Direktmarketing: Media Mail übernimmt Regor

Die beiden Lettershop-Betriebe Media Mail und Regor werden bis Ende 2010 unter dem Dach der Media Mail AG vereint. Das zu Künzler Bachmann Directmarketing gehörende Unternehmen Regor wird rückwirkend per 1. Januar 2010 von Media Mail übernommen, der Standort von Regor in Rorbas wird bis Ende 2010 aufgelöst.

Über Form und Preis wird Stillschweigen bewahrt. Durch den Zusammenschluss entsteht in Wallisellen eines der grössten Lettershop-Unternehmen in der Schweiz. Das grössere Volumen mache die neuformierte Media Mail konkurrenzfähiger und ermögliche neue Marktchancen in einem hart umkämpften Markt, heisst es in einer Mitteilung. Die langjährige Zusammenarbeit von Künzler Bachmann Directmarketing mit Media Mail werde vertieft. Basis dafür ist eine entsprechende Kooperationsvereinbarung. Künzler Bachmann Directmarketing will sich in Zukunft verstärkt auf Data-Dienstleistungen und den Digital- und Laserdruck, Media Mail auf Lettershop-Dienstleistungen konzentrieren.

Scotti: Für Meister Silber den Umzug kommuniziert

Meister Silber hat sein Ladenlokal vom Paradeplatz an die Augustinergasse gewechselt und feiert diesen Umzug mit einem Eröffnungsanlass Ende Januar. Die Agentur Scotti wurde dabei mit der Kreation und der Abwicklung der Werbemittel für die Neueröffnung beauftragt.

Der Paradeplatz ist nicht mehr das, was er einmal war – die Augustinergasse auch nicht. Mit dieser Headline dramatisiert die Agentur den Umzug des Traditionsgeschäfts für Tischkultur und wirbt gleichzeitig bei den Kunden für das neue, grosszügige Ladenlokal.

Verantwortlich bei Meister Silber: Roland Meister (Inhaber), Samuel Ryser (Geschäftsführer), Mirca Maffi (Kommunikation). Verantwortlich bei Scotti: Nina Rossier-Scotti (Beratung), Ivan Scotti (CD/Text), Florian Schumacher.

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Meyer Werbung: Anzeige für Kulturmagazin Du entworfen

Die Zürcher Kreativagentur Meyer Werbung hat für das Kulturmagazin Du eine Imageanzeige erschaffen. Diese beginnt mit einer direkten Anrede des Lesers und nimmt Bezug auf die beschauliche Stimmung, welche durch die Lektüre entstehen soll.

Das erste Wort ist dabei «Du» – das Logo aus dem Gründungsjahr 1941 wurde in die Schlagzeile eingebaut. In derselben Weise sollen künftig auch einzelne Nummern beworben werden. Die Agentur Meyer Werbung wurde 2007 gegründet und betreut unter anderem die Confiserie Sprüngli, Piazza.ch, Caritas Zürich, Hostpoint, die Handelsschulorganisation HSO und Span-Set.

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Zu guter Letzt: Wenn der Getränkeautomat Blumen spuckt

Getränkeautomaten funktionieren ja eigentlich ganz einfach: Man wirf oben Geld rein, worauf unten ein Getränk ausgeworfen wird. Doch was, wenn statt eines Getränks etwas ganz anderes rauskommt?

So geschehen in einem US-College: Coca Cola installierte dort einen etwas anderen Cola-Automaten, die sogenannte «Happiness Machine». Und die sorgte wahrlich für Freude unter den Studenten: So bekamen sie mehr Flaschen, als sie verlangt hatten, das Getränk wurde ihnen im Glas mit Eis serviert, oder sie wurden mit Pizzen, Blumensträussen, lustigen Luftballon-Tieren und Riesen-Sandwiches beglückt. Obwohl einige ihrer Figur zuliebe wohl eher nur eine halbe statt vier Flaschen Cola und statt einer Pizza besser einen Salat essen würden – für Coca-Cola scheint sich die Aktion schon jetzt gelohnt zu haben: Das Video dazu auf Youtube wurde bereits 880‘000 mal angeschaut. So einfach kann virales Marketing sein.

