Scholz & Friends: Texterwettbewerb lanciert

Scholz & Friends hat dieses Jahr zum achten Mal einen Wettbewerb für Nachwuchstexter ausgeschrieben. Die Einsender der besten Arbeiten werden zu einem Workshop-Wochenende eingeladen, an dem die Teilnehmer gemeinsam mit Kommunikationsprofis aus der Agentur eine Kampagne entwickeln.

Studierende aller Fächer können sich noch bis zum 19. März 2010 bewerben; der Workshop findet Ende April 2010 in Berlin statt. Anhand des Texter-Tests zum Download unter S-f.com/texterwettbewerb können interessierte Wortakrobaten ihr Talent unter Beweis stellen. Der Texterwettbewerb ist neben dem Scholz & Friends Art-Contest und dem Scholz & Friends Strategy-Weekend eine weitere Initiative zur Nachwuchsförderung des Agenturnetzwerks. Über den Wettbewerb möchten die Friends auch gezielt Nachwuchstalente für die eigenen Reihen kennenlernen.

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Pressetext: Neuer verantwortlicher Redaktor für die Schweiz

Die Nachrichtenagentur Pressetext mit Sitz in Wien verstärkt ihre redaktionellen Aktivitäten in der Schweiz. Manuel Haglmüller wird als verantwortlicher Redaktor die Berichterstattung zu hiesigen Themen übernehmen.

Haglmüller ist seit zwei Jahren Wirtschafts- und Medienberichterstatter bei Pressetext. Der studierte Kommunikationswissenschaftler wird vom Schweizer Vertriebsteam rund um Walter Krejcar unterstützt. Die Schwerpunkte der Berichterstattung werden in der Technologie, Finanz- und Medienwelt liegen, wie der Nachrichtendienst am Montag mitteilte. Darüber hinaus wird die Redaktion auch Themen rund um Gesundheit sowie Tourismus aufgreifen und die Schweizer Startup-Szene beleuchten.

Lobster Studios: TV-Marketing- und Sales-Team ausgebaut

Lobster Studio verstärkt die Aktivitäten im Marketing- und Sales-Bereich. Olivier Laube und Michael Gassner stossen neu zum Team und betreuen die Vermarktung der TV-Sendungen.

Olivier Laube hat in den letzten 15 Jahren bei Tele24, StarTV und Primetime Formate für TV-Stationen und für das Web entwickelt und vermarktet. Michael Gassner war in den letzten 16 Jahren Produzent und Redaktionsleiter bei SF Kultur & Unterhaltung, ProSieben Deutschland, Ringier TV und im Gründungsteam von Tele Züri. Ebenfalls zum Team gehören Barbara Döhne, die seit 2008 im Verkaufsteam von Wohntraum.tv zuständig ist für Publi-Reportagen, sowie Fabian Zwygart, der seit Sommer 2009 die Rubriken-Inserate der TV-Sendungen betreut.

Ogilvy & Mather: Mit Mathias Binswanger nach dem Glück gesucht

Am diesjährigen Anlass von Ogilvy & Mather waren für einmal keine neuen Businesstrends das Thema. Im Hotel Park Hyatt in Zürich sprach der Ökonom und Glücksexperte Mathias Binswanger über die Frage, was wirklich glücklich macht.

