Autor: admin
Zu guter Letzt: Twitter boomt weiter, und der Dalai Lama ist mit dabei
Über Twitter werden aktuell rund 50 Millionen Kurznachrichten pro Tag verschickt. Der Dalai Lama ist mit dabei und hat bereits über 56‘000 Follower.
Auch das religiöse Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama, wendet sich nun über Twitter an die Welt. Wie der Kurznachrichtendienst offiziell bestätigte, steht hinter dem Profil Twitter.com/dalailama tatsächlich der 14. Dalai Lama Tendzin Gyatsho. Dies schreibt der IT-Blog Pluggd.in. Am 21 Februar mit Twittern begonnen, und schon hat der Dalai Lama gute Chancen in die Top Ten der erfolgreichsten Twitter-Profile aufzusteigen. Heute Mittwoch zählt er bereits 56‘000 Follower. Die Latte ist jedoch hoch gesteckt: Barack Obamas Tweets verfolgen bereits über 3.3 Millionen Personen. Doch auch der Nobelpreisträger wird übertwittert, von Ashton Kutcher mit über 4.5 Millionen und Britney Spears mit 4.4 Millionen Followers.
Der Markendoktor
Heusser Communicates konzipiert und gestaltet seit 19 Jahren Corporate- und Marketingkommunikation. Mit der neuen, spezialisierten Unit Healthexplained unterstreicht die Agentur ihre besondere Expertise in der Gesundheitskommunikation. In beiden Geschäftsbereichen geht es Inhaber Thomas Heusser um den Aufbau von Unternehmen als Marke.
Jeden seiner Kunden betrachtet Heusser als Marke. Und für jede dieser «Marken» definiert er einen individuellen Kommunikationsstil, der mit der Unternehmenskultur des Kunden korreliert. Denn der Rezipient soll auf den ersten Blick erkennen, wo eine Publikation herkommt und welche Haltung ihr Urheber hat – und eine positive Verbindung zum Absender der Information herstellen. Heusser bezeichnet diesen kundenspezifischen Sprach- und Bildstil als Wissensrhethorik. «Eine exakt auf den Brand ausgerichtete Wissensrhetorik garantiert, dass die Marke bei der Wissensvermittlung immer mitschwingt», erklärt Heusser. «So bringt die Zielgruppe den Anbieter stets mit denselben Werten in Verbindung. Das stärkt sein Image und verankert es bei der Zielgruppe. Wissensrhetorik ist damit ein Teil der Markenarchitektur.»
Was abstrakt klingt, scheint zu funktionieren: Heusser berichtet von einem Auftraggeber, der jahrelang versuchte, bestimmte Kunden zu akquirieren. Er werde am Markt nicht wahrgenommen, skizzierte dieser sein Problem. «Wir haben definiert, wie das Unternehmen am Markt auftreten soll, haben eine Website aufgebaut, Basiskommunikationsmittel wie Imagebroschüre und Verkaufsunterlagen sowie einen Messestand geschaffen», berichtet Heusser. «Nach einigen Wochen gab uns dieser Auftraggeber ein Feedback: Die Kunden, die er zuvor über Jahre erfolglos zu gewinnen versucht hatte, waren auf einmal von selbst auf ihn zugekommen. Für uns ein tolles Kompliment.»
Unverkennbare Handschrift
Heusser Communicates gibt es seit 1991, anfänglich noch unter dem Namen «Studio Heusser Kommunikation Design». Heusser, sein neunköpfiges Team und zusätzliche freischaffende Spezialisten entwickeln Brandingkonzepte und Kommunikationsstrategien, Logos, Wortmarken und komplette Kundenmagazine, gestalten Internetauftritte, Geschäftsberichte, Broschüren, Unternehmensporträts sowie Schulungs- und Verkaufsunterlagen. Zu den Unternehmen, die von Heusser Communicates ihr Image präzisieren lassen, gehören zum Beispiel Barry Callebaut, die SRG SSR idée suisse, Nestlé, das Künstlerhaus Boswil, die Berner Kantonalbank sowie diverse KMU. Ein wichtiger Teil der Agenturkundschaft rekrutiert sich ausserdem aus der Gesundheitsbranche: So setzten unter anderem die Privatklinikgruppe Hirslanden, die Klinik Hirslanden, die Klinik «Im Park», das Herzzentrum Hirslanden, das Swiss Tumor Institute, Nestlé Professional, Astra-Zeneca und die Schweizerische Herzstiftung auf Heussers Gespür für das Wesentliche.