Elvia-Chef Jürg Wittwer will SRG-Chef werden

Spätestens Ende Jahr geht SRG-Generaldirektor Armin Walpen in Pension. Derzeit ist Headhunter Martin E. Heuberger daran, eine Shortlist mit fünf valablen Nachfolge-Kandidaten zu erstellen. Zu den Bewerbern gehört Elvia-Chef Jürg Wittwer.

Der 43-jährige CEO von Elvia wird dabei unterstützt von einer 21-köpfigen Gruppe um SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner, deren Ziel es ist, den wichtigsten Medienposten der Schweiz mit einem bürgerlich denkenden Manager zu besetzen. Die Bewerbung hat Wittwer längst selber eingereicht. Er habe etliche Jahre als Journalist gearbeitet, die Medienwelt sei ihm vertraut, sagte Jürg Wittwer gegenüber dem Sonntag. Zudem verfüge er über die nötige Führungserfahrung.

Anzeige gegen «Kassensturz»: Politische Werbung

Der Schweizerische Versicherungsverband (SVV) wirft der SF-Sendung «Kassensturz» politische Werbung vor und reicht beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) eine Anzeige ein. Der SVV fordert das Schweizer Fernsehen auf, die Medienpartnerschaft von «Kassensturz» mit der Konsumentenzeitschrift «K-Tipp» per sofort einzustellen. Stein des Anstosses ist die Abstimmungskampagne von «K-Tipp» gegen die Senkung des BVG-Umwandlungssatzes.

Es müsse sichergestellt werden, dass künftig keine «unzulässige Bevorzugung von politischen Akteuren» in Sendungen des Schweizer Fernsehens erfolge und dass politische Werbung unterbleibe, teilte der SVV am Sonntag mit. Konkret stören sich die Versicherer an einer Einblendung in der Sendung vom 12. Januar. Dabei war die Titelseite des Magazins zu sehen mit dem Aufdruck «Nein zur Rentenkürzung», und es wurde im Kommentar darauf hingewiesen, dass es sich beim «K-Tipp» um ein Partnermagazin der Konsumentensendung handelt. Die Sonderausgabe zur Abstimmung vom 7. März wurde am Folgetag schweizweit in die Briefkästen verteilt.
Laut Radio- und Fernsehgesetz sei in TV-Programmen Werbung für Themen unzulässig, die Gegenstand von Volksabstimmungen sind. Für den Zuschauer sei nicht erkennbar, ob der «Kassensturz» am Abstimmungs-Spezial mitgewirkt habe oder inwieweit er die Kampagne unterstütze.
SF-Direktor Ueli Haldimann trat bereits Mitte Januar aus dem Verwaltungsrat der «K-Tipp»-Herausgeberin Konsumenteninfo AG zurück.

SF: Mit neuer Sendung Nicht-Christen mehr zu Wort kommen lassen

Das Schweizer Fernsehen arbeitet derzeit an einem neuen Sendekonzept. Dieses soll nicht-christlichen Religionen und Konfessionen, die in der Sendung «Wort zum Sonntag» nicht vertreten sind, eine grössere Plattform geben.

Die Idee geht auf die bestehende Sendung «Bilder zum Feiertag» zurück: 4-minütige Kurzreportagen, die 6- bis 8-mal jährlich ausgestrahlt werden, geben dabei einen Einblick in Feste und Rituale nicht-christlicher Religionen. Als Laienreporter unterwegs sind junge Gläubige anderer Religionen. Seit Ende 2009 steht die an der ETH promovierte Biologin Raschida Bouhouch, Muslimin schweizerisch-marokkanischer Herkunft, als Livereporterin vor der Kamera. Nun soll ein längeres, separates Format entwickelt werden, das in einer stärkeren Regelmässigkeit ausgebaut werden kann, wie Nathalie Wappler gegenüber der Zeitung Sonntag sagte. Das neue Format soll Integration stärker gewichten und zum Thema machen und Ende Februar dem Kulturchef und der Geschäftsleitung vorgestellt werden. Zudem werde in den nächsten Wochen eine eigene Homepage lanciert.

Internet-Streit zwischen China und den USA eskaliert

Der Internet-Streit zwischen China und den USA eskaliert. Ein Sprecher der chinesischen Regierung griff US-Aussenministerin Hillary Clinton an.

