Cablecom: ARD und ZDF für die Olympischen Winterspiele in HD

Zu den Olympischen Winterspielen hin nimmt Cablecom die HD-Versionen der beiden deutschen Sender ARD Das Erste und ZDF kostenlos in ihr digitales Grundangebot auf. Die Aufschaltung der beiden öffentlich-rechtlichen Sender in hochauflösender Qualität erfolgt am 2. Februar.

Bisher bestand die Palette an hochauflösenden Sendern im Grundangebot der Cablecom aus HD Suisse, dem deutsch-französischen Kulturkanal Arte HD, dem privaten deutschen Sender Anixe HD sowie dem britischen Programm BBC HD. Die Aufschaltung von ARD und ZDF in HD erfolge am 2. Februar in der Deutschschweiz und im Tessin, heisst es in einem Pressecommuniqué vom Dienstag. Über die Verbreitung weiterer HD-Sender in der Romandie werde in Kürze informiert.

Plot Factory übernimmt die Siebdruckerei Gamper

Plot Factory, der Generalunternehmer in Grossformat-Digitaldruck und Werbetechnik, übernimmt per 1. Juli 2010 die Siebdruckerei Gamper. Die Druckerei am Standort Rümlang wird unter dem gleichen Firmennamen weitergeführt, die Arbeitsplätze bleiben erhalten.

Walter Gamper, bisheriger Inhaber der 1953 gegründeten Druckerei, wird sein Know-how weiterhin als Berater zur Verfügung stellen. Mit dem Zukauf könne Plot Factory zusätzliche Dienstleistungen in den Bereichen Siebdruck und Kartonagen anbieten, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Zudem verspricht sich Plot Factory durch Synergien im Grossformat-Digitaldruck höhere Flexibilität und eine verstärkte Position im Wettbewerb.

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Bildlegende: Rinaldo Fochetti von Plot Factory (rechts) übernimmt von Walter Gamper die Rümlanger Siebdruckerei Gamper.

Google: Gründer wollen Stimmrecht abgeben

Die Google-Gründer Larry Page und Sergey Binn planen offenbar, bis 2014 rund 17 Prozent ihres Aktienbesitzes zu verkaufen. Dabei würde ihr Stimmanteil unter 50 Prozent fallen.

Aufgrund des Besitzes von Klasse-B-Aktien, die ein zehnfaches Stimmrecht beinhalten, verfügen die Google-Gründer gemeinsam mit CEO Schmidt und den Mitarbeitern, die ebenfalls Klasse-B-Aktien besitzen, über eine Stimmenmehrheit von 70,9 Prozent. Wie die Netzwoche berichtet, sollen durch den Verkauf Turbulenzen am Aktienmarkt verhindert werden. Gleichzeitig wollen die beiden Google-Gründer ihre eigenen Aktienportfolios diversifizieren.

Etat: Ideart startet mit drei Neukunden ins 2010

Ideart konnte im Dezember 2009 mehrere Konkurrenzpräsentationen gewinnen und startet mit einigen Neukunden ins 2010. Neu im Portfolio der Luzerner Agentur sind der Geflügelproduzent Fredag, das Treppenlift-Unternehmen Rigert sowie die Bergkäserei Marbach.

Für den Neukunden Fredag, der mit Geflügel-Convenience-Produkten auf dem Schweizer Markt vertreten ist, wird Ideart Inserate, Informationsflyer und eine Firmendokumentation für die verschiedenen Produktelinien realisieren. Rigert hat die Werber mit dem Logo- Redesign beauftragt. Für das Unternehmen mit Hauptsitz in Immensee werden im Weiteren die Produkteprospekte und –flyer neu gestaltet. Dem neuen Erscheinungsbild werden auch Inserate, die Briefschaften sowie die Website angepasst. Für die Bergkäserei Marbach, im Entlebuch gelegen, wird die Agentur den gesamten Auftritt neu konzipieren. Die Käserei verarbeitet Milch von Büffeln, Kühen und Schafen. Dieses Angebot soll sich auch im Erscheinungsbild widerspiegeln, so die Werber. Auch die Packungen, Prospekte und die Website kommen im neuen CI daher.