Bei der Aufbereitung von Gesundheitsthemen für Experten und Laien hat sich Heusser Communicates in den letzten 19 Jahren eine einzigartige Expertise erarbeitet. Besonders stark ist die Agentur im Entwickeln von Kommunikations-
konzepten, bei der aussagekräftigen Bebilderung von Publikationen und dem Erstellen von Illustrationen. «Wir haben eine eigene Illustrationstechnik erarbeitet», sagt Heusser. «Am Rechner kombinieren wir anatomische Illustrationen mit Fotos. So zeigen wir zum Beispiel ein Foto von einem Bein, das Kniegelenk aber stellen wir gezeichnet dar.» Die Illustrationen erfüllen einen doppelten Zweck: Sie machen Krankheiten und komplizierte Behandlungen auch für Laien verständlich. Und sehen attraktiv aus. Auch E-Magazine konzipiert und gestaltet die Agentur. Der Leser des E-Magazins der Privatklinikgruppe Hirslanden (http://emagazine.hirslanden.ch/eMagazine_1_09/) kann nicht nur online durch das ganze Magazin blättern und per Mausklick Kontaktadressen und Glossare aufrufen. Er hat auch die Möglichkeit, sich im Magazin Animationen anzuschauen, mit denen einzelne Abbildungen hinterlegt sind. Die perfekte Symbiose von Print und Online.
Spezialeinsatz für Gesundheit
Weil immer mehr medizinische Dienstleister Heusser Communicates beauftragten, kam Thomas Heusser auf die Idee, die Gesundheitskommunikation in einen eigenen Geschäftsbereich auszulagern. Ende letzten Jahres ging er mit Healthexplained an den Start. «Mit der Zusammenführung unserer konzeptionellen und gestalterischen Kompetenzen im Gesundheitsbereich unter dem Label Healthexplained haben wir auf die Bedürfnisse unserer Kunden reagiert», erklärt Heusser. «Das Label soll unsere Expertise in diesem Segment stärker betonen. Wir haben in der Gesundheitskommunikation fast zwanzig Jahre Erfahrung. Das ist aber längst noch nicht so bekannt, wie es sein sollte.» Healthexplained bietet vollen Service: Die Agentur erarbeitet Inhalte, entwickelt Strategien für Gestaltung und Text und erstellt Konzepte für Marketing- und Imagemassnahmen, strategischen Markenaufbau sowie integrale Markenführung. Und wer lediglich eine der medizinischen Illustrationen von Healthexplained verwenden möchte, kann sich diese von der Internetseite der Agentur herunterladen. Mit diesem Angebot richtet sich die Unit an Spitäler und Stiftungen, Ärzte und Ärztenetzwerke, Pharmafirmen, Medizinaltechnikunternehmen sowie Hersteller von Functional Food oder anderen gesundheitsbezogenen Produkten.
Healthexplained gehört zu Heusser Communicates. Auch Heussers Mitarbeiter, die bisher für die Gesundheitskommunikation zuständig waren, bleiben die gleichen. In der Konzeption allerdings arbeiten bei Health¬explained auf Medizin und Gesundheit spezialisierte Fachleute. Ausserdem steht hinter der neuen Unit ein Scientific Board aus Ärzten und Wissenschaftlern, die die Agentur bei Bedarf fachlich beraten.
Patienten ernst nehmen
Thomas Heusser ist begeistert von der Arbeit mit medizinischen Themen: «Gesundheit ist hochspannend und betrifft uns alle», sagt er. «Wir haben 2009 mit unseren Kunden eine Studie* durchgeführt, die er¬gab, dass 99 Prozent der Befragten an Gesundheit interessiert sind. Sie beschäftigen sich mit Ernährung und Fitness, oder sogar mit konkreten medizinischen Behandlungen.» Laien stillen ihren Informationsdurst, indem sie Magazine durchschauen, Bücher und Broschüren lesen oder sich im Internet über Produkte und Behandlungen informieren. Natürlich fragen sie auch Ärzte, Apotheker oder andere Fachpersonen um Rat. Doch der Trend zur Informationsbeschaffung auf eigene Faust ist eindeutig. Das bedeutet: Medizinische Informationen wie Klinik-Websites, Patientenmagazine oder Broschüren müssen von hoher wissenschaftlicher Qualität und gleichzeitig gut verständlich sein, damit sie für Laien verlässliche Orientierung im Informationsdschungel bieten. «Sowohl Patienten als auch Medizinunternehmen haben ein starkes Bedürfnis nach gut aufbereiteten medizinischen Daten», sagt Heusser. «Um bei solchen Informationen eine hohe Qualität zu erreichen, muss man Spezialist sein. Diese Überlegung war der Auslöser für die Gründung von Healthexplained.»
Offenbar kommt Heussers Ansatz an. Viele Patienten sammeln das Kundenmagazin «Mittelpunkt» der Klinik Hirslanden und der Klinik «Im Park», das die Agentur gestalterisch betreut. «Ich war erstaunt, als ich das hörte», gibt Heusser zu. «Es gibt nicht viele Corporate-Publishing-Magazine, auf die die Leser warten. Bei den meisten ist man froh, wenn die Post vergisst, sie zuzustellen. Aber unsere Magazine werden ernstgenommen und aufbewahrt.» Was beweist: Wenn eine Publikation gut gemacht ist und ihren Lesern Mehrwert bietet, geniesst sie Rückhalt in der Leserschaft. Genau wie ihr Herausgeber.