Ihre Vorwürfe wegen Hackerangriffen schadeten den bilateralen Beziehungen. Die USA sollten aufhören, «die sogenannte Freiheit im Internet dazu zu benutzen, ungerechtfertigte Anschuldigungen gegen China zu erheben», sagte Aussenministeriumssprecher Ma Zhaoxu am Freitag gemäss SDA.
Clinton hatte am Vortag mit Konsequenzen gedroht, sollte sich der kommunistische Staat an Cyber-Attacken beteiligen. Sie warf China vor, den freien Zugang zum Internet zu blockieren. Ein Kommentar der englischsprachigen chinesischen Zeitung Global Times sprach von «Informations-Imperialismus». Die Forderung der USA nach freiem Fluss der Informationen im Internet sei «ein verdeckter Versuch, anderen Ländern im Namen der Demokratie ihre Werte aufzuzwingen». Der Ministeriumssprecher betonte, China habe eigene Gegebenheiten und Traditionen. Sein Land verwalte das Internet nach seinen Gesetzen und seiner Politik, so wie es internationale Praxis sei, so Ma Zhaoxu.
Konsequenzen tragen
In ihrer Rede hatte sich Clinton für Meinungsfreiheit im Internet stark gemacht und die chinesische Regierung um öffentliche Aufklärung über Hacker-Angriffe auf den Internetkonzern Google und andere US-Unternehmen gebeten. «Staaten oder Einzelpersonen, die sich an Cyber-Attacken beteiligen, müssen die Konsequenzen tragen und sollten international verurteilt werden», forderte sie am Donnerstag.
Nach Angaben von Google kam der Angriff auf E-Mail-Konten aus China. Der Suchmaschinen-Riese hatte nach den Attacken sein China-Geschäft auf den Prüfstand gestellt und beschlossen, sich nicht mehr der von Peking auferlegten Zensur beugen zu wollen – selbst wenn er sich deswegen aus China zurückziehen muss.

Gemi: TV und Internet im Plus

Gemäss Goldbach Index (Gemi) sind die Medien TV und Internet nicht nur im Dezember mit 7 beziehungsweise 6 Indexpunkten im Plus, sondern beeindrucken im Total des Jahres mit einem Zuwachs von 19 beziehungsweise 209 Indexpunkten.

Der Gemi setzt bei den E-Medien im Dezember und damit im vergangenen Jahr wiederum mit einem Gewinn von 6 Indexpunkten auf 463 (457) ein Ausrufzeichen, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst. TV steigerte den Werbedruck um 7 Indexpunkte auf 469 (462) und Internet vermochte 6 Indexpunkte auf 578 (572) zuzulegen. Radio konnte die Pace mit einer Steigerung von 2 Indexpunkten auf 261 (259) halten, während Teletext weitere 4 Indexpunkte auf 139 (143) einbüsste. Adscreen erholte sich mit einem Gewinn von 8 Indexpunkten wieder auf die Höhe von 188 (180). Alle durch Media Focus publizierten Medien halten sich weiterhin auf 183 Indexpunkten.
Die im 2009 erreichten Veränderungen der Medien sehen insgesamt damit wie folgt aus: TV + 19, Radio + 15, Internet + 209, Adscreen -79, Teletext -16, E-Medien +32, alle Medien -10 Indexpunkte.
Bei der Beurteilung des Index ist zu beachten, dass in der Kurzzeitbetrachtung jeweils die 12 vergangenen Monate saisonal geglättet werden.

Y&R-Gruppe: Neue Sujets für die ÖKK

Die Y&R-Gruppe hat für das Versicherungsunternehmen ÖKK neue Sujets realisiert, die im Verlauf des Jahres 2009 in verschiedenen Werbemitteln eingesetzt worden sind.