Spinas Gemperle: Blinde Menschen einmal anders gesehen

Die Schweizerischer Zentralverein für das Blindenwesen (SZB) startet am 8. Februar eine Sensibilisierungskampagne. Diese soll auf die Bedürfnisse der rund 80‘000 in der Schweiz lebenden blinden und taubblinden Menschen aufmerksam machen.

Den Auftakt macht ein Spot, der Blinde als Menschen mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten zeigt, die Sehenden in speziellen Situationen hilfsbereit zur Seite stehen. Der Film schliesst mit den Worten: «Wir Blinden helfen gerne, wenn wir können. Bitte helfen Sie uns auch!». Mit der aktuellen Kampagne will der SZB nicht nur Spenden generieren, sondern auch die Einstellung vis-à-vis von blinden Menschen positiv verändern.

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Der SZB ermöglicht es blinden und taubblinden Menschen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Zu den Leistungen gehören Beratungsstunden, die Bereitstellung von Hilfsmitteln sowie die Organisation von Trainings, Kursen und Freizeitaktivitäten.

Verantwortlich bei SZB: Norbert Schmuck (Leiter Öffentlichkeitsarbeit u. Mittelbeschaffung). Verantwortlich bei Spinas Gemperle: Lorenz Spinas (CD), Claudia Lutz, Miriam Fischer (Konzept), Tom Malecha (Konzept/Text), Wanda Michel, Andrea Reinhart (AD), Irene Stutz (Beratung). Produktion: Meierproduction, Alexander Meier (Regie).

Metzgerlehner: Mit Suzuki den 101. Geburtstag gefeiert

Metzgerlehner hat Suzuki zum 101-jährigen Jubiläum einen neuen Auftritt beschert. Mit einer schweizweiten Kampagne und der Sonderserie «101 Edition» will sich Suzuki mit Jubiläumsvorteilen bei der Kundschaft bedanken.

Die Kampagne ist ab sofort in Tages- und Sonntagszeitungen, Magazinen, Fachpresse und auf der Website flächendeckend im Einsatz.

Verantwortlich bei Suzuki Automobile Schweiz: Hanspeter Bachmann (Generaldirektor), Jürg Naef (Leiter Marketing & PR). Verantwortlich bei Metzgerlehner Worldwide Partners, Erlenbach: Felix Dammann (CD), Marco Lehner (Strategie/Text), Janine Aebischer (AD), Noa Zimmermann (Grafik), Claudia Hübner, Alain Schwaar, Flurina Widmer (Beratung), Corinne Räber (Desktop), Giovanni Bucca (Produktion), Bálint Dobozi (Programmierung). Verantwortlich bei MM&B Media Agentur: Olivia Sieber (Media).

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KSB/SJ: Für Finetra Albträume gezähmt

Die Werber von KSB/SJ haben für das Bettenfachgeschäft Finetra eine neue Winterkampagne realisiert. Bei dieser werden Albträume gezähmt und aus bösen Monstern liebliche Artgenossen gemacht, die in idyllischen Kinderbuchlandschaften friedlich ihrem Tagewerk nachgehen. Die Botschaft dabei: Finetra hat noch jeden Albtraum zur Ruhe gebracht.

Auf einem Motiv strickt ein Monster zufrieden im Schaukelstuhl Socken, auf einem anderen geniesst eine ganze Monsterfamilie den Tag bei einem Picknick. Auf einem dritten Sujet verstecken sich in einer verträumten Fantasiewelt eine Vielzahl gezähmter Bestien. Die drei Motiv waren als Plakate auf der Zuger Herbstmesse, als Anzeigen in der lokalen und regionalen Presse, als Flyer, Kino-Dias sowie als POS-Plakate zu sehen.