«Für jedes Unternehmen macht sich eine ehrliche und kompetente Kommunikation bezahlt», ist Heusser überzeugt. «Im Web 2.0 ist es nicht unwahrscheinlich, dass medizinische Angebote und Produkte bald von Patienten gerated werden. Spätestens dann ist es wichtig, dass sie ihre Wissensrhethorik bei Patienten etabliert und Vertrauen zu ihnen aufgebaut haben.» Muss sich ein Patient zwischen zwei gleich qualifizierten Kliniken oder Ärzten entscheiden, können Sympathie und Vertrauen zum Zünglein an der Waage werden. Oder wie Heusser sagt: «Die richtige Kombination von Wissen und Image führen beim Patienten zu einer sicheren Entscheidung. Darum sollten Gesundheitsinformationen immer gebrandet sein. Schliesslich profitiert der Leser vom Wissen des Unternehmens. Also soll er dieses Wissen auch mit dem Unternehmen verbinden.» Von leichter Kosmetik bis zu komplizierter Chirurgie – Healthexplained weiss, mit welchen Eingriffen Unternehmen im Gesundheitsmarkt ein positives Markenimage aufbauen können.
Leidenschaft für Gestaltung
Als Bub war Thomas Heusser fasziniert von Architektur. Trotzdem entschied er sich für eine Ausbildung zum Schriftenmaler. Der Beruf füllte ihn aber nicht aus. Heusser begann, als Freelancer in verschiedenen Designagenturen zu arbeiten. «In dieser Zeit habe ich gemerkt, dass ich nicht die richtige Grundausbildung habe», erzählt er. Heusser ging nach New York, um dort am Pratt Institute Kommunikationsdesign, Werbung und Illustration zu studieren. Nach anderthalb Jahren kehrte er in die Schweiz zurück, jobbte und merkte: Die Ausbildung reicht immer noch nicht. Er legte den «Visuellen Gestalter» an der Hochschule für Gestaltung ab und sattelte nach weiteren Jahren Berufstätigkeit noch den «Corporate-Design-Manager» an der Fachhochschule Nordwestschweiz drauf. «Ich habe mich schon immer für Kommunikationsthemen interessiert», betont Heusser. «Besonders bewegt mich die Frage, ob unsere Arbeit eigentlich etwas bewirkt – oder vielmehr, wie man vorgehen muss, damit sie etwas bewirkt.» Es scheint, als hätte er die Antwort inzwischen gefunden.
Seit 1991 ist Heusser selbstständig. Schon zu Beginn bekam Heusser Communicates Aufträge von medizinischen Dienstleistern. «Ein PR-Büro holte mich für das Corporate Design eines Klinikmagazins ins Boot», erzählt Heusser. «Das war mein Start in dieser Branche.» Aus dem ersten Kontakt wurde Leidenschaft: «Es fasziniert mich, hinter Türen zu schauen, hinter die ich im Normalfall nicht schauen dürfte. Nicht selten sagt ein Arzt: ‹Warum soll ich Ihnen alles erklären? Kommen Sie vorbei und schauen Sie zu.› Zwei Stunden später stehe ich mit Haube und Maske im OP.» Näher dran geht nicht.
Anne-Friederike Wilhelm

Das neue Stadttor im Westen Berns ist Tor in die Moderne
Das Westside in Bern ist ein natürlich gewachsener Stadtteil mit Einkaufszentrum, Freizeitanlagen, Hotel und Seniorenresidenz. Gebaut wurde es von der Migros nach Plänen von Daniel Libeskind.
Die Kommunikation für das Freizeit- und Einkaufszentrum Westside wird seit gut einem Jahr von der Berner Agentur Republica kreiert, geplant und gepflegt. «Erlebnisse schaffen, spürbar machen und vermitteln» lautet das Kredo, das alle Kommunikationsmassnahmen rund um das Westside bestimmt: Es soll eine Verbindung zwischen Einkaufen und Freizeit kreiert werden. Dies auch ganz im Sinn des Architekten Daniel Libeskind, der diesen Lifestyle mit seinen Entwürfen und Umsetzungen massgebend prägt. Republica konnte bereits in der Voreröffnungsphase auf strategischer Ebene für die Verantwortlichen des Westside arbeiten. Inzwischen betreut die Agentur aus dem Berner Mattequartier das Budget vollumfänglich und auf allen Ebenen, im Online-Bereich in enger Zusammenarbeit mit der Bieler orange8 interactive. «Man wollte eine Agentur, die auf der ganzen Klaviatur spielen kann und die auch einmal ein neues Lied anstimmt», meint dazu Roger Keller, der als Senior Consultant und GL-Mitglied bei Republica den Kunden Westside betreut.
Neben der vertieften Sachkenntnis und Kreativität ist natürlich auch die Nähe ein Heimvorteil für die Berner. Man pflegt einen sehr regen und inspirierenden Austausch mit dem Westside-Marketing, ist entsprechend oft vor Ort und kann so «die Erlebnis-Faktoren richtiggehend aufsaugen». Insgesamt sind bei Republica durchschnittlich vier bis fünf Mitarbeiter ständig für das Westside engagiert. «Wir müssen und wollen schnell reagieren können, rasch Lösungen anbieten und dabei immer die kommunikative Grundausstrahlung des gesamten Einkaufs- und Erlebniscenters wahren», erklärt Republica-CD Re Wilk.
