist, von wem und wie die allgemeine Abgabe eingetrieben werden soll. Heute werden die Gebühren von der Swisscom-Tochter Billag einkassiert, die dafür jährlich 55 Millionen Franken vom Bund erhält. Das Unternehmen hat den Zuschlag in einer Ausschreibung erhalten. Der Bundesrat tendiert dazu, bei einem ähnlichen System zu bleiben. Es brauche nicht die Billag zu sein, sagte Leuenberger und verwies darauf, dass sich auch die Post beworben habe. Doch eine zentrale Lösung sei nach Einschätzung des Bundesrates am zweckmässigsten.
Nicht via Bundesbudget
Der Bundesrat hat verschiedene Alternativen prüfen lassen. Verworfen hat er in der Folge die Idee, die Gebühren künftig aus dem Bundeshaushalt zu finanzieren. Dies würde die Medienfreiheit in Frage stellen, weil das Parlament bei den Budgetberatungen indirekt Einfluss ausüben könnte, sagte Leuenberger. Noch nicht vom Tisch ist dagegen der Vorschlag, die Gebühr durch die kantonalen Steuerämter erheben zu lassen. Der Bundesrat will diese Möglichkeit weiter prüfen. Bei den Kantonen sei sie allerdings nicht auf Begeisterung gestossen, gab Leuenberger zu bedenken.

Dani Büchi wird Leiter von Ringier Radio

Dani Büchi wird Leiter des neu geschaffenen Sektors Ringier Radio. Er übernimmt diese Funktion ab sofort. Zusätzlich bleibt er Geschäftsleiter von Energy Zürich.

Ringier Radio umfasst die Beteiligungen an den Privatradios Energy Zürich und Radio BE1, die nationale Vermarktung der Sender, sowie die DAB-Aktivitäten. Der neue Sektor spielt laut Mitteilung eine wichtige Rolle in der Strategie von Ringer Schweiz innerhalb der neu gegründeten Unterhaltungssparte «Entertainment, Elektronische Medien und Events», welche von Marco Castellaneta geleitet wird. Die Entertainment-Sparte umfasst neben Ringier Radio auch die TV-Aktivitäten mit Ringier TV, Presse TV, Sat1 und Teleclub, die Event- und Konzertaktivitäten Good News, Rose d’Or, das Ticketing sowie den Kundenclub.
Dani Büchi übernimmt die Leitung des Bereichs Ringier Radio ab sofort. Der 31-jährige Zürcher ist seit über 12 Jahren in diversen Funktionen im Radiojournalismus und in der Vermarktung tätig und seit drei Jahren Geschäftsleiter von Energy Zürich.

Mitlinks startet Countdown für den Schweizer Filmpreis 2010

Vom 21. bis 28. Januar 2010 heisst es wieder: «Vorhang auf für die Solothurner Filmtage». Mitlinks realisiert erneut die technische Umsetzung der Onlineplattform für den Schweizer Filmpreis.

Im Rahmen dieses cineastischen Ereignisses werden alljährlich die Beiträge nominiert, welche Anwärter für den Schweizer Filmpreis sind. Filmbegeisterte können sich nach der Nominierungsnacht vom 27. Januar 2010 via Website auf Schweizerfilmpreis.ch die Trailer 2010 anschauen und für ihre Favoriten stimmen. Nebst dem Spezialpreis der Jury, welcher eine herausragende künstlerische und technische Leistung kürt, werden Gewinner in acht verschiedenen Sparten mit dem Quartz ausgezeichnet.
Verantwortlich bei Swiss Films: Natalia Guecheva, Projektleitung. Verantwortlich bei Mitlinks: Patrizia Lehmann (Projektleitung), Pius Kraushaar ( technische Umsetzung). Verantwortlich bei Büro4: Stefan Hunziker (Design).
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Zu guter Letzt: Das SMS als Retter der Sprache

Exzessives Schreiben von Kurznachrichten fördert die Verblödung der Jugend. Dieses These kursiert, seit es Handys gibt. Doch nun beweist eine Studie das Gegenteil.

Im Jahr 2007 wurde die Behauptung gar wissenschaftlich untermauert: Eine vom irischen Bildungsministerium in Auftrag gegebene Studie ergab, dass das Schreiben von SMS für die immer grösser werdenden sprachlichen Defizite der irischen Jugend verantwortlich sei. Schuld gab man dem SMS dabei vor allem an der von Jahr zu Jahr schlechter werdende Ausdrucksfähigkeit sowie am hölzernen, abgehackten Stil vieler Jugendlicher.
Doch nun hat das SMS als Sündenbock ausgedient: Die britische Psychologin Clare Wood hat nämlich Folgendes herausgefunden: Kinder, die SMS über ihr Handy verschicken und dabei sehr häufig Kürzel wie LOL oder plz verwenden, haben weniger Probleme beim Lesen und Schreiben der regulären Sprache als andere Kinder. Es gebe insgesamt einen derart engen Zusammenhang, dass von der Nutzung von Abkürzungen auf die Fähigkeit, Sprachmuster zu entdecken, einzugrenzen und zu verändern, geschlossen werden müsse. Eine Tendenz zu mehr Lese- und Schreibproblemen sei zwar insgesamt unter Kindern vorhanden – aber nicht wegen, sondern trotz der Nutzung von Kurznachrichten. Nun muss wohl oder übel ein neuer Schuldiger für die Verkümmerung der Sprache gefunden werden – das SMS jedenfalls ist fein raus.

