PubliGroupe: Rücktritt aus dem Verwaltungsrat

Michaela Stöckli hat ihren Rücktritt aus dem Verwaltungsrat der PubliGroupe bekanntgegeben. Sie gehörte seit Ende April 2010 dem Gremium an.

Michaela Stöckli wird auf die kommende Generalversammlung von Ende April 2010 hin aufgrund neuer beruflicher Verpflichtungen zurücktreten. Der Verwaltungsrat werde zur gegebenen Zeit der Generalversammlung einen Antrag zur Regelung der Nachfolge unterbreiten, heisst es in einem Communiqué vom Dienstag.

Axel Springer: Magazin für guten Stil lanciert

Am 26. März 2010 erscheint erstmals «First – Das Magazin für guten Stil». Die 68-seitige Publikation wird den von Axel Springer Schweiz herausgegebenen Wirtschaftstiteln Bilanz und Handelszeitung sowie dem in der Romandie erscheinenden PME Magazine beigelegt.

First soll in einer Auflage von 130‘000 Exemplaren künftig viermal jährlich erscheinen. Das Magazin ist eine Gemeinschaftsproduktion der Standorte Zürich und Genf von Axel Springer Schweiz. Die Redaktionsleitung liegt bei Olivier Toublan, Chefredaktor PME Magazine und Private Banking. Die Anzeigenleitung hat Sandra Bruderer, Werbemarktleiterin Bilanz.
Mit First entspreche der Verlag den Bedürfnissen seiner Leser nach Inspirationen für hochwertigen Konsum und Genuss, wird Ralph Büchi, CEO Axel Springer Schweiz, in einer Mitteilung vom Dienstag zitiert. Die Inhalte der einzelnen Ausgaben folgen jeweils einem Motto. In der ersten Ausgabe werden verschiedene Trends, unter anderem aus den Bereichen Mode, Uhren, Autos und Gesellschaft vorgestellt. Die weiteren Ausgaben beschäftigen sich schwerpunktmässig mit «Avantgarde», «Classic» und «Surprise».

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Ticketcorner und Infront: Vorzeitige Vertragsverlängerung bis 2012

Ticketcorner und die internationale Sportmarketingagentur Infront Sports & Media verlängern ihre strategische Partnerschaft vorzeitig auf Ende 2012. Ziel ist es, Synergien im Bereich Ticketing bei internationalen Sportveranstaltungen zu bündeln.

Infront ist Partner von rund 130 Sportrechteinhabern und betreut täglich im Schnitt etwa fünf Sportgrossanlässe weltweit. Im Rahmen der Zusammenarbeit wickelte Ticketcorner beispielsweise das Ticketing für die 2009 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz ab.

AY&R: Mit Danone das Dinosaurierland besucht

Advico Young & Rubicam hat für Danone einen 2D- und 3D-computeranimierten TV-Spot realisiert. Dieser wirbt mit dem Dinosaurier-Maskottchen Danonino für eine neue Sammelaktion.

Auf den Quark-Packung von Danone gibt es zurzeit Sammelkarten, die verschiedene Dinosaurier zeigen und einen dunklen Thermo-Punkt haben. Drückt man mit dem Daumen darauf, verschwindet der Punkt und man sieht darunter abgebildet, was der jeweilige Dinosaurier gerne isst. Der TV-Spot von Advico Young & Rubicam demonstriert nun die Funktionsweise der Karten.
Der TV-Spot wird bis zum 7. März ausgestrahlt. Hauptzielgruppe sind 3- bis 7-jährige Kinder.

> Zum Spot

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Verantwortlich bei der Danone: David Willems (Marketing Director), Regina Schläpfer (Senior Brand Manager Activia Schweiz), Dieter Fotino (Junior Brand Manager Schweiz). Verantwortlich bei Advico Young & Rubicam: Dominik Oberwiler (CD/AD), Andi Portmann (Konzepter/Texter), Laurie Morard (Grafik) Pablo Koerfer, Julia Kull (Beratung), Cem van der Schaar (Agency-Producer), Uli Scheper (Executive Producer Markenfilm), Sound (Jingle Jungle).