Der Rhythmus für die übergreifenden Kampagnen wird grundsätzlich von den vier Jahreszeiten bestimmt. Demnächst ist für den Frühling «Entdecken» angesagt. Bei allen Saisonkampagnen liefert Republica die Grundidee sowie deren Ausgestaltung mit Inseraten, Plakaten, Online-Adaptationen und anderen Mitteln. Interdisziplinär werden ebenfalls die Verantwortlichen aller 55 Läden sowie den Kinos, Restaurants und anderen Dienstleistern im Westside kontaktiert. Was gibt es für Synergien für gemeinsame Events? Was eignet sich zum Adaptieren der übergreifenden Kampagne? Was können die einzelnen Läden zum Thema beitragen? Welche gestalterischen Ideen der Kampagne können Inhouse oder auch als Ambient-Aktionen eingesetzt werden?
Konkret kann dann im Verbund der Massnahmen eine Kinopremiere mit Grossprojektion im Hallenbad resultieren, eine Castingshow für ein Modehaus in der Mall oder im Sommer eine Beach-Party mit Live-Konzerten und DJs auf dem Vorplatz. Getreu dem Motto «Erlebnisse schaffen» spielen Events innerhalb der Westside-Kommunikation zu jeder Jahreszeit eine zentrale Rolle.
Eine der vielen Herausforderungen bei der Werbung für ein Erlebniszentrum ist die unglaubliche Vielfalt der Angebote. «Man hat sehr viel zu erzählen. Und gerade die Verbindung des Einkaufens mit den Freizeitaktivitäten ist eine sehr schöne und spannende Herausforderung. Aber wie immer gilt: Man darf sich nicht verzetteln», weiss Re Wilk. Mehr als 55 Auftraggeber müssen ihre Botschaften hinter den Sujets einer jeweiligen Dachkampagne erkennen können – vom Kinderbad über die Migros bis zum Händler von Luxusautos. Auf der anderen Seite muss auch eine sehr heterogene Kundschaft bedient werden können. Stilistisch betrachtet will Republica mit allen ihren Ideen vor allem diese ungewöhnliche Breite der Konsumenten ansprechen. «Klare Aussagen mit hoher Erlebnis-Ausstrahlung auf einen kurzen Nenner gebracht», lautet das Konzept. Um anschliessend weiter ins Detail gehen zu können, werden dann die Botschaften in die verschiedensten Kanäle weitergeleitet – vom Radio über Kleininserate bis zum Westside-Magazin. Dieses kommuniziert in vier Ausgaben pro Jahr über die verschiedensten Hintergründe, Verkaufsaktionen und Events.
Für all die vielfältigen Printprodukte rund um das Westside hat Republica verbindliche Regeln zur Gestaltung festgelegt. Auffallend ist, wie bei allen Anwendungen eine weisse Umrandung die Idee einer Hülle aus der architektonischen Gestaltung aufnimmt. «Der weisse Rahmen spiegelt das Gebäude, drinnen gehts voller Lebensfreude bunt und nahbar ab», erklärt Re Wilk die Parallelen zum Konzept des Architekten Daniel Libeskind. «Auf jeden Fall arbeiten wir gerne mit Farben.» Als klare Botschaft wird auf allen Printprodukten in der Oberzeile das komplette Angebot vorangestellt: «55 Geschäfte, 11 Kinos, 10 Restaurants, 1 Erlebnisbad & Spa, 1 Hotel.»
Republica auch in Thun
Der Erfolg mit dem Westside ist für die verantwortliche Rebublica inzwischen nicht ohne Folgen geblieben. So wie der Architekt Libeskind dank seiner Empfehlung aus Bern inzwischen mehrere Einkaufszentren baut, darunter auch eines in Las Vegas, hat auch Republica nach Westside jetzt aareaufwärts einen weiteren Auftrag gewonnen. Für das Einkaufszentrum Panorama-Center wurde die Marke entwickelt. Dieses wird neben dem Fussballstadion Thun Süd gebaut. Die Berner Kommunikationsfachleute sind unter anderem für das Design der Marke verantwortlich und begleiten nun bereits die Bauphase kommunikativ. Das Einkaufszentrum Panorama-Center wird im September 2011 eröffnet.
Andreas Panzeri






Das gläserne Netz
Der Verband der Schweizer Kabelnetzunternehmen ist für die Zukunft gerüstet und zeigt das erstmals in einer Imagekampagne von Euro RSCG Zürich – mit nationalen und lokalen Sujets.
