Astrid Tellenbach wird neue Leiterin Werbung bei Radio Argovia

Astrid Tellenbach wird ab 1. Juli 2010 neue Leiterin Werbung bei Radio Argovia und übernimmt die Nachfolge von Urs Bertschinger, welcher per Ende Juli pensioniert wird.

Die 53-Jährige hat laut Mitteilung jahrelange Erfahrung im Radiogeschäft. Sie war bereits beim Start und Aufbau der Schweizer Privatradioszene im Verkauf bei Radiotele in Zürich tätig. Es folgten Engagements bei Cover Media und Cinecom, seit 2003 als Head of Sales Radio und stellvertretende Unitleiterin bei IP Multimedia (Schweiz).
Astrid Tellenbach ist Aargauerin und wohnt in Tägerig.
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Roman Mezzasalma wird neuer Leiter der SR DRS-Nachrichtenredaktion

Am 15. Februar 2010 übernimmt Roman Mezzasalma die Leitung der Nachrichtenredaktion von Schweizer Radio DRS. Er wird damit Nachfolger von Rolf Hieringer, der seit dem 1. November 2009 die Abteilung Regionalredaktionen leitet.

Roman Mezzasalma ist bei der Abteilung Information im Radiostudio Bern kein Unbekannter, wie SR DRS in einer Mitteilung schreibt: Von 1985 bis 2001 war er in verschiedenen Funktionen bei SR DRS tätig, anfänglich als DRS 3-Moderator, dann als Redaktor in den Sport-, Wirtschaft- und Inland-Redaktionen sowie als «Echo der Zeit»-Produzent und Korrespondent in San Francisco.
2001 wechselte er zur UBS und übernahm dort die Leitung des Bereiches Internet, Video & Events. In dieser Funktion hat er vielfältige Erfahrungen in Führungs- und Organisationsarbeit erworben. Roman Mezzasalma hat Volks- und Betriebswirtschaftslehre an der Uni Bern studiert, ist 47 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Bern.

Paid-Content: Internetnutzer werden für Komfort bezahlen

Im Zuge der vermehrten Paid-Content-Pläne seitens der Medien- und insbesondere der Zeitungsbranche wirft sich auch zunehmend die Frage auf, wofür User zu bezahlen bereit sind. Der Autor Nicholas Carr analysiert die Paid-Content-Pläne der New York Times.

Wie verschiedene Umfragen in den vergangenen Monaten gezeigt haben, liegt die Zahlungsbereitschaft für Nachrichteninhalte bei sehr niedrigen Prozentsätzen – eine britische Studie ergab laut Pressetext gar nur einen Zahlungswillen von fünf Prozent. Branchenkenner und Technologieexperten wie der US-Autor Nicholas Carr glauben dennoch an die Zahlungsbereitschaft der Konsumenten. Künftig werde es vor allem darum gehen, für welche Inhalte Geld verlangt wird. Denn die Bereitschaft für Content aus dem Web Geld auszugeben ist je nach Bereich (Musik, Nachrichten, Social Media) verschieden.
Während sich viele gegen die Pläne der New York Times, künftig zumindest teilweise auf Paid Content im Web umzusteigen, aussprechen und dem wenig Erfolgschancen einräumen, meint Carr, dass User bereit sein werden, für einfachen und komfortablen Zugang auch Geld auszugeben. Kritiker gehen davon aus, dass die Nutzer Bezahlangebote umschiffen und auf andere Quellen ausweichen werden. Gerade das glaubt Carr in seiner Analyse nicht. Nicht jeder habe die Zeit und das technische Wissen, die Bezahlschranken zu umgehen. Viele wären schlichtweg bereit, kleine Beträge zu investieren, um in den Genuss eines barrierefreien Zugangs zu Information und anderen Inhalten zu kommen – insbesondere wenn es sich um renommierte und vertrauenswürdige Plattformen und Quellen wie die New York Times handle. Bestes Beispiel für erfolgreichen Paid Content sei iTunes. Während die Musikindustrie mit Piraterie zu kämpfen hat, konnte Apple einen erfolgreichen Online-Store etablieren, wo gerne für digitale Musik bezahlt wird. Auch hier gehe es um eine Art Bequemlichkeit, einfache und unkomplizierte Verfügbarkeit.
Ein derzeit viel strapaziertes Beispiel, das den Zahlungswillen der Konsumenten beweisen soll, ist außerdem der mobile Bereich – Handys, diverse mobile Geräte und nicht zuletzt E-Books. «Im Gegensatz zum Internetsurfer sind Handy-Nutzer gewohnt, für den Abruf von Informationen Geld zu bezahlen. Diese Zahlungsbereitschaft wird man auch auf die mobilen Lesegeräte zu übertragen versuchen», meint Holger Kansky vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) gegenüber Pressetext. Die hohe Nachfrage nach E-Books im Weihnachtsgeschäft, vor allem in den USA, habe gezeigt, dass am Erfolg mobiler Lesegeräte letztendlich nicht mehr zu zweifeln ist.