DDP Schweiz: Redaktion fordert grosszügigen Sozialplan

Die Redaktion der DDP Schweiz verlangt nach der kurzfristig angekündigten Schliessung ihres Diensts die Aufnahme von Verhandlungen über einen grosszügigen Sozialplan. Sie hat die Geschäftsleitung der DDP in Berlin aufgefordert, eine beschlussfähige Delegation zu bestimmen.

Die Redaktion verlangt eine erste Verhandlungsrunde am 8. Februar 2010. Zudem habe sie festgestellt, dass die in der vergangenen Woche erfolgten 16 Kündigungen missbräuchlich seien, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Die Redaktion hat die Mediengewerkschaft Comedia, den Journalistenverband Impressum und das Syndikat Schweizer Medien SSM eingeschaltet und kann auf deren Unterstützung zählen. Seit der überraschend angekündigten Schliessung der Büros in Bern und Zürich samt Kündigung der ganzen Redaktion herrsche Funkstille seitens der DDP-Verantwortlichen, heisst es weiter. Es hätten bisher weder Gespräche noch Verhandlungen stattgefunden. Die Redaktion sei vom Vorgehen der DDP in Deutschland nach wie vor entsetzt und kritisiere den medienpolitisch folgenschweren Entscheid scharf.

AP: Partnerschaft mit Yahoo News erneuert

Der US-Internetkonzern Yahoo und die Associated Press (AP) haben ihre seit langem bestehende Partnerschaft erneuert. Diese erlaubt es Yahoo Artikel, Fotos und Videos der Agentur in seinen News zu listen.

Nach wie vor halten sich beide Seiten bedeckt und geben keine Details zur Vereinbarung bekannt. Die beiden Unternehmen arbeiten mittlerweile seit über zehn Jahren zusammen und die Yahoo-News-Seite wird meist von Inhalten der internationalen Agentur dominiert. Gemäss Pressetext verzeichnet die Yahoo-Seite zudem viel mehr Zugriffe als Google News, obwohl die Google-Suche eigentlich populärer ist.

Nebelspalter: Satirezeitschrift lanciert Extra-Ausgabe

Die Schweizer Satirezeitschrift Nebelspalter verdoppelt die Zahl der jährlichen Ausgaben. Mit zehn zusätzlichen «Nebelspalter Extra» sollen die Wartezeiten zwischen den Hauptausgaben verkürzt und die Aktualität erhöht werden.

Mit den neuen, rund 16-seitigen Ausgaben komme der Nebelspalter dem verbreiteten Wunsch nach aktuelleren politischen Satiren und Kommentaren nach, wird die Lancierung in einem Communiqué begründet. Im Zentrum der einzelnen Inhalts-Rubriken steht die satirische Aufbereitung der jüngsten Aktualität von Politik bis Boulevard. Zur Extra-Crew gehören unter anderen der Satiriker Simon Enzler und der Sonntag-Karikaturist Silvan Wegmann. Die Extra-Ausgaben sind integraler Bestandteil des regulären Jahresabonnements, das somit neu 20 Ausgaben pro Jahr umfasst. Mit einer Auflage von 80‘000 Exemplaren soll die Extra-Ausgabe neben dem bestehenden Abonnentenstamm auch neue Zielgruppen erreichen. Der erste Nebelspalter Extra erscheint am 18. Februar.
Der 1875 gegründete Nebelspalter ist gemäss eigenen Angaben die dienstälteste Satirezeitschrift der Welt. Seit 1998 gehört der Titel zum Thurgauer Engeli & Partner Verlag. Als Chefredaktor ist seit 2005 Marco Ratschiller verantwortlich. Pro Ausgabe erreicht das Heft gemäss Mach Basic 2009-02 durchschnittlich 254‘000 Leser. Zu den regelmässigen Mitarbeitern gehören Cartoonisten wie Miroslav Bartàk oder Oliver Schopf sowie Satiriker und Schriftsteller wie Andreas Thiel oder Gion M. Cavelty.