So in Anzeigen, welche die ÖKK-Engagements für einen sicheren Schulweg (Paranoia Schulwegitis) oder die Kindergartenskiwoche für Kids (Nix Bremsitis) thematisieren, auf vier Titelblättern des Kundenangebotes «ÖKK Club», welche vergünstigte Freizeitangebote anbietet, auf den Postern und Anzeigen «Verunsicheritis», welche auf den Konkurs eines Konkurrenzanbieters in der Innerschweiz reagierten, sowie in verschiedenen Kundenbindungsinstrumenten wie beispielsweise der Weihnachtskarte.
Verantwortlich bei ÖKK: Mario Theus (Markt Privat- und Unternehmenskunden, Mitglied der Geschäftsleitung), Venanzi Vincenz (Leiter Marketingkommunikation). Verantwortlich bei der Y&R-Gruppe: Dominik Oberwiler (CD/AD), Martin Stulz (Text), Laurie Morard, Alexandra Rapeaud (Grafik), Daniel Ganahl (Illustration), Pablo Koerfer, Manuela Wettstein (Beratung), Caspar Coppetti (Gesamtverantwortung).
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/Department: Spot mit Bode Miller realisiert

Bereits zum fünften Mal schnürt /Department (Zürich/New York) für den internationalen Auftritt von Head Ski ein umfassendes Kommunikationspaket.

Für 2010 tauchen Skistars wie Bode Miller, Didier Cuche und Lindsey Vonn in die Formel-1-Welt ein. Denn die neuen Head Skis sind ab 2010/2011 mit Kers (Kinetic Energy Recovery System) bestückt – einer von der Formel-1 inspirierten Technologie. Teil der integrierten Kampagne, die Fachanzeigen, Messeauftritt, Katalogen und Onlineportal umfasst, ist auch ein Werbespot mit Bode Miller. Darin kämpft der 33-jährige US-Amerikaner mit anderen Rasern in einer Selbsthilfegruppe gegen seine Geschwindigkeitssucht. Im einminütigen Spot, der weltweit ausgestrahlt wird, stellt Bode sein schauspielerisches Können unter Beweis. Miller ringt um Worte und seufzt, bis er in einem Durchbruchmoment trotzig sein Innerstes preisgibt.
Der Head «Speedaholics»-Spot wurde mit dem Regisseur Marco Lutz in einer stillgelegten Fabrik in der Nähe von Zürich gedreht.
> Zum Spot
Verantwortlich bei Head: Johan Eliasch (Chairman, HEAD Group), Klaus Hotter (Executive Vice President, Wintersports) Ralph Kessler (International Communication Manager Wintersports), René Harrer (International Sales & Marketing Manager Wintersports), Verena Koegler (Marketing & Communications Coordinator Wintersports). Verantwortlich bei /Department Zürich: Julia Brun (Account Direction), Deborah Enzmann, Lilian Metzker (Design), Andreas Wyss, Toma Perret (Art Direction/Design), Reto Vogler (Text/Konzept), Johannes Eisenhut und Oliver Brunschwiler (Creative Direction). Film: Marco Lutz (Regie), Ralph Bätschmann (Kamera), Shining Pictures; Stefan Bircher (Produktion) und Claudia Jucker (Produktionsleitung). Fotografie: Oliver Nanzig und Hans Bézard.
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Valencia Kommunikation: Flexibles Packaging-Design für Bell Saison realisiert

Die Agentur Valencia Kommunikation hat für den Schweizer Fleischverarbeiter Bell ein Packaging-Design entwickelt, das die jeweilige Saison farblich aufnimmt.

Unter dem Namen «Bell Saison» hat der Schweizer Fleischverarbeiter Charcuterie- und Wurstspezialitäten mit zur Jahreszeit passenden Zutaten und Rezepturen im Programm. Die von Valencia Kommunikation zur Produktlinie entworfenen Kartonreiter nehmen die jeweilige Saison farblich auf und kommunizieren sie in einem Stimmungsbild, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Die Motive wurde in den Varianten «Frühling», «Sommer», «Herbst», «Winter» und «Festtage» gestaltet. Zusätzlich realisierte Valencia entsprechende Inserate-Visuals. Bell Saison ist in allen grösseren Coop Filialen saisonal erhältlich.
Verantwortlich bei Bell: Davide Elia (Leiter Marketing/Kommunikation), Ramona Bornèque (Projektleiterin Werbung), Emina Lipp (Stv. Leiterin Produktmanagement), Jörg Saladin (Leiter Produktmanagement Charcuterie). Verantwortlich bei Valencia Kommunikation: Michael Gerber (CD), Simone Pérez-Fluri (Senior AD), Ismail Tülek (AD), Kathrin Roelfs, Raphael Graber (Grafik).
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