Russland: Medien-Protest gegen Fotojournalisten-Urteil

Russische Staatsmedien haben mit ungewöhnlich scharfem Protest auf ein Gerichtsurteil gegen einen Moskauer Fotojournalisten reagiert.

Die Chefredaktoren mehrerer Zeitungen, TV- und Radiosender warfen in einem offenen Brief an Innenminister Raschid Nurgalijew der Polizei die Fälschung von Aussagen und weitere Gesetzesverletzungen vor. Dies meldete die Staatsagentur Ria Nowosti am Donnerstag gemäss SDA. Der Ria-Fotograf war bei einer nicht genehmigten Demonstration festgenommen und zu einer geringen Geldbusse verurteilt worden. Der Journalist sei lediglich im Auftrag der Redaktion seiner Arbeit nachgegangen, teilte Ria Nowosti mit.
In Russland werden immer wieder Journalisten Opfer staatliches Gewalt. Die Organisation Reporter ohne Grenzen protestierte am Donnerstag gegen die Verurteilung eines Bloggers in der russischen Teilrepublik Tatarstan zu einer 21-monatigen Haftstrafe. Er hatte nach Ansicht eines örtlichen Gerichts Tatarstans Präsidenten Mintimer Schaimijew verleumdet. In der Stadt Tomsk in Sibirien war am Vortag ein Journalist an den schweren Verletzungen gestorben, die ihm ein Polizist zugefügt hatte. Innenminister Nurgalijew steht seit langem wegen der als brutal und korrupt geltenden Sicherheitskräfte in der Kritik.

Goldbach Crossmedia Award 2010 ausgeschrieben

Bereits zum sechsten Mal schreibt die Goldbach Media Gruppe den Crossmedia Award aus. Einsendeschluss ist der 26. Februar 2010.

Mit dem Award sollen nachweislich innovative und erfolgreiche crossmediale Kampagnen ausgezeichnet werden, die in der Zeit von April 2009 bis Februar 2010 publiziert wurden. Zugelassen sind alle in Deutschland, Österreich und der Schweiz konzipierten und entwickelten Cases.
Einsendeschluss ist der 26. Februar 2010. Die eingereichten Cases werden von einer unabhängigen Fachjury beurteilt. Der erste Preis ist mit 10‘000 Franken dotiert und wird an der Crossmedia Award Night vom 31. März 2010 verliehen.
> Teilnahmebedingungen
> Anmeldung

OSW zieht beim Kulturmanagement Basel die Fäden neu

Für das Studienzentrum Kulturmanagement Universität Basel hat die Oswald Siegfried Werbeagentur eine Broschüre konzipiert, die den Interessenten Einblick in den Studiengang vermitteln soll.

Visuals sollen veranschaulichen, dass bei diesem Studium verschiedenste Fächer zusammenspielen müssen und die Vernetzung zwischen Kulturschaffenden und Kulturmanagern wichtig ist. Gleichzeitig hat OSW auch noch die Website einem Redesign unterzogen und Einladungen mit diesem Auftritt gestaltet.
Verantwortlich bei SKM: Dr. phil. Rolf Keller. Verantwortlich bei OSW: Michael Oswald (Art Director), René Fisch (Text), Zoe Maritz (Beratung).
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Crafft: Für Kunsthaus Zürich Magazin neu gestaltet

Die Agentur Crafft hat das Mitgliedermagazin des Kunsthaus Zürich einem Redesign unterzogen.

Das Kunsthaus Zürich hat die Agentur Crafft damit beauftragt, sein Mitgliedermagazin umzugestalten. Am 18. Januar 2010 ist die erste Ausgabe im neuen Design erschienen. Das Magazin wende sich an eine zunehmend junge Leserschaft und präsentiere sich frisch und modern, schreibt die Agentur in einer Mitteilung.
Die optimierte Gestaltung sorge für einen attraktiven Einstieg in die einzelnen Themen, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Das Magazin ist zudem umstrukturiert worden. Nach kurzen Infos und News folgen prominent präsentierte Ausstellungsbesprechungen mit grosszügigen Abbildungen. Neu findet sich die Inhaltsübersicht bereits auf dem Cover. Das Format ist kompakter als bisher. Der Zeitpunkt des Redesigns ist nicht zufällig gewählt: 2010 feiert das Kunsthaus Zürich seinen hundertsten Geburtstag. Auch das Plakat zum Jubiläumsjahr stammt von der Agentur Crafft.
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Titelblatt des neuen Magazins.

Tele Züri neu auch im Grossraum Luzern

Der Zürcher Regionalsender Tele Züri expandiert in die Innerschweiz. Ab 26. Januar können ihn auch Zuschauer aus dem Grossraum Luzern empfangen. Die Aufschaltung erfolgt in insgesamt 107'500 Haushalte im Kabelnetz der Cablecom und der Partnernetze.

Schwerpunktmässig werde Tele Züri zwar auch weiterhin aus dem Grossraum Zürich berichten, teilte der Tamedia-Sender am Dienstag mit. Bei wichtigen Ereignissen werde der Sender aber neu auch den Grossraum Luzern abdecken. Den Auftakt macht am Mittwoch, 27. Januar 2010 ein TalkTäglich live aus Luzern. Weitere Expansionspläne hegt der Sender jedoch nicht. Mit der Aufschaltung im Grossraum Luzern sei die vor einem Jahr begonnene Ausdehnung des Sendegebietes vorläufig abgeschlossen, hiess es. Der Sender hat nun rund 2,7 Millionen potentielle Zuschauer.

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