Verantwortlich bei Finetra: Besim Bulica (Geschäftsführer). Verantwortlich bei KSB/SJ: Daniel Krieg (CD), Charles Blunier (AD), Nicole Mazko (Text), Andrea Heierli (Grafik), Nadia Leisi (DTP), Astrid Krauss (Beratung), Vincent Vigla, Philip Straub, Denis Zilber (Illustrationen). Litho: Detail.

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HWZ: Neuer Leiter Kommunikation

Marc Stutz übernimmt neu die Leitung der Kommunikation der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ). Der 39-Jährige ist Mitglied der erweiterten Schulleitung. Zuletzt war Stutz für die Marktbearbeitung der Migros-Fachmärkte Melectronics und SportXX zuständig.

Marc Stutz ist eidg. dipl. Kommunikationsleiter mit einem IAA Diploma in Marketing Communications. Zudem besitzt er den eidg. Fachausweis zum Marketingplaner und das Diplom Tourismusfachmann HF. Er war unter anderem im Bereich Medien/PR bei Schweiz Tourismus in Amsterdam, als Mitglied des Kaders in diversen Marketing-Funktionen der Winterthur Versicherungen – unter anderem Marketing Manager E-Insurance Switzerland, Segment Manager Privatkunden und stellvertretender Werbeleiter.

VgT-Werbespot: Nach 16 Jahren doch noch ausgestrahlt

Nach 16 Jahren Streit um einen Werbespot, der zur Einschränkung des Fleischkonsums aufruft, ist der Verein gegen Tierfabriken (VgT) am Ziel seiner Wünsche. Der Anti-Fleisch-Spot wird nach Angaben des VgT Ende Januar nun doch noch gezeigt.

1994 wollte der VgT im Schweizer Fernsehen einen Werbespot zeigen lassen, in dem Schweine auftreten: In der ersten Hälfte des Spots wird ein frei lebendes Hausschwein beim Nestbau gezeigt. In der zweiten Hälfte werden diesem Tier Schweine in einer Massenhaltung gegenübergestellt. Zum Schluss wird dazu aufgerufen, weniger Fleisch zu essen. Die Ausstrahlung dieses Werbefilmchens lehnte das Schweizer Fernsehen 1994 mit der Begründung ab, es handle sich um politische Werbung.

Drei Gänge nach Strassburg
Nachdem sowohl das zuständige Departement als auch das Bundesgericht diesen Entscheid stützten, zog der VgT wegen Verletzung der Meinungsfreiheit vor den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof (EGMR) – und siegte 2001. Der VgT stellte seinem Spot einen Vorspann voran, in dem er auf das anfängliche Ausstrahlungsverbot hinwies. Daraufhin verweigerte das Schweizer Fernsehen die Ausstrahlung erneut – dieses Mal mit dem Verweis auf das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb.
Es folgten ein Begehren des VgT ans Bundesgericht um eine Revision des ersten Urteils, die Ablehnung dieser Revision und der erneute Gang des VgT nach Strassburg. Damit war aber das Ende des Streits noch nicht gekommen. Nachdem der VgT in Strassburg wieder Recht bekam, legte das Eidg. Justizdepartement Revision ein und verlangte eine Neubeurteilung durch die Grosse Kammer des EGMR. Diese stützte den Entscheid der Vorinstanz 2009. Im November desselben Jahres hiess das Bundesgericht dann die vom VgT verlangte Revision gut. Und Ende Januar 2010 soll der Spot nun mit neuen Aufnahmen aus der Massentierhaltung gesendet werden.

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Zu guter Letzt: Pfui, schimpfen verboten!

Eine Spracherkennungssoftware für das Telefon, wie praktisch. Endlich nicht mehr mühsam Texte ins Handy eingeben, sondern einfach drauf los plappern. Achten sollten Nutzer – zumindest diejenigen mit einem Google-Handy Nexus One – aber auf ihre Wortwahl. Üble Ausdrücke liegen nicht drin. Dafür hat Google mit einem Sprach-Knigge gesorgt.