Was schon eine alte Volksweisheit besagt, ist heute auch empirisch belegt: Hat man erst mal eine gewisse Einkommenshöhe erreicht, bringt mehr Geld nicht mehr Zufriedenheit. Weshalb streben wir trotzdem nach immer mehr Einkommen? Und welchen Preis bezahlen wir dafür? «Geld muss umgesetzt werden in Dinge, die glücklich machen», erklärte Prof. Dr. Mathias Binswanger, «und dafür braucht es Zeit, die uns oft nicht mehr zur Verfügung steht.» Ausgehend von seinem Buch «Die Tretmühlen des Glücks» führte der Wirtschaftsprofessor durch verschiedene Verhaltensweisen, die uns Glück versprechen, aber es in Tat und Wahrheit verhindern. «Wir bewegen uns immer schneller und glauben mit unserem Glück voranzukommen. Aber wie in einer Tretmühle bleiben wir dabei stets auf derselben Stelle».
Aus dem ständigen Vergleich mit anderen wachsen stets neue Ansprüche. Um sie zu erfüllen, erhöhen wir all jene Tätigkeiten, die uns mehr Belastung als Zufriedenheit bringen. «Indem wir das Einkommen statt seinen Nutzen maximieren, verhalten wir uns sehr unökonomisch, was unser Glück betrifft.» So bleiben jene Aktivitäten auf der Strecke, die gemäss Umfragen tatsächlich glücklich machen, wie zum Beispiel die Zeit mit Freunden und Familie. Oder auch, notabene an erster Stelle, der Sex. Binswanger wies auf zehn Strategien hin, welche aus diesen Tretmühlen herausführen. Von der Optimierung des Soziallebens, über den Kampf gegen die Manie, irgendwelche Ranking anführen zu wollen, bis zur Wahl des optimalen Umfeldes. Es sei schliesslich besser ein «Local Hero» zu sein als ein «Global Loser», so der Wirtschaftsprofessor.
Der Einladung folgten über 120 Personen. Mit dem Thema Glück habe die Agentur einen Aspekt des heutigen Lebens angesprochen, der alle Menschen beschäftige – insbesondere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, so Gaby Zimmerli, Managing Director von Ogilvy & Mather.

>Zur Präsentation auf Ogilvy.ch

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(Bild: Mathias Binswanger und Gaby Zimmerly (Managing Director, Ogilvy & Mather).

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SSF: Neue Sendungen, mehr Live-Berichte

Das Schweizer Sportfernsehen startet mit einer neuen Programmstruktur. Die Live-Berichterstattung wurde ausgebaut, das Programm durch drei neue Sendungen ergänzt.

Den Auftakt macht kommenden Donnerstag das Magazin «Die Sportwoche», welches in Zusammenarbeit mit der gleichnamigen Printausgabe Sportthemen aufgreift und mit Gästen diskutiert. Jeweils am Sonntag werden die Freestyle-Magazine «Outlaws» und «SportMax» ausgestrahlt. Dienstagabends werden im wöchentlichen SSF-Magazin Reportagen und Hintergrundberichte aus der Welt des Schweizer Rand- und Breitensports gezeigt. Im Anschluss daran folgt die Dokushow «Sports Adventure» mit Abenteuer- und Reisedokumentationen. Zusätzlich sollen die Live-Übertragungen der Handball- und Volleyballmeisterschaft mit ausführlichen Vorberichterstattungen und Talks ein neues Gesicht bekommen, wie der Sender am Montag mitteilte.

JWT+H+F: Neues Sujet für Kleenex-Balsam-Kampagne

Die Werber von JWT+H+F haben für die Kleenex-Balsam-Kampagne ein neues Sujet realisiert. Dieses soll zeigen, dass das Taschentuch auch in der Skisaison vor einer roten Nase schützt.

Das Sujet kommt ab sofort in Form von F-12- und F-200-Plakaten sowie Railpostern und Railboards zum Einsatz.

Verantwortlich bei Kimberly-Clark: Franziska Leisi (Marketing Manager Family Care), Corinne Anliker (Brand Manager Kleenex). Verantwortlich bei JWT+H+F: Remy Fabrikant (Gesamtverantwortung), Enrico Bachmann, Grischa Rubinick (CD), Grischa Rubinick (AD), Vanessa Lehmann-Spalleck, Christine Krause (Beratung), Mathias Bart (Text), Jonathan Heyer (Fotografie), Rohner Retouche (Bildbearbeitung).

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Evoq: Neuer Auftritt für Nüssli

Evoq hat in den letzten Monaten für Nüssli den Unternehmensauftritt neu erarbeitet. Aufgabe war die Vereinfachung, Vereinheitlichung und Modernisierung der Marke im Rahmen ihrer Internationalisierung.