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Neues Verkaufsteam bei VBZ Traffic Media

Das Team Zusatzgeschäfte der Verkehrsbetriebe Zürich ist seit Anfang Februar definitiv komplett. Neuer Leiter ist Dani Andres.

In seiner Funktion ist Dani Andres für die Bereiche Traffic Media (Verkehrsmittelwerbung) und Extrafahrten zuständig. Die Verkehrsbetriebe Zürich verfügen in Zürich über mehr als 13’000 Hängekartons, 4’000 Fenstertransparenten und mehr als 7,5 Kilometer Wagendachwerbung auf Schienen und Pneus.

Futurecom: Neuheiten von IWC Schaffhausen online präsentiert

Zum Start der Uhrenmesse Salon International de la Haute Horlogerie (SIHH) hat Futurecom die Neuheiten der Portugieser-Kollektion von IWC aufs Netz gebracht. Die Agentur zeichnet verantwortlich für Design, Programmierung und das gesamte Projektmanagement.

Auf der Website ist auch der neue IWC-Film «The Spirit of Navigation» mit Hollywood-Schauspieler Jean Reno zu sehen, der die Ursprünge und die Faszination der Navigation in den Mittelpunkt stellt. Die Full-Flash Microsite wurde in den Sprachen Deutsch und Englisch umgesetzt, in Kürze werden Französisch und Chinesisch folgen.

Verantwortlich bei IWC Schaffhausen: Jasmin Beirer (Projektleitung). Verantwortlich bei Futurecom: Marc Maresch (Projektleitung), Sina Wiederkehr (Produktion), Katja Gradenegger (Design), Rafael Hostettler (IT, Flash) .

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Sendestart für Tele 1

Seit Montagabend ist das neue Zentralschweizer Regionalfernsehen Tele 1 auf Sendung. Tele 1 setzt in seinem Programm die Schwerpunkte in den Bereichen Information und Kultur sowie in regionalen Reportagen.

Chefredaktor des neuen Senders ist Oliver Kuhn. Einmal in der Woche wird er die Sendung «Kontrovers» moderieren und mit Gästen über Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diskutieren. Neu erhält das Thema Wirtschaft ein eigenes Sendeformat. Täglich um 18 Uhr stehen die lokalen Nachrichten auf dem Programm. In der Sendung «Fokus» im Anschluss an die Nachrichten wird ein Interview zum Thema des Tages geführt. Weiterhin gesendet wird unter anderem «RegioTalk», wenn auch in einer etwas anderen Aufmachung. Dieses Format übernahm Tele 1 von Tele Tell.
Insgesamt arbeiten 53 Mitarbeiter für Tele 1, 40 davon sind beim Zentralschweizer Fernsehen fest angestellt. Um den Leistungsauftrag des Bakoms zu erfüllen, lege Tele 1 viel Gewicht auf die Ausbildung der Mitarbeiter, schreibt der Sender in einer Mitteilung. So werden diese von Fachleuten – unter anderem von Tagesschau-Moderator Franz Fischlin, Urs Leuthard, Moderator «Rundschau» SF DRS oder Medienprofi Patrik Rohr – begleitet. Partnerin in Sachen Ausbildung und Nachwuchs ist das MAZ.
5 Millionen Franken wurden in die Technik und weitere 4 Millionen Franken in den Bau des Zentralschweizer Fernsehsenders investiert. Das Jahresbudget des Senders beläuft sich auf gut acht Millionen Franken. Davon sind 2,3 Millionen Franken Konzessionsgelder, der Rest muss über Werbegelder erarbeitet werden, wie Geschäftsführer Bruno Hollenweger betont.
Die zur LZ-Gruppe gehörende Tele 1 AG hatte im Oktober 2008 vom Bundesamt für Kommunikation (Bakom) die Konzession für den Betrieb eines neuen Zentralschweizer Regionalfernsehens erhalten. Der zur AZ Medien gehörende TV- Sender Tele Tell, der bislang über diese Konzession verfügte, hatte dabei das Nachsehen. Im April 2009 übernahm die Tele 1 AG dann den Fernsehsender Tele Tell und mit ihm sämtliche Mitarbeiter sowie die technische Infrastruktur. Im LZ Medien Zentrum in Luzern wurden ein Grossraumbüro und ein neues News-Studio gebaut.

