Faro TV erweitert Dienstleistungen

Die Schweizer TV-Produktionsfirma Faro TV bietet ab Februar 2010 neu Dienstleistungen im Bereich Event TV an.

Dazu ist das Unternehmen eine Kooperation mit dem deutschen Event TV-Produzenten Magnum Film eingegangen. Magnum Film produziert in Deutschland unter anderem das Eventprogramm in der T-Home Lounge der Allianz Arena bei allen Bundesliga-Heimspielen des FC Bayern München, den T-Home Cup 2010, Public Viewings für die FIFA WM 2010 und die Event TV-Produktion «Red Bull X Fighter Series 2010».
Neu werden von Faro TV für Unternehmenskunden in enger redaktioneller Zusammenarbeit mit Condor Corporate auch Reportage-Videos, TV-Magazine und Beiträge für Internet-Videoportale realisiert, so für Weight Watchers am «Member of the Year»-Event 2010.
Als Produzentin von Schweizer TV-Serien hat Faro TV zwei Formate in Vorbereitung. Eines davon ist die 2te Staffel der auf SF1 ausgestrahlten TV-Dokusoap «leichter leben» für das Schweizer Fernsehen.

Alstom Power setzt bei weltweitem Mitarbeitermagazin auf Prime

Über 50'000 Mitarbeitende von Alstom Power in rund 70 Ländern erhalten im Frühling erstmals ein gemeinsames Mitarbeitermagazin, das von der Agentur Prime realisiert wird.

Im Frühjahr 2009 hat Alstom die beiden Power-Sektoren Systems und Service zusammengelegt. Der neu entstandene Sektor Alstom Power mit weltweit über 50’000 Mitarbeitenden in rund 70 Ländern erhält nun im Rahmen einer Change-Kampagne ein neues, gemeinsames Mitarbeitermagazin. Es wird viermal jährlich in sieben Sprachen erscheinen, erstmals im Frühling 2010. Mit der Konzeption und Realisation des Magazin wurde die Agentur Prime beauftragt.
Verantwortlich bei Prime Communications, Zürich: Philipp Metzler (Strategie), Basil Hangarter (CD), Marcello Koch, Mascha Müller (AD). Urban Kronenberg (DTP), Sylvie Saxer, Martina Peyer (Beratung).

SRG: Leistungen für Sinnesbehinderte ausgebaut

Die Fernsehsender der SRG haben ihre Leistungen für Hörbehinderte auch im vergangenen Jahr ausgebaut.

Auf den Kanälen von SF 1, SF zwei, SF info, TSR 1, TSR 2, RSI LA1 und RSI LA2 seien im Jahr 2009 insgesamt 15‘333 Stunden oder 26,2 Prozenet untertitelt worden, schreibt die SRG in einer Mitteilung. Gesamtschweizerisch entspreche dies einer Steigerung von 59,4 Prozent. Die stärkste Steigerung verzeichneten dabei die Sportsendungen.
Neben der quantitativen Zunahme habe es auch andere Verbesserungen für die Hörbehinderten gegeben, schreibt die SRG weiter: Auf allen Kanälen werden die Primetime zwischen 19 Uhr und 22 Uhr sowie alle Live-Sendungen zwischen Mittag und Mitternacht untertitelt. Auch bei den mit Gebärdensprache versehenen Sendungen meldet die SRG Fortschritte: Seit dem 1. November 2009 wird die Hauptausgabe der Tagesschau um 19.30 Uhr auf dem Kanal SF info mit Gebärden ausgestrahlt.

TV-Werbung für leichte Alkoholika in SRG-Programmen ab Februar erlaubt

Was bisher gesetzlich unzulässig war, ist ab dem 1. Februar 2010 erlaubt: TV-Werbung und –Sponsoring für leichte Alkoholika in den Programmen der SRG.