Im Branchenverband Swisscable sind 240 private und kommunale Kabelnetzbetriebe aus der Schweiz und Liechtenstein organisiert. Diese versorgen das Einzugsgebiet mit TV und Radio, Telefonie und Breitbandinternet. Das Kabelnetz dieser Mitglieder ist das leistungsfähigste Netz der Schweiz mit einer Abdeckung von 85 Prozent. Die Versorgung garantiert für 2,8 Millionen Haushalte eine zuverlässige Technologie sowie eine faire Preisstruktur. Im vergangenen Jahr konnte die Anzahl der Digital-TV-Anschlüsse von 510‘000 auf 600‘000 erhöht werden. Da die Kabelnetze bereits zum überwiegenden Teil aus Glasfaser bestehen, sieht sich der Verband in der Poleposition für das Rennen in die Zukunft. Gewinnen im Ansehen der Kunden können die Anbieter dabei am meisten, wenn sie in gemeinsamer Stärke auftreten. «Die 240 Kabelnetzunternehmen sollen als eine starke Einheit wahrgenommen werden. Das Konzept lautet somit Markenaufbau statt Verbandswerbung», erklärt Roman Emunds, der verantwortliche Planner bei Euro RSCG.
Im August 2009 hat die Agentur den Pitch für dieses Budget gewonnen. Als Erstes will die Kampagne in der Bevölkerung das Vertrauen in die Schweizer Kabelnetzunternehmen bestätigen sowie die technischen Möglichkeiten aufzeigen. In zweiter Priorität werden die lokalen Netze beim Akquirieren von Firmenkunden unterstützt sowie die privaten Hausbesitzer als Entscheider angesprochen. Der dritte Fokus ist «Solidarisieren» der verschiedenen Stakeholder von den politischen Instanzen bis zum Anbieter von Inhalten, wie Group Account Director Niklaus Huwyler aufzeigt.
Für die Kreation setzt das Team um CD Axel Eckstein bewusst auf die Technologie und nicht auf mögliche Inhalte, die über diese Infrastruktur vermittelt werden können. «Das Schweizer Kabelnetz ist so faszinierend wie das menschliche Nervensystem», lautet die Grundidee. Das Netz hat nicht nur eine strukturelle und funktionale Ähnlichkeit, es beeindruckt auch mit unglaublicher Leistung. Das wird eindrücklich visualisiert mit einem futuristisch gestalteten TV-Spot. Die Kampagne wird ergänzt durch Print- und Onlinesujets. Die Werbemittel stehen den Kabelnetzunternehmen zudem für lokale Anwendungen zur Verfügung.
Andreas Panzeri


Initiative: Nichts ist wie ein Mentos-Kuss
Initiative Media und Statement schaffen gemeinsam für Mentos mit der Kiss Cam eine neue Plattform.
Die Kampagne über verschiedene Medien und Kanäle hinweg, wirbt mit dem Claim «there’s nothing like a mentos kiss». Ob in Schweizer Kinos, auf relevanten Online-Portalen, führenden Internet TV-Stationen, mit einem Online Game Prädikat «mehr mehr mehr!», oder eben der erwähnten Kiss Cam.
Verantwortlich bei van Melle, Bironico: Chantal Ramel –Stampfli (Sales and Marketing Manager Swiss Market), Pascal Koehli (Product Manager Mentos & Frisk and Trade Marketer Swiss Market). Verantwortlich bei Initiative, Wallisellen: Nathalie Bösiger (Managing Director), Delia Bär (Account Manager). Verantwortlich bei Statement, Zürich: Philipp Brunner (Umsetzung).
Zum Spot
Auf zum Marketing-Tag!
Am 9. März ist es so weit: Im Luzerner Kultur- und Kongresszentrum KKL geht der Schweizerische Marketing-Tag 2010 über die Bühne. Der Gross-Event verspricht Insights, hochstehende Technik, Emotionen und stilvolles Networking.
Marketing-Trommel gerührt
Schon zwei Monate vor dem magischen Datum trat Swiss Marketing eine eigentliche Werbe-Lawine los. 100 000 Einladungsschreiben, sagt Swiss-Marketing-Präsident Uwe Tännler, seien insgesamt verschickt worden. Immer mit dabei: die Logos der Sponsoren. Denn diese tragen massgeblich dazu bei, dass der Schweizerische Marketing-Tag 2010 auf diesem hohen Niveau überhaupt stattfinden kann. Auch über Xing ist die Kunde immer wieder verbreitet worden, dass da am 9. März 2010 ein regelrechtes Feuerwerk an Ideen gezündet werden wird. Damit hat der Event für sich und seine Unterstützer schon einmal gezeigt, wie man gekonnt die Marketing-Trommel rührt. Übrigens dieses Jahr neu auch per Radio-Werbespot.
Marketing-Trophy
Was den Event zu einem Must macht für Schweizer Marketers ist wohl die einmalige Mischung aus Top-Keynote-Speakers, den stilvollen Möglichkeiten fürs Networking und die ganzheitliche Ansicht, die im KKL an jenem Tag gepflegt wird. Marketing heisst eben nicht nur, wie irgendwelche Dow-Jones- oder SMI-Unternehmen locker zig Millionen an Marketinggeld einsetzen, sondern es bedeutet auch, dass KMU ihren Marketing-Franken geschickt einsetzen können. Hier setzt die Marketing-Trophy an, deren Jury mit gleich langen Spiessen misst und Marketingleistungen jeweils aus Klein-, Mittel- und Gross¬unternehmen sowie von Nonprofit-organisationen miteinander vergleicht. Was für die Teilnehmer ¬heisst, dass jeder Learnings mit nach Hause nehmen kann, weil seine Kragenweite absolut ein Thema ist auf dem Podium oben.
