Presse: Inserateeinnahmen 2009 um ein Fünftel gesunken
Die Krise setzt sich fort: Nachdem die Inserateeinnahmen bei Zeitungen und Zeitschriften 2008 um sechs Prozent gesunken sind, hat die Schweizer Presse 2009 gut ein Fünftel weniger mit Inseraten verdient. Die Einnahmen betrugen letztes Jahr noch 1,59 Milliarden Franken. Vom Rückgang betroffen war vor allem die Finanz- und Wirtschaftspresse sowie die Sonntagspresse.
Besonders hart traf es die Finanz- und Wirtschaftspresse sowie die Sonntagspresse, ihre Inserateerlöse verringerten sich je um rund 30 Prozent. Die Umsätze der Tagespresse und der Publikumspresse sanken um je rund einen Fünftel. Weniger starke Einbussen verzeichneten die Fachpresse (-16,5 Prozent) und die Spezialpresse (-8,8 Prozent). Einzig die Regionale Wochenpresse konnte das Niveau vom Vorjahr praktisch halten.
Im Monat Dezember sanken die Inserateeinnahmen um knapp fünf Prozent auf 130 Millionen Franken. Die schlechte Situation im Arbeitsmarkt führte zu rund 30 Prozent weniger Stellenanzeigen. Nur einen leichten Rückgang gab es hingegen bei den kommerziellen/übrigen Anzeigen.