Das Smartphone von Google will Schimpfwörter einfach nicht erkennen, sondern ersetzt die bösen Ausdrücke durch Rautezeichen. So ein # # # #! Vorwürfe, dass man hier Zensur betreibe – und das in Zeiten, in denen Google gegen staatliche Zensurmassnahmen in China protestiert – lässt das Unternehmen nicht gelten. Vielmehr liege es an der noch nicht ausgereiften Technik der Spracherkennung, so die Begründung. Schliesslich wolle man vermeiden, dass harmlose Wörter falsch erkannt werden und ungeschickterweise als Schimpfworte erscheinen. Ob Anstrengungen unternommen werden, um die Technik diesbezüglich zu verbessern, ist nicht bekannt. Vorderhand bleiben folgende Optionen: Wer was Unanständiges zu kommunizieren hat, muss dies nach wie vor manuell tun. Zudem bleibt natürlich der Anruf. Da kann man dann direkt sagen, was man eben zu sagen hat – bislang jedenfalls. Man weiss ja nie, was sich die Profis bei Google als Nächstes einfallen lassen. Übertönt das Google-Handy demnächst Schimpfwörter etwa mit einem Piepton?

Presserat: La Liberté hat Privatsphäre und Opferschutz nicht verletzt

La Liberté berichtete über den sexuellen Missbrauch eines Onkels an zwei Neffen. Der Täter sei ein in Freiburg wohnhafter achtzigjähriger Patriarch aus guter Gesellschaft. Ermöglichen es diese Angaben, Täter und Opfer zu identifizieren? Dies behaupten zwei Privatpersonen in einer Beschwerde an den Presserat und sehen darin eine Verletzung der Privatsphäre.

Zudem stören sich die Beschwerdeführer daran, dass der Bericht Einzelheiten des sexuellen Missbrauchs nennt. Der Presserat hat die Beschwerde abgewiesen. Nach seiner Auffassung sind die Angaben über den sexuellen Missbrauch notwendig, um der Leserschaft zu vermitteln, was der Täter seinen Opfern angetan hat. Der Hinweis auf den sozialen Status des Täters weise zudem darauf hin, dass sexueller Missbrauch in sämtlichen Gesellschaftsschichten vorkomme. Die im Zeitungsartikel enthaltenen Informationen hätten es Dritten ausserhalb des näheren Umfelds der Betroffenen kaum ermöglicht, Täter und/oder Opfer zu erkennen. Bei Fällen von sexuellem Missbrauch komme dem Opferschutz zwar ein hoher Stellenwert zu. Wichtig sei aber auch, dessen Tragweite aufzuzeigen. Deshalb hätten auch unanständige, verletzende, Beschreibungen ihren Platz in solchen Berichten.

Press’n’Relations Zürich: Markus Häfliger übernimmt Leitung

Markus Häfliger übernimmt ab Februar 2010 das Ruder bei Press’n’Relations Zürich. Der 45-jährige war zuvor als Fachjournalist für die Computerworld tätig und bis zum Herbst des vergangenen Jahres Chefredaktor von IT Reseller sowie Infoweek.ch. Häfliger wird Nachfolger von Andrej Voina, der das Unternehmen zum Jahreswechsel verlassen hat.

Markus Häfliger soll gemeinsam mit Monika Nyendick, die als Prokuristin für die Niederlassung in Zürich verantwortlich zeichnet, das Profil von Press’n’Relations als journalistisch orientierte PR-Agentur in der Schweiz schärfen, wie das Kommunikationsunternehmen, das an fünf Standorten in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich vertreten ist, in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt.
Häfliger studierte an der Universität Zürich Psychologie und startete seine Karriere 1998 bei der Compress Information Group, Thalwil. Dort betreute er bis 1999 als Marketing-Manager die Internet Expo sowie die Internet Expo Conference. Ab 1999 begleitete er als Redaktor den Aufbau der Schweizer IT-Branchenzeitschrift IT Reseller, bei der er 2003 als Chefredaktor die Verantwortung übernahm. Daneben war er als Chefredaktor auch für die Infoweek.ch zuständig. Ab Herbst 2009 arbeitete er als selbstständiger Fachjournalist unter anderem für die Computerworld.
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