Starke Namen
Weil sich Menschen für nichts so sehr interessieren wie für andere Menschen, muss natürlich auch das Line-up stimmen. Auch das ist gewährleistet: Mit Susanne Wille, einer der beiden Anchor-Ladies von «10vor10», konnte man ein Gesicht mit hoher Einschaltquote gewinnen. Und mit den Keynotes von GDI-CEO David Bosshart, Simonetta Caronaro und James H. Gilmore ist gewährleistet, dass inmitten des neuen Bühnenbildes klar wird, was das heisst: «Hauptsache Emotionen? Das gefühlte Marketing». So nämlich lautet die Affiche für den Schweizerischen Marketing-Tag 2010, für denjenigen Tag, der die Magie des Marketings fühlbar machen wird.
Wenn Frauen Gas geben
Von wegen «schwaches Geschlecht». Frauen erzielen seit Jahren an Berufs- und höheren Fachprüfungen die höheren Erfolgsquoten als Männer. Ein Rätsel. Oder etwa doch nicht? Prüfungs- und Ausbildungsprofis besprechen das Phänomen.
Weichere Faktoren …
Um ein allgemeines Männer-Bashing, das sei klargestellt, soll es hier nicht gehen. Vielmehr um einen Versuch, Ursachen und Methoden der Frauenstärke im Prüfungserfolg auf die Spur zu kommen. Claude Dubois, Leiter Prüfungswesen Swiss Marketing, kann die Zahlen der Frauen-Überlegenheit an den Prüfungen bestätigen. Seine Überlegungen zur Eva-Dominanz: «Ich habe den Eindruck, dass Frauen mit mehr Ernsthaftigkeit bei der Sache sind. Wenn sie den Schritt zur Ausbildung wagen, beissen sie sich energischer durch. Und ich denke, dass Frauen besser vernetzt sind.» Eine erstaunliche Aussage. Immerhin wird doch immer moniert, dass Frauen den Sprung an die Firmenspitze unter anderem deshalb seltener schaffen als Männer, weil ihnen die richtigen Netzwerke fehlen. Dubois spricht von den Verbindungen, die Frauen untereinander eingehen, um die Prüfung zum gemeinsamen Erfolg werden zu lassen: «An Diplomfeiern fällt mir immer wieder auf, wie sich Frauen in Gruppen über ihren Erfolg freuen, eigentliche Lerngruppen, die sich im Verlauf der Ausbildung und auf die Prüfung hin gebildet haben.» Und dann reüssieren.
Mireille Saucy, Präsidentin MarKom, Prüfungsleiterin der Höheren Fachprüfung für PR-BeraterInnen und der Berufsprüfung für PR-Fachleute, sagt es kurz und knapp: «Wenn Frauen sich im Beruf weiterbilden, machen sie es eben richtig. Frauen sind nun einmal so gestrickt. Und weil Marketing und PR frauenspezifische Berufe sind, spornt sie das in zusätzlichem Masse an, die Prüfung zu einem persönlichen Erfolg zu machen.» Kommt offenbar dazu, dass Frauen williger sind, dazuzulernen und Fehler auszubügeln: «Es fällt mir auf, dass es mehrheitlich Kandidatinnen sind, die bei Nichtbestehen der Berufsprüfung bei mir Einsicht in ihr Prüfungsergebnis nehmen und daraus auch etwas lernen wollen. Männer sehe ich dabei selten.» Bei diesem Thema hakt Jürg Kaltenrieder ein, Dozent für Kommunikationsfächer für Marketingfachleute und Verkaufsfachleute sowie Betreiber der Fiorma Marketingfox, die Marketing-Interessierten bei den Prüfungsvorbereitungen hilft: «Nach den Schulstunden sind es eher Frauen, die noch einmal zu mir kommen und nachfragen.» Oder einfacher gesagt: Sie lässt sich helfen, er will sich keine Blösse geben. Kaltenrieder sieht die Damenwelt in der Marketing-Thematik grundsätzlich im Vorteil: «Frauen sind in Kommunikationsthemen besser und gewandter, haben mehr kreatives Flair, weisen ein umfassenderes und vernetzteres Denken auf als Männer. Sie haben es dafür aber schwerer in rationalen Themen wie Statistik und Rechnungswesen. Rein von der emotionalen Intelligenz her können sich Frauen mehr integrieren und einfühlen, was ihnen etwa bei der Erarbeitung von Kommunikationskonzepten einen Vorsprung verleiht.»