Die Zürcher Kommunikationsagentur hat dabei die neuen Designprinzipien konzeptionell erarbeitet, Farben, Raster, Bildauffassung sowie Typografie definiert und für Briefschaften, PPT-Vorlagen, Image- und Produktbroschüren umgesetzt. Im Rahmen des neuen Corporate Designs wurde auch die Website überarbeitet, wobei das Screen Design modernisiert sowie die Benutzerfreundlichkeit, insbesondere die Navigationsprinzipien, optimiert wurden.

Verantwortlich bei Nüssli: Daniel Cordey (Chief Marketing Officer), Karin Ruhland (Head of Marketing & Communications). Verantwortlich bei Evoq: Adrian Schaffner, Christian Sutter (Gesamtverantwortung), Corinne Basler (Design).

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Neuer Marketingleiter bei Feldschlösschen

Massimo Di Dia übernimmt per 1. Mai 2010 die Leitung des Bereichs Marketing bei Feldschlösschen. Er wird die Gesamtverantwortung für das Marketingportfolio der Brauerei tragen. Der 36-Jährige wurde ausserdem zum Mitglied der Geschäftsleitung berufen.

Der in Olten aufgewachsene Massimo Di Dia war von 2003 bis 2005 als Senior Brand Manager bei Feldschlösschen tätig, bevor er von der Carlsberg-Gruppe, dem Mutterunternehmen von Feldschlösschen, an den Hauptsitz in Kopenhagen berufen wurde. Dort war er als Corporate Business Development Director tätig und im Marketing der Carlsberg-Gruppe als Global Brand Director für die internationale Positionierung der Marke Carlsberg verantwortlich. Zurzeit ist er als Vice President Commercial, Western Europe für die kommerzielle Strategie in den Bereichen Marketing und Verkauf verantwortlich. Vor Feldschlösschen war er in einer globalen Marketingfunktion bei Johnson & Johnson und im Marketing bei Wernli tätig.
Massimo Di Dia tritt die Nachfolge von Marlis Ackermann an, die Feldschlösschen Anfang Jahr verlassen hat. Er wird die Gesamtverantwortung für das Marketingportfolio von Feldschlösschen tragen, das 12 Biermarken (darunter Feldschlösschen, Cardinal, Carlsberg und 1664) und zwei Mineralwassermarken (Rhäzünser, Arkina) umfasst. Für den Bereich Marketing sind bei Feldschlösschen rund 40 Mitarbeitende tätig.

SW zur ADC-Verleihung: Bleibt doch nächstes Mal zuhause

Angenehm nüchtern sei sie gewesen, die Verleihung der ADC-Würfel, meint der Kommunikationsbeauftragte der Schweizer Werbung (SW), Urs Schnider, in seinem Kommentar «KomKom». Genervt haben ihn hingegen einige «angestrengt Unangepasste», die geschwatzt, gelacht und die Veranstaltung gestört haben. Diesen rät er: Bleibt doch einfach zuhause.

Kommentar: Kaufleuten Zürich, wir schreiben den 30. Januar 2010, es ist abends um 21 Uhr. Der ADC vergibt Würfel. Die Veranstaltung ist angenehm nüchtern, was ganz in Ordnung ist, denn hier wird Arbeit ausgezeichnet. Es gibt keine künstlichen Längen, Moderator Patrick Rohr zieht das Ganze unaufgeregt und sympathisch durch. Klar, die über 70 Arbeiten, welche gezeigt und geehrt werden, benötigen Zeit, zwischendurch denkt sich wohl die eine oder der andere weg von hier. Auch Schreibender gönnt sich hin und wieder eine Pause im Foyer.
Was aber – wie bei vielen anderen Branchenveranstaltungen – auffällt und gehörig nervt, ist ein Haufen unverbesserlicher Besucher (Gäste?), der sich unablässig gelangweilt gibt, die ganze Zeit schwatzt, lacht und die Veranstaltung stört. Warum sind die eigentlich alle hier, frage ich mich? Diese woll-bemützten, angestrengt Unangepassten, die sich unglaublich cool geben, jeden umarmen, der ihnen in die Quere kommt. Sie tun alles, um nicht «normal» zu wirken und stellen sich damit so was von ins Abseits. Leute, wenn Ihr nächstes Mal an eine Veranstaltung geht, überlegt Euch doch vorab, ob sie Euch wirklich interessiert. Manchmal dreht sich die Welt halt nicht um Euch. Wenn Euch ein Anlass derart langweilt, wie ihr es glauben machen wollt, bleibt doch einfach zuhause – das wäre dann wirklich cool.