Focus erscheint in neuem Kleid

Mit der aktuellen Focus-Ausgabe 4/2010 präsentiert sich das Nachrichtenmagazin inhaltlich und optisch weiterentwickelt.

Ausgangspunkt der Maßnahmen war laut Mitteilung die so genannte «Initiative Z»: Die Focus-Chefredakteure beriefen im Frühjahr 2009 drei interne Arbeitsgruppen ins Leben, die ressortübergreifend an der Weiterentwicklung des Heftes gearbeitet haben. Erste Ideen aus diesen Konzepten wurden bereits in den vergangenen Monaten kontinuierlich im Heft umgesetzt. Nun kommt das Magazin komplett überarbeitet auf den Markt.
Die Stärken von Print demonstriere das Nachrichtenmagazin mit vermehrter Hintergrundberichterstattung und tiefgehenden Analysen, heisst es in der Mitteilung weiter. Als Navigator durch die Informationsflut ordne Focus Fakten ein und bewerte sie. Der redaktionelle Schwerpunkt liege deutlicher auf Politik und Wirtschaft. Kernkompetenzen würden ausgebaut: Das Thema Medizin bekomme ab sofort jede Woche eigene Seiten. Eine Leserdebatte fördere den crossmedialen Dialog. Überraschende Erkenntnisse sollen die neuen Rubriken «Dechiffriert», «Gute Frage» und «Selbstversuch» bieten.
Optisch zeige sich das Heft frischer, großzügiger und übersichtlicher mit einer emotionaleren Bildsprache und gezielt eingesetzten Infografiken. Ein neuer Seitenaufbau ermögliche verbesserten Lesefluss.
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Bezahlsender Sky will Werbeeinahmen verdoppeln

Der schwächelnden Bezahlkanal Sky will seine Einnahmen mit mehr Geld aus Fernseh- und Onlinewerbung steigern. Unter dem designierten Konzernchef Brian Sullivan sollen die Werbeerlöse auf 10 Prozent des Gesamtumsatzes klettern.

Derzeit liegt der Anteil bei 5 Prozent. Dies berichtet das Handelsblatt laut Kress.de. Vorbild bei dem Modell ist der britische Bezahlsender BSkyB, der satte Gewinne einfährt. Sowohl Sky Deutschland als auch BSkyB werden von Rupert Murdoch und dessen News Corp beherrscht.
Um die 10-Prozent-Marke zu knacken, setzt Sky dem Bericht zufolge vor allem auf Online-Werbung. Der Internetauftritt soll zu einem Entertainment-Portal umgebaut werden, so Sport- und Internetvorstand Carsten Schmidt. Sky werde künftig das Angebot an Bewegtbildern im Internet rund um den Sport ausbauen.
Werbeunterbrechungen während der Sendungen würden zwar weiterhin tabu bleiben – viele Zuschauer haben den Bezahlsender ja genau deshalb abonniert – aber die Zeit zwischen den Sendungen solle besser genutzt werden.

Yahoo lässt Wirtschaftskrise hinter sich

Yahoo profitiert vom wieder angesprungenen Online-Werbegeschäft: Von Oktober bis Dezember verdiente der US-Internetkonzern unter dem Strich 153 Millionen Dollar, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Minus von 303 Millionen Dollar angefallen war.