… und härtere
Mehr Lerneifer, weibliche Intuition, seriöser im Herangehen, Netzwerke dort bilden, wo es allen nützt und nicht Einzelinteressen gefördert werden – bis hierhin könnte man(n) sagen, dass auch bei diesem Thema wieder einmal die sprichwörtliche weibliche Empathie und damit der weiche Faktor obsiege. Eine Eigenschaft, die oft zitiert wird, die sich aber schlecht messen lässt. Doch es gibt daneben auch einen härteren Faktor: «Möglicherweise bezahlen Frauen öfters als Männer für ihre Weiterbildung. Sie wollen unbedingt bestehen und keine Zeit verlieren. Männer werden wohl eher von der Firma zu einer Weiterbildung aufgefordert, sind eventuell etwas weniger motiviert», das hat Mireille Saucy schon lange vermutet. Seit Kurzem gibt es auch den offiziellen Beleg dafür. Der «Bildungsbericht 2010» der eben erst erschienen ist, weist nach, dass erwerbstätige Frauen ihre Weiterbildung in der Schweiz zu 60 Prozent selber finanzieren. Männer hingegen kommen im Schnitt lediglich für ein Drittel der Kosten auf. Der Bildungsbericht stammt von der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung (SKBF); sie ist eine gemeinsame Institution der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK). Wer eigenes Geld in eine Sache steckt, das weiss jeder, der sich schon einmal mit dem Unterschied zwischen Unternehmern und Managern befasst hat, wird sich immer besser um die Nachhaltigkeit der Investition kümmern. Wohl deshalb sagt auch Marketingfox-Chef Kaltenrieder: «Frauen wollen sich behaupten, sind ehrgeiziger, sie nehmen es seriöser. Sie wollen etwas beweisen: Sich selber, der Gesellschaft, der Firma.»
Ein Phänomen übers Marketing hinaus
Die Frauen-Dominanz beim Prüfungserfolg ist auch an den Schulen bekannt. Nicole Eugster, Leiterin Bildung und Wissen und Mitglied der Geschäftsleitung des MKS Kompetenzzentrum für Management und Marketing in Sargans, sagt: «Die höhere Erfolgsquote von Frauen ist ein Fakt – und das geht über Marketing- und PR-Berufsprüfungen hinaus, es zeigt sich auch in den HR und im Finanzbereich so.» Für sie ist zweitrangig, ob Arbeitgeber für die Ausbildung bezahlen oder nicht. Feministische Ansätze, ob und wie sich Frauen grundsätzlich mehr anstrengen müssten, ebenso. Eugsters grundsätzliche Erklärung: «Sich weiterbilden ist eine Fleisssache. Gefragt ist eine zeitliche Investition, dass man ins Detail geht – hier haben Frauen wohl grössere Disziplin, mehr Detailorientierung.»
Das Thema ist wohl nicht weniger komplex als die Interaktion zwischen Frauen und Männern generell. Nicole Eugster jedenfalls findet, dass man die Sache noch viel breiter und tiefer angehen müsste: «Wir sollten die Kollegen der Hirnforschung konsultieren, um dies zu klären.
Der Fakt, dass sich das weibliche vom männlichen Gehirn – die Denkstrukturen also – unterscheidet, hat wahrscheinlich Einfluss auf die Ergebnisse», sagt die Sarganser Kaderfrau. Und spinnt den Faden gleich noch ein paar Tausend Jahre zurück: «Vielleicht sehen wir einen Grund des weiblichen Fleisses auch in der Geschichte der Höhlenmenschen: Die Männer schweiften aus, die Frauen pflegten die stille Arbeit zu Hause. Eine frühe Phase der Fleissarbeit, die Frauen zum Erfolg führt.» Wie sehr schon im Neandertal die Grundlagen für den Prüfungserfolg der heutigen Generationen bestimmt wurde, ist dann noch einmal eine ganz andere Geschichte. Wie übrigens diese auch: wie kann es sein, dass die Frauen trotz zahlenmässig bewiesener Prüfungs-Überlegenheit bis heute in den Geschäftsleitungen immer noch Mangelware sind?
Eva hat den Dreh raus
Swiss Marketing hat die Prüfungen der letzten drei Jahre ausgewertet. Klares Ergebnis: Frauen haben stets eine bessere Quote hingelegt als Männer. Die Prozentangaben beziehen sich jeweils auf das Prüfungsbestehen bei Frauen und Männern
Marketingplaner 2007
Frauen: 78,5 Prozent. Männer: 68,8 Prozent
Marketingplaner 2008
Frauen 73,9 Prozent. Männer: 65,2 Prozent
Marketingfachleute 2009
Frauen: 56,8 Prozent. Männer: 43,2 Prozent
Verkaufskoordinatoren 2007
Frauen: 67,2 Prozent. Männer: 55,5 Prozent
Verkaufskoordinatoren 2008
Frauen: 61,4 Prozent. Männer: 60,6 Prozent
Verkaufskoordinatoren und -fachleute 2009
Frauen: 74,7 Prozent. Männer: 61,2 Prozent
Verkaufsleiter 2007
Frauen: 83,3 Prozent. Männer: 70,2 Prozent
Verkaufsleiter 2008
Frauen: 70,1 Prozent. Männer: 67,8 Prozent
Verkaufsleiter 2009
Frauen: 88,5 Prozent. Männer: 77 Prozent
Marketingleiter 2007
Frauen: 69,4 Prozent. Männer: 68 Prozent
Marketingleiter 2009
Frauen: 88,4 Prozent. Männer: 74 Prozent
US-Sender ABC will Hunderte Stellen abbauen
In der Nachrichten-Abteilung des Fernsehsenders ABC sollen 300 bis 400 der rund 1400 Stellen wegfallen.
