SSF: Weiteres Aufschaltgesuch eingereicht

Das Schweizer Sportfernsehen (SSF) strebt eine flächendeckende Verbreitung in der Deutschschweiz an. Mit einem Must-Carry-Gesuch gegen 27 Kabelnetzbetreiber will SSF die Programmausstrahlung durchsetzen.

Das Schweizer Sportfernsehen (SSF) kann seit dem 1. Juli 2009 auf einem eigenen Kanal senden. Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hatte im Februar 2009 ein Gesuch um Aufschaltverpflichtung auf das Kabelnetz der Cablecom gutgeheissen. Zuvor strahlte das SSF seine Beiträge lediglich über ein Programmfenster auf Star TV aus. Infolge des Bakom-Entscheids muss die Cablecom den Sportsender im Rahmen einer Must-Carry-Verfügung für vorläufig drei Jahre im analogen Programmangebot der Deutschschweiz ausstrahlen.
Über ein zweites Must-Carry-Gesuch gegen insgesamt 27 Kabelnetzbetreiber will der Sportsender nun eine Ausstrahlung in der gesamten Deutschschweiz durchsetzen. Einige wenige Netzbetreiber weigerten sich, das Programm des SSF in ihr analoges Angebot aufzunehmen, obwohl die rechtlichen Voraussetzungen mit dem Must-Carry-Entscheid vom Februar 2009 eigentlich klar seien, schreibt das SSF in einer Mitteilung vom Dienstag.

Erdmannpeisker: Marken-Relaunch und Imagekampagne für Bodenschatz

Erdmannpeisker hat zusammen mit Input für Bodenschatz eine neue Markenpositionierung entwickelt. Das Schweizer Traditionsunternehmen soll dabei als Accessoire-Spezialisten für eine stilvolle und intelligente Organisation im Badezimmer verankert werden.

Eine Teaseranzeige kündigte die Neupositionierung an und lud zur Messe Swissbau ein. Die Launchkampagne arbeitet mit mathematisch anmutenden Formeln und emotionalen Hintergrundbildern. Die Idee der Formel wurde 360° in Anzeigen, Broschüren, Katalogen, in Promotionen und auf der Messen umgesetzt. Im Internet erklärt ein interaktiver Webfilm die neue Positionierung. Die Website wurde zusammen mit der Internetagentur Plugster aufgesetzt. Nebst der klassischen Kommunikation hat Erdamannpeisker auch das Corporate Design neu entwickelt. Ein neues Logo, neue Schriften sowie eine Bildwelt sind das Ergebnis.

Verantwortlich bei Bodenschatz: Roberto Vetrano (Leiter Marketing und Vertrieb). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD, Beratung), Daniel Hesse (AD), Jörg Fassmann (Design), David Brunnschweiler (Beratung), Andreas Pollok / Marcel Ringgenberg (Foto). Verantwortlich bei Input: Johann Schlieper, Partner. Industrial Design: Formpol, Hans-Peter Wirth. Webdesign: Plugster, Serge Rau.

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Etat: Emmentaler neu im Portfolio von Konnex

Konnex betreut ab Januar 2010 das Mediamandat von Emmentaler Switzerland, der Vermarktungsorganisation für Emmentaler AOC. Die Winterthurer Agentur konnte sich den Auftrag bei einer Konkurrenzpräsentation sichern.

Betreut wird das Mandat von Agenturmitinhaberin Monica Jäggi sowie den beiden Mediaplanerinnen Esther Cahn und Jasmin Grubenmann. Zur Verstärkung und als Erweiterung steht Mitinhaber Ronny Schmid zur Verfügung.

Autoinside und Auto & Wissen spannen zusammen

Die Fachzeitschrift für Aus- und Weiterbildung in der Automobilbranche Auto & Wissen und das offizielle Organ des Autogewerbeverbands der Schweiz (AGVS), Autoinside, arbeiten ab sofort zusammen. Künftig werden regelmässig technisch ausgerichtete Artikel von Auto & Wissen den Lesern von Autoinside zugänglich sein.

Autoinside deckt mit seinen Inhalten Themen rund um die Belange in der Werkstatt und auf der Managementebene ab. Technische, auf die Aus- und Weiterbildung ausgerichtete Artikel wurden hingegen bislang nur wenig publiziert. Ab Februar wird in jeder zweiten Ausgabe von Autoinside ein Beitrag von Auto & Wissen erscheinen. Durch die redaktionelle Zusammenarbeit und Nutzung von gemeinsamen Synergien erhoffen sich der AGVS und die Auto & Wissen GmbH ein positives Echo in der Branche, wie es in einer Medienmitteilung vom Montag heisst. Das AGVS-Verbandsorgans – mit einer Druckauflage von 12’500 Heften in deutsch und französisch – soll Auto & Wissen zudem einen breiteren Bekanntheitsgrad bringen.