Der Umsatz gab dagegen leicht um 4 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar nach. Damit reiht sich Yahoo in die Reihe der Technologieunternehmen ein, welche die Wirtschaftskrise hinter sich gelassen haben. Mit den Zahlen toppte das Unternehmen die Erwartungen der Experten. Die Aktie legte nachbörslich gut ein Prozent zu.
Die Nachfrage nach hochwertiger sogenannter Display-Werbung sei deutlich gestiegen, sagte Konzernchefin Carol Bartz laut SDA am Dienstag im kalifornischen Sunnyvale. Dazu zählen im Wesentlichen die bekannten Banner auf Websites. Binnen dreier Monate konnte Yahoo hier um 26 Prozent zulegen. Auch bei der Platzierung von Anzeigen bei Suchergebnissen vermeldete Bartz Erfolge. Mit einem Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorquartal nahm sich die Steigerung aber eher verhalten aus.

Oli Dischoe kehrt zu Radio 24 zurück

Oli Dischoe steigt als neuer «alter» Radio 24-Redaktor wieder beim Privatsender ein. Er war von 2006 bis 2008 Redaktor und Produzent bei Radio 24.

Danach hat er einen Quereinstieg bei der SBB gewagt, den er nun wieder abgebrochen hat, um zu seinen Wurzeln zurückzukehren. «Radio 24 war und ist mein Sender. Der Nervenkitzel und die spezielle Atmosphäre haben mir gefehlt», wird er in einer Mitteilung vom Mittwoch zitiert. Er wird am 1. März 2010 als Redaktor und Tagesleiter oder Produzent starten.

Berner Kantonsparlament: Keine redaktionellen Beiträge in amtlichen Anzeigern

Eine Mehrheit im bernischen Kantonsparlament will keine redaktionellen Beiträge in den amtlichen Anzeigern lesen. Sie erteilte dem Wunsch des Regierungsrats nach lockereren Vorschriften für Amtsanzeiger eine Abfuhr.

Das Kantonsparlament stimmte nach eingehender Debatte mit 95 zu 52 Stimmen für ein Verbot der redaktionellen Beiträge. Allerdings muss die Kommission nun den entsprechenden Gesetzesartikel, der von der vorberatenden Kommission eingebracht wurde, anders formulieren. Die Formulierung hatte selbst die Befürworter des Verbots gestört. Der Vorschlag der Kommission im Gesetzesentwurf schiesse weit übers Ziel hinaus, räumten sie ein. Der Kommissionsvorschlag für das Verbot war derart restriktiv, dass künftig nicht einmal Kreuzworträtsel oder Rezepte im nichtamtlichen Teil der Anzeiger veröffentlicht werden dürften.
Strittig war in der Debatte auch die Frage, ob amtliche Publikationen von kantonalen Stellen in den amtlichen Anzeigern der Gemeinden gratis bleiben sollen oder nicht. Der Regierungsrat möchte, dass sie gratis bleiben. Aber auch hier machte eine Mehrheit im Grossen Rat der Regierung einen Strich durch die Rechnung. Sie brachte den Antrag der Kommission durch, wonach künftig auch der Kanton für amtliche Bekanntmachungen bezahlen soll. Die Gesetzesrevision geht nun in eine zweite Lesung.

Republica: Mit Olympory die Medaillen-Vorfreude geweckt

Für die Berner Agentur Republica hat der Olympia-Countdown bereits nach dem Pitch-Gewinn im Spätsommer 2009 begonnen. Jetzt wird auch die Öffentlichkeit angeheizt: Mit dem On- und Offline-Game «Olympory», mit Inseraten und Social-Media-Einsätzen.