Ringier: Joachim Aschoff wird Leiter Corporate IT

Per 1. Mai 2010 wird Joachim Aschoff neuer Group CIO bei Ringier. Er übernimmt damit die Gesamtverantwortung der Schweizer IT-Aktivitäten sowie die Leitung der gruppenweiten IT Services.

Joachim Aschoff rapportiert direkt an Finanzchef und Leiter Corporate Center Samuel Hügli. Bis Ende April ist Aschoff als Head of Global Service Management für die Group IT der Zurich Financial Services engagiert. Davor hatte der 46-Jährige leitende Positionen bei Firmen wie Swissport, Lufthansa und Swissair inne. Aschoff folgt auf Urs Gerhard, der nach sechs Jahren als Leiter der konzernweiten IT Services das Unternehmen verlässt.

Parteien fordern Einsicht in SRG-Umfrage

Bei der Frage der Veröffentlichung der SRG-Umfragen vor Abstimmungen herrscht bei den grossen Parteien Einigkeit: Sie verlangen in einem gemeinsamen Brief vom 30. Januar an die SRG, die Resultate zu publizieren.

Dies berichtet die NZZ am Sonntag. «Offenbar geben Sie pro Jahr 200’000 Franken für repräsentative Umfragen aus», schreiben die Parteien. Dieser Betrag werde aus den Gebühren gedeckt und müsse sorgfältig eingesetzt werden. Es gehe nicht an, dass sich das Fernsehen mit den Umfragen einen journalistischen Wettbewerbsvorteil verschaffe, zudem hätten auch die Parteien «ein vitales Interesse» an den Resultaten, da diese zur «Informationstätigkeit» genutzt werden könnten.
Hintergrund des Schreibens ist der Entscheid der SRG, die Umfragen vom GfS-Institut für die März-Abstimmungen zurückzuhalten. Dies nachdem das Institut bei der Minarett-Abstimmung zu einer groben Fehleinschätzung gekommen war.

Daniel Brügger stösst zu Draftfcb/Lowe Group

Die Agentur Draftfcb/Lowe Group holt den CRM-Spezialisten Daniel Brüngger ins Boot.

Brüngger begann seine CRM Karriere als Data Designer und leitete den Bereich Direct Marketing / Services und CRM bei Datron / AT&T / NCR Schweiz. Später wechselte er auf Agenturseite und leitete als geschäftsführender Partner die Wietlisbach Brüngger Dialog AG (heute OgilvyOne).
Die nächsten Stationen von Daniel Brüngger waren Lowe Direct und TBWA, wo er in Managementpositionen wichtige Erfahrungen im internationalen Netzwerkumfeld sammelte. Während über 20 Jahren betreute er namhafte nationale und internationale Marken.
Daniel Brüngger amtete unter anderem als Jury-Mitglied der wichtigsten Direct Marketing Awards (Schweizer Dialogmarketingpreis, Cannes International Advertising Festival, Columbus Award, Wien, John Caples Award, New York). Er ist seit über 10 Jahren Dozent für Direktmarketing, unterrichtet heute Sozialmarketing /Fundraising und gehört zu den profiliertesten Dialogmarketing-Spezialisten der Schweiz.
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