Die Ausstrahlung darf in den einzelnen Programmen, im Sinne des Kinder- und Jugendschutzes, frühestens nach den abendlichen Hauptausgaben der Nachrichten-Sendungen erfolgen. Ausnahme: Bei Live-Sport-Übertragungen gelten keine zeitlichen Restriktionen.
Gemäss Gesetzgebung zugelassen sind laut Mitteilung von Publisuisse alle alkoholischen Produkte, die ausschliesslich durch Vergärung gewonnen werden – zum Beispiel Bier und Wein – und deren Alkoholgehalt 15 Volumenprozent nicht überschreiten.

iPad: Apple teilt sich Namen mit Tampon

Apples mit Spannung erwartetes Tablet hat gleich zur Präsentation am Mittwochabend für Belustigung gesorgt. Dabei ging es nicht um technische Daten und Fakten, sondern um den Namen - iPad. Denn in den USA teilt sich das neue Apple-Gerät seinen Namen mit Tampons und Slipeinlagen (pad).

Vor allem, aber nicht nur bei nordamerikanischen Frauen kam mit dem Moment der iPad-Enthüllung auch die Assoziation mit dem Hygieneartikel auf. Innerhalb kürzester Zeit stieg zum Zeitpunkt der Produktpräsentation der Begriff «iTampon» zu einem Trending Topic bei Twitter auf. Insbesondere Frauen reagierten etwas verstört, da die Assoziation mit dem Tampon derart vordergründig war. «Arbeiten irgendwelche Frauen in der Apple-Marketingabteilung», wundert sich Brooke Hammerling, Gründerin der PR-Firma Brew Media Relations. Es scheine, als habe man in Bezug auf den Produktnamen kaum Befragungen durchgeführt oder Feedback eingeholt.
Aber nicht nur Frauen zeigten sich überrascht. Auch der Social-Media- und PR-Experte Peter Shankman äußert sich laut Pressetext gegenüber der New York Times kritisch. Es sei erstaunlich, dass gerade Apple, das normalerweise auf jedes Detail achte, hier etwas übersehen habe.
Kein Schaden für die Marke
Solche Unglücksfälle bei Produktnamensgebungen sind laut Markenexperte Oliver Schmitt von der Agentur viennabrand keine Seltenheit. «So etwas kommt immer wieder vor und ist natürlich nicht gut für das Produkt», so Schmitt gegenüber Pressetext. Gleichzeitig sei Apple aber eine so starke Marke, dass ein einmaliger Ausrutscher zu verkraften sei. «Sollte das ‚Durch den Kakao ziehen‘ überhand nehmen, wird sich Apple aber eventuell auch einen anderen Produktnamen überlegen müssen.»
Dass der belustigende Name dem iPad letztlich ernsthaft schaden könnte, glaubt trotz der Aufregung darüber auch in den USA kaum jemand. «In drei Monaten, wenn es sich wie erhofft etabliert hat, wird sich niemand mehr an die Scherze erinnern», glaubt Hayes Roth, Chief Marketing Officer bei Landor Associates, einer Markenberatungsfirma. Apple habe vermutlich ohnehin über den Namen diskutiert, ihn aber trotzdem gewählt, weil er so gut in die Produktpalette passe. Apple selbst hat die Namensfrage bisher noch nicht kommentiert.

Walder, Werber: Zum dritten Mal Dimension3 konzipiert

Zum dritten Mal erscheint das von Walder, Werber konzipierte und gestaltete Planungs-, Architektur- und Baumagazin Dimension3.