Das Motto lautet: «Jetzt drehen wir auf!». Es soll die Schweizer Bevölkerung gemäss Mitteilung der Agentur animieren, das Swiss Olympic Team in Vancouver von zu Hause aus zu unterstützen und die Athletinnen und Athleten zusätzlich zu Spitzenleistungen anzutreiben. Die Idee basiert auf einer Schweizer Erfindung: Das Legekartenspiel Memory (von Ravensburger eingetragene Wortmarke) hat in seinem Ursprung Schweizer Wurzeln und gilt als grösster Erfolg des Spiel-Verlags.
Die Kampagne wird crossmedial geführt: Im Zentrum steht die Informations- und Wettbewerbsplattform Olympory.ch , die von Web-Bannern, Inseraten, Postkarten sowie einer physischen Ausführung des Spiels kommunikativ begleitet wird. Online kann am Gewinnspiel «Olympory» teilgenommen werden, indem die passenden Bildpaare der Athletinnen und Athleten per Mausklick aufgedeckt werden. Dabei gibt es täglich, wöchentlich und monatlich Preise im Gesamtwert von über 90’000 Franken zu gewinnen. Einen starken Auftritt geniessen auch die Swiss Olympic Leading Partner, die mit ihren eigenen (physischen) Memory-Spielen und auf allen sonstigen Kanälen präsent sind. Für zusätzlichen Fan-Traffic sorgen digitale Plattformen wie der eigens für die Vancouver-Spiele errichtete Athleten-Blog, die Facebook-Fanpage und diverse e-Bay-Auktionen.
Die Kampagne kommt vom 1. Dezember 2009 bis 28. Februar 2010 zum Einsatz.
Verantwortlich bei Swiss Olympic, Bern: Dany Gehrig (Gesamtverantwortung, Marketingleiter). Verantwortlich bei Republica, Bern: Bala Trachsel (Gesamtverantwortung, CEO), Oliver Kirschbaum (Beratung), Re Wilk (CD), Rita Steinauer, Maria Hofmann (Konzept, Text), Claudia Hofstetter, Tugba Kirac (Grafik), Realisation Microsite: Orange8 interactive AG, Biel.
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Stadtfilter ist beliebtestes nicht-kommerzielles Radio der Schweiz

Das Winterthurer Alternativradio Stadtfilter ist knapp ein Jahr nach Sendestart bereits das beliebteste nicht-kommerzielle Radio der Schweiz.

Rund 38‘700 Personen stellen den Sender täglich für mindestens drei Minuten ein – das ist jede vierte im Sendegebiet. Damit liegt Stadtfilter vor dem Basler Sender Radio X mit 35‘300 Hörern und vor Kanal K aus dem Aargau, den 31‘800 Personen täglich einschalten. Dies zeigen die Daten von Publica Data.
Dies übertreffe die Erwartungen bei weitem, schreibt der Winterthurer Sender gemäss SDA in einer Mitteilung vom Mittwoch. Vor dem Start habe man nur mit rund 20‘000 Hörerinnen und Hörern gerechnet, was einem Platz im Mittelfeld der Alternativsender entsprochen hätte.
Eine genauere Auswertung, etwa nach Zielgruppen oder zu Tageswerten, liegt noch nicht vor.

Publicis: Kampagne für Swiss Funds Association realisiert

Publicis hat im vergangenen Herbst in einer Konkurrenzpräsentation gegen zwei andere Agenturen das Mandat der Swiss Funds Association (SFA) gewonnen. Die Kampagne liegt jetzt vor.

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Tele Züri : Neues Partymagazin am Samstagabend

Tele Züri baut das Programm am Samstagabend aus. «Freakish – pure Nightlife» läuft zum ersten Mal am 30. Januar 2010 in der Stundenschlaufe des Zürcher Regionalsenders.

Das sechsminütige Magazin schliesst direkt an die Sendung Swissdate an und berichtet über das Schweizer Nachtleben. Das Team rund um die Moderatorin Zoe Torinesi besucht Events und Clubs, interviewt Musiker, DJs und Veranstalter. Zudem vermittle das neue Magazin Tipps für coole Partys, heisse Musik, aktuelle Kino-Highlights und trendiges Styling, schreibt Tele Züri in einer Mitteilung. Bei der Premiere am kommenden Samstag steht der schwedische Star-DJ John Dahlbäck im Zentrum der Sendung.
Moderatorin Zoe Torinesi nahm an der Miss Schweiz Wahl 2005 teil und startete anschliessend eine internationale Modelkarriere. Seit 2006 ist sie als TV-Moderatorin tätig.
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