Wahlbistro: Virtuelles Wahlbistro nun auch für Zürich

Ab dem 1. Februar sollen Zürcherinnen und Zürcher nicht mehr nur in Restaurants am Stammtisch politisieren, sondern auch über das Internet. Die Berner Agentur Border Crossing hat dazu ein virtuelles Wahlbistro lanciert.

Das unabhängige Diskussionsforum ermöglicht virtuelle Debatten rund um die Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Um sich bekannt zu machen, können Kandidierende beim Wahlbistro ihre Eckdaten und ein Foto aufschalten. Kommentare lassen sich via Facebook und Twitter verbreiten. Im Gegensatz zu anderen Foren oder Blogs ist eine anonyme Teilnahme nicht möglich. Jede Person, die sich registriert, wird von den Betreibern telefonisch verifiziert. Nur auf diese Weise könne eine gute Diskussionskultur gepflegt werden, so die Berner PR-Agentur.
Moderiert werden die Debatten von Michael Hermann, Leiter der Forschungsstelle Sotomo an der Universität Zürich. Co-Moderator ist Mark Balsiger, der Initiant dieses Non-Profit-Projekts. Er ist Autor des Buches «Wahlkampf in der Schweiz» und als Kommunikationsberater tätig. Beide Moderatoren sind parteilos.
Das erste Wahlbistro wurde 2008 ins Leben gerufen und war in Bern und Biel geöffnet. Rund 180 Teilnehmende lieferten sich laut Border Crossing «engagierte Debatten». Die Registrierung ist ab sofort möglich. Zurzeit wird ausserdem noch nach Medienpartnern gesucht.

Trimedia heisst jetzt offiziell Grayling

Nach der Zusammenführung der Huntsworth-Tochtergesellschaften Trimedia, Mmd und Grayling folgt nun der offizielle Namenswechsel von Trimedia Communications zu Grayling. Damit ist das internationale Agenturnetzwerk ab sofort auch in der Schweiz vertreten.

Grayling ist weltweit mit 70 Agenturen an 40 Standorten in Europa, in den USA, im Mittleren Osten und im Raum Asien-Pazifik präsent und beschäftigt rund 900 Mitarbeitende. Grayling ist damit gemäss eigenen Angaben das zweitgrösste unabhängige PR-Agenturnetzwerk der Welt. Mit Büros in Zürich und Genf bedient Grayling Schweiz den deutsch- sowie den französischsprachigen Raum. Zurzeit zählt die Agentur 26 Mitarbeitende, CEO ist Hanning Kempe. Zum Angebot gehören Beratungsdienstleistungen in den klassischen Kommunikationsdisziplinen Public Relations, Public Affairs, Investor Relations und Event Management. Der Standort Zürich verfügt zusätzlich über ein Design-Team aus Corporate Publishing- und Visual Identity-Experten.

Polyconsult: Für EWB gegen überflüssige Kilowattstunden gekämpft

Ab Februar fordert Energie Wasser Bern die Kunden auf, beim «Stromsparcours» mitzumachen. Diverse von Polyconsult realisierte Sujets zeigen im Stil von Vitaparcours-Plakaten auf, wie man den Stromverbrauch durch einfache Übungen senken und seine überflüssigen Kilowattstunden dauerhaft loswerden kann.

Hintergrund der Kampagne: Energie Wasser Bern hat 2010 den Stromsparbonus eingeführt. Wer mindestens zehn Prozent weniger Strom verbraucht als im Vorjahr, erhält auf sein Stromprodukt einen Bonus von 15 Prozent.

Verantwortlich bei Energie Wasser Bern: Thomas Hügli (Leiter Kommunikation), Michael Bähler (Projektleiter Online). Verantwortlich bei Polyconsult: Silvio Truffer und Roger Ghezzi (Leitung Kreation), Peer Fankhauser (Grafik und Illustration), Caroline Bühler und Audrey Arnold (Beratung). MediaPlus AG (Media); Frappant (Online-Produktion).

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Prozesspiraten verstärken Crew

Torge Zeilinger verstärkt seit Anfang Jahr das Team der Prozesspiraten. Der 34-Jährige war zuvor Kundenberater und Umweltbeauftragter beim Druckzentrum Neidhart + Schön in Zürich.

Die Agentur Prozesspiraten hat sich auf die Synchronisierung von vertikalen Inhalten und die Organisation von horizontalen Prozessen im Marketing spezialisiert. Das Unternehmen ist an den Standorten Chur, Winterthur und Ulm vertreten.