Das Magazin dient als Plattform des Zusammenschlusses von 15 Schweizer Fachspezialisten für Architektur, Innenarchitektur und Design. Seit über fünf Jahren besteht die Partnergemeinschaft, die dimension3 nutzt, um sich ihren Kunden zu präsentieren, Synergien effizient zu nutzen und diverse Netzwerkanlässe zu organisieren. Wie die beiden ersten Magazine hat auch die dritte Ausgabe ihr eigenes Thema: «Die Aufgabe eines Fachmanns heute. Und die Schwierigkeit den geeigneten zu finden».
Verantwortlich bei Dimension3: Alle Partner. Verantwortlich bei Walder,Werber: Sandro Walder(Gesamtleitung), Sascha Völki (AD), Michael Döös (Grafik), Alex Muster (DTP), Daniel Wegmüller (Redaktion/Text), Tanja Büsser, Andy Müller (Beratung).
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Alain Tanner mit dem Swisscom Ehrenleoparden geehrt

Der Schweizer Regisseur Alain Tanner erhält am 63. Filmfestival Locarno einen Swisscom Ehrenleoparden und wird bei dieser Gelegenheit eine öffentliche Masterclass halten.

Der 1929 in Genf geborene Alain Tanner drehte 1969 mit Charles mort ou vif seinen ersten Kinofilm, der auf Anhieb den Goldenen Leoparden am Festival Locarno gewann. Zwei Jahre später verbuchte La Salamandre (1971) 200’000 Eintritte in Paris. Alain Tanner wurde zu einer der Hauptfiguren des Neuen Schweizer Films, dessen Frische und Freiheitsdrang weit über die Landesgrenzen hinausstrahlten. Neben seinen zahlreichen Dokumentarfilmen für Fernsehen und Kino hat Alain Tanner 19 Spielfilme gedreht, die an den bedeutendsten internationalen Filmfestivals zu sehen waren. Darunter Jonas qui aura 25 ans en l’an 2000 (1976), Dans la ville blanche (1983), Les années lumière (1981, Grand Prix der Jury in Cannes), Une flamme dans mon coeur (1987), Fourbi (1996) und Paul s’en va (2004), mit dem er sich vom Film verabschiedete.
Der Ehrenleopard des Festivals Locarno ehrt jedes Jahr einen oder mehrere bedeutende Filmregisseure. Ausgezeichnet wurden bisher neben anderen Manoel de Oliveira, Ken Loach, Ermanno Olmi, Abbas Kiarostami, Wim Wenders, Aleksandr Sokurov, Hou Hsiaohsien, Amos Gitai sowie 2009 William Friedkin. Nach Jean-Luc Godard (1995) und Daniel Schmid (1999) ist Alain Tanner der dritte Schweizer Regisseur, der diesen Preis erhält.
Swisscom ist seit 1998 Hauptsponsor des Filmfestivals Locarno und unterstützt die Verleihung des Ehrenleoparden 2010 zum zweiten Mal.
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Festland: Für PHSG Weitersager gesucht

Auf der Suche nach angehenden Lehrerinnen und Lehrern setzt die Pädagogische Hochschule des Kantons St. Gallen (PHSG) auf digitale Mund-zu-Mund-Werbung.

Auf der eigens entwickelten Internet-Plattform Tellyourfriends.ch haben Jugendliche die Möglichkeit, ihren Freunden kostenlos personalisierte MMS-Nachrichten sowie elektronische oder gedruckte Postkarten zu senden. Jede verschickte Botschaft enthält auch einen Hinweis auf das Lehrerstudium sowie auf die aktuellen Informationsanlässe der PHSG. Wer mitmacht, hat zudem die Chance, ein iPhone zu gewinnen.
Verantwortlich bei der Pädagogische Hochschule des Kantons St. Gallen: Markus Seitz, (Verwaltungsdirektor). Agentur: Festland, St. Gallen/Zürich.
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Publicis: Kommunikationsauftritt von Post Finance weiterentwickelt

Publicis hat für Post Finance eine neue Kampagne realisiert. Der weiterentwickelte Kommunikationsauftritt startet Mitte Januar im TV und im Web.