Schweizer Werbung: Hanspeter Lebrument ist Kommunikator des Monats

Hanspeter Lebrument, Präsident Schweizer Presse und Verleger der Suedostschweiz, ist von der Schweizer Werbung (SW) zum Kommunikator des Monats Januar ernannt worden. Verdient habe Lebrument sich die Auszeichnung aufgrund seiner Rede an der Dreikönigstagung vom 5. Januar.

Hanspeter Lebrument habe endlich einmal eine präsidiale Ansprache hingelegt. Und dies, nachdem er die letzten Jahre unverständlicherweise jeweils die Rolle als Unternehmer eingenommen und über Befindlichkeiten in seinem Unternehmen gesprochen habe. Was die Zuhörer natürlich nicht interessiert, ja sogar befremdet und immer wieder Kopfschütteln ausgelöst habe, so der Verband in einem Communiqué vom Montag. Es sei eben nicht die Aufgabe des Verlegerpräsidenten, auf seine ureigenen Bedürfnisse hinzuweisen, sondern «für seine Klientel», die Presse, zu sprechen. Und dies habe er dieses Jahr klar und deutlich getan. Er habe den Masochismus der Verleger gegeisselt, die jeweils an ihrem Jahreskongress einem Bundesrat oder einer Bundesrätin zujubelten, nachdem diese ihnen vorab furchtbar die Kappe gewaschen hätten. «Auch wenn diese Ernennung im Umkehrschluss eben heisst, dass die bisherigen Reden Lebruments seiner Rolle als Verlegerpräsident keinesfalls gerecht wurden; dieses Jahr hat er es gepackt – endlich, möchte man rufen – und seinen Kollegen aufgezeigt, dass es grotesk ist, einem bundesrätlichen Gast zu applaudieren, der einem zuvor an den Kopf geworfen hat, wie unsäglich unprofessionell doch die Schweizer Medien seien…»
Eigentlich hätten sich auch die Agenturen, welche sich am vergangenen Samstag ihre ADC-Würfel abholen durften, es verdient, zu «Kommunikatoren des Monats» gemacht zu werden, heisst es weiter. Da aber Einzelpersonen ausgezeichnet werden, sei eben ein Mann aus der Medienbranche zu Ehren gekommen.

(Bilder: Keystone)

Zu guter Letzt: Heineken weiss, wovon Männer träumen

Werbespots spielen gerne mit Geschlechterklischees. Frauen sind verrückt nach Mode, Männer können die Finger nicht von der Bierflasche lassen. Während sich Frau einen begehbaren Kleiderschrank wünscht, steht beim Mann ein ebenso grosser Kühlschrank – natürlich gefüllt mit seinem Lieblingsgetränk – ganz oben auf der Wunschliste. Alles nur Werbung? Nein, wie eine Fangruppe auf Facebook zeigt: Viele sehnen sich wirklich nach dem überdimensionalen Kühlschrank.

Die Gruppe mit dem Namen «Ich will den Kühlschrank aus der Heineken Werbung» wurde letzten Dezember ins Leben gerufen. Nach nur 50 Tagen zählte sie bereits 26‘500 Mitglieder. Und täglich kommen neue Fans dazu. Begeisterung löst dies nicht nur bei den Bierfans aus. Über den viralen Effekt ihrer Kampagne freuen sich auch die Bierbrauer. «Wir sind begeistert von der Resonanz, die der Spot ohne unser Zutun auslöst», so Frank Wilde von Heineken Switzerland. Ob die Mitglieder der Facebook-Gruppe wirklich alles nur Männer sind, oder ob es da auch einige Frauen dabei hat – die eben doch nicht vom begehbaren Kleiderschrank träumen – ist leider unbekannt. Klar ist aber, der Spot wird ab Anfang Februar auf Schwyzerdütsch im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt. Ab dann dürften noch einige mehr vom speziellen Kühlgerät träumen.

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