Der Marketingtrick bei Kindle: «Bestseller» zu verschenken

Um ihre Bücher am E-Book-Reader Kindle populär zu machen, greifen viele Verlage auf einen einfachen Trick zurück: Sie verschenken die Werke und schaffen es so in den Verkaufscharts nach ganz oben. Die Gratis-Aktionen sind in der Verlagsbranche heftig umstritten.

Mehr als die Hälfte der «meistverkauften» E-Books seien im Moment gratis erhältlich, schreibt die New York Times. Neben älteren Werken, die nicht mehr unter Copyright stehen, sind darunter auch viele neue Bücher, die für einige Zeit kostenlos zur Verfügung stehen. Ziel ist dabei, den Konsumenten neue Schriftsteller gratis vorzustellen, damit diese dann andere Bücher des Autors kaufen. Die Verschenkaktionen kommen nicht überall gut an. So befürchten einige Verlage, dass die Leser bald nicht mehr bereit sind, die üblichen 25 Dollar für neue Hardcover-Bücher oder 13 Dollar für Taschenbücher auszugeben, wie es auf Pressetext.ch heisst. Zum Vergleich, Amazon und andere Anbieter haben 9,99 Dollar als Standardpreis für Neuerscheinungen und Bestseller festgelegt.

OSW baut Kreativteam aus

Die Basler OSW haben ihr Kreativteam verstärkt. Die Grafikerin Hanna Baur Bättig soll bei der Oswald Siegfried Werbeagentur zur Qualitätssicherung des kreativen Outputs beitragen.

Hanna Baur Bättig hat ihre Lehre als Grafikerin im Basler Atelier Mühlberg absolviert. Danach war sie bei den Typografiespezialisten Müller + Hess tätig. In London arbeitete Baur Bättig in einer Galerie mit dem Videokünstler Isaac Julien zusammen. Zurück in Basel war sie zwei Jahre in der Eventagentur Triebwerk als Projektleiterin angestellt. Im Jahr 2008 beschäftigte sie sich als frei arbeitende Gestalterin und als Kulturmanagerin.

Zu guter Letzt: Die Amis stehen auf Football – aber noch mehr auf Werbung

Die Amerikaner sind bekannt dafür, grosse Sportfans zu sein. Als besonderes Spektakel gilt der jährlich stattfindende Super-Bowl. Wie nun Marktforscher von Nielson herausgefunden haben, finden aber mehr als die Hälfte der Zuschauer mehr Gefallen an der Werbung als an dem Spiel selbst!

Zugegeben, mit 51 Prozent fällt die Mehrheit ziemlich knapp aus. Dennoch, das Ergebnis dürfte eine Erklärung dafür liefern, weshalb Unternehmen bereit sind, 2,5 bis 2,8 Millionen Dollar für einen 30-Sekunden-Spots zu bezahlen. (Übrigens: Vergangenes Jahr war es noch teurer, in diesem Jahr sind die Preise für Werbeeinschaltungen gefallen – und dies erst zum zweiten Mal in der Super-Bowl-Geschichte.)
Ebenfalls scheint es gewisse «Ermüdungserscheinungen» zu geben. Nielsen zufolge zeigen Super-Bowl-Werbungen im ersten Viertel des Spiels die beste Wirkung beim TV-Publikum. Dort sind die Wiedererkennungs- und Sympathiewerte am höchsten. Gegen Spielende kommt das Niveau an Fernsehwerbungen abseits des Super Bowls heran. Die Zuschauer scheinen dann Werbung nicht mehr allzu interessant zu finden. Worauf die Werbemüdigkeit genau zurückzuführen ist, darüber darf natürlich spekuliert werden…

(Bild: Keystone)

Etat: Stöhlker kommuniziert für Burckhardt + Partner

Das Schweizer Architekturunternehmen Burckhardt + Partner hat die Zürcher PR-Agentur Stöhlker mit der Öffentlichkeitsarbeit für die gesamte Schweiz beauftragt. Das Mandat beinhaltet den Aufbau der Medienarbeit sowie die strategische Kommunikationsberatung für die Standorte.

Die Agentur berate Burckhardt + Partner nicht nur in PR-Fragen, sondern sei zudem ein aktiver Sparringpartner für die Weiterentwicklung der Standorte in der Schweiz, wird Samuel Schultze, CEO von Burckhardt + Partner, in einem Communiqué zitiert. Das Architektur- und Generalplanungsunternehmen ist mit Niederlassungen in Bern, Zürich, Genf und Lausanne vertreten. Der Hauptsitz liegt in Basel.
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