Die vier TV-Spots dramatisieren laut Mitteilung der Agentur immer dieselbe Botschaft: Die Einfachheit der Produkte von Post Finance: Jede und jeder hat damit das Zeug zum Finanzexperten.
In wenigen Wochen soll auch eine Printkampagne gestartet werden.
> Spot 1
> Spot 2
> Spot 3
> Spot 4
Verantwortlich bei Post Finance: Ursula Käser Aebi (Gesamtverantwortung), Marlene Oberteufen (strategische Planung), Thomas Zimmermann (Leiter Sponsoring), Toni Brandenberger (Leiter Onlinekommunikation), Sabine Zeilinger (Leiterin Öffentlichkeitsarbeit). Verantwortlich bei Publicis: Martin Denecke (CCO), Peter Rettinghausen (CD), Cyrill Wirz (Texter), Tom Kees (AD), Curdin Janett, Monika Leu und Bojana Taraba (Beratung), Derya Derdiyok (Art Buying), Achill Prakash (Strategie), Ping Pong, Filmproduktion; Martin Aamund, Regie; Pascal Urscheler und Cyrill Schneier, Publicis Modem.

Neue HD-Sender bei Swisscom TV

Am 1. Februar 2010 erweitert Swisscom das Senderangebot in hochauflösender Qualität (HD) bei Swisscom TV um vier auf sieben Sender.

Neu stehen neben den vier Sendern HD suisse, BBC HD, Anixe HD und Arte HD auch ARD, ZDF und Servus TV in HD-Qualität zur Verfügung, wie Swisscom in einer Mitteilung schreibt. Beliebte deutschsprachige Sendungen wie die Krimireihe Tatort, aber auch Sportereignisse werden von diesen Sendern neu in HD produziert und ausgestrahlt. Ein erster Höhepunkt sei die HD-Übertragung der Olympischen Winterspiele in Vancouver, die Mitte Februar stattfinden, heisst es in der Mitteilung.

Gewerbeverband wehrt sich gegen geräteunabhängige Gebühren

Der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) macht mobil gegen geräteunabhängige Radio- und TV-Gebühren. Die Gewerbekammer hat eine entsprechende Resolution einstimmig verabschiedet.

Vom Bundesrat wird verlangt, auf die geräteunabhängige «neue Steuer» für Radio und Fernsehen zu verzichten. Kleine und mittelgrosse Betriebe (KMU) müssten von der Gebührenpflicht befreit werden, heisst es gemäss SDA in einer SGV-Mitteilung vom Donnerstag. Die für das Gebühren-Inkasso zuständige Billag und auch die SRG müssten zu Gunsten tieferer Empfangsgebühren ihre Verwaltungskosten senken. Könnten andere Stellen das Inkasso effizienter betreiben, müsse diese Aufgabe ihnen übertragen werden.
Der Bundesrat empfiehlt in einem vor einer Woche veröffentlichten Bericht ans Parlament, dass neu auch Radio- und TV-Gebühren bezahlen soll, wer kein Empfangsgerät hat. Die Programme seien auch via Handy und Computer zu empfangen, begründete Medienminister Moritz Leuenberger dies. Der SGV kritisierte den Vorschlag heftig.

Cannes: Die Lions-Jagd ist eröffnet

Das 57. internationale Werbefestival Cannes hat am Donnerstag die Einreichefrist eröffnet. In allen Kategorien können Agenturen auf der Jagd nach den begehrten Löwen nun wieder ihre Arbeiten einreichen.

Die Deadline für Film, Press, Outdoor sowie für die neue Kategorie Film Craft ist am 5. März 2010. Für Design, Direct, Media, PR, Promo&Activation und Radio läuft die Frist bis 12. März, und für Cyber , Titanium und Integrated ist am 19. März Schluss. Arbeiten können online unter Canneslions.com eingereicht werden. Die Kategorie Film wird heuer erweitert: Es sind nun auch Filme zulässig, die nicht fürs Fernsehen oder Kino gemacht wurden, beispielsweise Internet- oder Mobile-Spots. Die Kategorie Design ist neu hinzugekommen und zeichnet Markendesign sowie Produkt-Kommunikation und -Entwicklung aus. Das Festival in Cannes findet dieses Jahr vom 20. bis 26. Juni statt.

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