Film: Werberin des Jahres
Die Werbewoche präsentiert auf Star TV drei Filme rund um die Werberin des Jahres.
Für den Clip mit den Nominierten hat Realisator Andreas Panzeri neben Interviews auch alte Spots der Kandidaten mit einem neuen Kommentar gemixt. Zu sehen im Archiv von www.startv.ch unter der Rubrik «Sendungen», dort «Werbewoche» und die Beiträge vom 4. und 11. Februar anklicken.
Der Ehegatte als Gratisarbeitskraft?
Ehegatten, die im Betrieb ihres Liebsten mitarbeiten, haben unter Umständen Anspruch auf eine Entschädigung. Je nach Umfang der Mitarbeit und Ertragslage des Betriebs ist der Abschluss eines Arbeitsvertrags zu empfehlen. Von Cornelia Döbeli, Rechtsanwältin sowie Beraterin und Redaktorin beim Beobachter, Spezialgebiete Erbrecht, Familienrecht und Vormundschaftsrecht.
Ehegatten sind gesetzlich verpflichtet, das Wohl der Gemeinschaft zu wahren und gemeinsam für den gebührenden Unterhalt der Familie zu sorgen. Sie sind ausserdem verpflichtet, einander mit Rat und Tat, aber auch finanziell beizustehen. Arbeitet nun ein Ehegatte im Geschäft des andern mit, so kann dies im Rahmen dieser ehelichen Beistandspflicht erfolgen. Eine Entlöhnung ist dann nicht geschuldet.
Arbeitet ein Ehegatte jedoch erheblich mehr mit, als sein Beitrag an den Familienunterhalt erfordern würde, hat er gemäss Gesetz Anspruch auf eine besondere Entschädigung. Das ist beispielsweise der Fall, wenn der Ehegatte sonst durch eine andere Arbeitskraft ersetzt werden müsste. So hätte also Rita Meier, die nebst Haushalt und Kinderbetreuung noch Sekretariatsarbeiten und die Buchhaltung für ihren Mann erledigt, klar Anspruch auf eine solche besondere Entschädigung.
Wie viel sie verlangen könnte, hängt nebst Art und Umfang der geleisteten Arbeit auch von der Ertragslage des Betriebs und dem Lebensstandard des Ehepaars ab. Kann sich ein Ehepaar nicht über die Höhe einigen, hilft eine Budgetberatungsstelle weiter. Die Entschädigung kann auch gerichtlich eingeklagt werden. Sie verjährt während der Dauer der Ehe nicht und kann jederzeit geltend gemacht werden, spätestens aber bei Beendigung der Ehe, etwa durch Scheidung.
Leistet ein Ehegatte einen substantiellen Arbeitseinsatz in der Firma des Gatten und ist ein wirtschaftlicher Spielraum für ein (teilweises) Zweiteinkommen vorhanden, so empfiehlt es sich gar, einen schriftlichen Arbeitsvertrag mit einer Lohnvereinbarung und allen Rechten und Pflichten eines Angestellten aufzusetzen. Zwar ist der Lohn dann steuerpflichtig. Doch ansonsten bietet der Arbeitsvertrag gewichtige Vorteile, insbesondere die Besserstellung der mitarbeitenden Gattin im Alter, sowie bei Krankheit, Unfall und Arbeitslosigkeit. Rita Meier tut also gut daran, dem Rat ihrer Freundin zu folgen, auch wenn ihrem Mann dieser «bürokratische Aufwand» im Moment absolut unnötig erscheinen mag.
Das gehört im Minimum in den Arbeitsvertrag:
– Datum des Stellenantritts
– Lohn (Monats- oder Stundenlohn, 13. Monatslohn)
– Arbeitspensum mit Arbeitszeiten
– Aufgabengebiet und Stellung im Betrieb
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Buchtipp
Irmtraud Bräunlich Keller
«Arbeitsrecht. Vom Vertrag bis zur Kündigung»
272 Seiten, Fr. 36.–.
10., erweiterte und aktualisierte Auflage, 2009
Beobachter-Buchverlag.
ISBN 978 3 85569 412 9
JWT+H+F wirbt mit Li & Sing für Mazda Leasing
Die Agentur JWT+H+F hat für Mazda eine nationale Kampagne entwickelt, um deren Leasing-Angebot einem jungen, männlichen Publikum zwischen 20 und 35 Jahren bekannt zu machen.
Verantwortlich bei JWT+H+F: Remy Fabrikant (Gesamtverantwortung), Enrico Bachmann, Grischa Rubinick (Creative Direction), Grischa Rubinick (Art Direction), Mathias Bart (Text), Vanessa Lehmann-Spalleck, Christine Krause (Beratung), Rainer Bühler (Strategie), Jonathan Heyer (Fotografie), Rohner Retouche (Bildbearbeitung). Verantwortlich bei Mazda Schweiz: Marc Ulmann (Advertising Manager), Nathalie Gantner (Marketing Assistant).


